Kraftstoffpreise klettern stark

Pünktlich zum Start der heißen Phase des Sommerreiseverkehrs sind die Kraftstoffpreise noch einmal massiv gestiegen. 

Laut aktueller ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 2,083 Euro und damit 5,9 Cent mehr als in der Vorwoche. Fast doppelt so stark verteuerte sich Diesel-Kraftstoff: Der Preis für einen Liter liegt im Schnitt bei 2,070 Euro und damit um 11,7 Cent über dem Preis der Vorwoche. Beide Kraftstoffsorten sind somit wieder deutlich über der Marke von zwei Euro angelangt. Diesel ist aktuell nur noch 1,3 Cent günstiger als Super E10.

Laut ADAC ist die jüngste Verteuerung beim Tanken vor allem auf den in den vergangenen Tagen deutlich gestiegenen Ölpreis infolge der erneuten Eskalation im Nahen Osten zurückzuführen. Aktuell notiert Brent-Öl bei rund 85 US-Dollar, in der Vorwoche waren es etwa 75 US-Dollar. Dass der Preisaufschlag bei Diesel fast doppelt so stark ausfällt, liegt u.a. daran, dass Diesel zu großen Teilen importiert werden muss und sein Preis in Krisenzeiten generell deutlich volatiler ist. 

Wer beim Tanken sparen will, sollte nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr mittags zur Tankstelle fahren, denn dann sind die Kraftstoffpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. Quelle: ADAC / CM

Belgien führt Pkw-Maut ein

Deutschland war zu dumm, eine eigene Autobahnmaut einzuführen. Die Belgier drehen uns nun wie schon vorher die Österreicher und viele weitere europäische Länder eine Nase.  Ab 01. Mai 2027 müssen alle Autofahrer in Belgien eine digitale Maut entrichten. De gilt auch für Ausländer, z.B. automobile Geschäftsreisende. 

Die drei Regionen Flandern, Wallonien und Brüsdsel haben sich auf eine gemeinsame Maut geeinigt. Die Pflicht gilt für Fahrzeuge bis 3,5 t. Die Gebühr gilt für alle Hauptverkehrswege, nicht für das lokale Straßennetz, so wie es z.B. auch in Österreich der Fall ist.  Zu  erwerben ist die digitale Vignette über eine Internetplattform oder an Tankstellen erwerben. Das Ticket ist fest an das jeweilige Kennzeichen gebunden. Die Jahrespreise stehen fest: Für Elektroautos werden 90 Euro fällig. Für Verbrenner fallen je nach Euro-Norm bis zu 125 Euro. Und wie beim Vorbild Österreich wird es auch Kurzzeittarife von einem Tag bis zu zwei Monaten geben. 

Ebenfalls wie beim Vorbild Österreich überwachen die Behörden sämtliche mautpflichtigen Strecken digital mit einer automatischen Kennzeichenerkennung. Nach dem Start am 1. Mai 2027 tritt eine zweimonatige Toleranzphase in Kraft, in der Verstöße straffrei bleiben. Danach gilt: Wer ohne gültige Vignette fährt, zahlt mindestens 70 Euro Bußgeld. Quelle: De Tijd  / CM

Deutsche Autobauer vor unsicherer Zukunft

Für die deutschen Automobilhersteller entwickelt sich das Gesamtjahr 2026 zu einer Belastungsprobe mit überdurchschnittlichen globalen Absatzverlusten in der ersten Jahreshälfte, vor allem infolge von stark rückläufigen Verkäufen in China. Nun rächt sich das fatale Festhalten an Benzinern und Dieseln. Denn im Reich der Mitte will kaum noch jemand ein Verbrennerauto. 

Bei den deutschen Automobilherstellern liegt der Absatzverlust zwischen 4,2 und 7 %. 14 der 20 analysierten Konzerne bleiben bei den globalen Absatzzahlen unter dem Vorjahreswert. Toyota behauptet mit hochgerechnet 5,3 Mio. Fahrzeugen die Spitzenposition vor Volkswagen mit 3,97 Mio. und Hyundai-Kia mit 3,60 Mio. Fahrzeugen. Dahinter folgen Stellantis mit 2,95 Mio. und GM mit rund 2,14 Mio. Fahrzeugen. Das sind die zentralen Ergebnisse des AutomotivePerformance Report 2026 des Center of Automotive Management (CAM), der regelmäßig die Markt- und Absatztrends der Automobilbranche bilanziert. 

Zu den Gewinnern des ersten Halbjahres 2026 zählen vor allem Tesla, Stellantis, Suzuki und die chinesischen OEM SAIC und Chery, wofür unterschiedliche Ursachen verantwortlich sind. Tesla (+16,3 %) profitiert von einer kräftigen Erholung der Nachfrage nach Elektromobilität sowie einer verbesserten Modellverfügbarkeit und einer günstigen Vergleichsbasis im Vorjahr. Stellantis punktet mit einem Zuwachs von 10,8 %, wobei der Anstieg neben neuen Modellen auch Ergebnis einer Erholung von schwachen Ergebnissen der Vorjahre, insbesondere in Nordamerika, ist. Die SAIC-Eigenmarken (+12,7 %) und Chery (+7,7 %) profitieren vor allem von der Expansion ins Ausland und der Nachfrage nach elektrifizierten Modellen. Suzuki (+9,9%) wird demgegenüber durch die starke Stellung im robusten Indiengeschäft gestützt.

Stark überdurchschnittliche Absatzverluste weisen die chinesischen Hersteller BYD und Changan sowie die US-Hersteller Ford und GM auf. BYD verliert überdurchschnittlich im rückläufigen chinesischen Markt (-39 %), was durch Zugewinne in internationalen Regionen nicht kompensiert werden kann. GM und Ford verlieren überdurchschnittlich im Heimatmarkt USA, was zum Teil an Portfoliobereinigungen und Lieferproblemen lag. 

Die deutschen Hersteller verlieren überdurchschnittlich aufgrund der hohen Verluste im chinesischen Markt. Volkswagen verliert 6,5 %, Mercedes-Benz 7 %, während BMW 4,2 % unter dem Vorjahr liegt. Toyota büßt im ersten Halbjahr ebenfalls rund 3 % seiner globalen Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein, wobei die Absatzrückgänge in China teilweise durch höhere Verkäufe in den USA kompensiert werden konnten. Relativ stabil bleiben die Absatzzahlen bei Hyundai, die dank Zuwächsen in den USA nur 1,6 % ihrer Verkäufe abgeben müssen.

Studienleiter Stefan Bratzel: „Die globale Automobilindustrie tritt in eine neue Phase der Marktbereinigung ein, die in einem darwin’schen Ausleseprozess mündet. Wem es nicht gelingt, sich schnell den neuen Markt- und Technologiebedingungen anzupassen, droht längerfristig auszuscheiden bzw. die Unabhängigkeit zu verlieren. Der Absatzrückgang ist dabei Ausdruck einer Kombination aus konjunktureller Schwäche, geopolitischen Unsicherheiten, hohen Finanzierungskosten und einem immer schärferen technologischen Verdrängungswettbewerb. Für die finanzielle Performance der Hersteller sind die Aussichten entsprechend herausfordernd. Sinkende Volumina, Preisdruck und hohe Investitionen in Elektromobilität, Software und neue Fahrzeugarchitekturen belasten gleichzeitig. Hersteller, die den Absatzrückgang nicht durch Produktivitätsfortschritte, geringere Komplexität und konsequente Kosten-senkungen kompensieren können, müssen mit deutlich rückläufigen Margen rechnen. Das Jahr 2026 dürfte deshalb zu einem weiteren Beschleuniger der Konsolidierung und Restrukturierung in der globalen Automobilindustrie werden.“

Entwicklung der Pkw-Kernmärkte USA, Europa und China. Die drei betrachteten Kernmärkte entwickeln sich im ersten Halbjahr 2026 deutlich unterschiedlich. Während China um 20 % und die USA um 3 % unter dem Vorjahresniveau liegen, wächst Europa um rund 4,5 %. In Europa stützen insbesondere die steigende Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen und neue Modellangebote den Markt. In den USA belasten dagegen ein schwächeres Marktumfeld sowie handelspolitische und regulatorische Unsicherheiten die Entwicklung. 

Der starke Einbruch in China prägt jedoch die globale Absatzbilanz und beschleunigt zugleich die internationale Expansion chinesischer Hersteller.

Der chinesische Pkw-Neuwagenmarkt geht im ersten Halbjahr 2026 um 20,2 % zurück. Ausschlaggebend sind vor allem die schwächere wirtschaftliche Gesamtsituation. CAM rechnet in China für das Gesamtjahr mit nur noch 19,5 Mio. Pkw, was einem Rückgang von über 4 Mio. Pkw entspricht. Dadurch verschärft sich der Verdrängungswettbewerb weiter und dürfte in den kommenden Jahren zu einer stärkeren Konsolidierung des Marktes führen. 

Einstweilen dürften die einheimischen chinesischen Anbieter ihre Marktanteile weiter erhöhen, aufgrund ihrer zunehmend nachgefragten preisgünstigen elektrifizierten Modelle. Für die deutschen Hersteller wird das Jahr 2026 zu einer zusätzlichen Belastungsprobe mit überdurchschnittlichen Marktanteilverlusten: Einerseits ist mit Volumenrückgängen durch den stark rückläufigen Markt zu rechnen, andererseits drohen Marktanteilsverluste, aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Verkaufsstärke bei Verbrennern, die jedoch in China kaum noch Bedeutung haben. Bereits im 1. Halbjahr sinken die China-Verkäufe von Volkswagen um 25,9 %, von BMW um 20,4 % und von Mercedes-Benz um 28,3 %. Quelle: CAM / CM

Bei VW ging es am Donnerstag Abend hoch her

Hoch her ging es am Donnerstag Abend bei VW. Unterm Strich endete die Aufsichtsratssitzung enttäuschend. Denn es wurden keine Entscheidungen getroffen. U.a. wure das Thema Werksschließungen vertagt. Konzernchef Oliver Blume präsentiert dem Gremium seinen großen Plan für die Zukunft von Europas bedeutendstem Autobauer. In einem Video schwadronierte Vorstandschef Oliver Blume minutenlang um den heißen Brei herum, den er maßgeblich dem Konzern eingebrockt hat. 

Die schwierigen Fragen nach den Werksschließungen und Massenentlassungen stehen noch aus. Es kursieren Gerüchte, dass sogar mehr als die im Raum stehenden 100.000 Job abgebaut werden sollen. Die Beschäftigten sind angesichts der Lage und der durchgesickerten Pläne in Sorge um ihre Arbeitsplätze. Vor den Fabriken von VW und Audi kam es am Donnerstag zu Kundgebungen. Man werde die Schließung des Werks Neckarsulm nicht akzeptieren, wetterte Audi-Betriebsratschef Jörg Schlagbauer in Ingolstadt. Und VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo stellte CEO Blume sogar ein Ultimatum: Cavallo zeigte sich nach der Sitzung erbost. Sie forderte Blume auf, im Laufe des Freitags der Belegschaft gegenüber Stellung zu beziehen und sich unmissverständlich zu den Gerüchten über die angeblichen Vorstandspläne zu äußern. „Es reicht! Das Fass ist zum Überlaufen gekommen“, sagte Cavallo laut Betriebsratszeitung. „Der Umgang des Vorstands mit der Belegschaft sei an Respektlosigkeit nicht mehr zu überbieten. 

Bei Porsche soll u.a. der Panamera aus dem <Programm fliegen. Foto Porsche

Die Planungen des Vorstands, der sich trotz prekärer Lage mit Millionengehältern das Leben versüßt, sehen u.a. eine Halbierung der Modellpalette vor. „Mit unserem Zukunftsplan gehen wir aus eigener Kraft in die nächste Phase der Transformation“, wird Konzernvorstand Oliver Blume in einer Mitteilung zitiert. So solle die Modellpalette schrittweise um bis zu 50 % gestrafft werden und die Anzahl möglicher Ausstattungsoptionen um bis zu 75 % sinken. Im Klartext: Es soll deutlich weniger Varianten bei Motoren, Sitzen, Lenkrädern und Ähnlichem geben.  In den vergangenen Jahren hat der Konzern zahlreiche neue Baureihen auf den Markt gebracht, nicht nur durch die vielen Elektromodelle, die neben den gleich großen Verbrennern stehen. Da gibt es reichlich Potenzial für Einsparungen. Sogar eine ganze Marke könnte verschwinden. Dabei soll es sich um die spanisch Tochter Seat handeln.

Die Streichliste des VW-Konzerns (Quelle: FOCUS online):   

1.VW: Beim VW Touran ist das Aus schon fix: Das allerletzte Modell ist im Apirl vom Band gelaufen. Auch das mächtige SUV Touareg soll keinen Nachfolger mehr haben. Dem Rotstrift zum Opfer fällt zudem das T-Roc Cabriolet. Den VW Polo wird es nicht merh als Verbrenner geben. Der ID.5, das Coue-SUV, soll wegen zu geringer Nachfrage entfallen. Ersatz wird der elekrtrische Tiguan. Und wahrscheinlich entfällt auch das kleine Crossover Taigo. 

2. Audi: Keine Nachfolger wird es für A1 und Q2 geben. Es kommt aber ein neuer A2 e-tron. Nicht mehr angeboten werden wahrscheinlich die Sportback-Versionen von Q3 und Q5. Geschichte soll auch der A8 bleiben. Das gilt auch für R8 und TT. 

3. Porsche: Eine Gnadenfrist bleibt den Verbrennern. Aus dem Programm fliegen sollen aber der Panamera sowie das geplante große SUV. Beim Tycan sollen Cross Turismo und Sport Turismo entfallen. Beim neuen Cayenne Coup´r soll es keinen Verbrenner geben. 

4. CUPRA: Das Aus droht den beiden in die Jahre gekommenen Cupra Ateca und Cupra Leon.

5. SEAT: Hier existiert das Gerücht, dass die Marke komplett in der Versenkung verschwinden wird. Wenn nicht, so ein anderes Gerücht, soll SEAT zur Low-Budget-Marke mutieren. 

6. SKODA: Streichkandidaten sind die Verbrenner Scala, Fabia und Kamiq. 

7. VW Nutzfahrzeuge: Ob Multivan und ID.Buzz weitergebaut werden, ist unklar. Vermutlich wird es bei beiden Modellen zu einer Kooperation mit Ford kommen. Quelle: VW-Betriebsratszeitung / FOCUS online / CM

BEV verdrängen in Deutschland zunehmend Benziner und Diesel

Batterieelektrische Pkw(SUV setzen im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland ihr starkes Wachstum fort. Batterieelektrische Pkw (BEV) kommen mit einem Plus von 48 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 368.000 Neuzulassungen; der BEV-Anteil steigt damit auf 24,8 % (Vorjahr: 17,7 %). 

Nach Herstellern dominiert der Volkswagen-Konzern den deutschen BEV-Markt mit 133.605 Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2026. Allerdings sinkt der Anteil von Volkswagen an den gesamten BEV-Neuzulassungen auf 36,3 % nach rund 46 % im Vorjahreszeitraum. Zu den Gewinnern zählen im ersten Halbjahr 2026 vor allem Tesla, der Stellantis-Konzern sowie die chinesischen Hersteller, die mit überdurchschnittlichem Wachstum ihren Marktanteil an den Elektro-Neuzulassungen deutlich erhöhen können. Das sind die zentralen Ergebnisse des Electromobility Report 2026 des Center of Automotive Management (CAM), der regelmäßig die Entwicklungen auf den wichtigsten Elektromärkten bilanziert.

Neuzulassungen von BEV in Deutschland in Hj 1 2026 im Vergleich zu 2025. Grafik: CAM

Die chinesischen Automobilhersteller kommen in der ersten Jahreshälfte 2026 auf über 38.000 BEV-Neuzulassungen (+68 %) und liegen damit nur noch knapp hinter BMW (39.772), der Gruppe der US-amerikanischen Hersteller mit Tesla und Ford (39.503) und bereits vor der Stellantis-Gruppe (35.521).

Besonders stark entwickeln sich die BEV-Neuzulassungen bei BYD und vor allem bei Leapmotor; Leapmotor ist in Europa über ein Joint Venture mit Stellantis verbunden. Insgesamt fokussieren sich die chinesischen Hersteller immer stärker auf Elektromobilität; BEV machen bereits 42,9 % ihrer Gesamtzulassungen in Deutschland aus. Demgegenüber liegen die BEV-Anteile von Volkswagen, Stellantis, Mercedes und Renault noch unter dem BEV-Marktanteil von 24,8 %. Besonders gering sind die BEVNeuzulassungsanteile der japanischen Hersteller (10,7 %).

Volkswagen profitiert bei der Elektromobilität vor allem vom starken Wachstum von der tschechischen Tochter Škoda (+63,9 %) sowie von Audi (+26,9 %), während die Kernmarke VW ein Minus von 5,6 % meldet. BMW wächst mit einem Plus von 40,8 % leicht unterhalb des Marktdurchschnitts, während Mercedes ein überdurchschnittliches Wachstum (+81 %) vorweisen kann. Die deutschen Hersteller kommen in Deutschland zusammen auf einen BEV-Marktanteil von 54,2 %.

Besonders stark fallen nach dem Einbruch im vergangenen Jahr die BEV-Neuzulassungen von Tesla aus (+225 %), getragen vor allem vom überarbeiteten Model Y. Stellantis steigerte seine BEV-Neuzulassungen im Jahresvergleich um rund 110 %, wobei die meistverkauften Modelle von Opel und Fiat stammen. Leicht unter dem Gesamtmarkt liegt das Wachstum der koreanischen Hersteller (+39,9 %); hier legt vor allem Kia stark zu.

Insgesamt nehmen die monatlichen BEV-Neuzulassungen seit 2025 fast kontinuierlich zu und erreichen im Juni einen Anteil von 28,4 %. Plug-in-Hybride (PHEV) legen im gesamten ersten Halbjahr 2026 um 18 % auf 164.000 Fahrzeuge zu; ihr Anteil an den Neuzulassungen liegt im Juni bei 10,9 %  Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das CAM mit einem BEV-Markt von 750.000 bis 800.000 Pkw in Deutschland, was einem BEV-Anteil von 25,0 bis 26,7 % entspricht.

Im Gesamtmarkt wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 1.484.393 Neuwagen zugelassen; das entspricht einem Anstieg von 5,8 % gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtmarktanteil aller deutschen Marken sank auf ihrem Heimatmarkt um 2,3 Prozentpunkte auf nur noch 49 %. Dagegen stieg der Anteil aller chinesischen Hersteller um 1,8 Prozentpunkte auf einen historischen Höchststand von 6,0 %. Der Volkswagen-Konzern bleibt der größte Akteur: Er hielt im ersten Halbjahr einen Anteil von 40,7 %; im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 42,4 %. Der Marktanteil von Mercedes-Benz ging ebenfalls leicht auf 8,5 % zurück. Die BMW Group konnte ihren Marktanteil leicht von 9,6 % auf 10,0 % ausbauen. Quelle: CAM / CM

Verbrennerautos sind tot – sagt Lehrmeister China

Bis 2035 fällt jeder vierte Job in der deutschen Autoindustrie weg. Experten prophezeien, dass es in höchstens zehn Jahren nur noch 5 oder 6 Autobauer auf der Welt geben wird, darunter vier in China, einer in Japan und einer in Südkorea. Deutsche Autohersteller werden dann Geschichte sein. 

Bis 2035 fällt ein Viertel der Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie weg. Der Laut VDA sind 100.000 seit 2019 schon weg. 125.000 weitere werden folgen. Audi-Chef Gernot Döllner sagt intern: „Es geht längst nicht mehr um ein einzelnes Modell oder um Marktanteile hier oder dort. Es geht um den Fortbestand der deutschen Automobilindustrie.“ Wie recht er hat. 

Warum funktioniert Automotive in Deutschland nicht mehr? Warum können wir den Kampf gegen China so nicht mehr gewinnen? Warum ist Deutschland bei drei Auto-Technologien zu spät dran? Und wie kommt Deutschland, so Gott will, wieder aus dem Dilemma heraus?

Das Erfolgsmodell „Made in Germany“ stand immer auf vier Säulen: 

  1. Komplexität: Ein Verbrennungsmotor ist eines der kompliziertesten mechanischen Geräte überhaupt. Tausende Teile, Toleranzen im Mikrometer-Bereich. Das konnten wir besser als jeder andere. Das war unser Burggraben. 
  2. Industrie-Ökosystem: Hersteller, Zulieferer, Forschungsinstitute Tür an Tür. Stuttgart, München, Wolfsburg, Ingolstadt. Hunderte Player auf engstem Raum, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen angespornt haben
  3. Billige Energie aus Russland – Wladimir Putin lieferte Öl, Gas und andere Rohstoffe zu Spottpreisen. Heute zahlt Deutschland ein X-Faches.
  4. Gewinne aus China. Seit den 1990ern war das Reich der Mitte unser größter Wachstumsmarkt. Wir haben in Deutschland entwickelt und in China verkauft. Jedes Jahr mehr. Jahrzehntelang ist das Geld einfach reingekommen. Cash war nie ein Problem. 

Aus diesen vier Bausteinen ist eine Geschichte entstanden, die weltweit funktioniert hat: Ein deutsches Auto stand für Qualität und High-Tech. Deshalb konnten Mercedes, BMW, Audi und Porsche überall absolut überhöhte Preise verlangen nach dem Motto „Teurer, aber besser“. Das war einmal. Heute fallen alle vier Bausteine in sich zusammen.

Denn: Der Verbrennungsmotor spielt auf dem wichtigsten Automarkt China keine Rolle mehr. Das Ökosystem wandert ins Ausland. Das russische Gas und Öl ist weg. Die Chinesen kaufen kaum noch deutsche Autos, da ihre eigenen Elektroautos einfach besser sind. Die Cashcow kann nicht mehr gemolken werden. 

Deutschlands Autos sind nicht mehr High Tech.  High-Tech-Autos sind smart, sind Software und KI und sie kommen aus dem Reich der Mitte, deren Hersteller vom Schlage BYD & Co. die alle anderen Hersteller weltweit überholt haben. 

In Deutschland hat das lange keiner ernst genommen. China hat früh gemerkt, dass es uns im klassischen Verbrenner-Automarkt nie einholen würde. Also haben sie den Verbrenner übersprungen und das elektrische, Software-basierte Auto entwickelt, abgeschaut bei Tesla. Sie haben früher verstanden, dass genau darin die Zukunft liegt. Das haben alle europäischen Autobauer und deren Manager komplett verschlafen, ebenso auch der VDA, der immer noch von Technologieoffenheit schwadroniert. Technologieoffenheit wird schneller in den Abgrund führen, als es die Konzerne vom Schlage VW, BWM oder Mercedes wahr haben wollen. Denn der Verbrenner ist definitiv tot, so sagt es der neue Lehrmeister China.

Chinas Industriepolitik ist ein Musterbeispiel, wie man es machen muss: Erst übernehmen, dann verstehen und schließlich selbst besser machen. So lief es bei den Hochgeschwindigkeitszügen, bei Solar, bei KI und jetzt beim Auto. Und auch die Luftfahrtkonzerne Airbus und Boeing werden schon bad ihr blaues Wunder erleben. Quelle: Xinhuanet  / China Heute / CM

E-Autos bestimmen den gewerblichen Automarkt

Nach mehreren von Krisen geprägten Jahren hatte die Automobilbranche auf eine Phase der Konsolidierung gehofft. Die aktuelle Fußball-WM bietet den Menschen zwar willkommene Unterhaltung – diesmal mit Hyundai und Kia als Sponsoren, nachdem bei der vergangenen EM noch BYD im Fokus stand. 

Dennoch bleibt das allgemeine Marktumfeld auch 2026 stark angespannt. Geopolitische Konflikte lassen die Ölpreise spürbar ansteigen, während gedämpfte Wirtschaftsprognosen und zunehmende Hitzewellen, verursacht hauptsächlich durch den Straßen- und Luftverkwehr, die Menschen belasten. Gleichzeitig bauen chinesische Hersteller ihre Marktpräsenz in Europa kontinuierlich aus, was deutsche Autokonzerne unter starken Kostendruck setzt und vermehrt zu geplantem Stellenabbau führt.

Der Relevante Flottenmarkt ließ ein wenig Federn (-1 % YTD) und konnte nicht an den Höhenflug der letzten Jahre anknüpfen. Autovermieter und der Fahrzeugbau legten beide kräftig zu (+18 % und +8 %), was allerdings eher unvorteilhaft zu bewerten ist, da es sich um vermehrte taktische Zulassungen handeln dürfte. 

Im zweiten messbaren Monat seit Einführung der neuen staatlichen Förderung für BEV und PHEV zeigen die Zeichen für die E-Mobilität weiterhin nach oben. Private BEV-Zulassungen stiegen um 155 %, sodass im selben Monat der Marktanteil der Stromer auf 41 % anstieg. Das ist der zweithöchst gemessene Wert jemals und katapultiert den Mittelwert für das erste Halbjahr auf ganze 32 % – Rekord für ein erstes Halbjahr. Letztes Jahr lag der Wert zum Vergleich noch bei 18 %. Plug-ins laufen derweil nur im Privatmarkt konstant und verharren bei ca. 7 % Marktanteil. Neben der Kaufprämie sorgt das Hoch bei den Kraftstoffpreise für keine gute Stimmung bei den Verbrennern. Die sind auch im Flottenmarkt auf dem absteigenden Ast. 

Der Flottenmarkt profitiert dagegen nicht von einer aktiven Kaufförderung. Trotzdem sorgen besser werdende E-Fahrzeuge und die fortlaufenden Steuervorteile für einen hohen Adaptionsgrad. In Flotten kamen BEV und PHEV gemeinsam auf stolze 47 % Marktanteil im ersten Halbjahr. Die Rückgänge aus dem Bereich der Benziner und Diesel können aber noch nicht ganz ausgeglichen werden, doch werden Diesel und Benziner sowieso bald keine Rolle mehr spielen. Zusätzlich erschwert es die aktuelle wirtschaftliche Situation langfristige Investitionsentscheidungen zu treffen, wodurch einige Fuhrparks sparsam mit Neuanschaffungen sind. Im Markt für Transporter und Pkw-Utilities sah es im ersten Halbjahr 2026 ein wenig schlechter aus als bei den Pkw. Der Markt ging um 2 % zurück und verlor damit ein Volumen von knapp 4.000 Fahrzeugen. Der Großteil des Rückgangs kam aus dem Privat- und dem Flottenmarkt. Der Privatmarkt verlor dabei stärker mit -5 % gegenüber Flotten mit -3 %. Die taktischen Kanäle konnten zulegen, was für einen schwachen Markt spricht, da hier unverkaufte Volumina an den Mann gebracht werden können. Der Fahrzeugbau lag an der Spitze mit +9 %, gefolgt vom Fahrzeughandel mit 3 % und Schlusslicht Vermieter mit +1 %. Elektrozulassungen sind auxh da stark auf dem Vormarsch und stiegen in den ersten 6 Monaten um 52 %. Benziner und Diesel gaben beide deutlich nach (-20 % und -8 %). Quelle: Dataforce / CM

Vor 40 Jahren: Citroën und die Sondereditionen der „Ente“

Vier Jahrzehnte nach der Markteinführung des 2CV Cocorico schlägt Citroën die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Während die Marke die Rückkehr des legendären 2CV als vollelektrisches Modell vorbereitet, erinnert sie an eine ihrer außergewöhnlichsten Sondereditionen: den 1986 vorgestellten 2CV Cocorico. Mit der markanten Trikolore-Gestaltung entwickelte er sich vom zeitgenössischen Sondermodell zu einer der begehrtesten Sammlerversionen der „Ente“ und steht bis heute für den kreativen, mutigen und unverwechselbaren Geist von Citroën.

Seit fast 80 Jahren verkörpert der 2CV den Anspruch von Citroën, Mobilität einfach, clever und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Über zahlreiche Sondereditionen verstand es die Ikone immer wieder, den Zeitgeist einzufangen und neue Zielgruppen anzusprechen. Unter ihnen nimmt der 2CV Cocorico eine besondere Stellung ein: Ursprünglich im Umfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 entwickelt, wurde er schnell weit mehr als eine Hommage an den Sport. 

40. Geburtstag: Der 2CV Cocorico. Foto: Citroën

Die Idee zum 2CV Cocorico entstand 1986 im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko. Frankreich gehörte zu den führenden Fußballnationen und die Begeisterung für das Turnier war groß. Citroën griff diese Stimmung auf und entwickelte eine Sonderedition, die den nationalen Enthusiasmus widerspiegeln sollte. Entworfen wurde das Fahrzeug von Serge Gevin. Zwar erreichte die französische Nationalmannschaft nach Siegen u.a. gegen Italien und Brasilien das Halbfinale, schied dort jedoch am 25. Juni 1986 gegen Deutschland aus. Dennoch überzeugte das Design so sehr, dass Citroën entschied, den 2CV Cocorico Anfang Oktober 1986 in einer streng limitierten Auflage von 1.000 Fahrzeugen ausschließlich in Frankreich auf den Markt zu bringen. Dabei wurde das ursprüngliche Konzept bewusst weiterentwickelt: Fußballbezüge verschwanden zugunsten eines zeitlosen Designs, das die französischen Nationalfarben und die Identität des Landes in den Mittelpunkt stellte.

Bis heute zählt der 2CV Cocorico zu den unverwechselbarsten Varianten der Baureihe. Basis war eine Karosserie in Blanc Meije, ergänzt durch einen großflächigen Farbverlauf in Blau, Weiß und Rot auf den Fahrzeugseiten. Für zusätzliche Akzente sorgten rote hintere Kotflügel in Rouge Vallelunga sowie seitliche Luftleitbleche an der Motorhaube in Bleu Cocorico. Weiße Stoffdachbespannung, passende Räder, Edelstahl-Radkappen der Dyane 6 sowie rote „2CV Cocorico“-Schriftzüge rundeten den charakteristischen Auftritt ab.

Im Innenraum setzte Citroën auf Sitzbezüge in Tep Jean Bleu Sodalite, die den eigenständigen Charakter der Sonderedition unterstrichen.

Selten, begehrt und heute ein Sammlerstück. Technisch basierte der 2CV Cocorico auf dem 2CV 6 Spécial, dem damaligen Einstiegsmodell. Angetrieben wurde er von einem luftgekühlten Zweizylinder-Boxermotor mit 602 cm³ Hubraum und 29 DIN-PS. Weniger als 600 kg Leergewicht sowie der legendäre Federungskomfort machten den 2CV auch in dieser Sonderedition zu einem unverwechselbaren Automobil.

Die auf 1.000 Exemplare limitierte Serie wurde bis März 1987 zu einem Preis von 36.100 Französischen Franc (inkl. MwSt.) angeboten. Während der Verkaufserfolg seinerzeit eher verhalten ausfiel, entwickelte sich der 2CV Cocorico in den folgenden Jahrzehnten, gerade aufgrund der geringen Stückzahl und der außergewöhnlichen Gestaltung, zu einer der gesuchtesten Sondereditionen der „Ente“.

Ikone mit Zukunft. Vier Jahrzehnte nach seiner Einführung verkörpert der 2CV Cocorico noch immer die Werte, für die Citroën seit jeher steht: Kreativität und zugängliche Mobilität. Während die Sonderedition heute als begehrtes Sammlerstück gilt, richtet sich der Blick bereits nach vorn. Mit der angekündigten Rückkehr des legendären 2CV als vollelektrisches Modell beginnt für eine der bekanntesten Automobilikonen Europas ein neues Kapitel. Das Jubiläum des 2CV Cocorico steht damit nicht nur für einen Blick zurück auf ein außergewöhnliches Fahrzeug, sondern auch für die Zukunft einer Legende. 

Für Fans des 2CV- Passend zum 40. Gweburtstag ist der 2CV Cocorico – neben vielen weiteren Entenversionen – auch als Modellauto in der offiziellen Citroën Lifestyle Boutique erhältlich. Quelle: Citroën / CM

VDA warnt vor dem Untergang der (Auto)Industrie

Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VD) und seine Mitgliedsunternehmen weisen seit Jahren auf die im internationalen Vergleich schlechteren Standortbedingungen in Deutschland und Europa hin. Seine Warnungen, so er Verband, wurden zwar wahrgenommen, die Konsequenzen – also der notwendige Kurswechsel – blieben bisher weitgehend aus.

Der VDA weiter: „Alles, was Wachstum schafft, muss Priorität haben – sei es mit Blick auf die Sozialabgaben, Steuern, Energiepreise, Bürokratieaufwand oder auch Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt. Diese Felder müssen – gemeinsam mit einem technologieoffenen Ansatz mit Blick auf die Zukunftsherausforderungen – weiter dringend und umfassend adressiert werden.

Die Standortkrise trifft die gesamte europäische Industrie, die Folgen sind täglich sichtbar und spürbar – und sie werden zunehmend dramatischer. Die Werke bei Herstellern und Zulieferern seien so nicht alle haltbar. Deutschland solle daher Standorte auch für ausländische Hersteller öffnen. Mit jedem Standort, der in Deutschland gehalten wird, können Arbeitsplätze gesichert werden.

Die Erkenntnis, dass nur ein maximal wettbewerbsfähiger Standort der Schlüssel für eine wirkliche, mittel- und langfristige Veränderung ist, bleibt entscheidend. Jetzt ist Handeln gefordert, betont der Lobby-Verband. Die Handlungsoptionen sind weniger, dafür aber umso notwendiger geworden. Deutschland und Europa sind in einer Lage, in der es mutige Entscheidungen braucht. Das wird auch mit erheblichen Veränderungen für die Menschen verbunden sein, mit dem Ende von Gewohnheiten und Ansprüchen, die sich Deutschland so auch in Teilen aktuell nicht mehr leisten kann.

Umfassende und einschneidende Reformen sind laut VDA notwendig, um zurück zu Wachstum zu finden. Nur so kann auch den kommenden Generationen ein Leben in Wohlstand, mit ausreichend Arbeitsplätzen und funktionierenden Sozialsystemen ermöglicht werden. Es geht also auch um Generationengerechtigkeit, um die soziale Notwendigkeit, zu handeln.

Die Unternehmen der Automobilindustrie werden mit Blick auf die andauernden und akuten Standortprobleme weitere Reformen und Anpassungen vornehmen müssen, warnt der Verband. Dazu gehören Kostendisziplin, Entlassung von Personal und tiefgreifende Reformen der Geschäftsmodelle. Nur wirtschaftlich starke Unternehmen können Wohlstand sichern, Arbeitsplätze sichern und den kommenden Generationen echte Zukunftsperspektiven eröffnen. Angesichts des verschärften internationalen Wettbewerbs gibt es zu einer Kurskorrektur in Berlin und Brüssel keine realistische Alternative. Quelle: VDA / CM

Neuer Maybach – ein kaum zu erfüllender Traum

Die Mercedes‑Maybach S‑Klasse hat schon immer Präsenz ausgestrahlt. Jetzt tritt sie noch souveräner auf. Der vergrößerte Kühlergrill vermittelt Selbstbewusstsein und Grandeur. Illuminierte Akzente – die Kontur des Grills, der Maybach Schriftzug sowie, je nach Markt, der aufrecht stehende Mercedes‑Benz Stern auf der Motorhaube und das Emblem an der C‑Säule – verleihen jedem Auftritt eine feierliche Note.

Die neue Mercedes‑Maybach S‑Klasse tritt mit klarer Zielsetzung an: neu zu definieren, was eine Luxuslimousine sein kann. Das erstmals in einem Maybach Modell eingesetzte Mercedes‑Benz Operating System (MB.OS) schafft eine digitale Erlebniswelt, die intuitiv, elegant und intelligent ist.

Mercedes legt einen neuen Maybach auf. Foto: MB

Ein diskreter Projektor in den Seitenschwellern projiziert beim Ein‑ und Aussteigen den Maybach Schriftzug auf den Boden – eine unaufdringliche, elegante Inszenierung. Am Heck spiegeln die fein modellierten Rückleuchten die Sternmotive der Front wider. Die neu gestaltete zweifarbige Griffleiste, nun in Chrom und schwarzem Hochglanz, unterstreicht die Maybach Philosophie

Die neue Mercedes‑Maybach S‑Klasse bietet ein noch einmal verbessertes Fahrerlebnis, das Ruhe, Effizienz und Souveränität harmonisch verbindet. Automatische Komforttüren, Executive‑Sitze im Fond, ein Kühlfach sowie versilberte Champagnerkelche unterstreichen das sorgfältig kuratierte Entspannungserlebnis.

Die neue, markantere Interpretation des Maybach Kühlergrills – jetzt 20 % größer und mit beleuchteter Kontur – setzt den Ton. Erstmals ist der Maybach Schriftzug im Kühlergrill-Rahmen dezent illuminiert. Die Doppel‑Stern‑Scheinwerfer werden durch Akzente in Roségold veredelt. Alle geschmiedeten Räder in Silberausführung verfügen über ein kleines mechanisches Wunder: einen perfekt ausgerichteten Mercedes‑Benz Stern, montiert auf einem fein abgestimmten Kugellager‑Mechanismus. Er bleibt stets aufrecht stehen, als schwebe er reglos im Raum, selbst wenn sich die Welt um ihn herum bewegt.  

Interieur.  Der neu gestaltete Innenraum vereint höchste Handwerkskunst mit der anmutigen Modernität des MBUX Superscreens, der in einem speziell für Maybach entwickelten Ambiente-Stil erstrahlt. Neue offenporige Hölzer wie wunderschön linear strukturierte Eiche treffen auf sanftes Licht, strukturierte Materialien und fließende digitale Oberflächen – der charakteristische Maybach Cocooning‑Effekt neu interpretiert. Erstmals ziert eine lederfreie Polsterung den Innenraum. Dazu gehört das neue hochwertige „Mirville“-Textil, ergänzt durch tiefweiße Paspeln und eine exklusive Ziernaht-Grafik mit offen gesteppten Rauten. Mit nahezu unzähligen Kombinationen aus Leder, Ziernähten, Stickereien und individuellen Veredelungen verwandelt MANUFAKTUR Made to Measure die Mercedes‑Maybach S‑Klasse in ein einzigartiges, maßgeschneidertes Kunstwerk.

Das optionale Designpaket bietet zwei edle Interieur‑Farbwelten: schwarzes Maybach Exclusive Nappaleder oder MANUFAKTUR tiefweiß/schwarz pearl. Ein zarter Perlmutt‑Effekt auf ausgewählten Oberflächen unterstreicht zusammen mit goldgrauen Paspeln die handwerkliche Raffinesse im Innenraum.

Antrieb. Neue elektrifizierte Acht‑ und Sechszylindermotoren vereinen souveräne Leistung mit höchster Laufruhe, unterstützt von der Mild‑Hybrid‑Technologie für ein besonders sanftes Ansprechverhalten und effiziente Energierückgewinnung.  

MB.OS. Die neueste MBUX Generation gibt ihr Debüt mit Maybach spezifischen Grafiken, weiterentwickeltem Zero Layer und dem KI-gestützten MBUX Virtual Assistant. Regelmäßige Over‑the‑Air‑Updates stellen sicher, dass der Wagen aktuell bleibt. 

Fahrassistenten. Ein hochentwickeltes Sensorsystem in Kombination mit einer neuen leistungsstarken Rechnerarchitektur ermöglicht fortschrittliche Fahr‑ und Parkassistenz-Funktionen. MB.DRIVE ASSIST PRO unterstützt ein nahtloses Punkt‑zu‑Punkt‑Fahrerlebnis – selbst in dichtem Stadtverkehr. 

Der Preis: Da schweigt des Sägers Höflichkeit. Die Maybach S-Klasse kann sich der Normalverdiener definitiv nicht leisten. Und sicher werden auch die allermeisten Unternehmen verzichten mit Rücksicht auf ihre Mitarbeitenden… Quelle: MB / CM