Reisestress kann zum Risiko für Firmen werden

Der SAP Concur Global Business Travel Survey 2024 – eine der umfassendsten Erhebungen zum Thema Reisestress – belegt, dass Reisestress systematische betriebliche Ursachen hat: Unsicherheiten durch Sicherheitsbedenken sowie politische und soziale Risiken, aber auch der wachsende Planungsaufwand durch Compliance- und Budgetanforderungen zwingen Reisende und Travel Manager gleichermaßen zu Zeitpuffern und zusätzlichen Kontrollschleifen. Das belastet die Work-Life-Balance und kostet interne Produktivität.  

Der Stress beginnt oft lange vor dem eigentlichen Abflug. Fehlende Übersicht über verfügbare Optionen, Reiserichtlinien, die schwer auffindbar oder widersprüchlich sind, all das kostet Zeit und Nerven. Hinzu kommt der Stress, der an Schnittstellen entsteht: bei kurzfristigen Änderungen, fehlender Transparenz oder mangelnder Unterstützung unterwegs. Gerade in einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt kann dies zu unnötigen Belastungen führen. Zum Beispiel durch:

  • Verspätungen und Flugausfälle ohne klare Alternativen
  • Hotelbuchungen, die nicht den Erwartungen entsprechen
  • Zeitdruck durch enge Anschlüsse oder mangelnde Pufferzeiten
  • Unsicherheit im Ausland, ob bei Zahlungsmitteln, Gesundheitsfragen oder Sicherheitslage
  • Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein, wenn etwas schiefläuft

Das zeigt: Stress ist kein privates Problem. Er ist ein Unternehmensrisiko. Wer gestresst ankommt, ist nicht in Bestform für das entscheidende Kundengespräch. Wer durch chaotische Buchungsprozesse Zeit verliert, dem fehlt diese Zeit für die eigentliche Arbeit. Genau das passiert täglich in deutschen Unternehmen: Mitarbeitende kämpfen sich durch unzureichend organisierte Reiseprozesse, stehen bei Störungen ohne Unterstützung da und verlieren wertvolle Arbeitszeit mit der Lösung operativer Reiseprobleme. Die Folgen sind handfest: sinkende Produktivität, nachlassende Mitarbeiterzufriedenheit und im schlimmsten Fall Verlust von Fachkräften.

Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Viele Unternehmen haben keine professionellen Prozesse für das Reisemanagement etabliert bzw. es gibt bei ihnen weder Mobilitäts- noch Travelmanager. Mitarbeitende buchen selbst, oft auf verschiedenen Plattformen, ohne Überblick über Kosten, Risiken oder den eigenen Aufenthaltsort im Notfall.

Die gute Nachricht: Unternehmen, die in professionelles Mobilitäts-Management investieren, schaffen spürbare Entlastung für ihre Reisenden und damit echten Mehrwert für das Unternehmen. Denn hier kommen Travel Management Companies (TMCs) ins Spiel. Sie übernehmen die Organisation, bieten strukturierte Prozesse und stehen Reisenden jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Darüber hinaus beraten sie Unternehmen strategisch beim Aufbau einer Reiseinfrastruktur, die Mitarbeitende entlastet und gleichzeitig Kosten optimiert. Mit ihrem Marktzugang, ihrer technologischen Kompetenz und ihren Notfallservices sind TMCs ein unverzichtbarer Baustein moderner Unternehmensorganisation.

Konkret bedeutet das:

  • Klare, leicht zugängliche Reiserichtlinien, die den Mitarbeitenden Sicherheit geben statt Bürokratie
  • Zentrale Buchungsplattformen mit Genehmigungsworkflows, die Zeit sparen
  • 24/7-Notfallunterstützung, damit Reisende wissen, wenn etwas schiefgeht, bin ich nicht allein
  • Traveller Tracking und Duty of Care – aus Fürsorgepflicht, nicht als Kontrolle
  • Regelmäßiges Feedback von Reisenden, um Prozesse stetig zu verbessern

„Travel Management Companies sind bei diesem Thema unverzichtbare Partner. Sie bringen die Expertise, die Technologie und die Erreichbarkeit mit, die moderne Unternehmen brauchen“, sagt Albert und betont: „Stressärmere Geschäftsreisen sind kein Komfortthema – sondern ein strategischer Erfolgsfaktor.“ Quelle: Chefsache Business Travel / CM

Perk MCP ermöglicht Reise- und Spesenfunktionen über KI-Assistenten

Das Travel-Management-Unternehmen Perk (vormals TravelPerk) hat Funktionen für die Reisebuchung, das Spesenmanagement und andere Aufgaben über KI-Assistenten freigeschaltet. 

Über den „Model Context Protocol“-Server (MCP) können Kunden weltweit Aufgaben mithilfe von KI-Assistenten wie Claude und ChatGPT und durch Anfragen in natürlicher Sprache erledigen. So kann ein Business Traveller den Assistenten beispielsweise bitten, einen Flug für eine bestimmte Reise zu suchen oder eine Buchung zu stornieren, während eine Führungskraft alle Ausgaben unterhalb eines bestimmten Betrags genehmigen oder nach Buchungen suchen lassen kann, die nicht den Unternehmensrichtlinien entsprechen.

„Wir haben dies entwickelt, damit Kunden in Echtzeit Einblicke gewinnen und Maßnahmen ergreifen können, während Unternehmen die Kontrolle behalten – unabhängig davon, mit welchen Tools sie arbeiten“, erklärte Nikita Miller, Chief Product Officer bei Perk, in einer Mitteilung.

Laut Perk ermöglicht das MCP auch Event-Managern die Arbeit mit den Assistenten, etwa um regelmäßige Offsite-Meetings zu planen oder Erinnerungen an Mitarbeiter zu senden, die noch nicht auf Einladungen zu Veranstaltungen reagiert haben. Zudem kann das MCP über das Tool „Entry Ready“ Informationen zu elektronischen Visa und sonstigen Einreisebestimmungen bereitstellen.

Für den September 2026 plant Perk die Einführung des „Perk Agent“ für Slack; damit können Nutzer direkt in Slack interagieren und auf den MCP-Connector zugreifen, ähnlich wie bei den KI-Assistenten, so das Unternehmen. Quelle: Perk / CM

Warum Travel Management Companies nutzen?

Eine Travel Management Company ist ein auf Firmenkunden spezialisierter Reisedienstleister. Sie übernimmt die Organisation, Buchung und Verwaltung von Geschäftsreisen im B2B-Segment. KMU und Konzerne arbeiten mit Travel Management Companies zusammen, um Ihre Geschäftsreiseorganisation zu erleichtern, sprich die TMCs übernehmen das gesamte Reiserichtlinien- und Spesenmanagement. Dazu zählt auch die Einhaltung der Fürsorgepflicht, die Identifikation von Einsparpotenzialen und Beratung in der Optimierung des Geschäftsreisemanagements im Allgemeinen. Heute kann die Geschäftsreisenplanung und -verwaltung fast ganzheitlich digital abgebildet, personalisiert und automatisiert werden.  

Zum Leistungsspektrum gehören:  Planung und Buchung aller Geschäftsreisen; Verwaltung des gesamten Geschäftsreiseprozesses (inkl. Tracking und Unterstützung in Notfällen); Umbuchung und Stornierung von Transportmitteln und Unterkünften; Unterstützung bei der Reisekostenabrechnung; Aushandeln von speziellen Firmentarifen und Prämien; Sicherstellen der Einhaltung von Reiserichtlinien (inkl. kontinuierlicher Aktualisierung); Übernahme des Spesenmanagements; Beratung und Umsetzung von Einsparpotenzialen (z. B. durch optimierte Routings oder neue Tarifmodelle); Einhaltung der Fürsorgepflicht (Duty of Care) durch Risikobewertungen und Sicherheitsmaßnahmen; Erstellung von Reports, Statistiken und Analysen zur Optimierung des Reisebudgets; Kontinuierliche Beratung bei der Weiterentwicklung und Digitalisierung des Geschäftsreisemanagements; Automatisierung und Personalisierung (z. B. durch Online-Buchungsportale und mobile Apps); 24/7-Support für kurzfristige Änderungen sowie Notfälle und Krisenfälle 

Warum?  Neben Zeit- und Kostenersparnissen profitieren Unternehmen von individuellen Serviceleistungen und einem großen Reiseinventar. Je nach Travel-Management-Anbieter kann z. B. ein 24/7-Support in verschiedenen Sprachen oder ein besonders persönlicher, lokaler Service mit spezifischen Sonderraten angeboten werden. So erhalten Unternehmen genau den Umfang an Leistungen, der zu ihren eigenen Bedürfnissen, Unternehmenszielen und Reiserichtlinien passt. Die übersichtliche Datendarstellung und umfangreiche Datensammlung führt zu einer verbesserten Berichterstattung, die das gesamte Geschäftsreisemanagement langfristig und nachhaltig optimiert.

Was bei der Wahl einer Travel Management Company zu beachten ist. Ein zentrales Dashboard mit klar strukturierter Menüführung vereinfacht das Buchen von Flügen, Hotels und Mietwagen.  Eine intuitive Oberfläche reduziert Schulungsaufwände und steigert die Produktivität. Die Möglichkeit zur nahtlosen Integration der Workflows führt zu mehr Transparenz: Buchungsanfragen, Genehmigungen und Bestätigungen lassen sich in wenigen Schritten abwickeln oder direkt automatisieren. Live-Dashboards ermöglichen es, Geschäftsreisekosten und -budgets in Echtzeit zu überwachen. Das spart teure Überraschungen am Monatsende, bietet Übersicht über Optimierungspotenziale und erleichtert Budgetgespräche.  Die Möglichkeit zur Integration Ihrer Reiserichtlinie in den Buchungsprozess stellt außerdem sicher, dass Ihre internen Vorgaben konsequent eingehalten werden.  

 Reisendensicherheit durch Risikomanagement . Automatisierte Standort-Updates, Echtzeit-Berichte zur Lage am Reiseort und klare Notfallpläne geben Ihren Teams das Vertrauen, weltweit sicher unterwegs zu sein und vereinfachen die Einhaltung der Fürsorgepflicht. 

 Integrationsmöglichkeiten in bestehende Softwaresysteme. Durch die nahtlose Anbindung an das HR-Management-System der Firma werden die Unternehmensdaten automatisch synchronisiert, was mögliche Fehler und vermeidbaren Zeitaufwand bei der Implementierung reduziert.  Die Verknüpfung mit der Firmen-Buchhaltungssoftware vereinfacht die Reisekostenabrechnung und beschleunigt die Finanzberichterstattung.  Eine gut ausgebaute API-Infrastruktur (umfasst alle technischen Systeme, Werkzeuge und Regeln, die das Bereitstellen, Verwalten, Sichern und Nutzen von Programmierschnittstellen (APIs) in einem Unternehmen ermöglichen. Sie bildet das digitale Bindegewebe, über das verschiedene Software-Dienste und Cloud-Komponenten sicher miteinander kommunizieren) bietet die Flexibilität, die gesamte Geschäftsreiseorganisation an veränderte Anforderungen anzupassen. 

Transparente Kostenstrukturen. Statt versteckter Gebühren oder unübersichtlicher Zuschläge sollten Mobilitätsmanager auf ein eindeutiges Preismodell und transparente Angebote setzen, sodass die Budgets verlässlich planen können. 

Mobile Nutzung und App-Funktionen. Mit einer übersichtlichen Mobile-App können Mobilitätsmanager aber auch die Business Traveller selbst jederzeit und von überall Flüge, Hotels oder Bahnreisen buchen und haben gleichzeitig alle wichtigen Reisedokumente griffbereit an einem Ort.  Push-Benachrichtigungen informieren in Echtzeit über Verspätungen, Gate-Änderungen oder sicherheitsrelevante Hinweise, sodass Reisende proaktiv reagieren können.   Offline-Funktionen wie gespeicherte Buchungsdetails minimieren Stress bei schlechtem Empfang – etwa auf Reisen ins Ausland oder auf Langstreckenflügen. 

Umbuchungs- und Stornierungsmanagement. Unvorhersehbare Planänderungen sind häufig: Mit wenigen Klicks sollten Mitarbeitende Reisen umbuchen oder stornieren können. Eine automatische Richtlinienprüfung zeigt sofort an, ob und wie Umbuchungs- oder Stornierungskosten anfallen – so behalten Firmenreiseverantwortliche alle finanziellen Aspekte im Blick und bleiben gleichzeitig flexibel.  

Kundensupport. Ein 24/7-Support mit mehrsprachigen Ansprechpersonen oder einem persönlichen Service-Bot garantiert, dass Hilfesuchende sich auch in anderen Zeitzonen oder bei Sprachbarrieren zurechtfinden. Schnelle Lösungen bei Flugausfällen, Hotelüberbuchungen oder ähnlichen Komplikationen minimieren Ausfallzeiten und halten Geschäftsprozesse am Laufen.   

 Firmenrabatte und Sondertarife. Exklusive Deals schonen das Reisebudget und erhöhen den Komfort der reisenden Mitarbeitenden. Sondervereinbarungen mit Fluggesellschaften, Hotels und Mietwagenanbietern ermöglichen attraktive Rabatte und verbessern das Preis-Leistungs-Verhältnis. 

 Skalierbarkeit. Ob kleines Team oder Großkonzern: die gewählte Travel Management Company sollte sich den wachsenden Anforderungen anpassen können. Neue Funktionen und Module sollten sich nahtlos ergänzen lassen – so bleiben Mobilitätsmanager flexibel und schaffen Investitionssicherheit. 

Analyse- und Reporting-Funktionen. Detaillierte Auswertungen helfen Reisekosten z. B. nach Projekten, Teams oder Geschäftsbereichen aufzuschlüsseln.  Trendanalysen geben Aufschluss darüber, welche Routen, Hotels oder Dienstleister am kostspieligsten sind und wo sich langfristige Einsparungen umsetzen lassen – datenbasierte Erkenntnisse, die Ihrem Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen könnte.  

 Datenschutz. Geschäftsreisen beinhalten oft sensible Informationen (z. B. personenbezogene Daten oder interne Unternehmensdetails), die besonders geschützt werden müssen.  Eine seriöse Travel Management Company arbeitet nach etablierten Standards wie ISO 27001 und setzt moderne Verschlüsselungstechnologien ein, um Daten vor Hackerangriffen zu schützen. 

 Nachhaltigkeit. Travel-Management-Unternehmen, die Emissionen nachvollziehbar darstellen und aktiv nachhaltige Optionen empfehlen, erleichtern ihren Kunden, bestehende Nachhaltigkeitsrichtlinien gerecht zu werden. Grüne Richtlinien und Kooperationen fördern eine verantwortungsbewusste Unternehmenskultur und erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit.

CM empfiehlt die nachstehenden TMCs: Amex GBT, BCD, FCM , DER Business Travel,  lanes&planes, Navan, Perk, SAP Concur.  Quelle: CM

Reiserichtlinien müssen im Alltag funktionieren 

Geschäftsreisen werden komplexer. Flexible Arbeitsmodelle, steigende Compliance-Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele stellen Unternehmen und deren Mobilitätsmanager vor neue Herausforderungen. Sie beobachten auch, Gleichzeitig scheitern viele Reiserichtlinien daran, dass sie im Arbeitsalltag nicht konsequent genutzt werden.

Geschäftsreisen sind für viele Unternehmen, ob klein, mittelständisch geprägt oder Konzern, ein Muss. Doch für Mobilitätsmanager können sie schnell zur Nervenprobe werden, wenn es darum geht, den Spagat zu schaffen zwischen Mitarbeiterzufriedenheit, Budget und rechtlicher Sicherheit. Daher muss eine Reiserichtlinie eineindeutig festlegen, wie Dienstreisen beantragt, genehmigt, gebucht und abgerechnet werden. Sie enthält klare Obergrenzen für Kosten (wie Flug, Bahn, Hotel und Verpflegung), Vorgaben zu erlaubten Buchungswegen sowie Regeln für die Sicherheit und den Umgang mit Belegen. Auch sind Sanktionen für den Fall des absichtlichen Verstoßes in der Policy festzuhalten.

Indes erfüllt eine Reiserichtlinie ihren Zweck nur dann, wenn sie im Berufsalltag akzeptiert und konsequent angewendet wird. Natürlich wissen Travel-/Mobilitätsmanager nur zu genau,  dass zu starre Vorgaben häufig dazu, dass Mitarbeitende alternative Buchungswege wählen“, sagt Markus Orth, Mitglied der DRV-Initiative Chefsache Business Travel und Geschäftsführer Lufthansa City Center (LCC). Werden Reisen nämlich außerhalb definierter Prozesse gebucht, entstehen nicht nur höhere Kosten. Unternehmen verlieren Transparenz über Reiseausgaben, können Rahmenverträge schlechter ausschöpfen, verlieren Geld und erschweren gleichzeitig ihre Fürsorgepflicht gegenüber reisenden Mitarbeitenden.

Zu empfehlen ist die Nutzung moderner Buchungs- und Travel-Management-System. Sie berücksichtigen Unternehmensrichtlinien bereits während der Reiseplanung, prüfen Budgets automatisch und leiten notwendige Genehmigungen digital ein.

Digitalisierung statt starrer Regelwerke. Travel Policies entwickeln sich zunehmend von reinen Regelwerken zu strategischen Steuerungsinstrumenten. Sie helfen Unternehmen nicht nur dabei, Kosten zu kontrollieren, sondern unterstützen gleichzeitig Compliance, Sicherheit und Nachhaltigkeitsziele. Damit das gelingt, müssen Reiserichtlinien regelmäßig überprüft und an neue Anforderungen angepasst werden. Neben leistungsfähigen digitalen Lösungen können spezialisierte Travel Management Companies (z.B. Amex GBT, BCD, FCM , DER Business Travel,  lanes&planes, Navan, Perk, SAP Concur und andere mehr) Unternehmen dabei unterstützen, Reiserichtlinien zu entwickeln, zu implementieren und kontinuierlich an veränderte Anforderungen anzupassen. Sie begleiten Unternehmen bei der Entwicklung, Implementierung und kontinuierlichen Optimierung ihrer Travel Policies.

„Eine gute Travel Policy lebt von ihrer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Digitale Lösungen und die passende Beratung sorgen dafür, dass Reiserichtlinien mit den Anforderungen von Unternehmen und Reisenden Schritt halten“, so Orth.

Damit Reiserichtlinien ihren Zweck erfüllen, müssen sie den Arbeitsalltag erleichtern statt erschweren. Unternehmen sind daher gut beraten, ihre Travel Policies regelmäßig auf Aktualität, Nutzerfreundlichkeit und digitale Umsetzbarkeit zu überprüfen. Die folgende Checkliste der DRV-Initiative Chefsache Business Travel hilft dabei, den eigenen Status quo einzuordnen. Quelle: Chefsache BusinessTravel / CM

2025 fast so viele Geschäftsreisen wie vor Corona

2025 haben Bundesbürger insgesamt 274 Mio. Privat- und Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung im In- oder Ausland unternommen, so die Statistik über die touristische Nachfrage. 

Damit sank die Zahl mehrtägiger Reisen insgesamt um 1,1 % gegenüber dem Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg jedoch die Zahl der Inlandsreisen 2025 um 3,9 % gegenüber 2024 auf 169 Mio. und war damit 5,0 % höher als im Vor-Corona-Jahr 2019. 

Zum Anstieg der Zahl der Inlandsreisen gegenüber dem Vorjahr haben vor allem geschäftliche Reisen beigetragen. Die Zahl der Geschäftsreisen stieg 2025 gegenüber 2024 um 10,5 % auf 41 Millionen. Damit erreichte die Zahl dienstlicher Reisen fast das Vor-Corona-Niveau mit 0,2 % weniger Reisen als im Jahr 2019. Bei den privaten Reisen gab es im Jahr 2025 mit etwa 233 Mio. einen Rückgang von 2,9 % gegenüber dem Jahr 2024, aber einen Anstieg um 6,2 % gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019.

Die Zahl der Auslandsreisen nahm hingegen ab: 105 Mio. Reisen im Jahr 2025 bedeuteten hier ein Minus von 8,3 % im Vergleich zu 2024 und einen Zuwachs um 5,4 % gegenüber 2019.

Die beliebtesten Ziele für Reisen ins Ausland im Jahr 2025 waren Italien (12,4 % aller Auslandsreisen), Österreich (11,1 %), Spanien (10,9 %), Frankreich (8,3 %) und die Niederlande (7,7 %). Diese fünf Länder behaupten sich – in gelegentlich wechselnder Reihenfolge – seit zehn Jahren als die Top-Auslandsziele der Reisenden aus Deutschland.

Beim Blick auf die Verkehrsmittel zeigt sich, dass das Auto auch im Jahr 2025 das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für mehrtägige Reisen war. So wurde für 60,2 % der Reisen mit mindestens einer Übernachtung im In- oder Ausland auf das Auto zurückgegriffen. 19,2 % der Reisen wurden mit der Bahn unternommen, 15,2 % mit dem Flugzeug. Reisebusse machten 2025 einen Anteil von 2,7 % der genutzten Reiseverkehrsmittel aus. Quelle: Destatis / CM

Google Maps erleichtert Geschäftsreisen

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Funktion „Ask Google Maps“ innerhalb der Kartenplattform in 2026 gestartet ist. Und schon legte der Internetriese stark nach und bringt einen ganzen Schwung neuer Möglichkeiten in die Maps-KI. Dazu gehören umfangreiche Abläufe, eine neue Personalisierung, ein Widget für den Echtzeit-Nahverkehr, für Restaurant-Bestellungen und anderes mehr. Die neuen Funktionen können u.a. Aufenthalte von Geschäftsreisenden in Städten und Regionen erleichtern.

Ask Google Maps kann jetzt auch mehrstufige, komplexe Aufgaben übernehmen, ohne dass der Nutzer eingreifen muss. Möchtet man beispielsweise vor dem Verlassen des Büros Essen bestellen, bittet man Ask Maps einfach, „scharfes Pad Kee Mao mit Meeresfrüchten für sich und seine KollegInnen oder auch geschäftliche Kunden bestellen. Die App findet geöffnete Restaurants, die das Wunschgericht anbieten, und berücksichtigt dabei sogar gespeicherten Restaurants oder spezielle Ernährungsbedürfnisse. Sobald man das Restaurant ausgewählt hat, fügt Ask Maps das gewünschte Gericht automatisch dem Warenkorb hinzu, sodass die Bestellung bequem überprüft und abgeschlossen werden kann. Nutzer könne den Warenkorb anschließend prüfen und die Bestellung abschließen.

Mit Google Ask Maps kannmal künftig (schon jetzt in USA) Essen im Restaurant bestellen. Foto: Google

Zum Start in den Vereinigten Staaten arbeitet Google dabei mit Square und Toast zusammen. Uber Eats solle zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen.

Es lassen sich auch bequem aktulle Informationen zu Hotels und Veranstaltungen in der Nähe finden. Sagt etwa „Für die Konferenz nächste Woche in der Innenstadt von München suche ich ein preiswertes, erstklassiges Hotel mit künstlerischem Flair, in fußläufiger Entfernung zu Fitnessstudio und Restaurants.“ Ask Maps vergleicht Preise in Echtzeit und prüft die Verfügbarkeit, damit man die passende Unterkunft findet.

Ask Maps bietet euch bereits Echtzeitinformationen – zum Beispiel zur Verkehrslage auf dem morgendlichen Arbeitsweg, auf Geschäftsreisen mit dem Auto etc. Jetzt werden diese Live-Updates auf den öffentlichen Nahverkehr erweitert. Ein neues Widget direkt in Ask Maps informiert minutengenau über Verspätungen bei Bus, Bahn, U-Bahn oder Fähre. Fragt beispielsweise: „Gibt es eine Fähre zum Taronga Zoo mit Blick auf das Opernhaus?“ und ihr erhaltet alle Verbindungen auf einen Blick auf einer virtuellen Abfahrtstafel. Bei Verspätungen einer Fähre wird die Wartezeit in Echtzeit aktualisiert, sodass ihr genau wisst, wann ihr zum Anleger fahren müsst.

Die Beiträge von über 500 Mio. Nutzern tragen maßgeblich dazu bei, dass Maps aktuell und hilfreich bleibt. Jetzt ist es noch einfacher, Aktualisierungen zu teilen. Man kann Änderungen direkt über Ask Maps und den Tab Mitwirken vorschlagen. Z.B. einfach ein Foto eines Ladenschilds hochladen und Google Maps erkennt die neuen Öffnungszeiten anhand des Bildes und bittet um Bestätigung, bevor der Vorschlag veröffentlicht wird.  Wie immer prüfen die integrierten Schutzsysteme von Maps alle Änderungsvorschläge auf Richtigkeit. 

Die Funktionen werden derzeit ausgerollt. Das Transit-Widget, die personalisierten Antworten und das Fortsetzen von Konversationen sind überall verfügbar, wo es Ask Maps gibt. Essensbestellungen, Hotels/Events und konversationelle Beiträge starten zunächst in den USA. Ask Maps ist in über 150 Ländern auf Englisch sowie in weiteren Sprachen (z.B. in Australien, Brasilien, Japan, Mexiko) verfügbar. Quelle: Google / CM

GBTA: Kaum Reise-Wachstum, aber höhere Ausgaben

Die Global Business Travel Association (GBTA, welteeiter Geschäftsreiseverband) führt solides Wirtschaftswachstum in den USA und Unternehmensinvestitionen als positive Faktoren für ihre Prognose an, wonach die Ausgaben für Geschäftsreisen im Jahr 2026 im Jahresvergleich um mehr als 7 % steigen werden. Dies nach einem Jahr 2025, in dem die Ausgaben die früheren Schätzungen der GBTA bereits übertroffen hatten. Aber: Es wird kein Wachstum bei der Anzahl der Geschäftsreisen geben.

Die zugrundeliegenden Trends zeigen jedoch, dass der Ausgabenanstieg in den Jahren 2025 und 2026 vor allem auf steigende Preise und weniger auf ein nich eintretendes höheres Volumen an Geschäftsreisen zurückzuführen ist, da Unternehmen in einem inflationären Umfeld versuchen, die Kosten zu begrenzen. Dass die Unternehmen trotz steigender Kosten nicht auf Geschäftsreisen verzichten, wertet der Verband jedoch als Zeichen für die „Widerstandsfähigkeit“ dieses Sektors.

In ihrem auf der Jahreskonferenz in Chicago veröffentlichten „Business Travel Index Outlook“ prognostizierte die GBTA für 2026 einen Anstieg der weltweiten Geschäftsreiseausgaben um 7,2 % gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,71 Billionen US-Dollar. Erstmals prognostizierte die GBTA im Rahmen des gemeinsam mit Rockport Analytics entwickelten BTI auch das Volumen der Geschäftsreisen und bezifferte den weltweiten Anstieg für 2026 auf 1,3 % gegenüber dem Vorjahr, was einer Gesamtzahl von 1,84  Mrd.  Reisen entspricht.

Das höhere Ausgabenniveau führte der Verband auf ein „stärker als erwartet ausgefallenes Wirtschaftswachstum“ in den USA zurück, begünstigt durch einen schwächeren US-Dollar und eine Entschärfung von Handelskonflikten , initiiert vin US-Präaident Donald Trump, in der zweiten Jahreshälfte. Freilich hat der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie Israels mit dem Libanon  mit Auswirkungen aud die VAE, Saudi Arabien etc. die Nachfrage nach Geschäftsreisen eingebremst, und die Handelspolitik Trumps bleibt ungewiss.

„Dennoch bleibt der Ausblick positiv, auch wenn die Wachstumsherausforderungen die Ausgaben voraussichtlich auf ein nachhaltigeres Niveau dämpfen werden“, so die GBTA. Die Ausgaben für Geschäftsreisen werden in diesem Jahr in „dienstleistungsorientierten“ Branchen wie Technologie, Immobilienwirtschaft, Gesundheitswesen und Bildung am stärksten steigen – nämlich um 5 bis 6 % im Jahresvergleich –, erklärte Edward Galvin, Vice President und Leiter für Nordamerika bei Visa Commercial Solutions (dem Sponsor des BTI), während einer Präsentation auf der Konferenz. Die GBTA prognostiziert einen jährlichen Anstieg der weltweiten Geschäftsreiseausgaben bis zum Ende des Prognosezeitraums im Jahr 2030, dies unter dem Vorbehalt, dass sich die Konflikte nicht verschärfen bzw. gelöst werden. Für 2030 wird erwartet, dass die Ausgaben erstmals die Marke von 2 Billionen US-Dollar überschreiten. Der Verband rechnet bis dahin mit jährlichen Wachstumsraten zwischen 4 und 6 %.

Mit Blick auf die einzelnen Länder prognostiziert die GBTA für die USA – den weltweit größten Markt – im Jahr 2026 einen Anstieg der Ausgaben für Inlands- und internationale Geschäftsreisen um 6,7 % auf 423 Mrd. US-Dollar. Für den zweitgrößten Markt, China, werden für 2026 Ausgaben in Höhe von 403,7 Mrd. US-Dollar erwartet (ein Plus von 5,9 %). Unter den 15 größten Märkten wird für Brasilien im Jahr 2026 der stärkste Anstieg der Geschäftsreiseausgaben im Jahresvergleich erwartet (+ 13,8 % auf 35,8 Mrd. US-Dollar), während die Niederlande mit 4,4 % (auf 25,2 Mrd. US-Dollar) den geringsten prozentualen Zuwachs verzeichnen dürften.

„Die wichtigste Erkenntnis in diesem Jahr ist, dass die Unternehmen nicht auf Geschäftsreisen verzichten, sondern zunehmend selektiver vorgehen und stärker auf Produktivität und Ergebnisse achten“, erklärte GBTA-CEO Suzanne Neufang. „Während die Ausgaben für Geschäftsreisen weiter steigen, nimmt die Zahl der Reisen allenfalls, wenn überhaupt, nur langsamer zu; daher müssen wir die Auswirkungen auf die Branche und die einzelnen Unternehmen bewerten.“ Quelle: GBTA / CM

 

Concur und Amex GBT erweitern „Complete“ um Leakage-Reporting und Störungsmanagement

SAP Concur und American Express Global Business Travel (Amex GBT) haben ihr gemeinsames Angebot „Complete“ um neue Funktionen erweitert. Dazu gehören Berichte über Buchungen außerhalb des Reiseprogramms (sog. „Leakage“), Self-Service-Optionen bei Reiseunterbrechungen sowie direkt am Point of Sale verfügbare Anbieter-Vorteile. 

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Das Leakage-Reporting ist ein neues Dashboard innerhalb von „Complete“, das Mobilitäts-Managern einen Überblick über die gesamten Reiseausgaben bietet – einschließlich Buchungen, die außerhalb des Reiseprogramms getätigt wurden. Die Daten werden nach Geschäftsbereich, Reisekategorie, Anbieter und Reisendem aufgeschlüsselt dargestellt. 

Laut Charlie Sultan, President von Concur Travel, ermöglichen die kombinierten Daten von Concur und Amex GBT Travel Managern detailliertere Analysen („Drill-Down-Optionen“): So lässt sich beispielsweise erkennen, welche Anbieter am häufigsten entgegen der Reiserichtlinie gebucht werden oder welche Reisenden am öftesten außerhalb der Richtlinien buchen.

„Es geht darum, die Transparenz, die Einhaltung der Richtlinien (Compliance) und die Leistungsfähigkeit des Reiseprogramms zu verbessern“, so Sultan.

Das Dashboard für das Leakage-Reporting steht derzeit einer Gruppe von Pilotkunden zur Verfügung und wird im ersten Quartal 2027 allgemein verfügbar sein.

Die Funktion für das Störungsmanagement integriert Self-Service-Optionen in die „Complete“-App, erklärte Evan Konwiser, Chief Product and Strategy Officer bei Amex GBT. Die App kann Benachrichtigungen bei Flugverspätungen oder -ausfällen senden. Zudem können Reisende die App selbstständig nutzen, wenn sie aus anderen Quellen von einer Störung erfahren; sie sehen dort Alternativen und können bei Bedarf Flüge umbuchen. Dies erspart den Geschäftsreisenden den Besuch mehrerer Websites – etwa wenn sie Optionen jenseits ihrer ursprünglichen Fluggesellschaft prüfen wollen – sowie lange Wartezeiten in der Telefonwarteschleife der Anbieter, so Konwiser.

Die Funktion, die Early Adopters bereits jetzt zur Verfügung steht und im ersten Quartal 2027 breit ausgerollt wird, umfasst ein Echtzeit-Tool für Ausnahmegenehmigungen, das verfügbare Optionen berücksichtigt und sicherstellt, dass Umbuchungen den Reiserichtlinien entsprechen. Ist die vom Reisenden gewünschte Option in der App nicht verfügbar oder verstößt sie gegen die Richtlinien, kann die App den Nutzer unter Weitergabe der bereits vorliegenden Kontextinformationen an einen Reiseberater verweisen, so Konwiser.

Die dritte Neuerung ist die Möglichkeit, Angebote von Anbietern direkt am Point of Sale auszuspielen. Laut Konwiser können Reisende so den Wert dieser Angebote im Kontext ihrer Reiserichtlinien erkennen. Zu diesen Angeboten zählen u.a. Vorteile, die sich aus dem Treuestatus des jeweiligen Reisenden ergeben, sowie Vergünstigungen, die im Rahmen des Geschäftsreiseprogramms oder durch Amex GBT ausgehandelt wurden, oder speziell zugeschnittene Anbieterangebote zur Förderung der Nutzung.

Die Anbieterangebote im Bereich „Perks“ werden noch im August 2026 breit verfügbar sein. Die entsprechenden Vorteile stehen Early Adoptersin ebenfalls in Kürze zur Verfügung, gefolgt von einer breiten Einführung im vierten Quartal. Konwiser fügte hinzu, dass Amex GBT plant, diese „Inclusion Engine“ nach der Integration in „Complete“ auch in Egencia zu implementieren. Quelle: Amex GBT / Concur / CM

Amex GBT verbindet Egencia mit dem KI-Assistenten Claude

American Express Global Business Travel (Amex GBT) ist das jüngste Geschäftsreise-Management-Unternehmen (TMC), das seine Plattformen über eine „Model Context Protocol“-Verbindung mit einem führenden KI-Assistenten verknüpft hat.

Das US-Unternehmen gab bekannt, einen Egencia-KI-Connector für Claude – den KI-Assistenten von Anthropic – eingeführt zu haben. Dieser ermöglicht es Geschäftsreisenden, Flug- und Hotelbuchungen direkt über Claude vorzunehmen und zu verwalten, während sie gleichzeitig im verwalteten Reise-Ökosystem ihres Unternehmens bleiben.

Laut Amex GBT können Business Traveller Claude künftig bitten, ihren Kalender zu prüfen, Reisepläne für anstehende Termine zu erstellen und Buchungen vorzunehmen, die den Reiserichtlinien ihres Unternehmens entsprechen.

Zudem markiert der Egencia-Connector den ersten Einsatz der intern entwickelten „Agent-to-Agent“-KI-Architektur des Unternehmens, die die Integration des vollen TMC-Leistungsspektrums in KI-Plattformen ermöglicht.

Evan Konwiser, Chief Product and Strategy Officer bei Amex GBT: „Mit unserem Egencia-KI-Connector in Claude können Mitarbeiter oder KI-Agenten des Unternehmens Flüge und Hotels für Reisende suchen, buchen und verwalten – unter Einhaltung der Reiserichtlinien, personalisiert und gestützt durch unseren Marktplatz. Dabei profitieren sie davon, dass sie sich vollständig innerhalb ihrer bestehenden Claude-Unternehmensumgebung bewegen. Das ist echte ‚Agent-to-Agent‘-Integration für das Geschäftsreisemanagement. Es handelt sich um eine grundlegende Fähigkeit, und wir stehen erst am Anfang.“

Amex GBT kündigte zudem die Ausweitung der dialogorientierten KI von Egencia auf Google Chat an; dies ermöglicht es Business Travellern  Reisen in „natürlicher Sprache“ zu buchen und zu verwalten. Kunden, die als Vorreiter (Early Adopter) fungieren, können diese Funktion ab August 2026 nutzen, bevor sie bis Ende 2026 allgemein verfügbar gemacht wird.

Darüber hinaus startet Amex GBT einen KI-Pilotversuch in Microsoft Teams für Kunden, die die Reise- und Spesenmanagement-Plattform „Neo“ nutzen.

Auch verschiedene TMCs (Travel Management Companies) und andere Unternehmen – darunter Perk, BCD Travel, Navan, Vibe und der auf Spesenmanagement spezialisierte Anbieter Expensify – haben damit begonnen, ihre Systeme mithilfe von MCP-Frameworks mit führenden KI-Assistenten zu verknüpfen.

In einer separaten Mitteilung gab das britische Unternehmen Identity Travel bekannt, dass es seinen Kunden nun die Buchung und Verwaltung von Geschäftsreisen über verschiedene KI-Assistenten – darunter Claude, ChatGPT und Microsoft Copilot – unter Nutzung des neuen MCP-Servers von Vibe ermöglicht.

„Jedes Buchungstool hat vom Reisenden bisher verlangt, dessen Sprache zu sprechen – nun funktioniert es erstmals genau umgekehrt“, erklärte Steve Banks, CEO von Identity Travel. Und weiter: „Das ist von Bedeutung, denn genau dafür sollte KI im Reisebereich eingesetzt werden: um den Zugang zu einem verwalteten Reiseprogramm zu erleichtern, anstatt es zu ersetzen. Das Erlebnis verändert alles; erstmals kann eine Online-Buchung so einfach sein, wie auszusprechen, was man benötigt.“ Quelle: AMEX GBT / Identity Travel / CM

EDA: Bedenken bei Reise in die VAE, nach Jordanien etc.

Das Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seine Reisehinweise für mehrere Staaten im Nahen Osten verschärft. Hintergrund ist die weiterhin angespannte Sicherheitslage in der Region, die sich laut EDA jederzeit rasch verschlechtern kann.

Neu rät das EDA von touristischen und nicht dringenden geschäftlichen und Urlaubsreisen nach Bahrain sowie Jordanien ab. In beiden Ländern verweist das Departement auf Angriffe und Militärschläge seit dem 08. Juli 2026 sowie auf das Risiko weiterer Eskalationen. Reisende müssen zudem jederzeit mit kurzfristigen Luftraumsperrungen und Flugausfällen rechnen. Das EDA empfiehlt, Orte in der Nähe diplomatischer, militärischer oder anderer sicherheitsrelevanter Einrichtungen zu meiden und die Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen.

Für Jordanien bleibt zudem die Empfehlung bestehen, auf Reisen in das Grenzgebiet zu Syrien und zum Irak zu verzichten. Als Gründe nennt das EDA die instabile Sicherheitslage, bewaffnete Auseinandersetzungen im Grenzgebiet sowie vereinzelte Minenfelder im Jordantal.

Auch für Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate wurden die Reisehinweise aktualisiert. Dort spricht das EDA zwar keine generelle Reisewarnung aus, weist jedoch ebenfalls auf die anhaltend angespannte Lage im Nahen und Mittleren Osten hin. Reisende sollten sich laufend über die Sicherheitslage informieren und mit kurzfristigen Einschränkungen im Flugverkehr rechnen.

Das EDA empfiehlt Reisenden in der gesamten Region, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen, sich regelmäßig über aktuelle Reisehinweise zu informieren und die Vorgaben der lokalen Behörden konsequent einzuhalten. Quelle; EDA / CM