Air Canada hat Anko Van der Werff, den Noch-Präsidenten und CEO von Scandinavian Airlines System (SAS), zu seinem nächsten Präsidenten und CEO ernannt.
Der Amtsantritt ist für Ende Januar 2027 geplant. Dies gab die Fluggesellschaft aktuell bekannt.
Van der Werff tritt die Nachfolge von Michael Rousseau an, der im März seinen Rückzug angekündigt hatte. Rousseau, der seit 19 Jahren für Air Canada tätig ist, wird das Unternehmen nach Angaben der Fluggesellschaft am 31. August 2026 verlassen.
Van der Werff leitet SAS seit Juli 2021. Zuvor war er CEO von Avianca und bekleidete Führungspositionen bei Qatar Airways sowie Managementfunktionen bei KLM. Zudem gehörte er dem Vorstand der International Air Transport Association (IATA) an. Quelle: Air Canada / CM
Nach über drei Jahrzehnten in verschiedenen Führungsfunktionen innerhalb der Lufthansa Group wird Heike Birlenbach ihre berufliche Laufbahn im Konzern Ende September 2026 abschließen und Swiss verlassen. Birlenbach will sich nach ihrem Ausscheiden neuen Aufgaben außerhalb des Lufthansa-Konzerns widmen.
Seit Anfang 2024 verantwortet Heike Birlenbach als Chief Commercial Officer die kommerziellen Bereiche der Lufthansa-Tochter Swiss. In dieser Funktion hat sie die Premiumpositionierung der Airline weiter geschärft und wichtige strategische Initiativen vorangetrieben.
CCO Heike Birlenbach verlässt Swiss. Foto: Swiss
Unter ihrer Führung führte Swiss das neue Langstreckenprodukt Swiss Senses ein, entwickelte ihre Kundenstrategie weiter und stärkte Partnerschaften in der Schweiz. Sie setzte sich zudem für die Digitalisierung und Modernisierung des Kundenservices ein und gab der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden zusätzliche Impulse. Auch die Neuausrichtung von Swiss WorldCargo wurde während ihrer Amtszeit angestoßen. Damit hat Heike Birlenbach dazu beigetragen, dass Swiss in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte beim Kundenerlebnis und bei der Weiterentwicklung ihres Premiumanspruchs erzielen konnte.
Zuvor prägte Heike Birlenbach während vieler Jahre unterschiedliche Führungsfunktionen innerhalb der Lufthansa Group in London, Amsterdam, Mailand, München und im Hauptquartier der Lufthansa Group in Frankfurt. Sie gestaltete u.a. die globale Vertriebsorganisation, förderte die Digitalisierung der Kundenkanäle sowie die Entwicklung neuer Produkt- und Servicekonzepte und setzte sich dabei stets für eine konsequente Kundenorientierung und hohe Qualitätsstandards ein.
Im Zuge der Weiterentwicklung der Führungsstrukturen innerhalb der Lufthansa Group wird die Funktion des Chief Commercial Officer auf Airline-Ebene künftig nicht mehr weitergeführt. Die Themen rund um das Kundenerlebnis bei Swiss werden direkt durch CEO Jens Fehlinger verantwortet, Quelle: SWISS / CM
Die frisch gekürte Siegerin von „Germany’s Next Topmodel“ arbeitet als Flugbegleiterin bei Eurowings, der Billigflugtochter der Lufthansa. Und sie hat sich bereits ihr erstes Fotoshooting für ein Cover gesichert – nämlich für das hauseigene Bordmagazin der Fluggesellschaft.
Die Sendung „Germany’s Next Topmodel“, die auf dem Format „America’s Next Top Model“ basiert und von Supermodel Heidi Klum moderiert wird, läuft bereits seit 2006. In der 21. Staffel holte sich Aurélie Carina – eine 22-Jährige mit brasilianischen Wurzeln, die heute in Pulheim lebt – die Trophäe.
Doch wie geht es für Aurélie weiter? Sie hat keineswegs vor, ihre Flugbegleiter-Uniform an den Nagel zu hängen und ihren Job aufzugeben. Ihr Arbeitgeber Eurowings ist darüber mehr als begeistert. Die Fluggesellschaft hat sich sogar dazu entschlossen, sie als Cover-Model für ihr Bordmagazin zu engagieren.
Auf dem Titelbild posiert Aurélie in ihrer Uniform vor einem Eurowings-Flugzeug und formt mit ihren Händen ein Herz. Das Magazin liegt brandaktuell in den Sitztaschen der Eurowings-Flugzeuge in ganz Europa aus und wird dort in den kommenden zwei Monaten zu finden sein. Während der geschäftigen Sommerreisezeit werden voraussichtlich rund fünf Millionen Eurowings-Passagiere Aurélies Gesicht auf dem Cover des Magazins – das den Namen „Wings“ trägt – sehen.
„In der Modebranche steht ein Cover für Anerkennung, Sichtbarkeit und herausragende Leistungen“, kommentierte Max Kownatzki, CEO von Eurowings. „Das aktuelle WINGS-Cover Aurélie zu widmen, ist für uns die aufrichtigste Art zu sagen: Wir sind stolz auf dich“, fügte Kownatzki hinzu.
„Ich werde sicher lachen müssen. Ich bin an einem ganz normalen Arbeitstag im Flugzeug – und plötzlich hält ein Gast neben mir ein Magazin in der Hand, auf dem ich selbst zu sehen bin. Das ist auf die schönste Art surreal“, erzählte Aurélie der „Bild“-Zeitung. „Man kann beides sein – auf dem Cover und im Dienst am Menschen. Genau das macht mich aus!“, ergänzte Aurélie auf die Frage, ob sie ihren aktuellen Job aufgeben wolle.
Die Entscheidung von Eurowings, Aurélie auf das Titelblatt des Bordmagazins zu setzen, bedeutet einen deutlichen Bruch mit der Tradition des Unternehmens. Bislang hatte die Fluggesellschaft das Cover stets „außergewöhnlichen“ Naturaufnahmen vorbehalten. Doch als Aurélie „Germany’s Next Topmodel“ gewann, war der Airline klar, dass eine Dankeskarte nicht ausreichen würde. Stattdessen entschied sich Eurowings, diese Anerkennung dauerhaft zu machen – nicht nur für Aurélie, sondern für alle Mitarbeitenden der Fluggesellschaft.
„Sie steht stellvertretend für die mehr als 5.500 Eurowings-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die das Unternehmen prägen“, sagte Kownatzki. „Aurélies Geschichte zeigt die vielfältigen Talente, Leidenschaften und Lebenswege, die sich hinter den Menschen an Bord und am Boden verbergen.“ Quelle: Eurowings / CM
Das Präsidium des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat Lars Redeligx auf seiner Sitzung am Mittwoxch, 01. Juli 2026, einstimmig zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Er folgt auf Jens Bischof, dessen zweijährige Amtszeit als BDL-Präsident turnusgemäß endete.
Lars Redeligx, Jahrgang 1970, ist Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf. In dieser Funktion verantwortet er die strategische und operative Weiterentwicklung eines der größten deutschen Verkehrsflughäfen. Seine Karriere startete der Luftverkehrskaufmann und Diplom-Betriebswirt im Lufthansa-Konzern, in dem er von 2000 bis 2012 verschiedene Führungspositionen innehatte. Es folgten weitere Stationen bei Brussels Airlines, LSG Europe und der Lineas Group.
Lars Redelix ist neuer BDL-Präsident. Foto: BDL
Redeligx erklärte, er werde sich als BDL-Präsident insbesondere für die Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland einsetzen. „Die Rücknahme der Erhöhung der Luftverkehrsteuer ist ein wichtiger erster Schritt. Jetzt müssen weitere Schritte folgen“, sagte Redeligx. „Deutsche Airlines und Flughäfen müssen wieder Anschluss finden an das starke Wachstum des Luftverkehrs im restlichen Europa.“Redelix weiter: Neben einer Halbierung der staatlichen Standortkosten für Luftverkehr ab Deutschland sei dafür auch ein Abbau von Bürokratie und Überregulierung bei der Umsetzung europäischer Normen in deutsches Recht erforderlich. Gold-plating schwäche den Standort Deutschland. Das müsse geändert werden. Redeligx unterstrich zudem die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz, was mit herkömmlihem Kerosin aber unmöglich ist. „Die Branche will den eingeschlagenen Weg der konsequenten Reduzierung der Emissionen weitergehen. Dafür brauchen wir realistische Zielvorgaben und eine deutliche Steigerung der Produktion nachhaltiger Kraftstoffe“, sagte Redeligx mit Blick auf den anstehenden Review-Prozess für das EU-Klimapaket „Fit for 55“. Um die milliardenschweren Investitionen zur Dekarbonisierung der Luftfahrt tätigen zu können, benötige die Branche ein Level-Playing-Field zur Sicherung ihrer Ertragskraft.
Seit 2016 ist das Amt des BDL-Präsidenten ein Ehrenamt, das alle zwei Jahre zwischen den Mitgliedsgruppen im Verband rotiert. Der Präsident wird aus dem Kreis der Präsidiumsmitglieder gewählt. Der BDL vertritt seit 2011 die gemeinsamen Interessen der deutschen Luftverkehrswirtschaft. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und weitere Dienstleister im deutschen Luftverkehr. Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ermöglicht Mobilität für jährlich rund 260 Millionen Fluggäste (2025). Quelle: BDL / CM
Ferraris Marketingchef Enrico Galliere und der Autobauer gehen getrennte Wege. Dies nur wenige Wochen nach dem Launch von Ferraris erstem elektrischen Serienmodell Luce.
Galliere verlässt den Sportwagenherstellernach 16-jähriger Zugehörigkeit. Mit dem 0. Juli 2026 hat sein Nachfolger Massimiliana Di Silvestre den Job übernommen. Di Silvestre war zuletzt Präsident von BMW Italien.
Das erste Elektroauto von Ferrari erntete in Deutschland viel Kritik für sein Design und bescherte dem Hersteller sogar einen Kursverlust. Trotzdem waren alle 88 Einheiten des neuen Modells Luce in China beim offiziellen Verkaufsstart augenblicklich vergriffen. Der Hersteller erzielt damit einen unerwarteten Absatz in einem Markt, der zunehmend von heimischen Marken dominiert wird.
Käufer zahlen für den Luce einen Preis von 3,988 Mio. Yuan (etwa 515.000 Euro). Dafür erhalten Kunden einen Grand Tourer mit einer 122-kWh-Batterie und einer Gesamtleistung von 772 kW. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der 2.260 kg schwere Fünfsitzer in 2,5 Sekunden. Die maximale Ladeleistung liegt bei 350 kW. Quelle: Ferrari / CM
Marc Winterhoff, deutscher Staatsangehöriger und seit einem Jahr Interims-CEO des US-Elektroautobauers LucidMotors, verlässt laut SEC-Veröffentlichung das Unternehmen.
Lucid Motors wurde 2007 gegründet und hat seinen Sitz im kalifornischen Newark. 2014 begann das Unternehmen ein eigenes Automobil zu entwickeln. Das Unternehmen benannte sich im Oktober 2016 in Lucid Motors um. Das erste Luxus-BEV „Lucid Air“ wurde im Dezember 2016 vorgestellt. Im November 2016 gaben Regulatoren des US-Bundesstaates Arizona und Lucid Motors den geplanten Bau eines 700-Mio.-USD-Werks in Vasa Grande bekannt. Die Kapazität dort soll bei 20.000 Autos pro Jahr liegen und kann auf bis zu 130.000 ausgebaut werden.
Lucid Motors meldet, dass Interims-CEO Marc Winterhoff das Unternehmen verlässt. Foto: Lucid Group
Im September 2018 gab Lucid Motors bekannt, dass sie mit dem Public Investment Fund von Saudi-Arabien Gespräche über eine Finanzierung im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar führten. Die Investition wurde im April 2019 abgeschlossen und finanziert die Konstruktion von Lucid-Modellen, den ersten Bauabschnitt der Produktionsanlage in Casa Grande und den Aufbau eines Vertriebsnetzes. Im Juli 2019 bezog das Unternehmen seinen neuen Hauptsitz in Newark. Im Februar 2021 kündigte Lucid Motors seine Fusion mit Churchill Capital Corp IV, einem börsennotierten SPAC (Special Purpose Acquisition Company), im Wert von 11,75 Mrd. US-Dollar an. Lucid Motors wurde dadurch an der Börse notiert. Der saudische Public Investment Fund machte durch den Börsengang einen rechnerischen Gewinn von 20 Mrd. USD. 2022 kündigte Lucid Pläne für den Bau eines Werks zur Herstellung von Elektrofahrzeugen in der King Abdullah Economic City in Saudi-Arabien an. Die Bauarbeiten begannen im Mai 2022. Das Werk soll eine Kapazität für 150.000 Fahrzeuge haben und die erste Produktionsstätte für Elektroautos im Land werden. Zudem eröffnete Lucid 2022 seine erste Filiale in der EU, und zwar in München.
Am 25. Februar 2025 wurde bekannt gegeben, dass CEO Peter Rawlinson (war zuvor bei Tesla) zurücktreten und durch den deutschen Ingenieur Marc Winterhoff ersetzt werden würde, der interimsweise neuer CEO wurde. Rawlinson verblieb im Verwaltungsrat des Unternehmens. Winterhoff hat einen Master-Abschluss in Elektrotechnik und Elektronik und Management der Technischen Universität Darmstadt. Seit wenigen Tagen ist mit Silvio Napoli ein neuer CEO an der Spitze. Winterhofff war noch bis 22. Juni Chief Operating Officer. Doh diese Funktion wurde gestrichen. Quelle: Lucid Motors / CM
Mit Wirkung zum 10. Juli 2026 übernimmt Franziska Lynen die Leitung der Media Relations am Flughafen München. Sie wechselt aus der Finanzbranche an den Airport und verantwortet künftig die Pressearbeit im Bereich Corporate Communications & Politics.
Franziska Lynen stammt aus dem Landkreis Erding und ist damit eng mit der Flughafenregion verbunden. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft begann sie ihre Karriere in der Finanzbranche. Zuletzt war sie bei der HypoVereinsbank tätig, wo sie die Strategie- und Vorstandskommunikation leitete und als Head of Newsroom für die redaktionelle Steuerung des Corporate Newsrooms verantwortlich war.
Franziska Lynen: Neue Leiterin der MUC-Presse. Foto: FMG
„Mit Franziska Lynen gewinnen wir eine Führungskraft mit fundierter Erfahrung in der strategischen Kommunikation“, sagt Andrea Rexer, Leiterin des Bereichs Corporate Communications & Politics. „Ihre Expertise soll dazu beitragen, unsere Medienarbeit weiter zu schärfen und relevante Themen klar zu positionieren.“ Quelle: FMG / CM
Dr. Stefan Hartung (60) legt zum 30. Juni 2026 auf eigenen Wunsch in enger Abstimmung und im Einvernehmen mit den Gesellschaftern sein Mandat als Vorsitzender der Geschäftsführung nieder. Damit scheidet er aus dem Gremium und der Robert Bosch Industrietreuhand KG aus. Sein Nachfolger wird zum 1. Juli 2026 Dr. Christian Fischer. Zu Stellvertretern ernannt werden Dr. Markus Forschner und Dr. Markus Heyn.
In sehr anspruchsvoller Zeit hat Stefan Hartung unter schwierigen Rahmenbedingungen wichtige Meilensteine für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erreicht. Er will sich künftig neuen gesellschaftlichen und unternehmerischen Aufgaben außerhalb der Bosch-Gruppe widmen.
Dr. Christian Fischer wird zum 01. Juli 2026 neuer CEO von Bosch. Foto: Bosch
Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur Hartung gehört seit dem Jahr 2013 der Bosch-Geschäftsführung an, seit dem 1. Januar 2022 als Vorsitzender der Geschäftsführung. Er trat 2004 in die Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, München, ein. Zuvor war er u.a. bei der Fraunhofer-Gesellschaft tätig.
Die Nachfolge tritt zum 1. Juli 2026 Dr. Christian Fischer (58) an. Als stv. Vorsitzender der Geschäftsführung und Kommanditist der Robert Bosch Industrietreuhand KG hat er die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren bereits mitgestaltet. Neben seiner Verantwortung für den Unternehmensbereich Consumer Goods war Fischer u.a. für die zentralen Wachstumsinitiativen des Unternehmens, das Portfolio-Management sowie die Entwicklung der obersten Führungskräfte des Unternehmens zuständig. Fischer soll die Umsetzung der Strategie vorantreiben, um das Unternehmen in Zeiten multipler Herausforderungen in seinen Märkten zukunftsfest zu machen. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler startete seine berufliche Laufbahn im Jahr 1996 bei Bosch als Trainee. Vor seiner Rückkehr ins Unternehmen und seinem Eintritt in die Bosch-Geschäftsführung im Jahr 2018 hatte er verschiedene Führungsrollen außerhalb des Unternehmens inne.
Um die Transformation von Bosch zukunftsorientiert fortzusetzen, werden im Zuge des Wechsels an der Spitze die Zuständigkeiten in der Geschäftsführung neu geordnet. Die beiden Geschäftsführungsmitglieder Dr. Markus Forschner (59) und Dr. Markus Heyn (61) werden zum 1. Juli 2026 zu stv. Vorsitzenden der Bosch-Geschäftsführung ernannt.
Forschner ist seit dem Jahr 2022 Finanzchef (CFO) des Unternehmens und seit 1996 bei Bosch. Der studierte Informatiker und Betriebswirt promovierte am Lehrstuhl für Forschungs- und Entwicklungsmanagement der Universität Stuttgart.
Markus Heyn ist seit dem Jahr 2022 Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility – er hat die Neuaufstellung des Sektors Mobility vorangetrieben und soll den Bereich weiter auf die Zukunft ausrihten. Der promovierte Maschinenbauer trat 1999 in die Bosch-Gruppe ein und ist seit 2015 Mitglied der Geschäftsführung. Quelle: Bosch / CM
Ernst Fischer, langjähriger Präsident und seit 2026 Ehrenpräsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) ist i mit 82 Jahren gestorben. Fischer war Verbandsfunktionär, Unternehmer, Gastgeber und leidenschaftlicher Verfechter seiner Branche.
Von 2001 bis 2016 war Ernst Fischer als Präsident der Interessenvertretung der Hoteliers und Gastronomen in Deutschland aktiv. In seiner Amtszeit führte Fischer die Minijob-Regelung ein, er sorgte für die Abschaffung der Trinkgeldbesteuerung, die Beibehaltung der Steuerfreiheit von Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlägen und trug maßgeblich zum reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie bei.
Geboren am 16. April 1944 in Geislingen an der Steige (nahe dem schwäbischen Göppingen) stand am Anfang seiner Karriere eine Koch-Ausbildung. Es folgten Stationen in Spitzenhäusern in Großbritannien, Frankreich, Schweden und in der Schweiz. U.a. war er Privatkoch im englischen Windsor. 1969, zurück in Deutschland, machte sich Fischer 1970 in Hechingen selbstständig. Von 1976 bis 2012 betrieb er das renommierte Restaurant Rosenau und das RoseCatering. Gemeinsam mit seiner Familie führte er zudem seit 1976 das traditionsreiche Landhotel „Hirsch“ in Tübingen-Bebenhausen, das er nach mehr als vier Jahrzehnten als Gastgeber Ende 2018 an seine Nachfolger übergab.
Bereits Anfang der 1970er Jahre engagierte sich Fischer im DEHOGA und erklomm schließlich die Spitze des Bundesverbandes. Unter seiner Führung entwickelte sich der DEHOGA zu einer schlagkräftigen Wirtschaftsorganisation im deutschen Mittelstands. Aktiv war Fischer zusätzlich in touristischen und wirtschaftlichen Organisationen. Als Vizepräsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender des Beirates der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), als Schatzmeister des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft sowie als Mitglied zahlreicher Gremien und Aufsichtsräte setzte er sich für die Belange von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie ein. Für seine Verdienste um die Branche und die mittelständische Wirtschaft erhielt er 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des DEHOGA-Präsidenten im Jahr 2016 wurde Fischer zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt. Quelle: DEHOGA / CM
DEHOGA-Ehrenpräsident Ernst Fischer ist gestorben. Foto: DEHOGA
Alaska Airlines hat CFO Shane Tackett mit Wirkung zum 29. Juni 2026 zum Präsidenten ernannt. Er behält dabei seine Funktion als CFO bei.
Tackett übernimmt zusätzlich die Verantwortung für den Geschäftsbereich „Commercial“ (Vertrieb und Marketing), der von Chief Commercial Officer Andrew Harrison geleitet wird. Er berichtet weiterhin an CEO Ben Minicucci und verantwortet zudem die Bereiche Finanzen, Flottenmanagement, Investor Relations, Lieferkette, interne Revision sowie Informationstechnologie, so die Fluggesellschaft.
Seit seinem Amtsantritt als CFO im Jahr 2020 habe Tackett „maßgeblich dazu beigetragen, Alaska durch eine Phase tiefgreifender Veränderungen in der Branche zu führen, die Bilanz des Unternehmens zu stärken und wichtige strategische Entscheidungen – darunter die Übernahme und Integration von Hawaiian Airlines – mitzugestalten“, sp der US-Carrier mit Sitz in Seattle. Tackett ist seit mehr als 25 Jahren für Alaska tätig. Zu seinen früheren Positionen gehörten u.a. Executive Vice President für Planung und Strategie sowie Senior Vice President für Umsatz und E-Commerce. Quelle: Alaska Airlines / CM