Omega legt die Seamaster Diver 300M neu auf

Die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Omega nutzte den 05.10.2026 und stellte neue James Bond-Editions vor. Seit 1995 trägt James Bond Omega, und seitdem liefert jeder Film die passende Uhr. Diesmal ist es umgekehrt: Einen neuen Film gibt es noch nicht, einen neuen Darsteller vielleicht. Trotzdem legt Omega zwei neue Bond-Versionen der Seamaster Diver 300Mauf, dazu zwei limitierte Sets mit Platin-Gold-Modellen. Eine davon trägt einen Namen, den Sammler bereits kennen: „Spectre“.

Die neue Seamaster Diver 300M „Spectre misst 42 mm, besitzt eine einseitig drehbare Taucherlünette mit 60-Minuten-Skala statt einer Zeitzonenskala, sitzt am Milanaise-Band und arbeitet mit dem Kaliber 8806.  Beide Serienmodelle teilen sich ein poliert-satiniertes Edelstahlgehäuse mit 14,23 mm Höhe, 20  mm Bandanstoßbreite und 50 mm von Horn zu Horn. Das ist die Proportion der aktuellen Diver 300M. Mit rund 157 Gramm am Milanaise-Band liegt sie im erwartbaren Bereich für einen Stahltaucher mit Metallband. 

Omega’s neue Seamaster Diver 300M. Foto: Omega

Die blaue „James Bond“-Version kombiniert das Stahlgehäuse mit einem Lünettenring aus Titan Grad 5. Die „Spectre“ setzt auf schwarze Zirkonoxid-Keramik. In beiden Fällen ist die Tauchskala per Laserablation erhaben herausgearbeitet: Der Laser trägt das umgebende Material ab, Ziffern und Striche bleiben als Relief stehen. Das unterscheidet sich von der bei Omega sonst verbreiteten Lösung mit vertieft eingebrachten, emaillierten oder mit Ceragold gefüllten Skalen und ergibt eine eher werkzeughafte, matte Optik. 

Aluminium findet sich nun wieder im Zifferblatt der blauen Version, verziert mit lasergravierten Wellen. Das Wellenmotiv ist das Erkennungszeichen der Diver 300M seit 1993 und damit auch das Zifferblatt, mit dem Bond 1995 auf der Leinwand erschien. Bei zwölf Uhr ersetzt ein Index in Wappenform den üblichen Doppelindex. Die „Spectre“ bekommt ein geschwärztes, gekörntes Blatt ohne Wellenmuster und behält den klassischen Doppelindex.

Leuchtmasse mit Funktion. Ein Detail, das über reine Dekoration hinausgeht, ist die Verteilung der Leuchtfarben. Stundenindizes, Stundenzeiger und Sekundenzeiger leuchten blau. Der Minutenzeiger leuchtet dagegen grün, ebenso der Leuchtpunkt der Lünette bei zwölf Uhr. Bei einem Tauchgang bilden genau diese beiden Elemente die Messung der Tauchzeit. Im Dunkeln lässt sich der relevante Zeiger so sofort der Lünettenmarkierung zuordnen. Die rhodinierten Stunden- und Minutenzeiger sind facettiert, poliert und als Skelettzeiger ausgeführt, die Stundenindizes diamantpoliert. 

Die eigentliche Unterscheidung beider Uhren liegt hinter dem Saphirglasboden. Omega integriert das Filmmotiv auf der Rückseite, sichtbar durch den Gehäuseboden: Bei der „James Bond“-Variante ist es das rhodinierte Gun-Barrel-Motiv aus dem Vorspann der Filme, bei der „Spectre“ die geschwärzte Krake und dem zusätzlichen Schriftzug „Spectre“. Darunter arbeitet das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8806 mit 55 Stunden Gangreserve. Das ist das Werk, das Omega schon in der 007 Edition von 2021 verbaut hat. Der Master-Chronometer-Status steht für die Metas-Zertifizierung einschließlich einer Magnetfeldresistenz von 15.000 Gauß. Omega gewährt fünf Jahre Garantie. Als Referenz 210.30.42.20.03.004 und 210.30.42.20.01.023 kosten die Uhren jeweils 8.300 Euro.

Die Sets: 77 Mal in Platin-Gold. Für Sammler stehen zwei limitierte Sets mit je 77 Stück im Mittelpunkt. Jedes Set enthält zwei Uhren. Die erste ist eine Stahlversion, die bis auf eine nummerierte Plakette bei neun Uhr und die Bodengravur „Limited Edition“ dem Serienmodell entspricht. Die zweite hat ein Gehäuse aus Platin-Gold. Omega nennt für die blaue Ausführung rund 158 Gramm Platin und knapp 10 Gramm Gold bei einem Gesamtgewicht von 203,7 Gramm, für die schwarze 158,2 und 8,45 Gramm bei 201,6 Gramm. Die Edelmetallversion trägt einen polierten Keramik-Lünettenring mit Tauchskala aus Platin, Indizes und Zeiger aus 18 Karat Weißgold sowie ein Weißgold-Zifferblatt mit PVD-Farbverlauf. Beim „James Bond“-Modell trägt das Zifferblatt ein Gun-Barrel-Muster, beim „Spectre“-Modell wieder das Oktopus-Muster. Der Rotor ist aus 18 Karat Moonshine Gold gefertigt, beim blauen Modell zusätzlich mit blauem PVD beschichtet. Statt Milanaise gibt es ein Lederband mit Dornschließe aus Platin-Gold. Die Höhe wächst leicht auf 14,29 mm.  

Präsentiert werden die Sets in einer blauen beziehungsweise schwarzen Box mit weiterem Zubehör, u.a. mit einem zusätzlichen Nato-Band. Genau hier liegt der Kern dieser Edition: Die Serienmodelle sind konsequent weiterentwickelte Diver 300M. Die Sets richten sich an Sammler, die Bond vor allem als Sammelthema verstehen. Die Sets sind für 87.100 Euro erhältlich. Quelle: Watchtime /  Omega / CM

Royal Caribbean kauft 50 % von Sandals für 3 Mrd. USD 

Die Royal Caribbean Group hat sich bereit erklärt, für rund 3 Mrd. US-Dollar eine 50 %ige Beteiligung an Sandals and Beaches Resorts zu erwerben. Damit entsteht eine bedeutende neue Partnerschaft zwischen dem globalen Kreuzfahrtgiganten und einer der erfolgreichsten einheimischen Hotelmarken der Karibik.

Die Transaktion bewertet das Sandals- und Beaches-Geschäft mit rund 6 Mrd. US-Dollar und wird vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen voraussichtlich Anfang 2027 abgeschlossen. Adam Stewart bleibt Vorstandsvorsitzender, während das neue Joint Venture von einem Aufsichtsrat unter der gemeinsamen Führung von Stewart und Jason Liberty, dem Vorsitzenden und CEO von Royal Caribbean, geleitet wird.

Doch hinter der außergewöhnlichen Bewertung verbirgt sich eine größere Frage: Ist dies das Kapital, das Sandals braucht, um zu einer wirklich globalen Hotelmarke zu werden – oder erhöht der Verkauf von 50 % die Abhängigkeit der Region vom US-kontrollierten Tourismus genau zum falschen Zeitpunkt?

Gewaltiger Deal zwischen Royal Caribbean und Sandals

Es gibt Geschäftsabschlüsse, undes gibt Transaktionen, die viel mehr über ein Land und eine Region aussagen. Die Vereinbarung der Royal Caribbean Group,rund 3 Mrd. US-Dollar für eine 50 %ige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts zu zahlen, gehört eindeutig in die zweite Kategorie.

  • Für Royal Caribbean ist die Logik leicht nachzuvollziehen.
  • Für Sandals könnte sich das auch finanziell als genial erweisen.
  • Doch für Jamaika und die gesamte Karibik bedeutet diese Transaktion eine wesentlich schwierigere Diskussion. Denn Sandals ist nicht einfach nur eine weitere Hotelkette.

Es handelt sich um eine der wenigen globalen Tourismusmarken, die in der Karibik konzipiert, aufgebaut und kontrolliert wurden. Und Jamaika musste nun mit ansehen, wie die Familie Stewart der Abtretung der Hälfte des Unternehmens zustimmte.

Von Montego Bay zu einer Bewertung von 6 Milliarden US-Dollar. Gordon „Butch“ Stewart eröffnete 1981 das erste Sandals-Resort in Montego Bay. Was folgte, war eine außergewöhnliche karibische Unternehmergeschichte: Ein jamaikanisches Unternehmen, das erfolgreich mit internationalen Hotelgruppen konkurrierte, entwickelte sein eigenes unverwechselbares All-inclusive-Modell und baute schließlich Sandals und Beaches zu Marken aus, die in der gesamten Karibik tätig sind.

Das Unternehmen hat mittlerweile einen effektiven Wert von rund 6 Mrd. US-Dollar. Gemäß der am 23. September 2026 bekanntgegebenen Vereinbarung erwirbt die Royal Caribbean Group 50 % der Anteile an Sandals und Beaches für rund 3 Mrd. US-Dollar. Die Unternehmen geben an, dass der Preis dem Zehnfachen des erwarteten EBITDA entspricht. Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um einen vollständigen Verkauf handelt.

Adam Stewart bleibt Vorstandsvorsitzender. Die Familie Stewart behält eine Beteiligung, und Stewart sowie Jason Liberty, Vorstandsvorsitzender und CEO von Royal Caribbean, werden gemeinsam den Vorsitz des Joint-Venture-Aufsichtsrats führen. Bestehende Buchungen, Treueprogramme und der Resortbetrieb sollen planmäßig weiterlaufen.

Royal Caribbean nimmt für die Investition ebenfalls Kredite auf und hat sich eine verbindliche Fremdfinanzierung von Morgan Stanley gesichert. Unterm Strich wird die Hälfte eines der wertvollsten einheimischen Tourismusunternehmen der Karibik an einen globalen Konzern mit Hauptsitz in Miami (Florida) übertragen.

Betrachtet man die Transaktion aus der Perspektive von Royal Caribbean, so ist die Strategie überzeugend. Denn Royal Caribbean verfügt bereits über einige der leistungsstärksten Vertriebsstrukturen im globalen Freizeitreisesektor. Das Unternehmen betreibt Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Silversea sowie eine stetig wachsende Anzahl exklusiver Reiseziele und Strandclubs. Seit Jahren geht Royal Caribbean weit über den reinen Kabinenverkauf auf Kreuzfahrtschiffen hinaus. Ihre Strategie besteht zunehmend darin, mehr vom Urlaub zu kontrollieren: das Schiff, das Reiseziel, den Ausflug, das Stranderlebnis, die Kundenbindung und zunehmend das gesamte Urlaubsökosystem des Kunden. Nun muss Royal Caribbean nicht jahrzehntelang lernen, wie man luxuriöse All-inclusive-Resorts in der Karibik betreibt. Das Unternehmen kann sich an dem wohl bekanntesten karibischen Betreiber dieser Kategorie beteiligen.

  • Es gewinnt Hotels hinzu.
  • Es erwirbt Grundstücke direkt am Strand.
  • Es profitiert von Sandals‘ Expertise.
  • Aber vielleicht am wichtigsten ist, dass es die Kunde.

Letztlich erwirbt Royal Caribbean den Zugang zu einer etablierten Urlaubsplattform für die Karibik.

Die Quellmärkte für den Tourismus in der Karibik zählen zu den am stärksten konzentrierten weltweit. Rund 60 % der Übernachtungsgäste in den CARICOM-Staaten stammen traditionell aus den Vereinigten Staaten, der Großteil der übrigen Gäste aus Kanada und Europa.

Das jamaikanische Fremdenverkehrsamt gab 2025 an, dass die USA für fast 70 % der Ankünfte verantwortlich sein würden. Andere offizielle Daten beziffern den Anteil der US-amerikanischen Besucher, die 2025 einen Zwischenstopp in Jamaika einlegen, auf 70,7 %.

Der IWF warnt davor, dass diese Konzentration zu einer Verwundbarkeit führt, da Veränderungen in der amerikanischen Wirtschaft die Einreisenden aus der Karibik überproportional stark treffen können. Gleichzeitig zwingen geopolitische Unsicherheit, sich verändernde Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Fragmentierung kleine karibische Staaten dazu, sich ernsthaft mit dem Thema Resilienz auseinanderzusetzen.

Die Tourismusorganisationen der Karibik selbst treiben die Diversifizierung voran.

Und es gibt ermutigende Anzeichen: Der Caribbean Travel Trends Report 2026, der von der Caribbean Hotel and Tourism Association und Amadeus erstellt wurde, stellte einen Anstieg der Nachfrage aus Lateinamerika um 24 % fest, während die Nachfrage nach Premiumreisen aus Südamerika dramatisch zunahm. Das strategische Ziel scheint daher offensichtlich: Den riesigen amerikanischen Markt beibehalten, aber gleichzeitig aggressiv zusätzliche Märkte erschließen, damit die Karibik nicht in gefährlicher Abhängigkeit von einem einzigen Land (USA) gerät.

Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung von Sandals faszinierend.

Gerade in dem Moment, in dem die Karibik über eine Diversifizierung weg von der übermäßigen Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten diskutiert, verknüpft ihr bekanntestes einheimisches Hotelunternehmen die Hälfte seiner Unternehmenszukunft mit einem der mächtigsten amerikanischen Tourismuskonzerne. 

Es gibt eine andere Sichtweise. Adam Stewarts  sagt, die Partnerschaft werde es Sandals ermöglichen, schneller zu wachsen und gleichzeitig den Charakter der von seinem Vater geschaffenen Marken zu bewahren. Und es gibt Anzeichen dafür, dass die Ambitionen weit über den bloßen Betrieb der bestehenden Resorts hinausgehen. In einem Interview mit Travel Weekly beschrieben Stewart und Liberty die sich bietende Chance in eindrucksvollen Worten: Sandals und Beaches weltweit zu etablieren. Quelle: eTN / CM

Die Uhr zum 100. Geburtstag der Route 66

Zum 100. Geburtstag der Route 66 verbindet Meistersinger seine Einzeigeruhr mit einem weiteren Autoklassiker. Die auf 100 Exemplare limitierte Edition Route 66 greift Details des Ford Mustang auf und kommt samt Modellauto und spezieller Sammlerverpackung. 

1926 wurde die Route 66 eröffnet. Auf rund 4.000 km verband sie Chicago mit der amerikanischen Westküste und entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem Symbol für Reisen, Freiheit und amerikanische Straßenkultur. Zum 100. Jubiläum nimmt Meistersinger die berühmte Strecke nun zum Anlass für eine neue limitierte Sonderedition. 

Die Edition Route 66 setzt zugleich eine Reihe fort, in der Meistersinger seine Einzeigeruhren mit automobilen Klassikern kombiniert. Diesmal ein rotes Ford Mustang Cabrio im Mittelpunkt. Das Auto ist dabei nicht nur Inspirationsquelle für die Gestaltung der Uhr, sondern gehört als Modell im Maßstab 1:18 zum Lieferumfang. 

Während die beiden bisherigen Auto-Editionen auf der 36 mm großen Neo basierten, wechselt Meistersinger bei der Route 66 erstmals zur N°03. Entsprechend fällt die Neuheit mit 43 mm Durchmesser deutlich präsenter aus. Das geradlinig gestaltete Edelstahlgehäuse bildet den Rahmen für ein Zifferblatt, das den Bezug zum Mustang besonders deutlich herstellt.

Sein zweischichtiger Aufbau nimmt die Form charakteristischer Mustang-Felgen auf. Die mattschwarze untere Ebene ist mit konzentrischen Kreisen versehen. Darüber liegen sechs silberweiße Speichen, die das Zifferblatt wie ein stilisiertes Rad strukturieren und ihm zusätzliche Tiefe verleihen.

Das Meistersinger-Logo sitzt auf einer kleinen ovalen Plakette. Bei sechs Uhr erscheint dagegen das historische Route-66-Schild in Rot, Weiß und Blau. Der einzige weiße Zeiger trägt eine rote Spitze, während rote Akzente in der Minuterie das Farbkonzept aufgreifen. Die für Meistersinger charakteristischen zweistelligen Stundenziffern sind kreisförmig um das Zifferblatt angeordnet.

Die Verbindung zum Ford Mustang und zur klassischen amerikanischen Roadtrip-Ästhetik setzt sich beim Armband fort. Meistersinger kombiniert das Edelstahlgehäuse mit einem schwarzen Vintage-Sattellederband, dessen rote Kontrastnähte die Farbakzente des Zifferblatts aufnehmen.

Auch auf der Rückseite bleibt das Thema präsent. Der vierfach verschraubte Sichtboden besitzt einen semitransparenten Druck des historischen Route-66-Schilds. Daneben trägt jede Uhr ihre individuelle Editionsnummer. 

Beim Werk setzt Meistersinger auf bekannte Technik. Im Inneren arbeitet das Sellita-Automatikkaliber SW200mit 38 Stunden Gangreserve, das durch den Glasboden teilweise sichtbar bleibt. Technisch bleibt die Edition Route 66 damit bewusst nah an der klassischen N°03. 

Jede Edition Route 66 wird zusammen mit einem roten Ford Mustang Cabrio als Modellauto im Maßstab 1:18 ausgeliefert. Uhr und Auto sitzen in einer eigens gestalteten Sonderverpackung, deren Hintergrund eine typische Route-66-Landschaft mit Straße und Wüste zeigt. Die Box ist damit weniger klassische Uhrenverpackung als kleine Präsentationsbühne für beide Sammlerstücke.

Insgesamt entstehen 100 Exemplare der Meistersinger Edition Route 66. Duie Uhr kostet 2.390 Euro. Quelle: Meistersinger / Watchtime / CM

Zwei extrem exklusive Armbanduhren

Mit der Master Hybris Artistica Calibre 945 und der Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie demonstriert die Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre zwei sehr unterschiedliche Seiten seiner Haute Horlogerie: astronomische Zeitmessung trifft auf eines der komplexesten Schlagwerke der Manufaktur. Preise nennt der Hersteller nicht.

Die eine bildet den Lauf der Sterne ab, die andere spielt den Westminster-Schlag mit vier Tonfedern und vier Hämmern: Mit zwei neuen Grande Complications demonstriert die Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre (https://www.jaeger-lecoultre.com/eu-de), wie unterschiedlich sich mechanische Höchstleistung interpretieren lässt. 

Die Master Hybris Artistica Calibre 945 verbindet astronomische Zeitmessung mit einem Cosmotourbillon und einer Minutenrepetition. Die Uhr rückt dabei den Sternenhimmel über dem Vallée de Joux in den Mittelpunkt. Die Master Hybris Artistica Calibre 945 ist auf fünf Exemplare limitiert und erscheint nun in einem 45 mm großen und 16,05 mm hohen Gehäuse aus 18-karätigem Weißgold. Ihr eigentliches Spektakel findet jedoch auf dem mehrstufig aufgebauten Zifferblatt statt.

Noch komplexer fällt die Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie aus: Ihr Kaliber 182 besteht aus rund 1.300 Komponenten, vereint 15 Komplikationen und benötigt laut Manufaktur allein für Montage und Regulierung ein ganzes Jahr. Vier Hämmer schlagen vier Tonfedern und erzeugen eine Melodie nach dem Vorbild des Westminster-Schlags. Im Grande-Sonnerie-Modus erklingen Stunden und Viertelstunden automatisch. Anders als bei einer gewöhnlichen Minutenrepetition muss der Träger das Schlagwerk also nicht jedes Mal auslösen. Zusätzlich stehen die zurückhaltendere Petite Sonnerie und eine Minutenrepetition auf Abruf zur Verfügung.

Für Zeitanzeige und Kalender stehen 48 Stunden Gangreserve zur Verfügung. Im Grande-Sonnerie-Modus reicht die Energie des Schlagwerks für insgesamt 616 Töne, entsprechend rund siebeneinhalb Stunden kontinuierlichen Schlagens. Im Petite-Sonnerie-Modus sind maximal 992 Töne beziehungsweise rund 32 Stunden möglich.

Optisch gewährt die neue Duometre viel Einblick in ihre Mechanik. Das offen gearbeitete Zifferblatt kombiniert dunkelblau-grauen Lack mit roségoldenen Elementen. Das Stunden-, Minuten- und Kalenderzifferblatt wurde im Durchmesser um 30 % vergrößert. Auf der Rückseite gibt ein Saphirglasboden u.a. den Blick auf das fliegende Tourbillon frei. Das 45 mm große und 16,16 mm hohe Gehäuse verbindet ein Titan-Innengehäuse mit Elementen aus 18-karätigem Roségold, darunter Lünette, Bandanstöße und Drücker. Trotz ihrer enormen Komplexität bleibt die Duometre damit nahezu bei den Dimensionen der Master Hybris Artistica.

Extrem exklusiv sind beide Neuheiten auch hinsichtlich ihrer Stückzahlen. Von der Master Hybris Artistica Calibre 945, Referenz Q5263482, entstehen lediglich fünf Exemplare. Die Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie, Referenz Q603H480, wird sogar als Pièce unique, also als Einzelstück, gefertigt. Preise nennt Jaeger-LeCoultre bisher nicht. Quelle: Jaeger-LeCoultre / Watchtime / CM

Mercedes und Althoff starten Mobilitätspartnerschaft

Gäste in drei ausgewählten Häusern der Althoff Hotels können ab sofort Mercedes-Benz-Fahrzeuge reservieren und direkt am Hotel für individuelle Ausfahrten übernehmen. Unter dem Leitgedanken „Sterne verbinden“ bringen Althoff Hotels und Mercedes-Benz in einer langfristig angelegten Partnerschaft ihre jeweiligen Stärken zusammen: Qualität, Design, Handwerkskunst und exzellenten Service. 

Die Zusammenarbeit ist dabei bewusst über eine klassische Fahrzeug- oder Mobilitätspartnerschaft hinausgedacht. Die Hotels werden zu exklusiven Begegnungsorten, an denen Gäste der Althoff Hotels und die Mercedes-Benz Community künftig bei ausgewählten Formaten zusammenkommen können.

Zum Auftakt der Kooperation stehen MB-Fahrzeuge in drei Häusern der Althoff Hotels zur Verfügung: im Althoff Seehotel Überfahrt am Tegernsee, im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg bei Köln sowie im AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa im Allgäu. Dabei wurde die Kooperation nicht als zusätzliches Mobilitätsangebot gedacht, sondern als Teil des gesamten Aufenthalts. Für jedes Partnerhotel steht eine eigene Landingpage zur Verfügung, über die Gäste ihr Wunschfahrzeug passend zu ihrem Aufenthalt in wenigen Minuten reservieren können. Die integrierte Führerscheinverifizierung macht den Buchungsprozess bereits vor Anreise möglich, sodass das Fahrzeug am Hotel bereitsteht. Wer sich erst vor Ort für eine Ausfahrt entscheidet, kann die Reservierung auch während des Aufenthalts vornehmen.

Mercedes und Althoff sind eine langfristige Partnerschaft eingegangen. Copyright Jannis HagelsScreenshot

„Mercedes-Benz und Althoff Hotels stehen beide für einen hohen Qualitätsanspruch, für souveräne Eleganz und für das Bestreben, unseren Gästen und Kunden besondere Erlebnisse zu ermöglichen. Genau diese Gemeinsamkeiten bilden das Fundament unserer Partnerschaft“, sagt Frank Marrenbach, CEO der Althoff Hotels. „Für unsere Gäste bedeutet Luxus heute weit mehr als ein herausragendes Hotelzimmer oder exzellente Kulinarik. Es geht um das gesamte Reiseerlebnis – aber ebenso um besondere Begegnungen, Inspiration und Momente, die in Erinnerung bleiben. Gemeinsam mit Mercedes-Benz möchten wir dafür neue Möglichkeiten schaffen, innerhalb unserer Häuser und weit darüber hinaus.“

Mobilität als Teil des Reiseerlebnisses. Die Kooperation versteht Mobilität nicht allein als Weg von A nach B, sondern als Teil der Reise selbst. Vom Tegernsee in die bayerischen Alpen, von Schloss Bensberg durch das Bergische Land oder vom AMERON Neuschwanstein aus entlang der Straßen und Seen des Allgäus: Die Fahrzeuge ermöglichen Gästen, die Umgebung ihres Hotels flexibel und individuell zu erleben. Passend zum jeweiligen Standort erhalten Gäste eigens zusammengestellte Routenempfehlungen, die zu besonderen Aussichtspunkten, kulturellen Entdeckungen und ausgewählten Genussmomenten der Region führen.

Zur Verfügung stehen derzeit sieben Fahrzeuge – darunter Modelle wie MB G 580 mit EQ Technologie, Mercedes-Maybach SL 680, Mercedes-AMG GT S E Performance oder Mercedes-AMG SL 55 4Matic+. Je nach Hotel umfasst das Angebot vollelektrische, hybride und konventionell angetriebene Fahrzeuge. Parallel treibt Althoff Hotels so die Umstellung des Fuhrparks auf elektrische Fahrzeuge voran. Damit sollen moderne und emissionsärmere Antriebskonzepte stärker in den Hotelalltag integriert werden. 

„Gemeinsam mit den Althoff Hotels schaffen wir Momente, in denen innovative Mobilität und exzellente Gastfreundschaft nahtlos zusammenwirken. Ganz im Sinne von Welcome home erleben Gäste dabei nicht nur die Marke Mercedes-Benz, sondern unsere Fahrzeuge dort, wo sie ihren größten Mehrwert entfalten: im echten Leben, auf der Straße und als Teil eines außergewöhnlichen Aufenthalts. So verbinden sich Komfort, Individualität und Inspiration zu einem ganzheitlichen Erlebnis“, sagt Kerstin Stenkat, Leiterin Marketing, Communication & Digital des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. 

Auch Driving Events sind Teil der Zusammenarbeit: Dabei lassen sich ausgewählte Mercedes-Benz Modelle auf besonderen Routen rund um die jeweiligen Destinationen erleben, während die Althoff Hotels den Rahmen für Ankommen, Austausch und Entspannung schaffen. Das Mobilitätsangebot an den drei Standorten bildet damit den Auftakt einer Partnerschaft, die sukzessive um weitere gemeinsame Formate erweitert werden soll.

Die Partnerhotels im Überblick

Althoff Seehotel Überfahrt, Rottach-Egern. Direkt am Tegernsee gelegen, verbindet das Fünf-Sterne-Superior-Hotel seine besondere Lage mit ausgezeichneter Kulinarik und einem umfassend weiterentwickelten Resort-Erlebnis. Zu den jüngsten Neuerungen zählen das neugestaltete 4 elements spa by Althoff, zwei neue Master Suiten und die Überfahrer Bar. Das Restaurant Überfahrt unter Cornelia Fischer ist mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach. Vor den Toren Kölns verbindet das barocke Grandhotel historische Architektur mit zeitgemäßem Luxus. Kulinarisches Aushängeschild ist das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Vendôme unter Dennis Kuckuck. Seine Lage eröffnet zugleich ideale Möglichkeiten für Ausfahrten ins Bergische Land und in die Rheinmetropole.

AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa, Hohenschwangau. Direkt am Alpsee und zu Füßen der Königsschlösser gelegen, ist das Resort ein idealer Ausgangspunkt, um Seen, Berge und Kultur des Allgäus zu entdecken. Wandern, Radfahren und Wassersport treffen hier auf einen großzügigen Spa-Bereich und vielfältige Kulinarik. Quelle: Althoff / Mercedes-Benz / CM

Apple Watches 2026 – für Business Traveller ein Muss

Apple rüstet seine Smartwatches 2026 nicht nur mit neuen Sensoren und dem S11 Chip auf. Apple Watch Series 12 und Ultra 4 können ihre Umgebung künftig aktiv erkennen – und genau darin könnte die wichtigste Neuerung stecken. 

Mit der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 erweitert Apple die Funktion der Smartwatch am Handgelenk um eine neue Dimension: Das Mikrofon dient nicht mehr nur zum Telefonieren oder für Siri, sondern wird zusammen mit dem neuen S11 Chip zum Sensor für die akustische Umgebung.

Dahinter steht eine neue Generation intelligenter Audiofunktionen. Die Apple Watch kann etwa Sirenen, Alarme, Türklingeln oder ein weinendes Baby erkennen und Nutzer darauf aufmerksam machen. Gerade für gehörlose und schwerhörige Menschen ist das mehr als ein Komfortfeature. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wohin Apple mit seiner Smartwatch will: weg vom Gerät, das erst auf Eingaben reagiert, hin zu einem Wearable, das seine Umgebung kontinuierlich interpretiert.

Die Apple Watch Ultra 4 bleibt Apples robustestes Modell und bekommt für 2026 neue Funktionen.. Foto: Apple

Die Geräuscherkennung arbeitet laut Apple direkt auf dem Gerät. Das ist vor allem aus Datenschutzsicht relevant: Audioaufnahmen werden nicht gespeichert. Die zur Analyse benötigten Roh-Audiodaten werden in einem hardwareisolierten Bereich der Secure Enclave verarbeitet und anschließend gelöscht. Hinzu kommt Shazam: Erkennt die Watch Musik in ihrer Umgebung, erscheinen Titel und Interpret automatisch im entsprechenden Widget im Smart Stapel.

Noch weiter gehen die Funktionen Live Rewind und Siri Recap. Live Rewind soll nach einem doppelten Druck auf die Digital Crown einen Textausschnitt der vergangenen 15 Sekunden einer Unterhaltung bereitstellen. Siri Recap wiederum soll mithilfe von Apple Intelligence Zusammenfassungen von Gesprächen mit Titel und zentralen Punkten erstellen.

Damit wird ausgerechnet das unscheinbare Mikrofon zu einem der interessantesten Sensoren der neuen Generation. Allerdings gilt: Apple selbst nennt in seinen deutschen Presseinformationen zur Geräuscherkennung zunächst vor allem die Assistenzfunktion für wichtige Umgebungsgeräusche und Shazam. Die weitergehenden Audio-Intelligence-Funktionen werden in der beigefügten Sekundärquelle beschrieben und sollten daher nicht mit bereits überall verfügbaren Apple-Funktionen gleichgesetzt werden.

Messung der Herzfrequenz alle fünf Sekunden. Auch klassisches Health-Tracking bekommt ein deutliches Upgrade. Series 12 und Ultra 4 kombinieren den S11 Chip mit einem neuen System zur Gesundheitserkennung sowie überarbeiteten optischen und elektrischen Herzsensoren. Die Herzfrequenz wird nun den gesamten Tag über alle fünf Sekunden gemessen. Die Herzfrequenzvariabilität, kurz HFV, wird laut Apple bis zu 24-mal häufiger erfasst.

Aus diesen zusätzlichen Daten entsteht u.a. die persönliche Tagesform. Die Funktion kombiniert aktuelle Aktivität, Trainingsbelastung, Vitalzeichen und Schlafindex und berechnet daraus einen Wert zwischen 0 und 10. Statt Nutzer mit Messwerten allein zu lassen, übersetzt Apple sie in Empfehlungen von Erholung bis zur Bereitschaft für hohe Belastung. 

Apple Watch Ultra 4 schafft bis zu 50 Stunden. Bei der Hardware unterscheiden sich die beiden Modelle deutlicher. Die Apple Watch Series 12 bleibt bei 42 und 46 mm und ist in Aluminium und Titan erhältlich. Neu ist zudem eine Keramikversion in Pearl White und Night Blue. Bei den Aluminiumvarianten kommt Ceramic Shield 2 zum Einsatz, das laut Apple 60 % härter als das Ion-X-Glas der Vorgängergeneration ist.

Bei der Akkulaufzeit bleibt die Series 12 im Alltag bei bis zu 24 Stunden. Outdoor-Trainings können nun bis zu zehn Stunden aufgezeichnet werden. Schneller wird dafür das Laden: 15 Minuten am Ladegerätsollen Energie für bis zu zwölf weitere Stunden liefern.

Deutlich ausdauernder ist erwartungsgemäß die Apple Watch Ultra 4. Sie erreicht im normalen Betrieb bis zu 50 Stunden, im Stromsparmodus bis zu 84 Stunden. Im maximal verlängerten Trainingsmodus sollen Lauf-, Geh- oder Wandertrainings bis zu 45 Stunden aufgezeichnet werden können, wobei GPS weiterhin sekündlich abgefragt wird. Die Ultra bleibt damit das Modell für lange Outdoor-Aktivitäten,  während sich die Series 12 stärker als universelle Gesundheits- und Alltagsuhr positioniert.

Der S11 Chip. Der neue S11 ist weniger wegen klassischer Rechenleistung interessant als wegen der Funktionen, die er ermöglicht. Er verarbeitet die häufigeren Sensormessungen, treibt die neuen Audiofunktionen an und verbessert auch die Schrittzählung. Apple hat dafür die Schritterkennung mit neuen Machine-Learning-Algorithmen überarbeitet.

Zusammen mit watchOS 27 kommen außerdem ein dynamisches App-Raster mit Siri-Vorschlägen, kontextabhängige Widgets im Smart Stapel und eine zusätzliche Einhandgeste. Durch das Zusammendrücken von Zeigefinger und Daumen lässt sich ein Widget auswählen, während der bekannte Doppeltipp zum Scrollen durch den Smart Stapel dient.

Genau hier liegt die eigentliche Entwicklung der Apple Watch 2026: Die neuen Modelle sammeln nicht einfach mehr Daten. Sie versuchen zunehmend, aus Herzfrequenz, Bewegung, Schlaf und nun auch Geräuschen Kontext abzuleiten. Das könnte langfristig wichtiger sein als eine neue Gehäusefarbe oder ein schnellerer Chip.

Die Apple Watch Series 12 kann bereits vorbestellt werden und kommt am 18. September 2026 in den Handel. In Deutschland startet sie bei 449 Euro. Die Apple Watch Ultra 4 ist ebenfalls ab dem 18. September erhältlich und kostet ab 899 Euro. Quelle: Apple / CM

Carnival jetzt mit echtem Treueprogramm

Zumindest bei den großen Kreuzfahrtreedereien wurde das Loyalitäts-Thema bisher oftmals eher stiefmütterlich behandelt. Entsprechende Programme gibt es zwar, aber sie dienen weitgehend nur der Statusdifferenzierung.

Carnival hat jetzt mit der Umstellung ihren Carnival Rewards-Programmes in ein echtes Treueprogramm mit einer Sammelwährung und Prämien vielleicht etwas in Bewegung gesetzt, was mittelfristig vielen Kreuzfahrtkunden zu Gute kommen könnte.

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Carnival Rewards findet nur auf Reisen der Carnival Cruise Line Anwendung, nicht aber auf den diversen anderen Marken der Carnvial-Gruppe, wie AIDA Cruises, Costa Cruises oder P&O Cruises. Quelle: Carnival / CM

TAG Heuer: Rückkehr eines zentralen Modells

Die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur TAG Heuer präsentiert den TAG Heuer Carrera Chronograph Sport – die eindrucksvolle Rückkehr eines zentralen Modells innerhalb der TAG Heuer Carrera-Kollektion.  Der TAG Heuer Carrera Chronograph Sport eignet sich hervorragend für den Alltag.

Der TAG Heuer Carrera Chronograph Sport ist eine konsequente Neuinterpretation eines der wichtigsten Chronographen-Modelle von TAG Heuer. Im Mittelpunkt steht das Ziel, den Sportchronographen wieder in den Fokus zu rücken – durch ein präziseres Design, einen höheren Tragekomfort und eine tolle Ästhetik. Diese neue Generation baut auf dem 2020 eingeführten TAG Heuer Carrera Chronograph Sport auf und beschreitet neue Wege, wobei jede Oberfläche, jede Proportion und jedes funktionale Detail gezielt überarbeitet wurde. Das Ergebnis ist ein eleganter, sportlicher Zeitmesser, der tief in der DNA der TAG Heuer Carrera verwurzelt ist.

Die Kollektion umfasst fünf neue Zeitmesser, die jeweils eine eigene Facette der TAG Heuer Carrera Chronograph Sport verkörpern. Eine der wichtigsten Weiterentwicklungen des TAG Heuer Carrera Chronograph Sport liegt in seinen neuen Abmessungen. Der Gehäusedurchmesser wurde von 44 mm auf 42 mm reduziert; zudem verringerte sich der Abstand zwischen den Bandanstößen (Lug-to-Lug-Maß) von 49,8 mm auf 48,6 mm. Dies verbessert die Ergonomie am Handgelenk und verleiht der Uhr eine universellere Größe sowie optimierte Proportionen – für eine moderne Ästhetik und eine kompaktere Erscheinung. Auch das Profil wurde deutlich verfeinert: Die Gehäusehöhe sank von 15,48 mm auf 14,17 mm, wodurch die Uhr satter am Handgelenk liegt und eine harmonischere Silhouette aufweist.

Der Der TAG Heuer Carrera Chronograph Sport ist in 5 Versionen zu haben. Der Preis: Um die 6.500 Euro.

Das Gehäuse wurde komplett neu gestaltet; gebürstete Flanken unterstreichen seinen technischen Charakter und verstärken die moderne Ausstrahlung der Uhr. Dieses Spiel mit Strukturen setzt sich bei der Lünette fort, einem der prägenden Merkmale dieses neuen Modells. Sie wirkt schlanker und raffinierter und kombiniert eine sichtbare Stahlfassung mit einem polierten Keramikeinsatz. Während die Stahlfassung der Lünette einen festen Rahmen verleiht, sorgt das Keramikinlay für optische Tiefe und eine klare Linienführung. Ein dezentes, aber bedeutungsvolles Detail rundet das Gehäuse ab. Der Siegerkranz – mittlerweile ein prägendes Element der jüngsten TAG Heuer Carrera-Neuheiten – ist in das obere rechte Horn eingraviert. Dieses Markenzeichen verbindet die Uhr mit der Sprache des Erfolgs, die die TAG Heuer Carrera seit jeher begleitet – von der Rennstrecke bis ans Handgelenk.

Im Inneren des TAG Heuer Carrera Chronograph arbeitet das hauseigene Kaliber TH20-00, das für seine Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit geschätzt wird und durch den transparenten Gehäuseboden sichtbar ist. Dieses Kaliber bietet eine beeindruckende Gangreserve von 80 Stunden. Das Uhrwerk zeichnet sich durch eine Schwungmasse in Form des TAG Heuer-Wappens aus und profitiert von einer fünfjährigen Garantie.

Das neu gestaltete Edelstahlarmband in H-Optik bleibt ein zentrales Merkmal des TAG Heuer Carrera Chronograph Sport; es wurde nun verjüngt, um den Tragekomfort zu erhöhen und eine elegantere Ästhetik zu erzielen. Das Armband verfügt zudem über ein System zur einfachen Längenanpassung, das es dem Träger ermöglicht, die Größe mühelos und ohne Werkzeug zu Hause anzupassen. Die neue Kollektion umfasst auch eine Version mit perforiertem Lederarmband, die vom klassischen Motorsport inspiriert ist und mit einer neuen Faltschließe mit Dornschließen-Optik kombiniert wird.

Die Kollektion umfasst fünf neue Zeitmesser, von denen jeder eine eigene Facette der TAG Heuer Carrera Chronograph Sport verkörpert. Das blaue Zifferblatt – ein charakteristisches Merkmal der TAG Heuer Carrera – ist sowohl mit Edelstahlarmband als auch mit einem braunen, perforierten Lederarmband erhältlich. Es besticht durch einen Sonnenschliff, silberne Totalisatoren, graue Minutenmarkierungen und Chronographenzeiger, blau lackierte Drücker sowie eine blaue Keramiklünette.

Das Modell in Blaugrün (Teal) setzt einen modernen Akzent mit einem Zifferblatt mit Sonnenschliff, silbernen Totalisatoren, grauen Akzenten, grün lackierten Drückern und einer farblich abgestimmten Keramiklünette. Die silberne Version präsentiert sich im ikonischen „Panda“-Design: Schwarze Totalisatoren heben sich vom silbernen Zifferblatt ab, ergänzt durch schwarz lackierte Drücker, graue Akzente und eine schwarze Keramiklünette – eine klare Reminiszenz an klassische Rennsport-Chronographen. Die Referenz mit schwarzem Opalin-Zifferblatt unterstreicht den Rennsport-Charakter durch schwarze Totalisatoren und rote Chronographen-Details, die die Funktionalität optisch wirkungsvoll hervorheben.

Gemeinsam verleihen diese Zeitmesser der TAG Heuer Carrera Chronograph Sport eine starke Identität. Alle Versionen basieren auf derselben Architektur, bringen jedoch durch Kontraste und Farben ihren individuellen Charakter zum Ausdruck und bieten so vielfältige Interpretationen eines gemeinsamen Rennsport-Geistes.

Diese Vielfalt gründet auf einem Zifferblattdesign, das eines der Grundprinzipien der TAG Heuer Carrera aufgreift: optimale Ablesbarkeit bei hoher Geschwindigkeit. Jack Heuers ursprüngliche Vision wird hier modern interpretiert und auf einen zeitgemäßen Sportchronographen zugeschnitten. Arabische Ziffern ersetzen die Indizes des Vorgängermodells; dies verbessert nicht nur die Ablesbarkeit, sondern verleiht der Uhr auch einen markanteren Sport-Charakter.

Der Flansch wurde ebenfalls neu gestaltet, und ein optimiertes Tricompax-Layout strukturiert die Chronographenanzeige übersichtlicher. Bei der schwarzen Ausführung ist dieses Layout Ton in Ton gehalten und erzeugt so einen konzentrierten, technischen Look. Bei den Varianten in Blau, Türkisgrün und Silber heben sich die Zähler vom Zifferblatt ab, wodurch die Chronographenfunktion sofort ins Auge fällt und jede Version ihren eigenen visuellen Rhythmus erhält.

Farbe wird zudem präzise eingesetzt, um die Chronographenanzeigen hervorzuheben. Bei der schwarzen Opalin-Variante sind die Chronographenzeiger und Minutenmarkierungen rot, was eine direkte Verbindung zu Instrumenten und Rennzeitmessung herstellt. Bei den Varianten in Blau, Türkisgrün und Silber erscheinen diese Elemente in Grau, wodurch die Übersichtlichkeit erhalten bleibt und gleichzeitig die Gesamtkomposition harmonisch wirkt. Bei allen Zeitmessern befindet sich die Datumsanzeige bei 6 Uhr, während weiße Tachymetermarkierungen die Verbindung zur Geschwindigkeitsmessung unterstreichen. Quelle: TAG Heuer / CM

Limited Edition der TAG Heuer Monza

Der Schweizer Luxusuhrenhersteller TAG Heuer feiert das 50-jährige Jubiläum der TAG Heuer Monza mit der Lancierung einer neuen Limited Edition. Vor dem FORMULA 1 PIRELLI GRAN PREMIO D’ITALIA 2026 in Monza präsentiert, ist der TAG Heuer Monza Flyback Chronograph eine Hommage an das Originalmodell von 1976 und vereint gleichzeitig die technische Expertise und die Designsprache, die das Haus Heuer bis heute prägen.

Die auf 500 nummerierte Exemplare limitierte Jubiläumsedition vereint 50 Jahre Rennsportgeschichte in einem Chronographen für höchste Ansprüche. Der TAG Heuer Monza Flyback Chronograph ist eine zeitgemäße Interpretation eines der markantesten Rennchronographen des Hauses. Jedes Element wurde mit dem Ziel entwickelt, durch moderne Materialien, funktionales Design und mechanische Präzision Höchstleistungen zu erzielen und gleichzeitig die visuellen Merkmale zu bewahren, die die Kollektion seit fünf Jahrzehnten auszeichnen.

Auf 500 Stück limitiert ist der Chronograph Monza von Tag Heuer

Das 42-mm-Gehäuse aus geschmiedetem Carbon unterstreicht sofort seinen Charakter. Geschmiedetes Carbon, im modernen Motorsport für seine außergewöhnliche Festigkeit und sein bemerkenswert geringes Gewicht bekannt, bietet herausragenden Tragekomfort und erzeugt eine einzigartige Marmorierung, die jeder Uhr ein individuelles Aussehen verleiht. Das kissenförmige Gehäuse der aktuellen TAG Heuer Monza verleiht der Uhr eine souveräne Präsenz am Handgelenk und unterstreicht ihren sportlichen Charakter durch ein Material, das direkt mit der heutigen Rennsporttechnologie verbunden ist.  50 Jahre nachdem die erste TAG Heuer Monza einen Weltmeisterschaftssieg feierte, setzt diese Jubiläumsedition die Geschichte mit einem Chronographen fort, der für all jene geschaffen wurde, die weiterhin jede Sekunde messen. 

Wer sich den edlen Zeitmesser zulegen möchte, muss ca. 13.350 Euro auf den Tisch des Hauses blättern. Quelle: Tag Heuer / CM

Oris ProPilot X Gonzo Edition

Die Schweizer Uhrenmanufaktur Oris hat die  ProPilot X Gonzo Edition vorgestellt. Sie verbindet exzentrischen Stil mit dem technisch anspruchsvollen Oris Calibre 115.  Ihr mehrteiliges Titangehäuse miss 44 m im Durchmesser und ist 12,6 mm flach. 

Die Glieder des Titanbands führen die betont technische Formensprache des Gehäuses fort. Die Konstruktion mündet in einer von Oris entwickelten Faltschließe und sorgt für einen durchgängigen Auftritt aus Titan.

ProPilot X Gonzo Edition

Bewusst auffällig ist das skelettierte Zifferblatt mit seinem Farbverlauf von Blau über Rot bis Gelb. Der umlaufende Zifferblattring ist lasergestrahlt und verändert je nach Lichteinfall seine Farbe. Die Zeiger und Indexe sind mit nachleuchtender Superluminova beschichtet. Eine kleine Sekunde ergänzt die zentrale Anzeige für Stunden und Minuten. 

Technisches und ästhetisches Highlight ist die Gangreserveanzeige von 240 Stunden bzw. zehn Tagen bei drei Uhr. Für diese Edition wurde deren Zeiger in Form einer Chilischote gestaltet. Ein einzigartiges mechanisches Schauspiel findet sich zudem bei zwölf Uhr. Dank der offenen Konstruktion ist die 1,8 Meter lange Zugfeder im Federhaus sichtbar. Auf ihre einzelnen Windungen sind winzige Elemente per Laser graviert, die sich bei vollständig aufgezogener Feder zu Gonzos Konterfei zusammensetzen. Nimmt sie ab, löst sich das Bild wieder auf. Erst wenn die Uhr erneut vollständig aufgezogen ist, kehrt der kantige Charakter zurück.  Durch den Saphirglasboden ist das Oris Calibre 115 zu erkennen. Das Handaufzugswerk ist mit drei Hertz getaktet und trägt eine Garantie von fünf Jahren. Die Oris ProPilot X Gonzo Edition kostet im Handel rund 9.120 Euro. Sie wird in einer speziellen Holzbox geliefert.  Quelle: Oris / Watchtime / CM