Neue Automobile kommen am besten auf der Schiene

Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) erweitert ihre Güterwagenflotte um 70 neue Autotransportwagen der Gattung Laaers 4371.  Die doppelstöckigen Wagen mit einer Ladelänge von 30,07 Metern sind speziell für E-Autos ausgelegt und erhöhen die Kapazitäten der RCG für ihre Kunden im Automotive-Bereich. Für 2027 ist die Auslieferung von 130 weiteren Autotransportwagen geplant. 

Mit den insgesamt 200 neuen Wagen, hergestellt in der Slowakei,  ergeben sich über den Hafen Rijeka neue Transportmöglichkeiten für Automotive-Verkehre nach Zentral- und Südosteuropa: Seit August 2026 laufen dort sogenannte Roll-on/Roll-off-Schiffe (RoRo-Schiffe) aus Asien ein, die u.a. für den Transport rollender Ladungen wie E-Autos eingesetzt werden.

Foto by Klaus Listl - Freezing Motions
Die ÖBB kauf 200 neue Autotransportwagen für den sicheren und klimafreundlichen Transport von neuen Autos. (c) Klaus Listl

Die Automobillogistik wächst und verändert sich gleichzeitig grundlegend. Neue Fahrzeugimporte, der Trend zu größeren und schwereren Fahrzeugen sowie der Wunsch nach resilienteren Lieferketten erhöhen den Bedarf an leistungsfähigen Logistiklösungen. Gerade in der Automotive-Branche sind verlässliche und exakt getaktete Lieferketten entscheidend – vor allem bei Produktionsspitzen, saisonalen Schwankungen oder kurzfristigem Bedarf. Das verlangt, dass Bauteile punktgenau am richtigen Ort eintreffen – ebenso wie fertig produzierte Fahrzeuge termingerecht Kunden und Exporthäfen erreichen müssen. 

Jeder Zug ersetzt 37 umweltschädliche Lkw-Tranporte. Die RCG verfügt über langjährige Erfahrung im Automotive-Bereich und bewegt jährlich rund eine Million Fertigfahrzeuge sowie etwa 600.000 Tonnen Komponenten wie Motoren, Felgen, Türen, Karosserien und Batterien für mehr als 20 internationale Standorte. Rund 60 % aller Neufahrzeuge in Europa werden per Bahn transportiert. Ein einzelner Autozug kann bis zu 256 Fahrzeuge aufnehmen und damit bis zu 37 Lkw-Fahrten auf der Straße ersetzen – ein wichtiger Baustein für Lieferketten mit hohem Schienenanteil..

Optimiert für E-Auto. SUVs und Elektrofahrzeuge, deren Zahl der Neuzulassungen kontinuierlich steigt, sind im Durchschnitt schwerer und größer. Deshalb braucht es für ihren Transport spezielle Wagen: Die neuen Autotransportwagen der RCG sind auch für den Transport dieser schwereren und größeren Autos – im Gegensatz zu vielen älteren Autotransportwagen – optimal geeignet. Und mit dem wachsenden Anteil elektrischer Fahrzeuge steigen auch die Anforderungen an Automotive-Logistik und Sicherheit. Die RCG bietet für E-Autos sowie für Batterien und Komponenten multimodale Tür-zu-Tür-Lösungen, die Produktionsstandorte, Zulieferer, Fahrzeughersteller und Logistikdienstleister verbinden. 

Neue Automotive-Route ab Rijeka. Die Zahl der Fahrzeugimporte nach Europa, insbesondere aus China, steigt. Dabei nimmt der Hafen Rijeka eine zunehmend wichtige Rolle ein. Seit August 2026 laufen dort RoRo-Schiffe (Roll-on/Roll-off-Schiffe) ein, die speziell für den Transport rollender Ladungen eingesetzt werden. Damit nimmt ein neuer Güterstrom für Fahrzeugimporte – insbesondere zwischen China, Rijeka und den europäischen Zielmärkten – konkrete Gestalt an. Nach der Ankunft im Hafen müssen die Fahrzeuge effizient und zumeist auf der Schiene ins europäische Hinterland weitertransportiert werden. Die ÖBB Rail Cargo Group nutzt diesen Korridor frühzeitig und übernimmt einen wichtigen Teil der Weitertransporte ab Rijeka mit ihren neuen Autotransportwagen. Gerade bei wachsenden Güterströmen und neuen Eingangsrouten nach Europa spielt ein leistungsfähiger Hinterlandverkehr auf der Schiene eine entscheidende Rolle, um große Mengen effizient zu den Zielmärkten zu bringen. Quelle: RCG / CM

Olympia darf keine Blamage werden

Seit Samstag steht fest, dass München die Bewerberstadt Deutschlands für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 sein wird. Indirekt hat damit auch Kiel als Partner Münchens das Rennen gemacht, die Segelwettbewerbe auszutragen. 

Für den Fall, dass das Olympische Komitee sich für Deutschland als Austragungsort entscheidet, müssen jetzt schon Vorbereitungen getroffen werden. Die zu erwartenden Besuchermassen brauchen eine Verkehrsinfrastruktur, deren Bau einiges an Vorlauf benötigt.

“Es braucht jetzt eine verbindliche Finanzierung für Sanierung und Ausbau der Bahnstrecke Hamburg-Kiel, damit die Olympischen Spiele nicht zur Blamage werden”, so Karl-Peter Naumann, Pressesprecher des Fahrgastverbands PRO BAHN, “Die Strecke ist heute schon überlastet und leidet unter einem Sanierungsstau. Insbesondere der viergleisige Ausbau bis Elmshorn muss prioritär vorangebracht werden”.

Geplant für die Strecke ist und war schon vieles, es fehlt aber an einer verlässlichen, langfristigen Finanzierung – wie so oft in den letzten Jahrzehnten in Deutschland.

Nun wollen die Menschen nicht zum Kieler Hauptbahnhof, sondern weiter zu den Wettkämpfen an der Kieler Förde. Schon das Verkehrskonzept für die letzte Olympiabewerbung in 2015 hat nahegelegt, dass das nicht alleine mit Bussen gelingen wird.

“Auch Kiels Stadtverkehr muss deswegen für Olympia fit gemacht werden. Die Stadtbahn wird umso mehr gebraucht und eine Strecke in den Kieler Norden muss in die Planung. Da kurioserweise ein Neubau der Olympia-Brücke ansteht, sollte das Land eine Stadtbahn in die Planungen mitaufnehmen”, so der Landesvorsitzende Stefan Barkleit. Quelle: Fahrgastverband PRO BAHN Schleswig-Holstein/ Hamburg / CM

Frecciarosse-Züge auf den Strecken Rom-Berlin und Paris-London

Für den Hochgeschwindigkeitsverkehr jenseits von 230 km/h wurden auf der Innotrans 2026 zwei Wagen eines 8-teiligen EMU von Hyundai Rotem für 320 km/h gezeigt. Der Zug soll 2028 in Südkorea in den kommerziellen Betrieb gehen .

Dabei handelt es sich bereits um die 3. Generation der KTX HGV-Triebzüge EMU-320 von Korail mit verteiltem Antrieb, die vollständig in Korea entwickelt und gebaut wurden. Die Gestaltung der Fahrgasträume orientiert sich stark am japanischen Vorbild Shinkansen mit in Fahrtrichtung schwenkbaren Sitzen und kleinen Fenstern für jede Sitzreihe.

In der Halle war noch das Designkonzept eines Hochgeschwindigkeitszugs der nächsten Generation zu sehen, der eine Auslegungsgeschwindigkeit von 400 km/h und eine Betriebsgeschwindigkeit von 370 km/h haben soll.

Keine Messeneuheit war der Frecciarossa 1000 von Hitachi für die FS. Der ETR 1000, der seine Premiere bereits 2015 hatte, wurde nach 10 Jahren von Hitachi jedoch grundlegender überarbeitet, als man es vom Äußeren her sieht. Neben einer Erneuerung des Interieurs mit den 4 Klassen Standard (orange), Premium (rot), Business (blau) und Exekutive (braun) im Hinblick auf das Kundenerlebnis (Komfort, Ergonomie und Design) gab es auch eine Modernisierung der Steuerungs-, Antriebs- und Überwachungstechnik, die längere Zulassungsprozeduren nach sich zog. Dadurch sollen sich Verbesserungen bei Energieeffizienz, Instandhaltungsaufwand und Recyclingfähigkeit ergeben. Die Bezeichnung der neuen Generation lautet ETR 1000 R1 und kommt auch in der Nummerierung mit Nummern ab 101 zum Ausdruck.

Auch die Marke Frecciarossa wurde erneuert mit einem F-Monogramm, das 5 Bedeutungen symbolisiert:

• Future (Modernität-Innovation-Nachhaltigkeit)
• Forward (Dynamik-Bewegung)
• Fast (Geschwindigkeit)
• First (Excellenz-Qualität)
• For all (Zugänglichkeit-Inklusion)

In einer Pressekonferenz bekräftigte Trenitalia frühere Ankündigungen, dass dieser Zug nach ersten Auslandseinsätzen in Spanien und Frankreich ab Sommer 2027 auchvia Östereich nach München und dann weiter nach Berlin fahren soll. Und von Paris will man mit 19 im August 2026 bestellten Frecciarossa dann 2029 weiter durch den Eurotunnel nach London, später auch nach Brüssel und Amsterdam. Insgesamt sollen 57 neue Frecciarossa bis 2029 in Betrieb gehen. Aufbauend auf den Erfahrungen mit den bisherigen Auslandsaktivitäten könnte Trenitalia dann im nächsten Jahrzehnt mit seinen Frecciarossa als ‚Metro of Europe‘ die wichtigsten europäischen Metropolen vernetzen. Ob in Kooperation mit den Platzhirschen (z. B. ÖBB, DB) oder in Konkurrenz (z.B. RENFE) werde man sehen. Die Märkte seien jedenfalls groß und wachsend. Quelle: Lokreport / CM

Neue Züge für das Mainfranken-Netz

BeNEX hat Siemens Mobility auf der InnoTrans in Berlin, der internationalen Messe der Bahnindustrie, mit der Lieferung von insgesamt 56 Regionalzügen für das Netz Regionalverkehr Mainfranken beauftragt. 

Der Auftrag umfasst 26 vierteilige Desiro HC sowie 30 dreiteilige Mireo-Züge mit European Train Control System, Punktförmiger Zugbeeinflussung und Onboard Units. Die Züge sind barrierefrei und ausgestattet mit umweltfreundlicher Klimaanlage, USB-Anschlüssen und Fahrradstellplätzen. Die neuen Fahrzeuge sollen auf den Strecken Frankfurt–Würzburg–Nürnberg/Bamberg Ende 2030 in den Betrieb gehen. 
  
Ab Dezember 2030 profitieren Fahrgäste im Netz Regionalverkehr Mainfranken von modernen Regionalzügen. Alle 56 Fahrzeuge sind mit den Zugsicherungssystemen ETCS und PZB ausgestattet und bieten hohen Reisekomfort mit umweltfreundlicher Klimaanlage, USB-Ladeanschlüssen, barrierefreien Einstiegen, Rollstuhlplätzen sowie großzügigen Bereichen für Fahrräder. Damit verbinden die neuen Züge moderne Bahntechnologie mit einem komfortablen und inklusiven Reiseerlebnis.
 
Die 30 dreiteiligen Mireo-Züge überzeugen durch ihre hohe Flexibilität im Regionalverkehr. Mit 210 Sitzplätzen, zwei Toiletten und 18 Fahrradstellplätzen bieten sie ein ausgewogenes Raumkonzept für Pendlerinnen und Pendler sowie Freizeitreisende. Die Fahrzeuge sind speziell auf ein komfortables Reisen im täglichen Nahverkehr ausgelegt und verbinden Energieeffizienz und Antriebsstärke mit einem modernen Innenraumdesign.
 
Für besonders nachfragestarke Verbindungen kommen die 26 vierteiligen Desiro High Capacity-Züge zum Einsatz. Mit 424 Sitzplätzen schaffen die Doppelstockzüge damit deutlich mehr Kapazität für wachsende Fahrgastzahlen. 39 Fahrradstellplätze, drei Toiletten und das großzügige Doppelstockkonzept machen die Fahrzeuge zu einem echten Raumwunder im Regionalverkehr und sorgen auch zu Spitzenzeiten für ein entspanntes Reiseerlebnis.
 
Für einen effizienten Betrieb und eine vorausschauende Instandhaltung werden die Fahrzeuge an die Siemens Mobility Plattform Railigent X angebunden. Über die digitale Schnittstelle werden u.a. Diagnosedaten, Daten für die Fahrgastzählung und das Fahrgastinformationssystem ausgetauscht und ausgewertet. Darüber hinaus liefert Siemens Ersatzteilpakete sowie Sonderwerkzeuge für die Fahrzeugplattformen Mireo und Desiro HC. Damit wird die Grundlage für eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit und einen zuverlässigen Betrieb über den gesamten Lebenszyklus der Flotte geschaffen.
 
Für das Netz Regionalverkehr Mainfranken kommen die Fahrzeuge in Hessen und Bayern auf einem rund 330 km langen Netz zum Einsatz. Aufgabenträger des Netzes sind die Bayerische Eisenbahngesellschaft und der Rhein-Main-Verkehrsverbund. Die Vergabe des Netzes an BeNEX erfolgte am 16. Juli 2026. 

Im Bild v.l.: Michael von Mallinckrodt, Geschäftsführer bei BeNEX; Thomas Graetz Head of Commuter and Regional Trains, Siemens Mobility und Johann von Georg, Geschäftsführer bei BeNEX, Fotoe: Siemens MobilityQuelle: Siemens Mobility / CM

Modernisierung des belgischen Schienennetzes

Siemens Mobility und Infrabel, der nationale Betreiber der belgischen Eisenbahninfrastruktur, haben einen langfristigen Rahmenvertrag zur Modernisierung und Instandhaltung der OCS-Umgebung (Operational Control System) des Landes unterzeichnet. Hierbei handelt es sich um die digitalen Systeme zur Steuerung des Schienenverkehrs in ganz Belgien.

Über die nächsten elf Jahre wird die kontinuierliche Weiterentwicklung der Signaltechnik-Software und -Hardware für eines der dichtesten Schienennetze Europas vorangetrieben. Diese digitale Transformation wird die Resilienz und Sicherheit des Netzes erheblich steigern und so einen zuverlässigeren und effizienteren Bahnbetrieb für Fahrgäste und Güterverkehr gewährleisten, während gleichzeitig die Betriebszentralen zukunftssicher aufgestellt werden. Der Rahmenvertrag hat ein Gesamtauftragsvolumen von rund 215 Mio. Euro.
 
„Mit diesem neuen Rahmenvertrag bauen wir unsere Zusammenarbeit weiter aus und modernisieren gemeinsam das digitale Fundament der belgischen Betriebszentralen. Unsere digitalen Lösungen stehen für höchste Systemverfügbarkeit von bis zu 100 % und bieten offene Schnittstellen nach den neuesten Standards“, sagteMichael Peter, CEO von Siemens Mobility. 

Dieser Vertrag ist eine Investition in die Zukunft unserer Eisenbahn, aber auch in das industrielle und wirtschaftliche Ökosystem Belgiens. Durch die Partnerschaft mit Siemens stärken wir nicht nur die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit unseres Netzes; wir unterstützen auch die wirtschaftliche Aktivität und Arbeitsplätze in Belgien und tragen gleichzeitig zum Aufbau lokaler Expertise in einem hochstrategischen Sektor bei. So schaffen Investitionen in die Schieneninfrastruktur einen Wert, der weit über die Gleise selbst hinausgeht“, sagte Benoit Gilson, CEO von Infrabel.
 
Eine zentrale Säule der Modernisierung ist der konsequente Fokus auf Cybersecurity. Dazu gehören ein eigener Sicherheitsbeauftragter sowie die konsequente Einhaltung der sich kontinuierlich weiterentwickelnden bahnspezifischen Cybersicherheitsstandards, darunter IEC 62443 und die ISO-27001-Zertifizierung, der international anerkannte Standard für Informationssicherheitsmanagement. So wird sichergestellt, dass die Schieneninfrastruktur vor Cyber-Bedrohungen geschützt ist.
 
Die modernisierte OCS-Umgebung verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche, die zukunftssicher gestaltet ist und die Arbeit in den Betriebszentralen erleichtert und effizienter macht. Gleichzeitig ermöglicht sie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Signaltechnik-Software und der operativen Hardware. Die Signaltechnik-Architektur der nächsten Generation erhöht zudem die digitale Resilienz.
 
Die neue OCS-Umgebung unterstützt das Management eines der am intensivsten genutzten Schienennetze Europas, auf dem täglich Tausende von Personen- und Güterzügen verkehren. Eine zuverlässige und sichere Betriebssteuerung ist unerlässlich, um die Pünktlichkeit aufrechtzuerhalten sowie die Kapazität und Netzresilienz im gesamten belgischen Schienensystem weiter zu erhöhen. Quelle: Siemens Mobility / CM

Weltpremiere für den neuen ÖBB Railjet M von Siemens Mobility

Der Elektrotriebzug, der für den inneralpinen Fernverkehr vorgesehen ist, wurde bei der internationalen Bahnmesse InnoTrans in Berlin vorgestellt. Der Zug bringt mehr Kapazität sowie besonders ausgeprägten Fahrkomfort für die Fahrgäste auf die Schiene, gleichzeitig wird er durch den Einsatz neuartiger Technologien hochverfügbar sein. Basierend auf einer im Sommer 2023 geschlossenen Rahmenvereinbarung haben die ÖBB insgesamt 100 Elektrotriebfahrzeuge auf Basis der Siemens Mireo-Plattform bestellt, darunter 31 Einheiten in der Ausführung „Railjet M“. Die Betriebsaufnahme der Züge ist für 2028 geplant.   
 
Andreas Matthä, CEO ÖBB-Holding AG: „Die Bahn erfreut sich stetig steigender Nachfrage. Deshalb investieren wir konsequent in moderne Fahrzeuge mit zusätzlichen Kapazitäten. Der Railjet M ist ein wichtiger Vertreter in dieser neuen Flotte: Er wurde speziell für die inneralpinen Strecken entwickelt und bietet unseren Fahrgästen mehr Kapazität, mehr Qualität und mehr Komfort. Gemeinsam mit starken Industriepartnern stellen wir so die Weichen für die zukünftige Generation an Zügen in Österreich”.
 
Michael Peter, CEO Siemens Mobility: „Mit dem Railjet M präsentieren wir eine neue Generation von Fernverkehrszügen für Österreich. Der Zug vereint hohe Kapazität, besonderen Reisekomfort und modernste digitale Technologien, die höchste Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicherstellen. Gemeinsam mit den ÖBB schaffen wir damit einen Zug, der optimal auf die Anforderungen des inneralpinen Verkehrs zugeschnitten ist und einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und attraktiven Mobilität leistet.“
 
Der Railjet M basiert auf der bewährten Mireo-Plattform von Siemens Mobility und hat eine Länge von ca. 106 Metern. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sind mit dem modernsten Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Ein besonderer Fokus liegt auf der wirtschaftlichen Effizienz und hohen Verfügbarkeit. Durch eine kontinuierliche Selbstdiagnose des Fahrzeugs können Wartungsbedarfe frühzeitig erkannt und über eine sichere Funkverbindung direkt an die Servicestützpunkte gemeldet werden. Die Leichtbauweise der Mireo-Züge sorgt zudem für einen reduzierten Energieverbrauch und schont die Infrastruktur.
 
Die Fahrzeuge wurden auf Basis der Mireo-Züge als Einzelwagenkonzept weiterentwickelt. Die im Siemens-Kompetenzzentrum für Fahrwerke und Pantographen in Graz (Österreich) entwickelten, gewichts- und bauraumoptimierten Fahrwerke schaffen Platz im Innenraum, der für mehr Fahrgastkomfort genutzt wird. Gleichzeitig steigern sie die betriebliche Zuverlässigkeit sowie wirtschaftliche Effizienz des Zugs auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen des alpinen Zugverkehrs.
 
Der Innenraum des Railjet M bietet Platz für insgesamt 257 Fahrgäste, verteilt auf 27 Plätze in der 1. Klasse, 188 Plätze in der 2. Klasse und 42 Klappsitze. Das Design ist konsequent auf Barrierefreiheit ausgelegt und verfügt über Niederflureinstiege sowie Schiebetritte zur Spaltüberbrückung an den Bahnsteigen. Für Reisende mit viel Gepäck oder Sportgeräten stehen in jedem Bereich großzügige Gepäckregale bereit. Der geräumige Mehrzweckbereich bietet 14 Fahrradstellplätze sowie spezielle Halterungen für bis zu 54 Paar Ski oder Snowboards. Eine Catering-Zone mit Automaten für Snacks und Getränke sowie eine Family-Zone mit Kinderkino und Spielmöglichkeiten ergänzen das Angebot. Für eine stabile Internetverbindung sorgen mobilfunkdurchlässige Fenster und ein leistungsfähiges WLAN-System mit Zugang zum Railnet-Portal. Quelle: Siemens Mobility / CM

Österreich bekommt modernstes Bahnnetz der Welt

Siemens Mobility hat von der ÖBB-Infrastruktur AG einen Auftrag im Wert von rund 1,3 Mrd. Euro zur Digitalisierung der österreichischen Stellwerkstechnik erhalten. Die Vergabe erfolgte im Rahmen einer langfristigen Rahmenvereinbarung mit einem Gesamtvolumen von 2,6 Mrd. Euro. 

Die Vereinbarung bildet die Grundlage für die schrittweise und flächendeckende Einführung digitaler Stellwerke (DSTW) in Österreich, beginnend mit einem Pilotprojekt im vierten Quartal 2030. Im Mittelpunkt der Modernisierung steht Signaling X, die integrierte Technologiebasis von Siemens Mobility für die digitale Transformation der Leit- und Sicherungstechnik. Die softwarebasierte und cloud-fähige Architektur verbindet Stellwerke, das Zugsicherungssystem ETCS und Cybersecurity-Anwendungen auf einer gemeinsamen technologischen Grundlage. Signaling X schafft die Voraussetzungen für eine schrittweise Modernisierung des ÖBB-Bahnnetzes. 
 
„Das Digitale Stellwerk ist eine Schlüsseltechnologie für die Eisenbahn der Zukunft. Mit dieser Vergabe stellen wir die Weichen für die umfassende Digitalisierung unserer Sicherungstechnik und schaffen die Voraussetzungen, um den Bahnverkehr in Österreich noch effizienter, robuster und leistungsfähiger zu gestalten. Damit setzen die ÖBB auch international neue Standards in der digitalen Verkehrssteuerung“, sagteJohann Pluy, Vorstand ÖBB-Infrastruktur AG.
 
Die Rahmenvereinbarung umfasst die gesamte Bandbreite der modernen Stellwerkstechnik: von den Innenanlagen, in denen die sicherheitsrelevante Logik auf Basis von Signaling X auf Standard IT Servern ausgeführt wird, bis hin zu den Außenanlagen. Hier kommen modernste Object Controller zum Einsatz, welche die präzise Ansteuerung von Signalen, Weichen und weiteren kritischen Elementen der Infrastruktur übernehmen. Die Umsetzung dieses Großprojekts erfolgt in einem strukturierten, mehrstufigen Prozess. Nach der geplanten Inbetriebnahme des ersten Pilotprojekts im vierten Quartal 2030 werden weitere Pilotphasen folgen, um die Technologie optimal auf das gesamte Netz abzustimmen. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Phase startet der österreichweite Rollout mit dem Ziel, langfristig sämtliche bestehenden Stellwerksanlagen durch die neue digitale Generation zu ersetzen.

Durch die Kombination von ETCS und digitalen Stellwerken auf Basis von Signaling X nimmt die ÖBB-Infrastruktur AG eine internationale Vorreiterrolle ein und schafft eines der modernsten und leistungsfähigsten Bahnnetze weltweit. Quelle: Siemens Mobility / ÖBB / CM

Siemens liefert modernste Highspeed-Züge nach Vietnam

Die VinSpeed High-Speed Rail Investment and Development Joint Stock Company (ein Unternehmen der Vingroup) und die Siemens Mobility GmbH haben die Unterzeichnung eines Turnkey-Vertrags für die Hochgeschwindigkeitsstrecken Hanoi–Quang Ninh und Ben Thanh–Can Gio bekannt gegeben. Die Vereinbarung markiert einen weiteren Meilenstein auf dem Weg von VinSpeed zum Aufbau einer modernen Schienenverkehrsinfrastruktur nach internationalen Standards in Vietnam.
 
Im Rahmen des Vertrags mit einem Wert von 1 Mrd. Euro wird VinSpeed die Projektentwicklung, den Gleisbau sowie die Bauarbeiten verantworten. Siemens Mobility, ein weltweit führender Anbieter von Technologien und Lösungen für den Hochgeschwindigkeitsverkehr, wird als Technologiepartner fungieren und fortschrittliche Bahnsysteme sowie das erforderliche technische Know-how bereitstellen.
 
Konkret wird Siemens Mobility zehn Velaro Novo Züge für zwei Bahnstrecken liefern, darunter die 121 km lange Strecke Hanoi–Quang Ninh mit vier Stationen sowie die 54 km lange Strecke Ben Thanh–Can Gio mit zwei Stationen. Darüber hinaus umfasst der Leistungsumfang Kommunikations- und Elektrifizierungssysteme. Die Vertragsumsetzung erfolgt schrittweise.
 
Der Velaro Novo ist die nächste Generation elektrischer Triebzüge (EMU) von Siemens Mobility mit verteilter Traktion und Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h. Jeder 200 m lange Zug besteht aus sieben Wagen mit insgesamt 760 Sitzplätzen und wurde auf maximale Energieeffizienz und Fahrgastkapazität ausgelegt. Dank seines breiten Wagenkastens und des sogenannten „Empty-Tube“-Strukturdesigns bietet Velaro Novo mindestens 10 % mehr Fahrgastkapazität als frühere Generationen und steigert damit die betriebliche Effizienz für Betreiber.
 
Darüber hinaus werden die Züge mit der Technologie Automatic Train Operation (ATO) ausgestattet, basierend auf dem European Train Control System (ETCS) Level 2. Dadurch können Zugabstände automatisch optimiert sowie Präzision und Energieeffizienz durch die intelligente Steuerung von Geschwindigkeit, Beschleunigung und Bremsvorgängen verbessert werden. Als erste Implementierung von ATO über ETCS in einem nationalen Hochgeschwindigkeitsbahnnetz setzt dieses Projekt neue Standards für einen sicheren, leistungsfähigen und nachhaltigen Schienenverkehr.
 
Pham Thieu Hoa, CEO von VinSpeed: „Die Unterzeichnung des Vertrags mit Siemens Mobility ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung der Hochgeschwindigkeitsstrecken von VinSpeed in Vietnam. Die Verbindung von VinSpeeds Erfahrung bei der Realisierung großer Infrastrukturprojekte mit der fortschrittlichen Bahntechnologie und der weltweiten Erfahrung von Siemens Mobility schafft die Grundlage für moderne, effiziente und nachhaltige Lösungen für die neuen Strecken. Gleichzeitig legt sie den Grundstein für die Entwicklung eines integrierten Hochgeschwindigkeits-Verkehrssystems in Vietnam.“
 
Michael Peter, CEO von Siemens Mobility: „Vietnam steht am Beginn einer neuen Ära der Mobilität, und wir sind stolz darauf, mit unserer Expertise zu dieser Transformation beizutragen.Unsere Velaro Novo Züge sind echte Innovationen. Sie verbrauchen 30 % weniger Energie als ihre Vorgängermodelle und bieten Platz für über 10 % mehr Fahrgäste. Kombiniert mit modernster Signaltechnik ETCS Level 2 und fortschrittlichen Elektrifizierungslösungen schaffen wir die Grundlage für einen nachhaltigen, leistungsfähigen Schienenverkehr in Vietnam. Siemens Mobility modernen Personen- und Güterverkehr und bietet digitale Lösungen, Software, Bahninfrastruktur, Schienenfahrzeuge sowie Turnkey-Lösungen an. Mit Standorten in Hanoi, Da Nang und Ho-Chi-Minh-Stadt fördert Siemens weiterhin Wachstum, Innovation und die internationale Vernetzung des Landes. Quelle: Siemens Mobility / CM

Wird Frankfurt erster deutscher Bahnhof mit Zugangssperren?

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist offen für Zugangskontrollen an großen deutschen Bahnhöfen. Der Vorschlag: Nur wer ein gültiges Bahnticket hat, soll auf den Bahnsteig kommen. Bilger halte das im Fernverkehr für „sinnvoll“ und sprach sich für Tests aus. In einigen Nachbarländern gibt es bereits Schranken oder Drehkreuze, die Passagiere mit ihren Tickets öffnen müssen.

Die Zugangskontrollen sollen laut dem Verkehrsminister für mehr Sicherheit an Bahnhöfen sorgen. Zuletzt hatten Angriffe auf Bahnpersonal die Sicherheitsdebatte an den Bahnhöfen weiter befeuert. Noch Anfang des Jahres haben Zahlen der Bundespolizei gezeigt: Die Hauptbahnhöfe Dortmund, Köln und Düsseldorf sind unter den Top Ten der Bahnhöfe mit den meisten Gewaltdelikten deutschlandweit.

In Großbritannien sind Bahnsteigsperren wesentlicher Bestandteil des Bezahlsystems. Auch bei zahlreichen U-Bahn-Systemen etwa in London, Paris, New York, Barcelona etc. gibt es sie. 

In einer ganzen Reihe Länder, z.B. China, USA Spanien usw sind Bahnsteigsperren nicht nur gang und gäbe, sondern wurden inzwischen sogar zu Systemen weiterentwickelt, die teilweise im Reich der Mitte an den dortigen riesigen Bahnhöfen, die an riseige supermoderne Flughafenterminal erinnern, sind Gates ie an den Airports vorhanden. Auch der von Amtrak betriebene Fernverkehr in den USA verwendet Gates, die vom Aufbau denen eines Flughafens ähneln. 

In Spanien wurden Bahnsteigsperren mit Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Madrid–Sevilla wieder eingeführt. Ab dem Jahr 2000 begann dann die Einrichtung von festen und dauerhaft wirkenden Bahnsteigsperren auf allen Bahnhöfen, von denen Züge in Richtung einer Schnellfahrstrecke abgelassen werden. Zusätzlich finden neben den Fahrkarten- auch Gepäckkontrollen statt, umsteigende Reisende müssen sich in der Regel erneut kontrollieren lassen. Bahnsteiggleiche Anschlüsse sind damit ausgeschlossen.  

Hessens Verkehrsminister und stellvertretender Ministerpräsident Kaweh Mansoori begrüßt den Vorstoß von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger, Zugangskontrollen an großen Bahnhöfen praktisch zu erproben. Hessen hatte bereits im März in der Verkehrsministerkonferenz vorgeschlagen, dass Bund und Länder gemeinsam prüfen, ob an großen Bahnhöfen bauliche Zugangsbarrieren eingeführt werden können. Eine Einigung kam damals nicht zustande.

„Der Bundesverkehrsminister hat Recht. Es ist gut, dass jetzt Bewegung in die Debatte kommt. Hessen hat Zugangskontrollen an großen Bahnhöfen bereits im Frühjahr in der Verkehrsministerkonferenz vorgeschlagen. Damals gab es dafür noch keine Einigung. Deshalb freue ich mich über die Unterstützung des Bundesverkehrsministers. Jetzt sollten wir es praktisch erproben. Frankfurt bietet sich als erste Modellstadt an. Hier können Bund, Land und Deutsche Bahn gemeinsam herausfinden, wie Zugangskontrollen an einem der größten Bahnknoten Deutschlands funktionieren können“, sagte Mansoori. Quelle: Bundesverkehrsministerium / CM

USA: Siemens und Amtrak läuten eine neue Ära des Bahnreisens ein

Im pazifischen Nordwesten der USA beginnt am 30. September 2026 eine neue Ära des Bahnreisens, wenn Amtrak die ersten beiden Garnituren  seiner neuen, eleganten und komfortablen Airo-Züge auf der „Amtrak Cascades“-Strecke in Betrieb nimmt. Die Airo-Züge von Siemens Mobility zeichnen sich durch ergonomisch gestaltete Sitze, Panoramafenster, kostenloses WLAN, individuelle Steckdosen, verbesserte Barrierefreiheit, ein aufgewertetes Bordcafé sowie mehr als 300 Sitzplätze pro Zug aus – was einer deutlichen Erhöhung der Passagierkapazität entspricht.

 Jede Garnitur der supermpdernen Airo-Flotte besteht aus einer dieselelektrischen und 201 km/h (125 mph ) schnellen Lokomotiven des Typs Siemens Charger (Modell ALC-42) und sechs Reiszugwagen, die in etwa den hochmodernen Reisezugwagen der CD-ComfortJets entsprechen. Amtrak hat insgesamt 125 Lokomotiven dieses Typs geordert. Die Fahrzeuge modernisieren und ersetzen den veralteten Bestand im nationalen US-Fernverkehr sowie im Regionalverkehr. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Sacramento (Kalifornien). Das Amtrak Airo-Programm sieht auxch alternative Antriebskonzepte vor, so dass die Züge unter Fahrleitung rein elektrisch (im Nord-Ost-Korridor) und auf Strecken ohne Oberleitung mit Diesel- und Batteriebetrieb verkehren können.

In der ersten Phase der Einführung auf der Cascades-Strecke werden die beiden zunächt gelieferten Airos  täglich vier Fahrten absolvieren. Es ist geplant, bis 2027 schrittweise alle bisherigen Talgo-Züge auf dieser Strecke durch acht der neuen Airo-Züge zu ersetzen. Wer von Seattle aus reist, kann zu den Ersten gehören, die in den neuen Zügen Platz nehmen: entweder auf der Fahrt nach Vancouver (Abfahrt 8:30 Uhr) oder auf der Fahrt nach Eugene (Abfahrt 7:10 Uhr). beginnt am 30. September 2026 eine neue Ära des Bahnreisens, wenn Amtrak die ersten beiden Garnituren  seiner neuen, eleganten und komfortablen Airo-Züge auf der „Amtrak Cascades“-Strecke in Betrieb nimmt.

Amtrak setzt zwischen Eigene (Oregon) und Seattle bis Vancouver (British Columbia) ab 30. September die supermodernen Siemens-Airo-Züge ein. Foto: Siemens Mobility

Die Airo-Züge von Siemens Mobility zeichnen sich durch ergonomisch gestaltete Sitze, Panoramafenster, kostenloses WLAN, individuelle Steckdosen, verbesserte Barrierefreiheit, ein aufgewertetes Bordcafé sowie mehr als 300 Sitzplätze pro Zug aus – was einer deutlichen Erhöhung der Passagierkapazität entspricht.  Jede Garnitur der supermpdernen Airo-Flotte besteht aus einer dieselelektrischen und 201 km/h (125 mph ) schnellen Lokomotiven des Typs Siemens Charger (Modell ALC-42) und sechs Reiszugwagen, die in etwa den hochmodernen Reisezugwagen der CD-ComfortJets entsprechen. Amtrak hat insgesamt 125 Lokomotiven dieses Typs geordert. Die Fahrzeuge modernisieren und ersetzen den veralteten Bestand im nationalen US-Fernverkehr sowie im Regionalverkehr. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Sacramento (Kalifornien). Das Amtrak Airo-Programm sieht auxch alternative Antriebskonzepte vor, so dass die Züge unter Fahrleitung rein elektrisch (im Nord-Ost-Korridor) und auf Strecken ohne Oberleitung mit Diesel- und Batteriebetrieb verkehren können.

In der ersten Phase der Einführung auf der Cascades-Strecke werden die beiden zunächt gelieferten Airos  täglich vier Fahrten absolvieren. Es ist geplant, bis 2027 schrittweise alle bisherigen Talgo-Züge auf dieser Strecke durch acht der neuen Airo-Züge zu ersetzen.

Wer von Seattle aus reist, kann zu den Ersten gehören, die in den neuen Zügen Platz nehmen: entweder auf der Fahrt nach Vancouver (Abfahrt 8:30 Uhr) oder auf der Fahrt nach Eugene (Abfahrt 7:10 Uhr). Zwei weitere tägliche Verbindungen führen von Eugene nach Seattle (Abfahrt 16:30 Uhr, Ankunft 22:50 Uhr) sowie von Vancouver nach Seattle (Abfahrt 16:45 Uhr, Ankunft 21:10 Uhr).

Wie der „Washington State Standard“ berichtete, verkehrt die Linie Amtrak Cascades seit März 2025 mit eingeschränkter Kapazität, nachdem Dutzende ihrer „Horizon“-Wagen wegen Korrosionsschäden aus dem Betrieb genommen worden waren. Die Bahngesellschaft hatte die acht neuen Zuggarnituren bereits 2021 im Rahmen einer landesweiten Modernisierungsoffensive bestellt.

Die neuen Wagen sind optisch sehr ansprechend gestaltet. Da Amtrak Cascades die erste Strecke in den USA sein wird, auf der die „Airo“-Flotte zum Einsatz kommt, werden die neuen Züge Designelemente aufweisen, die von der Kaskadenkette (Cascade Range) inspiriert sind, ergänzt durch die für die Strecke typische Farbpalette aus Tannengrün, Cremeweiß und Mokkabraun. Auf anderen Strecken eingesetzte „Airo“-Züge werden hingegen das landesweite Amtrak-Design in Rot, Weiß und Blau tragen, kombiniert mit den für die Flotte charakteristischen Gestaltungselementen.

Amtrak wird landesweit 83 neue „Airo“-Zuggarnituren in Betrieb nehmen. Als Nächstes folgt die Strecke „Northeast Regional“, auf der vor Kurzem die Testphase für die ersten neuen Züge begonnen hat. Weitere Zuggarnituren sollen ab Ende 2027 zum Einsatz kommen. Quelle: Washington State Standard / Amtrak / CM