Keine Tiefkühlprodukte mehr in der Bordbistros

Die Deutsche Bahn hat ihr Bordbistro-Angebot in ihren Fernzügen überarbeitet – und dabei mehrere beliebte Produkte von der Karte genommen. Erst hat sie 2025 das frish gezapfte Bier gestrichen, nun sind es Tiefkühlprodukte wie etwa Pommes Frites. 

Für viele Geschäftsreisende gehört ein Besuch im Bordbistro zum festen Bestandteil ihrer Bahnreise in ICE & Co. Nachdem vor Längerem bereits das frisch gezapfte Bier aus dem Sortiment gestrichen worden ist, müssen Reisende nun auf einen weiteren Klassiker verzichten: Pommes werden seit einigen Tagen nicht mehr serviert. Sie gehörten jahrzehnteelang zum Angebot etwa um die Currywurst und konnte auch separat bestellt werden.

Pommes Fries gibt es in en Bordbistros der DB Fernzüge nicht mehr. Foto:DB

Die frittierten Stäbchen aus Kartoffeln musste weichen, weil der Konzern die Tiefkühltechnik in den Zügen abschafft, um die Bordgastronomie weniger komplex und zuverlässiger zu machen, heißt es bei der Bahn. Anstelle von Pommes werden nun Kartoffelecken (Wedges) ersetzt, da diese auch im normalen Kühlschrank gelagert werden können. Auch Eiswürfel oder Zimtschnecken sind dem Tiefkühl-Aus zum Opfer gefallen. Und nach der Sommersaison soll es auch kein Speiseeis mehr geben.  Des Weiteren gibt es auch keine vegane Currywurst mehr. Die Nachfrage war einfach zu gering.

Zur Reise im ICE gehört für vor allem für die männliche Reiseklientel auch ein gutes Bier. Der Gerstensaft zählt laut DB neben Kaffee zu den am häufigsten nachgefragten Getränken an Bord von Fernverkehrszügen. Wer jedoch ein frisch gezapftes Bier einem Flaschenbier vorzieht, dem dürfte der Schnabl trocken bleiben. Vor zehn Jahren noch soll das Frisch Gezapfte einen Anteil von 50 % ausgemacht haben, 2024 waren es nur noch 15 %. Grund genug für die Bahn, die Zapfhähne in den Bordbistros zu schließen-. Im Gegenzug wurde das Standardsortiment an Flaschenbieren auf sieben aufgestockt.  Quelle: DB / CM

Polen: Kompetenzzentrum für modernste Hochgeschwindigkeitszüge 

PESA Bydgoszcz, Polens größter Hersteller von Schienenfahrzeugen, und Hitachi Rail, ein weltweit führender Bahntechnikhersteller, haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Partnerschaft umfasst die Entwicklung und Produktion von Hochgeschwindigkeits-Schienenfahrzeugen, ein gemeinsames Produktangebot für Doppelstockzüge sowie den Transfer fortschrittlicher Technologien.

Diese Zusammenarbeit gibt der Entwicklung der polnischen Eisenbahnindustrie einen bedeutenden Schub und stärkt das lokale Know-how in Bereichen, in denen der polnische Markt gerade erst beginnt, Erfahrungen aufzubauen. Für PESA markiert dies den Beginn der nächsten Phase einer konsequenten Weiterentwicklung. Die Hitachi-Gruppe ihrerseits wird durch ihre Partnerschaft mit Polens größtem Hersteller von Schienenfahrzeugen ihr Engagement in Schlüsselbranchen der polnischen Wirtschaft, darunter Verkehr, Energie und Finanzen, erheblich verstärken.

Europas erfolgreichster Hochgeschwindigkeitszug ETR 1000 von Hitachi Rail, soll künftig auch bei der polnischen PKP Intercity fahren. Hier ein solcher Triebzug in Spanien. Foto Iryo

Einer der Kernpunkte der Absichtserklärung („MoU“), die zwischen Hitachi Rail und PESA Bydgoszcz unterzeichnet wurde, ist die gemeinsame Teilnahme an einer Ausschreibung der PKP Intercity zur Beschaffung von 20 elektrischen Triebzügen (EMUs) mit einer Betriebsgeschwindigkeit von mindestens 320 km/h (VHS-Fahrzeuge – Very High Speed), mit einer Option auf weitere 35 Triebzugeinheiten und deren Wartung über 30 Jahre. Die Vereinbarung sieht einen zweistufigen Produktionsprozess vor. Die ersten 20 Einheiten würden in den Werken von Hitachi Rail in Italien hergestellt. Die zweite Phase des Projekts sieht die Einbindung und schrittweise Ausweitung der Beteiligung des in Bydgoszcz (ehemalige Bromberg, achtgrößte Stadt Polens mit ca. 330.000 Einwohner) ansässigen Unternehmens am Produktionsprozess vor, was letztendlich zu einer teilweisen Lokalisierung der VHS-Fahrzeuge führen soll. PESA wäre zudem für die technische Wartung aller Züge in Polen verantwortlich.

ETR 1000 für PKP Intercity. Als Teil des Konsortiums planen die Partner, dem polnischen Bahnunternehmen PKP Intercity den ETR1000-Zug (Frecciarossa 400)  das Flaggschiff von Hitachi Rail – anzubieten, der sich in den letzten zehn Jahren auf europäischen Hochgeschwindigkeitsstrecken außerordentlich gut bewährt hat und damit die Rolle der Bahn als Alternative zu Kurzstreckenflügen stärkt. Die ETR1000-Züge, bei Millionen von Geschäftsreisenden höchst beliebt, sind für den Betrieb in Ländern wie Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Spanien zugelassen und kompatibel mit den verschiedenen in Europa verwendeten Strom- und Signalsystemen. Sie zeichnen sich u.a. durch ihr aerodynamisches Design und modernste Energiesparlösungen aus, die sich in einer hohen Betriebseffizienz niederschlagen. Die Züge, die b 2027 bzw. 28 auch zwischen Neapel/Rom und München sowie Berlin fahren, sind bekannt für höchsten Reisekomfort.  

Technologietransfer. Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller der legendären japanischen Shinkansen und des berühmten ETR1000-Zugs eröffnet PESA zudem völlig neue technologische Möglichkeiten. Ein zweiter wichtiger Aspekt der Partnerschaft ist der Technologietransfer, der u.a. das Schweißen von Aluminium-Zugkarosserien und den Bau von Doppelstockzügen umfasst.  

In Bydgoszcz werden modernste Produktionsstätten errichtet, die zu einem lokalen Kompetenzzentrum für diese Technologien werden und die Umsetzung weiterer Projekte, darunter die Produktion moderner Doppelstockfahrzeuge, in Polen ermöglichen.

„Unsere Zusammenarbeit mit Hitachi Rail, einem weltweiten Pionier im Hochgeschwindigkeitsbahnverkehr und einem Vorreiter bei innovativen Eisenbahntechnologien, ist für uns ein historischer Moment. Dank des Technologietransfers und der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Aluminiumkonstruktionen in Bydgoszcz reiht sich PESA in die europäische Liga der Hersteller der schnellsten Züge ein. Dies ist nicht nur ein gemeinsames Angebot für PKP Intercity, sondern auch die Grundlage für die Produktion moderner Doppelstockzüge in unserem Werk in Bydgoszcz für Märkte in der gesamten CEE-Region“, betonte Krzysztof Zdziarski, Vorstandsvorsitzender von PESA Bydgoszcz SA.

„Die Partnerschaft mit PESA stellt einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau unserer internationalen Präsenz und bei der Förderung innovativer Schienenverkehrslösungen in ganz Europa dar. Durch die Kombination von globalem Know-how mit starken lokalen Kompetenzen tragen wir aktiv zu einem besser vernetzten, effizienteren und nachhaltigeren Mobilitätsökosystem bei – ganz im Sinne unserer langfristigen Vision für die Zukunft des Schienenverkehrs“, sagte Stefano Santinelli, Senior Vice President, Chief Government, PA & Communications Officer bei Hitachi Rail.

„Die Partnerschaft zwischen PESA und Hitachi Rail markiert die nächste Etappe in der Entwicklung des in Bydgoszcz ansässigen Unternehmens, wobei PESA zunehmend die Rolle eines führenden Industriepartners bei Projekten übernimmt, die Hightech-Know-how erfordern. Diese Partnerschaft stützt sich auf die europäischen Ressourcen von Hitachi Rail, darunter das italienische Know-how bei der Herstellung von Schienenfahrzeugen für den Hochgeschwindigkeitsverkehr, und ist Teil der strategischen Dimension der Zusammenarbeit zwischen Polen und Japan – einem der weltweit führenden Länder im Bereich der Eisenbahntechnologie“, sagte Piotr Matczuk, Präsident des Polnischen Entwicklungsfonds. Quelle PESA, Hitachi / CM

NS verkauf IC-Wagen nach Bulgarien

Der erste private Bahnbetreiber in Bulgarien – „Ivkoni Express“ – bereitet sich auf den Personenverkehr vor und wird zu diesem Zweck die bsherigen Intercitywagen ICRm des niederländischen Staatsbahn NS einsetzen.

Nach einem Ausschreibungsverfahren des bulgarischen Verkehrsministeriums wurde der westliche Teil Bulgariens, auf den etwa 75 % des gesamten Schienenverkehrs entfallen, an „BDŽ Passagierverkehr“ vergeben. „Ivkoni Express“ erzielte die höchste Bewertung bei den beiden übrigen Dienstleistungspaketen, der nördlichen Region mit 14 % und der südlichen mit 11 %. Alle Verträge haben eine Laufzeit von 12 Jahren und treten am 13. Dezember 2026 in Kraft.

Die NS hat einen Teil ihrer Intercity-Wagen an ein bulgarische Privatbahnunternehmen verkauft. Foto: Jules Draaijers, NS.

Ein Teil der inzwischen ausgemusterten Flotte der niederländischen IC-Wagen (ICR) wurde an Bulgarien verkauft, ein weiterer ist für das niederländische Verteidigungsministerium bestimmt. Gezogene bzw. geschobene Reisezugwagen haben einen höheren Restwert und lassen sich leichter verkaufen als elektrische Triebzüge, vor allem wenn diese Triebzüge nur eine elektrische Spannung vertragen. Die bis vor kurzem angebotenen ICR standen auch auf DB Gebrauchtzug zum Verkauf.

Das Modernisierungsprojekt mit 72 der ehemaligen IC-Wagen wird im Auftrag der in Wien ansässigen Creditas Mobility durchgeführt. Das Unternehmen gehört zur niederländischen Creditas Group und ist speziell auf den Erwerb von gebrauchten Personenwagen, deren Modernisierung nach aktuellen Standards und deren Vermietung an europäische Bahnbetreiber spezialisiert. Die niederländischen Wagen wurden vollständig weiß foliert, wobei die Graffiti entfernt und eine neue weiße Folie angebracht wurde. Auf den Wagen wurden kleine Logos des bulgarischen Betreibers angebracht. Quelle Railcolor, Economic.bg / CM

Berliner Stadtbahn gesperrt

Seit Sonntag, 14. Juni 2026 ist nun Pause mit dem Fern und Regionalverkehr auf der Berliner Stadtbahn. Es wird mal wieder gebaut. 

Im Berliner Hauptbahnhof oben auf den Gleisen  11 bis 14 herrscht nun Ruhe bis zum 12. Dezember 2026. Die Züge nach Polen fahren von Gesundbrunnen über Lichtenberg, sodass Lichtenberg ab August wieder zum Fernbahnhof wird.

Die ICE Linien werden teilweise auf Charlottenburg eingekürzt oder fahren über den Hauptbahnhof tief. Die umfangreichen Einstellungen und Umleitungen der RE1, RE2, RE7 werden teils umgeleitet oder unterbrochen. Die Nachtzüge nach Stockholm fahren: D300 von Gesundbrunnen und der RDC EN344 fährt ab Lichtenberg. Quelle: DB / CM

Berlin: Neue S-Bahn-Linie S15 zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof 

In Berlin ist die neue S-Bahn-Linie S15 ab sofort in Betrieb. Der erste Zug startete nach einer kurzen Eröffnungsveranstaltung am Montag, 15. Juni 2026, um 11.57 Uhr am Hauptbahnhof. Die Trasse verbindet den Hauptbahnhof mit den Bahnhöfen Wedding und Gesundbrunnen auf dem nördlichen S-Bahn-Ring. Die Züge fahren im 10-Minuten-Takt. Die Fahrtzeit von Gesundbrunnen bis Hauptbahnhof beträgt fünf Minuten. 

Für den zweiten Bauabschnitt erwartet DB InfraGO den Planfeststellungsbeschluss noch dieses Jahr. Die 1,2 km lange Strecke soll Hauptbahnhof und Potsdamer Platz verbinden. Sie führt in einem Tunnelsystem durch das Regierungsviertel. Die Inbetriebnahme ist in den 2030er-Jahren geplant. Für den dritten Bauabschnitt laufen zurzeit die Vorplanungen. Die Strecke wird dann vom Potsdamer Platz bis zu den S-Bahnhöfen Yorckstraße/Großgörschenstraße verlängert. Am Gleisdreieck entsteht ein neuer S-Bahnhof. Dieser wird zu einem der größten Umsteigepunkte zwischen dem S- und U-Bahn-Netz. Kreuzberg und Schöneberg werden so besser an den Hauptbahnhof angebunden. 300.000 Menschen könnten von ihr profitieren.

Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin: „Mit dem Start der S15 holen wir den Norden Berlins näher ans Zentrum. Die DB erwartet über 40.000 Fahrgäste täglich. Die neue S15 ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen DB, dem Land Berlin und dem Bund. Wir treiben jetzt die weiteren Bauabschnitte voran.“

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Mit der neuen S15 rückt Berlin ein Stück näher zusammen: Vom Hauptbahnhof geht es in nur fünf Minuten zum nördlichen S-Bahn-Ring. Das ist ein spürbarer Gewinn für Pendlerinnen und Pendler, für Reisende und für die gesamte Hauptstadtregion. Jetzt gilt es, die nächsten Bauabschnitte konsequent voranzubringen.“

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt von Berlin: „Was wir heute eröffnen, ist weit mehr als rund vier Kilometer neue Strecke zwischen Gesundbrunnen und dem Hauptbahnhof – es ist ein weiterer Meilenstein für die Mobilität unserer Stadt. Mit diesem Projekt entsteht das neue Nord-Süd-Rückgrat der Berliner S-Bahn und endlich wird der Hauptbahnhof als zentraler Knoten vollständig ins Netz integriert. Berlin wächst hier zusammen. Mein Dank gilt der Deutschen Bahn für die verlässliche Partnerschaft – gerade auch in herausfordernden Phasen. Dem Bund danke ich für die gemeinsame Finanzierung dieses Zukunftsprojekts. Und vor allem danke ich allen, die geplant, gebaut, geprüft und dieses Vorhaben mit Ausdauer möglich gemacht haben.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Wir freuen uns sehr, dass die S15 jetzt an den Start geht. Für die Fahrgäste bedeutet das eine spürbare Verbesserung: Zwischen Nordring und Hauptbahnhof gibt es nun eine umsteigefreie Verbindung. Zugleich zeigt sich, wie wichtig es ist, dass es jetzt zügig weitergeht mit dem Ausbau der zweiten Nord-Süd-Verbindung. Denn ihren vollen verkehrlichen Nutzen wird die Strecke erst mit den kommenden Ausbaustufen entfalten.“

Heiko Büttner, Chef der S-Bahn Berlin GmbH: „Heute ist ein guter Tag für unsere Fahrgäste: Mit der neuen S15 gelangen sie im 10-Minutentakt von der Ringbahn zum Hauptbahnhof. Damit sparen sich täglich Zehntausende Fahrgäste lange Wege und Zeit im Alltag. Dafür danke ich allen Projektpartnern sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Quelle: Deutsche Bahn / CM

Neuer Nightjet Wien-Zürich

Am Sonntag, 14. Juni 2026, feierte der modernste Nachtzug Europas seine Premierenfahrt auf der Strecke Wien – Zürich. Adas bringt u.a. Geschäftsreisenden, die ausgeruht an ihren Zielen in Zürich bzw. Wien ankommen möchten, einen großen Vorteil. Insgesamt sind damit auf neun Linien ÖBB Nachtzüge der neuen Generation im Einsatz.


„Wien ist das Herz des europäischen Nachtzugverkehrs. Von keiner anderen EU-Hauptstadt aus gibt es ein vergleichbares Angebot an internationalen Nachtzugverbindungen. Mit der neuen Generation der Nightjets stärken wir diese Vorreiterrolle weiter: mehr Komfort, mehr Privatsphäre und ein neues Reiseerlebnis auf der Schiene. Dass die Verbindung Wien–Zürich nun mit diesen hochmodernen Zügen bedient wird, unterstreicht die Bedeutung starker Bahnverbindungen zwischen Österreich und der Schweiz“, erklärt Peter Hanke, Österreichs Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur

„Mit dem Nightjet der neuen Generation heben wir Komfort und Reisequalität im Nachtzugverkehr auf ein neues Niveau. Mehr Privatsphäre und eine moderne Ausstattung machen die Verbindung nach Zürich zu einer attraktiven Alternative zum Flugverkehr. Bis Ende des Jahres werden wir 24 neue Nightjets in unserer Fernverkehrsflotte haben, womit wir auf die steigende Nachfrage nach komfortablen und nachhaltigen Reisemöglichkeiten reagieren“, so Sabine Stock, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG.

Premierenfahrt des Nightjets der neuen Generation in Zürich (v.l.): COO Sandra Neukart (Österreich Werbung), Vorständin Sabine Stock (ÖBB Personenverkehr), Mobilitätsminister Peter Hanke (BMIMI), Salome Meyer (Botschafterin der Schweiz in Österreich), Leiter Internationaler Personenverkehr Philipp Mäder (SBB) und CEO Sara Roloff (Swiss Travel System). Copyright: ÖBB/Marek Knopp


Tickets für die nächste Nachtzugreise jetzt sichern. Mit der Sparschiene stellen die ÖBB ein sehr günstiges Angebot für Nightjet-Reisende zur Verfügung. Am günstigsten reist, wer seine Tickets schon frühzeitig bucht. Ob allein, zu zweit, mit der Familie oder als Gruppe – der Nightjet hält für jede und jeden etwas bereit. So gibt es das Sparschiene-Ticket für die Strecke Wien – Zürich im Sitzwagen bereits ab € 34,90 pro Person und Richtung. Für Familien oder Gruppenreisende sind Sparschiene-Tickets im Liegewagen (Platz im 4er-Abteil) ab € 54,90 erhältlich und auch die neuen Mini Cabins für Alleinreisende werden mit dem Sparschiene-Ticket ab € 54,90 angeboten. Für besonders hohen Schlafkomfort und noch mehr Platz und Privatsphäre kann mit der Sparschiene ein Platz im Schlafwagenabteil ab € 89,90 gebucht werden.

Mehr Komfort, Privatsphäre und Platz. Die siebenteiligen Nightjets der neuen Generation bestehen aus je zwei Sitzwagen (Steuerwagen & Multifunktionswagen), drei Liegewagen und zwei Schlafwagen. Die maximale Gesamtkapazität pro Garnitur beläuft sich auf 254 Plätze. Der Multifunktionswagen bietet allgemein neue und verbesserte Transportmöglichkeiten: sechs Fahrradstellplätze sowie mehr Platz für Gepäck, Kinderwagen und Sportequipment. Reisende können sich auch über einige technische Neuerungen freuen, wie z.B. das kostenlose WLAN mit dem Onboard-Portal ÖBB Railnet night. Ein modernes Fahrgastinformationssystem ist in allen Wagen integriert und hält die Fahrgäste jederzeit mit aktuellen Reiseinformationen up-to-date. Neben der konventionellen Steckdose gibt es für die diversen elektronischen Geräte auch Lademöglichkeiten via USB sowie via induktiver Ladestation. Neue mobilfunkdurchlässige Fensterscheiben verbessern die Netzfunktion und sorgen für stabileren Handy-Empfang. In den Abteilen steht außerdem ein Bediendisplay mit diversen Komfortfunktionen, wie etwa Lichtsteuerung oder Serviceruf zum Bordpersonal, zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Abteile mit einem elektronischen Zutrittssystem (mithilfe von NFC-Karten) und alle Wagen mit Videoüberwachung ausgestattet, um das Sicherheitsgefühl noch weiter zu steigern. Info: https://www.nightjet.com/de/komfortkategorien/nightjet-neue-generation / Quelle: ÖBB / CM

Hochleistungsstrecke Hamburg-Berlin ist fertig

Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung auf Deutschlands wichtigster Städteverbindung zwischen Hamburg und Berlin abgeschlossen. Nachdem der Abschnitt von Hamburg bis Hagenow Land seit dem 15. Mai bereits wieder in Betrieb ist, rollen seit Sonntag, 14. Juni 2026, wieder Fern-, Regional- und Güterverkehrszüge durchgehend über die 278 km lange Strecke.

Endlich können Bahn-Geschäftsreisende wieder in knapp 90 Minuten von Hamburg nach Berlin bzw. umgekehrt fahren. In den nächsten Tagen finden in einigen Streckenabschnitten noch Abnahmefahrten statt. Bis diese vollständig abgeschlossen sind, werden noch abschnittsweise Geschwindigkeitseinschränkungen für Fernverkehrszüge erforderlich sein. Die angepassten Fahrpläne und Verspätungsprognosen sind über die Auskunftsmedien bahn.de und im DB Navigator hinterlegt. An den Bahnhöfen in Hamburg und Berlin sind zusätzliche Servicekräfte für die Reisenden im Einsatz. Zwischen Hamburg und Berlin sowie den verschiedenen Regionen, die dieser Schienenkorridor miteinander verbindet, finden in Summe täglich 470 Zugfahrten im Fern-, Regional- und Güterverkehr statt.

Rund 1.000 Mitarbeitende der DB und der Bauunternehmen haben seit 01. August 2025 die überalterte und störanfällige Infrastruktur erneuert. Die DB und ihre Baupartner haben gemeinsam ein enormes Bauprogramm umgesetzt:

Alle Bahnhöfe an der Schnellstrecke Hamburg-Berlin wurden erneuert; hier Ludwigslust. Foto DB

• 165 km neue Gleise
• 249 neue Weichen
• Sieben neue Überleitstellen (für mehr Flexibilität im Zugverkehr)
• Knapp 5 km Lärmschutzwände im Bereich Wohltorf/Aumühle grunderneuert
• Sechs neue Stellwerke errichtet, 19 Stellwerke modernisiert
• 28 modernisierte Bahnhöfe bieten mehr Komfort und Barrierefreiheit

Die Technik und Stellwerke sind jetzt für das europäische Zugbeeinflussungssystem (ETCS) vorbereitet. Die gesamte Strecke wurde zudem für den zukünftigen 5G-Bahnfunk (FRMCS) ertüchtigt und ermöglicht die Ausrüstung mit zusätzlichen Mobilfunkanlagen für besseren Handyempfang. Fahrgäste und Güterverkehrskunden profitieren langfristig von einer modernen, verlässlichen Strecke und von mehreren Jahren ohne größere Bauarbeiten.

Mit Hamburg – Berlin hat die Bahn die größte Korridorsanierung innerhalb des bis 2036 geplanten Programms nun abgeschlossen. Dank des Sondervermögens des Bundes sind solche umfassenden Sanierungsmaßnahmen überhaupt erst möglich. 

Die DB InfraGO hat auch die 28 Verkehrsstationen entlang der Strecke modernisiert. Damit verbessert sich das Erlebnis der Reisenden am Bahnhof und im Bahnhofsumfeld. Dafür hat die DB Bahnsteige verlängert und erhöht, Dächer verlängert und Wegeleitsysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen installiert. Viele Bahnhöfe erhielten neu gestaltete Personenunterführungen, zusätzliche Sitz- und Wartemöglichkeiten, bessere Fahrradparkplätze und regionale Gestaltungskonzepte. Ein herausragendes Beispiel ist der Bahnhof von Wittenberge in Brandenburg, wo es gemeinsam mit der Stadt gelungen ist, Bahnhof und Umfeld mustergültig zu renovieren.

An einigen Bahnhöfen finden noch Restarbeiten statt. Aus diesem Grund sind Bahnsteige an den Stationen Müssen, Nauen, Falkensee und Albrechtshof vorübergehend noch nicht oder nur eingeschränkt barrierefrei erreichbar. Für mobilitätseingeschränkte Reisende gibt es ein Ersatzkonzept.

Positive Bilanz zum Verkehrskonzept. Zum Abschluss der Bauarbeiten zieht die DB eine positive Bilanz zum Verkehrskonzept für die Reisenden. Fernverkehrszüge und einzelne Regionalzüge verkehrten in den vergangenen Monaten zuverlässig auf Umleitungsstrecken. Im Regionalverkehr wurde gemeinsam mit den Ländern ein umfangreicher Ersatzverkehr mit 170 modernen Bussen auf die Straße gebracht. Seit Mitte August 2025 haben diese rund 25 Mio. km zurückgelegt.

Nächste Meilensteine im Hochleistungsnetz. Nach Hamburg – Berlin stehen noch in diesem Sommer weitere wichtige Bahnstrecken nach ihrer Sanierung wieder zur Verfügung: In rund einem Monat wird die DB InfraGO die Korridorsanierung von zwei weiteren hochbelasteten Streckenabschnitten abgeschlossen haben (Hagen – Wuppertal – Köln und Nürnberg – Regensburg). Dann werden bereits rund 580 km des künftigen Hochleistungsnetzes grundlegend modernisiert sein. Es geht kontinuierlich weiter: Ab sofort beginnen die Bauarbeiten der Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau. Die Arbeiten zwischen Troisdorf und Wiesbaden entlang der Strecke am rechten Rhein starten Mitte Juli.  Quelle: DB / CM

EVG fürchtet italienischen Wettbewerber und malt den Teufel an die Wand

Im deutschen Fernverkehrsmarkt auf der Schiene ist vieles in Bewegung. Zunächst startet die italienische Trenitalia (FS) mit ihren superschnellen Frecciarossa-Zügen ab 2027 zwischen Rom und München, 2028 soll es bis Berlin gehen. Größere sorgen aber bereitet das italienische private Bahnunternehmen Italo, das ab 2028 den deutschen Fernverkehrsmarkt aufmischen will. Der Geschäftsreisebranche kann das eigentlich nur recht sein: Bekommt sie doch mehr Auswahl und dank gestärktem Wettbewerb auch günstigere Preise.  

Italo drängt derzeit auf eine schnelle und langfristige Vergabe von profitablen Fernverkehrstrassen in Deutschland. Bei Siemens Mobility haben die Italiener schon mal 30 achtteilige Einheiten des ICE3neo in blauer Farbgebung angefragt. 2028 soll der Start erfolgen.

Wie CM weiß, ist das Unternehmen aber nur an lukrativen Hauptstrecken interessiert, etwa München-Berlin-Hamburg oder München-Dortmund. Die EVG, Gewerkschaft der Beschäftigten aller Eisenbahnen in Deutschland, inkl. der Busgesellschaften der Deutschen Bahn mit mehr als 180.000 Mitgliedern, warnt vor einem Einstieg Itloa in den deutschen Fernverkehrsmarkt. Denn das Vorhaben von Italo könnte zur Verdrängung führen und dazu, dass zahlreiche Städte vom Schienenfernverkehr abgekoppelt werden – darunter Landeshauptstädte, bedeutende Industriestandorte und touristische Highlights. 

Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert warnt von Rosinenpickerei und schlägt Paketlösungen vor. Italo verspricht neue Verbindungen, neue Züge, neue Arbeitsplätze – und billigere Tickets als die DB. Dafür verlangen die Italiener langfristige Zusagen bei der Trassenvergabe. Italo interessiert sich aber nur für Strecken, auf denen Geld zu verdienen ist. Berlin-Köln, Hamburg-München: gerne. Aber was ist mit Rostock, Chemnitz oder Aachen? Das Ziel ist laut EVG maximaler Gewinn und nicht die Daseinsvorsorge in Deutschland.

Heute verdient die DB Fernverkehr auf den Hauptstrecken das Geld, das es ihr ermöglicht, auch so genannte Nebenfernstrecken zu bedienen. Aber: Die Infrastruktur ist ausgereizt und stellenweise überlastet. Die Schienen verdoppeln sich nicht, wenn neue Anbieter auftreten. „Wenn Italo der Deutschen Bahn einige der Hauptstrecken abnimmt, fehlt dieses Geld, und das ganze Fernverkehrssystem gerät ins Wanken“, warnt Martin Burkert. 

Fernverkehrshalte drohen wegzufallen – oder massiv ausgedünnt zu werden. Nach Berechnungen der EVG steht eine Reihe von Fernverkehrsstandorten auf der Kippe. Sehr sicher würde es zum Teil massive Auswirkungen in folgenden Städten geben: Aachen, Augsburg, Bamberg, Chemnitz, Cottbus, Freiburg, Ingolstadt, Jena, Magdeburg, Münster, Norddeich, Osnabrück, Rostock, Saarbrücken, Schwerin, Singen, Trier. 

Daran hängen Arbeitsplätze: in den Bahnhöfen selbst, in den Zügen natürlich, aber auch in den Werkstätten. Auch die Kunden müssten sich umstellen: Pendler, Geschäftsreisende, Touristen. Deshalb, sagt Martin Burkert, „darf der Verkehrsminister nicht einfach die Hände in den Schoß legen, sondern muss den Wettbewerb fair gestalten. Paketlösungen bei der Streckenzuteilung wären möglich. Wer auf den Hauptstrecken ordentlich Kasse machen will, darf sich nicht zu fein sein, um Städte wie Schwerin, Augsburg oder Jena anzufahren.“ Ansonsten, so der EVG-Vorsitzende, „haben Millionen Bahnkunden dann künftig auf dem Weg zum nächsten Schnellzug stundenlang Zeit, um über Patrick Schnieder nachzudenken.“ 

Die Ferrovie dello Stato (FS) expndiert schon seit mehreren Jahren international, während Italo erst jetzt auf den Geschmack gekommen ist. Die FS setzt dabei auf ihre superschnellen und hochkomfortablen Frecciarossa-Züge. Der Frecciarossa 1000 ist der modernste Hochgeschwindigkeitszug von Trenitalia und für den Einsatz auf Hochgeschwiondigkeitsstrecken in ganz Europa gedacht. Er erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h, könnte aber auch 360 km/h fahren. Derzeit fahren die Züge in Italien, Spanien und Frankreich.Nach München kommen sie ab kommendem Jahr und nach Berlin ab 2028. Das ist beschlossene Sache. Quelle: EVG-org / CM

S21: Cem Özdemir spricht von desaströsen Nachrichtern

Deutschland ist längt kein Hochtechnologieland mehr. Gerade bei Großprojekten bringt das Land nichts mehr auf die Reihe. Beweis gefällig? Deutschlands größtes Infrastrukturprojekt Stuttgart 21. Nun berichtete der SWR, dass der neue Tiefbahnhof erst im Dezember 2031 vollständig in Betrieb genommen werden soll. Grund sollen u.a. u.a. mehr als 1.000 km falsch verlegte Kabel und Schächte sein. Die zuletzt für Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im November abgeblasen worden

Die Deutsche Bahn muss laut dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir nun alle Karten auf den Tisch legen. Er wolle nicht, „dass wir da jetzt jedes Jahr neue Zahlen bekommen. Es muss mal ein Ende haben“, so der Landesvater. Özdemir  verlangt von der Bahn belastbare Zahlen und Antworten auf die Fragen, wann die einzelnen Etappen und wann das gesamte Projekt Stuttgart 21 fertig sein sollen. Für die neue Bahnchefin Evelyn Palla ist das Riesenprojekt ein ganz schweres Erbe ihres Vorgängers. Sie hat eine umfassende Überprüfung des Projekts angekündigt. 

Nächste Verschiebung des S21-Eröffnungstermins: Dezember 2031. Rendering: DB

Der Ministerpräsident sprach von „desaströse Nachrichten“ für Baden-Württemberg und vor allem für die Bahnfahrenden. Das Projekt werde langsam „zur Lachplatte. Nun gehe es  auch darum zu zeigen, dass Stadt, Land und die Bundesrepublik Großprojekte stemmen könnten und sich nicht in Grund und Boden schämen müssten. Özdemir verwies u.a. auch die Digitalisierung des Stuttgarter Bahnknotens, der auch mit dem European Train Control System (ETCS) ausgestattet werden soll Doch braucht es laut DB  weiterhin herkömmliche Signale, weil längst nicht alle Lokomotiven für den Güterverkehr mit ETCS ausgerüstet bzw.  nicht mit der digitalen Technik kompatibel sind Am Mittwoch, 10. Juni 2026 präsentierte  Siemens Mobility vor Kunden und internationalen Medien im neu eröffneten Rail Service Center in München-Allach die nächste Generation hoch digitalisierter Lokomotiven für den Schienengüter- und Personenverkehr präsentiert – den Vectron X. Die neue Lokomotive basiert auf der marktführenden Vectron-Lokomotivenplattform, die sich mit fast 3.000 verkauften Fahrzeugen im täglichen Betrieb bewährt hat. Sie kombiniert bewährte Technologie mit digitalen, app-basierten Funktionen, offenen Schnittstellen für Drittpartner sowie einem zentralen Smart Screen im Führerstand. Datenbasierte Anwendungen, gezieltere Wartung und app-basierte Funktionen tragen dazu bei, Betriebskosten zu optimieren und die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugeinsatzes weiter zu steigern.

Der Vectron X verbindet perfekt die reale und die digitale Welt und bringt digitale Funktionen direkt in die Lokomotive. Smart Screen, app-basierte Anwendungen, TrainPlay und Konnektivität in nahezu Echtzeit vereinfachen die Bedienung und machen den Lokbetrieb transparenter und deutlich effizienter. Im Führerstand setzt der Vectron X auf ein digitales Bedienkonzept. Es erweitert den bewährten Vectron-Führerstand, mit dem Triebfahrzeugführerinnen und -führer europaweit vertraut sind, um einen zentralen 11,6-Zoll-Smart-Screen. Dieser bündelt wichtige Anwendungen und Informationen direkt im Cockpit – von betrieblichen Daten über Streckeninformationen bis hin zu Applikationen von Drittanbietern im App Store. Zudem werden über TrainPlay ausgewählte kunden- und betreiberspezifische Anwendungen, die Lokführerinnen und Lokführer heute häufig auf Smartphones oder Tablets nutzen – etwa für Einsatzplanung, betriebliche Koordination oder kundenspezifische Informationen – künftig auf dem Smart Screen im Führerstand dargestellt. Siemens Mobility bringt damit erstmals eine CarPlay-ähnliche Lösung für Lokomotiven auf die Schiene und macht den Führerstand zu einem digitalen Arbeitsplatz, der Informationen einfacher zugänglich macht und Arbeitsabläufe spürbar vereinfacht.
 
Stuttgart 21 (auch kurz S 21) ist ein Verkehrs- und Städtebauprojekt zur Neuordnung des Eisenbahnknotens Stuttgart. Im Rahmen des Projekts entstehen elf neue, meist unterirdische Strecken (57 km) sowie vier neue Bahnstationen, darunter ein neuer unterirdischer Hauptbahnhof, ein neuer Fernbahnhof am Flughafen Stuttgart u.v.a.m. Freiwerdende Gleisflächen sollen zur Stadtentwicklung genutzt werden. Zusammen mit der 2022 fertiggestellten Schnellfahstrecke Wendlingrn-Ulm wird das Vorhaben als Bahnprojekt Stuttgart–Ulm bezeichnet. Die Kosten von S21 sind von ursprünglich geplanten 1,6 Mrd. Euro auf aktuell über 11,4 Mrd. Euro explodiert und ein Ende ist nicht in Sicht. 

Das Projekt wurde 1994 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Bauarbeiten begannen im Februar 2010. Die Inbetriebnahme war zunächst für Dezember 2019 geplant, wurde danach aber mehrmals verschoben. Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm schließt neben Stuttgart 21 auch den Neubau der bereits 2022 eröffneten Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm ein. Herzstück von Stuttgart 21 ist der neue unterirdische Hauptbahnhof, der anders als der bisherige Kopfbahnhof ein unterirdischer Durchgangsbahnhof sein wird. Quelle: DB / SWR / CM

Fahrplan-Update der Westbahn

Von 14. Juni bis 12. Dezember 2026 finden Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Bayern statt. Die Westbahn reagiert damit auf temporäre Änderungen im deutschen Bahnnetz und passt den Fahrplan vorübergehend zeitlich befristet an.

Für Verbindungen von/nach Deutschland gibt es ein Fahrplan-Update:

• Fahrzeit von/nach Innsbruck und München verlängert sich um bis zu 15 Minuten, von/nach Vorarlberg um bis zu 30 Minuten
• Lindau (Reutin und Insel) entfällt als Halt
• Stuttgart-Verbindungen von/nach Stuttgart halten in München Ost und München Pasing – allerdings nicht in München Hauptbahnhof
• München-Verbindungen halten wie gewohnt bis München Hauptbahnhof
• Neu: Westbahn-Züge von/nach München halten in Prien am Chiemsee

Alle Infos im Detail: https://westbahn.at/fahrplan/ab-14-06-2026/ Quelle: Westbahn Management GmbH / CM