BMW: Extrem hohe Abfindungspakete

Der Autobauer BMW hat im Oktober 2026 ein massives, freiwilliges Abfindungsprogramm gestartet, das in der Belegschaft auf einen so enormen Ansturm gestoßen ist, dass das interne Personalportal wegen Überlastung vorübergehend gesperrt werden musste. 

BMW will schnellstmöglich 8.000 Beschäftigte loswerden und lockt mit einer immens hohen „Turboprämie“ und „BMW-Rente“. Das Interesse ist groß. Der Konzern zahlt mitunter noch mehr als Mercedes und VW. Zum Start wollten so viele Beschäftigte wissen, was ihr Abgang dem Konzern wert ist, dass das Mitarbeiterportal kollabierte. Nun zeigen erste Fälle, wie hoch BMW den Mitarbeitenden den Abschied im Branchenvergleich vergütet bzw. versüßt

Hintergrund ist ein geplanter Abbau von weltweit rund 8.000 Stellen bis Ende 2027, der vor allem die Bereiche Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung in Deutschland betrifft – die direkte Produktion ist ausgenommen. Da der Konzern auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet, lockt er die Beschäftigten mit finanziell extrem attraktiven Angeboten. 

Laut Berichten aus Konzernkreisen und internen Dokumenten zahlt BMW im Branchenvergleich teilweise deutlich höhere Summen als Mitbewerber wie VW oder Mercedes: Die Höhe der Abfindung richtet sich nach Alter, Gehalt und Betriebszugehörigkeit. Für ältere Mitarbeiter, die sehr lange im Konzern sind, stehen Beträge von bis zu 650.000 Euro im Raum. Internen Kreisen zufolge winken manchen Beschäftigten rechnerisch rund 50.000 Euro pro Jahr der Betriebszugehörigkeit. 

Wer sich besonders schnell für einen freiwilligen Aufhebungsvertrag entscheidet und zu den frühen Austrittsterminen (wie dem 31. März 2027) geht, erhält zusätzlich eine extra Prämie. Mitarbeitende, die bei ihrem Ausscheiden mindestens 55 Jahre alt sind, erhalten neben der Abfindung Privilegien wie vergünstigte Mitarbeiterkonditionen beim Autokauf oder den Erhalt von Dienstwagen

Obwohl BMW wirtschaftlich stabiler dasteht als andere deutsche Automobilhersteller, spürt der Konzern den Druck durch rückläufige Absätze vor allem auf dem chinesischen Markt. Zudem sinkt nach dem Anlauf der neuen Elektro-Modelle der „Neuen Klasse“ der unmittelbare Bedarf an klassischer Entwicklungsarbeit, während gleichzeitig immer mehr Prozesse durch Künstliche Intelligenz effizienter gestaltet werden. Kurzfristig kostet dieses „Luxusprogramm“ BMW Beträge im Milliardenbereich, langfristig will der Vorstand dadurch ab 2028 jedoch jährlich rund 1 Mrd. Euro einsparen. Quelle: BMW / CM

Akkus richtig überwintern

Das E-Bike in Garage oder Fahrradschuppen, der E-Scooter in der Garage und der elektrische Rasenmäher im Gartenhaus. Was im Sommer kein Problem darstellt, sollte bei kalten Temperaturen besser noch einmal überdacht werden – zumindest, wenn ein Akku im Gerät verbaut ist. Kälte schädigt einen intakten Akku zwar nicht automatisch, kann aber vorübergehend seine Leistung und nutzbare Kapazität reduzieren. Für eine längere Winterpause kommt es deshalb vor allem auf den richtigen Lagerort und Ladezustand an.

Entscheidend ist zunächst das richtige Klima. Experten des Mobilitätsclubs empfehlen, dass Akkus bei Temperaturen zwischen 10 und 20° C  und möglichst trocken gelagert werden sollten. Zudem sollten sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Dies gilt für Batterien mit Lithium-Ionen-Technologie, die in nahezu allen Fahrzeugen, Werkzeugen und Gartengeräten zum Einsatz kommen. 

Auch der richtige Ladezustand ist zu beachten. Jeder Hersteller gibt einen eigenen Wert für die richtige Lagerung an, generell sollte man aber Akkus nicht komplett voll oder leer für längere Zeit aufbewahren. Für die Winterpause ist ein mittlerer Ladezustand von etwa 40 bis 60 % empfehlenswert.

Auch wenn Akkus mit Lithium-Ionen-Technologie eine geringe Selbstentladung haben, kann es bei längeren Ruhephasen zu einer sogenannten Tiefenentladung kommen. Diese hat oft zur Folge, dass der Akku im Anschluss nicht mehr richtig aufgeladen werden kann und ersetzt werden muss. Deshalb sollte der Ladezustand während einer längeren Lagerung regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf nachgeladen werden. Zudem empfiehlt der ADAC, zusätzlich die Hinweise des jeweiligen Herstellers zur längeren Lagerung des Akkus zu beachten.

Wer E-Bike oder E-Scooter auch im Winter nutzt, sollte einen stark ausgekühlten Akku nach der Fahrt zunächst langsam auf Raumtemperatur kommen lassen. Insbesondere das Laden eines Akkus bei Temperaturen unter 0 Grad sollte vermieden werden. Quelle: ADAC / CM

Getty Images ist zahlungsunfähgi

Das weltweit bekannte Medienunternehmen Getty Images mit Sitz in Seattle ist zahlungsunfähig. Im Zuge einer Umstrukturierungsvereinbarung – finanziell unterstützt durch die Familien Getty und Koch – den Wechsel von der Börse in Privatbesitz.   Entlassungen am Standort Seattle sind nicht geplant. 

Nachdem eine für 3,7 Mrd. US-Dollar geplante Fusion mit dem Konkurrenten Shutterstock Ende Juni aufgrund behördlicher Auflagen gescheitert war, plant Getty Images nun ein Insolvenzverfahren nach „Chapter 11“ und den Übergang in Privatbesitz gemeinsam mit der Investmentfirma von Charles Koch.

Eährend der Umstrukturierunsphase sollen Geschäftsbetrieb sowie die Situation von Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten davon unberührt bleiben. Geplant ist ein sogenanntes „Pre-packaged“-Insolvenzverfahren (ein vorab ausgehandeltes Verfahren), aus dem das Unternehmen bis Jahresende gestärkt hervorgehen soll. Getty beliefert Nachrichtenmedien und Unternehmen weltweit mit Fotos und Videos .

Im Juni hatte Getty-CEO Craig Peters erklärt, der Verwaltungsrat habe beschlossen, die geplante Fusion mit Shutterstock aufzugeben. Grund hierfür war die Forderung der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority), dass Shutterstock seinen Bereich für redaktionelle Inhalte (Editorial Business) veräußern müsse. Für Getty, das sich auf das Wachstum seines eigenen redaktionellen Kerngeschäfts konzentriert, kam eine solche Lösung nicht infrage.

Im August hatte Peters erklärt, das Unternehmen habe „mehr als 100 Millionen Dollar für Beraterhonorare und Finanzierungskosten im Zusammenhang mit einer –„ wie wir glauben“ – strategischen Transaktion“ mit Shutterstock aufgewendet, die letztlich nicht zustande kam. Damals hatte Getty die Investmentbank Guggenheim Securities beauftragt, nach strategischen Finanzierungsalternativen für einen eigenständigen Weg zu suchen. Dies führte dazu, dass die Koch-Gruppe als neuer Finanzierungspartner einstieg (Koch Equity Development unterstützt Getty bereits seit 2018, nachdem das Unternehmen in jenem Jahr 500 Mio. US-Dollar in Form von Vorzugsaktien investiert hatte).

In einer Investorenpräsentation am Montag, 12. Oktober 2026, gab das Unternehmen bekannt, dass sein E-Commerce-Geschäftsbereich iStock mit einer „sinkenden Nachfrage seitens der Agenturen sowie Marktverwerfungen“ zu kämpfen habe – vermutlich bedingt durch die rasche Verbreitung von KI-Tools und -Produkten, die die Erstellung von Stockfotos erheblich vereinfacht haben.

Dennoch prognostiziert Getty Wachstum für seinen Kernbereich „Editorial Images“ (redaktionelle Bilder); für diese Sparte, die auf Nachrichtenbildern – also echten Fotos tatsächlicher Ereignisse – basiert, wird ein Umsatzanstieg von 369 Mio. USD auf 400 Mio. USD bis zum Jahr 2029 erwartet.

Getty-CFO Jennifer Leyden hatte im August erklärt, dass die Zahl der Jahresabonnenten im Vergleich zum Vorjahr von 321.000 auf 241.000 gesunken sei – eine Folge der „bewussten Strategie, weniger wertvolle Akquisitionskanäle zurückzufahren, einschließlich der Einstellung unseres kostenlosen Testangebots für iStock“.

Nun wird sich das Unternehmen noch stärker auf sein Geschäft mit Archiv- und Nachrichtenbildern konzentrieren., so  Mark Getty, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender. „Ich freue mich darauf, unsere starke Partnerschaft mit Koch Equity Development und den Kreditgebergruppen fortzusetzen, um die Kapitalstruktur zu optimieren; dies ermöglicht es uns, auf unserem soliden Fundament aufzubauen und neue Wachstumschancen zu nutzen.“ Tochtergesellschaften von Koch Equity Development haben frisches Eigenkapital in Höhe von bis zu 533 MIo. US-Dollar zugesagt, um den Übergang des Bildanbieters von einem börsennotierten Unternehmen zu einem Privatunternehmen zu unterstützen. Quelle: Holywood Report / CM

Generalstreik am 11.11.2026 in Spanien

In Spanien wurde für den 11. 11.2026 ein 24-stündiger landesweiter Generalstreik angekündigt. Betroffen sind die nationale und internationale Luftfahrt als auch das gesamte öffentliche Verkehrsnetz. Das konkrete Ausmaß der Beeinträchtigungen ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Wer am Mittwoch, 11. November 2026, nach Spanien reist oder sich bereits dort aufhält, muss mit Beeinträchtigungen im öffentlichen Verkehr und bei Flugreisen rechnen. Die spanischen Gewerkschaftsverbände UGT und CCOO haben den landesweiten, 24-stündigen Streik bestätigt. Er findet 18 Tage vor den Neuwahlen statt und steht im Zeichen der Wohnungskrise und der zu geringen Löhne.

Betroffen wären vor allem die Bodenabfertigung, der Gepäckservice und andere Aktivitäten an den Flughäfen, sofern sich die Beschäftigten dieser Sektoren dem Streik anschließen. Ein- und ausreisenden Passagieren wird empfohlen, sich frühzeitig bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu erkundigen, ob ihr Flug stattfindet.  Flugstreichungen gibt es bisher noch nicht. Stornierungen oder Umbuchungen sind momentan nicht notwendig.

Beim Schienenfernverkehr  der spanischen Bahn Renfe wird es Einschränkungen bei den Hochgeschwindigkeitsverbindungen und Regionalstrecken geben. Auch U-Bahnen und Nahverkehrsbusse könnten von Problemen betroffen sein. Reisende sollten sich deshalb kurz vor ihrer Abreise über mögliche Einschränkungen informieren und genügend Zeit einplanen.

In Spanien werden bei Streiks im öffentlichen Verkehr häufig sogenannte Mindestdienste angeordnet. Damit soll ein Teil des regulären Angebots aufrechterhalten werden. Wie viele Züge, Busse und andere Verkehrsmittel am 11. November tatsächlich verkehren, ist derzeit aber noch offen. Quelle: El País/ CM

Zwölf Tote und über 300 Verletzte nach Raketenangriff auf Flughafen von Riad

Mit Raketen und Drohnen mutmaßlich iranischen Ursprungs hat wahrscheinlich die Huthi-Miliz den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad am Sonntag, 11. Oktober, angegriffen. Dabei gab es zwölf Tote und über 300 Verletzte. Augenzeugenberichten zufolge schlug eine Rakete am Inlandsflugterminal ein. Erst am Donnerstag war der Flughafen Ziel iranischer ballistischer Raketen. 

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition machte die Huthi, die von Iran unterstützt werden, für den Angriff verantwortlich und kündigte an, „mit Entschlossenheit auf diesen terroristischen Angriff zu reagieren“. 

Von den mindestens 309 Verletzten schwebten zunächst etliche Passagiere in Lebensgefahr. Die Huthi warnen alle Passagiere weltweit vor der Nutzung saudischer Flughäfen: Airlines und deren Beschäftigte sowie Passagiere sowie alle international Reisenden sollten die Warnung ernst nehmen, hieß es. Der Flughafen stellte seinen Betrieb vorübergehend ein. 

Laut Auswärtigem Amt muss in Saudi-Arabien mit weiteren Luftangriffen sowie mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte die Attacke in sozialen Medien als einen „Terrorakt“ gegen das Königreich Saudi-Arabien und die zivile Luftfahrt. Auch die USA, Spanien und Kanada warnten ihre Staatsangehörigen vor einer Nutzung des Flughafens. Kuwait Airways gab die Streichung von zwei Flügen von und nach Riad bekannt. Die Lufthansa hatte schon am Donnerstag erklärt, ihre Flüge nach Riad bis 16. Oktober einzustellen.

Die USA verurteilten den Angriff in Riad „auf das Schärfste“, erklärte US-Außenminister Marco Rubio. Und US-Präsident Donald Trump verkündete eine schnelle Entscheidung.  Quelle: CNN / Auswärtiges Amt / CM

Mehr Fahrgäste im Nahverkehr

2025 waren in Deutschland 2,8 Mr. Fahrgäste im Nahverkehr mit Eisenbahnen unterwegs und damit rund 2 % mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Beförderungsleistung, also die Strecke, die alle Fahrgäste gemeinsam mit Eisenbahnen im Liniennahverkehr zurücklegten, auf 66 Mrd. Personenkilometer und damit um 3 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zum Jahr 2015 reisten 10 % mehr Fahrgäste im Eisenbahnnahverkehr als im Jahr 2025. Die Zahl der Fahrgäste erhöhte sich vor allem in den Jahren 2015 bis 2019, während sie von 2019 bis 2025 nur noch um 1 % stieg. Die durchschnittliche Reiseweite im Jahr 2025 betrug 23 km. Im Jahr 2015 hatte sie bei 21 km gelegen. Die Beförderungsleistung im Eisenbahnnahverkehr wuchs im Zehnjahresvergleich um 21 %.

Im Liniennahverkehr mit Bussen stieg die Zahl der Fahrgäste ebenfalls um 2 % auf 5,5 Mrd. Fahrgäste, die Beförderungsleistung lag nahezu unverändert bei 39 Mrd.  Personenkilometern. Im Liniennahverkehr mit Bussen wurden knapp 5,5 Mrd. Fahrgäste befördert. Das sind etwa so viele wie im Vor-Corona-Jahr 2019 und 1 % mehr als im Jahr 2015. Die Reiseweite hat sich dabei kaum verändert: Im Schnitt war eine Fahrt im Liniennahverkehr mit Bussen 2025 wie auch zehn Jahre zuvor etwa 7 km lang.

Bei den Straßenbahnen ergaben sich keine Änderungen zum Vorjahr: 3,9 Mrd. Fahrgäste legten gemeinsam 17 Mrd. Personenkilometer zurück. Im Straßenbahnverkehr lag die Zahl der Fahrgäste um 5 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019 und um 1 % über dem Wert des Jahres 2015. Die durchschnittliche Reiseweite blieb stabil bei gut 4 Kilometern. Quelle: Destatis / CM

KI kann vieles, sie kann aber auch zum Albtraum werden

Normalerweise wird der Einsatz von KI beworben mit mehr Sicherheit, mehr Nutzen und Fortschritt . Doch KI kann auch zum Albtraum werden. .So warnen die Chefs der größten US-amerikanischen KI-Firmen OpenAI und Anthropic, Altman und Amodei, vor den Gefharen ihrer eigenen Technologie: Denn KI könnte sich so schnell weiterentwickeln, dass kein Mensch mehr folgen oder eingreifen kann, wenn nötig. 

Zugleich besteht eine riesige Gefahr durch Terroristen, die mithilfe von KI biologische Waffen bauen könnten. Bei unsachgemäßem Umgang könnte Künstliche Intelligenz als Killer-KI zum Risiko für die gesamte Menschheit werden, warnen die Tech-Giganten in den USA. 

Wir kennen Künstliche Intelligenz nur so: Sie beschreibt Technologien, die Aufgaben ausführen können, für die sonst menschliche Denkprozesse nötig wären: etwa das Lernen aus Beispielen, das Erkennen von Mustern oder das Treffen einfacher Entscheidungen 

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fomen der KI:

  1. Schwache KI: Diese Systeme sind auf klar begrenzte Aufgaben spezialisiert. Beispiele sind Sprachassistenten, Empfehlungsalgorithmen, Spamfilter oder Navigationssysteme. Sie arbeiten zuverlässig, aber nur innerhalb ihres festgelegten Aufgabenbereichs. Alle heute existierenden KI-Systeme gehören zu dieser Kategorie.
  2. Starke KI: Diese Form von KI wäre in der Lage, umfassend zu verstehen, flexibel zu lernen und nahezu jede geistige Aufgabe zu lösen, die auch ein Mensch bewältigen kann. Eine solche starke KI existiert aktuell nicht; sie ist ein langfristiges Ziel der Forschung.

Die heute verbreitete KI ist größtenteils datengetrieben, aber noch unglaublich fehlerbehaftet. Dazu zählen Maschinelles Lernen, Deep Learning und insbesondere Generative KI. Die Begriffe bezeichnen unterschiedliche Ebenen und Ansätze innerhalb der KI. Fakt ist: KI verändert die Ökonomie in erheblichem Maße und wirkt damit unmittelbar auf die Arbeitswelt ein. Wo KI Prozesse automatisiert, optimiert oder unterstützt, verändern sich Tätigkeitsprofile, Qualifikationsanforderungen und Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. 

In einer aktuellen YouGov-Umfrage erwartet jeweils  ein gutes Viertel– oder erlebt bereits – in drei Feldern positive Effekte: Entlastung von Routinearbeiten, bessere persönliche Arbeitsergebnisse und höhere Produktivität. Auf der anderen Seite rechnen 42 % damit, dass der Einsatz  von KI Stellenabbau nach sich zieht 9 % der Befragten haben diese Erfahrung demnach im eigenen Umfeld bereits gemacht. Was die durch KI besonders gefährdeten Berufe betrifft, gab es unter den Befragten eine klare Richtung: 41 % glauben, dass die Technologie menschliche Entwickler in der Informationstechnologie überflüssig macht. Es folgen in der Reihe KI-bedrohter Berufe Finanz- und Steuerberater sowie Rechtsanwälte,  (38 Prozent), Werbung und Marketing (36 %) und Verwaltungsangestellte (35 %). Zu den Berufen mit hohem Risiko durch KI ersetzt zu werden zählen viele und millionenfache Jobs im Transportgewerbe ( Lkw-Fahrer, Taxifahrer, Fahrer von U- und S-Bahnen), die durch autonomes Fahren nicht mehr gebraucht werden.  

Am wenigsten gefährdet sind demnach Köche. KI kann vieles, aber nicht am Herd stehen und kochen. Nichts anhaben kann die KI zudem den Pflege- und Sozialberufen. Quelle: YouGov / CNN / CM

Härtere Strafen für Angreifer auf Bahnpersonal, Rettungskräfte, Ärzte usw.

In den vergangenen Jahren haben die Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte zugenommen. Ebenso auf Zugbegleiter und andere für das Gemeinwohl Tätige. Die Strafen dafür sollen jetzt erhöht werden. 

Laut Bundesregierung sollen fortan Angriffe auf Zugbegleiter, Busfahrer, Polizisten, Rettungssanitäter und Ärzte härter bestraft werden. Den entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, (SPD) hat das Kabinett nun auf den Weg gebracht. „Wer unser Land am Laufen hält, verdient unseren Schutz“, betonte Hubig. Übergriffe auf Einsatzkräfte, Beschäftigte im Nahverkehr, in Kliniken und Praxen nähmen zu. Deshalb sei es wichtig, jetzt das Signal zu senden, dass diese Gewalt nicht unbeantwortet bleibe. Mehr Berufsgruppen sollen geschützt und Haftstrafen erhöht werden. Bei der Bahn gebe es mittlerweile fünf Angriffe pro Tag, sagte Hubig. 

Die Mindeststrafe für Übergriffe soll von drei auf sechs Monate Freiheitsstrafe steigen, in schwereren Fällen ist mindestens ein Jahr Haft vorgesehen. Bei tätlichen Angriffen auf Angehörige von Heilberufen sind bis zehn Jahre Gefängnis vorgesehen. 

Die Gewalt gegen Bahn-Beschäftigte in Deutschland hat ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht: Laut aktuellen Zahlen des Bundesinnenministeriums werden im Schnitt 5,5 Angriffe pro Tag auf das Bahnpersonal registriert. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 wurden bereits 1.630 Bahnmitarbeitende sowie 4.672 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei Opfer von Straftaten wie Bedrohungen oder Körperverletzungen. Besonders im Regionalverkehr (DB Regio) zeigt sich eine deutliche Verschärfung der Situation: Im ersten Halbjahr wurden 989 Übergriffe auf das Personal registriert – das ist ein Zuwachs von 14 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (869 Fälle. Unter den aktuellen Fällen im Nahverkehr befanden sich neben versuchten Taten und leichteren Übergriffen auch 22 schwere Angriffe. In einigen Bundesländern, wie etwa Hessen, stieg die Zahl der registrierten Gewaltdelikte gegen Zugpersonal im ersten Halbjahr sogar um 40 %. 

DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Für uns als Deutsche Bahn ist klar: Gewalt gegen unsere Beschäftigten ist kein Kavaliersdelikt. Unsere Kolleginnen und Kollegen halten Deutschland jeden Tag mobil. Sie übernehmen Verantwortung für Millionen Reisende und dürfen dabei niemals um ihre eigene Sicherheit fürchten müssen. Deshalb ist die geplante Verschärfung des Strafrechts genau das richtige Signal. Respekt ist keine Option, sondern die Grundlage unseres Zusammenlebens. Die geplanten Regelungen stärken den Schutz unserer Mitarbeitenden. Sie ergänzen unsere eigenen Maßnahmen für mehr Sicherheit auf Bahnhöfen und in Zügen – von Bodycams über eine verbesserte Schutzausrüstung bis hin zu Deeskalationstrainings.“ Quelle: Bundesregierung / DB / CM

Copilot versuchte Kapitän zu töten, um einen Terroranschlag zu verüben

Mit Flug FZ1073 von Flydubai soll ein Copilot versucht haben, einen Terroranschlag nach dem Vorbild des 11. September 2001 zu verüben. Das glsubven nach einem schrecklichen Vorfall israelische Ermittler. Nach einer Notlandung in Saudi-Arabien wird laut israelischen Medien geprüft, ob der  Flydubai-Copilot die Boeing Maschine mit 174 isralischen Passagieren an Bord zum Absturz bringen wollte. Offiziell bestätigt ist der Verdacht bisher nicht. 

Aus einer Boeing auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv ist nach Medienberichten „wegen einer Prügelei zwischen den beiden Piloten im Cockpit ein Notsignal gesendet worden. Was zuerst wie ein harmloser Streit wirkte, zeigt nun, dass die Situation im Cockpit und an Bord viel dramatischer war als vorerst angenommen. 

Ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter sagte dem TV-Sender N12, es sei eine schwere Katastrophe verhindert worden. Den Angaben zufolge soll der Copilot versucht haben, den Kapitän niederzustechen und einen Anschlag nach dem Vorbild des 11. September 2001 (New York) zu verüben. Unklar sei, ob das Flugzeug entführt oder zum Absturz gebracht werden sollte. In den sozialen Medien kursieren Bilder, die einen Passagier mit blutverschmiertem Shirt zeigen sollen, der geholfen, hat, den Copiloten zu überwältigen. 

Laut dem Beamten verlor die Maschine etwa 4.500 m an Höhe. Eine weitere Pilotenbesatzung an Bord habe den mutmaßlichen Angreifer überwältigt und anschließend die Kontrolle über das Flugzeug übernommen. In Israel werde der Vorfall laut dem Beamten als möglicher Terroranschlag untersucht. Gegen den Copiloten werde ermittelt, da der Verdacht bestehe, dass er die Kontrolle über das Flugzeug übernehmen und es zum Absturz bringen wollte. Die Ermittlungen dauerten an. An Bord waren 174 Passagiere, darunter 27 Kinder – alles Israelis. 

Der Flug FZ1073 der Flydubai-Maschine startete um 7.05 Uhr Ortszeit in Dubai und hätte um 9.30 Uhr in Tel-Aviv landen sollen. Beim Einflug in den jordanischen Luftraum, etwa anderthalb Stunden nach dem Start, löste das Flugzeug zunächst den internationalen Notrufcode 7700 aus und anschließend den Code 7500, was auf eine Entführung hindeutete. 

Danach drehte die Maschine um, flog zurück nach Saudi-Arabien, wobei sie mit geringerer Höhe flog. Nach einem Flug nach Süden bog sie innerhalb Saudi-Arabiens nach Westen ab. Laut dem Nachrichtensender CNN, der die Flugdaten auswertete, sank das Flugzeug über dem Nordwesten Saudi-Arabiens in gut zwei Minuten rund 5.300 Höhenmeter von etwa 10.400 auf 5.100 Meter.

Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ meldete, der tatverdächtige Copilot stamme aus dem Oman. Der israelische Sender „N12“ schreibt wiederum schreibt, dass der Pilot indischer Herkunft sei und der Copilot aus dem Oman. Zunächst hatte es aber geheißen, der Pilot sei russischer und der Copilot ukrainischer Herkunft. 

Das russische Generalkonsulat in Dubai teilte der Moskauer staatlichen Nachrichtenagentur „TASS“ zufolge mit, die Berichte über einen russischen Piloten im Cockpit entsprächen nicht den Tatsachen. Das Konsulat habe von der Airline die Information erhalten, dass kein russischer Staatsbürger an Bord gewesen sei. 

Dem Copiloten wird vorgeworfen, versucht zu haben, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Laut „N12“ wird nun geprüft, wie er die Erlaubnis erhalten hatte, nach Israel zu fliegen. Wegen der geopolitischen Lage führt Israel bei ausländischen Besatzungsmitgliedern, insbesondere aus arabischen Staaten und den Golfstaaten, individuelle Sicherheitsprüfungen durch, bevor sie in den israelischen Luftraum einfliegen oder in Israel landen dürfen.  

Wie eine israelische Sprecherin bestätigte, wird der tatverdächtige Copilot  in Saudi-Arabien befragt. Die israelischen Passagiere warten den Berichten zufolge auf ihre Heimreise. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und man unternehme alles, um die sichere Rückkehr der israelischen Passagiere in ihre Heimat zu gewährleisten. 

Wie der israelischen Sender „Channel 12 berichtet, hörten Passagiere die Auseinandersetzung zwischen den beiden Piloten. Eine Israelin berichtete dem Sender von großer Angst an Bord. Eine weitere Passagierin sagte, sie habe Schreie gehört und anschließend viel Blut im Cockpit gesehen. Ihren Angaben zufolge überwältigten mehrere Männer den mutmaßlichen Angreifer. Andere Passagiere berichteten, die Maschine sei vor der Notlandung in Saudi-Arabien steil abgesackt. Nach der geglückten Landung, erfolgt durch zwei Ersatz-Piloten, die an Boed waren, hätten zahlreiche saudische Sicherheitskräfte das Flugzeug umstellt. In den sozialen Medien kursieren zudem Videos, die den Vorfall und die Reaktionen der Passagiere zeigen sollen. Queue: CNN / N12 / CM

Reisebüro streicht fast 21.000 CHF ein und „vergisst“ die Reise zu buchen…

Vier Schweizer haben 20.800 Schweizer Franken bei einem Reisebüro in Zürich für eine Japan-Reise einbezahlt. Bis zum Tag des Abflugs aber hatten sie weder ihre Flugtickets noch Hotelvoucher bekommen. Das Reisebüro hatte nichts gebucht.

Ein 43-Jähriger und seine drei Freunde haben laut einem Artikel im Schweizer Online-Boulevardmagazin Blick“ bei einem Reisebüro in Zürich eine Japan-Reise gebucht. Am 28. September 2026 hätte es eigentlich losgehen sollen. Insgesamt haben die vier Männer 20.800 CHF zunächst als Anzahlung, dann als Restzahlung dem Reisebüro überwiesen und die Bestätigung für Flüge, Hotels und Züge erhalten. Als der Abflugtermin näher rückt und die Unterlagen noch nicht vorlagen, wurden die  Kunden vertröstet.

Der 43-Jährige nimmt die Sache selbst in die Hand und fragte bei Cathay Pacific und den Hotels nach, wie es um die Buchungen steht. Doch über eine Reservation für die vier Kunden verfügen weder die Airline noch die Hotels. Wie „Blick“ nach Anfrage beim Geschäftsführer des Reisebüros erfahren hat, soll es „Unstimmigkeiten bei der Buchungsanfrage“ gegeben haben.

Der Kunde hat bei der Polizei Anzeige erstattet und die Rechtsschutzversicherung und den Reisegeld-Versicherer eingeschaltet. Und als er persönlich im Reisebüro auftauchte, will er gehört haben, wie ein Mitarbeiter am Telefon anderen Kunden mitteilte, dass keine Buchung für das Quartett vorhanden sei. Offenbar handelt es sich um keinen Einzelfall.

Blick nennt nicht, um welches Reisebüro genau es sich handelt. Die Rede ist von einem Reisebüro, das sich selber als Experte für Asienreisen bezeichnet und auf Japan spezialisiert ist. Die Kantonspolizei Zürich will aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben.

Und die vier geprellten Kunden? Sie wollten sich die Reise nicht nehmen lassen und haben nun neue Flüge auf eigene Faust gebucht und zusätzlich bezahlt. Am Montag sind sie nach Fukuoka abgehoben.

Klar ist: Der Fall wirft ein schlechtes Licht auf die Reisebüro-Branche; umso mehr, weil vorerst unklar ist, um welches Reisebüro es sich handelt und somit auch andere Asien-Spezialisten unter Verdacht geraten. Ein seriöses Zürcher Reisebüro, das Asienreisen verkauft, hat bereits mehrere Kundenanrufe erhalten mit der Frage, ob mit ihrer Buchung alles in Ordnung sei. Quelle: Blick / CM