NiedrigWasser im Rhein treibt die Spritpreise

Wegen extremen Niedrigwassers auf wichtigen Wasserstraßen wie dem Rhein warnen Verbände vor Engpässen und steigenden Preisen bei der Spritversorgung. Da Frachtschiffe und Tanker nur noch stark eingeschränkt befüllt werden können, steigen die Transportkosten massiv, was insbesondere im Süden Deutschlands zu spürbaren Belastungen, sprich Preissprünge an den Zapfsäulen der Tankstellen führen kann.  Jetztr rächt sich die Dummheit der deutschen Autohersteller, zu spät auf die E-Mobilität gesetzt zu haben. 

Die extremen Frachtraten auf dem Rhein schlagen direkt auf die Logistikkosten und damit auf die Preise an den Zapfsäulen durch. Nicht ausgeschlossen, dass es an vielen deutschen Tankstellen demnächst kein Benzin und auch keinen Dieselkraftstoff mehr gibt: Grund ist weniger der Nahost-Konflikt, sondern der Klimawandel. Er sorgt dafür, dass der Rhein kaum noch Wasser führt. 

In An vielen Tanklagern in Westdeutschland ist Benzin inzwischen Knapp, soweit sie über die Tankschifffahrt auf dem Rhein mit Treibstoff versorgt werden. Raffinerien am oder nahe dem Rhein dreoht der Stillstand. Andere Teile Deutschlands bekommen Kraftstoff über andere Raffinerien, Pipelines und Häfen zumeist per Bahn.  

Wie der Tankstellenverbands ZTG sagt, können wegen des Niedrigwassers Frachtschiffe oft nur noch 10 % ihrer üblichen Ladung oder weniger transportieren und immer mehr Routen sind auch von Tankschiffen nicht mehr möglich. Die Fracht kostet zwischen Rotterdam und Karlsruhe inzwischen das Siebenfache (145 bis 150 Euro je Tonne statt wie bei normalem Pegelstand 20 bis 25 Euro.

Laut  Argus Media, eine weltweit führende, unabhängige Preisberichtsagentur (PRA) für den Energie- und Rohstoffmarkt, haben die haben die hohen Frachtkosten Rohstoffe und Kraftstoffbestandteile auf den Routen nach Frankfurt und Karlsruhe bereits deutlich verteuert.  Quelle: ZTG / Argus Media / CM

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