Air Canada fliegt Berlin-Montreal

Der Flughafen Berlin Brandenburg hat eine neue Langstreckenverbindung. Seit Donnerstag, 02. Juli 2026, verbindet Air Canada die Hauptstadtregion mit der Metropole Montréal. Die neue Route stärkt die Anbindung des Flughafens nach Nordamerika und wird dreimal pro Woche, jeweils mittwochs, freitags und sonntags, angeboten. Die Flugzeit vom BER aus beträgt 8.40 Stunden. In der Gegenrichtung ist man eine Stunde schneller.  Die neue Verbindung eignet sich vor allem auch für Firmen, sprich, Geschäftsreisende.

Während der Erstflug mit einer Boeing 787-8 vom BER aus in Richtung Kanada abhob, werden ab 19. Juli moderne Airbus A321 XLR (Extra Long Range) zum Einsatz kommen. Damit wird der neue Flugzeugtyp erstmals und regelmäßig auf einer Langstrecke nach Deutschland eingesetzt. Der A321 XLR verfügt über 182 Sitzplätze, davon 14 in der Business Class und 168 in der Economy-Class. Über das Drehkreuz Montréal bietet Air Canada zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten innerhalb Nordamerikas an. Die Verbindung ist bis zum 06. September im Flugplan ab BER verfügbar. Flüge für den Sommer 2027 sind bereits buchbar. Dann fliegt Air Canada die Strecke von Anfang Juni bis Mitte Oktober viermal pro Woche. 

Air Canada fliegt seit 02. Juli 2026 zwischen Berlin und Montreal. V.l.: Bully, das Maskottchen der Eisbären Berlin, Thomas Bothstede (Geschäftsführer der Eisbären Berlin), Jens Warnken (Präsident der IHK Cottbus), Jean Christophe Herault (Country Sales Manager für Deutschland, die Schweiz und Österreich, Air Canada), Aletta von Massenbach (CEO, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Robert Rückel (Vizepräsident der IHK Berlin), Geneviève Rolland (Generaldelegierte von Québec in Deutschland, Österreich und der Schweiz), Rocky Lo (Geschäftsführer für den internationalen Vertrieb bei Air Canada), Thomas Kohr (Leiter Corporate & Business Development bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) und Yannick Veilleux (Spieler der Eisbären Berlin aus Montréal). Foto: Günter Wicker

„Mit Montréal gewinnt der BER nicht nur ein weiteres attraktives Reiseziel in Kanada, sondern eine interessante Langstreckenverbindung“, sagte Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass auf der Strecke erstmals ein Airbus A321 XLR im Linienbetrieb zum Einsatz kommen wird. Das zeigt, wie innovative Technologien dazu beitragen, internationale Verbindungen nachhaltiger und zugleich wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. Dieses neue Flugzeug-Modell bietet erhebliches Potenzial für die Weiterentwicklung des Luftverkehrs am Standort BER.“

„Wir freuen uns, unsere neue Direktverbindung zwischen Berlin und Montréal aufzunehmen. Damit erfolgt der erste Einsatz eines Airbus A321 XLR ab dem Flughafen Berlin Brandenburg und zugleich in Deutschland überhaupt. Während Air Canada ihr Streckennetz weiter ausbaut, ermöglicht uns der A321 XLR, neue transatlantische Märkte effizient zu erschließen, und gleichzeitig den Komfort und die Zuverlässigkeit zu bieten, die unsere Kundinnen und Kunden von uns erwarten“, saget Rocky Lo, Managing Director International Sales bei Air Canada. „Als eines der größten Drehkreuze von Air Canada bietet Montréal Reisenden Zugang zu einer der lebendigsten und kulturell vielfältigsten Städte Nordamerikas. Gleichzeitig bestehen von dort aus nahtlose Anschlussverbindungen innerhalb Kanadas, nach Nordamerika und darüber hinaus.“

„Diese Direktverbindung verleiht den Beziehungen zwischen Québec und Deutschland Flügel. Indem sie Montréal und Berlin einander näherbringt, wird sie dazu beitragen, bereits bestehende, vielfältige Partnerschaften in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und institutionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken und zugleich neuen Projekten Auftrieb geben“, kommentiert Geneviève Rolland, Generaldelegierte von Québec für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Die neue Direktverbindung zwischen Montréal und Berlin ist ein starkes Signal für den Wachstumsmarkt Kanada und ein Gewinn für den Berlin-Tourismus. Sie stärkt Berlins internationale Erreichbarkeit und eröffnet zusätzliches Potenzial für Gäste aus Kanada und ganz Nordamerika“, betonte Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer von visitBerlin. Quelle: FBB / CM

Weltpremiere der neuen Emirates Lounge in Frankfurt

Weltweite Flughafen-Lounges bieten Annehmlichkeiten wie kostenfreie Speisen und Getränke, Internetzugang und Rückzugs- sowie Arbeitsorte. In der Top Liste der besten Business Lounges der Welt findet sich ab sofort auch die neue Emirates Lounge im neuen Terminal 3 des Frankfurter Rhein-Main-Airports. Die bietet nach dem Selbstverständnis der nationalen Airline des Emirats Dubai den Standard eines luxuriösen Fünfsterne-Resorts. In Frankfurt eröffneten Im Beisein geladener Gäste Volker Greiner (Emirates Vice President North & Central Europe), Mohammed H Mattar (Divisional Senior Vice President Airport Services Emirates) und Dr. Stefan Schulte,(Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG) den exzellenten Rückzugsort, in dem Gäste vor ihrer Flugreise entspannen, speisen und sich erfrischen können. 

Frankfurt und München (Terminal 1) gehören zu den ersten Standorten weltweit, an denen das neue Emirates Lounge-Konzept eingeführt wird, gefolgt von Manchester, Mauritius und Istanbul. Laut VP Greiner Emirates definiert der Carrier, der täglich drei Flüge von/nach Frankfurt mit A380 undA350 durchführt, mit seinem neuesten Lounge-Konzept das Flughafenerlebnis an Deutschlands bedeutendstem Tor zur Welt neu. 

Die Lounge umfasst eine Gesamtfläche von 1.074 m2 und bietet 165 maximal komfortable Sitzplätze. Das Signature-Design spiegelt die Ästhetik der neuesten Emirates-Kabine und das anspruchsvolle Serviceerlebnis der Airline am Boden wider.

Volker Greiner, Vice President North & Central Europe: „Wir freuen uns sehr, dass wir gleich an zwei Standorten in Deutschland die weltweit ersten Emirates Lounges im neuen Designkonzept präsentieren dürfen. Dies ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung des deutschen Marktes in unserem globalen Streckennetz. Deutschland ist seit vielen Jahren ein zentraler Standort für Emirates – mit Frankfurt als erster Abflughafen in Kontinentaleuropa und München als wichtiges Drehkreuz für Süddeutschland. Mit den neuen Lounges investieren wir gezielt in das Reiseerlebnis unserer Passagiere ab Deutschland und unterstreichen zugleich unser langfristiges Engagement im Markt.“

Mit München und Frankfurt bilden die beiden größten deutschen Airports die ersten Standorte weltweit, an denen Emirates sein neues Lounge-Konzept eingeführt hat. Damit unterstreicht die Fluggesellschaft ihr langfristiges Engagement und ihre Investitionen in Deutschland, der wichtigste Markt für Emirates in Kontinentaleuropa. Eine feine Sache ist natürlich, dass es sich um eine Panorama-Lounge handelt. Gelegen auf Ebene 5 bietet sie nämlich einen imposante Blick auf das Vorfeld des Terminal 3 und die gegenüber liegenden Flugaktivitäten samt Terminals 1 und 2 des Frankfurt Flughafens.

Signiture-Design. Das Design wurde von MMAC Interior Design (Dubai) und CKP Hospitality Consultants in Zusammenarbeit mit dem deutschen Berater Thomas Frank (Baierl & Demmelhuber Interior) entwickelt und vereint gestalterische Ansprüche mit den operativen Standards und Erlebniszielen von Emirates. Das einladende warme Farbkonzept in Brauntönen ist von der Premium-Kabine an Bord inspiriert. Emirates ließ sich das Engagement in die Lounge der nächsten Generation c. 12 Mio. Euro kosten und stellt ein klares Bekenntnis zu Frankfurt als strategisch wichtigem Standort und zentralem Drehkreuz dar.  

Die Lounge, die täglich ab drei Stunden vor Abflug geöffnet ist, gliedert sich in verschiedene Bereiche: Ankunftsbereich, Lounge-Bereich, Dining-Bereich, Duschsuiten, Gebetsräume sowie VIP- und Ruhezonen. Apopos Dining Bereich: Dort ist an jedem der über 20 Tische eine Ladestation mit zusätzlichem USB-C-Anschluss integriert, was nach CM-Erfahrung hervorragend klappt. 

Ideal für Geschäftsreisende. Für Passagiere, die während ihrer Reise arbeiten, und das sind nun mal Business Traveller, bietet das neue Lounge-Konzept privatere Bereiche sowie Gemeinschaftsflächen, die sowohl als soziale Treffpunkte als auch als Arbeitsbereiche konzipiert sind. Details wie Sitzmöbel aus italienischem Öko-Leder, kabelloses Laden und universelle Stromanschlüsse an jedem Sitzplatz erleichtern das Arbeiten. Die charakteristischen Rolex-Uhren von Emirates schmücken die Wände und zeigen globale Zeitzonen an.

 Food-&-Beverage-Konzept .Mit großzügigen Sitzbereichen und einer einladenden Atmosphäre wurden die Dining-Bereiche in den neuen Lounges rund um kulinarisches Erlebnis und Live-Cooking neu konzipiert. Das Food-&-Beverage-Konzept orientiert sich an den Vorlieben der internationalen Emirates-Gäste und kombiniert etwa 60 % internationale Küche mit 40 % regionalen Spezialitäten. Jede Lounge vrtfügt über ein „Made in City“-Konzept mit lokal inspirierten Gerichten, die von den Küchenchefs vor Ort zubereitet und durch internationale Angebote ergänzt werden. In Frankfurt umfasst dies ein eigenes „Made in Frankfurt“-Menü. 

Eine eigens gestaltete Kunstwand präsentiert großformatige Kunstwerke. Zum Start werden zunächst identische Werke in allen neuen Lounges gezeigt. 

 Der Zugang erfolgt i.d.R. über Premium-Tickets (First/Business Class) oder den Vielfliegerstatus (Emirates Skywards Mitglieder mit Platinum- und Gold-Status) Alternativ ist der Zutritt auch gegen eine Gebühr möglich. 

2027: 40 Jahre Emirates in Frankfurt. Emirates verbindet Frankfurt seit 1987 als ersten deutschen Abflughafen mit täglichen Flügen nach Dubai und bietet darüber hinaus Anschluss an derzeit 138 Ziele in seinem globalen Streckennetz. Die Strecke wird drei Mal täglich bedient und unterstreicht die Bedeutung Frankfurts als wichtigen Partnerflughafen sowie als bedeutendes Tor für den Incoming-Tourismus in Hessen. Emirates betreibt 39 eigene Flughafenlounges, darunter acht in Dubai, an allen vier deutschen Abflughäfen und 28 weiteren großen Flughäfen weltweit. Quelle: Emirates / CM

 

Bahn meldet neuen Finanzvorstand

Der Aufsichtsrat der DB AG hat heute in seiner turnusmäßigen Sitzung Michael Obrowski zum neuen Finanzvorstand der Deutschen Bahn (DB) berufen. Der 57-jährige erfahrene Finanzer und Diplom-Wirtschaftsingenieur übernimmt die Aufgabe voraussichtlich zum 1. September 2026. Er kommt aus der Mobilitätsbranche und wechselt von einer Vorstandsposition im VW-Konzern zur Bahn.

Das Vorstandsteam um DB-Chefin Evelyn Palla ist damit nach den Neuzugängen Bernhard Osburg (Vorstand Güterverkehr) und Harmen van Zijderveld (Vorstand Regionalverkehr) vollständig besetzt.

Obrowski führt bei der VW-Tochter Volkswagen Nutzfahrzeuge seit 2021 das Finanz- und IT-Ressort – Bereiche, die auch im neu zugeschnittenen DB-Finanzressort unter einem Dach gesteuert werden. Zuvor leitete er fünf Jahre das Konzern-Controlling der Volkswagen AG. Er war insgesamt rund drei Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen des Unternehmens im In- und Ausland tätig. Während seiner langjährigen Karriere als Spitzenmanager in einem Großkonzern gehörte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Führungskräften, Mitarbeitenden sowie internen und externen Interessenvertretern zu seinem Arbeitsalltag.

Aufsichtsratsvorsitzender Werner Gatzer: „Michael Obrowski ist eine Führungspersönlichkeit mit herausragender Expertise als CFO in einem Großkonzern. Er bringt alle Erfahrungen und Fähigkeiten mit, um das Finanzressort mit Energie und Augenmaß weiterzuentwickeln. Mit dieser Personalentscheidung ist die Neuaufstellung des DB-Vorstands erfolgreich abgeschlossen.“

DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla: „Ich freue mich, dass mein Vorstandsteam nun komplett ist. Michael Obrowski ist genau der Richtige, um die strategische Neuausrichtung der DB mit einem starken Finanzressort voranzutreiben. Er verfügt über umfassende Erfahrung als Manager, kennt die Mobilitätsbranche und wird mit seinem Fokus auf Umsetzung zum Erfolg der Geschäfte beitragen.“ Quelle: DB / CM

Das ist ein Knaller – Der neue BYD Dolphin G DM-i

BYD, der weltweit führende Hersteller elektrifizierter Fahrzeuge, schickt sich an, den Mitbewerbern auf dem deutschen Markt Marktanteile wegzunehmen. Im Mai 2026 lag der chinesische Autobauer in Deutschland bereits mit 6,168 % Marktanteil nur noh knapp hinter Fiat, Renault und Ford, aber vor Tesla, Kia und sogar vor Toyota. Schergewichte wie die Marken Peugeot, Volvo oder auch Mazda hat der Empokömmling aus dem Reich der Mitte hinter sich gelassen. Beim bisherigen Gesamtmarktanteil 2026 liegt BYD derzeit bei 2,6 %. Geht es mit dem Wachstum des Vertriebsnetzes so weiter, werden bis Ende 2027 ca. 400 Verkaufsstellen bereit stehen, so Vertriebschef Patrick Schulz bei der Präsentation des jüngsten Neulings, dem DOLPHIN G DM-i. Wir hatten die Gelegenheit, den Halbstromer im Raum Berlin zu fahren.

Country-Manager Lars Bialkowski spricht von einem revolutionären Neuzugang im europäischen B-Segment – dem klassischen Kleinwagensegment. Angetrieben vom bahnbrechenden Super-Hybrid mit DM-Technologie von BYD verbindet der DOLPHIN G DM-i kompakte Abmessungen mit der Alltagstauglichkeit eines Familienfahrzeugs sowie einer rein elektrischen Reichweite von über 100 km. Der Plug-in-Hybrid ist im Kleinwagensegment der erste seiner Art mit dieser Technologie. Er richtet sich nicht nur an Kunden, die einen erschwinglichen Kompaktwagen suchen, der die lokale Emissionsfreiheit eines reinen Elektrofahrzeugs mit der maximalen Langstreckenflexibilität eines Hybrids verbindet, sondern auch an die gewerbliche Klientel, darunter Flottenkunden. 

Der Super-Hybrid mit DM-Technologie soll mit oller Batterieladung und vollem Tank eine Gesamtreichweite von mehr als 1.000 km erreichen. Das ist wirklich phänomenal und im B-Segment mit keinem anderen Fabrikat machbar. Die Kombination aus Effizienz und Langstreckentauglichkeit ist im B-Segment einzigartig. Der Autobauer  demonstriert mit diesem auch in Sachen Design recht schicken Automobil, was Kunden von einem Kleinwagen im elektrischen Zeitalter erwarten können. Neben der hohen elektrischen Reichweite, einer intelligente Hybridtechnologie und fortschrittlichen digitalen Features bietet der DOLPHIN G DM-i nachhaltige alltagstaugliche Mobilität. 

Exterieur-Design. Mit einer Länge von 4.160 mm und einer Breite von 1.825 ist der „Kleine“ im urbanen Umfeld angenehm wendig und leicht zu parken. Die Frontpartie greift die jüngste Evolutionsstufe des vom Ozean inspirierten BYD-Designs auf: sanfte, fließende Linien treffen auf präzise integrierte Lufteinlässe für den Super-Hybrid-Antrieb im unteren Stoßfänger. Markante, nahezu senkrechte Linien zu den äußeren Kanten hin lassen das Modell optisch breiter erscheinen. Entlang der Seite zieht sich eine markante Charakterlinie vom vorderen Kotflügel bis ins Heck, während klar gestaltete Flächen im unteren Türbereich die Gürtellinie optisch verjüngen. Am Heck streckt sich eine durchgehende Leiste über die gesamte Breite, in die sowohl das BYD-Logo als auch die LED-Rückleuchten integriert sind. 

Interieur. Der Innenraum bietet ein angenehmes Raumgefühl. Der Wagen lässt sich intuitiv bedienen. Das 8,8-Zoll-Digitalinstrument fließt harmonisch in die durchgehende Gestaltung ein, während der Infotainment-Bildschirm – wahlweise 10,1 oder 12,8 Zoll – griffgünstig erhöht auf der Mittelkonsole positioniert ist. Der Gangwahlhebel sitzt an der Lenksäule und schafft so zwischen den Vordersitzen zusätzlichen Raum für eine zweistufige Ablage mit Trenneinsatz, Becherhalter und – je nach Ausstattung – für eine kabellose Smartphone-Ladeschale. Eine klar strukturierte Tastenleiste am unteren Rand des Armaturenbretts steuert zentrale Funktionen wie die Frontscheiben-Enteisung und die Fahrmodi.

Ein durchdachtes Fahrzeugkonzept und ein Radstand von 2.610 mm – länger als bei allen konventionell angetriebenen Wettbewerbern des DOLPHIN G DM-i – ermöglichen eine klassenführende Raumausnutzung. So bietet der Kleinwagen nicht nur Platz für fünf Erwachsene sowie ein Kofferraumvolumen von 425 Litern.  Durch Umklappen der im Verhältnis 40:60 geteilten Rücksitzlehnen lässt sich das Volumen auf bis zu 1.225 Liter erweitern. Praktische Befestigungshaken an den Seiten des Laderaums sorgen dafür, dass Einkäufe jederzeit sicher verstaut sind.

Technologie. Der DOLPHIN G DM-i nutzt das Potenzial des von BYD selbst entwickelten Super-Hybrid mit DM-Technologie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Plug-in-Hybridsystemen ist die BYD-DM-Architektur elektrisch geführt – das bedeutet, dass in den meisten Fahrsituationen der drehmomentstarke Elektromotor die Räder antreibt. Dadurch entsteht ein leises und reaktionsschnelles Fahrerlebnis – ähnlich wie bei einem BEV. Der Xiaoyun-Benzinmotor mit 1,5 Litern Hubraum arbeitet dabei so effizient wie möglich und dient hauptsächlich dazu, die Blade-Batterie geladen zu halten. Die Bezeichnung DM-i des Super-Hybrids steht für Dual Mode Intelligence – also eine intelligente Steuerung zweier Antriebsmodi. Diese Bezeichnung vereinfacht ein System, das aus zwei Elektromotoren (einem Antriebsmotor und einem Generator), einem Benzinmotor sowie einer kontinuierlichen Steuerung durch Leistungselektronik besteht, um die optimale Kombination aus Leistung sowie Effizienz bereitzustellen. Diese Technologie bietet zwei Fahrmodi, den elektrischen EV-Modus und den hybriden HEV-Modus, allerdings kann letzterer auf verschiedene Arten arbeiten.

Im EV-Modus agiert das Fahrzeug wie ein reines Elektroauto: Es nutzt nur die Energie der Batterie, und der Benzinmotor bleibt so lange ausgeschaltet, bis der Ladezustand der Batterie auf ein bestimmtes Niveau abgesunken ist. Dabei kommt ausschließlich der Elektromotor zum Einsatz, der zudem beim Bremsen Energie rekuperiert und die Batterie auflädt. Wählt der Fahrer den HEV- bzw. den Hybridmodus, oder aktiviert das Fahrzeug diesen automatisch bei niedriger Batterieladung, dann übernimmt das intelligente Energiemanagement. Es wechselt je nach Ladezustand und Fahrsituation flexibel zwischen fünf verschiedenen Betriebsarten, um stets die optimale Balance aus Effizienz und Leistung zu gewährleisten. Bei Bedarf an effizienter Fahrt mit hoher Geschwindigkeit kann der elektrische Antriebsmotor die Vorderräder antreiben – und zwar nicht nur mit Energie aus der Batterie, sondern auch mit Strom vom Generatormotor, der seinerseits vom Benziner gespeist wird. Sind die Leistungsanforderungen geringer und der Ladezustand der Batterie niedrig, wird nur ein Teil der vom Generatormotor erzeugten Energie an den Antriebsmotor weitergegeben. Der restliche Anteil wird genutzt, um die Batterie wieder aufzuladen.

Im DOLPHIN G DM-i leistet der permanentmagneterregte Synchron-Elektromotor allein 120 kW (163 PS) und 210 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt das Fahrzeug in nur 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. BYD bietet für den DOLPHIN G DM-i zwei Größen der innovativen Blade-Batterie an. In der Active-Version (Basisvariante) verfügt sie über eine Kapazität von 7,42 kWh, was eine kombinierte rein elektrische WLTC-Reichweite von 40 km und eine Gesamtreichweite von 1.020 Km ermöglicht. Die Ausstattungsvarianten Boost, Comfort und Sport sind mit einer 18,3 kWh großen Blade-Batterie ausgestattet. Diese erhöht die rein elektrische Reichweite auf 105 km und die kombinierte Gesamtreichweite auf 1.040 km. Gleichzeitig sinken die CO₂-Emissionen von 60 g/km auf nur 32 g/km.

Die Active-Modelle verfügen über einen On-Board-Charger mit 3,3 kW, der die Batterie in knapp unter drei Stunden von 15 auf 100 % aufladen kann. Die Versionen Boost, Comfort und Sport erhöhen die Ladeleistung auf 6,6 kW und bieten zusätzlich eine DC-Schnellladefunktion mit bis zu 39 kW. Damit lädt die 18,3-kWh-Batterie in nur 26 Minuten von 10 auf 80 %.

Vier Ausstattungslinien: Kunden können unter drei Ausstattungslinien sowie einer zusätzlichen Sport-Edition wählen. Empfehlenswert als Geschäftswagen sind die beiden nächst höheren Ausstattungslinien Boost und  Comfort.  Erstere besitzt ein größeres 12,8-Zoll-Infotainment-Display und bietet zusätzlich beheizbare Vordersitze sowie ein beheizbares Lenkrad, einen automatisch abblendenden Rückspiegel, elektrisch anklappbare Außenspiegel, mehrfarbige Ambientebeleuchtung im Innenraum, ein 15-W-Wireless-Ladepad für Smartphones, hintere Lüftungsdüsen, USB-Ladeanschlüsse im Fond sowie ein leistungsstärkeres Audiosystem mit acht Lautsprechern. Mit der Boost-Linie hält zudem die Funktion Vehicle-to-Load (V2L) Einzug – ein besonders cleveres Feature im Kleinwagensegment. V2L ermöglicht es, externe Geräte auch fernab einer Steckdose direkt über das Fahrzeug mit Strom zu versorgen, sei es eine Kaffeemaschine, ein Laptop, stimmungsvolle Lichterketten oder sogar ein tragbarer Grill. Schließlich die Comfort-Variante:  Sie beinhaltet u.a. ein großformatiges Head-up-Display, ein Panoramadach mit elektrisch verstellbarem Sonnenschutz, Projektionsleuchten in den Außenspiegeln, eine Kombination aus Stoff- und veganer Lederausstattung, eine elektrische Sitzverstellung inklusive elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz sowie eine 360-Grad-Kamera. Größere 18-Zoll-Leichtmetallfelgen runden das Gesamtpaket ab. Auch das Infotainmentsystem ist aufgewertet: Mit integrierter Google-Anbindung bietet es Google Maps und den Google Assistant sowie die Möglichkeit, zusätzliche Apps wie Spiele und Streaming-Dienste zu installieren.

Zur Fahrerassistenz gehören in allen Ausstattungslinien u.a. ein adaptiver Tempomat sowie ein intelligenter Tempomat, ein Notfall-purhalteassistent und Spurverlassenswarner, Front- und Heck-Querverkehrswarner inklusive Querverkehrsbremsfunktion, Totwinkelwarner, ein Fahrerüberwachungssystem sowie eine Ausstiegswarnung. Der BYD DOLPHIN G DM-i steht in vier Metallic-Farben zur Wahl – Skiing White (Weiß), Time Grey (Grau), Obsidian Black (Schwarz) und Ocean Blue (Blau) – sowie in Uni Oxford White (Weiß) und dem Perleffekt-Lack Orange Sunset (Orange). 

Kurz zu den Preisen: Active startet bei € 28.990, Boost folgt mit € 31.990, Comfort mit € 33.490 und Sport mit € 34.990.  In Zusammenarbeit mit der LA Autobank gibt es ein spezielles Leasing-Angebot. Bei Anzahlung von € 4.500 ist der PHEV für Raten von € 134 (Active), € 172 (Boost), € 186 (Comfort) und € 199 (Sport) zu haben. 

Unser erstes Fazit: Ein schicker ungemei effizienter Kleinwagen, der bei gewissenhaftem Laden sehr sparsam zu bewegen ist. Zu den angegebenen Preisen bietet dieser BYD mehr als alle Wettbewerber in diesem Segment, wobei man bedenken muss, dass die Listenpreisen sehr viel niedriger ausfallen könnten, wenn nicht die auf jedes chinesische Fahrzeug 40 % Zoll erheben würde. Aber auch so ist der Wagen sein Geld wert. Der Dolphin G DM-i lässt sich absolut sicher bewegen, wenngleich uns das Fahrwerk zwar dynamisch aber etwas hart abgestimmt erschien. Positiv fiel uns auf, dass der Kleinwagen, den eir in der schicken orangen Farbgebung gefahren haben, u.a. in Sachen Akustik ein Musterschüler ist. Unsere Schulnote: 2+. Quelle: BYD / CM

Strom laden in Deutschland am teuersten

Die im Jahr 2022 deutschlandweit massiv gestiegenen Stromkosten machen sich seither an den Ladestationen bemerkbar. Fast alle Anbieter haben ihre Preise damals deutlich angehoben. Unter rund 50 Cent pro kWh erhalten E-Auto-Fahrende unterwegs selten Energie, so der ADAC bei seinem Vergleich der Ladenetzwerke und Stromkosten. 

Das HPC-Ladenetzwerk von Tesla mit mehr als 4.000 Ladepunkten in Deutschland ist beim ADAC Kostenvergleich nicht aufgeführt. Es ist auch zugänglich für Fremdmarken. Die Preise im Supercharger-Netzwerk der Amerikaner sind nicht fix, sondern variieren je nach Standort und Tageszeit. An den Ladestationen gibt es Spitzen- und Nebentarife. Der aktuelle Preis wird auf deren Touchscreens oder in der App angezeigt. Mit der Supercharging-Mitgliedschaft für 9,99 Euro im Monat kann man das E-Auto deutlich günstiger laden als ohne Tesla-Abo. Tesla-Fahrer zahlen automatisch sehr viel weniger. Zum Vergleich: An den Hyperstationen in den USA zahlen Tesla-Fahrer maximal 20 % des deutschen Preises. 

Es gibt verschiedene Arten von Serviceanbietern für Elektromobilität – nicht immer ist das Unternehmen, das die Ladesäule betreibt, auch dasselbe, das den Ladevorgang mit swn Verbrauchern abrechnet. 

Manche Anbieter – etwa Stadtwerke oder große Konzerne – sind vor allem in einer Region stark und betreiben dort viele eigene Ladepunkte. Andere Anbieter sind überregional vertreten und ermöglichen den Zugang zu vielen Ladenetzen für E-Autos, auch im Ausland. Das funktioniert über (E-)Roaming: Tarifanbieter schalten ihre Kunden an Ladepunkte verschiedener Betreiber frei und stellen die Rechnung für den geladenen Strom – technisch oft über Roaming-Plattformen im Hintergrund.

Es gibt viele Mischmodelle. Ein Unternehmen kann also eigene Ladestationen in einer Region betreiben und gleichzeitig deutschlandweit sowie im Ausland als Roaming-Anbieter auftreten.

Beim Flickenteppich an Serviceanbietern in Europa könnte sich künftig etwas verbessern. Die vier Ladenetzbetreiber Ionity, Fastned, Electra und Atlante machen seit Juli 2025 gemeinsame Sache, um Reisenden den elektrischen Alltag auf langen Strecken erleichtern. Neuerdings firmieren sie als Charge League. Registrierte E-Auto-Fahrer erhalten damit Zugriff auf mehr als 1.700 Ladestationen mit über 11.000 Ladepunkten in 25 Ländern.

Wer z.B. als Geschäftsreisender häufig außerhalb seiner Region auf Langstrecke oder im Ausland lädt, für den ist ein Vertrag mit einem (oder mehreren) E-Roaming-Anbietern oft sinnvoll: Man braucht dann weniger einzelne Apps/Karten und kann mehr Ladepunkte mit demselben Zugang nutzen.

Wie in Deutschland sieht es bei den Strompreisen an den Ladesäulen in Belgien oder Dänemark aus, denn auch hier kostet eine Kilowattstunde an einem DC- / HPC-Lader zwischen 0,60 und 0,90 Euro. Die AC-Lader liegen mit zumeist maximal 11 bis 22 kW mit 0,50 bis 0,69 Euro / kWh darunter. Günstiger sind die meisten Ladesäulen in Österreich, Italien oder Frankreich Dort rangieren die Ad- hoc-Preise zischen 0,45 und 0,69 Euro/kWh. Am günstigsten sind die Ladesäulen in den Niederlanden sowie in Skandinavien. Dort stehen nicht nur besonders viele Hypercharger mit bis zu 400 kW an Rastplätzen und auf Parkplätzen und die Kilowattstunde kostet oftmals kaum höchsten 20 Cent. Diverse Anbieter bieten von der Uhrzeit abhängige Tarife: Früh am Morgen ist das Laden meist am günstigsten.

Noch mehr sparen lässt sich im Ausland bei einigen Super- und Baumärkten, sie bieten während des Einkaufs das Strom tanken zum Nulltarif.  

Ein großes Ärgernis vor allem in Deutschland bleiben dagegen die Blockierkosten, denn wer mehr als vier Stunden an einem AC-Lader oder mehr als 45 / 60 Minuten an einem DC- Schnelllader parkt, der muss ab 10 Cent/Minute blechen. Zumeist ist die Blockiergebühr jedoch auf zwölf Euro begrenzt.

Deutschland. In der Bundesrepublik ist Strom Tankn nirgendwo günstig. Abzocke heißt die Devise der Anbieter. Im mittelfränkischen Treuchtlingen nicht weißt von Ingolstadt musste CM kürzlich erst € 1,08/kWh an einer Schnellladesäulen bezahlen. Das ist Wucher pur. In Deutschland wird das weitgehend flächendeckende Netzwerk zunehmend auf in ländlichen Gebieten vervollständigt. Die Preise an den Ladesäulen sind die höchsten in Europa und sogar weltweit. 

Belgien. Beim westlichen Nachbarn Deutschlands ist das E-Ladenetz sehr gut ausgebaut. können E-Fahrer bei vielen Supermarkt-Parkplätzen und bei manchen Hotels kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Preise für das Strom laden sind aktuell geringfügig niedriger als in Deutschland. 

Dänemark. Das Ladenetz ist gut ausgebaut. Einige Fähren sind mit Ladestationen ausgestattet. Teils ist es notwendig, einen Ladeplatz vorab zu reservieren. Infos auf den Webseiten der dänischen Fähranbieter. In vielen Innenstädten gilt für Elektrofahrzeuge auf Stellplätzen mit Ladestationen eine zeitliche Begrenzung und eine Ladepflicht. Die Beschilderung vor Ort (P + Steckersymbol) gibt Auskunft über die Standplätze sowie die erlaubte Parkdauer. In die Umweltzonen der Städte dürfen keine Verbrenner einfahren. Die Preise für das Strom ladenliegen akrtuell bis zu 20 % unter den deutschen.

Finnland. Im hohen Norden Europas ist vor allem der Süden und Norden bestens mit E-Ladesäulen versorgt. Auf öffentlichen Parkplätzen in Helsinki ist die Parkgebühr für BEV halbiert. Der größte Anbieter von Ladestationen ist Virta. Ltd. An dessen Stationen kann einfach per Virta.-App oder ad hoc bezahlt werden. Die meist genutzte Bezahlmethode in Finnland ist PlugSurfing RFID/APP. Die Srompreises liegen bis zu 60 % unter den deutschen Tarifen. 

Frankreich. Auch die Französen haben ein gut ausgebautes Ladenetz. Weniger dicht ist das Netz in der Mitte des Landes. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen, z.B. bei Auchan oder Leclerc. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.  

Großbritannien. Im Vereinigten Königreich ist vor allem der Süden gut mit Ladestationen versorgt. In Schottland ist das Netz noch weniger dicht. In Umweltzonen sind BEV von den Einschränkungen nicht betroffen. Einige Einkaufszentren und Hotels bieten kostenlose Lademöglichkeiten an.  Die Strompreises liegen bis zu 40 % unter den deutschen Tarifen.  

Italien. Der Norden ist am besten mit Ladestationen versorgt, beispielsweise Südtirol und Trentino, aber auch der Raum Neapel und Sizilien sind gut dran. Achtung: An Ladesäulen in Italien darf nur geparkt werden, wenn das Auto auch geladen wird. Ein Verstoß kann bis zu 345 Euro kosten. In einigen größeren italienischen Städten wie Mailand oder Bologna sind BEV nach Registrierung von der City-Maut befreit. Entlang des Brennerpasses finden sich einige kostenlose Ladesäulen. Auch auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.   

Luxemburg. Die Ladeversorgung ist vor allem im Süden des Landes und in der Region um Luxemburg-Stadt hervorragend. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen und bei vielen Hotels können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen. 

Niederlande. Hier ist das Netz mit öffentlichen Ladestationen im gesamten Lad  besonders dicht. 

BEV sind i.d.R. in Umweltzonen frei zu bewegen, anders als Verbrennerautos. Die Strompreises liegen bis zu 50 % unter den deutschen Tarifen. 

Norwegen. Dort werden Verbrenner nicht mehr zugelassen. Das E-Ladenetz Netz ist mit Ausnahme des hohen Nordens sehr dicht. In einigen Städten dürfen BEV auf öffentlichen Parkplätzen zu reduzierten Preisen parken. BEV aus dem Ausland zahlen nach Registrierung auf mautpflichtigen Strecken in Norwegen reduzierte Gebühren; auf einigen fahren sie gänzlich mautfrei. Auf der zahllosen Fähren wird für E-Autos ein Rabatt vom 50 % auf den Fahrpreis gewährt, die Nutzung einiger inländischer Fährverbindungen ist für E-Fahrzeuge sogar kostenlos. Die Strompreises liegen 70 bis 80 % unter den deutschen Preisen.

Österreich. Die Ösis verfügen über ein flächendeckendes Ladenetzwerk. Auf manchen Supermarkt-Parkplätzen wie z. B. bei Hofer (= Aldi) oder auch bei Hagebaumarkt können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. In einigen Städten wie Wien muss an öffentlichen E-Ladestationen keine Parkgebühr bezahlt werden, solange das E-Fahrzeug lädt. Fahrzeuge mit E-Kennzeichen sind in Österreich von den Umwelt-Tempolimits auf Autobahnen befreit. Die Sttrompreise liegen ca. 20 % unter dem deutschen Preis.

Polen. Beim östlichen Nachbarn Deutschlands sind vor allem der Westen und das Zentrum des Landes sowie Schlesien gut  mit Ladestationen versorgt. Noch weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Auf einigen öffentlichen Parkplätzen in Polen stehen kostenlose Ladesäulen zur Verfügung. BEV parken auf öffentlichen Parkplätzen gebührenfrei. BEV dürfen  die Busspur benutzen und in den Stadtzentren von Breslau und Krakau außerdem einige autofreie Straßen wie z.B. Fußgängerzonen befahren. Achtung: E-Fahrzeuge chinesischer Hersteller dürfen in Polen nicht in der Nähe strategisch wichtiger Anlagen parken. Die Strompreise liegen bis zu 40 % unter den deutschen.

Schweden. Vor allem der Süden ist gut mit Ladestationen versorgt. Weniger dicht ist das Netz in der Mitte und im Nordwesten des Landes. In einigen Parkhäusern und auf manchen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen, z.B. bei Coop oder Ikea. In kommunalen Umweltzonen dürfen E-Fahrzeuge in Schweden uneingeschränkt fahren. In Stockholm zahlen E-Autofahrer eine Parkgebühr, können dafür aber kostenlos laden. 

Schweiz. Die Eidgenommen haben ein flächendeckendes Ladenetzwerk. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen; das ist auch bei vielen Hotels so. Strom ist ca. 20 bis 30 % günstiger als in Deutschland.  

Slowakei. Am besten die Ladesäulen versorgt ist der Westen des Landes. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen müssen BEV für das Parken nicht bezahlen. Bei einigen Supermärkten in der Slowakei können Kunden kostenlos Ladestationen nutzen, z.B. bei Billa. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland.

Slowenien. Insbesondere das Landeszentrum ist gut mit Ladestationen versorgt. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen können BEV bis zu drei Stunden kostenlos parken. Einige Hotels, Campingplätze und Einkaufszentren stellen ihren Kunden kostenlose Lademöglichkeiten zur Verfügung. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland. 

Spanien. Vor allem der Osten des Landes ist gut mit Ladestationen versorgt: de anderen Landesteile holen aber stark auf. BEV dürfen uneingeschränkt in die Umweltzonen einfahren. Voraussetzung hierfür ist die blaue Umweltplakette „Distintivo Ambiental DGT“ oder eine Registrierung des Fahrzeugs. In Barcelona zahlen BEV mit einer „electric vehicule card“ in blauen Parkzonen reduzierte Gebühren. In vielen anderen Städten dürfen E-Autos kostenfrei parken. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland. 

Tschechien. Am besten ist die Region um Prag mit Ladepunkten. Noch weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Auch viele Hotels und Gasthöfe bieten ihren Gästen Lademöglichkeiten an. Strom tanken ist bis zu 40 %  günstiger als in Deutschland. 

Ungarn. Bei den Magyaren sind vor allem das Zentrum um Budapest und der Westen des Landes mit Ladestationen versorgt. Weniger dicht ist das Netz auf dem Land.  Bei einigen Supermärkten kann man das BEV kostenlos laden. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen müssen BEV fürs Parken nicht bezahlen. Strom ist bis zu 40  % günstiger als in Deutschland. Quelle: ADAC / CM