Im vergangenen Herbst kündigte Lufthansa an, bis 2030 insgesamt 4.000 Stellen in der Verwaltung abzubauen. Jetzt wird klar, wie der Konzern den Personalabbau bei der Kernmarke und in zentralen Bereichen angehen will. Im Mittelpunkt steht zunächst ein Freiwilligenprogramm.
Die deutsche Lufthansa konkretisiert die Umsetzung ihres in 2025 angekündigten Sparprogramms. Damit sollen zunächst bis zu 550 Vollzeitstellen in der Kernmarke Lufthansa Airlines sowie in zentralen Konzernbereichen abgebaut werden.
In einem internen Schreiben an die Beschäftigten startet der Konzern bei der Deutschen Lufthansa AG das Freiwilligenprogramm ‘New Ways’. Mitarbeitenden werden klassische Aufhebungsverträge mit Abfindungen angeboten. Alternativ können sie sich für eine bezahlte, unwiderrufliche Freistellung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses entscheiden. Während dieser Zeit ist auch eine Tätigkeit außerhalb des Lufthansa-Konzerns möglich. Zudem sollen etwa 1.500 Vollzeitstellen an internationale Standorte des Konzerns verlagert werden
Das Programm ist Teil des bereits im vergangenen Herbst angekündigten Restrukturierungsvorhabens. Bis 2030 will Lufthansa konzernweit rund 4.000 Stellen in der Verwaltung abbauen. Ziel ist es, Kosten zu senken. Währenddessen genehmigen sich die Vorstände weiterhin riesige Gehälter. Anstatt selbst Vorbilder beim Sparen sein zu wollen.
Gleichzeitig plant die Lufthansa Group, verschiedene Funktionen wie Vertrieb oder Netzwerkplanung stärker zu bündeln und zentral für mehrere Konzerngesellschaften zu steuern. Quelle: LH / CM