Marriott zieht die Reißleine wegen Erschleichens von Rabatten

Marriott International hat für einige Großkunden eine Überprüfung von Firmenrabattcodes (Corporate Codes) bei Online-Direktbuchungen über die Website von Marriott oder die Bonvoy-App eingeführt. 

Laut Travel-Managern überprüfen einzelne Hotels nicht immer, ob Reisende, die einen Firmenrabattcode nutzen, tatsächlich bei dem betreffenden Unternehmen beschäftigt sind. Dies ermöglicht es versierten bzw. „schlauen“ Reisenden, Rabatte in Anspruch zu nehmen, auf die sie eigentlich keinen Anspruch haben.

„Hotels rechnen bereits damit, dass diese irgendwie Codes nach außen dringen“, schrieb der Reddit-Nutzer u/dannyinternet auf seiner Website „GoCostGo“. Die Seite gibt nicht nur Tipps zur Nutzung von Firmenrabattcodes, sondern pflegt auch eine aktuelle Datenbank mit Codes für verschiedene Hotelketten. „Eine vollständige Unterbindung der Nutzung würde mehr Personalaufwand, langsamere Check-in-Prozesse und mehr Reibungsverluste bedeuten“, heißt es dort.

Der US-Hotelkonzern Marriott wehrt sich gegen den Missbrauch von Firmenraten. Foto: Marriott

Besonders anfällig für Missbrauch sind die dreistelligen Rabattcodes von Marriott, da sie leicht erraten werden können.

Der neue Verifizierungsprozess von Marriott – „Corporate Qualified Rate Validation“ (kurz: Corporate QRV) – verlangt von Nutzern, die einen Firmenrabattcode direkt auf der Marriott-Website oder über die Bonvoy-App anwenden möchten, die Eingabe ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse. Anschließend muss der Buchungsversuch per E-Mail bestätigt werden. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, ähnlich dem Verfahren, das man beispielsweise bei der Anmeldung für E-Mail- oder Bankkonten kennt.

Auf einer Seite im „Bonvoy“-Hilfe-Center von Marriott wird erläutert, dass die geschäftliche E-Mail-Adresse nicht zwingend mit der E-Mail-Adresse übereinstimmen muss, die für das Marriott-Bonvoy-Konto hinterlegt ist; für die Nutzung des „Corporate QRV“ (eines firmenbezogenen Verifizierungscodes) ist jedoch eine geschäftliche E-Mail-Adresse erforderlich. Zudem muss die Firmenzugehörigkeit nach der ersten Verifizierung nicht bei jeder Buchung erneut bestätigt werden.

Marriott bestätigte diesen Schritt gegenüber BTN. „Indem wir die Berechtigung vorab prüfen, möchten wir sicherstellen, dass Zimmer für unsere wichtigsten Firmenkunden, mit denen spezielle Raten vereinbart wurden, auch tatsächlich verfügbar bleiben“, erklärte ein Sprecher von Marriott.

„Ich bin ‚Lifetime Platinum‘-Mitglied und habe in den letzten 15 Jahren häufig Firmen-Codes genutzt“, schrieb ein Reddit-Nutzer in einem vor einer Woche veröffentlichten Beitrag. „Seit letzter Woche verlangt Marriott eine geschäftliche E-Mail-Adresse, an die ein Verifizierungscode gesendet wird. Damit dürfte der Spaß wohl vorbei sein.“

Wie im „Bonvoy“-Hilfe-Center angegeben, sind Reservierungen, die vor der Aktivierung des „Corporate QRV“ für ein Unternehmen getätigt wurden, von dieser Regelung nicht betroffen. Quellle: BTN / CM

Köln verliert zwei Hotels

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Und beim Pullmann-Hotrel an der Helenenstraße ist Ende November 2026 Schluss. Vor allem das Aus des Pullmann sorgt in der Domstadt für viel EWirbel. 

Wie der Kölner Stadt- berichtet, nennt der Interimsgeschäftsführer der insolventen Revo-Hotelgruppe, Gordon Geiser, technische Mängel als Grundfür das Mercure an der Friesenstraße. Notwendige hohe Investitionen in den Brandschutz machten einen Weiterbetrieb unrentabel.

Das Vier-Sterne-Hotel rund um die Sartory-Säle verfügt über 103 Zimmer und vier Tagungsräume für bis zu 200 Personen. An der Tür informiere ein Aushang über die Schließung: „Der Betrieb wurde eingestellt.“ Auch die bisherige Hotelseite auf dem Accor-Buchungsportal ist nicht mehr erreichbar. In der Accor-Buchungssuche für Köln wird das Hotel ebenfalls nicht angezeigt. Das Hotel wurde von der insolventen Revo-Hotelgruppe betrieben.

Beim Pullman-Hotel an der Helenenstraße gehen die Lichter Ende November 2026 aus. Das Traditionshaus hat 47 Jahre lang als Hofburg für die Kölner Karnevalisten gedient. Für die Hotelszene ist der Einschnitt spürbar, immerhin gehört das Pullman seit mehr als einem halben Jahrhundert zu den wichtigen Hoteladressen der Domstadt. Das Traditionshotel stellt Anfang Dezember seinen operativen Betrieb ein, zum Jahresende läuft der Pachtvertrag der Immobilie aus. 

Das Haus  verfügt über 275 Zimmer, große Veranstaltungssäle sowie Bars im Erdgeschoss und in der zwölften Etage. Der Pachtvertrag für die Immobilie, die dem schwedischen Investor Pandox seit April 2025 gehört,  endet am 31. Dezember 2026; der bisherige Betreiber AccorInvest ziehe sich zum Jahresende zurück.

Trotz der beiden Hiobsmeldungen läuft es im gesamten Kölner Hotelmarkt vergleichsweise gut. 

Aus Lufthansa Seeheim wird Lufthansa Group Hotel & Campus Seeheim

Das Konferenzhotel Lufthansa Seeheim heißt ab sofort Lufthansa Group Hotel & Campus Seeheim. Der neue Markenauftritt betont, was den Tagungsstandort bereits heute auszeichnet: Moderne Hospitality, ausgezeichnete Veranstaltungsbedingungen an einem naturnahen Standort in der Mitte von Deutschland und ein Umfeld, das Begegnung, Austausch, Zusammenarbeit und neue Ideen ermöglicht. 

Darüber hinaus verfügt das Haus über 483 Hotelzimmer sowie ein gastronomisches Angebot mit Restaurant, mehreren Bars und Terrasse mit einem einmaligen Blick entlang der hessischen Bergstraße.

Neuer Name, neuer Markenauftritt: Am 5. Oktober 2026 wurden erstmals die Fahnen des Lufthansa Group Hotel & Campus Seeheim gehisst.

Die Zugehörigkeit zur Lufthansa Group und die Offenheit für externe Kunden bilden dabei zwei Seiten desselben Profils. Das Lufthansa Group Hotel & Campus ist ein Veranstaltungsort für Mitarbeitende aus der Lufthansa Group und zugleich ein Partner für Unternehmen, Eventplaner und Gäste von außerhalb.

Seeheim blickt auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurück. Was als Lufthansa Schulungszentrum begann, entwickelte sich über das Lufthansa Training & Konferenzcenter und Lufthansa Seeheim zu einem der führenden Tagungs- und Konferenzhotels in Deutschland und Europa. 

Hotel & Campus: mehr als ein Tagungsort. „Hotel“ steht dabei für persönliche Gastfreundschaft und zeitgemäße Hotelstandards. „Campus“ erweitert den klassischen Hotel- und Konferenzgedanken: Zusammenarbeit findet nicht nur im Tagungsraum statt, sondern in unterschiedlichen Bereichen des Hauses.

Die Verbindung zur Welt der Aviation prägt Seeheim seit seiner Entstehung und inspiriert bis heute das Verständnis von Gastfreundschaft. „Der neue Name steht auch für die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Hauses. Unser Anspruch ist es, Angebot, Qualität und Leistungsfähigkeit an den Anforderungen unserer Gäste und Kunden auszurichten und Seeheim als modernen Hotel-, Tagungs- und Veranstaltungsort weiterzuentwickeln“, sagt Patrick Jonas, Geschäftsführer des Lufthansa Group Hotel & Campus Seeheim. Quelle:  LH Group Hotel & Campus Seeheim / CM

Sorgt Die Partei Die Linke für einen Niedergang der Versnattlungsmetropole Berlin?

Das Berlin Event Board täte gut daran, sich von der linksradikalen Partei Die Linke zu distanzieren. Denn nach einem Regierungswechsel in der Hauptstadt mit einer Linken-Bürgermeisterin steht für die Veranstaltungsmetropole Berlin viel auf dem Spiel. Die Berliner Veranstaltungs-, Tourismus- und Kongresswirtschaft könnte Schaden nehmen, indem viele der avisierten Veranstaltungsgäste ausbleiben. 

Berlin dürfte es als Veranstaltungsmetropole in Zukunft nicht einfach haben. Denn die Stadt soll künftig von einer mehr als fragwürdigen Partei regiert werden. Denn die Linke hat radikale Ideen, Drähte zu Kriminellen und ein Antisemitismus-Problem. Zudem hat die Jugendorganisation der Berliner Partei Die Linke die Polizei im Zusammenhang mit einer Demonstration online verbal angegriffen und als „kriminellen Clan“ bezeichnet.

Wer kann da noch Lust haben, Kongresse, Messen, Festivals und Sportevents in der Hauptstadt zu besuchen? Im Mittelpunkt einer Senatsberatung standen eine behördenübergreifende Servicestelle, ein berlinweiter Veranstaltungskalender und digitalere Verwaltungsprozesse. Mitgewirkt bei der Beratung hat das „Berlin Event Board“. Dem Gremium gehören das BEN Berlin Event Network, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Clubcommission, der DEHOGA Berlin, INTOURA Berlin, die Messe Berlin sowie visitBerlin und die visitBerlin Partnerhotels an. Um glaubwürdig zu bleiben ist das Berlin Event Board  gut beraten, sich von der radikalen Linken umgehend und scharf zu distanzieren. 

Die Servicestelle soll Veranstaltenden zukünftig als Anlaufstelle dienen, Zuständigkeiten erklären und über erforderliche Unterlagen sowie zeitliche Abläufe informieren. Leitfäden, Checklisten und ein Informationsportal sollen zudem helfen, Fehlanträge, Nachforderungen und Verzögerungen zu vermeiden. 

Darüber hinaus soll ein Veranstaltungskalender Events im öffentlichen Raum der Stadt frühzeitig sichtbar machen. So lassen sich Terminüberschneidungen erkennen und städtische Ressourcen besser planen. Für kleinere Eventformate liegt der Fokus auf Beratung und einheitlichen Informationen. Für internationale Großveranstaltungen sollen Host-City-Pakete mit koordinierter Unterstützung, Ausrichterverträgen und Willkommensleistungen entstehen.

Im vergangenen Jahr nahmen 13,7 Mio. Menschen an 87.000 Veranstaltungen in der Stadt teil. Der Veranstaltungs- und Kongressmarkt erzielte rund 1,46 Mrd. Euro Umsatz, sichert zudem Arbeitsplätze, stärkt Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel und trägt zur internationalen Sichtbarkeit Berlins bei. Ob das mit der Regierung durch radikale Linke so bleiben wird, daran darf man zu Recht zweifeln. Die Partei Die Linke steht wie die AfD dem bestehenden politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik Deutschland kritisch gegenüber und fordert grundlegende Veränderungen. Die Linke vertritt wie die AfD populistische oder radikale Ansätze, die den gesellschaftlichen Konsens der parlamentarischen Demokratie herausfordern. Quelle: CM

Konflikte und Inflation trüben den Ausblick auf die Hotelpreise für 2027

Laut „Hotel Monitor“ von American Express Global Business Travel (Amex GBT) werden die Hotelpreise in den meisten globalen Märkten im Jahr 2027 moderat steigen. Die stärksten Anstiege werden für Lateinamerika und Teile Europas erwartet, während das Wachstum in weiten Teilen Nordamerikas nahezu stagnieren dürfte.

Für das Jahr 2027 gibt Amex GBT die Prognosen für die einzelnen Städte als Spanne und nicht als Einzelwert an; als Gründe hierfür werden der Konflikt im Nahen Osten sowie die Volatilität der Rohstoffpreise genannt. Der Bericht basiert auf Daten aus dem Data Lake von Amex GBT sowie auf Inflations- und BIP-Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF), die mithilfe der Open-Source-Software „Prophet“ modelliert wurden. Alle Preisangaben erfolgen in der jeweiligen Landeswährung.

„Sollte der Konflikt im Nahen Osten nicht rasch beigelegt werden oder die weltweite Inflation auf dem Niveau bleiben, das der IWF in seinem ‚World Economic Outlook‘ vom Juli für 2026 prognostiziert hat (4,7 %), empfehlen wir, den unteren Prognosewert heranzuziehen“, schrieb Sara Andell, Director of Consulting Strategy bei Amex GBT Consulting, in dem Bericht. „Steigt die weltweite Inflation über 4,7 %, sollte der obere Wert der Spanne zugrunde gelegt werden.“

Nordamerika. Amex GBT geht davon aus, dass die Preissteigerungen im Jahresvergleich für 2027 in den meisten nordamerikanischen Städten bei maximal 3 % liegen werden. Die beiden Ausnahmen bilden die „Hotspots“ Mexiko-Stadt – mit der höchsten prognostizierten Spanne der Region (4,7 bis 7,1 %) – sowie San Francisco (3,6 bis 5,4 %). Dem Bericht zufolge hält sich in den meisten US-Märkten das Angebot an neuen Hotelkapazitäten (Hotel Construction Pipeline) im Gleichgewicht mit der Nachfrage. Seattle weist mit einer Spanne von 0 bis 0,8 % die niedrigste Prognose der Region auf; für Toronto wird ein Anstieg von 0,5 bis 1,9 % erwartet.

In Europa sind „solide“ Preisanstiege zu erwarten, da sich die Nachfrage aus dem Geschäfts- und Freizeitbereich trotz verhaltener Wachstumsprognosen für die Eurozone und das Vereinigte Königreich behauptet. Madrid weist für 2027 den höchsten prognostizierten Anstieg am oberen Ende der Spanne auf (6,1 bis 9,2 % im Jahresvergleich), gefolgt von Edinburgh (6,2 bis 7,1 %). Edinburgh führte im Juli als erste Stadt im Vereinigten Königreich eine stadtweite Touristenabgabe in Höhe von 5 % der Buchungskosten ein; Amex GBT geht davon aus, dass weitere britische Städte diesem Beispiel folgen werden. Der Monitor prognostiziert für London einen Anstieg von 3,6 bis 5,4 %, für Paris von 3,1 bis 4,8 % und für Frankfurt von 3,1 bis 4,7 %. Dublin verzeichnet mit 2,7 bis 4 % die niedrigste Spanne in der Region.

Im asiatisch-pazifischen Raum haben die Konflikte im Nahen Osten zu höheren Flugpreisen geführt, wobei Unternehmen laut Amex GBT nicht mit der Buchung günstigerer Hotels darauf reagiert haben. Seoul führt die Region mit einer Prognose für 2027 von 4,3 bis 6,4 % Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr an. Das Preiswachstum in Indien dürfte sich zwar etwas abschwächen, aber stark bleiben: 5 bis 5,5 % in Bengaluru und 4,5 bis 5 % in Delhi. Für wichtige chinesische Wirtschaftsmetropolen wird ein stagnierendes bis moderates Preiswachstum erwartet, da das Angebot weiterhin die Nachfrage übersteigt. Für Singapur wird ein Anstieg von 0,8 bis 1,6 % prognostiziert.

Lateinamerika weist laut Monitor die höchsten prognostizierten Preisanstiege für 2027 auf. São Paulo liegt mit 10,9 bis 12,2 % an der Spitze, angetrieben durch die Nachfrage von Unternehmen, u.a. aus dem expandierenden brasilianischen Öl- und Gassektor. Zwar befinden sich in Brasilien mehr als 20.000 Hotelzimmer in der Pipeline, doch laut Amex GBT werden diese Kapazitäten nicht rechtzeitig verfügbar sein, um die Preise für 2027 zu dämpfen; zudem kann der hohe Anteil unabhängiger Hotels die Verhandlungen erschweren. Für Buenos Aires wird ein Preisanstieg von 8,1 bis 8,7 % und für Santiago von 2,8 bis 4,2 % prognostiziert.

Im Nahen Osten und in Afrika belastet der Konflikt weiterhin die Nachfrage in der Golfregion. Amex GBT prognostiziert für Dubai einen Preisanstieg von 1 bis 2 %, weist jedoch darauf hin, dass Einkäufer noch günstigere Raten aushandeln könnten, da die Hoteliers darum bemüht sind, Besucher zurückzugewinnen. Für Riad wird ein Anstieg von 1,5 bis 3,2 % erwartet, für Abu Dhabi von 1,7 bis 4,1 %. Johannesburg verzeichnet mit einer Spanne von 4,6 bis 7,3 % den stärksten Anstieg in der Region. Quelle: Amex GBT / CM

Crown Plaza Frankfurt schließt mit sofortiger Wirkung

Am Morgen des Montag, 21. September 2026, sollen die Mitarbeitenden des Crowne Plaza in Frankfurt mündlich erfahren haben, dass ihr Hotel schließen wird. Betreiber ist die NOVUM Hospitality, Franchisegeber die britische InterContinental Hotels Group) (IHG), zu der die Marke Crowne Plaza gehört.

In die Renovierung und Revitalisierung des Businesshotels, das sich im Frankfurter Stadtteil Niederrad befindet, investierte das familiengeführte deutsche Hotrlunternehmen Novum Hosoitality  bis 2029 rund 4 Mio. 2029 war die Generalsanierung des 4-Sterne-Hauses abgeschlossen worden. Das Crown Plaza by IHG (InterContinental Hotels Group PLC) ist befindet sich zwischen dem Flughafen Frankfurt, dem Deutsche Bank Park und der Frankfurter Messe an der Lyoner Str. 44-48 und gilt als idealer Ausgangspunkt für Geschäftsreisende. Die 395 modernen Zimmer bieten je nach Kategorie Balkon und Blick auf die Frankfurter Skyline. Das große repräsentative Congress Zentrum inklusive zweier Kreativräume und großer Terrasse wie auch das Frühstücksrestaurant, die traditionelle Frankfurter Stube speziell für Gruppen von bis zu 30 Gästen sowie die lebhafte Lobby-Bar stellten nach eigenen Angaben sicher, dass es Ihnen an nichts mangelt. Das Fitnesscenter bietet die notwendige Erholung während Ihrer Geschäftsreise.

Das Crown Plaza Kongresshotel schließt Sollkommen überraschend. Foto: IHG

Durch den nur 700 m entfernten Bahnhof Niederrad ist beste Erreichbarkeit genauso garantiert wie dank dem guten Autobahnanschluss (1 km). Die Innenstadt ist mit der S-Bahn bequem innerhalb von 10 Minuten / zwei Haltestellen zu erreichen.

Nun soll auf einmal Schluss sein.  Novum Hospitality  begründet die Entscheidung mit erheblichen Mängeln am Gebäude. Ein sicherer und verantwortbarer Weiterbetrieb sei deshalb nicht mehr gewährleistet gewesen. Novum Hospitality führt in seiner Mitteilung Mängel beim Brandschutz, bei der Befestigung von Fassadenelementen und bei der Betriebssicherheit der Aufzüge an. Zudem gehe es um den sicheren Umgang mit vorhandenen asbesthaltigen Baustoffen und auch um den Versicherungsschutz. Dieser habe aufgrund der Gebäudemängel ab dem Tag der Mitteilung nicht mehr ausgereicht. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz lasse sich der Hotelbetrieb aus Sicht von Novum nicht verlässlich fortsetzen.

Das Unternehmen erklärt, es sei mit dem  verantwortlichen Eigentümer keine Einigung über notwendige Sanierungsmaßnahmen erzielt worden.. Nach Unternehmensangaben habe auch der Versicherungsschutz eine Rolle bei der Entscheidung gespielt. Dieser habe aufgrund der Gebäudemängel ab dem Tag der Mitteilung nicht mehr ausgereicht. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz lasse sich der Hotelbetrieb aus Sicht von Novum nicht verlässlich fortsetzen.

Diverse Medien berichteten, Teile des Hotels seien wegen Brandschutz- und Wasserschäden nicht nutzbar. Der Hessische Rundfunk nannte mögliche bauliche Schäden als Grund für die Betriebseinstellung. 

U.a. sollen Hotelgäste mit Bussen in andere Hotels gebracht worden sein. 50 Beschäftigte sollen widerruflich freigestellt worden sein.  Dazu erklärte  Novum Hospitality, das Unternehmen befinde sich mit der zuständigen Beschäftigtenvertretung im Austausch über die Zukunft der tarifbeschäftigten Mitarbeitenden.

IHG Hotels  & Resorts zählt 21 Hotelmarken (InterContinental Hotels & Resorts, Kimpton, Six Senses, Regent, Vignette Collection, Hotel Indigo, HUALUXE Hotels & Resorts, Crowne Plaza Hotels & Resorts, EVEN Hotels, Ruby hotels, voco hotels, Holiday Inn, Holiday Inn Express, Holiday Inn Club Vacations, Holiday Inn Resort, Garner, avid hotels, Atwell Suites, Staybridge Suites und Candlewood Suites. IHG unterhält außerdem eine exklusive Alliance mit Iberostar Beachfront Resorts. Der Hotelkonzern ist an über 7.000 Reisezielen weltweit vertreten.  Quelle: FAZ / Novum Hospitality / CM

GHA: Bonus von 50 Punkten

Global Hotel Alliance ist bekanntlich ein Zusammenschluss von kleineren und mittleren Hotelmarken, die mit GHA Discovery ein gemeinsames Kundenbindungsprogramm nutzen. Mittlerweile gehören dem Verbund über 50 Marken an – die türkische Marmara Hotelgruppe ist der jüngste Zugang.

Um Kunden diese Markenvielfalt begreiflich zu machen, erhalten Mitglieder bis Ende Oktober einen Bonus von 50 Punkten (=50 USD) pro Aufenthalt von mindestens zwei Nächten in einer Marke, die sie 2026 noch nicht genutzt haben.

Und bis Ende Oktober läuft eine Verlosung für 10 Mal 5.000 Bonuspunkte und 10 lebenslange Platinum-Mitgliedschaften. Für die bloße Einschreibung zu dem Wettbewerb erhält man ein Ticket für die Verlosung; für jeden Aufenthalt deren 5. Zusätzlich erhält man ein Ticket pro Marke, wenn man in einem entsprechenden Hotel den QR-Code der Promotion scannt – ohne dass man dafür zwangsläufig in dem Hotel übernachten muss. Quelle: GHA / CM

Viele Münchner Hotels kurz vor dem Oktoberfest nicht ausgebucht

Wenige Tage vor dem Start des Oktoberfestes 2026 sind viele Münchner Hotels nicht ausgebucht. Bei zahlreichen Hotels gibt es noch freie Zimmer während des weltweit berühmtesten Volksfests. Insbesondere Häuser großer internationaler Hotelmarken …

Das Oktoberfest galt in den letzten Jahren für Firmen als eine der weltweit wertvollsten Plattformen für Networking, Kundengewinnung und Mitarbeiterbindung. Auf der sogenannten „Firmenwiesn“ treffen eine ungezwungene Atmosphäre und erstklassige Business-Kontakte aufeinander, was den Beziehungsaufbau stark beschleunigt, heißt es.  In den Festzelten herrscht eine gelassene Stimmung. Nach der ersten Maß Bier fällt das Kennenlernen auf privater Ebene deutlich leichter, was die spätere geschäftliche Zusammenarbeit nachweislich stärkt, sagt man.  Das Oktoberfest ist auch eine Art Mitarbeiter-Incentive und fördert angeblich das Teambuilding: Ein gemeinsamer Wiesn-Besuch schweißt Teams zusammen und gilt als begehrtes Extra. Das gemeinsame Erleben schafft bleibende Erinnerungen außerhalb des Büros. Schließlich gilt eine Einladung auf das weltweit größte Volksfest für ausländische Geschäftspartner und Kunden als ein exklusives Highlight und echtes Statussymbol. Ob die internationale  Strahlkraft auch in 2026 so stark bleiben wird, bezweifeln Kenner. Denn die wirtschaftliche Lage so mancher, einige sagen vieler Unternehmen verbietet hohe zusätzliche Ausgaben wie etwa für Einladungen zum Oktoberfest. 

Je nach Zielgruppe, Budget und Standort gibt es zwei Hauptwege, das Thema Oktoberfest im geschäftlichen Rahmen zu nutzen: Unternehmen können offizielle B2B-Services nutzen, um geplante Corporate Events direkt auf der Theresienwiese umzusetzen. Ein absolutes Muss für Firmen sind natürlich Wiesenzeltbesuche. Unangemeldet mit Geschäftspartnern ein Zelt zu betreten, ist indes aussichtslos. Reservierungen in prominenten Zelten (z. B. Paulaner, Hacker-Pschorr oder Schützenzelt) beinhalten meist direkt Verzehrgutscheine für Bier und Hendl. Freilich gehen solche Reservierungen unglaublich ins Geld, zumal in diesem Jahr die Preise Bier und sonstige Getränke sowie Speisen die Grenzen des Anstands weit überziehen. Spezielle Dienstleister wie Oktoberfest Corporate oder Firmenwiesn.de organisieren das komplette Paket – von den Tischplätzen über Hotelübernachtungen bis hin zu Transfers. Für eine Tischreservierung mit maximal zehn Personen muss man um die 500 Euro rechnen, es kann auch mehr sein.

Das in diesem Jahr viele Münchner Hotels noch freie Kapazitäten haben, hat einen ganz einfachen Grund: Die exorbitant hohen Zimmertarife. Wer zum Oktoberfest in dieser Zeit in München übernachten will, muss mehrere Hundert Euro pro Übernachtungstag einplanen. In xiesem Jahr vervierfachen sich die Hotelpreise in München während des Oktoberfests (19. September bis 4. Oktober 2026). Im Durchschnitt 419 Euro pro Nach verlangt. In gehobenen Hotels klettern die Preise oft auf 600 € bis über 1.600 € pro Nacht. Das ist nicht nur für private Besucher  eine Menge Geld und überstrapaziert auch die Budgets von immer mehr Firmen. 

Überangebot an Münchner Hotelbetten. Christian Schottenhamel, Kreisvorstand des Dehoga Bayern sowie Wirt und Wiesn-Wirt, erklärte gegenüber der Abendzeitung München (AZ), die Münchner Hotels seien zur Wiesn diesmal nicht ausgebucht. Derartiges habe es früher nicht gegeben. Schottenhamel macht für diese Entwicklung u.a. das extreme Überangebot von Hotelbetten in der bayerischen Landeshauptstadt verantwortlich. In den letzten vier Jahren seien etwa 10.000 neue Hotelbetten entstanden. Und er verwies auch auf Airbnb als  Wettbewerber für die Hotellerie hin. Das kalifornische Unternehmen zur Vermittlung, Buchung und Vermietung von Unterkünften bietet weitgehend mit der Hotellerie gleichwertige Unterkünfte zu sehr viel niedrigeren Übernachtungskosten. Quelle: AZ / DEHOGA / CM 

Hotels.com führt Buchungsoptionen für Geschäftsreisende ein

Hotels.com hat auf einer Website und in der APP eine neue Funktion für Geschäftsreisen eingeführt, die die Buchung solcher Reisen erleichtern soll.

Zu den neuen Funktionen gehören Einstellungsmöglichkeiten für Geschäftsreisebuchungen, wie etwa die Festlegung eines maximalen Übernachtungspreises, Tarife inklusive Frühstück und/oder WLAN, voll erstattungsfähige Buchungen sowie der Zugang zu Fitnessbereichen. Zudem können Nutzer auf geschäftsreisespezifische Bewertungen zugreifen und eine Schnellbuchungsoption für bevorzugte Hotels einrichten. Laut Hotels.com lässt sich dieser Geschäftsreise-Bereich über dasselbe Benutzerkonto verwalten, das auch für sonstige Buchungen genutzt wird.

Begleitend zur Ankündigung veröffentlichte Hotels.com Daten aus seinem „Booked for Business“-Bericht. Dieser basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Erwachsenen in den USA, die in den vergangenen drei Jahren beruflich gereist sind; die Befragung wurde im Zeitraum vom 4. bis 12. Juli durchgeführt. Zu den Ergebnissen zählte u.a., dass Geschäftsreisenden im Durchschnitt ein Hotelbudget von 236 US-Dollar pro Nacht zur Verfügung steht – bei Fachkräften aus der Technologiebranche lag dieser Wert jedoch bei durchschnittlich 264 US-Dollar pro Nacht.

Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass Geschäftsreisende im Schnitt zehn Nächte pro Jahr beruflich unterwegs sind, wobei Beschäftigte in der Technologiebranche sowie im Handwerk die intensivsten Reisepläne aufweisen. Kostenloses Frühstück wurde von 49 % der Befragten als beliebteste Hotelleistung genannt, gefolgt von Treueprogrammen (39 %) und flexiblen Check-in-Zeiten (37 %) Quelle: Hotels.com / CM

Hotel mit Google KI buchen

Mobilitätsmanager, die Business Traveller selbst und auch ganz normal privat Buchende können Hotelzimmer direkt im KI‑Modus von Google finden und buchen. Sie können nach einem Hotel suchen und es direkt buchen, ohne eine andere Website aufrufen zu müssen.

Google erweitert den KI-Modus seiner Suche um Hotelbuchungen. Nutzer können Hotels künftig innerhalb einer Unterhaltung mit dem KI-Modus suchen und den Buchungsvorgang über die Option „Continue on Google“ fortsetzen. Die Funktion werde zunächst in den USA und auf Englisch eingeführt und solle dort in den kommenden Wochen verfügbar werden, so Google in einem Blog-Post.

Nach Angaben von Google können Nutzer dem KI-Modus ihre Reisedaten und Hotelpräferenzen nennen. Daraufhin werde eine visuelle Auswahl von Hotels angezeigt, die u.a. Gästebewertungen und Vergleichskriterien enthalte.

Zu den Partnern beim Start gehören Booking.com, Choice Hotels International, Expedia, Hilton, Hotels.com, IHG Hotels & Resorts, Marriott International, Priceline, Trip.com und Wyndham Hotels & Resorts

Und so geht’s: 

  1. Suchen Sie im KI-Modus von Google nach Hotels. Beispiel: „Ich möchte ein Zimmer im [Name des Hotels] in [Name der Stadt] buchen.“
  2. Wählen Sie die gewünschte Unterkunft aus.
  3. Wählen Sie „Auf Google fortfahren“ aus, um mit der Buchung über den KI-Agenten zu beginnen.
  4. Wählen Sie den gewünschten Zimmertyp aus.
    • Prüfen Sie die Ausstattung und den Erstattungsstatus für die jeweilige Option.
  5. Prüfen Sie die Buchungsdetails wie Name des Hotels, Zimmertyp, Datum/Zeitraum, Gesamtzahl der Gäste und Gesamtpreis.
  6. Bestätigen Sie die Zahlung mit der gewünschten Google Pay-Methode.
    • Prüfen Sie nach Abschluss des Vorgangs die Bestätigungsdetails im KI-Modus.
  7. Sehen Sie in Ihrem E-Mail-Posteingang und im Spam- oder Junk-Ordner nach, ob Sie eine Nachricht vom Händler mit der Buchungsbestätigung erhalten haben.
    • Wenn Sie Ihre Buchung später ändern oder stornieren möchten oder Hilfe benötigen, müssen Sie sich direkt an den Händler wenden.

Hinweis: Diese Funktion ist derzeit nur für Reservierungen verfügbar, die über den KI-Modus von Google in den USA auf Englisch abgeschlossen wurden.

Buchung bestätigen. Nach Abschluss einer Buchung im KI-Modus geschieht Folgendes:

  • Google zeigt eine Bestätigungsmeldung mit Ihren Reiseplaninformationen und der Bestätigungsnummer an. Notieren Sie sich die im KI-Modus angezeigte Bestätigungsnummer.
  • Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail direkt vom Händler an die E-Mail-Adresse, mit der Sie sich bei der Verwendung des KI-Modus angemeldet haben. Google ist keine Partei der Buchungstransaktion und sendet keine Bestätigungs-E-Mails.
    • Wenn Sie die Bestätigungs-E-Mail nicht finden können, sehen Sie in Ihrem Spam- oder Junk-Mail-Ordner nach oder wenden Sie sich direkt an den Händler.

Informationen zu Stornierungen, Änderungen und Erstattungen. Da das Hotel Ihre Buchung verwaltet, unterliegen alle Änderungen, Stornierungen und Erstattungsanträge den Nutzungsbedingungen des Hotelunternehmens.

  • Wenn Sie Ihre Buchung ändern oder stornieren möchten, müssen Sie sich direkt an den Händler wenden.
  • Google kann Ihre Reservierung nicht ändern, Ihre Buchung nicht stornieren und auch keine Erstattungen verarbeiten.

Mitgliedschaftsprämien und Gutscheincodes. Derzeit können Sie keine von Hotels bereitgestellten Gutscheincodes einlösen, keine Prämienpunkte einlösen und keine Treuepunkte-Nummern angeben, wenn Sie über den KI-Modus buchen. Wenn Sie Mitgliedschaftsvorteile wie Treuepunkte anfordern möchten, wenden Sie sich nach der Bestätigung Ihrer Buchung direkt an den Händler oder das Hotel. Sie können sie bitten, Ihre Buchung mit Ihrem Treuepunkteprogramm-Konto zu verknüpfen. Die Gewährung Ihrer Bitte liegt jedoch im Ermessen des betreffenden Händlers oder Hotels.

Hilfe erhalten. Da Sie direkt beim Hotel gebucht haben, ist dieses Ihr primärer Ansprechpartner. Wenden Sie sich an das Hotel, bei dem Sie gebucht haben, wenn Sie Hilfe bei Erstattungen, Stornierungen, Bestätigungs-E-Mails oder Problemen in der Hotelunterkunft benötigen. Wenn Sie ein technisches Problem in der Benutzeroberfläche des KI-Modus, einen Anzeigefehler oder ein Problem mit Google Pay haben, können Sie sich über das Kontaktformular an das Google-Team wenden. Der Google-Support kann Buchungsreservierungen weder ändern noch stornieren. Quelle: Google / CM