Excelsior Hotel Nürnberg Fürth hat eröffnet

Die GCH Hotel Group das Management des Excelsior Hotel Nürnberg Fürth übernommen und das außergewöhnliche Haus als „Excelsior Hotel Nürnberg Fürth, a member of Radisson Individuals“ wieder eröffnet. 

Die markante „Hotel-Pyramide“ im Fürther Stadtteil Kalbsiedlung (Europaallee 1) ist ein 42 Meter hohes, gläsernes Wahrzeichenin Form einer quadratischen Pyramide. 

Nach mehr als dreieinhalb Jahren Leerstand wurde das 4-Sterne-Haus wiedereröffnet. Das Haus bietet  104 komfortable Zimmer, darunter Standard- und Familienzimmer sowie geräumige Suiten (teilweise mit Flussblick). Zur Ausstattung zählen u.a. kostenloses WLAN, eine Lobbybar, ein Fitnessbereich sowie Sauna und Dampfbad.

Unter dem Motto „Zwischen Kellerbier und Kristallglas“ sollen bei der großen Re-Opening-Party regionale Tradition und zeitgemäßer Lifestyle verschmelzen. Fränkische Braukunst von der Tucher Brauerei trifft auf authentische Genussmomente beim Flying Buffet. 

Das Excelsior Hotel Nürnberg Fürth nahe der B 8 und am Main-Donau-Kanal im Westen Fürth’s gelegen ist ein urbaner Spot für Fürth und die gesamte Metropolregion – ein Landmark, Treffpunkt und Erlebnisraum, der Architektur, Vielfalt und internationalen Service auf einzigartige Weise vereint. Schon von Weitem zieht die markante Pyramiden‑Architektur die Blicke auf sich; ihre außergewöhnliche Bauweise ist Sinnbild für Offenheit, Perspektiven und Gastfreundschaft und macht es zur attraktiven Adresse für internationale Gäste, Businessreisende und Entdecker der Region.

Das Hotel war im Herbst 1994 eröffnet worden und feierte 2014 sein 20-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben hatte das Hotel bis dahin 32.000 Übernachtungen und ca. 3,8 Mio. Tagungsgäste während dieser Zeit. Der frühere Betreiber, die Pyramide Hotelbetriebsgesellschaft mbH stellte den Hotelbetrieb überraschend am 06. September 2016 ein.

Anfang Juni 2017 hieß es, dass in der Pyramide ab Herbst desselben Jahres ein Hotel wieder eröffnet werden soll. Der Besitzer, die Berliner GCH-Hotelgruppe, teilte anfänglich mit, dass das Hotel am 01. November 2017 wieder an den Start gehen soll, dann als 4-1/2-Sterne Haus „Excelsior Hotel Nürnberg-Fürth. Eröffnet wurde dieses Hotel dann am 29. Januar 2018. Eigentümer des Hotels bzw. der Immobilie war das Unternehmen Aroundtown, einer der größten Immobilienkonzerne Europas. Allerdings machte die Corona-Pandemie und die damit verbundene Gästeflaute den Hotelplänen einen Strich durch die Rechnung. Im August 2022 erfolgte die erneute Schließung des Hotels. 2024 wurde bekannt, dass sich ein neuer Investor für das Hotel gefunden hat. Als Betreiber sollte die GCH Hotel Group fungieren. Quelle: GCH / CM

Business-Events zukunftsfähig machen

Wie wählen Veranstalter künftig Destinationen, Locations und Dienstleister aus – und welche Kriterien gewinnen dabei an Bedeutung? Mit dieser Frage befasst sich das Research Centre for Future Meeting Studies (rcfms), eine Initiative des GCB German Convention Bureau und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Ziel der Forschung ist es, Auswahlprozesse für Business Events transparenter, vergleichbarer und belastbarer zu machen.

Gemeinsam mit einem Partner-Netzwerk aus Wirtschaft, Verbänden, Agenturen, Destinationen, Locations und Technologie untersucht das rcfms, wie sich Entscheidungsprozesse unter dem Einfluss von steigender Komplexität, neuen Nachhaltigkeitsanforderungen, technologischer Entwicklung und angepassten Erwartungen der Teilnehmenden verändern. Auch aktuelle geopolitische Entwicklungen sowie Erwägungen im Zusammenhang mit Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sind Faktoren, die im Kontext der Forschung berücksichtigt werden.

Business-Events soll zukunftsfähig werden. Rendering GCB

Partner wie Bayer, Roche, SAP, Siemens, das Deutsche Zentrum für Luft‑ und Raumfahrt (DLR), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), das Centre for Convening Minds, DER BUSINESS Solutions sowie die Agenturen makeBelieve und MCI Deutschland helfen dabei, reale Entscheidungslogiken, Zielkonflikte und Priorisierungen sichtbar zu machen. 

Destinationen erhalten durch die rcfms-Forschung Erkenntnisse darüber, welche Standortfaktoren künftig entscheidungsrelevant sind. Gemeinsam mit Partnern wie den Convention Bureaus aus Berlin, Bonn/Rhein‑Sieg/Ahrweiler, Düsseldorf, Frankfurt, Freiburg, Görlitz, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, Köln, Leipzig und Ludwigsburg, den Landestourismusorganisationen aus Baden-Württemberg und Bayern sowie dem Luxembourg Convention Bureau untersucht das rcfms, wie Destinationen ihr Profil im Auswahlprozess klarer, vergleichbarer und wirksamer positionieren können.

gewinnen Orientierung darüber, welche Anforderungen Veranstalter – d.h. ihre Kunden – künftig an Veranstaltungsorte stellen. Messegesellschaften und Locations wie Deutsche Messe, Hamburg Messe und Congress, Messe Berlin, Messe Frankfurt, Messe München, Messe Essen, NürnbergMesse, Messe Erfurt, H World International, der Heilbronn Bildungscampus sowie das Wissenschafts‑ und Kongresszentrum Darmstadt bringen ihre Praxiserfahrung ein. Ergänzt wird diese Perspektive durch den Europäischen Verband der Veranstaltung-Centren EVVC. Die Forschungsergebnisse werden dazu beitragen können, Entscheidungen über Investitionen, künftige Angebote und die Differenzierung im Markt zu treffen.

Mit Cventist zudem ein zentraler Technologiepartner in das Research Centre eingebunden, um etwa die Rolle von Plattformen, Datenverfügbarkeit und der Vergleichbarkeit von Angeboten im Auswahlprozess der Zukunft zu analysieren.

Durch die Bündelung all dieser Perspektiven entsteht ein ganzheitliches Bild der zukünftigen Auswahlmechanismen im Business‑Event‑Ökosystem. „Während sich traditionelle Geschäftsreisen laut jüngsten Erkenntnissen von IPK International rückläufig entwickeln, bleiben anlassbezogene Reisen zu Business Events stabil“, denkt Matthias Schultze, Managing Director des GCB. „In diesem dynamischen und insgesamt anspruchsvollen Umfeld ist es für den Tagungs- und Kongressstandort Deutschland umso bedeutender, die eigenen Angebote strategisch und evidenzbasiert zu positionieren.“ Dr. Stefan Rief, Leiter des Forschungsbereichs Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO: „Gleichzeitig helfen die Ergebnisse Veranstaltern, in einer von geopolitischen Herausforderungen geprägten Welt passende Veranstaltungsorte zu identifizieren. Die Forschung unterstützt somit letztlich alle Stakeholder dabei, fundierte und datenbasierte Entscheidungen zu treffen und somit ihre Rolle im Markt zukunftsfähig auszurichten.“ Quelle: GCB / CM

Bleisure-Tuurismus aufKuba bricht ein

Die Karibikinsel Kub spielt für Geschäftsreisende aus westlichen Staaten so gut wie keine Rolle. Nun soll es auch dem Leisure-Tourismus „an den Kragen gehen“. Aktuell ziehen ist internationale Hotelketten wegen der Invasionsdrohung von US-Präsident Donald Trump, wegen verschärfter US-Sanktionen und schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zunehmend aus dem Land zurück.

Auslöser der aktuellen Entwicklung ist eine neue Verordnung der US-Regierung, die am 05. Juni in Kraft getreten sein soll. Sie richtet sich gegen ausländische Unternehmen – auch Banken – mit Geschäftsbeziehungen zum kubanischen Militärkonglomerat Gaesa. Über dessen Tourismustochter Gaviota wird ein großer Teil der touristischen Infrastruktur des Landes betrieben – darunter mehr als 100 Hotels mit rund 50.000 Zimmern. Betroffen sind auch Banken. 

Hotelketten wie Iberostar aus Spanien, Royalton aus Kanada, Archipelago International (Indonesien) haben den Rückzug angetreten. Auch die spanische Hotelgruppe Meliá beendet Management- und Vermarktungsverträge für 15 Häuser, u.a. in Havanna und Varadero. Und bei Iberostar sind derzeit nur noch sechs von 19 Häusern für Urlaubsaufenthalte buchbar. Weitere internationale Betreiber haben ihren Rückzug ebenfalls angekündigt oder prüfen ihre Position auf dem Markt.

Die prekäre ökonomische Lage des von Russland gestützten Kubas schlägt inzwischen hart auf die Zahlen ausländischer Besucher durch: In den ersten vier Monaten 2026 sollen nur noch rund 329.000 internationale Reisende registriert worden sein. Quelle: Watson – kubaforen.de / CM

Hilton: Zweite Marke für Universitätsstädte 

Der US-Hotelkonzern Hilton baut sein Angebot im Bereich der Studentenhotellerie mit der Einführung von „Undergraduate by Hilton“ aus: Das ist eine neue Marke im gehobenen Mittelklassesegment, die sich an Städte mit Hochschulen und Universitäten richtet. 

Undergraduate positioniert sich als preisgünstigere Alternative zu Graduate, der gehobenen Marke, die Hilton 2024 übernommen hat. Die Marke ist darauf ausgelegt, ein breiteres Spektrum an Campus-nahen Destinationen als Graduate zu erschließen und nutzt ein Entwicklungsmodell, das sowohl Neubauten als auch Umbauten ermöglicht. 

Zu den wichtigsten Merkmalen der Undergraduate-Hotels gehören Gemeinschaftsbereiche, ein ganztägig geöffnetes Gastronomieangebot und flexible Zimmeraufteilungen mit separaten Arbeitsbereichen und flexiblem Stauraum. Hilton schätzt das langfristige Potenzial der Marke auf 400 bis 500 Hotels. Die Eröffnung des ersten Undergraduate-Hotels ist für 2027 geplant. Quelle: Hilton / CM

Verbesserte US-Hotelprognose für 2026 

CoStar, die Muttergesellschaft des Hotelanalyseunternehmens STR, und Tourism Economics haben ihre gemeinsamen US-Hotelprognosen für 2026 und 2027 nach oben korrigiert. Grund dafür ist die zu Jahresbeginn stärker als erwartet ausgefallene Nachfrage von Gruppen und Individualreisenden, 

Die Analysten prognostizieren nun ein jährliches Wachstum des Umsatzes pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) in den USA von 2,8 % im Jahr 2026 und 1,6 % im Jahr 2027. Dies entspricht einer Steigerung von 1 bzw. 0,2 Prozentpunkten gegenüber den vorherigen Prognosen. Dieses Wachstum wird maßgeblich durch den durchschnittlichen Tagespreis getragen, der voraussichtlich um 2 % im Jahr 2026 und um 1,4 % im Jahr 2027 steigen wird. Die Auslastung soll 2026 um 0,5 Prozentpunkte zunehmen; zuvor war ein Rückgang prognostiziert worden.

„Seit unserer letzten Überarbeitung hat die Branche ein anhaltendes Leistungswachstum verzeichnet, wobei die Zimmernachfrage in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8 Millionen Übernachtungen gestiegen ist“, sagte Jan Freitag, National Director of Hospitality Analytics der CoStar Group. Auf dem Internationalen Hotelinvestitionsforum der New York University am Montag, 01. Juni 2026, erklärte Freitag, die US-Hotelbranche verzeichne derzeit ein „breit gestreutes Nachfragewachstum, insbesondere im mittleren Preissegment – ​​also gehobene, gehobene Mittelklasse und Mittelklasse“. Dies markiere eine Abkehr von den letzten Jahren, in denen sich das Nachfragewachstum in den USA hauptsächlich auf das Luxus- und gehobene Segment konzentriert habe.

„Wir gehen davon aus, dass sich die Entwicklung in diesem Jahr deutlich vom Vorjahr abhebt und die Zimmernachfrage weiter steigen wird, was uns eine gewisse Preissetzungsmacht verschafft“, so Freitag weiter. Trotzdem merkte er an, dass die „soliden“ Zuwächse bei der durchschnittlichen Zimmerrate (ADR) und dem Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) nicht mit der Inflationsrate Schritt halten könnten.

Adam Sacks, Präsident von Tourism Economics, erklärte auf der NYU-Konferenz, die US-Hotelbranche stehe vor einem Wechselspiel aus positiven und negativen Einflüssen. Als negative Einflüsse nannte er die hohen Benzinpreise, die historisch niedrige Konsumstimmung und den „Einbruch des internationalen Reiseverkehrs“, insbesondere von kanadischen Besuchern.

Sacks argumentierte, dass die Widerstandsfähigkeit der Konsumausgaben durch einen robusten US-Arbeitsmarkt gestützt werde, auf dem im April über 100.000 neue Stellen geschaffen wurden, nach 185.000 im März, sowie durch „sehr solide“ Haushaltsbilanzen. Er merkte außerdem an, dass der reale Konsum trotz des stark gesunkenen Konsumklimas weiter gewachsen sei, was auf eine Entkopplung zwischen der Stimmung der Verbraucher und ihrem Ausgabeverhalten hindeute.

„Trotz der aktuellen Turbulenzen gehen wir davon aus, dass sich die positiven Faktoren durchsetzen werden“, sagte Sacks. Quelle:  CoStar / CM

REVO Hospitality ist Geschichte

Das Portfolio des insolventen Revo-Hotels wird auf Mehrre Investoren aufgeteilt. Fünf internationale Investoren und Hotelgruppen übernehmen 120 Hotels. 450 Beschäftigte der Revo Hospitality-Zentrale wurden gekündigt. 

Die Revo Hospitality Group (ehemals HR Group), einer der größten Hotelbetreiber Europas, hatte Mitte Januar 2026 für rund 175 ihrer Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Charlottenburg angemeldet. Ursachen waren die rasante Expansion seit 2020 (von 51 auf rund 250 Hotels). Das führte u.a. zu Doppelstrukturen, hohen Integrationskosten sowie Liquiditätsengpässen, verschärft durch gestiegene Energie-, Miet- und Personalkosten. Anfang April 2026 wurden die Insolvenzverfahren für 175 Hotels offiziell eröffnet. Gebuchte Übernachtungen sollen ihre Gültigkeit behalten haben. Einige wenige Ausnahmen (wie Schließungen in Frankfurt und auf Rügen) gab es jedoch.

Nun also ist das Unternehmen Revo Hospitality (Sitz in Berlin)  zerschlagen, einer der größten europäischen Multibrand-Hotelbetreibers, dessen Gründer Ruslan Husry noch im Oktober 2025 von einer weiteren Mega-Expansion in Europa sprach. Angeblich sollen die Namen der fünf Bieter in den nächsten Tagen bekannt werden. Laut „hospitalityInside“ soll  derindische Betreiber OYO – unter dem neuen Namen Prims – viele der vormaligen Revo- Hotels bekommen.

45 Hotels respektive Hotelbetriebsverträge wurden bereits verkauft. Für weitere zehn Hotelbetriebsverträge wird noch eine konkrete Lösung gesucht, heißt es in der aktuellen Medienmitteilung der Insolvzanwälte. 

Die Revo-Verwaltung samt ihrer Service-Funktionen existiert nun nicht mehr. Während 450 Mitarbeitende ihren Job verlieren, sollen die meisten der ca. 5.450 Beschäftigten jener Hotels, die das Insolvenzverfahren verlassen, werden vom neuen Betreiber übernommen werden. Yvonne Brabant (Chief Asset Officer) und Harry Lang (Interim CFO Advisory) haben das Management des Unternehmen verlassen. Noch an Bord sein sollen Sabine Dorn (Chief Transformation Officer), Björn Weidner (Chief Legal Officer) und Robert K. Kennedy (verantwortlicher Managing Director Strategy.)

Zum jeweilig angebotenen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, so die Pressemitteilung. Die nicht in Insolvenz befindlichen Hotels in der Schweiz, Tschechien, Italien und Frankreich werden weiterhin normal betrieben. Quelle: hospitalityinside / CM