InnoTrans 2026 so international wie nie 

Die InnoTrans 2026 setzt zum 15. Geburtstag binnen 30 Jahren Maßstäbe bei ihrer internationalen Beteiligung. Aussteller, Delegationen, Verbände und Entscheidungsträger aus allen Kontinenten machen die Leitmesse für Bahn-Verkehrstechnik zur globalen Plattform für Innovation, Austausch und internationale Zusammenarbeit.

InnoTrans-Direktorin Kerstin Schulz: „Wir erwarten Delegationen aus 18 Ländern und haben Aussteller aus rund 60 Nationen auf dem Berliner Messegelände. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig der direkte Austausch ist, um Innovationen voranzutreiben.“ Ein besonderes Highlight der diesjährigen InnoTrans: Erstmals präsentiert sich die California High-Speed Rail Authoritymit einem eigenen Messestand. Insgesamt ist die Beteiligung aus den USA sehr stark: Rund 50 Aussteller, darunter Branchenführer wie Progress Rail, Wabtec und Amsted Rail, unterstreichen die Bedeutung der InnoTrans für den nordamerikanischen Markt.

Zahlreiche internationale Delegationen nutzen die Veranstaltung als zentrale Plattform für den fachlichen Austausch. Dazu zählen u.a. Delegationen von DB E.C.O. North America, Federal Railroad Association (FRA) sowie der Commuter Rail Association. Der erstmals stattfindende und hochkarätige EU-Afrika-Transportdialog (23. September, 12:00 – 14:00 Uhr) stärkt zudem den Austausch zwischen europäischen und afrikanischen Partnern.

Viele Unternehmen aus asiatisch-pazifischem Raum. China beteiligt sich mit bedeutenden Branchenakteuren wie CARS, CAMET und CRRC. Aus Afrika nimmt unter anderem die marokkanische Bahngesellschaft ONCF teil. Aus Südamerika reisen große Delegationen aus Brasilien und Kolumbien an. Die Ukraine ist sowohl mit einem Gemeinschaftsstand als auch mit einer Delegation aus Kiew vertreten.

Darüber hinaus besucht eine Vielzahl von Unternehmen und Verbänden aus dem asiatisch-pazifischen Raum die InnoTrans. Neben dem Gemeinschaftsstand der Australasian Railway Association (ARA) befindet sich der Ländernpavillion von Malaysia. Südkorea ist mit einem Gemeinschaftsstand vertreten; der nationale Branchenverband KORSIA ist zudem mit einem eigenen Stand präsent. Der japanische der Gemeinschaftsstand von JORSA belegt wie zuletzt eine komplette Messehalle.

Die britische Bahnindustrie präsentiert sich mit einem Gemeinschaftsstand der Railway Industry Association (RIA). Aus Österreich beteiligen sich u.a. voestalpine, Plasser & Theurer sowie Advantage Austria. Spanien ist mit dem Branchenverband Mafex, den Unternehmen Talgo und CAF vertreten. Frankreich ist mit Alstom, Business France mit zwei großen Gemeinschaftsständen sowie der SNCF besonders stark repräsentiert. Weitere nationale Gemeinschaftsstände kommen aus Portugal, Dänemark, Ungarn, Belgien, Finnland, Taiwan und Tschechien.

Die fünf Messesegmente der InnoTrans umfassen Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. Die 15. InnoTrans findet vom 22. bis 25. September 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Quelle: Messe Berlin / CM

MHP Hotel AG: Pachtvertrag für neues Autograph Collection-Hotelprojekt in Düsseldorf 

Die Münchner MHP Hotel AG („MHP“) hat einen Pachtvertrag für ein neues Hotel der Autograph Collection in Düsseldorf unterzeichnet. Bis 2029 entsteht im Gebäudeensemble an der Kasernenstraße in unmittelbarer Nähe zur Königsallee ein Premiumhotel mit rund 180 Zimmern. Das Hotel soll die Geschichte des Ortes aufgreifen und mit zeitgemäßer Architektur, individueller Gestaltung und internationaler Gastlichkeit verbinden. Ein entsprechender Franchisevertrag mit Marriott International wurde abgeschlossen.

Der Projektentwickler des Bauvorhabens ist Midstad, mit dem MHP bereits erfolgreich zusammenarbeitet. Mit dem Bauvorhaben entwickelt Midstad einen zentralen Innenstadtstandort zu einem modernen, gemischt genutzten Quartier weiter. Die Immobilien Kasernenstraße 6 und Carsch-Haus werden funktional und architektonisch wieder stärker miteinander verbunden. Neben hochwertigen Handels- und Gastronomieflächen bildet das neue Hotel einen wesentlichen Baustein der zukünftigen Nutzung und soll zur dauerhaften Belebung des Standorts beitragen.

Die MHP Hotel AG unterzeichnete einen Pachtvertrag für ein neues Hotelprojekt in Düsseldorf. Das Hotel der Autograph Collection entsteht bis 2029 im historischen Gebäudeensemble Kasernenstraße und Carsch-Haus. Rendering: MHP

Das Carsch-Haus gehört zu den bekanntesten historischen Geschäftshäusern Düsseldorfs. Der von Otto Engler entworfene neoklassizistische Bau wurde 1915 als exklusives Kaufhaus für Herren- und Knabenmode eröffnet und prägte mit seiner repräsentativen Sandsteinfassade früh das Stadtbild. Für den Bau des U-Bahnhofs Heinrich-Heine-Allee musste das denkmalgeschützte Gebäude Anfang der 1980er-Jahre abgetragen werden. Zwischen 1979 und 1984 wurden die historischen Fassadenelemente versetzt und das Haus an seinem heutigen Standort originalgetreu wiederaufgebaut.

Nach Jahren mit eingeschränkter Nutzung und nur teilweise ausgeschöpftem Potenzial erhält der Standort nun im Rahmen der Neuentwicklung eine neue Perspektive. Im Zuge der Revitalisierung werden historische Bausubstanz und zeitgemäße Architektur miteinander verbunden. Das Bestandsgebäude an der Kasernenstraße wird umfassend modernisiert und um eine Etage aufgestockt. Ziel ist es, einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Innenstadtstandort mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen, der an die Geschichte des Ortes anknüpft und gleichzeitig neue Nutzungen ermöglicht. Es wird eine DGNB-Zertifizierung für Bestandsgebäude in Platin sowie die WiredScore-Zertifizierung Platinum angestrebt. Mehr als ein Jahrhundert später wird die Geschichte des Ortes nun erneut fortgeschrieben.

Die NRW-Hauptstadt Düsseldorf zählt als Wirtschafts-, Messe- und Modestandort zu den dynamischsten Metropolen Deutschlands und gehört zu den Top-Seven-Hotelmärkten des Landes. Die prominente Lage in unmittelbarer Nähe zur Königsallee bietet hohe Sichtbarkeit und ideale Voraussetzungen für ein Premiumhotel mit eigenständigem Charakter. Damit entspricht das Projekt dem Selbstverständnis der Autograph Collection, deren Häuser weltweit unter dem Motto „Exactly Like Nothing Else“ für individuelle Architektur, besondere Geschichten und ein unverwechselbares Gästeerlebnis stehen. Als Teil des Marriott Bonvoy-Programms mit weltweit über 230 Mio. Mitgliedern profitiert das Hotel von einem der leistungsstärksten Loyalitätsnetzwerke der Branche. Dies ist ein struktureller Nachfragevorteil, der sich direkt in Auslastung und Erlöspotenzial niederschlagen soll. 

MHP erwartet für das Hotel im stabilisierten Betrieb einen Jahresumsatz von über 20 Mio. Euro. Dr. Jörg Frehse, CEO der MHP Hotel AG: „Mit diesem Projekt sichern wir uns einen weiteren langfristig attraktiven Standort in einer der stärksten deutschen Hotelmetropolen. Das Ensemble in der Düsseldorfer Innenstadt verbindet außergewöhnliche architektonische Qualität mit erheblichem Entwicklungspotenzial und einer international etablierten Marke. Unser Asset-Light-Modell erlaubt es uns, erstklassige Standorte zu sichern, ohne eigenes Kapital in Immobilien zu binden und genau das gibt uns die Geschwindigkeit, die für diese Art von Wachstum entscheidend ist. Damit erweitern wir unser Portfolio um ein Hotel, das sowohl strategisch als auch wirtschaftlich hervorragend zu MHP passt.“

Dr. Kevin Meyer, Geschäftsführer bei Midstad: „Mit der Neuentwicklung an der Kasernenstraße schaffen wir weit mehr als ein Hotel. Unser Ziel ist die nachhaltige Transformation eines prägenden Innenstadtstandorts zu einem lebendigen und zukunftsfähigen Nutzungsmix aus Hotel, Einzelhandel, Gastronomie und öffentlichem Leben. Das Hotel der Autograph Collection wird dabei ein wichtiger Ankerbaustein des Gesamtkonzepts. Mit MHP haben wir einen erfahrenen Betreiber gewonnen, der die besondere Geschichte und Identität dieses Standorts in ein eigenständiges Hospitality-Konzept übersetzen kann. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, der die Tradition des Carsch-Hauses respektiert und zugleich neue Impulse für die Düsseldorfer Innenstadt setzt.“

Für MHP ist das neue Hotelprojekt ein weiterer Schritt in der konsequenten Umsetzung der Wachstumsstrategie im Premium- und Luxussegment. Das Unternehmen baut sein Portfolio gezielt an etablierten Standorten in der DACH-Region aus und setzt auf internationale Marken, langfristige Betreiberverträge und Immobilien mit hohem Repositionierungs- oder Entwicklungspotenzial. Das kapitalschonende Pacht- und Franchisemodell ermöglicht dabei eine konsequente Portfolioerweiterung ohne Immobilienrisiko und schafft die Grundlage für skalierbares Wachstum im Premium- und Luxussegment. Quelle: MHP / CM

Scndic baut drittes Hotel in Frankfurt/M

Die schwedische Scandic Hotels Group/SAKL baut ihre Präsenz in Deutschland weiter aus. Für 2027 ist ein drittes Hotel in Frankfurt /M. geplant – mit 296 Zimmern, Meeting- und Veranstaltungsflächen Restaurant und  Bar nahe der Messe. Angesprochen werden in erster Linie Firmenkunden. 

Scandic hat einen langfristigen Pachtvertrag mit dem Immobilieninvestmentmanager Union Investment für ein Hotel an der Messe Frankfurt unterzeichnet. Damit setzt das schwedische Hotelunternehmen seinen Wachstumskurs in Deutschland fort. Es ist das dritte Haus des Unternehmens in der deutschen Finanz- und Messemetropole. 

Scandic baut in Frtankfurt(M. sein 3. Hotel, unmittelbar an der Messe gelegen. Rendering: Scandic

„Mit einem dritten Hotel in Frankfurt stärken wir unsere Präsenz in einer der wichtigsten Finanzmetropolregionen Europas mit ganzjährig hoher Geschäftsreisetätigkeit und einem konstant starken Besucheraufkommen“, sagt Jens Mathiesen, President & CEO der Scandic Hotels Group. 

Auch Jesper Engman, Chief Development Officer der Scandic Hotels Group, sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für die weitere Expansion: „Dieses Hotel ist ein weiterer Meilenstein unseres Wachstums auf dem deutschen Markt. Gleichzeitig freuen wir uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Union Investment weiter auszubauen. Die strategische Lage, die hohe Nachfrage im Geschäftsreisesegment sowie die hervorragende Anbindung schaffen beste Voraussetzungen für ein wettbewerbsfähiges Hotel im Herzen Frankfurts.“

Das neue Haus liegt unmittelbar an der Messe Frankfurt. Damit richtet es sich sowohl an Geschäftsreisende aus dem In- und Ausland als auch an Freizeitreisende, die Frankfurt als Kultur-, Event- oder Städtedestination besuchen.

Die Eröffnung ist für 2027 geplant. Vor der Wiedereröffnung soll die bereits bestehende Immobilie umfassend modernisiert und an die Marken- und Qualitätsstandards von Scandic angepasst werden. Geplant sind modern gestaltete Zimmer, nachhaltig ausgewählte Materialien sowie ein zeitgemäßes Design, das den skandinavischen Stil der Hotelgruppe widerspiegelt.

Nach der Modernisierung soll das Hotel 296 Zimmer, ein ganztägig geöffnetes Restaurant mit Bar, eine 100 m2 große Außenterrasse sowie flexible Veranstaltungsflächen mit insgesamt fünf Tagungsräumen und rund 500 mMeetingfläche bieten. Wie alle deutschen Scandic Hotels soll auch das neue Haus nach den Kriterien des Nordic Swan Ecolabel zertifiziert werden. 

Die Scandic Hotels Group betreibt ein Netzwerk mit 320 Hotels und 68.000 Zimmern an, die sich in Betrieb oder Entwicklung befänden und dies an über 150 Standorten. Quelle: Scandic Hotels Group/SAKL / CM

Yotel gibt Hotels an den Hilton-Konzern ab

Die britische Hotelkette Yotel feiert 2027 ihr 20-jähriges Bestehen. Schon dieses Jahr aber gehen die Engländer eine Partnerschaft mit dem US-Hotel-Riesen Hilton ein und werden erster Partner der neu geschaffenen Dachmarke „Select by Hilton“. 

Yotel bleibt als eigenständige Marke bestehen und wird auch weiterhin unabhängig verwaltet. Durch die Partnerschaft werden die Yotel-Häuser schrittweise über die offiziellen Hilton-Buchungskanäle verfügbar. Dadurch können Geschäfts- und Tagungsgäste bei Aufenthalten regulär Hilton Honors Punkte sammeln und einlösen. Der eigene Treueclub von Yotel wird im Zuge dieser Integration schrittweise ab 15. Juli 2026 eingestellt.

Im März 2026 hatten Yotel und Hilton  mitgeteilt, dass Yotel die erste unabhängige Marke der neu gegründeten Plattform „Select by Hilton“ werden soll. Danach werden nun ausgewählte Yotel-Hotels in den kommenden Wochen in das Hilton-Portfolio überführt. Laut dem Hilton wird der Transfer bis Anfang September abgeschlossen. Mitglieder des Treueprogramms Yotel Club können dem Treueprogramm Hiltor Honors beitreten. Sie können beim US-Hotelriesen schneller einen Status erreichen, insbesondere en Elite-Status.  

Welche Yotel-Hotels konkret in das Hilton-Portfolio überführt werden und in welcher Reihenfolge der Wechsel erfolgt, ist nicht bekannt. Yotel zählt aktuell 23 Hotels in zehn Ländern darunter in Sädten wir Amsterdam, Boston, Edinburgh, Genf, Glasgow, London, Miami, New York, Singapur und Tokyo.  Mit der Einbindung in Select by Hilton soll Yotel Zugang zum Vertriebs- und Technologiesystem von Hilton sowie zu Hilton Honors erhalten. Quelle: Hilton / CM

Wie Revo Hotels zerlegt wird

Die Israel Canada Hotels Holding, bekannt über ihre Marke Brown Hotels, steigt mit fünf Ankäufen in München, Hamburg, Berlin und Leipzig in den deutschen Hotelmarkt ein. Die Objekte entstammen dem Portfolio des insolventen Hotelbetreibers Revo. Für die füf Häuser legte der Investor 15,8 Mio. Euro auf den Tisch. Im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren der Revo Hospitality Group wurde ein kartellrechtliches Anmeldeverfahren eingeleitet.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group gehört zu den gnz üblem Ereignissen der europäischen Hotelwirtschaft der jüngsten Zeit. Was mit einem Leipziger Stadthotel begann und sich zu einer Betreiberplattform mit mehr als 250 Hotels entwickelte, wird neu verteilt. Etliche internationale Gruppen holen sich zu Schnäppchenpreisen, was sie gerne in ihre Portfolios einverleiben möchten. Darunter die Israel Canada Hotels Holding. Aus den Trümmern von Revo entsteht eine neue Marktordnung.

Revo-Hotels ist ein Opfer von Selbstüberschätzung geworden.

Ausgehend vom Hotel Marktgraf in Leipzig  entstand innerhalb weniger Jahre ein Konzern, der Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern betrieb. Das Geschäftsmodell von Ruslan Husry  war ebenso einfach wie ambitioniert. Revo agierte als Betreiberplattform. Die Immobilien gehörten überwiegend Investoren, Fonds oder Family Offices. Revo übernahm die operative Führung schloss Franchiseverträge mit internationalen Marken (z.B. Accor) oder führte eigene Hotelmarken.

In den 2024 und 25 wuchs die Gruppe mit der Übernahme der Centro Hotels und später H-Hotels. Schon da zeichnete sich ab, dass mit neuen Marken und Systemen in verschiedensten Regionen nicht nur die Komplexität zunahm, sondern auch die Finanzierung immer wackeliger wurde. Und so verlief denn die Expansion schneller als die Konsolidierung. Die Kosten stiegen, die Finanzierungsbedingungen wurden sehr schwierig. Dann die logische Konsequenz: Der finanzielle Kollaps. 

Nach der Insolvenz war klar, dass eine Fortführung der bisherigen Struktur unmöglich sein würde. Für Insolvenzverwalter, Eigentümer und Investoren stellt sich bei großen Hotelportfolios stets dieselbe Frage:  wie kann das Revo-Portfolio verkauft werden? So gut wie alles sprach gegen einen einzelnen Käufer. Die Zerschlagung bzw. Aufteilung auf mehrere Betreiber bietet dagegen zahlreiche Vorteile. Unterschiedliche Häuser können denjenigen Gruppen zugeordnet werden, die strategisch am besten dazu passen. Budget-Hotels gehen an Budget-Spezialisten. Businesshotels an Betreiber mit entsprechender Erfahrung. Longstay-Produkte an Plattformen mit technologischem Fokus.

Die  Erwerber repräsentieren unterschiedliche Segmente, Geschäftsmodelle und Unternehmenskulturen.Gemeinsam decken sie jedoch nahezu die gesamte Breite des Hotelmarktes ab.

Die Israel Canada Hotels (ICH) Gruppe vollzieht mit ihrer Hotelmarke „Brown Hotels“ den strategischen Markteintritt in Deutschland. Das Unternehmen hat den Kauf von fünf Hotels abgeschlossen.  Der  Erwerb stellt einen signifikanten Schritt für ICH/Brown Hotels dar, da er die erste Präsenz des Unternehmens auf dem deutschen Hotelmarkt begründet. Die Transaktion, bei der die Wirtschaftskanzlei FPS umfassend beratend tätig war, betrifft ein Portfolio von 1.179 Zimmern. Der Kaufpreis für die Liegenschaften summiert sich auf rund 15,8 Mio. Euro. Das erworbene Portfolio umfasst Hotels an verschiedenen Standorten in Deutschland. Es handelt sich um ein H2 Hotel und ein H4 Hotel  nahe der Münchner Messe, ein H4 Hotel in Hamburg Bergedorf, das Centro Park Hotel Berlin sowie ein weiteres H4 Hotel in Leipzig.. Diese Objekte wurden aus dem Bestand der HRG Hospitality B.V. & Co. KG (Revo Hospitality) erworben, einem paneuropäischen Hotelbetreiber mit Schwerpunkt im DACH-Raum. Der Erwerb erfolgte im Rahmen von Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist die Übernahme der jeweiligen Betreibergesellschaften durch den Investor, einschließlich der bestehenden Mietverträge, die vor dem Vollzug der Transaktion geschlossen wurden. Bestehende Verbindlichkeiten der Verkäuferseite werden in den Insolvenzverfahren geklärt und gehen nicht auf die Erwerber über.

Motel One hat offenbar zehn Häuser der insolventen Revo-Gruppe im Blick. Die Münchner sind dazu beim Kartellamt vorstellig geworden. Entwickler und Investor Art-Invest hat neue Betreiber für zuvor von Revo geführte Hotels gefunden. Im Hamburger Stadtteil Barmbek bleibt das Ibis Styles erhalten. Aus dem Ibis in Kiel wird dagegen ein Motel One. Quelle: Hotel Inside / CM

Badischer Hof: Jetzt ein Leonardo Limited Edition

Das traditionsreiche Haus „Badischer Hof „empfängt als Teil der Leonardo Limited Edition seit 01. Juli 2026 wieder Gäste. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst vorgesehen.

Ein Stück Hotelgeschichte kehrt zurück: Der Badische Hof öffnete wieder seine Türen und begrüßt erneut Gäste in Baden-Baden. Das traditionsreiche Haus startet seinen Betrieb unter Leonardo Hotels als Teil der Leonardo Limited Edition, einer sorgsam kuratierten Kollektion individueller Häuser, die durch ihre Geschichte, ihren Charakter und ihre Verbindung zur jeweiligen Destination geprägt sind.

Der berühmte Badische Hof ist jetzt ein Leonardo Limited Edition. Foto: Leonardo

Der Badische Hof zählt zu den historischen Hoteladressen Baden-Badens und ist eng mit der Entwicklung der Kurstadt verbunden. Das Haus blickt auf eine lange Geschichte zurück und steht für die Beziehung von Gastfreundschaft, Bäderarchitektur und Tradition, die Baden-Baden als internationale Destination geprägt hat.

Der Badische Hof  entstand 1807–1809 durch den Umbau eines alten Kapuzinerklosters durch Friedrich Weinbrenner und war das erste Luxushotel in Baden-Baden sowie das erste Palasthotel in Deutschland. Der Stuttgarter Verleger Johann Friedrich Cotta hatte schon lange die Idee gehabt, in seiner Heimatstadt das erste Luxushotel Europas zu bauen. Allerdings bot sich in der durch historische Gebäude geprägten Stadt keine Möglichkeit, ein solch großes Bauwerk zu errichten. Im Jahr 1807 hatte er dann sich dann die Gelegenheit, durch den bekannten Architekten Friedrich Weinbrenner das alte Kapuzinerkloster in seinem Sinne umbauen zu lassen.

1807 begann der Umbau zum Luxushotel Badischer Hof mit 18 über drei Stockwerke reichenden dorischen Säulen, die den Blickfang des Speisesaals ausmachten. Die Zimmersuiten, zum Teil mit eigenem Bad, entstanden über den ehemaligen Mönchszellen, der Kreuzgarten wurde zu einem Speisesaal überwölbt. 100 Zimmer und Salons, Bäder mit Thermalwasserversorgung, Konversations-, Lese- und Rauchzimmer, Galerie und Frühstückssalon gehörten nach Abschluss der Bauarbeiten ebenso zur Ausstattung wie ein großer Park. Nach 1830 wechselte das Luxushotel des Öfteren den Besitzer.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wäre das Gebäude fast erneut ein Opfer der Flammen geworden. Am 01. Oktober 1949 geriet das bereits im März des Jahres von der französischen Besatzungsmacht zu seiner eigentlichen Nutzung freigegebene Hotel in Brand, wobei nicht nur der zur Halle gewordene Speisesaal gänzlich zerstört wurde, sondern auch der Dachstuhl in Flammen aufging. Der Wiederaufbau, die Erweiterungs-, Modernisierungs- und Verschönerungsarbeiten waren in kürzester Zeit erledigt und das Badhotel Badischer Hof nahm am 27. Mai 1950 unter der Regie der Hoteliersfamilie Steigenberger seine Funktion als hochklassiges Hotel wieder auf. 

1980/81 wurde der nördliche Trakt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Von Ende 2009 an wurde das Gebäude mit seinem zu diesem Zeitpunkt 140 Gästezimmern für nahezu ein Jahr grundlegend renoviert. Am 02. September 2021 zerstörte ein Feuer den Dachstuhl des Altbaus. Große Teile des Hotels wurden zudem durch Löschwasser beschädigt. Der Sachschaden wurde auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. 

Mit der Wiedereröffnung führt Leonardo Hotels die Geschichte des Hauses fort und vereinigt die Identität des Badischen Hofs mit der Erfahrung und den Qualitätsstandards einer internationalen Hotelgruppe. Der historische Name und der eigenständige Charakter des Hauses bleiben dabei erhalten.

Der Betrieb begann zunächst im Rahmen eines Soft Openings. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst 2026 geplant.

„Der Badische Hof ist ein Haus mit einer außergewöhnlichen Geschichte und einer starken Bedeutung für Baden-Baden. Wir freuen uns sehr, dieses traditionsreiche Hotel wieder öffnen und unsere ersten Gäste willkommen heißen zu dürfen. Für unser gesamtes Team ist es eine große Motivation, diesen einmaligen Ort mit Leben zu füllen und die Geschichte des Hauses weiterzuführen. Unser Anspruch ist es, den Charakter und die Identität des Hotels zu bewahren und gleichzeitig ein zeitgemäßes Gästeerlebnis zu schaffen“, sagt Thomas Feig, General Manager des Badischen Hofs.

Mit mehr als 315 Hotels in 137 Destinationen weltweit ist Leonardo Hotels die erste Adresse für jede Art von Veranstaltung. Egal ob es sich um ein intimes Familientreffen, eine spektakuläre Hochzeit oder ein Firmenmeeting handelt. 

Zum umfassenden Service gehören ein professionelles Catering, modernste audiovisuelle Ausstattung und eine fachkundige Veranstaltungskoordination. 

Die für das Haus verantwortliche Leonardo Hotels Central Europe (Sitz in Berlin) steuert 126 Häusern mit 21.800 Zimmern in 55 Städten in aktuell 11 Ländern. Neben der Limited Edition beinhaltet die Markenstruktur Leonardo Hotels, Leonardo Royal Hotels, Leonardo Boutique Hotels, Nyx Hotels by Leonardo Hotels, Leonardo Smart Hotels sowie Master Serviced Apartments und Aparthotels. Quelle: Leonardo Hotels / CM

Scandic baut unterirdisches Hotel in Stockholm

Auch für den einen oder anderen Business Traveller gilt: Im Dunkeln ist gut munkeln. Das lässt sich künftig in einem neuen Scandic Go-Hotel in Stockholm ausleben, in dem es dank unterirdischer Bauweise nur 135 fensterlose Zimmer geben wird. 

Wie es in einer Mitteilung des schwedischen Hotelkonzerns heißt, will er zusammen mit dem  Immobilienbesitzer Axfast AB (Teil der Axel-Johnson-Gruppe, die Gewerbeimmobilien an Standorten mit starkem Wirtschaftswachstum besitzt) ein unterirdisches Hotel in der Stockholmer Innenstadt bauen. Entstehen soll das Haus an der Einkaufsstraße Drottninggatan. Noch in 2026 soll der Startschuss für den <bau erfolge: Eröffnung doll in 2027 sein. Das neue Hotel unter der Erde soll eine ruhige, stille Atmosphäre bieten, fernab vom Trubel der Stadt.

In Stockholm entsteht ein unterirdisches Scandic Go-Hotel. Foto: Scandic

Das Scandic Go, das ruhige Zimmer im Stockholmer Stadtzentrum bieten wird, entsteht in einem Gebäude, das derzeit teilweise von Einzelhandels- und Lagerflächen in eine Immobilie mit gemischter Nutzung – bestehend aus Hotelzimmern, Geschäften und Büros – umgewandelt wird. Die 135 Zimmer verteilen sich auf vier Etagen und verfügen über keine Fenster, während die Gemeinschaftsbereiche und Personalräume mit Fenstern ausgestattet sein werden. Der Check-in erfolgt entweder ein Stockwerk unter der Erde oder digital.

„Dieses neue Hotel ist ein spannender Teil unserer Wachstumsstrategie: Wir eröffnen unser erstes unterirdisches Hotel an einem außergewöhnlichen Standort im Zentrum von Stockholm. Unser neues ‚Scandic Go‘ wird unsere Position im schnell wachsenden Economy-Segment stärken und unser bestehendes Hotelangebot in der Hauptstadt perfekt ergänzen“, sagt Jens Mathiesen, President & CEO der Scandic Hotels Group.

Die Eröffnung markiert einen weiteren Schritt in der Expansionsstrategie von Scandic: Unter einer der lebhaftesten und beliebtesten Einkaufsstraßen der schweischen Hauptstadt entsteht das erste unterirdische Hotel der Kette. Dank der Nähe zum Hauptbahnhof und zum Busbahnhof ist das Hotel insbesondere für Geschäftsreisende attraktiv, die eine zentrale und lebendige Lage suchen.

„Wir freuen uns sehr, eine ruhige und durchdachte Unterkunft in zentraler Lage anbieten zu können, die speziell auf preisbewusste Reisende zugeschnitten ist. Dies spiegelt einen wachsenden internationalen Trend wider, bei dem Gäste optimale Bedingungen für Ruhe und Erholung suchen. Wir freuen uns darauf, unsere Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis willkommen zu heißen“, sagt Jesper Engman, Chief Development Officer der Scandic Hotels Group.

Das Angebot an Zimmern ohne Fenster ist Teil eines bewussten, sorgfältig durchdachten Konzepts, das bereits in vielen Scandic-Hotels umgesetzt wird. Bei der Gestaltung der Zimmer wird großer Wert auf die Auswahl der richtigen Materialien, Beleuchtung und Akustik gelegt, um eine gemütliche, ruhige und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Das Interesse an dieser Art von Zimmern ist in den letzten Jahren gestiegen; dies deutet darauf hin, dass immer mehr Menschen eine ruhige und friedliche Unterkunft schätzen – insbesondere Gäste, die lichtempfindlich sind und eine vollständig abgedunkelte Schlafumgebung bevorzugen.

Scandic verfolgt ehrgeizige Ziele für das Wachstum der Marke Scandic Go, indem das Unternehmen Neubauten errichtet, bestehende Hotels erwirbt und unterschiedlichste Immobilientypen nutzt. Die rasche Expansion von Scandic Go zeugt zudem davon, wie sehr die Gäste diese Art der Unterkunft schätzen. Das Gebäude wird nach dem Standard „BREEAM In-Use Excellent“ zertifiziert, und der Hotelbetrieb erhält das „Nordic Swan Ecolabel“ – das offizielle Umweltzeichen der nordischen Länder. Quelle: Scandic / CM

Accor und H World Group schließen Allianz bei Kundenbindung

Der europäische Hotelkonzern Accor und der in China ansässige Hotelriese H World Group verknüpfen ihre Treueprogramme und Direktbuchungsplattformen in China, Europa und dem Nahen Osten.

Die langfristige Allianz führt die mehr als 310 Mio. Mitglieder von H Rewards und die fast 120 Mio. Mitglieder von ALL Accor zusammen. Dies ermöglicht ihnen über Direktbuchungskanäle den Zugriff auf insgesamt 2 Mio. Zimmer weltweit sowie eine gegenseitige Statusanerkennung, Mitgliedertarife, Punkte und Vorteile auf Hotelebene.

Die Partnerschaft soll schrittweise in diesem Jahr (2026) umgesetzt werden. Laut einer gemeinsamen Mitteilung werden die Programme weiterhin unabhängig voneinander betrieben, wobei jede Plattform ihre eigene Identität und ihr jeweiliges Leistungsversprechen beibehält.

Die beiden Hotelunternehmen hatten bereits 2014 eine Allianz geschlossen; 2016 übernahm H World die Rolle des Master-Franchisenehmers für die Marken Mercure, Ibis und Ibis Styles in der Region Greater China sowie die des Partners für die gemeinsame Entwicklung von Grand-Mercure- und Novotel-Hotels. Quelle: CM

Grand Hotel Europa in Innsbruck eröffnet 2029 wieder

Das thailändische und weltweit agierende Hotrelunternehmen Minor Hotels (Bangkok) hat die Unterzeichnung des NH Collection Innsbruck Grand Hotel Europa bekanntgegeben. Das traditionsreiche Hotel im Zentrum der Tiroler Landeshauptstadt soll nach einer umfassenden  Erneuerung und nach Jahren des Leerstands 2029 wiedereröffnet und als Fünf-Sterne-Haus mit 120 Zimmern betrieben werden.

Mit dem Projekt baut Minor Hotels seine Präsenz in Österreich weiter aus. Die asiatische Hotelgruppe betreibt nach eigenen Angaben bereits acht Hotels in Wien, Salzburg und Graz. Das Haus in Innsbruck wird das erste NH-Hotel in Tirol.

Aus dem Grand Hotel Europa in Innsbruck wird ein 5*-Haus der NH Collection Foto: ausrann.at

Das 1869 errichtete Gebäude gilt als erstes Luxushotel Innsbrucks und zählt zu den bekanntesten historischen Hotels der Stadt. Direkt gegenüber dem Hauptbahnhof gelegen, entwickelte es sich im Laufe seiner Geschichte zu einem Treffpunkt für Persönlichkeiten aus Adel, Wirtschaft, Kultur und Politik. Zu den Gästen zählten u.a. Queen Elizabeth II., Fürst Albert II. von Monaco, die Rolling Stones , Deep Purple u.a.m.. Seit 1883 gehört auch der Barocksaal zum Ensemble, der für Veranstaltungen und gesellschaftliche Anlässe genutzt wurde.

Das Grand Hotel Europa  galt über viele Jahrzehnte als erstes Haus am Platz in Innsbruck. Vor sechs Jahren meldete die damalige Betreibergesellschaft Insolvenz an. Anschließend wechselte die Immobilie den Eigentümer. 2021 wurde der historische Barocksaal weitgehend zerstört – kurz bevor er unter Denkmalschutz gestellt werden sollte. Während des Ukraine-Kriegs diente das leerstehende Gebäude zeitweise als Anlaufstelle für Flüchtlinge. Zuletzt stand das Hotel leer und sorgte vor allem wegen seines baulichen Zustands für Schlagzeilen

Nach Angaben von Minor Hotels soll das Haus künftig rund 120 Zimmer umfassen. Der historische Charakter des Gebäudes soll bewahrt und mit dem Standard der Marke NH Collection verbunden werden. Geplant sind zusätzliche Etagen, eine Rooftop-Bar, ein Restaurant mit eigenem Außenzugang, ein Wellnessbereich mit Innen- und Außenpool sowie moderne Tagungsräume. Besonderes Augenmerk soll auf die Wiederbelebung des historischen Barocksaals gelegt werden, der künftig wieder als Veranstaltungsort genutzt werden soll. 

Der Vertragsabschluss erfolgte mit Dr. Ernst Hutterer, Eigentümer der Immobilie.  Hutterer sagte, es sei jetzt Anspruch, dieses außergewöhnliche Haus behutsam in eine neue Zukunft zu führen, ohne seine Seele zu verlieren. Es soll internationale Gäste begeistern und zugleich wieder ein lebendiger Treffpunkt für die Einwohner der Stadt werden.  Quelle:  gast.at / CM

Wien ist Nr. 1 der Kongressmetropolen weltweit

Die Union of International Associations (UIA) hat ihr aktuelles Kongress-Ranking für 2025 veröffentlicht: Wien belegt darin weltweit den 1. Platz und liegt somit vor Brüssel. Bereits im Mai hatte die International Congress and Convention Association (ICCA) Wien auf Platz 4 der global gefragtesten Kongressmetropolen gereiht.

Die von der UIA veröffentlichte Analyse internationaler Verbandskongresse zählt neben dem ICCA-Ranking zu den wichtigsten Benchmarks der Branche. Im aktuellen UIA-Ranking erreicht Wien mit 345 Meetings den ersten Platz und verbessert sich damit vom zweiten Rang im Vorjahr. Zuletzt führte Wien das UIA-Ranking im Jahr 2006 an. Hinter Wien folgen Brüssel (329 Meetings), Seoul (216), Lissabon (174) und Tokio (156). Die Plätze 6 bis 10 belegen Barcelona (151), Bangkok (131), London (128), Kopenhagen (124) und Rom (120). Mit 6,2 Prozent aller Kongresse der erfassten 100 Städte entfällt ein bedeutender Anteil auf Wien. In den vergangenen 25 Jahren lag die Bundeshauptstadt durchgehend in den Top 5.

Vienna Congress & Convention Center © WienTourismus / Gregor Hofbauer


ICCA-Ranking: Wien erneut an der globalen Spitze. Auch im ICCA-Ranking 2025 bestätigt Wien seine starke Position: Mit 159 internationalen Kongressen belegt die Stadt weltweit den 4. Platz. Angeführt wird das Ranking von Lissabon (188), gefolgt von Paris (174) und Barcelona (166). Hinter Wien liegen Singapur (156), Prag (133), Kopenhagen (131), London (124), Seoul (121) und Tokio (119). Im führenden Wissenssektor „Medical Science“ nimmt Wien sogar den ersten Platz ein – vor Barcelona, Lissabon und Paris. Insgesamt erreichte Wien in den vergangenen 25 Jahren zwölfmal Rang 1 im ICCA-Ranking.


Norbert Kettner, CEO des WienTourismus: „Die Spitzenplatzierung im UIA-Ranking unterstreicht die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Qualität der Meeting Destination Wien. Mehr als sechs Prozent aller erfassten Kongresse finden in Wien statt – ein Anteil, den wir gemeinsam mit unseren Partner:innen auch künftig sichern wollen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit aller Akteur:innen der Wiener Meeting-Industrie – von Kongresszentren und Veranstaltungsorten über Hotellerie und Agenturen bis hin zu unseren Kund:innen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank für die langjährige Zusammenarbeit.“

Mit insgesamt 7.196 Kongressen und Firmentagungen verzeichnete Wien 2025 das erfolgreichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und übertraf den bisherigen Rekord aus 2024 um 9 Prozent. Die 794.812 Teilnehmer:innen generierten 2.545.348 Nächtigungen. Erstmals wurden damit mehr als 2 Mio. Übernachtungen durch Meetings erzielt. Die wirtschaftlichen Effekte sind entsprechend hoch: Die durch Meetings generierte Wertschöpfung lag bei 1,707 Mrd. Euro. Österreichweit resultierten daraus 348 Mio. Euro an Steuereinnahmen sowie 19.300 Ganzjahresarbeitsplätze.Quelle: Vienna Convention Bureau im Wien Tourismus / CM