Die besten Flughäfen der Welt

Jedes Jahr veröffentlicht das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp den AirHelp Score und bewertet Flughäfen auf der ganzen Welt. In diesem Jahr wurden insgesamt 250 Flughäfen untersucht – aus Deutschland sind in der Untersuchung neun Flughäfen vertreten. 

Für den Score werden die Pünktlichkeit der Flüge, Angebot an Restaurants und Geschäften sowie Kundenzufriedenheit berücksichtigt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7,36 Punkten schneiden deutsche Flughäfen im internationalen Vergleich eher schwach ab. Der beste Flughafen der Welt ist in diesem Jahr mit 8,57 von zehn möglichen Punkten der Flughafen Kapstadt, der damit den Gewinner vom letzten Jahr – den Hamad International Airport in Katar – überholt hat. Der erste europäische Flughafen taucht mit dem norwegischen Flughafen Bergen auf Platz neun auf.  

Vier Flughäfen aus dem Mittleren Osten in den Top 10. Der Flughafen Kapstadt erreicht mit einer Gesamtpunktzahl von 8,57 Punkten den höchsten AirHelp Score und verbessert sich damit um 0,07 Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Auf Platz zwei liegt der Sieger vom letzten Jahr: Der Hamad International Airport hat mit 8,52 Punkten dieselbe Wertung wie letztes Jahr. Auf Platz drei, vier und fünf folgen der Flughafen Riad nahe der saudi-arabischen Hauptstadt, Flughafen Brasília der brasilianischen Hauptstadt und der Flughafen Maskat nahe der omanischen Hauptstadt – alle drei Airports haben einen Gesamtscore von 8,47. Besonders auffällig ist hier die Verbesserung des Flughafens Riad, der sich im letzten Jahr noch mit 8,01 Punkten auf Platz 33 befand. 

In der Top 10 der besten Flughäfen der Welt befinden sich insgesamt ein Flughafen in Europa (Norwegen), einer in Nordamerika (USA), zwei Flughäfen in Mittel- und Südamerika (in Brasilien und Panama), zwei Flughäfen in Afrika (in Südafrika) und vier Flughäfen im Mittleren Osten (einer in Katar und drei in Saudi-Arabien).   

Die schlechtesten Flughäfen der Welt Mit einer Gesamtbewertung von 5,73 Punkten rangiert der Flughafen Tunis in der tunesischen Hauptstadt auf dem letzten Platz – genauso wie im vorherigen Jahr.  Auf dem zweitletzten Platz landet der Flughafen Rhodos auf der gleichnamigen griechischen Insel mit einer Bewertung von 6,05 Punkten. Dieser Flughafen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal im Score berücksichtigt. Nur etwas besser schneiden der Flughafen Tan-Son-Nhat in Ho Chi Minh City (Vietnam) und der Flughafen Heraklion auf der griechischen Insel Kreta mit 6,21 und 6,32 Punkten ab. 

Die pünktlichsten Airports der Welt. In Sachen Pünktlichkeit liegt der King Shaka International Airport in Durban (Südafrika) mit 8,9 von zehn möglichen Punkten auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgt der Flughafen Panama City Tocumen mit 8,7 Punkten. Den dritten Platz teilen sich der Flughafen Kapstadt, der Flughafen Brasília und der Mexico City International Airport Benito Juárez mit 8,6 Punkten. Der unpünktlichste Flughafen ist Tunis mit einem Pünktlichkeit-Score von 5,4 Punkten. Platz zwei teilen sich die Flughäfen Rhodos und Antalya mit jeweils 5,8 Punkten. Auf dem dritten Platz landen in Sachen Unpünktlichkeit gleich sechs Flughäfen – sie befinden sich in der Türkei, Indien, Vietnam, Portugal und Kenia.  

Deutschlandweit kann vor allem der BER mit seiner Pünktlichkeit glänzen – er erreicht 7,5 Punkte und schneidet damit bundesweit am besten ab. Die Flughäfen in Düsseldorf und Hannover haben in der Kategorie einen Score von 7,4 Punkten erzielt.  

Größte Zufriedenheit mit dem Flughafen Medina in Saudi-Arabien. AirHelp hat im Rahmen des AirHelp Scores Flugreisende aus 58 Ländern nach ihren Erfahrungen an Flughäfen befragt. Die besten Bewertungen erhielt dabei der Flughafen Medina in der gleichnamigen saudi-arabischen Stadt mit 9,2 Punkten. Dicht dahinter folgen zwei europäische Flughäfen: Der Flughafen Luxemburg und der isländische Flughafen Keflavík 9,0 bzw. 8,9 Punkte. Ebenfalls 8,9 Punkte erhielten die Flughäfen in Dubai und Doha. Den vierten Platz in Bezug auf die Kundenzufriedenheit teilen sich der Singapore Changi Airport und die Flughäfen Riad und Maskat mit jeweils 8,8 Punkten. München, Nürnberg und Düsseldorf kommen auf jeweils 8,1 Punkte und liegen damit deutschlandweit auf Platz ein. 

Den letzten Platz belegt – wie im letzten Jahr – der Flughafen Tunis mit 6,4 Punkten. Auf dem vorletzten Platz liegen mit 6,6 Punkten die Flughäfen in Rhodos, Ho-Chi-Minh-Stadt und Hurghada. 

Beste Angebot an Restaurants und Geschäften an den Flughäfen in Doha und Dubai. Die Reisenden sollten auch die Geschäfte und Restaurants an den von ihnen besuchten Flughäfen bewerten. Der Umfrage zufolge gibt es die besten Angebote am Hamad International Airport und am Flughafen Dubai. Während beide Airports im letzten Jahr 8,9 Punkte erhielten, steigerten sie sich in diesem Jahr auf 9,1 bzw. 9,0 Punkte. Den dritten Platz belegt der Singapore Changi Airport mit 8,9 Punkten, gefolgt vom japanischen Flughafen Neu-Chitose und vom Flughafen Medina mit 8,8 Punkten. Das Angebot an Restaurants und Geschäften in München bewerteten die Reisenden mit 8,1 Punkten (deutschlandweit Platz eins). 

Die am schlechtesten bewerteten Geschäfte und Restaurants fanden sich am Flughafen Izmir-Adnan Menderes in der Türkei und am Flughafen Tirana in Albanien mit 5,5 bzw. 5,9 Punkten. Das letztjährige Schlusslicht, der Flughafen Heraklion, verbesserte sich um 0,4 Punkte auf 6,4. 

Über den AirHelp Score. Der AirHelp Score ist eine Rangliste der besten und schlechtesten Fluggesellschaften und Flughäfen der Welt. AirHelp veröffentlicht den AirHelp Score seit 2015 (mit einer Unterbrechung während der Pandemie), um Fluggästen eine bessere Planung ihrer Flüge zu ermöglichen. Mit dem Score können Fluggäste anhand von Daten sehen, welche Behandlung sie von Fluggesellschaften und Flughäfen erwarten können. Zur Berechnung des AirHelp Score werden mehrere Datenquellen und Faktoren kombiniert, um den Fluggästen ein umfassendes Bild von der Leistung einer Fluggesellschaft oder eines Flughafens zu vermitteln. Die Bewertung der Fluggesellschaften basiert auf den drei Faktoren Pünktlichkeit, Kundenmeinungen und Bearbeitung von Beschwerden. Diese werden zu gleichen Teilen gewichtet. Die Bewertung der Flughäfen basiert ebenfalls auf drei Faktoren: Pünktlichkeit, Kundenmeinungen sowie Essen und Geschäfte. Dabei ist Pünktlichkeit mit 60 % der größte Faktor. Zur Ermittlung des Ergebnisses wurden Daten aus dem Zeitraum vom 1. Juni 2024 bis zum 31. Mai 2025 ausgewertet und die Fluggäste nach ihren zuletzt genutzten Fluggesellschaften und Flughäfen befragt. Quelle: AirHelp / CM

Düsseldorf laut AirHelp ist 2026 bester deutscher Flughafen

Mit demAirHelp Scor gibt das Fluggastrechteportal Airhelp bereits seit 2015 Aufschluss darüber, welche Flughäfen in puncto Pünktlichkeit, Shops und Kundenmeinung zu den weltweit besten Flughäfen gehören – und umgekehrt somit auch, welche die vermeintlich schlechtesten Flughäfen der Welt sind. 

Das Ranking wird jährlich veröffentlicht und aktualisiert. Auch ein deutscher Flughafen schneidet im Ranking mit Platz 250 von 279 alles andere als rühmlich ab und ist damit, wie bereits im Vorjahr, der schlechteste hierzulande.

Im diesjährigen AirHelp Score erreicht der Flughafen Düsseldorf eine Gesamtbewertung von 7,64 Punkten und sichert sich damit den ersten Platz unter den deutschen Flughäfen. Im internationalen Vergleich schneidet er allerdings deutlich schlechter ab und landet auf Rang 100. Vergangenes Jahr führte noch der Flughafen Dortmund die deutsche Liste an. Den zweiten Platz belegt in diesem Jahr der BER mit 7,51 Punkten, gefolgt vom Münchner Flughafen, der auf 7,46 Punkte kommt. Weltweit entsprechen diese Bewertungen lediglich den Plätzen 136 und 144. 

Mit 6,84 Punkten liegt der Flughafen Köln/Bonn in Deutschland auf dem letzten Platz und international auf Rang 234 von 250. Geringfügig besser schneiden der Flughafen Nürnberg mit 7,28 Punkten (Platz 182) und der Flughafen Stuttgart mit 7,24 Punkten (Platz 191) ab.

Der Flughafen Köln-Bonn hatte 2025 den Frankfurter Flughafen als schlechtesten deutschen Airport im Ranking abgelöst. Köln-Bonn schnitt auch in diesem Jahr besonders schlecht im Hinblick auf die Pünktlichkeit ab und erhielt hier nur 6,9 von 10 möglichen Punkten. In der Kundenmeinung kommt der Flughafen immerhin auf einen Score von 7,6.

Eine Sprecherin des Flughafens Köln-Bonn: „Um alle Prozesse und Abläufe am Flughafen weiter zu optimieren, ist am Flughafen ein Airport Operation Control Center (AOCC) installiert worden. In der Steuerungszentrale sind sämtliche Prozesspartner und Dienstleister vertreten, um Ressourcen zu bündeln sowie die Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit zu verbessern.“

Deutschlandweit kann vor allem der BER mit seiner Pünktlichkeit glänzen – er erreicht 7,5 Punkte und schneidet damit bundesweit am besten ab. Quelle: AirHelp / CM

Streikandrohung am Flughafen von Barcelona

Mitten in der sommerlichen Hochsaison drohen an Barcelonas Flughafen El Prat erhebliche Einschränkungen: Das Bodenpersonal des Dienstleisters Groundforce hat einen unbefristeten Streik ab Dienstag, 04. August angekündigt. Betroffen sind wichtige Bereiche wie Check-in, Gepäckabfertigung und Boarding von mehreren internationalen Fluggesellschaften, darunter Airlines der Lufthansa-Gruppe. 

In Barcelona droht am Flughafen El Prat ein unbefristeter Streik. Die Gewerkschaft CGT für Mitarbeitende des Bodenabfertigers Groundforce hat am Flughafen Barcelona-angekündigt, dass ab Dienstag, 04. Augus 2026 um Mitternacht die Tätigkeiten niedergelegt werden. 1.200 Beschäftigte der Bereiche Bodenabfertigung, Check-in, Boarding und Flugkoordination legen den Airport quasi lahm.  Das spanische Verkehrsministerium sorgt allerdings für ein Mindestmaß an zivielen Flügen.

Groundforce betreut in Barcelona zahlreiche internationale und nationale Fluggesellschaften, darunter Air Europa, Lufthansa, Air France, KLM, Qatar Airways, Turkish Airlines, ITA Airways, United Airlines und Finnair.

Zwischen Anfang August und Ende September sind bei den von Groundforce abgefertigten Airlines rund 11.600 Flüge geplant. Nach Schätzungen des spanischen Verkehrsministeriums könnten rund 2 Mio. Passagiere von den Streikmaßnahmen betroffen sein.

Die Gewerkschaft begründet den Streik mit einer aus ihrer Sicht unzureichenden Arbeitssicherheit und einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Sie kritisiert u.a. Personalmangel, hohe Arbeitsbelastung, viele Überstunden sowie eine ungenügende Ausbildung neuer Mitarbeitender. Dadurch steige das Risiko von Unfällen und gesundheitlichen Problemen.

Um den Flugbetrieb teilweise aufrechtzuerhalten, hat das spanische Verkehrsministerium Mindestdienste angeordnet. Je nach Flugkategorie müssen zwischen 35 und 80 % der geplanten Verbindungen durchgeführt werden. Besonders hoch sind die Vorgaben für Flüge zu den Balearen, Kanaren sowie auf internationalen Strecken ohne praktikable Reisealternative.

Reisenden mit Flügen ab Barcelona wird empfohlen, den Status ihrer Verbindung vor der Abreise regelmäßig bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu überprüfen. Quelle: El diario El País / CM

Lufthansa liebäugelt mit Teilhabe an TAP Air Portugal

Die Lufthansa Group hat in Angebot im Bieterprozess um TAP Air Portugal bei Parpública, der portugiesischen Gesellschaft für Staatsbeteiligungen, eingereicht. Mit dem Erwerb zunächst einer Minderheitsbeteiligung soll eine langfristige Partnerschaft zwischen der Lufthansa Group und TAP Air Portugal begründet werden, um die Zukunft von TAP als nationale Fluggesellschaft Portugals zu sichern.

Carsten Spohr, CEO der Lufthansa Group: „Unser Interesse an einer Beteiligung an unserem Star Alliance Partner TAP Air Portugal ist ein logischer Schritt. Wir wollen die nationale Airline Portugals als Teil der Lufthansa Gruppe und führende Fluggesellschaft für den Südatlantik mit Lissabon als strategischem Drehkreuz stärken. Mit SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways haben wir unter Beweis gestellt, wie die Europäisierung unserer Lufthansa Group Perspektiven und Wachstum für unsere Heimatmärkte und Drehkreuze sichert.“ Freilich gibt es bei der Lufthansa wieder mall Massenentlassungen. Aktuell sieht ein Sparprogramm den Abbau von 4.000 Jobs vor.

Neben der Lufthansa bietet auch Air France-KLM für die TAP. Foto: TAP Air Portugal

Die Lufthansa Group ist seit mehr als 70 Jahren in Portugal aktiv. Aktuell bieten die Airlines der Gruppe 353 wöchentliche Flüge von und nach Portugal an. Das Unternehmen beschäftigt über 500 Fachkräfte im westlichsten Land Europas. Mit dem Bau eines neuen Lufthansa Technik Standorts für Reparaturen von Triebwerksteilen und Flugzeugkomponenten in Santa Maria da Feira bei Porto soll diese Zahl bis 2030 auf über 1.000 steigen. 

Das Angebot der Lufthansa Group an Portugal geht daher über ein finanzielles Engagement hinaus. Es bündelt sieben Jahrzehnte industrieller Präsenz mit steigenden Beschäftigtenzahlen und wachsenden Investitionen, ergänzt durch gesellschaftliches Engagement. Nicht zuletzt die jüngst vollzogene Gründung der help alliance Portugal als erstem europäischen Standort der Hilfsorganisation außerhalb Deutschlands zeigt die große Bedeutung Portugals für die Lufthansa Group. 

Der Konzern bietet als größte Airline-Gruppe außerhalb der USA die notwendige Größe, Erfahrung und finanzielle Stabilität, um nachhaltig Werte zu schaffen und die Rolle von TAP Air Portugal als Botschafterin des Landes in der ganzen Welt zu festigen. Durch die Kooperation würde Lissabon als strategisch wichtiges atlantisches Drehkreuz im Netzwerk der Lufthansa Group gestärkt. Die Konnektivität zwischen Europa und anderen Regionen wie Lateinamerika, Afrika oder Nordamerika könnte ausgebaut werden. 

AP Air Portugal (Transportes Aéreos Portugueses) ist eine 1945 gegründete, mehrheitlich staatliche portugiesische Fluggesellschaft mit Sitz in Lissabon und Drehkreuz auf dem dortigen Flughafen Humberto Delgado Lissabon sowie Mitglied der Star Alliance. Der Carrier hat in den letzten Jahrzehnte heftige wirtschaftliche Turbulenzen durchgemacht. Zuletzt hat der portugiesische Ministerrat Ende September 2023 ein Dekret verabschiedet, mit dem die TAP wieder privatisiert wird. Dabei soll es ein Investor aus dem Luftfahrtsektor und nicht ein Finanzinvestor sein, neben der Veräußerung von 51 % der Anteile sind 5 % für die Arbeitnehmer reserviert. Quelle: Lufthansa / CM

Lufthansa: 4.000 müssen gehen

Im vergangenen Herbst kündigte Lufthansa an, bis 2030 insgesamt 4.000 Stellen in der Verwaltung abzubauen. Jetzt wird klar, wie der Konzern den Personalabbau bei der Kernmarke und in zentralen Bereichen angehen will. Im Mittelpunkt steht zunächst ein Freiwilligenprogramm.

Die deutsche Lufthansa konkretisiert die Umsetzung ihres in 2025 angekündigten Sparprogramms. Damit sollen zunächst bis zu 550 Vollzeitstellen in der Kernmarke Lufthansa Airlines sowie in zentralen Konzernbereichen abgebaut werden.

In einem internen Schreiben an die Beschäftigten startet der Konzern bei der Deutschen Lufthansa AG das Freiwilligenprogramm ‘New Ways’. Mitarbeitenden werden klassische Aufhebungsverträge mit Abfindungen angeboten. Alternativ können sie sich für eine bezahlte, unwiderrufliche Freistellung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses entscheiden. Während dieser Zeit ist auch eine Tätigkeit außerhalb des Lufthansa-Konzerns möglich. Zudem sollen etwa 1.500  Vollzeitstellen an internationale Standorte des Konzerns verlagert werden

Das Programm ist Teil des bereits im vergangenen Herbst angekündigten Restrukturierungsvorhabens. Bis 2030 will Lufthansa konzernweit rund 4.000 Stellen in der Verwaltung abbauen. Ziel ist es, Kosten zu senken. Währenddessen genehmigen sich die Vorstände weiterhin riesige Gehälter. Anstatt selbst Vorbilder beim Sparen sein zu wollen. 

Gleichzeitig plant die Lufthansa Group, verschiedene Funktionen wie Vertrieb oder Netzwerkplanung stärker zu bündeln und zentral für mehrere Konzerngesellschaften zu steuern. Quelle: LH / CM

SWISS A330: zum zweiten Mal ein dickes Problem

Ein Airbus A330 der Lufthansa-Tochter Swiss bereitete zum zweiten Mal binnen weniger Wochen erhebliche Probleme. Der Langstreckenjet, der mit 208 Passagieren an Bord von Zürich nach New York JFK unterwegs war, legte am Montagnachmittag 27. Juli 2026, eine Notlandung am Flughafen Bangor im US-Bundesstaat Maine hin, nachdem Rauch den vorderen Bereich der Business Class des 14 Jahre alten Großsaumflugzeugs zu füllen begann.

Flug LX-16 war am Montag, 27. Juli 2026 gegen 10:30 Uhr in Zürich zu dem achtstündigen Transatlantikflug nach New York JFK gestartet. An Bord auch zahlreiche Geschäftsreisende. Der Jet befand sich bereits etwa sechseinhalb Stunden in der Luft und flog in einer Höhe von 32.000 Fuß (ca. 11.600 m) nahe Nova Scotia, als die Piloten einen Notfall meldeten und eine sofortige Kursänderung zur Landung an einem anderen Ort (Diversion) anforderten.

Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen machte ein Swiss A330 massive Probleme. Foto Swiss

Ein Sprecher der in Zürich ansässigen Fluggesellschaft bestätigte, dass der Grund für die Kursänderung „Rauch bislang unbekannter Herkunft im vorderen Bereich der Business Class“ gewesen sei.

Eine Situation, in der die Besatzung nicht feststellen kann, was die Rauchentwicklung in der Kabine verursacht oder woher der Rauch stammt, gehört zu den schwerwiegendsten Notfällen, mit denen Piloten und Flugbegleiter konfrontiert werden können. Es besteht die Befürchtung, dass in einem unzugänglichen Teil des Flugzeugs ein Feuer wüten könnte, was zu einem katastrophalen Ausgang führen kann. Wäre eine solche Situation über dem Atlantik aufgetreten, hätten die Piloten wahrscheinlich ernsthaft eine Notwasserung in Betracht ziehen müssen, und man weiß, wie so etwas normalerweise ausgeht.  Glücklicherweise befand sich das Flugzeug in diesem Fall jedoch bereits nahe der nordamerikanischen Küste.

Daten von FlightRadar24 zeigen, dass die Maschine innerhalb von nur zehn Minuten um mehr als 22.000 Fuß (ca. 6.700 Meter) sank, während die Piloten vom geplanten Kurs abwichen – ein Beleg dafür, wie ernst der Kapitän die Lage einschätzte.

Wenig mehr als zehn Minuten später war das Flugzeug am Bangor International Airport gelandet. Die Piloten brachten die Maschine auf der Start- und Landebahn zum Stehen, während die Flughafenfeuerwehr zur Unterstützung herbeieilte und eine thermische sowie visuelle Überprüfung des Flugzeugs durchführte; das Kabinenpersonal hielt sich für eine mögliche Evakuierung über die Notrutschen bereit.

Statement von SWISS. Wie sich herausstellte, gab es keinen Brand. Nach einem fast einstündigen Aufenthalt auf der Start- und Landebahn wurde das Flugzeug zum Terminalgebäude geschleppt. In einer Stellungnahme bestätigte ein Sprecher von SWISS, „Uns ist bewusst, dass eine durch solche Umstände bedingte Flugumleitung für unsere Passagiere beunruhigend sein und Unsicherheit hervorrufen kann. Daher ist es uns umso wichtiger, sie bestmöglich zu betreuen und bei der Weiterreise zu unterstützen. Unsere Teams in der Schweiz und in den USA arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die Weiterreise unserer Passagiere zu organisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch nicht mit Sicherheit sagen, was die Rauchentwicklung verursacht hat. Unsere Experten werden das Flugzeug nun eingehend untersuchen. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir uns bis zum Abschluss dieser Untersuchungen nicht zu möglichen Ursachen äußern werden.“

Der A330 war erst vor wenigen Wochen in einen schweren Vorfall verwickelt. Bei dem Flugzeug, das am Montag eine Notlandung durchführte, handelt es sich um die Maschine mit der Kennung HB-JHK. Dies ist dieselbe Maschine, die am 26. April am Delhi International Airport in eine Notevakuierung über aufblasbare Rutschen verwickelt war; damals hatten die Piloten den Start auf der Bahn abgebrochen, nachdem das linke Rolls-Royce-Trent-Triebwerk einen schweren Defekt erlitten hatte. Zum Zeitpunkt des Triebwerksausfalls bewegte sich das Flugzeug mit so hoher Geschwindigkeit über die Startbahn, dass durch die Notbremsung Rauch an den Rädern und Bremsen entstand. Es wurde eine Evakuierung angeordnet, bei der sechs Personen verletzt wurden; zwei von ihnen erlitten Beinbrüche. Das Flugzeug wurde am 04. Juni 2026 wieder in Betrieb genommen. Quelle: Swiss / CM

 

„Blinder Passagier“ in AUA-Regionaljet

Flugbegleiter der österreichischen Fluggesellschaft AUA staunten nicht schlecht, als sie am Flughafen Košice, einem kleinen Airport im Südosten der Slowakei nahe der ungarischen Grenze, einen schlafenden Mann in der vorderen Reihe des Flugzeugs vorfanden.

Der Mann hatte offenbar unbemerkt den Sicherheitszaun des Flughafens überklettert und war dann in das abgestellte Flugzeug eingedrungen, wo er sich mehrere Stunden aufhielt. Die Nachforschungen ergaben, dass der Mann am Donnerstag, 23. Juli 2026, gegen 01  Uhr morgens das nicht geschlossene kleine Terminalgebäude betrat und menschenleer vorfand. Berichten zufolge nahm er sich in einem eigentlich geschlossenen Café-Shop einen Kaffee und begab sich anschließend zu einem weiteren Gastronomiebetrieb, wo er sich zum Nulltarif etwas zu essen nahm.

Nachdem er im Café ein ziemliches Durcheinander hinterlassen hatte, streifte er weiter durch das Terminal, bis er auf eine Flughafenmitarbeiterin traf. Er soll die Frau gefragt haben, wann Flüge abheben würden: als sie ihm jedoch erklärte, er müsse warten, bis die Schalter der Fluggesellschaften am Morgen öffneten, gab er eine unverständliche Antwort und verließ das Terminal. Damit war die Geschichte jedoch noch nicht zu Ende.

Draußen lief der Mann auf den Sicherheitszaun zu, der den öffentlichen Bereich des Flughafens vom eigentlich gesicherten „Airside“-Bereich trennt. Er kletterte über den Zaun zu klettern, ohne vom Sicherheitspersonal bemerkt zu werden, und er bewegte sich anschließend fast eine Stunde lang auf dem Vorfeld. Dabei stieß er auf eine geparkte Embraer E190 der Austrian Airlines, die zuvor den letzten Flug von Wien nach Košice durchgeführt hatte und dort über Nacht abgestellt war, um am frühen Morgen den Rückflug nach Österreich anzutreten.

Der Mann stieg eine mobile Fluggasttreppe hinauf, die noch am Regionaljet stand, und schaffte es, die Hauptkabinentür zu öffnen und so in das Innere des Flugzeugs zu gelangen. Stunden später, gegen 04 Uhr morgens, trafen die Piloten und Flugbegleiter von Austrian Airlines am Flughafen ein, um das Flugzeug für den Rückflug nach Wien vorzubereiten. Beim Betreten der Maschine entdeckten sie den Mann, der in der ersten Reihe schlief.

Als sie ihn weckten, fragte der Mann sie sogar: „Fliegen wir schon?“ Der Kapitän informierte umgehend das Flughafenpersonal, woraufhin ein Sicherheitsalarm ausgelöst und eine vollständige Durchsuchung des Flugzeugs angeordnet wurde, inklusive des Einsatzes eines Sprengstoffspürhundes. Schließlich wurde die Maschine für sicher erklärt, doch aufgrund der umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen startete der Rückflug OS-654 in Košice mit rund zwei Stunden Verspätung. Beim Verdächtigen entdeckten die Sicherheitskräfte Unterlagen, die auf eine psychiatrische Behandlung hindeuten. Quelle: Nový Čas, / CM

Rekordflug eines Airbus A350-1000 über mehr als 24 Stunden

Geschäftsreisen nonstop von London oder New York nach Sydney – das ist keine Zukunftsmusik. Qantas hat mit einem mehr als 24-stündigen Nonstop-Flug einen neuen Langstreckenrekord aufgestellt. Der Testflug gilt als wichtiger Meilenstein für das Projekt „Sunrise“, mit dem die australische Airline ab 2027 Nonstop-Verbindungen von Sydney nach London und New York anbieten will.

Ein speziell für Ultralangstrecken vorbereiteter Airbus A350-1000 ULR flog nonstop von Melbourne nach Toulouse und legte dabei mehr als 23.000 km zurück. Nach 24 Stunden und 24 Minuten setzte der Jet am Dienstag im südfranzösischen Toulouse auf. Wie Airbus mitteilte, führte der Flug vom australischen Winter in den europäischen Sommer. Die Crew überquerte dabei zwei Ozeane und drei Kontinente und erlebte auf einem einzigen Flug gleich zwei Sonnenauf- und zwei Sonnenuntergänge. 

Der Test war Teil des seit Jahren geplanten „Project Sunrise“. Ab Oktober 2027 will Qantas erstmals nonstop von Sydney nach London fliegen, später soll auch New York ohne Zwischenlandung erreichbar sein. Mehr als 3,6 Mio. Menschen verfolgten den Rekordflug laut Flightradar24 online.

Am 23. Juli startete das erste A350-1000ULR-Testflugzeug (MSN707) zu seinem längsten Direktflug von Toulouse nach Melbourne in Australien. Wenige Tage später flog es – mit zwei Gastpiloten von Qantas an Bord – die gesamte Strecke wieder zurück und landete am Morgen des 28. Juli in Toulouse. Airbus-Testpilot Xavier Pepin steuerte den längsten A350-000 auf dem Rekordflug über 12.460 Seemeilen in einer Flugzeit von 24 Stunden und 24 Minuten!

Der A350-1000ULR Qantas MSN707, der am 02. Juni seinen Erstflug absolvierte, ist mit spezieller Messtechnik ausgestattet und stellte nun erstmals seine Leistungsfähigkeit unter Beweis. Der in zwei Abschnitte unterteilte Flug gilt technisch als „Entwicklungsflugtest“ (im Gegensatz zu einem „Zertifizierungsflugtest“). Ziel ist der Nachweis, dass der von zwei Rolls-Royce Trent XWB-97-Triebwerken angetriebene Widebody einen Flug mit einer „Blockzeit“ von 23 Stunden absolvieren kann. Diese Zeitspanne – gemessen vom Lösen der Feststellbremse beim Abflug bis zu deren Betätigung an der Parkposition nach der Ankunft – soll sicherstellen, dass die für das Projekt „Project Sunrise“ geplante Flugzeit von 21 Stunden und 40 Minuten (zuzüglich Zeiten für Warteschleifen, Ausweichflüge sowie Rollvorgänge am Start- und Zielflughafen) abgedeckt werden kann.

Insbesondere diente der Rekordflug auch dazu, den Kabinenkomfort anhand von Messungen der Klimaanlage (ATA-Kapitel 21) sowie die Systeme für das Kraftstoffmanagement (ATA-Kapitel 28) zu überprüfen. Im Fokus stand dabei vor allem der zusätzliche hintere Mitteltank (Rear Center Tank, RCT) mit einem Fassungsvermögen von 20.900 Litern, der Flüge im Ultra-Langstreckenbereich (ULR) über Distanzen von fast 10.000 Seemeilen ermöglicht.

Xavier erklärt: „Obwohl wir bereits einen Großteil der Funktionalität des RCT im Verlauf der Flugerprobungskampagne nachgewiesen hatten, haben wir bei diesen Langstreckenflügen einige verbleibende Testpunkte abgearbeitet. Wir haben diesen Tank also befüllt, um alle erforderlichen Parameter während des Fluges zu validieren; dies bildete – neben dem Kabinenkomfort – den Schwerpunkt unserer Tests. Während des ersten Flugabschnitts nutzten wir zudem die Zeit (der Flug dauerte rund 20 Stunden), um verschiedene Einstellungen der Lufttemperatur zu stabilisieren und so präzise Messungen zu gewährleisten. Während also ein Großteil der Testziele bereits auf dem Hinflug angegangen wurde, dienten die Flüge des zweiten Abschnitts dazu, noch offene Testpunkte zu bearbeiten, die beim ersten Flug nicht abgeschlossen werden konnten.“

Darüber hinaus bewertete die Besatzung das neue, zweiteilige Ruheabteil für die Flugbesatzung (Flight Crew Rest Compartment, FCRC) der ULR-Variante, das umfassend mit Messinstrumenten zur Überprüfung der Klimaanlagenleistung ausgestattet war. Dieses neue Modul, das speziell für die Ultralangstreckeneinsätze der -1000ULR entwickelt wurde, verfügt über zwei separate, eigenständige Bereiche mit jeweils eigenem Zugang. Diese Modifikation stellt sicher, dass die Piloten im Flugbetrieb ihre jeweiligen Ruhebereiche betreten oder verlassen können, ohne einander zu stören.

Aspekte der Flugbesatzung und Routenplanung. Für den Hinflug waren vier Airbus-Piloten an Bord, wobei Testpilot Vincent Sibelle als Kapitän fungierte (und zudem die Gesamtorganisation der Mission leitete). Die weiteren drei Piloten an Bord waren Xavier Pepin, Josef Bayoud und Chetan Takalkar. Ergänzt wurde die Besatzung durch zwei Testflug-Ingenieure (TFEs), die zur Überwachung der Flugzeugsysteme im Cockpit saßen, sowie drei Flugversuchsingenieure (FTEs.

Für den Rückflug – von Melbourne zurück nach Toulouse – wurde Airbus-Testpilot Xavier Pepin als Kapitän bestimmt. Zudem kamen für diesen Flugabschnitt zwei Qantas-Piloten, Kapitän Andrew Coull und Kapitän David Summergreene, zur Besatzung hinzu, während einer der Airbus-Piloten von Bord ging. Insgesamt befanden sich somit fünf Piloten auf dem Rückflug: drei Airbus-Piloten sowie die beiden Qantas-Piloten, die zwar bereits für die A350 qualifiziert waren, für die ULR-Variante jedoch noch keine Erfahrung besaßen. Die beiden TFEs und drei FTEs waren dieselben wie auf dem Hinflug.

Dieser noch längere Flug führte von Melbourne über den Pazifik in Richtung Los Angeles, quer durch die USA und Kanada, anschließend über den Atlantik (südlich von Grönland) und über Großbritannien zurück nach Südfrankreich.

Xavier erläuterte, dass für den Rückflug eine nördliche Atlantikroute gewählt wurde. Damit sollten die von Fluggesellschaften genutzten, veröffentlichten Flugrouten („Tracks“) umgangen werden, die zum Zeitpunkt des Starts möglicherweise noch nicht aktualisiert waren; auf diese Weise ließen sich potenzielle Probleme mit der Flugsicherung (ATC), wie etwa Unstimmigkeiten bei den Flugplänen, vermeiden.

Müdigkeitsmanagement .Xavier erinnert sich: „Um der Ermüdung während der 20- bis 23-stündigen Flüge zu begegnen, führten wir Vier-Stunden-Schichten für jeden Piloten ein, wechselten die Besatzung jedoch alle zwei Stunden ab. Dieses gestaffelte Verfahren stellt sicher, dass sich ein neuer Pilot, der ins Cockpit kommt, zwei Stunden lang mit dem abgelösten Piloten überschneidet. Dies erleichtert eine gründliche Übergabe und gewährleistet das volle Situationsbewusstsein. Zudem saß auf dem zweiten Flugabschnitt – sofern ein Qantas-Pilot auf einem der Pilotensitze Platz nahm – stets mindestens ein Airbus-Testpilot auf dem anderen Sitz, um die Sicherheit der Mission zu gewährleisten, da Airbus die Verantwortung für den Flugbetrieb trug. Dieselbe Struktur wandten wir auch an, um die Ruhezeiten effektiv zu gestalten.“

Bemerkenswert ist, dass die Besatzung zum Schlafen auf den Ruhebereich für das Kabinenpersonal im hinteren Teil des Flugzeugs (mit acht Schlafplätzen) auswich, da die neuen, als „Doppelkabine“ ausgelegten Ruheräume für die Flugbesatzung mit Messgeräten zur Belüftungsanalyse belegt waren.

„Wir haben einen Zeitplan erstellt, der es einem Qantas-Piloten ermöglichte, zu bestimmten Zeiten das Steuer zu übernehmen. Diese Piloten verfügten bereits über eine Zulassung für den A350; durch diese Mission konnten sie nun erste Erfahrungen mit der Variante -1000ULR sammeln.“ „Der Wissensaustausch und die Beantwortung ihrer Fragen während unseres gemeinsamen Ultra-Langstreckenflugs haben uns große Freude bereitet und waren für uns sehr wertvoll“, resümiert er. Quelle: Airbus / CM

JetBlue strukturiert Tarifoptionen neu

Die S-Airline JetBlue plant eine Neugestaltung ihrer Tarifstruktur im Vorfeld der Einführung eines First-Class-Angebots auf Inlandsflügen, wie die Fluggesellschaft bekannt gab.

Die neuen Tarifoptionen, die „in den kommenden Tagen“ eingeführt werden, ermöglichen es Kunden, zunächst zwischen vier verschiedenen Reiseerlebnissen an Bord zu wählen: Main (bisher Core), EvenMore, BlueFirst oder Mint. Innerhalb dieser Kategorie können sie dann eine von drei Tarifoptionen wählen: Base, Standard oder Flex.

Diese Optionen ähneln den Tarifabstufungen, die United Airlines und Delta Air Lines in den letzten Monaten eingeführt haben. •  Base ist die einfachste Option. Sie bietet den niedrigsten verfügbaren Preis, beinhaltet jedoch keine Sitzplatzwahl; bei Stornierungen wird – abzüglich etwaiger Gebühren – ein Reiseguthaben ausgestellt. •  Standard umfasst die Sitzplatzwahl, den Verzicht auf Umbuchungsgebühren sowie ein Reiseguthaben bei berechtigten Stornierungen. •   Flex ist die flexibelste Option; sie beinhaltet die Sitzplatzwahl, keine Umbuchungsgebühren sowie eine Rückerstattung auf das ursprüngliche Zahlungsmittel bei berechtigten Stornierungen.

JetBlue betonte, dass TrueBlue-Mosaic-Mitglieder und Inhaber einer JetBlue-Kreditkarte ihre bisherigen Vorteile behalten. Kunden, die bereits Flüge zu den aktuellen Tarifen gebucht haben, erhalten weiterhin die Vorteile gemäß den Bedingungen des ursprünglich gewählten Tarifs. Quelle: JetBlue / CM

Satte Treibstoffzuschläge bei Cathay Pacific

Cathay Pacific meldet, dass der Netzcarrier zum 01. August 2026 ihre Treibstoffzuschläge für Passagiere um bis zu 41 % anheben wird. Als Grund wurden gestiegene Preise für Flugkraftstoff genannt, die auf die „Eskalation der Spannungen im Nahen Osten“ zurückzuführen seien.

Der Zuschlag für Flüge von Cathay Pacific zwischen Hongkong und Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und Afrika sowie dem Südwestpazifik steigt von 123,70 US-Dollar auf 174,60 US-Dollar. Bei Flügen von Hongkong auf das chinesische Festland erhöht sich der Zuschlag von 165 US-Dollar auf 198 US-Dollar, bei Flügen vom chinesischen Festland nach Hongkong von 135 US-Dollar auf 162 US-Dollar. Für Flüge zwischen Hongkong und dem südasiatischen Subkontinent steigt der Zuschlag von 57,43 US-Dollar auf 81,20 US-Dollar. Bei allen übrigen Flügen erhöht sich die Gebühr von 30,90 US-Dollar auf 43,50 US-Dollar.

Cathay Pacific wies darauf hin, dass dies die erste Erhöhung der Treibstoffzuschläge seit April sei und die Gebühren „weiterhin unter dem Höchststand jenes Monats“ lägen. Die bevorstehenden Erhöhungen folgen zudem auf mehrere Senkungen der Treibstoffzuschläge seit Mai, die aufgrund sinkender Kerosinpreise vorgenommen worden waren; die Fluggesellschaft kündigte an, die Zuschläge weiterhin alle zwei Wochen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Quelle: CP / CM