KI kann vieles, sie kann aber auch zum Albtraum werden

Normalerweise wird der Einsatz von KI beworben mit mehr Sicherheit, mehr Nutzen und Fortschritt . Doch KI kann auch zum Albtraum werden. .So warnen die Chefs der größten US-amerikanischen KI-Firmen OpenAI und Anthropic, Altman und Amodei, vor den Gefharen ihrer eigenen Technologie: Denn KI könnte sich so schnell weiterentwickeln, dass kein Mensch mehr folgen oder eingreifen kann, wenn nötig. 

Zugleich besteht eine riesige Gefahr durch Terroristen, die mithilfe von KI biologische Waffen bauen könnten. Bei unsachgemäßem Umgang könnte Künstliche Intelligenz als Killer-KI zum Risiko für die gesamte Menschheit werden, warnen die Tech-Giganten in den USA. 

Wir kennen Künstliche Intelligenz nur so: Sie beschreibt Technologien, die Aufgaben ausführen können, für die sonst menschliche Denkprozesse nötig wären: etwa das Lernen aus Beispielen, das Erkennen von Mustern oder das Treffen einfacher Entscheidungen 

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fomen der KI:

  1. Schwache KI: Diese Systeme sind auf klar begrenzte Aufgaben spezialisiert. Beispiele sind Sprachassistenten, Empfehlungsalgorithmen, Spamfilter oder Navigationssysteme. Sie arbeiten zuverlässig, aber nur innerhalb ihres festgelegten Aufgabenbereichs. Alle heute existierenden KI-Systeme gehören zu dieser Kategorie.
  2. Starke KI: Diese Form von KI wäre in der Lage, umfassend zu verstehen, flexibel zu lernen und nahezu jede geistige Aufgabe zu lösen, die auch ein Mensch bewältigen kann. Eine solche starke KI existiert aktuell nicht; sie ist ein langfristiges Ziel der Forschung.

Die heute verbreitete KI ist größtenteils datengetrieben, aber noch unglaublich fehlerbehaftet. Dazu zählen Maschinelles Lernen, Deep Learning und insbesondere Generative KI. Die Begriffe bezeichnen unterschiedliche Ebenen und Ansätze innerhalb der KI. Fakt ist: KI verändert die Ökonomie in erheblichem Maße und wirkt damit unmittelbar auf die Arbeitswelt ein. Wo KI Prozesse automatisiert, optimiert oder unterstützt, verändern sich Tätigkeitsprofile, Qualifikationsanforderungen und Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. 

In einer aktuellen YouGov-Umfrage erwartet jeweils  ein gutes Viertel– oder erlebt bereits – in drei Feldern positive Effekte: Entlastung von Routinearbeiten, bessere persönliche Arbeitsergebnisse und höhere Produktivität. Auf der anderen Seite rechnen 42 % damit, dass der Einsatz  von KI Stellenabbau nach sich zieht 9 % der Befragten haben diese Erfahrung demnach im eigenen Umfeld bereits gemacht. Was die durch KI besonders gefährdeten Berufe betrifft, gab es unter den Befragten eine klare Richtung: 41 % glauben, dass die Technologie menschliche Entwickler in der Informationstechnologie überflüssig macht. Es folgen in der Reihe KI-bedrohter Berufe Finanz- und Steuerberater sowie Rechtsanwälte,  (38 Prozent), Werbung und Marketing (36 %) und Verwaltungsangestellte (35 %). Zu den Berufen mit hohem Risiko durch KI ersetzt zu werden zählen viele und millionenfache Jobs im Transportgewerbe ( Lkw-Fahrer, Taxifahrer, Fahrer von U- und S-Bahnen), die durch autonomes Fahren nicht mehr gebraucht werden.  

Am wenigsten gefährdet sind demnach Köche. KI kann vieles, aber nicht am Herd stehen und kochen. Nichts anhaben kann die KI zudem den Pflege- und Sozialberufen. Quelle: YouGov / CNN / CM

Geschäftsreiseriese Amex GTB – das war einmal

Die US-Investmentgesellschaft Long Lake Management hat die Übernahme von American Express Global Business Travel (Amex GBT) für 6,3 Mrd. US-Dollar abgeschlossen. Damit wird das weltweit größte Travel-Management-Unternehmen von der Börse genommen, und es wird der Weg für „umfangreiche“ Investitionen in den Einsatz von KI im gesamten Unternehmen geebnet, wie die Firmen mitteilten. Long Lake wurde bei der Transaktion von General Catalyst und Alpha Wave unterstützt. Auch die bisherigen Großaktionäre – darunter American Express, Expedia, die Qatar Investment Authority und BlackRock, die zusammen 69 % der Stimmrechte halten – hatten der Übernahme zugestimmt, die in Branchenkreisen hohe Wellen geschlagen hat. 

Die Übernahme, die erstmals im Mai angekündigt und am 03. August 2026 von den Amex GBT-Aktionären gebilligt worden war, brachte den Aktionären 9,50 US-Dollar pro Aktie ein – ein Aufschlag von mehr als 65 % gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der 30 Tage nach der Fusionsvereinbarung. Der Handel mit Amex GBT-Aktien wurde inzwischen eingestellt, und das Unternehmen wurde von der New Yorker Börse (NYSE) genommen.

Amex GBT ist die jüngste – genauer gesagt die 35. – in einer langen Reihe von Übernahmen durch Long Lake. Die Holdinggesellschaft, erst vor drei Jahren gegründet, die auf langfristiges Kapital setzt, konzentriert sich darauf, ihre übernommenen Unternehmen durch den Einsatz von KI zu transformieren; der Amex GBT-Deal ist jedoch ihr bislang größter und laut Amex GBT „die weltweit erste Übernahme eines börsennotierten Unternehmens mit dem Ziel der KI-Transformation“ (sog. „AI take-private deal“). In einem LinkedIn-Beitrag erklärte Alex Taubman, Mitgründer und CEO von Long Lake, der Schwerpunkt liege nun darauf, „die Technologieplattform von Amex GBT für das Zeitalter des agentenbasierten Travel-Managements vorzubereiten“.

Der strategische Fokus der Investmentgesellschaft Long Lake liegt auf der Modernisierung von Dienstleistungsunternehmen durch Künstliche Intelligenz (KI). Genau hier soll auch bei Amex GBT der Hebel angesetzt werden. Alex Taubman, CEO und Mitbegründer von Long Lake, skizzierte die Vision für die Zukunft: „Die Zukunft der Geschäftsreisen wird durch das nahtlose Zusammenspiel von KI und menschlichen Agenten im Dienste jedes Reisenden definiert werden: schnellere Buchungszeiten, proaktive Störungsbehebung und reibungslose Reiseverwaltung.“ Auch Paul Abbott, CEO von Amex GBT, sieht in der Übernahme einen entscheidenden Katalysator für die Branche. 

Im Mittelpunkt dieser Transformation steht „Nexus“ von Long Lake – eine selbstlernende KI-Plattform, die Arbeitsabläufe abbildet und Daten für die Integration aufbereitet. Laut Amex GBT schneidet sie bis zu fünfmal besser ab als KI-Modelle, die für allgemeine Zwecke entwickelt wurden. 

„Long Lake erwirbt Unternehmen mit langfristigem Potenzial und hält diese dauerhaft“, so Taubman. „Unsere Ingenieure arbeiten direkt mit den Teams vor Ort zusammen, um Nexus – unsere KI-Plattform für Wissensarbeit – zu implementieren. Über unser gesamtes Portfolio hinweg sparen Mitarbeitende, die Nexus nutzen, durchschnittlich 8,3 Stunden pro Woche ein.“ Taubman merkte zudem an, dass Long Lake derzeit Forscher und Ingenieure für die Standorte New York und San Francisco sucht.

Für die Kunden von Amex GBT bedeutet die Übernahme laut dem Travel-Management-Unternehmen (TMC), dass die Betreuungsteams, Verträge und Serviceleistungen „nahtlos fortgeführt“ werden, da die Investition in die KI und deren Integration „im Hintergrund“ erfolgen. „Von KI-gestützten Kundentools bis hin zu Reiseberatern, die von KI unterstützt werden – unsere Kunden können sich auf kontinuierliche Innovationen freuen, die den Service, dem sie bereits vertrauen, schneller, intelligenter und persönlicher machen“, erklärte Paul Abbott, CEO von Amex GBT.

Long Lake teilte mit, dass die Übernahme durch eine Kombination aus bestehenden Investoren sowie Koch Equity Development – ​​dem Investitions- und Akquisitionsarm von Koch – finanziert wurde. Zu den Investoren von Long Lake, das 2023 gegründet wurde, zählen General Catalyst, Alpha Wave, Elad Gil, D1 und Thrive.  Quelle: Long Lake / Amex GBT / CM

Härtere Strafen für Angreifer auf Bahnpersonal, Rettungskräfte, Ärzte usw.

In den vergangenen Jahren haben die Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte zugenommen. Ebenso auf Zugbegleiter und andere für das Gemeinwohl Tätige. Die Strafen dafür sollen jetzt erhöht werden. 

Laut Bundesregierung sollen fortan Angriffe auf Zugbegleiter, Busfahrer, Polizisten, Rettungssanitäter und Ärzte härter bestraft werden. Den entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, (SPD) hat das Kabinett nun auf den Weg gebracht. „Wer unser Land am Laufen hält, verdient unseren Schutz“, betonte Hubig. Übergriffe auf Einsatzkräfte, Beschäftigte im Nahverkehr, in Kliniken und Praxen nähmen zu. Deshalb sei es wichtig, jetzt das Signal zu senden, dass diese Gewalt nicht unbeantwortet bleibe. Mehr Berufsgruppen sollen geschützt und Haftstrafen erhöht werden. Bei der Bahn gebe es mittlerweile fünf Angriffe pro Tag, sagte Hubig. 

Die Mindeststrafe für Übergriffe soll von drei auf sechs Monate Freiheitsstrafe steigen, in schwereren Fällen ist mindestens ein Jahr Haft vorgesehen. Bei tätlichen Angriffen auf Angehörige von Heilberufen sind bis zehn Jahre Gefängnis vorgesehen. 

Die Gewalt gegen Bahn-Beschäftigte in Deutschland hat ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht: Laut aktuellen Zahlen des Bundesinnenministeriums werden im Schnitt 5,5 Angriffe pro Tag auf das Bahnpersonal registriert. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 wurden bereits 1.630 Bahnmitarbeitende sowie 4.672 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei Opfer von Straftaten wie Bedrohungen oder Körperverletzungen. Besonders im Regionalverkehr (DB Regio) zeigt sich eine deutliche Verschärfung der Situation: Im ersten Halbjahr wurden 989 Übergriffe auf das Personal registriert – das ist ein Zuwachs von 14 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (869 Fälle. Unter den aktuellen Fällen im Nahverkehr befanden sich neben versuchten Taten und leichteren Übergriffen auch 22 schwere Angriffe. In einigen Bundesländern, wie etwa Hessen, stieg die Zahl der registrierten Gewaltdelikte gegen Zugpersonal im ersten Halbjahr sogar um 40 %. 

DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Für uns als Deutsche Bahn ist klar: Gewalt gegen unsere Beschäftigten ist kein Kavaliersdelikt. Unsere Kolleginnen und Kollegen halten Deutschland jeden Tag mobil. Sie übernehmen Verantwortung für Millionen Reisende und dürfen dabei niemals um ihre eigene Sicherheit fürchten müssen. Deshalb ist die geplante Verschärfung des Strafrechts genau das richtige Signal. Respekt ist keine Option, sondern die Grundlage unseres Zusammenlebens. Die geplanten Regelungen stärken den Schutz unserer Mitarbeitenden. Sie ergänzen unsere eigenen Maßnahmen für mehr Sicherheit auf Bahnhöfen und in Zügen – von Bodycams über eine verbesserte Schutzausrüstung bis hin zu Deeskalationstrainings.“ Quelle: Bundesregierung / DB / CM

Für teure Autos verteuert sich 2027 die Kfz-Versicherung

Neue Typklassen sorgen 2027 für deutliche Preisunterschiede bei der Kfz-Versicherung. Manche Modelle werden erheblich teurer, wenige günstiger.  Für Autobesitzer lohnt deshalb in den kommenden Wochen ein genauer Blick auf die Beitragsrechnung. Eine Hochstufung kann die Police spürbar verteuern – muss es aber nicht. Und selbst bei unveränderter Typklasse kann ein Versicherer seinen Preis aus anderen Gründen anheben.

Für mehr als 12 Mio. Autofahrende und Flottenbetreiber ändern sich die Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Das zeigt die neue Typklassenstatistik des GDV. Sie bildet die Schadenbilanzen fast aller in Deutschland zugelassenen Automodelle ab.

Der GDV bewertet jedes Jahr die Schadenbilanzen der in Deutschland zugelassenen Fahrzeugtypen neu. Für 2027 wurden mehr als 33.000 Modelle berücksichtigt. Nach Angaben des Versicherungsverbands erhalten rund 7,4 Mio. Autofahrende in der Haftpflicht eine höhere Typklasse, etwa 5,1 Mio. werden niedriger eingestuft. Für die übrigen fast 30 Mio. – insgesamt 71 % aller Autofahrerinnen und Autofahrer – ändert sich in der Einstufung für die KFZ-Haftpflichtversicherung nichts“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.  

Die Typklasse ist eine Einstufung, die zeigt, wie viele und wie teure Schäden mit einem Automodell im Vergleich zu anderen Modellen verursacht werden. In der Kfz-Haftpflichtversicherung sind Schäden maßgeblich, die bei Dritten verursacht werden. Dazu gehören beispielsweise Auffahrunfälle und Parkrempler, aber auch größere Verkehrsunfälle.

Bei 71 % der Autofahrenden ändert sich in der Kfz-Versicherung 2027 wenig bis nichts. Foto: GDV

Entscheidend ist die konkrete Fahrzeugvariante und deren bisherige Schaden- und Kostenbilanz. Die GDV-Systematik berücksichtigt bei der Vollkasko u.a. Schäden am eigenen Fahrzeug sowie Teilkaskoschäden. In der Haftpflicht stehen dagegen Schäden im Mittelpunkt, die mit einem bestimmten Fahrzeugtyp bei Dritten verursacht werden.

Kaskoversicherung: Hohe Typklassen für Oberklasse- und Luxusklassemodelle. Typklassen gibt es nicht nur für die Kfz-Haftpflichtversicherung, sondern auch für die Voll- und Teilkaskoversicherung. Hier geht es um Schäden am eigenen Auto, etwa durch Autodiebstahl, Wildunfälle, Hagel oder Sturm. In der Vollkaskoversicherung zusätzlich um selbstverschuldete Unfälle.  

Für die Schadenbilanzen in den Kaskoversicherungen spielen daher auch Wiederbeschaffungswert, Reparaturkosten und Ersatzteilpreise des jeweiligen Automodells eine Rolle. Viele Kleinwagen, wie Fiat Panda, Renault Twingo und VW Polo, die vergleichsweise günstig zu reparieren sind, haben oft niedrige Kasko-Typklassen. Dagegen fallen bei hochwertigen Geländewagen, Sportwagen oder Oberklassemodellen die Kosten häufig höher aus. Entsprechend finden sich viele dieser Modelle in einer höheren Typklasse wieder. So z.B. verschiedene Autos der Baureihen Porsche Panamera, Land Rover Range Rover oder Toyota Land Cruiser. “Als Faustregel gilt: Je teurer ein Auto und dessen Ersatzteile sind, desto höher fällt meist die Kasko-Typklasse aus”, sagt Asmussen.  

Häufig geht es für Automodelle nur ein oder zwei Klassen nach oben oder unten. So wird in der Kfz-Haftpflichtversicherung  der VW T7 MULTIVAN 2.0 TDI X und in der Vollkaskoversicherung der Mercedes GLC 200 4MATIC zwei Klassen besser eingestuft.

Typklassenstatistik zeigt Schadenbilanzen aller Automodelle . Die Typklassenstatistik des GDV erscheint einmal jährlich. Sie umfasst die Schadenbilanzen der Jahre 2023 bis 2025. Auch bei den Kaskoversicherungen bleibt es für die Mehrheit der Autofahrerenden bei den Einstufungen des Vorjahres: 67 % der Voll- und Teilkaskoversicherten behalten ihre aktuelle Typklassen.  

Die Typklassenstatistik des GDV ist für die Kfz-Versicherer unverbindlich. Sie kann ab sofort für Neuverträge und für bestehende Verträge ab dem nächsten Versicherungsjahr angewendet werden.

Eine Aussage über den Kfz-Versicherungsbeitrag lässt sich allein durch eine Veränderung bei der Typklasse nicht treffen. Die Versicherungsprämie ist von vielen weiteren Faktoren abhängig, z.B. der Regionalklasse und der Jahresfahrleistung. Auch die Entwicklung der Reparaturkosten, die seit Jahren wesentlich stärker steigen als die allgemeine Inflation ist für die Prämienentwicklung maßgeblich. In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen (10-25), in der Vollkaskoversicherung 25 Typklassen (10-34) und in der Teilkaskoversicherung 24 Typklassen (10-33). Quelle: GDV / CM

Copilot versuchte Kapitän zu töten, um einen Terroranschlag zu verüben

Mit Flug FZ1073 von Flydubai soll ein Copilot versucht haben, einen Terroranschlag nach dem Vorbild des 11. September 2001 zu verüben. Das glsubven nach einem schrecklichen Vorfall israelische Ermittler. Nach einer Notlandung in Saudi-Arabien wird laut israelischen Medien geprüft, ob der  Flydubai-Copilot die Boeing Maschine mit 174 isralischen Passagieren an Bord zum Absturz bringen wollte. Offiziell bestätigt ist der Verdacht bisher nicht. 

Aus einer Boeing auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv ist nach Medienberichten „wegen einer Prügelei zwischen den beiden Piloten im Cockpit ein Notsignal gesendet worden. Was zuerst wie ein harmloser Streit wirkte, zeigt nun, dass die Situation im Cockpit und an Bord viel dramatischer war als vorerst angenommen. 

Ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter sagte dem TV-Sender N12, es sei eine schwere Katastrophe verhindert worden. Den Angaben zufolge soll der Copilot versucht haben, den Kapitän niederzustechen und einen Anschlag nach dem Vorbild des 11. September 2001 (New York) zu verüben. Unklar sei, ob das Flugzeug entführt oder zum Absturz gebracht werden sollte. In den sozialen Medien kursieren Bilder, die einen Passagier mit blutverschmiertem Shirt zeigen sollen, der geholfen, hat, den Copiloten zu überwältigen. 

Laut dem Beamten verlor die Maschine etwa 4.500 m an Höhe. Eine weitere Pilotenbesatzung an Bord habe den mutmaßlichen Angreifer überwältigt und anschließend die Kontrolle über das Flugzeug übernommen. In Israel werde der Vorfall laut dem Beamten als möglicher Terroranschlag untersucht. Gegen den Copiloten werde ermittelt, da der Verdacht bestehe, dass er die Kontrolle über das Flugzeug übernehmen und es zum Absturz bringen wollte. Die Ermittlungen dauerten an. An Bord waren 174 Passagiere, darunter 27 Kinder – alles Israelis. 

Der Flug FZ1073 der Flydubai-Maschine startete um 7.05 Uhr Ortszeit in Dubai und hätte um 9.30 Uhr in Tel-Aviv landen sollen. Beim Einflug in den jordanischen Luftraum, etwa anderthalb Stunden nach dem Start, löste das Flugzeug zunächst den internationalen Notrufcode 7700 aus und anschließend den Code 7500, was auf eine Entführung hindeutete. 

Danach drehte die Maschine um, flog zurück nach Saudi-Arabien, wobei sie mit geringerer Höhe flog. Nach einem Flug nach Süden bog sie innerhalb Saudi-Arabiens nach Westen ab. Laut dem Nachrichtensender CNN, der die Flugdaten auswertete, sank das Flugzeug über dem Nordwesten Saudi-Arabiens in gut zwei Minuten rund 5.300 Höhenmeter von etwa 10.400 auf 5.100 Meter.

Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ meldete, der tatverdächtige Copilot stamme aus dem Oman. Der israelische Sender „N12“ schreibt wiederum schreibt, dass der Pilot indischer Herkunft sei und der Copilot aus dem Oman. Zunächst hatte es aber geheißen, der Pilot sei russischer und der Copilot ukrainischer Herkunft. 

Das russische Generalkonsulat in Dubai teilte der Moskauer staatlichen Nachrichtenagentur „TASS“ zufolge mit, die Berichte über einen russischen Piloten im Cockpit entsprächen nicht den Tatsachen. Das Konsulat habe von der Airline die Information erhalten, dass kein russischer Staatsbürger an Bord gewesen sei. 

Dem Copiloten wird vorgeworfen, versucht zu haben, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Laut „N12“ wird nun geprüft, wie er die Erlaubnis erhalten hatte, nach Israel zu fliegen. Wegen der geopolitischen Lage führt Israel bei ausländischen Besatzungsmitgliedern, insbesondere aus arabischen Staaten und den Golfstaaten, individuelle Sicherheitsprüfungen durch, bevor sie in den israelischen Luftraum einfliegen oder in Israel landen dürfen.  

Wie eine israelische Sprecherin bestätigte, wird der tatverdächtige Copilot  in Saudi-Arabien befragt. Die israelischen Passagiere warten den Berichten zufolge auf ihre Heimreise. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und man unternehme alles, um die sichere Rückkehr der israelischen Passagiere in ihre Heimat zu gewährleisten. 

Wie der israelischen Sender „Channel 12 berichtet, hörten Passagiere die Auseinandersetzung zwischen den beiden Piloten. Eine Israelin berichtete dem Sender von großer Angst an Bord. Eine weitere Passagierin sagte, sie habe Schreie gehört und anschließend viel Blut im Cockpit gesehen. Ihren Angaben zufolge überwältigten mehrere Männer den mutmaßlichen Angreifer. Andere Passagiere berichteten, die Maschine sei vor der Notlandung in Saudi-Arabien steil abgesackt. Nach der geglückten Landung, erfolgt durch zwei Ersatz-Piloten, die an Boed waren, hätten zahlreiche saudische Sicherheitskräfte das Flugzeug umstellt. In den sozialen Medien kursieren zudem Videos, die den Vorfall und die Reaktionen der Passagiere zeigen sollen. Queue: CNN / N12 / CM

Generation 8 des BMW 3er Verbrenner vorgestellt

Die BMW 3er Reihe ist seit mehr als 50 Jahren das Herz der Marke BMW. Seit dem Produktionsstart 1975 wurden rund 18 Mio. Einheiten gefertigt, 15  Mio. davon in Deutschland. Der BMW 3er ist damit das weltweit erfolgreichste Premium-Automobil der Mittelklasse. Nun stellen die Münchner den neuen 3er vor.

Rund 1 Mrd. Euro ist in die Weiterentwicklung der beiden Fahrzeugwerke München und Dingolfing geflossen. Etwa eine weitere Mrd. Euro investierte das Unternehmen in das neue Batteriewerk Irlbach‑Straßkirchen in Niederbayern.

Die 8. Generation des BMW 3er wurde als Verbrenner aktuell präsentiert. Foto: BMW

„Wir beherrschen die Transformation – von der Entwicklung über die Industrialisierung bis zur hocheffizienten Produktion in München und Dingolfing. Mit dem neuen Hochvoltbatterie-Werk Irlbach-Straßkirchen holen wir zudem eine Schlüsseltechnologie der Elektromobilität an unseren Heimatstandort. Unser Beitrag steht“,, sagt Raymond Wittmann, Produktionsvorstand BMW Group.

Der vollelektrische BMW i3 wird im umfassend modernisierten Stammwerk der BMW Group in München gefertigt, die dabei verwendeten Hochvoltbatterien der sechsten Generation liefert das neue BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen. Die Varianten des 3er mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybrid-Antrieb entstehen im BMW Group Werk Dingolfing. An beiden Standorten verfügt die BMW Group über hoch moderne und flexible Produktionssysteme und Strukturen, um auch weiterhin weltweit begehrte Premiumautomobile wettbewerbsfähig in Deutschland zu fertigen. Mit dem gleichen Anspruch und den gleichen Leitlinien werden später nach dem Grundsatz „local for local“ der BMW i3 und der BMW 3er auch im BMW Group Werk San Luis Potosí in Mexiko sowie eine angepasste Variante des 3er für den chinesischen Markt in Shenyang in China produziert.

Auch beim neuen BMW 3er setzt die BMW Group auf regionale Wertschöpfung. Zum Produktionsstart beliefern rund 760 Lieferantenstandorte die Werke München und Dingolfing mit Komponenten und Materialien. Mehr als 70 % dieser Produktionsstandorte befinden sich in Europa, gut 30 % in Deutschland.

Die Vorbereitung auf die achte Generation des 3er verlief an beiden Standorten bewusst unterschiedlich. In München investierte die BMW Group umfassend in neue Gebäude und Produktionsanlagen für Technologien der Neuen Klasse. Das über 100 Jahre alte Werk wurde grundlegend modernisiert und zum hochmodernen „Electric Only“-Standort weiterentwickelt. Das Werk Dingolfing nutzt seine hohe Flexibilität und Modellvielfalt, um die Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Varianten des neuen 3er für Kunden in aller Welt zu produzieren. Um die neuen Modelle effizient in die bestehende Fertigung zu integrieren, wurde im Karosseriebau eine neue, zusätzliche Fertigungslinie für die 3er Reihe geschaffen, während die Fahrzeuge in Montage und Lackiererei gemeinsam mit anderen BMW Modellen im Mix auf dem Band laufen.

Irlbach-Straßkirchen stärkt Industriestandort Niederbayern. Ein weiterer zentraler Baustein für die nächste Generation des 3er und die Neue Klasse ist das Werk Irlbach-Straßkirchen. Dort werden künftig Hochvoltbatterien der sechsten Generation montiert. Ab Oktober versorgt der Standort zunächst das Werk München mit Batteriesystemen für den vollelektrischen i3. Das Werk steht beispielhaft für die erfolgreiche Ansiedlung von Hochtechnologie-Industrie in Deutschland. Es stärkt die regionale Wertschöpfung, sichert qualifizierte Arbeitsplätze und erweitert das industrielle Ökosystem Niederbayerns um einen weiteren Zukunftsstandort. Die Entwicklung des Unternehmens und der wirtschaftliche Aufstieg der Region gingen und gehen eng miteinander einher. Investitionen in Werke, Technologien und Beschäftigung wirken weit über die Werkstore hinaus. Sie stärken regionale Zulieferer, Dienstleister und mittelständische Unternehmen, schaffen Einkommen und Steuereinnahmen und sichern industrielle Kompetenz in der Region.

3er als Symbol für eine erfolgreiche industrielle Zukunft. Mit dem neuen BMW 3er führt die BMW Group die Technologien der Neuen Klasse schrittweise in ihr Kernportfolio ein. Bis Ende 2027 wird das Unternehmen rund 40 neue oder überarbeitete Modelle mit Technologien der Neuen Klasse auf die Straße bringen. Quelle: BMW / CM

Reisebüro streicht fast 21.000 CHF ein und „vergisst“ die Reise zu buchen…

Vier Schweizer haben 20.800 Schweizer Franken bei einem Reisebüro in Zürich für eine Japan-Reise einbezahlt. Bis zum Tag des Abflugs aber hatten sie weder ihre Flugtickets noch Hotelvoucher bekommen. Das Reisebüro hatte nichts gebucht.

Ein 43-Jähriger und seine drei Freunde haben laut einem Artikel im Schweizer Online-Boulevardmagazin Blick“ bei einem Reisebüro in Zürich eine Japan-Reise gebucht. Am 28. September 2026 hätte es eigentlich losgehen sollen. Insgesamt haben die vier Männer 20.800 CHF zunächst als Anzahlung, dann als Restzahlung dem Reisebüro überwiesen und die Bestätigung für Flüge, Hotels und Züge erhalten. Als der Abflugtermin näher rückt und die Unterlagen noch nicht vorlagen, wurden die  Kunden vertröstet.

Der 43-Jährige nimmt die Sache selbst in die Hand und fragte bei Cathay Pacific und den Hotels nach, wie es um die Buchungen steht. Doch über eine Reservation für die vier Kunden verfügen weder die Airline noch die Hotels. Wie „Blick“ nach Anfrage beim Geschäftsführer des Reisebüros erfahren hat, soll es „Unstimmigkeiten bei der Buchungsanfrage“ gegeben haben.

Der Kunde hat bei der Polizei Anzeige erstattet und die Rechtsschutzversicherung und den Reisegeld-Versicherer eingeschaltet. Und als er persönlich im Reisebüro auftauchte, will er gehört haben, wie ein Mitarbeiter am Telefon anderen Kunden mitteilte, dass keine Buchung für das Quartett vorhanden sei. Offenbar handelt es sich um keinen Einzelfall.

Blick nennt nicht, um welches Reisebüro genau es sich handelt. Die Rede ist von einem Reisebüro, das sich selber als Experte für Asienreisen bezeichnet und auf Japan spezialisiert ist. Die Kantonspolizei Zürich will aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben.

Und die vier geprellten Kunden? Sie wollten sich die Reise nicht nehmen lassen und haben nun neue Flüge auf eigene Faust gebucht und zusätzlich bezahlt. Am Montag sind sie nach Fukuoka abgehoben.

Klar ist: Der Fall wirft ein schlechtes Licht auf die Reisebüro-Branche; umso mehr, weil vorerst unklar ist, um welches Reisebüro es sich handelt und somit auch andere Asien-Spezialisten unter Verdacht geraten. Ein seriöses Zürcher Reisebüro, das Asienreisen verkauft, hat bereits mehrere Kundenanrufe erhalten mit der Frage, ob mit ihrer Buchung alles in Ordnung sei. Quelle: Blick / CM

Delta-Chef Ed Bastian soll sich abfällig über Elon Musk geäußert haben

Delta-CEO Ed Bastian hat sich offensichtlich abfällig über Elon Musk geäußert. Am Dienstag, 29. September 2026 soll er bei einer Firmenveranstaltung geäußert haben, „Wir wollen nichts mit Elon Musk zu tun haben. Glauben Sie mir. Wenn man seinen Ruf kennt: Alles, was man über ihn sagt, stimmt.“ “ Bastian soll diese Bemerkungen gemacht haben, nachdem er gefragt worden war, warum sich die in Atlanta ansässige Fluggesellschaft gegen eine Partnerschaft mit Starlink – einem Teil von Musks SpaceX-Unternehmen – entschieden habe. 

Für Starlink, das eine extrem schnelle Internetverbindung an Bord von Passagierjets entscheiden sich immer mehr namhafte Airlines dieser Welt, darunter auch große Delta-Konkurrenten wie United Airlines.

Im März wurde bekannt, dass Delta den Internetdienst Starlink zugunsten des konkurrierenden Satelliten-Internetdienstes Amazon Leo (für niedrige Erdumlaufbahnen) abgewiesen hatte. Es gibt jedoch einen entscheidenden Haken: Amazon Leo ist derzeit noch nicht einsatzbereit, und das Unternehmen muss noch Hunderte weiterer Satelliten ins All befördern, bevor das System in Betrieb genommen werden kann.

Amazon Leo rechnet erst ab 2027 mit einer funktionierenden Satellitenkonstellation; Delta plant derzeit mit einer Einführung des Internetdienstes in einigen seiner Flugzeuge für das Jahr 2028.

Selbst dann plant Delta derzeit jedoch nur die Ausstattung von 500 Flugzeugen mit Amazon Leo – das entspricht etwa 38 % der gesamten Flotte.

Bis „Amazon Leo“ auf auch nur einem Teil der Delta-Flugzeuge einsatzbereit ist, wird United die flottenweite Einführung des schnellen und kostenlosen Starlink-Internets bereits abgeschlossen haben; zudem wetteifern auch American Airlines, Southwest und Alaska Airlines um die Installation von Starlink.

Laut Quellen, auf die sich der renommierte Luftfahrt-Insider JonNYC berufen, soll Bastian Mitarbeitern, die nach dem Grund für Deltas Zögern fragten, gesagt haben, er wolle schlichtweg keine Partnerschaft mit Musk eingehen. Offenbar als Reaktion auf die Äußerungen des Delta-Chefs kritisierte Elon Musk Delta auf seiner Social-Media-Plattform X mit den Worten: „Die beste Methode, eine KI in einer isolierten Testumgebung (Sandbox) zu betreiben, ist ein Delta-Flug – da hat sie keine Chance, auf das Internet zuzugreifen!“

Eine Theorie dafür, warum Delta Starlink zwar testete, sich dann aber dagegen entschied, liegt in dem hauseigenen „Delta Sync“-Angebot begründet; dieses stellt Passagieren Inhalte aus ausgewählten Partnerschaften zur Verfügung, darunter Paramount+, YouTube und Crunchyroll. Da Delta Sync über das WLAN-Portal an Bord bereitgestellt wird, wollte Delta – so die Vermutung – die Kontrolle über dieses Nutzererlebnis weitgehend behalten. Starlink widersprach dem mit dem Argument, dass Passagiere sich über ein „One-Click-Portal“ mit schnellem und kostenlosem WLAN an Bord verbinden können sollten.

Delta bietet derzeit kostenloses WLAN an Bord an, das von Viasat bereitgestellt wird. Obwohl das System deutlich langsamer ist als Starlink oder Amazon Leo, wurde erst vor wenigen Tagen ein neuer Viasat-Satellit über dem amerikanischen Kontinent in Betrieb genommen, der wesentlich mehr Bandbreite und höhere Geschwindigkeiten bietet. Quelle: X / CM

Neue Automobile kommen am besten auf der Schiene

Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) erweitert ihre Güterwagenflotte um 70 neue Autotransportwagen der Gattung Laaers 4371.  Die doppelstöckigen Wagen mit einer Ladelänge von 30,07 Metern sind speziell für E-Autos ausgelegt und erhöhen die Kapazitäten der RCG für ihre Kunden im Automotive-Bereich. Für 2027 ist die Auslieferung von 130 weiteren Autotransportwagen geplant. 

Mit den insgesamt 200 neuen Wagen, hergestellt in der Slowakei,  ergeben sich über den Hafen Rijeka neue Transportmöglichkeiten für Automotive-Verkehre nach Zentral- und Südosteuropa: Seit August 2026 laufen dort sogenannte Roll-on/Roll-off-Schiffe (RoRo-Schiffe) aus Asien ein, die u.a. für den Transport rollender Ladungen wie E-Autos eingesetzt werden.

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Die ÖBB kauf 200 neue Autotransportwagen für den sicheren und klimafreundlichen Transport von neuen Autos. (c) Klaus Listl

Die Automobillogistik wächst und verändert sich gleichzeitig grundlegend. Neue Fahrzeugimporte, der Trend zu größeren und schwereren Fahrzeugen sowie der Wunsch nach resilienteren Lieferketten erhöhen den Bedarf an leistungsfähigen Logistiklösungen. Gerade in der Automotive-Branche sind verlässliche und exakt getaktete Lieferketten entscheidend – vor allem bei Produktionsspitzen, saisonalen Schwankungen oder kurzfristigem Bedarf. Das verlangt, dass Bauteile punktgenau am richtigen Ort eintreffen – ebenso wie fertig produzierte Fahrzeuge termingerecht Kunden und Exporthäfen erreichen müssen. 

Jeder Zug ersetzt 37 umweltschädliche Lkw-Tranporte. Die RCG verfügt über langjährige Erfahrung im Automotive-Bereich und bewegt jährlich rund eine Million Fertigfahrzeuge sowie etwa 600.000 Tonnen Komponenten wie Motoren, Felgen, Türen, Karosserien und Batterien für mehr als 20 internationale Standorte. Rund 60 % aller Neufahrzeuge in Europa werden per Bahn transportiert. Ein einzelner Autozug kann bis zu 256 Fahrzeuge aufnehmen und damit bis zu 37 Lkw-Fahrten auf der Straße ersetzen – ein wichtiger Baustein für Lieferketten mit hohem Schienenanteil..

Optimiert für E-Auto. SUVs und Elektrofahrzeuge, deren Zahl der Neuzulassungen kontinuierlich steigt, sind im Durchschnitt schwerer und größer. Deshalb braucht es für ihren Transport spezielle Wagen: Die neuen Autotransportwagen der RCG sind auch für den Transport dieser schwereren und größeren Autos – im Gegensatz zu vielen älteren Autotransportwagen – optimal geeignet. Und mit dem wachsenden Anteil elektrischer Fahrzeuge steigen auch die Anforderungen an Automotive-Logistik und Sicherheit. Die RCG bietet für E-Autos sowie für Batterien und Komponenten multimodale Tür-zu-Tür-Lösungen, die Produktionsstandorte, Zulieferer, Fahrzeughersteller und Logistikdienstleister verbinden. 

Neue Automotive-Route ab Rijeka. Die Zahl der Fahrzeugimporte nach Europa, insbesondere aus China, steigt. Dabei nimmt der Hafen Rijeka eine zunehmend wichtige Rolle ein. Seit August 2026 laufen dort RoRo-Schiffe (Roll-on/Roll-off-Schiffe) ein, die speziell für den Transport rollender Ladungen eingesetzt werden. Damit nimmt ein neuer Güterstrom für Fahrzeugimporte – insbesondere zwischen China, Rijeka und den europäischen Zielmärkten – konkrete Gestalt an. Nach der Ankunft im Hafen müssen die Fahrzeuge effizient und zumeist auf der Schiene ins europäische Hinterland weitertransportiert werden. Die ÖBB Rail Cargo Group nutzt diesen Korridor frühzeitig und übernimmt einen wichtigen Teil der Weitertransporte ab Rijeka mit ihren neuen Autotransportwagen. Gerade bei wachsenden Güterströmen und neuen Eingangsrouten nach Europa spielt ein leistungsfähiger Hinterlandverkehr auf der Schiene eine entscheidende Rolle, um große Mengen effizient zu den Zielmärkten zu bringen. Quelle: RCG / CM

Bombendrohungen: Täter hielt die Fahnder längere Zeit zum Narren

Ein 25-jähriger Mann nutzte seine Internet-Fernbeziehung zu einer Mitarbeiterin von American Airlines, die am Flughafen Bangor im Bodendienst tätig war, um mehrere Bombendrohungen abzusetzen. Diese wurden so ernst genommen, dass es zu Flugverspätungen kam und die US-Luftfahrtbehörde (FAA) einen Sicherheitsvorfall ausrief, der Auswirkungen auf die Flugsicherung hatte.

Das FBI nahm die Drohung so ernst, dass die Ermittler zunächst von einer sogenannten „Insider-Bedrohung“ ausgingen – einem Begriff für Fälle, in denen es einem Terroristen gelingt, die Organisation zu unterwandern, die er ins Visier nehmen will. Die Wahrheit war jedoch noch bizarrer.

Ein 25-Jähriger aus dem US-Bundesstaat Alabama, hat sich inzwischen schuldig bekannt, eine falsche Bombendrohung abgesetzt zu haben. Ihm drohen nun bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar sowie eine dreijährige Bewährungszeit unter behördlicher Aufsicht.

Aus einer eidesstattlichen Erklärung, die das FBI bei einem Bezirksgericht im Ostküsten-Bundesstaat Maine eingereicht hat, geht hervor, wie es den Ermittlern gelang, den Täter zu identifizieren – trotz seiner umfangreichen Versuche, seine Identität zu verschleiern.

Am 13. Februar 2025 erhielten zwei verschiedene Mitarbeiterinnen von American Airlines am Flughafen Bangor unaufgeforderte Textnachrichten von einer unbekannten Handynummer. Der Absender behauptete, über „Waffen und mehr“ zu verfügen, kündigte an, bestimmte Mitarbeiter ins Visier zu nehmen, und erklärte, er werde „definitiv eine Bombe hochgehen lassen“. Und der Absender übermittelte Details, die so spezifisch für die Betriebsabläufe von American Airlines in Bangor waren, dass die Ermittler von einer Insider-Bedrohung ausgingen. Auch nachdem die Sicherheitsbehörden reagiert hatten, trudelten weitere Nachrichten ein. Darin signalisierte der Absender, dass er genau beobachten könne, was vor Ort geschieht.

Die Strafverfolgungsbehörden versuchten, die Nummer zurückzuverfolgen, von der die Nachrichten stammten, stellten jedoch fest, dass der Absender eine App nutzte, die für den Versand der Nachrichten eine gefälschte Nummer verwendete.

Dann ging an einem frühen Morgen um 5  Uhr Ostküstenzeit in der Einsatzzentrale des Flughafens Bangor ein Anruf einer Person ein, die verlangte, mit einem „Bombenexperten“ des FBI zu sprechen.

Der Anrufer behauptete, er habe vor dem Flughafengebäude Bomben mit Zeitzündern platziert. Er gab den Behörden lediglich sieben Minuten Zeit, um die Mobiltelefone, auf denen am Vortag die Drohungen eingegangen waren, einzuschalten und an die Beschäftigten von American Airlines zurückzugeben; andernfalls würden die Bomben detonieren.

Während die Einsatzkräfte im Terminalgebäude auf die Lage reagierten, wurde eine Mitarbeiterin von American Airlines dabei beobachtet, wie sie den Einsatz während eines Videoanrufs filmte. Dieses Verhalten erschien verdächtig, weshalb Beamte die Mitarbeiterin befragten.

Die Frau erklärte den Ermittlern, sie führe eine Internet-Fernbeziehung mit der Person am anderen Ende der Leitung, nachdem sie diese auf TikTok kennengelernt habe. Die Nummer ließ sich auf die Mutter des Täters zurückführen; von dort aus gelang es dem FBI, den 25-Jährigen ausfindig zu machen. Der junge Mann behauptete zunächst, ein Internetbekannter aus England habe ihn dazu genötigt, eine Bombendrohung gegen den Flughafen Bangor vorzutäuschen, räumte jedoch später ein, dass diese Darstellung erfunden war. Warum genau der Ertappte Täter die Bombendrohungen aussprach, bleibt unklar. Das Strafmaß wird festgelegt, sobald die US-Bewährungsbehörde einen Bericht zur Vorbereitung der Urteilsverkündung erstellt hat. Quelle: CM