Generation 8 des BMW 3er Verbrenner vorgestellt

Die BMW 3er Reihe ist seit mehr als 50 Jahren das Herz der Marke BMW. Seit dem Produktionsstart 1975 wurden rund 18 Mio. Einheiten gefertigt, 15  Mio. davon in Deutschland. Der BMW 3er ist damit das weltweit erfolgreichste Premium-Automobil der Mittelklasse. Nun stellen die Münchner den neuen 3er vor.

Rund 1 Mrd. Euro ist in die Weiterentwicklung der beiden Fahrzeugwerke München und Dingolfing geflossen. Etwa eine weitere Mrd. Euro investierte das Unternehmen in das neue Batteriewerk Irlbach‑Straßkirchen in Niederbayern.

Die 8. Generation des BMW 3er wurde als Verbrenner aktuell präsentiert. Foto: BMW

„Wir beherrschen die Transformation – von der Entwicklung über die Industrialisierung bis zur hocheffizienten Produktion in München und Dingolfing. Mit dem neuen Hochvoltbatterie-Werk Irlbach-Straßkirchen holen wir zudem eine Schlüsseltechnologie der Elektromobilität an unseren Heimatstandort. Unser Beitrag steht“,, sagt Raymond Wittmann, Produktionsvorstand BMW Group.

Der vollelektrische BMW i3 wird im umfassend modernisierten Stammwerk der BMW Group in München gefertigt, die dabei verwendeten Hochvoltbatterien der sechsten Generation liefert das neue BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen. Die Varianten des 3er mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybrid-Antrieb entstehen im BMW Group Werk Dingolfing. An beiden Standorten verfügt die BMW Group über hoch moderne und flexible Produktionssysteme und Strukturen, um auch weiterhin weltweit begehrte Premiumautomobile wettbewerbsfähig in Deutschland zu fertigen. Mit dem gleichen Anspruch und den gleichen Leitlinien werden später nach dem Grundsatz „local for local“ der BMW i3 und der BMW 3er auch im BMW Group Werk San Luis Potosí in Mexiko sowie eine angepasste Variante des 3er für den chinesischen Markt in Shenyang in China produziert.

Auch beim neuen BMW 3er setzt die BMW Group auf regionale Wertschöpfung. Zum Produktionsstart beliefern rund 760 Lieferantenstandorte die Werke München und Dingolfing mit Komponenten und Materialien. Mehr als 70 % dieser Produktionsstandorte befinden sich in Europa, gut 30 % in Deutschland.

Die Vorbereitung auf die achte Generation des 3er verlief an beiden Standorten bewusst unterschiedlich. In München investierte die BMW Group umfassend in neue Gebäude und Produktionsanlagen für Technologien der Neuen Klasse. Das über 100 Jahre alte Werk wurde grundlegend modernisiert und zum hochmodernen „Electric Only“-Standort weiterentwickelt. Das Werk Dingolfing nutzt seine hohe Flexibilität und Modellvielfalt, um die Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Varianten des neuen 3er für Kunden in aller Welt zu produzieren. Um die neuen Modelle effizient in die bestehende Fertigung zu integrieren, wurde im Karosseriebau eine neue, zusätzliche Fertigungslinie für die 3er Reihe geschaffen, während die Fahrzeuge in Montage und Lackiererei gemeinsam mit anderen BMW Modellen im Mix auf dem Band laufen.

Irlbach-Straßkirchen stärkt Industriestandort Niederbayern. Ein weiterer zentraler Baustein für die nächste Generation des 3er und die Neue Klasse ist das Werk Irlbach-Straßkirchen. Dort werden künftig Hochvoltbatterien der sechsten Generation montiert. Ab Oktober versorgt der Standort zunächst das Werk München mit Batteriesystemen für den vollelektrischen i3. Das Werk steht beispielhaft für die erfolgreiche Ansiedlung von Hochtechnologie-Industrie in Deutschland. Es stärkt die regionale Wertschöpfung, sichert qualifizierte Arbeitsplätze und erweitert das industrielle Ökosystem Niederbayerns um einen weiteren Zukunftsstandort. Die Entwicklung des Unternehmens und der wirtschaftliche Aufstieg der Region gingen und gehen eng miteinander einher. Investitionen in Werke, Technologien und Beschäftigung wirken weit über die Werkstore hinaus. Sie stärken regionale Zulieferer, Dienstleister und mittelständische Unternehmen, schaffen Einkommen und Steuereinnahmen und sichern industrielle Kompetenz in der Region.

3er als Symbol für eine erfolgreiche industrielle Zukunft. Mit dem neuen BMW 3er führt die BMW Group die Technologien der Neuen Klasse schrittweise in ihr Kernportfolio ein. Bis Ende 2027 wird das Unternehmen rund 40 neue oder überarbeitete Modelle mit Technologien der Neuen Klasse auf die Straße bringen. Quelle: BMW / CM

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert