Run auf Elektroautos im Juli

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 % auf ein Volumen von 268.100 Einheiten. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 1,75 Mio. Einheiten neu angemeldet, 5 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) stiegen im abgelaufenen Monat um 44 % auf ein Volumen von 109.200 Einheiten. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 41 % den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022 und den zweithöchsten Wert überhaupt.

Im Detail: Die Menschen in Deutschland begreifen offensichtlich, dass Verbrennerautos keine Zukunft mehr haben.  Und so stiegen denn die 

Registrierungen von BEV überdurchschnittlich um 62 % auf 78.600 Einheiten. Dahingehend verzeichneten die Neuzulassungen der PHEV nur ein moderateres Wachstum von 13 % auf 30.600 Fahrzeuge. 

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 641.000 Einheiten, ein Plus von 38 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei ergibt sich für den Jahresverlauf ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 50 % auf 446.600 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um 17 % auf ein Volumen von 194.400 Fahrzeugen. 

Im Juli 2026 wurden 322.700 Pkw in Deutschland produziert. Dies sind 6 % weniger als im Juli 2025. Hauptursache ist eine mehrwöchige Produktionspause während der Umrüstung eines Werks im Zuge der Fertigung von Elektrofahrzeugen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,43 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Der Export lag im Juli bei 260.000 Einheiten, 4 % unter dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 1,852 Mio. Pkw und damit ebenfalls 4 % weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert.

Die Auftragseingänge aus dem Inland lagen im Juli um 4 % unterhalb des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 15 %t unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juli 13 % weniger Bestellungen registriert als im Juli 2025. Zum vollständigen Bild gehört, dass der aktuelle Auftragsbestand aus dem Inland 10 % über dem Vorjahreswert liegt. Dies ist der höchste Abstand zum Vorjahreswert in diesem Jahr und dürfte nach den Sommermonaten Impulse für die Inlandsproduktion liefern. Quelle; VDA / CM

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert