Škoda Auto zeigt neues Flaggschiff

Das neue Flaggschiffmodell Peaq, mit dem Škoda sein Elektroportfolio nach oben erweitert, kann direkt nach seiner Weltpremiere ab sofort in Deutschland geordert werden. 

Der neue Škoda Peaq erweitert das Elektroportfolio von Škoda nach oben und verdoppelt gemeinsam mit dem neuen Einstiegsmodell Epiq das Angebot vollelektrischer Fahrzeuge der Marke. Sie ergänzen die BEV-Modelle Elroq und Enyaq. Mit fast 4,90 m Länge und einem Radstand von 2,965 m ist der neue Peaq das größte und geräumigste Modell im Škoda Portfolio und das neue Flaggschiff der Marke. Er bietet optional Platz für bis zu sieben Passagiere oder mit fünf Sitzen bis zu 935 Liter Kofferraumvolumen – so viel wie kein anderes Škoda Modell. Der Peaq ist mit drei Antriebsoptionen sowie Heck- oder Allradantrieb erhältlich.

Neben dem Einstiegsmodell Peaq Selection 60 mit 150 kW (204 PS) und einer maximalen Reichweite von bis zu 456 km sind der Peaq Selection 90 mit 210 kW (286 PS) und bis zu 642 km Reichweite und der Peaq Selection 90x mit 220 kW (299 PS), Allradantrieb und bis zu 609 km Reichweite erhältlich. 

Der Peaq zeigt vollständig die neue Designsprache ‚Modern Solid‘. Im Innenraum, der u.a. das neueste Infotainmentsystem auf Android-Basis inklusive Navigationssystem und ein neues vertikales 13,6-Zoll-Infotainment-Display bietet, stehen vier Design Selections zur Verfügung. Ergänzen lässt sich die Ausstattung bei allen Fahrzeugen noch durch die Pakete Advanced und Maxx. Quelle: Škoda Auto / CM

Audi wertet das A3-Portfolio auf

Ob Sportback, Limousine oder allstreet, ob klassischer Benziner oder Diesel, ob Plug-in-Hybrid oder die sportlichen Derivate S3 und RS 3: Die Modellpalette der A3-Baureihe präsentiert sich künftig mit neuem Interieur sowie erweiterter Ausstattung.

Die A3-Modelle erhalten fortan ein rundum neues Cockpit-Layout. Zentrales Element ist das Curved Display, bestehend aus dem 11,9 Zoll großen Audi virtual cockpit und dem 12,8 Zoll dimensionierten MMI Panoramadisplay. Passend dazu trägt die Instrumententafel zur Neuordnung bei: Die Dekoreinlage fällt breiter aus als bisher und erstreckt sich vom Kombiinstrument bis zur Beifahrertür – das schafft eine durchgängige, horizontale Linienführung. Als Materialien stehen vier Varianten zur Auswahl, darunter Carbon, Microfaser Dinamica sowie zwei Textilgewebe. Auch die Mittelkonsole zeigt sich von einer neuen Seite: Das Ablagefach für das Mobiltelefon ist jetzt zum Fahrersitz ausgerichtet und bietet eine kabellose Ladefunktion mit 25 Watt Leistung.

Alle Lenkräder in den aufgewerteten A3-Modellen bieten eine in die Multifunktionstasten integrierte mechanische Walze. Unabhängig von den Funktionen können Kunden zwischen drei verschiedenen Lenkrad-Ausführungen wählen: zwei Doppelspeichen-Varianten sowie ein oben und unten abgeflachtes Dreispeichen-Volant für die S line- und S‑Modelle.

Mehr Assistenzsysteme. Die Palette der Fahrerassistenzsysteme wächst deutlich. Audi bündelt die wichtigsten Systeme in einer neuen Paketstruktur mit drei Stufen: Tech, Tech plus und Tech pro. Herzstück ist der adaptive Fahrassistent plus. Er kombiniert die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit aktiver Spurführung im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe unterstützt das System bei der Längs- und Querführung unter Berücksichtigung von Fahrbahnmarkierungen, Randbebauungen und dem umliegenden Verkehr. Auf Autobahnen kann das System nach Antippen des Blinkers selbsttätig einen Spurwechsel ausführen. Als neue Funktion ermöglicht der adaptive Fahrassistent plus das automatische Abbremsen vor roten Ampeln. Sofern kein vollständiger Stillstand erfolgt ist, fährt der A3 bei Grün automatisch wieder an.

Erstmals nutzt die Längs- und Spurführung auch Schwarmdaten, das heißt, das Fahrzeug berücksichtigt die durchschnittlich auf dieser Straße gefahrene Geschwindigkeit und passt das eigene Tempo entsprechend an. In Verbindung mit Online-Daten kann der adaptive Fahrassistent auch ohne erkannte Fahrbahnbegrenzung die Spur halten und daher auch im ländlichen und städtischen Verkehr den Komfort steigern. Die Nutzung der Online-Daten für den adaptiven Fahrassistenten ist ab der Fahrzeugauslieferung für drei Jahre inklusive. Kein schöner Zug der Ingolstädter:  Danach können Kunden die Laufzeit nur kostenpflichtig verlängern.

Für komfortable Park- und Rangiermanöver liefern vier weitwinklige Umgebungskameras eine 360-Grad-Darstellung der unmittelbaren Fahrzeugumgebung. Die Visualisierung erfolgt dreidimensional im MMI. Verschiedene Ansichten lassen sich hier per Touchbedienung auswählen und anpassen. So gibt es beispielsweise eine stufenlos schwenk- und zoombare 3D‑Außenansicht inklusive virtueller Draufsicht von Fahrzeug und Umgebung. Praktische Hilfslinien erleichtern die Orientierung während des Rangierens. So unterstützen beim Einfahren in eine Waschanlage eine 3D-Ansicht des Fahrzeugs sowie eingeblendete Hilfslinien dabei, den A3 ideal zwischen den seitlichen Begrenzungen zu positionieren.

Darüber hinaus bieten die Parkassistenten plus und pro die Möglichkeit Parkmarkierungen über die Kameras zu erkennen, um das Fahrzeug selbstständig ein- und ausparken zu lassen. Dabei übernimmt der A3 sowohl Lenken als auch Beschleunigen, Bremsen und den Wechsel der Fahrstufe. Hat der Fahrer die Funktion im MMI Touchdisplay aktiviert, kann er sich entspannt zurücklehnen und das Fahrzeug automatisch in die Parklücke steuern lassen.

Zusätzlich bietet der Parkassistent pro eine Remote-Funktion: Das heißt, der Fahrer kann sein Auto vor dem Einparken verlassen oder erst nach dem Ausparken einsteigen. Das ist besonders in engen Parklücken von Vorteil, egal ob quer oder längs zur Fahrbahn. Der A3 übernimmt das Manöver selbstständig, sobald der Vorgang in der myAudi App auf dem Smartphone gestartet wurde.

Neu in den A3-Modellen ist zudem das trainierte Parken, womit sich dem Fahrzeug individuelle Parkmanöver beibringen lassen. Ist die Zufahrt zum Carport oder zur Garage schwierig, braucht es lediglich ein einmaliges Anlernen und der A3 übernimmt das Einparken zukünftig automatisch. Dabei lenkt das Fahrzeug selbsttätig, beschleunigt, bremst und wählt den Gang automatisch. Gleiches gilt für das Ausparken: Bis zu fünf Parkvorgänge auf einer Länge von 50 Metern lassen sich im MMI speichern. Dabei können die Manöver individuell benannt werden.

Digitalisierung. Audi connect macht den Umgang mit dem A3 bequemer und effizienter. Vielseitige digitale Dienste informieren vor, während und nach der Fahrt. Dank neuer Remote-Funktionen lassen sich neben der Parkposition, die das Fahrzeug in einer Karte auf dem Smartphone anzeigt, auch der Status von Parkbremse, Licht sowie möglicherweise geöffneten Türen und Fenstern abrufen. Darüber hinaus sind Kilometerstand, Tankfüllstand, Restreichweite, Reifendruck, Ölstand und Serviceintervalle in der myAudi App ersichtlich. Sie ermöglicht auch die komfortable Steuerung der Standheizung sowie das Ver- und Entriegeln des Fahrzeug aus der Ferne.

Nur der PHEV ist ein guter Tipp. Die A3-Baureihe ist besonders vielseitig. Den klassischen Sportback und die elegante Limousine ergänzt seit Frühjahr 2024 der A3 allstreet. Als jüngstes Mitglied der kompakten Baureihe bietet das Crossover 3 cm mehr Bodenfreiheit gegenüber dem Sportback, eine erhöhte Sitzposition und einen markanten Offroad-Look. 

Einzig empfehlenswertes Derivat für Fuhrparks ist natürlich der Plug-in-Hybrid A3 e-hybrid mit Systemleistungen von 150 kW (204 PS) und 200 kW (272 PS)10. Ihre elektrische Reichweite beträgt bis zu 143 Kilometer kombiniert im WLTP-Zyklus, wobei sich die Batterie dank DC-Laden in etwa einer halben Stunde wieder vollladen lässt. Die Anhängelast der A3 e-hybrid-Modelle beträgt jetzt 1.700 kg.

Preise und Verfügbarkeit. Die A3-Modelle mit den neuen Features stehen ab Mitte September 2026 beim Händler. Den A3 Sportback e-hybrid gibt es ab 45.350 Euro. Quelle: Audi / CM

Subaru: Neue Garantie für E-Autos

Für seine neuen Elektromodelle UNCHARTED und E-OUTBACK (Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten) hat Subaru jetzt ein umfangreiches Garantiepaket aufgelegt. Mit der neuen SUBARUSAFE10 Garantie sind die Kundinnen und Kunden auf Wunsch bis zu zehn Jahre bzw. bis zu einer Fahrleistung von insgesamt 200.000 km rundum geschützt und sicher unterwegs. 

Die SUBARUSAFE10 Garantie wird zunächst für die Modelle UNCHARTED und E-OUTBACK angeboten und geht über die ohnehin umfassenden Subaru Garantieleistungen hinaus. Ab Werk gewährt der Hersteller für seine Elektromodelle eine Neufahrzeuggarantie über drei Jahre bzw. bis 100.000 km, eine Garantie auf das elektrische Antriebssystem (Elektromotoren, Getriebe, Wechselrichter und Wandler) über fünf Jahre oder 100.000 km sowie eine Garantie auf die Hochvoltbatterie über acht Jahre bzw. bis 160.000 km; diese garantiert neben einer einwandfreien Funktion der Batterie auch, dass der Akku eine Kapazität von mindestens 70 % aufweist. 

Voraussetzung ist, dass die vorgeschriebenen Wartungsintervalle (alle zwölf Monate bzw. 15.000 km) bei einem Subaru Vertragspartner eingehalten werden. Aber auch wenn eine Wartung einmal vergessen oder nicht bei einem Subaru Vertragspartner durchgeführt wurde, kann die SUBARUSAFE10 Garantie später wieder aktiviert werden. Weiterer Vorteil: Bei einem Weiterverkauf des Fahrzeugs geht besagte Garantie auf den neuen Eigentümer über und wirkt sich damit positiv auf den Restwert aus.

„Die Langzeitqualität unserer Fahrzeuge gehört zu den wichtigsten Gründen, warum sich unsere Kunden immer wieder für einen Subaru entscheiden“, sagt Axel Ecke, Geschäftsführer von Subaru Deutschland. „Mit SUBARUSAFE10 unterstreichen wir, dass sich die Kunden natürlich auch bei unseren neuen Elektromodellen auf diese Qualität verlassen können. Damit stärken wir ihr Vertrauen, räumen mögliche Bedenken aus und erleichtern den Einstieg in die Elektromobilität.“

Der UNCHARTED und der E-OUTBACK bilden zwei zentrale Säulen der jüngst gestarteten Elektro-Offensive der japanischen Allradmarke. Die beiden Stromer verbinden ausgezeichnete Werte bei Effizienz und Reichweite mit einem fortschrittlichen elektrischen Allradantrieb für hohe Fahrstabilität und echte Allroad-Eigenschaften. Während der UNCHARTED als erstes vollelektrisches Kompakt-SUV der Marke darüber hinaus besonders sportliche Fahrleistungen und hohe Agilität in einem progressiven Outfit bietet und wahlweise auch mit Frontantrieb verfügbar ist, setzt der E-OUTBACK die Erfolgsgeschichte des konventionell angetriebenen Outback als elektrischer Crossover für ein neues Zeitalter fort: mit einem großzügigen Platzangebot, hoher Vielseitigkeit und echten Offroad-Fähigkeiten.  

Mit der Höchstwertung von fünf Sternen im europäischen Sicherheitsprogramm Euro NCAP haben zudem beide Modelle bereits ihr hohes Sicherheitsniveau unter Beweis gestellt – mit Topwerten in allen vier Prüfbereichen Erwachsene Insassen, Kinder, gefährdete Verkehrsteilnehmer und Sicherheitsassistenz.  Quelle: Subaru / CM

Shell Recharge: Ausbau des Schnellladenetzes in Hessen

Shell Recharge erweitert sein Schnellladenetz in Hessen um sieben neue Standorte und setzt dabei gezielt auf leistungsstarke Ladeinfrastruktur entlang zentraler Verkehrsachsen. Die neuen Ladepunkte mit Leistungen von bis zu 400 kW verbessern die Versorgung sowohl im Pendlerverkehr als auch auf Pendlerstrecken als auxh an Fernstraßen.

Neue Schnellladestandorte in Hessen:

Wiesbaden, Redevco, Äppelallee 69 – nahe A643 – 8 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Kirchheim, Shell, Hauptstraße 1, Landkreis Hersfeld‑Rotenburg – nahe B454 / A7 – 8 Ladepunkte, bis zu 400k W; Herborn (Hörbach), Shell, Im Breiten Boden 2, Lahn‑Dill‑Kreis – nahe B255 / A45 – 4 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Büttelborn, Shell, Im Mehlsee 5, Kreis Groß‑Gerau – nahe B42 / A67 – 6 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Wolfhagen, Shell, Warburger Straße 45, Landkreis Kassel – nahe A44 – 4 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Viernheim, Shell, A659, Landkreis Bergstraße – nahe A659 – 6 Ladepunkte, bis zu 400 kW; Gelnhausen, Redevco, Am Galgenfeld 1 / Freigerichter Straße 2, Main‑Kinzig‑Kreis – nahe A66 – 4 Ladepunkte, bis zu 300 kW

Fokus auf Verkehrsachsen und Ladeleistung. Insgesamt betreibt Shell in Hessen nun 35 Shell Recharge-Schnellladestationen mit 148 Ladepunkten. Hessen zählt zu den zentralen Verkehrsdrehscheiben Deutschlands. Mit Autobahnen wie der A3, A5 und A7 sowie stark frequentierten Bundesstraßen ist das Bundesland besonders relevant für den Ausbau leistungsfähiger Ladeinfrastruktur. Daher setzt Shell auf Standorte mit hoher Verkehrsanbindung und kurzen Ladezeiten. Quelle: Shell / CM

Deutscher Mittelstand unter starkem Druck

Der 26. Mittelstandstag des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Bonn steht unter dem Titel „Zukunft. Standort. Deutschland: Finanzierung, Innovation und Resilienz in der automobilen Wertschöpfungskette“. An zwei Tagen diskutieren mehr als 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über die Zukunft der automobilen Wertschöpfung.

„Es sind herausfordernde Zeiten für die Automobilindustrie: zunehmende geopolitische Spannungen, multiple Krisen, um sich greifender Protektionismus, die Transformation zur klimaneutralen, digitalen Mobilität und ein Wirtschaftsstandort Deutschland, der zusehends an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verliert – all das stellt unsere global aufgestellte Industrie vor Herausforderungen. Die Lage verlangt von den Unternehmen, ganz besonders jenen des automobilen Mittelstandes, fortwährend starke Leistungen und hat erhebliche Konsequenzen für Wachstum und Beschäftigung in vielen Regionen Deutschlands. Jeden Tag bin ich daher aufs Neue beeindruckt, mit welcher Innovationskraft, Investitionen und Leidenschaft gerade die Mittelständler in unserer Industrie den Anforderungen begegnen“, so VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

Die VDA-Chefin ging auch auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage ein, die der VDA unter Automobilzulieferern (Herstellergruppe III) sowie mittelständisch geprägten Herstellern von Anhängern, Aufbauten und Bussen durchgeführt hat.  Danach steht der Industrie- und Produktionsstandort Deutschland weiterhin erheblich unter Druck. Die aktuelle Geschäftslage der Unternehmen ist erheblich belastet, die Geschäftserwartungen haben sich verschlechtert und die Investitionstätigkeit in Deutschland ist weiterhin schwach.

Im Detail: 41 % der Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage als sehr schlecht oder schlecht, während nur 22 % ihre Lage als gut oder sehr gut bewerteten. Auch der Blick auf die kommenden zwölf Monate ist sehr kritisch: Jedes dritte Unternehmen (32 %) geht davon aus, dass sich seine wirtschaftliche Entwicklung verschlechtern (26 %) oder sogar deutlich verschlechtern (6 %) wird. Nur 25 % erwarten eine (deutliche) Verbesserung. 

67 % der Firmen gaben in der Umfrage an, eigentlich geplante Investitionen in Deutschland zu verschieben, ins Ausland zu verlagern oder ganz zu streichen zu müssen. Nur 2 % gaben an, ihre Investitionen in Deutschland erhöhen zu wollen. Der Beschäftigungsabbau in Deutschland hält bedauerlicherweise an: 54 %  bauen aktuell ab, während nur 3 % Beschäftigung aufbauen – dieser Wert ist der niedrigste, der sich in der Umfrage bislang ergeben hat und ein Resultat der CDU/CSU geführten Bundesregierung. Und: 44 % der Unternehmen, die Beschäftigung in Deutschland abbauen, bauen gleichzeitig im Ausland Beschäftigung auf. Nur 17 % von ihnen reduzieren auch im Ausland Beschäftigung.

Unternehmen, die ihre Beschäftigten in die Arbeitslosigkeit schicken, berichten zu 64 %, dass sie Verwaltungs- und Overheadfunktionen abbauen. 54 % bauen produktionsnahe Tätigkeiten ab. Besonders kritisch: Auch entwicklungs- und innovationsnahe Tätigkeiten werden in 36 % der betroffenen Firmen zunehmend abgebaut. Dazu passt: Nur knapp ein Drittel der befragten Unternehmen plant, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung am Standort Deutschland zu erhöhen, während zwei Drittel mit sinkenden Ausgaben rechnen. Gleichzeitig beabsichtigt rund die Hälfte der Unternehmen, ihre F&E-Investitionen im Ausland auszuweiten. 

Müller: „Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen Deutschlands Standortkrise. Die Bedingungen hierzulande bringen unsere Industrie, besonders den automobilen Mittelstand, immer mehr unter Druck. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts ist zunehmend nicht gegeben. Die Folge: Die Unternehmen müssen sich aus wirtschaftlichen Gründen leider täglich gegen den Standort Deutschland und Europa entscheiden und Investitionen sowie Beschäftigung verlagern. 

Die Politik in Berlin und Brüssel muss jetzt endlich und dringend zügig und entschlossen Maßnahmen ergreifen, die den Standort stärken, um Wohlstand und Beschäftigung hierzulande erhalten. Denn nur an einem wettbewerbsfähigen Standort können Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue entstehen. Der VDA hat erst jüngst dargelegt, dass die weitere Entwicklung der Beschäftigung wesentlich auch vom Antriebsmix abhängt. Ein im Vergleich zur aktuell gültigen CO₂-Regulierung höherer Anteil von Plug-in-Hybriden, Range Extendern und (laut weltweit anerkannten Umwelt- und Klima-Experten überaus umweltschädlichen) Verbrennern könnte etwa 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland erhalten. Die negativen Effekte der Transformation auf die Beschäftigung würden spürbar abgemildert, der Pfad zur klimaneutralen Mobilität dennoch fortbeschritten. Bedeutet: Im Technologiemix liegen Stärken und Chancen für den Klimaschutz und für Wohlstand und Beschäftigung. Die Bundesregierung muss sich deshalb weiterhin in Brüssel für echte Technologieoffenheit einsetzen. 

Bürokratie abbauen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Bürokratie bleibt für den automobilen Mittelstand Herausforderung Nr. 1. So gaben 84 % an, stark oder sogar sehr stark durch bürokratische Anforderungen belastet zu sein. Dazu passt, dass aus Sicht von 71 % die Bundesregierung in den kommenden Monaten den Bürokratieabbau als wichtigsten Schwerpunkt setzen sollte.

Isabelle Kirschbaum-Rupf, VDA-Vorständin und Sprecherin des VDA-Mittelstandsforums: „Die mittelständischen Zulieferer ersticken geradezu in Bürokratie, in immer mehr Vorschriften und Auflagen. Das bindet wertvolle Kapazitäten und kostet Geld und Energie, die man als Unternehmerin eigentlich in seine Firma und seine Beschäftigten investieren will. Darüber hinaus sind die im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten und mangelnde Flexibilität beim Arbeitsrecht große Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland. Deutschland und Europa brauchen endlich echten Bürokratieabbau und mehr Vertrauen in die Unternehmen.“

Neben überbordender Bürokratie und den Problemen bei der Finanzierung der Transformation belasten den automobilen Mittelstand auch Steuern und Abgaben, 63 % sehen darin eine große Belastung. Hohe Strompreise wurden von 53 %als Belastungsfaktor benannt und hohe Gaspreise von 43 %. Die Energiepreise spielen damit wieder eine größere Rolle als noch bei der VDA-Umfrage zu Jahresbeginn.  

Rund jedes zweite Unternehmen (46 %) gibt an, vom Krieg im Nahen Osten betroffen zu sein. Die wirtschaftlichen Auswirkungen zeigen sich insbesondere in gestiegenen Preisen: 65 % der betroffenen Unternehmen nennen gestiegene Kraftstoffpreise als zentralen Belastungsfaktor, 64 % teurere Vorprodukte oder Komponenten, 58 % höhere Energiekosten. Nur rund 34 % der befragten Unternehmen gaben an, bislang nicht von Auswirkungen des Krieges betroffen zu sein, erwarten dies aber für die Zukunft.

Erfolgsfaktoren des Standorts Deutschland. Trotz aller Herausforderungen am Standort Deutschland sprechen auch weiterhin viele Faktoren für ihn: 66 %  der Unternehmen hoben hier insbesondere das industrielle Netzwerk in Deutschland hervor. Auch die Verfügbarkeit von Fachkräften wurde (53 %) positiv hervorgehoben.Kirschbaum-Rupf: „Das gute industrielle Netzwerk aus den Herstellern und uns Zulieferern zählt noch immer zu den Stärken des Automobilproduktionsstandorts Deutschland. Gerade der automobile Mittelstand ist tief verwurzelt in den Regionen im ganzen Land. Er schafft vor Ort Wohlstand und Identität, oft arbeiten Generationen einer Familie im Unternehmen. Auch deshalb gilt: Niemand verlagert leichten Herzens, wir wollen am Standort bleiben. Umso wichtiger ist, dass sich politisch etwas tut, der automobile Mittelstand braucht Entlastungen für eine erfolgreiche Zukunft, auch in Deutschland.“ Quelle: VDA / DMM

Autonome Mobilität ist mit dem Irrsinns-Lkw-Verkehr in Deutschland unmöglich

Stellantis, Wayve und Uber haben am 17. Juni 2026 eine Partnerschaft bekannt gegeben, um gemeinsam die Entwicklung und den Einsatz von fahrerlosen Robotertaxis der Stufe 4 auf globaler Ebene voranzutreiben. 

Die Zusammenarbeit bringt die L4-Ready Plattformen von Stellantis, Wayves KI-Fahrtechnologie und den globalen Marktplatz von Uber zusammen, um eine neue Generation vollständig autonomer Fahrzeuge zu entwickeln. Sie baut auch auf den bestehenden strategischen Beziehungen der Unternehmen auf, darunter die  Partnerschaft von Wayve und Uber, um von diesem Jahr an autonome Fahrten in London, Tokio und zehn weiteren Städten auf der ganzen Welt anzubieten.

Die neue Initiative zielt darauf ab, die drei komplementären Stärken zu kombinieren, die für die Kommerzialisierung des autonomen Fahrens erforderlich sind: Fahrzeuge, Technologie und Plattform. Allerdings kann autonome Mobilität in Deutschland wegen des überbordenden Straßengüterverkehrs nie funktionieren. Dennoch planen die drei Unternehmen gemeinsam an der Fahrzeugintegration, an Tests, der Validierung und der Einführung zu arbeiten, um autonome Mobilitätsdienste in Städten in ganz Europa, Nordamerika und darüber hinaus anzubieten. Ein gravierendes Hindernis aber sind die viel zu vielen Lkw auf Europas Straßen. 

  • Fahrzeuge & Integration: Stellantis wird Fahrzeuge auf Basis fortschrittlicher L4-Ready Platftormen in großem Maßstab designen, konstruieren und fertigen, die über eine integrierte Sensorik verfügen und die mit den betrieblichen Anforderungen, der Sicherheit und Redundanz ausgestattet sind, die für den fahrerlosen Betrieb mit hoher Auslastung erforderlich sind.
  • KI-Technologie: Wayve wird die KI-Fahrsoftware bereitstellen, die es den Fahrzeugen ermöglicht, komplexe reale Umgebungen vollständig autonom zu erfassen und sich darin zurechtzufinden. Die Technologie basiert auf Wayves End-to-End-KI-Fahransatz und ist so konzipiert, dass sie sich an verschiedene Regionen und Fahrbedingungen anpassen kann, ohne dass eine stadtbezogene Kartierung oder Neuprogrammierung erforderlich ist. Dies ermöglicht eine schnellere und kostengünstigere Erweiterung.
  • Mobilitätsplattform: Uber wird diese autonomen Fahrzeuge in seinem globalen Mobilitätsnetzwerk einsetzen, um Fahrgäste über die Uber App mit autonomen Fahrten zu verbinden und den Betrieb auf verschiedenen Märkten auszuweiten

Für die Kunden bedeutet dies, dass sie die Vorteile der Technologie des autonomen Fahrens in den Fahrzeugen und auf dem Markt nutzen können, die sie bereits kennen und denen sie vertrauen.

„Diese Zusammenarbeit bringt uns unserem Ziel näher, unseren Kunden eine intelligentere, sicherere und effizientere Mobilität zu bieten“, sagte Ned Curic, Chief Engineering and Technology Officer bei Stellantis. „Durch die Kombination unserer L4-Ready Plattformen, die von Grund auf für einen sicheren und effizienten fahrerlosen Betrieb entwickelt wurden, mit der adaptiven KI von Wayve und dem globalen Netzwerk von Uber beschleunigen wir die Einführung autonomer Fahrzeuge, die eine nahtlose Mobilität im Alltag im großen Maßstab ermöglichen.“

„Diese Partnerschaft vereint drei führende Unternehmen, von denen jedes seine eigenen Stärken einbringt: Die Fahrzeugkompetenz von Stellantis, die globale Mobilitätsplattform von Uber und die integrierte KI von Wayve “, sagte Kaity Fischer, Vice President of Commercial & Operations von Wayve. 

„Um autonome Mobilität erfolgreich zu skalieren, müssen die richtigen Fahrzeuge, Technologien und Plattformen nahtlos miteinander verbunden werden“, sagte Sarfraz Maredia, Global Head of Autonomous Mobility & Delivery bei Uber. 

Autonome Mobilität funktioniert in Deutschland nur ohne Straßengüterverkehr. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit planen die Unternehmen, gemeinsam an der Fahrzeugintegration, an Tests, der Validierung und der Einführung zu arbeiten, um sichere, zuverlässige und skalierbare autonome Mobilitätsdienste in Städten in ganz Europa, Nordamerika und darüber hinaus anzubieten. Ein gravierendes Hindernis aber sind die viel zu vielen Lkw auf Europas Straßen. Quelle: Stellantis / CM

Zum Glück hat BMW die Neue Klasse

BMW, an sich der Musterknabe unter den deutschen Automobilherstellern, muss seine Gewinnprognose für 2026 senken. Der neue Konzernchef Milan Nedeljković hat ein Sparprogramm angekündigt. Wie zuvor schon VW, Porsche und Mercedes erlebt BMW nun auch auf dem wichtigste Automarkt der Welt, China, dass sich dort Verbrenner überhaupt nicht mehr verkaufen lassen.

Im zweiten Quartal 2026 hat sich der Abwärtstrend im Reich der Mitte ziemlich verschärft. Die dortigen Kunden wollen nichts mehr von Automobilen mit fossilen Antrieben wissen. Hin zu kommt ein heftiger Preiskampf, bei dem die deutschen Hersteller kaum noch mit den chinesischen Giganten mithalten können. Zum Glück laufen die Geschäfts in Europa und USA besser. Die geopolitische Situion tut ein Übriges, sodass zwischen April und Juni Gewinn und freier Cashflog deutlich eingebrochen sind.  

Folge: Der  Vorstand will die laufenden Sparmaßnahmen beschleunigen und ausweiten.  Die Münchner gehen für das laufende Jahr von einem niedrigeren Fahrzeugabsatz aus als geplant. So soll die EBIT-Marge Automobil: nur noch 1 bis 3 % betragen bisher: 4 – 6 %). Auch soll der Gewinn vor Steuern niedriger ausfallen als prognostiziert. 

Trotz der weniger rosigen Aussichten will der Konzern schon bis nächstes Jahr bis zu 40 neue bzw. überarbeitete Modelle der neuen Klasse vorstellen. Die Neue Klasse hat sich nämlich als Volltreffer erwiesen. So ist inzwischen jeder dritte in Europa verkaufte BMW ein vollelektrischer iX3. Der bayerische Autobauer hofft, dass auch der neue vollelektrische i3 ein Erfolg weird. Ob dies auch für den überarbeiteten Siebener gilt, der vor wenigen Wochen in Peking seine Weltpremiere feierte, sei dahingestellt. Quelle: BMW / CM

Mazda CX-5 – schickes SUV mit viel Licht und wenig Schatten 

Mazda gehört zu den Automobilherstellern aus dem Land des Lächelns, die im privaten wie auch gewerblichen Segment ein Wörtchen mitreden. Seit Kurzem nimmt der Importeur aus Leverkusen mit Generation 3 des deutlich modernisierten SUV CX-5, ein Mildhybrid, den Kampf im Wettbewerb gegen Konkurrenten aus Wolfsburg oder Rüsselsheim, um nur zwei zu nennen, auf. Wir denken, dass die  Chancen nicht schlecht stehen, die Erfolgsgeschichte des 2017 erstmals vorgestellten Modells fortzuschreiben .

Man muss schom genau hinschau’n; denn beim Exterieurdesign hat sich gegenüber Generation 2 nicht allzuviel verändert, glaubt man jedenfalls. Tatsächlich aber haben die Japaner die Front attraktiver gestaltet mit LED-Scheinwerfern vorne und am Heck. Und das Mittelklassemodell nietet insgesamt mehr als bisher. In der Länge um 12 cm auf 4,69 m gewachsen kommt dies den Insassen zugute, zumal der Radstand ebenfalls zugelegt hat, um 11 cm. Etwas größer geworden ist zudem das Kofferraumvolumen: Es misst nunmehr 583 Liter, genu, um auf Geschäfts- oder Urlaubsreisen verstauen zu können, was man so für den Kundenbesuch oder die „Große Reise mit Familie“ braucht. 

Das Interieur wirkt vergleichsweise angenehm. Typisch Mazda halt, also sehr ordentlich verarbeitet. Ein großes nunmehr digitales Mitteldisplay (ab Centre 16,5“, bedienbar per Touchbefehl) ) und die Ambientebeleuchtung schaffen eine Atmosphäre, die edel und entspannend wirkt. Bei der Materialanmutung aber scheint der Rotstift etwas mitgespielt zu haben: Weitgehend weichen Elementen steht harter Kunststoff gegenüber, z.B. bei den oberen Türtafeln oder bei der Verkleidung des Kombiinstruments. Gut gefällt uns das neu designte Lenkrad. Auf ihm finden sich haptische Tasten und Touchflächen. Leider muss man, wenn man von seinem iPhone oder Android-Smartphone Apple CarPlay oder Android Auto spiegeln will, ein Kabel nutzen. Sehr gut gefällt uns das  direkt in die Windschutzscheibe projizierendes Head-up-Display (ab Centre)  sowie das neue Bediensystem mit Google built-in, das Navigation und Sprachsteuerung nahtlos integriert. Klar, dass der CX-5 serienmäßig mit fortschrittlichen Sicherheitsmerkmalen und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet ist. Wer das Fahrerlebnis noch individueller gestalten möchte, dem bieten sich weitere Extras, wie ein optionales Panorama-Glasschiebedach, das sich sogar öffnen lässt.  Der Wagen ist geräumig und bietet einfachen Zustieg dank breiter Türöffnungen. Platz ist dank des verlängerten Radstands genügen vorhanden, auf den komfortablen Frontsitzen und im Fond, selbst für groß gewachsene Personen. 

An Bord sin die bekannten fortschrittliche Sicherheitssysteme und natürlich auch eine nahtlose Konnektivität.  Die Kunden können unter vier Ausstattungsvarianten wählen: Prime-, Centre- und Exclusive-Line sowie die Top-Variante Homura. Die Prime-Line ist als Fronttriebler erhältlich, die höheren Ausstattungen gibt es mit Allradantrieb. 

Unter der Motorhaube werkelt ein neuer 2,5 Liter e-Skyactiv G 141 Benziner-Saugmotor, der im Vergleich zum Vorgänger effizienter, sprich sparsamer sein soll. Das braucht es auch angesichts der heute geltenden Kraftstoffpreise. Unterstützt wird der Vierzylinder durch  einem Elektromotor. Im Segelbetrieb schalten sich die Zylinder 1 und 4 ab. Für die Rückgewinnung von Energie sorgt das innovative Brake-by-Wire-System. Der Mildhybrid, dem möglicherweise in absehbarer Zeit ein Vollhybrid folgen soll,  wartet mit einer Leistung von 141 PS (104 kW/) auf; das ist zwar nicht die Welt, reicht aber für den Alltagseinsatz aus. Das Drehmoment gibt Mazda mit 238 Nm an. Im Schnitt soll man mit ca. 7,5 l/100 km auskommen.  

Wie fährt sich der neue CX-5? Problemlos, attestieren wir wohl ahnend, dass es sich hier nicht gerade um einen Sportler handelt. Versehen mit einer Sechsgang-Wandlerautomatik, die sanft rauf- und runter schaltet, ist das SUV sicher auf allen Fahrbahnuntergründen zu bewegen. Das Stahlfeder-Fahrwerk verrichtet seine Arbeit nicht zu straff und nicht zu weich, Wankbewegungrn sind kaum spürbar. Das Handling ist auch dank präzisem Lenkgefühlt okay. Nur bei der Durchzugskraft merkt man, dass das SUV etwas schwach auf der Brust ist.  

Mazda gewährt beim CX-5 eine Garantie von sechs Jahren oder 160.000 km. Empfehlenswert haten wir die Ausstattungen Centre- bzw. Exclusive-Line. Man bekommt damit ein Fahrzeug, das so gut wie keine Schwächen hat, das fast alles bietet, was man von einem modernen Fahrzeugeheute erwartet und das zum moderaten Preis zu haben ist. Aber: Für Unternehmen, also den gewerblichen Markt, wäre der CX-5 als PHEV noch sinnvoller. Aber dafür gibt’s ja noch ein größeres Modell. Quelle: Mazda / CM 

Aktion zur E-Autoförderung verlängert

Die Stellantis-Marke  Citroën verlängert ihre Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung bis mindestens Ende September 2026 und setzt damit ein deutliches Zeichen für bezahlbare Elektromobilität. 

Mit der Fortführung der Initiative möchte die Marke noch mehr Kunden den Umstieg auf ein vollelektrisches Fahrzeug erleichtern und gleichzeitig den erfolgreichen Kurs ihrer Elektrooffensive weiter ausbauen.

Citroën verlängert seine erfolgreiche Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung* bis mindestens Ende September 2026. Foto: Stellantis

„Elektromobilität darf kein Privileg sein. Mit der C3 Familie zeigen wir, dass moderne und elektrische Mobilität komfortabel, alltagstauglich und vor allem bezahlbar sein kann“, sagt Thomas Goldboom, Geschäftsführer von Citroën Deutschland. 

Die positive Resonanz auf den ë-C3 und die erfreuliche Entwicklung der Zulassungszahlen – im Mai mit über 2.000 privaten Neuzulassungen Platz 2 im BEV B-Segment – zeigen, dass erschwingliche Elektromobilität für viele Kunden ein entscheidendes Kaufargument ist. Mit der Verlängerung der Förderaktion und dem Marktstart des neuen ë-C3 Urban Range baut Citroën dieses Angebot nun weiter aus.

Die Marke bleibt damit ihrer Tradition treu, Mobilität für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Während Citroën gleichzeitig an den Mobilitätslösungen der Zukunft arbeitet und dabei auch auf seine außergewöhnliche Modellhistorie blickt, bietet die C3 Familie schon heute eine Antwort auf die Anforderungen moderner Mobilität: unkompliziert, vielseitig und bezahlbar. Quelle: Stellantis / CM

Deutsche Autobahnrastsplätze sind eine einzige Sauerei

Geschäftsreisende (und nicht nur die), die mit dem Auto unterwegs sind, können sich tagtäglich selbst ein Bild davon machen, wie es um die Rastanlagen an deutschen Autobahnen steht. CM hat sich Rastanlage an der Autobahn A9 zwischen Berlin und dem Dreieick Kulmbch/Bayreuth angesehen. 

Autobahnraststätten und erst recht die unbewirtschafteten Rastanlagen haben oft einen schlechten Ruf. CM hat jetzt stichprobenartig während einer Geschäftsreise untersucht, wie berechtigt der ist. Das Ergebnis: Die Außenanlagen und erst recht die WCs sind in einem teils katastrophalen Zustand. Ekelerregend und wahre Krankheitsüberträger sind die Toiletten. Verdreckt, beschmiert, oft ohne Toilettenpapier, so präsentieren sich die Pissoires und meist auch die Damen-WCs. Von Hygiene scheinen die Betreiber der Anlagen offensichtlich nichts wissen zu wollen. Wir jeenfalls meiden derlei verdreckte sanitäre Anlagen tunlichst. 

Wir kennen es aus den USA und Kanada ganz anders. Dort sind die WV-Anlagen pikobello, und da jeweils landesweit. Wir haben über Tausende Meilen/Kilometer nicht weine Rastanlage erlebt, die nicht blitzsauber ist. Man könnte, so man wollte, sogar in WC-Lokalitäten essen. Anders als in Deutschland und den südlichen europäischen Ländern werden die sanitären Anlagen an den US-Interstate-Highways werden laufend gereinigt und versprühen den Charm von Sauberkeit und Glanz. auch kameraüberwacht. Schmutzfinden die alles beschmieren, teils sogar mit Kot wie in Deutschland, gibt es dort nicht. 

Die Rest Areas (Staatliche Rastplätze) an den US Interstate-Highways unterscheiden sich grundlegend von europäischen Autobahnraststätten.  Diese bieten meist nur blitzsaubere Parkplätze, id.R. getrennt für Pkw und Lkw mit ebenso blitzsauberen Toilettenanlagen, blitzsauberen Picknicktischen und Getränkeautomaten Typischerweise weisen große Schilder an den Autobahnausfahrten (z.B. „Food“, „Gas“, „Lodging“ mit Logos) rechtzeitig darauf hin, was einen an der jeweiligen Abfahrt erwartet.

Ich bin mir nicht sicher, ob die ADAC-Tester, die in Deutschland jährlich ihre Testuntersuchungen veröffentlichen, blind sind.  Sie müssten eigentlich  erkennen, dass es mit der  Sauberkeit in den Sanitäranlagen auf Rastplätzen und mit der Umgebung auf diesen Anlagen miserabel bestellt ist

Bei unsere Inspektion an der A9 im Abschnitt Berlin-Dreieck Bayreuth/Kulmbach gab es nur eine wirklich saubere Anlage: „Lederhose“, wenige Kilometer südlich vom Hermsdorfer Kreuz, wo sich A4 und A9 kreuzen. Dort haben wir nicht eine einzige Kippe gefunden oder sonstigen Unrat. Bravo. 

Was wir an den anderen großen bewirtchafteten wie unbewirtschaftenen Anlage an der A9 in südlicher Fahrtrichtung beobachtet haben, ist unter aller Sau. Vor allem männliche Personen sind mutmaßlich zu faul oder zu dumm, die paar Meter zu den WC-Gebäuden zu laufen; sie urinieren lieber an den Plätzen vor den Augen zahlreicher anderer Pausenwillige in freier Wildbahn. Auch haben wir eine Person beobachtet, die ihr „großes Geschäft“ nahe einer der Rastanlagentische/Bänke  verrichtete. Zudem quellen Müllbehältnisse über, liegen zahllose Papierfetzen, Flaschen und sonstiger Unrat sowie millionenfach Zigarettenkippen herum. Es ist ein Wahnsinn, wie verkommen die deutschen Autobahnrastplätze sind. Verantwortlich für dn ganzen Dreck scheint sich niemand zu fühlen. Dabei gibt es in Deutschland millionenfach arbeitslose Menschen, von denen sicher hunderttausende für Reinigungstätigkeiten eingesetzt werden könnten.   

Übrigens: In den USA und Kanada wagt es niemand, seinen Müll einfach so auf den Rastanlagen wegzuwerfen. Und man findet such keine Zigarettenkippen. Dafür sorgen u.a. Überwachungskameras. Zudem kostet das Wegwerfen einer Kippe nur eben mal so 1.000 Dollar. Quelle: CM

Rastanlage bei Beelitz an der A9 Berlin-München. Der Aufenthalt dort ist einfach ekelerregend, zumal, wenn man die Toilette aufsuchen muss. Und dann er Außenbereich: Wissen denn die Raucher nicht, dass Kippen höchst umweltschädlich sind und ihr gewissenloser Verhalten eine Sauerei ist?