VDA warnt vor dem Untergang der (Auto)Industrie

Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VD) und seine Mitgliedsunternehmen weisen seit Jahren auf die im internationalen Vergleich schlechteren Standortbedingungen in Deutschland und Europa hin. Seine Warnungen, so er Verband, wurden zwar wahrgenommen, die Konsequenzen – also der notwendige Kurswechsel – blieben bisher weitgehend aus.

Der VDA weiter: „Alles, was Wachstum schafft, muss Priorität haben – sei es mit Blick auf die Sozialabgaben, Steuern, Energiepreise, Bürokratieaufwand oder auch Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt. Diese Felder müssen – gemeinsam mit einem technologieoffenen Ansatz mit Blick auf die Zukunftsherausforderungen – weiter dringend und umfassend adressiert werden.

Die Standortkrise trifft die gesamte europäische Industrie, die Folgen sind täglich sichtbar und spürbar – und sie werden zunehmend dramatischer. Die Werke bei Herstellern und Zulieferern seien so nicht alle haltbar. Deutschland solle daher Standorte auch für ausländische Hersteller öffnen. Mit jedem Standort, der in Deutschland gehalten wird, können Arbeitsplätze gesichert werden.

Die Erkenntnis, dass nur ein maximal wettbewerbsfähiger Standort der Schlüssel für eine wirkliche, mittel- und langfristige Veränderung ist, bleibt entscheidend. Jetzt ist Handeln gefordert, betont der Lobby-Verband. Die Handlungsoptionen sind weniger, dafür aber umso notwendiger geworden. Deutschland und Europa sind in einer Lage, in der es mutige Entscheidungen braucht. Das wird auch mit erheblichen Veränderungen für die Menschen verbunden sein, mit dem Ende von Gewohnheiten und Ansprüchen, die sich Deutschland so auch in Teilen aktuell nicht mehr leisten kann.

Umfassende und einschneidende Reformen sind laut VDA notwendig, um zurück zu Wachstum zu finden. Nur so kann auch den kommenden Generationen ein Leben in Wohlstand, mit ausreichend Arbeitsplätzen und funktionierenden Sozialsystemen ermöglicht werden. Es geht also auch um Generationengerechtigkeit, um die soziale Notwendigkeit, zu handeln.

Die Unternehmen der Automobilindustrie werden mit Blick auf die andauernden und akuten Standortprobleme weitere Reformen und Anpassungen vornehmen müssen, warnt der Verband. Dazu gehören Kostendisziplin, Entlassung von Personal und tiefgreifende Reformen der Geschäftsmodelle. Nur wirtschaftlich starke Unternehmen können Wohlstand sichern, Arbeitsplätze sichern und den kommenden Generationen echte Zukunftsperspektiven eröffnen. Angesichts des verschärften internationalen Wettbewerbs gibt es zu einer Kurskorrektur in Berlin und Brüssel keine realistische Alternative. Quelle: VDA / CM

Neuer Maybach – ein kaum zu erfüllender Traum

Die Mercedes‑Maybach S‑Klasse hat schon immer Präsenz ausgestrahlt. Jetzt tritt sie noch souveräner auf. Der vergrößerte Kühlergrill vermittelt Selbstbewusstsein und Grandeur. Illuminierte Akzente – die Kontur des Grills, der Maybach Schriftzug sowie, je nach Markt, der aufrecht stehende Mercedes‑Benz Stern auf der Motorhaube und das Emblem an der C‑Säule – verleihen jedem Auftritt eine feierliche Note.

Die neue Mercedes‑Maybach S‑Klasse tritt mit klarer Zielsetzung an: neu zu definieren, was eine Luxuslimousine sein kann. Das erstmals in einem Maybach Modell eingesetzte Mercedes‑Benz Operating System (MB.OS) schafft eine digitale Erlebniswelt, die intuitiv, elegant und intelligent ist.

Mercedes legt einen neuen Maybach auf. Foto: MB

Ein diskreter Projektor in den Seitenschwellern projiziert beim Ein‑ und Aussteigen den Maybach Schriftzug auf den Boden – eine unaufdringliche, elegante Inszenierung. Am Heck spiegeln die fein modellierten Rückleuchten die Sternmotive der Front wider. Die neu gestaltete zweifarbige Griffleiste, nun in Chrom und schwarzem Hochglanz, unterstreicht die Maybach Philosophie

Die neue Mercedes‑Maybach S‑Klasse bietet ein noch einmal verbessertes Fahrerlebnis, das Ruhe, Effizienz und Souveränität harmonisch verbindet. Automatische Komforttüren, Executive‑Sitze im Fond, ein Kühlfach sowie versilberte Champagnerkelche unterstreichen das sorgfältig kuratierte Entspannungserlebnis.

Die neue, markantere Interpretation des Maybach Kühlergrills – jetzt 20 % größer und mit beleuchteter Kontur – setzt den Ton. Erstmals ist der Maybach Schriftzug im Kühlergrill-Rahmen dezent illuminiert. Die Doppel‑Stern‑Scheinwerfer werden durch Akzente in Roségold veredelt. Alle geschmiedeten Räder in Silberausführung verfügen über ein kleines mechanisches Wunder: einen perfekt ausgerichteten Mercedes‑Benz Stern, montiert auf einem fein abgestimmten Kugellager‑Mechanismus. Er bleibt stets aufrecht stehen, als schwebe er reglos im Raum, selbst wenn sich die Welt um ihn herum bewegt.  

Interieur.  Der neu gestaltete Innenraum vereint höchste Handwerkskunst mit der anmutigen Modernität des MBUX Superscreens, der in einem speziell für Maybach entwickelten Ambiente-Stil erstrahlt. Neue offenporige Hölzer wie wunderschön linear strukturierte Eiche treffen auf sanftes Licht, strukturierte Materialien und fließende digitale Oberflächen – der charakteristische Maybach Cocooning‑Effekt neu interpretiert. Erstmals ziert eine lederfreie Polsterung den Innenraum. Dazu gehört das neue hochwertige „Mirville“-Textil, ergänzt durch tiefweiße Paspeln und eine exklusive Ziernaht-Grafik mit offen gesteppten Rauten. Mit nahezu unzähligen Kombinationen aus Leder, Ziernähten, Stickereien und individuellen Veredelungen verwandelt MANUFAKTUR Made to Measure die Mercedes‑Maybach S‑Klasse in ein einzigartiges, maßgeschneidertes Kunstwerk.

Das optionale Designpaket bietet zwei edle Interieur‑Farbwelten: schwarzes Maybach Exclusive Nappaleder oder MANUFAKTUR tiefweiß/schwarz pearl. Ein zarter Perlmutt‑Effekt auf ausgewählten Oberflächen unterstreicht zusammen mit goldgrauen Paspeln die handwerkliche Raffinesse im Innenraum.

Antrieb. Neue elektrifizierte Acht‑ und Sechszylindermotoren vereinen souveräne Leistung mit höchster Laufruhe, unterstützt von der Mild‑Hybrid‑Technologie für ein besonders sanftes Ansprechverhalten und effiziente Energierückgewinnung.  

MB.OS. Die neueste MBUX Generation gibt ihr Debüt mit Maybach spezifischen Grafiken, weiterentwickeltem Zero Layer und dem KI-gestützten MBUX Virtual Assistant. Regelmäßige Over‑the‑Air‑Updates stellen sicher, dass der Wagen aktuell bleibt. 

Fahrassistenten. Ein hochentwickeltes Sensorsystem in Kombination mit einer neuen leistungsstarken Rechnerarchitektur ermöglicht fortschrittliche Fahr‑ und Parkassistenz-Funktionen. MB.DRIVE ASSIST PRO unterstützt ein nahtloses Punkt‑zu‑Punkt‑Fahrerlebnis – selbst in dichtem Stadtverkehr. 

Der Preis: Da schweigt des Sägers Höflichkeit. Die Maybach S-Klasse kann sich der Normalverdiener definitiv nicht leisten. Und sicher werden auch die allermeisten Unternehmen verzichten mit Rücksicht auf ihre Mitarbeitenden… Quelle: MB / CM

Tanken an Autobahnen ist viel zu teuer

Tanken an Autobahntankstellen ist nach wie vor teuer – das zeigt der aktuelle ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise an allen Autobahntankstellen mit den Preisen sämtlicher Straßentankstellen abseits der Autobahn. Wie die Untersuchung zeigt, waren sowohl Super E10 als auch Diesel an den Autobahnen um rund 33 Cent je Liter teurer als abseits der Autobahn. Mobilitätsmanager/Fuhrparkverantwortliche müssen in ihre Carpolicies aufnehmen, dass Tanken an Autobahntankstellen grundsätzlich verboten ist.

Anders als in früheren Erhebungen hat der ADAC diesmal eine Vollerhebung der über 14.000 deutschen Tankstellen einschließlich der rund 360 Autobahntankstellen vorgenommen. In die Auswertung eingeflossen sind die Preisdaten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe im Zeitraum vom 6. bis 19. April 2026.

Während des zweiwöchigen Erhebungszeitraums – noch ohne Tankrabatt – gab es auf dem Kraftstoffmarkt als Folge des Irankriegs erhebliche Preisturbulenzen. An den Autobahntankstellen kostete Super E10 während dieser zwei Wochen im Schnitt 2,43 Euro je Liter, an den Straßentankstellen 2,10 Euro. Genauso groß war die Preisdifferenz bei Diesel: 2,61 Euro je Liter mussten die Autofahrerinnen und Autofahrer im Schnitt an der Autobahn bezahlen, abseits davon waren 2,28 Euro fällig. Allerdings gab es auch unter den Autobahntankstellen erhebliche Preisunterschiede, wie die ADAC Auswertung zeigt. So reichte die Preisspanne bei Super E10 von durchschnittlich 2,06 Euro je Liter bis zu 2,54 Euro, was eine Differenz von 48 Cent je Liter ausmachte. Bei Diesel wurde das Minimum bei 2,25 Euro je Liter registriert. Die im Schnitt teuerste Autobahntankstellen verlangte 2,75 Euro. Damit war sie um 50 Cent teurer.

Mobilitätsmanager sind gehalten, die Betriebskosten von Flotten in Grenzen zu halten. Denn ihre Arbeitgeber, die Unternehmen, können sich nicht leisten, dass die Betriebskosten ihrer Geschäftsautos ins Uferlose wachsen. Also muss in die Reiserichtlinien bzw. Carpolicies der Passus aufgenommen werden, dass Autobahntankstellen generell tabu sind.  

Denn dass es sich lohnt, zum Tanken die Autobahn zu verlassen und eine nahegelegene Tankstelle neben der Autobahn anzusteuern, zeigt die Erhebung des ADAC ganz deutlich. Trotz des insgesamt hohen Preisniveaus an Autobahntankstellen gab es erhebliche regionale Abweichungen: In den ostdeutschen Bundesländern sowie im Saarland war sowohl Super E10 als auch Diesel auf der Autobahn weniger teuer als in anderen Ländern. Einziger Ausreißer: Sachsen, das sich am teuren Ende bei Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern einreihte. Umgekehrt sah es bei den Straßentankstellen aus: Diese waren im Südwesten durchschnittlich am preiswertesten, im Osten am teuersten.

Somit zahlte es sich ganz besonders in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen aus, von der Fernstraße abzufahren und an einer Station neben der Autobahn zu tanken. Bis zu 43 Cent betrug hier die Ersparnis, unabhängig vom Kraftstoff. Am wenigsten Preisersparnis brachte die Abfahrt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, wo sich aber immer noch rund 17 Cent beim Tanken sparen ließen – auch hier lohnte es sich also abzufahren. Laut ADAC beruht die Höhe der Preise an den Autobahnen nicht zuletzt darauf, dass Bequemlichkeit der Autofahrerinnen und Autofahrer und eine gewisse Zahlungsbereitschaft etwa bei längeren Fahrten vorausgesetzt werden. Bei den Straßentankstellen ist jedoch der lokale Wettbewerb und die Ausweichmöglichkeiten zu anderen Tankstellen der entscheidende Faktor, der die Preise günstiger hält.

Eine begleitende Umfrage des ADAC zum Tankverhalten zeigt, dass 63 % der Autofahrer wegen der Preise von der Autobahn abfahren würden, 42 % davon bereits bei einer Ersparnis von 10 Cent je Liter. Im Umkehrschluss zeigt dies aber auch, dass rund ein Drittel der Befragten bereit ist, die oftmals deutlich höheren Autobahnpreise zu bezahlen, obwohl der Umweg zu einer günstigen Station oft nur wenige 100 Meter ausmacht.

Der ADAC kritisiert die Höhe der Kraftstoffpreise an den Autobahntankstellen. Ein gewisser Aufpreis aufgrund teurer Konzessionen und des Angebots rund um die Uhr ist aus ADAC Sicht nachvollziehbar, jedoch nicht in dem teils massiv überteuerten Umfang. Es liegt an den Autofahrerinnen und Autofahrern selbst, ob sie die Tankstellen an den Autobahnen meiden und zum Tanken abfahren. Die Ersparnis ist in der Regel erheblich und kann schnell mehr als zehn Euro je Tankfüllung ausmachen. Quelle: ADAC / CM

USA: Verbot von Autos mit chinesischer Technologie ab 2027

Die Elektromarke Polestar bekommt ein richtig dickes Problem: A 2027 darf seine keine Autos mehr in den USA verkaufen. Polestar ist möglicherweise nicht das einzige Fabrikat, das mit einem Verkaufsverbot in den USA belegt wird. Denn die Vereinigten Staaten untersagen mit einem neuen Regelwerk die Verwendung chinesischer Soft- und Hardware-Komponenten. Das hat starke Auswirkungen auf die Automobilindustrie weltweit.

Das US- Department of Commerce (DOC) (Handelsministerium) veröffentlichte schon im Januar 2026 ein endgültiges Regelwerk zu Hard- und Softwarekomponenten in vernetzten Fahrzeugen und verbot deren Einsatz in den USA, wenn die Technik aus gegnerischen Staaten wie China und Russland stammt. Als Begründung nannte die US-Regierung unter Trump-Vorgänger Joe Biden Gefahren für die nationale Sicherheit. Ab Modelljahr 2027 ist vernetzte Software aus China verboten, ab 2030 auch die Hardware. Polestar gehört wie Volvo zum chinesischen Geely-Konzern. Ende Juni 2026 hat die US-Regierung entschieden: Ab Modelljahr 2027 darf Polestar dort keine neuen Autos mehr verkaufen. Chinesische Technologie im Auto heißt in Zukunft: kein US-Markt. Das dürfte auch Volvo treffen .

Die Verbote für den Verkauf von vernetzten Fahrzeugen durch Hersteller mit einer ausreichend nahen Verbindung zu China oder Russland treten 2027 in Kraft, selbst wenn die Fahrzeuge in den USA gefertigt werden. Damit sind Hersteller weltweit in den nächsten Jahren gezwungen, chinesische Hard- und Software aus Fahrzeugen zu entfernen, die sie auf dem US-Markt verkaufen. Wirksam wird die Final Rule 60 Tage nach der Veröffentlichung, also Mitte März 2027.

Die US-Handelsministerin Gina Raimondo sagte in einem Interview mit Reuters: „Es ist wirklich wichtig, weil wir keine zwei Millionen chinesische Autos auf der Straße haben wollen und dann realisieren, dass wir bedroht werden. Die heutigen Autos sind Computer. Sie haben Kameras, Mikrofone, GPS Tracking und andere Technologien, die mit dem Internet verbunden sind. Mit dieser Regelung macht das Handelsministerium einen notwendigen Schritt, um die nationale Sicherheit der USA zu gewährleisten und die Privatsphäre der Amerikaner zu schützen. In einer Erklärung des 

Bureau of Industry and Security (BIS) des Handelsministeriums heißt es: „Ein böswilliger Zugriff auf diese kritischen Lieferketten könnte es unseren ausländischen Gegnern ermöglichen, sensible Daten, einschließlich persönlicher Informationen über Fahrzeugfahrer oder -besitzer, auszulesen und Fahrzeuge aus der Ferne zu manipulieren.“

Die Final Rule verbietet die Einfuhr von Hardware für Fahrzeug-Konnektivitätssysteme (VCS) und vernetzte Fahrzeuge, die solche Hardware enthalten, sowie die Einfuhr und den Verkauf von Fahrzeugen, die Software für VCS oder automatisierte Fahrsysteme (ADS) enthalten, die einen relevanten Bezug zu China oder Russland hat. VCS wird definiert als Systeme, die es dem Fahrzeug ermöglichen, extern zu kommunizieren, einschließlich Telematik-Steuergeräten, Bluetooth-, Mobilfunk-, Satelliten- und WiFi-Modulen. Einige Systeme verwenden Kameras und Mikrofone, um Gesichtserkennung für Fahrer zu ermöglichen oder auf Sprachbefehle zu reagieren. ADS umfasst die Komponenten, mit denen ein hochautonomes Fahrzeug ohne Fahrer betrieben werden kann.

Die Vorschrift verbietet es Herstellern mit einer ausreichend nahen Verbindung zu China oder Russland, neue vernetzte Fahrzeuge, die VCS-Hardware oder -Software oder ADS-Software enthalten, in den USA zu verkaufen, selbst wenn das Fahrzeug dort hergestellt wurde. Darüber hinaus wird chinesischen Autoherstellern das Testen ihrer autonomen Autos auf amerikanischen Straßen untersagt.

Der VDA befürchtet harte Konsequenzen für den Exportstandort Deutschland und Europa. Schließlich sind die USA bei automobilen Waren der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Die Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA durch Russland und China, das der wichtigste Verbündete Russlands geworden ist, lässt der VDA nicht gelten. Die EU-Kommission schweigt bislang. Quelle: The Department of Commerce / CM

Landet VW unter dem Dach von BYD?

Die deutschen Autobauer vom Schlage VW-Konzern (mit Audi, Porsche etc.), BMW und  Mercedes verlieren den Anschluss an die chinesischen Autobauer und Tesla, schreibt der Autopreneur Philipp Raasch in seinem Newsletter auf focus online. Im aktuellen Newsletter lesen wir, dass  der Ökonom Moritz Schularick sogar eine  Übernahme von VW durch BYD für möglich hält.  

Beim VW-Konzern brennt ohnehin die Hütte, insbesondere seit dem Diesel-Skandal und seit China eine unglaublich starje eigene Autoindustrie aufgebaut und seinen Automarkt zurückerobert hat. Wir erinnern uns: Der Automarkt im Reich der Mitte war jahrzehntelang fest in ausländischer Hand, allen voran in deutscher: VW war dort nahezu vier Jahrzehnte die Nummer 1.

Weltweit beschäftigt VW 657.000 Menschen, von denen nach jüngsten Meldungen 100.000 gehen sollen. Bestätigt ist das nicht. Der Aufsichtsrat berät am 9. Juli. Zudem sollen die VW-Werke Hannover (Nutzfahrzeuge), Emden und Zwickau-Mosel sowie Neckarsulm (Audi) dicht gemacht werden. Beendet wurde aktuell die Allianz mit Bosch betreffend Technologie fürs autonome Fahren. Und verkauft hat VW den Motorenbauer Everllence (mehrheitlich an einen Finanzinvestor), die Design-Tochter Italdesign (an eine US-Firma), die IT-Beratung MHP (Käufer gesucht). Und angeblich stehen sogar Anteile an der Batterietochter PowerCo und der Robotaxi-Tochter MOIA zur Debatte. Wegen des Elends auf vielen Märkten will VW in China entwickelte Fahrzeuge nun auch in Europa anbieten. Schließlich soll die Marke Volkswagen eine eigene Gesellschaft werden.  

Die neue chinesische Autoindustrie drängt gerade in fast jeden Markt der Welt. Die eigentliche Gefahr für VW: Was in China passiert ist, könnte sich jetzt überall wiederholen. Markt für Markt. Und VW könnte möglicherweise auf allen seinen Märkten Anteile verlieren. Denn die chinesischen Marken vom Schlage BYD haben die etablierten Hersteller aus Europa, aus Japan, aus Korea und den USA bei allen Zukunftstechnologien überholt. 

Früher haben Motor, Getriebe und Fahrwerk den Wert eines Autos ausgemacht. Beim modernen Auto von heute sind es Batterie, Software und KI. Genau das beherrschen die Chinesen besser. Und genau da hängen due deutschen Hersteller weit zurück. Selbst aufholen hat bisher nicht funktioniert. VWs eigene Software-Tochter CARIA z.B. hat Milliarden gekostet und hat es nicht geschafft eine konkurrenzfähige Lösung zu liefern. Zwangsläufig dann der Strategiewechsel: Nicht mehr selbst entwickeln, sondern einkaufen. Bei Partnern, die es schon können, Rivian aus den USA hat genau die Software-Architektur fürs neue Auto. VW investierte bis zu 5,8 Milliarden US-Dollar in die Amerikaner und ist heute mit knapp 16 % größter Aktionär. In China ist XPeng der Partner, an dem sich die Wolfsburger mir 5 % beteiligen. Xpeng liefert die Technologie. Quelle: Newsletter Raasch / CM

Stellentis in Deutschland auf Wachstumskurs

Von Januar bis Juni 2026 haben die Marken der Gruppe deutlich mehr Neuzulassungen als im Vorjahreszeitraum registriert und den Marktanteil signifikant gesteigert. Der Absatz von rein batterie-elektrischen Pkw hat sich mehr als verdoppelt.

 Die in Deutschland aktiven Stellantis Marken verkauften bis einschließlich Juni zusammen mehr als 183.000 Pkw und damit 15 % mehr als im Vorjahr. Der Marktanteil stieg um 1,0 Prozentpunkte auf 12,4 %.

Angetrieben von den Bestsellern Fiat 500 Elektro, Leapmotor T03, Citroën ë-C3, Opel Grandland Electric und Opel Corsa Electric hat sich unterdessen die Nachfrage nach den Elektroautos der Stellantis Marken mehr als verdoppelt: Die Zahl der neu zugelassenen batterie-elektrischen Pkw stieg nach vorläufigen internen Daten gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 230 %. Damit konnte Stellantis seinen Marktanteil bei Elektro-Pkw binnen Jahresfrist um 4,3 Prozentpunkte auf 11,9 % erhöhen.

Auch der BEV-Mix – also der Anteil der rein elektrischen Pkw an allen Neuzulassungen der Stellantis Marken – wurde im ersten Halbjahr 2026 auf 23,9 % verdoppelt.

Über alle Antriebsarten hinweg gab es gleich mehrere Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2026. So stiegen die Pkw-Verkäufe des deutschen Herstellers Opel um 15 % auf 70.400 Einheiten, der Marktanteil ging um 0,4 Prozentpunkte nach oben. Dabei fährt jeder fünfte in Deutschland verkaufte Opel rein elektrisch. 

Das größte Wachstum unter den Stellantis Marken verzeichnete erneut die chinesische Marke Leapmotor, die seit Ende 2024 in Europa präsent ist. Die Neuzulassungen haben sich von Januar bis Juni gegenüber dem Vorjahr auf 8.400 Einheiten vervierfacht. Der Marktanteil stieg auf 0,6 %. Betrachtet man nur den BEV-Markt, erreichte Leapmotor im ersten Halbjahr einen Anteil von 2,2 % nach 0,8 % im Vorjahr – damit ist Leapmotor der am schnellsten wachsende chinesische Hersteller bei vollelektrischen Fahrzeugen.

Auch die Importmarken Citroën und Fiat wuchsen im ersten Halbjahr schneller als der Markt (+5,8 %). Die Pkw-Neuzulassungen der italienischen Marke FIAT stiegen um 29 %, der Marktanteil wuchs gleichzeitig um 0,4 Prozentpunkte auf 2,4 %. Mit einem Plus von 49 % binnen Jahresfrist legte die Nachfrage nach dem Fiat 500 Elektro besonders deutlich zu. Die französische Marke Citroën steigerte die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % und sicherte sich so einen Marktanteil von 1,8 %.  Besonders gefragt waren der Citroën C3 und ë-C3. Quelle: Stellantis / CM

Elektroautos retten den Juni

Im Juni 2026 stiegen die Neuzulassungen von batterieelektrischen Pkw/SUV  überdurchschnittlich um 78 % auf 84.100 Einheiten. Die Neuzulassungen der PHEV verzeichneten ein moderateres Wachstum von 26 % auf 32.200 Fahrzeuge. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 39 % den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022. Verbrenner fahren eindeutig auf der Verliererstraße.

Im Juni stieg die Zahl der Pkw-Registrierungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf ein Volumen von 296.400 Einheiten. Dieser Zuwachs ist im Kontext der zwei zusätzlichen Arbeitstage zu sehen. Im ersten Halbjahr des Jahres wurden insgesamt 1,484 Mio. Einheiten neu angemeldet, 6 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Neuzulassungen von internationalen Marken nahmen in dieser Zeit überdurchschnittlich, um +7,7 % zu, und machten so rund 44,2 % des Gesamtmarktes aus.  VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Mit ihrem Rekordmarktanteil im Juni sind die internationalen Hersteller insbesondere im BEV-Markt auf Wachstumskurs, wo sie im vergangenen Monat einen Anteil von 46,8 % an allen BEV-Neuzulassungen hatten. Sie trugen damit maßgeblich zur Markterholung im ersten Halbjahr bei.

Im Juni wurden 377.700 Pkw in Deutschland produziert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach dies einem Zuwachs um 6 %. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund zweier zusätzlicher Arbeitstage im Vergleich zum Juni 2025 zu sehen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,109 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit liegt die Produktion nach einem halben Jahr um 15 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2019. Schwierige Standortbedingungen, vor allem hohe Lohnzusatzkosten und Steuern sowie die im internationalen Vergleich hohen Energie- und Bürokratiekosten, setzen den Standort Deutschland weiterhin und zunehmend unter Druck. Ein ganz besonders wichtiger Aspekt für den „Niedergang“ aber ist die Tatsache, dass die deutschen Hersteller viel zu lange an den Verbrenner glaubten. Insbesondere in China sind Verbrenner nicht mehr verkäuflich.

Der Export übertraf im abgelaufenen Monat Juni mit 287.700 Einheiten den Wert vom Vorjahresmonat um 7 %. Seit Januar wurden 1,605 Mio. Pkw und damit 3 %  weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert. Trotz zunehmender Handelserschwernisse mit wichtigen Partnerländern gingen im Jahresverlauf mehr als drei von vier im Inland gefertigte Pkw in das Ausland.

Die Auftragseingänge aus dem Inland konnten im Juni um 23 % gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 10 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juni 6 % weniger Orders registriert als im Juni 2025.

Wir gehen mit Blick auf die deutlichen Zuwächse bei den Zulassungen von E-Autos, insbesondere BEV, im gesamten Jahresverlauf von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren aus. Hierzu zählen insbesondere die nochmals verbreiterte Modellauswahl der Hersteller sowie die seit dem 19. Mai beantragbare neue E-Förderung, die dazu geführt hat, dass im Mai erstmals seit dem Umweltbonusende Ende 2023 mehr BEV auf Privatpersonen als auf Firmen neu zugelassen wurden.

Gleichzeitig gilt aber auch: Nach wie vor sind die Ladestrompreise in Deutschland zu hoch und müssen dringend gesenkt werden, um die Attraktivität der E-Mobilität weiter zu steigern. Quelle: VDA / VDIK / CM

Mercedes digitalisiert Verkehrsinfrastruktur

Schlaglöcher, beschädigte Straßenoberflächen und verwirrende Verkehrszeichen. Dies sind nur einige der Probleme, mit denen sich täglich Millionen von Autofahrern bzw. automobilen Geschäftsreisenden  auseinandersetzen. Mit Infrastrukturprojekten in Europa zeigt Mercedes‑Benz, wie intelligente Datennutzung das Infrastrukturmanagement modernisieren kann. 

Mit anonymisierten Fahrzeugdaten, die Kunden freiwillig bereitstellen, trägt Mercedes‑Benz dazu bei, Straßenschäden zu erkennen, unklare Beschilderungen zu identifizieren und ein deutlich klareres Bild davon zu vermitteln, was sich im gesamten Straßennetz abspielt. Das Ergebnis: frühzeitigere Erkennung von Infrastrukturschäden, schnellere und gezieltere Instandhaltungsmaßnahmen sowie verbesserte Verkehrssicherheit. 

Moderne Mercedes‑Benz Fahrzeuge sind mit fortschrittlichen Sensoren ausgestattet, die Straßenverhältnisse und Umgebungsinformationen erfassen können. Alle Daten werden anonymisiert und aggregiert verarbeitet und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Fahrer oder spezifische Fahrzeuge zu. Der Datenschutz ist von Anfang an ein integraler Bestandteil des gesamten Prozesses. Zwei aktuelle Projekte demonstrieren diese digitale Transformation in der Praxis. 

Digitales Verkehrszeichenkataster in Baden-Württemberg. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg nutzt anonymisierte Fahrzeugdaten von Mercedes‑Benz, um einen digitale Grundbestand für das Verkehrszeichenkataster (VZK) aufzubauen. Damit entsteht erstmals ein einheitliches Verfahren zur systematischen Erfassung, Pflege und Auswertung amtlicher Verkehrszeichen über alle Straßenkategorien hinweg. Durch die erweiterbare Datenbasis von Mercedes‑Benz werden aufwendige Begehungen, Kartierungen und manuelle Ersterfassung reduziert. Das VZK steht als Open-Source-Lösung mit standardisierten Schnittstellen zur Verfügung und bietet eine zentrale Übersicht für innovative Mobilitätsdienste, Forschung und intelligente Verkehrssteuerung. 

Road Monitor (ROMO) Programm in den Niederlanden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird im Rahmen des niederländischen ROMO-Programms fortgesetzt. Nachdem die Wirksamkeit von Fahrzeugdaten in der ersten Projektphase unter Beweis gestellt wurde, ist die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH erneut als Innovationspartner für die nächste Phase (2026–2029) ausgewählt worden. Mercedes‑Benz arbeitet eng mit nationalen Partnern zusammen, darunter das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und das Nationale Straßenverkehrsdatenportal der Niederlande (NDW), um Infrastrukturschäden, Unfallschwerpunkte und kritische Straßenoberflächen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Behörden bei der Planung und Steuerung von Instandhaltungsarbeiten und Winterdiensten auf einem Straßennetz von etwa 130.000 Kilometern. Quelle: Mercedes‑Benz Connectivity Services / CM

BYD bei der Händlerzufriedenheit beste Neue Marke

BYD kommt ausgezeichnet bei seinen Handelspartnern an. Und das wortwörtlich: Der MarkenMonitor zur Händlerzufriedenheit 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) ermittelte für BYD die beste Benotung und damit Platz 1 in der Kategorie „Neue Marken“.

Mit dem IfA MarkenMonitor analysiert das IfA seit mehr als zwei Jahrzehnten die Qualität der Zusammenarbeit zwischen der Hersteller- und der Handelsebene. Jedes Jahr stützt sich die Händlerzufriedenheitsanalyse auf knapp 1.300 Meinungsbilder von Führungskräften markengebundener Autohausunternehmen. Der Analysebereich umfasste 40 Kriterien, gebündelt in die fünf Bereiche „Produkt und Marke“, „Vertriebspolitik“, „Netzpolitik“, „Aftersales“ und „Gebrauchtwagen“.

Mit einer Durchschnittsbewertung von 2,82 erreichte BYD die höchste Händlerzufriedenheit unter allen neuen Marken. „Der IfA MarkenMonitor ist daher nicht nur ein Stimmungsbarometer, sondern darüber hinaus ein wertvolles Analysetool, um geeignete Maßnahmenbündel in den Vertriebsorganisationen gezielt umzusetzen“, erklärt IfA-Direktor Prof. Dr. Stefan Reindl.

Lars Bialkowski, Country Manager BYD Deutschland, äußert sich zur Auszeichnung: „Platz 1 bei den neuen Marken zeigt, dass wir den Aufbau unseres Vertriebs- und Servicenetzes sowie des gesamten Aftersales nicht nur in nie dagewesenem Tempo voranbringen, sondern es bestätigt uns auch darin, von Anfang an eine faire und nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe angestrebt zu haben. Zufriedene Händler bilden die Basis einer langfristig erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Daher freut uns diese Beurteilung aus dem Handel ganz besonders.“

Kai Schröder, Network Director BYD Deutschland, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit BYD-Handelspartner Thomas Fischer entgegen. Quelle: BYD / CM

EU will Import von Autos aus China zum Erliegen bringen

Seit Herbst 2024 gelten Strafzölle für Elektroautos aus China. Hintergrund ist die staatliche Unterstützung Pekings für die eigenen Autobauer, was nach Ansicht vieler EU-Staaten wettbewerbsverzerrend ist. Deshalb wurden Extrazölle auf E-Autos aus China beschlossen. Und freie Importeure hier zu Lande dürfen bestimmte Modelle aus China nicht in Deutschland einführen.

Viele Fahrzeuge gibt es in China zu einem Bruchteil  von dem, was in Europa dafür bezahlt werden muss. Beispiel: VW’s ID.3. Der kostet im Reich der Mitte in Vollausstattung umgerechnet ca. 19.000 Euro. Wenn freie Importeure Modelle aus China nach Deutschland bringen wollen, verspricht das gute Gewinne

Die Europäische Kommission hält die Ausgleichszölle für notwendig, um die Autoindustrie in der EU zu schützen. Die Maßnahme gilt vorerst bis 2029. E-Autos aus China werden seitdem nicht pauschal, sondern mit abgestuften Zusatzzöllen belegt. Diese liegen je nach Hersteller zwischen 7,8 und 35,3 %. Neben chinesischen Herstellern sind ebenso deutsche Firmen wie VW, Mercedes und BMW betroffen. Sie produzieren einige Modelle in China und exportieren die Fahrzeuge von dort aus. Autos solcher kooperierenden Unternehmenwerden seitdem mit zusätzlichen Strafzöllen von 20,7 % belastet. Würde China umgekehrt solche Zölle von deutschen Herstellern für ach China exportierte deutsche Fahrzeuge verlangen, wären VW, Audi, BMW, Mercedes und Posche mit einem Schlag platt. 

Deutsche Autobauer wie VW oder deren Edeltochter Audi wehren sich insbesondere auch gegen den Import von Modellen wie dem ID.6 durch freie Importeure oder dem AUDI E5 der chinesischen Audi-Submarke. 22 der nach Deutschland importierten ID.6 ließ Volkswagen festsetzen, die laut einem Urteil des LG Hamburg verschrottet werden müssen.

Grundsätzlich geht es dendeutschen Autobauern darum, dass ihre in China und nur für den dortigen Markt bestimmten Modelle keinesfalls nach Deutschland exportiert werden dürfen. In China werden sie zumeist zu einem Preis angeboten, der mindestens 50 % unter dem deutschen Preis vergleichbarer Modelle liegt. Beispiel AUDI E5. Das Modell mit 76 kWh Batterie kostet im Reich der Mitte unter umgerechnet 30.000 Euro, das Top-Modell AUDI E5 Sportback Flagship Quattro, wird für rund 41.000 Euro angeboten und bringt dafür einen 100 kWh NMC-Akku und 776 PS mit. Dazwischen gibt es den 300 kW starken Pioneer Plus mit 100 kWh Akku für 773 km Reichweite und eine 386 kW starke Quattro-Version mit 83 kWh Akku für 623 km Reichweite. China ist einfach eine andere Welt. AUDI packt bei seiner Vier-Buchstaben-Welt, die zunächst auf China begrenzt ist, eine 800V-Plattform rein, die in nur 10 min rund 370 km nachladen lässt. Modernste Sensoren (27 insgesamt), ein komplett neuer Innenraum, ein neues AUDI OS und viele andere Faktoren lassen staunen, was Audi mit SAIC in kürzester Zeit auf die Räder gestellt hat. Die Modelle sind vergleichbar mit dem deutschen A6 e-tron, der mehr als das doppelte kostet, dabei sogar weniger bietet als das chinesische Pendant. Quelle: CM