Eurowings Komfort-Offensive: Premium BIZ Seat 

Eurowings, Günstig-Tochter der Lufthansa, wird auf innereuropäischen Kurzstreckenflügen echte First-Class-Sitze mit Liegefunktion (Recliner) anbieten. Vorausgegangen war ein erfolgreicher Markttest auf einer Mittelstreckenverbindung zwischen Berlin und Dubai Ende letzten Jahres, der die Airline-Verantwortlichen überzeugte.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings führt echte First-Class-Recliner-Sitze auf innereuropäischen Flügen nach London, Mallorca und Málaga sowie nach Dubai ein. Business-Class-Komfort, mehr Freiraum und ein neues, rundum entspanntes Reiseerlebnis: Mit der Wiederaufnahme der Direktverbindungen nach Dubai mit Beginn des Winterflugplans 2026/27 startet Eurowings den Ticketverkauf für den Premium BIZ Seat. Auch auf Strecken nach London, Mallorca und Málaga können Gäste  ab 01. Dezember 2026 das Komfort-Upgrade buchen 

Der Eurowings Premium BIZ Seat kommt gezielt dort zum Einsatz, wo der Wunsch nach entspanntem Reisen am größten ist:

Eurowings baut in ihre A320neo superkomfortable Sitze ein, die gegen Aufpreis hinzugedacht werden können. Foto Eurowings
  • Die Komfort-Offensive erreicht Mallorca – mit täglichen Flügen ab der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf sowie bis zu viermal wöchentlich ab Berlin.
  • Vier wöchentliche Flüge von Düsseldorf nach Málaga ergänzen das neue Komfort-Angebot.
  • Bis zu 28 wöchentliche Flüge nach London Heathrow (LHR)ab Düsseldorf – darunter mindestens eine tägliche Verbindung – sowie alle wöchentlichen Flüge ab Berlin sind fest in den neuen Komfort-Standard integriert.
  • Auf allen Eurowings Flügen nach Dubai ist der Premium BIZ Seat verfügbar – täglich ab Berlin, viermal wöchentlich ab Stuttgart und dreimal wöchentlich ab Köln/Bonn.

In den ersten beiden Reihen der A320neo ersetzt ein großzügiges 2×2-Layout mit acht exklusiven Plätzen den klassischen 2×3-Standard: Aus bisher 18 Sitzen werden acht Plätze mit deutlich mehr persönlichem Raum. Für dieses neue Kabinenversprechen setzt Eurowings auf das Modell „Comoda“ des italienischen Herstellers Geven.  Das Modell Comoda wurde ursprünglich als Premium-Economy-Sitz für die Langstrecke konzipiert und bietet einen Verstellbereich von 8 Zoll (ca. 20 cm), Staufächer für persönliche Gegenstände, einen Cocktailtisch sowie Flaschen- und Becherhalter.

Hinter den beiden fest installierten Reihen der Premium-BIZ-Sitze bietet Eurowings weiterhin eine flexible Kabinenkonfiguration für die Business Class an; dabei handelt es sich um das Standard-„Euro-Business“-Konzept, bei dem der Mittelsitz einer regulären Economy-Sitzreihe freigehalten wird.

Die Fluggesellschaft betreibt derzeit acht A320neo-Maschinen; Pläne, die Recliner auch in anderen Flugzeugen zu installieren, bestehen aktuell nicht. 

Gäste profitieren von einer weiter zurückstellbaren Rückenlehne, einer breiteren Sitzfläche, mehr Beinfreiheit, verstellbare Beinablage sowie USB-Ladeanschlüssen. Auf allen Strecken erwarten Fluggäste Catering, ein Welcome-Drink, ein Erfrischungstuch und Nüsse. Auf der Mittelstrecke nach Dubai kommen zusätzlich Kissen und Decke, ein hochwertiges Amenity Kit sowie der Bordservice auf echtem Porzellan hinzu.

„Mit dem Premium BIZ Seat bringen wir als eine der ersten Airlines weltweit echten Kabinen-Komfort zurück auf die kontinentale Kurzstrecke: auf längeren Mittelstrecken, im Europaverkehr – und damit für alle Fluggäste, die sich mehr Leichtigkeit beim Fliegen wünschen. Während andere Airlines immer mehr Sitze in ihre Flugzeuge packen, geben wir unseren Fluggästen das zurück, was Reisen leichter macht: Platz, Ruhe und ein Erlebnis, das sich wirklich nach etwas anfühlt. Das ist unsere Antwort als Europas führende Value Airline“, sagt Max Kownatzki, CEO von Eurowings.

Positives Feedback. Die Entscheidung, den neuen Sitzstandard auf die gesamte Airbus A320neo-Flotte auszuweiten, basiert direkt auf den Wünschen und Rückmeldungen der Eurowings Fluggäste. Nach einem erfolgreichen Markttest, der im November 2025 auf der Route Berlin-Dubai startete, fiel das Urteil der Reisenden eindeutig aus: Der spürbare Raumgewinn und das persönliche Servicekonzept an Bord wurden außerordentlich positiv bewertet. Daraufhin entschied die Eurowings Geschäftsführung, die Komfort-Offensive im Winterflugplan 2026/27 auf die gesamte A320neo-Flotte auszuweiten.

Der Einbau der neuen Sitze ist im Laufe des Novembers 2026 geplant, sodass die ersten Flugzeuge im neuen Premium-Standard pünktlich zur Wintersaison ab 1. Dezember abheben.

Der Premium BIZ Seat ist ab sofort über die Eurowings Website, die App sowie über alle gängigen Vertriebskanäle buchbar. Je nach Strecke ist der Premium BIZ Seat als Add-on buchbar oder bereits im BIZclass-Tarif enthalten. Der Premium BIZ Seat kann auf den Dubai-Flügen zusätzlich als Add-on ab 300 Euro hinzugebucht werden. Nach London beträgt der günstigste Aufpreis für den Sitz 60 Euro. Auf Flügen nach Mallorca und Málaga ist der Premium BIZ Seat im BIZclass-Tarif ab 199,99 Euro enthalten.

Es bleibt abzuwarten, ob der Vorstoß von Eurowings hin zu echter First-Class-Bestuhlung das Reiseerlebnis auf innereuropäischen Flügen grundlegend verändern wird. Bemerkenswert an diesem Schritt ist, dass die Muttergesellschaft Lufthansa auf Premium-Strecken zwischen ihren deutschen Drehkreuzen und wichtigen Hauptstädten wie London weiterhin die übliche Euro-Business-Bestuhlung einsetzen wird.

Vielflieger werden zweifellos darauf hoffen, dass konkurrierende Fluggesellschaften mit einem ähnlichen Produktangebot nachziehen. Quelle: Eurowings / CM

VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026

Die VDR‑Geschäftsreiseanalyse 2026 zeigt ein deutliches und zugleich überraschendes Bild der sich aktuell im Tief befindlichen deutschen Wirtschaft: Trotz zweier Rezessionsjahre in Folge steigt die Zahl der Geschäftsreisen spürbar an. 2025 wurden 116,1 Mio. dienstliche Reisen unternommen – ein Plus von 8,3 % zum Vorjahr. Gleichzeitig sanken die durchschnittlichen Kosten pro Reise um 4,8 % auf 418 Euro. Das heißt:  Unternehmen reisen damit häufiger, aber effizienter.

Christoph Carnier, Präsident des VDR,: „Dass die Reisetätigkeit ausgerechnet in zwei Rezessionsjahren gewachsen ist, zeigt: Unternehmen investieren nicht weniger in Beziehungen, sie investieren selektiver. In einem Markt voller Unsicherheiten wird der persönliche Austausch zum strategischen Faktor.“

Besonders kleine und mittlere Unternehmen prägen die Entwicklung. Über drei Viertel aller Geschäftsreisen entfallen auf Firmen mit 10 bis 500 Beschäftigten. Ihre Reisetätigkeit wächst mit 5,6 % fast fünfmal so stark wie bei Großunternehmen, während ihre Ausgaben nur moderat steigen. Das zeigt, wie stark der Kostendruck im Mittelstand ist – und wie konsequent Unternehmen auf effiziente betriebliche Mobilität setzen.

Auch die geografische Ausrichtung verschiebt sich. Der Zuwachs kommt ausschließlich durch Europa. Der Anteil an Geschäftsreisen ins europäische Ausland steigt von 24 auf 30 %, während Reisen in den Rest der Welt auf dem Vorjahresniveau bleiben. Europa wird damit zum erweiterten Heimatmarkt deutscher Geschäftsbeziehungen. Parallel verändert sich die Verkehrsmittelwahl: Die Schiene überholt das Flugzeug auf Inlandsstrecken deutlich und erreicht einen Nutzungsanteil von 52 %, während die klimaschädlichen Inlandsflüge auf 13 % zurückgehen. Gleichzeitig steigen die Kostenanteile für Hotel und Verpflegung spürbar an, während Transportkosten leicht sinken.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist der messbare Wertbeitrag eines professionellen Travel Managements, das freilichnur ein winziger Bruchteil der gut 3,5 Mio. deutschen Firmen hat. 59 % der Unternehmen erzielen durch strukturierte Prozesse Einsparungen zwischen 6 und 10 %, weitere 11 % erreichen sogar zweistellige Werte. Bei einem Marktvolumen von 48,6 Mr. Euro entspricht dies einem jährlichen Potenzial von rund 3,9 Mrd. Euro.

VDR‑Vizepräsidentin Inge Pirner betont die Bedeutung für Unternehmen und Beschäftigte: „Reisen wird für viele Mitarbeitende relevanter Bestandteil für Beziehungspflege und Innovationsmotor. Gleichzeitig brauchen Unternehmen klare Regeln, damit Fürsorgepflicht, Sicherheit und Flexibilität zusammenpassen. Professionelles Travel Management schafft genau diesen Rahmen und sorgt dafür, dass Reisen effizient, sicher und verantwortungsvoll gestaltet werden.“

Blended Travel – die Verbindung von Dienstreise und privaten Anteilen – ist in der Unternehmenspraxis längst etabliert, aber rechtlich kaum geregelt. Die Mehrheit der für die Studie befragten Unternehmen toleriert oder fördert Bleisure und Workation, doch 72 % haben diese Formate noch nicht in ihren Reiserichtlinien verankert. Damit entstehen Graubereiche bei Haftung, Versicherung und arbeitsrechtlichen Anforderungen.

Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt zu. Drei Viertel der befragten Unternehmen nutzen KI bereits in der Reisekostenabrechnung, fast ebenso viele in der Reiserichtlinie. Die größten Hürden liegen in der Systemintegration, im Datenschutz und in der Frage nach klaren Business Cases.

Die Analyse zeigt zudem Handlungsbedarf für die Politik. Die seit 2020 unveränderten Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen decken die realen Kosten nicht mehr ab. Gleichzeitig braucht es verlässliche Bahnkapazitäten, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen im Luftverkehr und klare arbeitsrechtliche Regeln für Blended Travel. 

Trotz aller Herausforderungen blicken die Unternehmen optimistisch nach vorn. 62 %  erwarten für das laufende Jahr 2026 ein weiteres Wachstum der Geschäftsreisen, nur 4 % rechnen mit einem Rückgang. Damit bestätigt die Studie den Trend, dass Geschäftsreisen in vielen Unternehmen wieder als strategischer Teil von Zusammenarbeit und Geschäftsentwicklung gelten.

Zu berücksichtigen ist, dass die Erhebung der Daten für die Geschäftsreiseanal<se vor Ausbruch des Kriegs der USA mit dem Iran stattfand. Das heißt, deutliche Veränderungen in der Geschäftsreisebranche sind für 2026 möglich. Quelle: VDR / CM

Polen: Ab 2027 fahren Züge bis 250 km/h schnell

Auf der polnischen Eisenbahnmagistrale (Centralna Magistrala Kolejowa, CMK) hat ein Hochgeschwindigkeitszug der PKP während Testfahrten 250 km/h erreicht. Laut PKP Polskie Linie Kolejowe S.A. sollen die Züge italienischer Bauart 2027 mit einer planmäßigen Geschwindigkeit von 250 km/h auf dieser Strecke unterwegs sein. 

Premier Donald Tusk will in Polen eine „Revolution auf der Schiene“: „Wir werden die schnellsten Eisenbahnen Europas haben“, kündigte er an und versprach ein Schienennetz, das alle Regionen und Landkreise erreicht. Herzstück des Vorhabens ist der Neubau einer Hochgeschwindigkeitsneubeustrecke, die Warschau, Łódź, Posen und Breslau, also die größten Städte des Landes verbinden soll. Geplante Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h, deutlich mehr als beim deutschen ICE. Fertigstellung: 2035. Abzweigungen nach Danzig und Krakau könnten später noch dazukommen. Von Posen könnten die Züge in Zukunft außerdem nach Berlin weiterfahren, von Breslau – nach Leipzig und Prag.

Die y-förmige Neubaustrecke soll Warschau über den im Bau befindlichen neuen  Zentralflughafen (CPK) mit Łódź, Poznań (Posen) und Wrocław (Breslau) verbinden. In Zukunft sollen die Züge die beiden Städte Warschau und Łódź in rund 45 Minuten verbinden- Nach Poznań (früheres Posen) soll die Fahrtzeit auf unter 100 Minuten gedrückt werden. Der erste Abschnitt von Warschau über den Megaflughafen nach Łódź soll voraussichtlich 2032 in Betrieb gehen, die Verzweigungen nach Poznań und Wrocław sind bis 2035 anvisiert.  

Neben den Neubaustrecken sind landesweit Tausende Kilometer an Streckenausbauten und Modernisierungen geplant, um auch kleinere Regionen wieder besser anzubinden. Eine davon ist die Centralna Magistrala Kolejowa (CMK) von Warschau nach Krakau und weiter nach Kattowitz. Dazu bereitet Polskie Linie die Strecke Nr. 4 schrittweise auf die Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vor.  So soll die Reisezeit zwischen Warschau und Südpolen um bis zu 25 Minuten verkürzt werden. Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitungen für die CMK ist die Einführung moderner Steuerungs- und Kommunikationssysteme. Die Fertigstellung des GSM-R-Systems auf der CMK war für die Inbetriebnahme des ETCS-Systems der Stufe 2 unerlässlich. Es gewährleistet eine kontinuierliche Überwachung der Zugführung und ist für Fahrten mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h erforderlich. 

Die Erhöhung der Geschwindigkeit auf der CMK wird vor allem für die Verbindungen zwischen Warszawa und Kraków sowie Katowice von Bedeutung sein, aber auch für weitere Strecken, die über diese Linie bedient werden. 

Das staatliche Bahnunternehmen PKP Intercity hat bereits Ausschreibungen für 20 neue, mindestens 320 km/h schnelle Triebzüge auf den Weg gebracht. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs. Hersteller, darunter auch Siemens Mobility, mussten sich zunächst für dieses Verfahren qualifizieren. Nach dem vorläufigen Zeitplan von PKP Intercity soll die Entscheidung über den Lieferanten bis August 2027 fallen. Die Ausschreibung beinhaltet zudem eine Option auf weitere 35 Hochgeschwindigkeitstriebfahrzeuge. Darüber hinaus muss ein Bewerber im Falle eines Zuschlags 30 Jahre lang Wartungsarbeiten übernehmen und hierfür eine entsprechende Anlage in Polen errichten.  Quelle: PKP 

Esso wird neuer Partner in der ADAC Vorteilswelt

Der ADAC und die Esso Deutschland GmbH haben eine mehrjährige Kooperation im Rahmen der ADAC Vorteilswelt vereinbart. Esso wird somit neuer Vorteilspartner beim ADAC Tankrabatt. 

Ab 01. September 2026 können ADAC Mitglieder an rund 1.100 Esso Tankstellen in Deutschland günstiger tanken. Die bisherige Kooperation mit dem Tankpartner Shell endet zum 31. Dezember 2026. Bis dahin sind für ADAC Mitglieder beide Vorteilsangebote parallel verfügbar. Auch an Enilive, Eni und Agip Service-Stationen erhalten ADAC Mitglieder weiterhin Vergünstigungen. 

Mehr als 22 Mio. ADAC Mitglieder können den Tankrabatt an den teilnehmenden Esso Tankstellen nutzen. Zusätzlich sind im Rahmen der Partnerschaft weitere digitale Angebote vorgesehen. Ziel ist es, Mitgliedern im Alltag einen zusätzlichen Einkaufsvorteil beim Tanken zu bieten und den Zugang zu weiteren Vorteilen an möglichst vielen Tankstellen zu ermöglichen. Zum Start der Kooperation bieten der ADAC und Esso bis einschließlich 15. Oktober 2026 einen Tankrabatt von zwei Cent pro Liter Kraftstoff. Danach beträgt der Rabatt 1  Cent pro Liter.

„Mit Esso gewinnen wir einen starken und bundesweit präsenten Partner für die ADAC Vorteilswelt. Das große Esso Netzwerk ermöglicht vielen unserer Mitglieder, den Tankvorteil einfach in ihren mobilen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig entwickeln wir die ADAC Vorteilswelt konsequent weiter“, sagt Joost Greve, Ressortleiter Loyalty & Customer Engagement beim ADAC. Die Esso Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg gehört zur globalen ExxonMobil Organisation, einem der weltweit größten Energieunternehmen.

Tim Paulsen, Leiter des Tankstellengeschäftes von Esso: „Kundentreue ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Tankstellengeschäfts. Mit der neuen Partnerschaft verbinden wir die Stärke der Marke Esso mit der Reichweite und dem Vertrauen in den ADAC. Gemeinsam möchten wir unseren Kunden attraktive Vorteile bieten, neue Zielgruppen erreichen und die Bindung zu unseren bestehenden Kunden weiter stärken.“

Nutzung des Tankrabatts im Alltag. 
Für den Tankrabatt genügt das Vorzeigen der ADAC Mitgliedskarte in physischer oder digitaler Form („Show your Card“). Eine zusätzliche Registrierung oder die Übermittlung persönlicher Daten sind nicht erforderlich. In der ADAC Drive App können Mitglieder teilnehmende Tankstellen in der Nähe oder entlang einer Route finden und dort ihre digitale Mitgliedskarte vorzeigen. Die App zeigt zudem aktuelle Kraftstoffpreise an. Weitere Informationen zur ADAC Vorteilswelt und zum Esso Tankrabatt unter adac.de/vorteile. Quelle: ADAC / CM

Nach dem Aus der Zusammenarbeit mit Aral folgt nun die Kooperation des ADAC mit ESSO. Foto: Esso

Mobile.de übernimmt Deutschlandgeschäft von Carwow

Im Automobilhandel gibt es eine interessante Neuigkeit: Der Fahrzeugmarkt Mobile.de übernimmt das Deutschlandgeschäft von Carwow und erweitert damit ihr Geschäft um das Neuwagensegment. Zugleich sichert sich mobile.de Zugang zu einer Auktionsplattform. In gewisser Weise zieht Mobile de dem Rivalen Autoscput24 gleich. 

Mobile.de und Carwow Group, die Online-Plattform für den Fahrzeugwechsel, haben eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet, wonach mobile.de das Deutschlandgeschäft von Carwow übernehmen wird. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Finanzielle Details der geplanten Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Vorbehaltlich des Abschlusses der Transaktion wird die Vereinbarung die Reichweite, Ressourcen und Marktplatz-Expertise von mobile.de mit der Technologie und den Vertriebslösungen von Carwow.de verbinden – darunter Neuwagen – und Leasingangebote sowie die Auktionsplattform für den Händlereinkauf. Gemeinsam wollen beide Unternehmen größere Investitionen in den deutschen Markt ausbauen und Innovationen beschleunigen. 

Mobile.de übernimmt Deutschlandgeschäft von Carwow.

Carwow.de wird weiterhin als eigenständige Geschäftseinheit und Marke mit lokalem Team und eigener Geschäftsführung operieren. Philipp Sayler von Amende wird seine Rolle als CEO von Carwow.de beibehalten. Alle bestehenden Beziehungen zu Händlern, Herstellern und Geschäftspartnern bleiben unverändert bestehen. Das Auktionsprodukt von Carwow.de wird Händlern weiterhin zur Verfügung stehen und ermöglicht den Ankauf von Gebrauchtfahrzeugen direkt von Privatpersonen in ganz Deutschland. Nach Abschluss der Transaktion wird die weitere Nutzung der Marke Carwow in Deutschland durch eine unbefristete Lizenzvereinbarung geregelt.           
mobile.de ist ein führender Fahrzeugmarkt in Deutschland mit mehr als 1,6 Mio. inserierten Pkw, Nutzfahrzeugen, Motorrädern und E-Bikes (Jahresdurchschnitt 2025). Sowohl Privatkunden als auch Fahrzeughändler nutzen die Plattform und profitieren von mehr als 140 Mio. Visits pro Monat (Quelle: mobile.de Google Analytics Tracking, Ø Monat Januar bis Dezember 2025). Als „One-Stop Shop“ umfasst das Angebot von mobile.de neben dem An- und Verkauf auch Finanzierungs- und Leasinglösungen. Das 1996 gegründete Unternehmen ist ebenso wie Kleinanzeigen ein Tochterunternehmen von Adevinta, einem weltweit führenden Anbieter von Online-Kleinanzeigenportalen.

Die Carwow Group vereint ein Portfolio führender Medien- und Plattformmarken der Automobilbranche. Mit Marken wie Carwow, Auto Express, Evo, DrivingElectric, Carbuyer und Driver Power erhalten Autokäufer die Informationen, Daten und unabhängigen Bewertungen, die sie für fundierte Entscheidungen rund um den Fahrzeugkauf benötigen. Über die digitalen Plattformen von Carwow informieren sich monatlich rund 17,7 Mio. Nutzer, die dort Fahrzeuge recherchieren, kaufen, leasen oder verkaufen können. Gleichzeitig bringt das Unternehmen Kunden mit Autohändlern, Fahrzeugherstellern (OEMs) und weiteren Partnern in Großbritannien, Deutschland und Spanien zusammen. Quelle: Mobile.de ( CM

Ford setzt voll auf Apple

Ford setzt bei seiner neuen Elektroplattform auf Kartendaten von Apple. Damit gewinnt der Technologiekonzern mehr Einfluss auf das Fahrzeug als bislang.

Ford integriert Apple Maps ab dem Jahr 2027 als natives und festes Navigationssystem in seine kommende Universal-Electric-Vehicle-Plattform (UEV) ein. Das System läuft direkt im Fahrzeug und benötigt kein gekoppeltes Handy – es steht allen Fahrern unabhängig von ihrem Smartphone (egal ob Apple, Samsung oder Google Pixel) zur Verfügung. Ford nutzt das neue MapKit for Automotive SDK von Apple, um die Software tief mit der Fahrzeugelektronik zu verknüpfen. Die Einführung ist für 2027 geplant, den Anfang soll ein neuer, erschwinglicher Elektro-Pick-up machen. Die Kartendaten von Apple füttern auch Fords Fahrassistenten Blue Cruise sowie die KI-Tochter Latitude AI für eine präzisere Straßenerkennung

Ford betont, dass Apple Maps Live-Traffic, Abbiegehinweise, Ortssuche und eine EV-Routenführung zu Ladesäulen beherrschen soll. Die Navigation soll außerdem beim rechtzeitigen Vorkonditionieren der Batterie helfen. Während Apple-Services-Chef Eddy Cue, wenig überraschend, vom MapKit als „das beste Karten-Erlebnis der Welt“ schwärmt, spricht Ford-CEO Jim Farley sachlich von einem Baustein für das neue Software-Setup inklusive zonaler Architektur.

Ford setzt bei seiner neue E-Plattform auf Apple-Kartendaten. Foto: Ford

Und während GM Android Auto und Apple CarPlay aus seinen Systemen drängt, hält Ford an beiden fest. Ford positioniert Apple Maps als integrierte Alternative, nicht als Ersatz. Kunden können also zwischen der eingebauten Lösung und den Smartphone-Ökosystemen wählen

Zwar achtet er US-Autokonzern darauf, Tech-Unternehmen wie Apple nicht zu viel Macht einzuräumen. Gleichzeitig wächst jedoch die Erkenntnis, dass sich nicht mehr jede Technologie allein entwickeln lässt. Quelle: Ford / CM

Mittelstand und Geschäftsreisen

Wenn über Geschäftsreisen gesprochen wird, richtet sich der Blick häufig zuerst auf große Konzerne: internationale Reiserichtlinien, komplexe Freigabeprozesse, globale Reporting-Strukturen. Dabei ist Business Travel gerade im Mittelstand von zentraler Bedeutung – oft sogar unmittelbarer als in großen Organisationen. 

Die Verantwortung liegt meist bei einer Person, die noch zahlreiche andere Aufgaben hat. Oft genug gibt es keine eigene Travel-Abteilung, kein dediziertes Budget für Prozessoptimierung und trotzdem müssen Reisen reibungslos funktionieren, weil der Vertrieb läuft, Projekte anstehen, Kunden warten. Ein häufiger Reflex in mittelständischen Unternehmen ist daher der Blick auf die direkten Reisekosten.

Nicht nur Tarife sparen Zeit und Geld. Die größten Einsparpotenziale liegen aber selten im günstigsten Flugt- oder Bahnticket. Sie liegen in den Fragen, die im Alltag wenige laut stellen: Wer bucht eigentlich wie? Wer gibt frei, und bis wann? Welche Richtlinien gelten wirklich, und welche kennt kaum jemand? Wie viel Zeit investiert die Assistenz, das Office Management oder die Buchhaltung monatlich?

Im Mittelstand fällt dieser versteckte Aufwand besonders ins Gewicht. Denn hier gibt es keine Skaleneffekte durch große Reisevolumina. Und jede Stunde, die in manuelle Abstimmung fließt, fehlt an anderer Stelle. Ein klar aufgesetztes Reisemanagement mit einer professionellen Travel Management Company (TMC), eindeutigen Zuständigkeiten und nachvollziehbaren Ausgaben schafft genau den Freiraum, den mittelständische Teams brauchen.

Was Mittelständler wirklich brauchen. Für viele mittelständische Unternehmen sind persönliche Kundentermine, Projektbesuche, Vertriebsreisen oder persönliche Geschäftsanbahnungen elementare Bestandteile ihres Geschäftsmodells. Doch fehlt häufig die Zeit, Geschäftsreisen strategisch weiterzuentwickeln. Reisetätigkeit wird pragmatisch organisiert, Entscheidungen werden schnell getroffen, Zuständigkeiten liegen oft verteilt bei Assistenz, Einkauf, Personal oder direkt in den Fachbereichen. Das funktioniert im Alltag erstaunlich gut, solange Volumen, Komplexität und externe Anforderungen überschaubar bleiben. Doch genau das ist heute immer seltener der Fall.

Steigende Preise, volatile Märkte, neue Sicherheitsanforderungen, wachsende Erwartungen an Transparenz und die zunehmende Digitalisierung verändern auch im Mittelstand die Anforderungen an das Geschäftsreisemanagement. Wer hier weiterhin rein operativ denkt, verschenkt Potenzial. Denn Business Travel ist längst mehr als Buchung und Abrechnung. Es geht um Effizienz, Steuerbarkeit und letztlich um Wettbewerbsfähigkeit.

Effizienz im Business Travel entsteht vor allem dort, wo Prozesse klar definiert sind. Wie wird gebucht? Wer gibt frei? Welche Reiserichtlinien gelten? Wie transparent sind Ausgaben? Wie hoch ist der interne Aufwand? Und wie schnell können Mitarbeitende reisen, wenn es darauf ankommt?

Oft liegen die größten Einsparpotenziale nicht in einzelnen Tarifen, sondern in der Prozessqualität. Unklare Zuständigkeiten, dezentrale Buchungen, fehlende Standards oder mangelnde Daten führen zu Reibungsverlusten, die viel Zeit und Energie kosten. Ein professionell aufgesetztes Geschäftsreisemanagement kann genau hier ansetzen: mit zentralen Strukturen, klaren Verantwortlichkeiten und einer besseren Steuerung.

Digitalisierung entlastet – wenn sie zum Unternehmen passt. Digitale Buchungsplattformen, automatisierte Freigaben oder integrierte Abrechnungslösungen können den Aufwand erheblich senken. Aber der entscheidende Unterschied liegt nicht im Funktionsumfang, sondern in der Passung: Lässt sich die Lösung so einrichten, dass sie zur eigenen Organisation passt – mit den Strukturen, die bereits existieren, und ohne ein eigenes IT-Projekt daraus zu machen?

Mittelständische Unternehmen brauchen kein maximales System. Sie brauchen das richtige – eines, das vom ersten Tag an funktioniert und mitwächst, wenn das Unternehmen wächst. Mittelständische Unternehmen brauchen Lösungen, die zu ihrer Organisation passen – pragmatisch, skalierbar und mit überschaubarem Implementierungsaufwand. 

Warum TMC gerade im Mittelstand ein echter Hebel sein können. Ein professioneller Travel-Management-Partner kann für mittelständische Unternehmen ein echter Mehrwert sein, gerade weil intern oft keine spezialisierten Ressourcen für Geschäftsreisen vorhanden sind. TMCs übernehmen nicht nur Buchung und Service, sondern bringen Struktur, Marktkenntnis und Entlastung ins System.

Sie helfen dabei, Reiserichtlinien praxistauglich aufzusetzen, bessere Transparenz über Reiseausgaben zu schaffen, Buchungswege zu vereinheitlichen und relevante Daten für Auswertungen bereitzustellen. Hinzu kommen Themen wie Reisesicherheit, Unterstützung bei Störungen, persönliche Betreuung und die Auswahl digitaler Lösungen, die tatsächlich zum Unternehmen passen.

Mobilität strategisch denken. Geschäftsreisen sind im Mittelstand kein Selbstzweck. Sie dienen dazu, Kundenbeziehungen zu stärken, Projekte voranzutreiben, Märkte zu entwickeln und Chancen wahrzunehmen. Gerade in einem wettbewerbsintensiven Umfeld kann die Fähigkeit, schnell, effizient und professionell zu reisen, ein echter Vorteil sein.

Deshalb lohnt es sich für mittelständische Unternehmen, ihr Geschäftsreisemanagement regelmäßig zu überprüfen:

  • Sind unsere Buchungs- und Freigabeprozesse effizient?
  • Haben wir Transparenz über Reiseausgaben und interne Aufwände?
  • Sind unsere Reiserichtlinien praktikabel und akzeptiert?
  • Nutzen wir digitale Lösungen, die uns wirklich entlasten?
  • Haben wir einen Partner an unserer Seite, der uns professionell unterstützt?

Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, erkennt schnell: Professionelles Business Travel Management ist keine administrative Nebensache. Gerade im Mittelstand entscheidet die Fähigkeit, flexibel, effizient und nah am Markt zu agieren. Wuelle: Chefsache Business Travel / CM

DB-Statement zur Studie des Statistischen Bundesamts

Knapp jeder Fünfte nutzte 2025 die Bahn für Reisen mit mindestens einer Übernachtung im In- und Ausland. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamts.. Mit einem Anteil von 19,2 % liegt die Bahn vor Flugverkehr (15,2 %) und Reisebussen (2,7 %).

Auch 2026 setzt sich der positive Trend fort. Die Menschen wollen Bahnfahren, insbesondere auch Business Traveller! Sie schätzen die Bahn gerade in der aktuellen Situation als preiswerte Alternative. Die Zahl der Fahrgäste stieg im ersten Halbjahr auf mehr als 960 Millionen. Das sind rund 17 Mio. Fahrgäste bzw. 1,8 % mehr als im Vorjahr. Seit April legten die Ticketverkäufe im Fernverkehr zu. 

Zwischen großen Städten bietet die DB eine Vielzahl attraktiver Sprinterverbindungen an. Auch der Nachfrage-Boom im internationalen Fernverkehr hält an: Fast ein Drittel mehr Menschen steigt für ihre Europa-Reise seit 2019 auf die Bahn um. Das sind über 25 Mio. Passagiere – Tendenz steigend. Quelle: Deutsche Bahn / CM

PayPal und DB starten Cashback-Aktion für Reisende

PayPal startet gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine neue Cashback-Aktion für Bahnreisende in Deutschland. Noch bis zum 13. September 2026 erhalten PayPal-Kunden 5 %  Cashback in Form von PayPal-Punkten, wenn sie das Angebot zuvor in der PayPal-App aktivieren und ihren anschließenden Kauf au Bahn.de mit PayPal bezahlen. Das Angebot hat aber einen Haken.

Pro Kunde sind bis zu 5 Euro bzw. 500 PayPal-Punkte möglich. Haken an der Offerte: Sie ist auf 250.000 Teilnehmende begrenzt und endet vorzeitig, sobald diese Zahl erreicht ist. 

„Für viele Menschen gehört die Deutsche Bahn fest zum Alltag, sei es für den Wochenendtrip, den Besuch bei Familie und Freunden oder eine Geschäftsreise. Mit unserer gemeinsamen undzeitlich begrenzten Aktion möchten wir unseren Kunden einen zusätzlichen Vorteil bieten, wenn sie ihre Bahnreise mit PayPal bezahlen“, sagt Carola Wahl, Managing Director Deutschland, Österreich und Schweiz bei PayPal. 

Und Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr: „Mit der gemeinsamen Cashback-Aktion mit PayPal möchten wir unseren Kunden beim Ticketkauf einen zusätzlichen Vorteil bieten. Gleichzeitig laden wir noch mehr Menschen ein, sich von unserer Gastgeberqualität an Bord persönlich zu überzeugen.“ 

Ausrichter des Angebots ist PayPal. Die wichtigsten Fakten im Überblick: 

  • Voraussetzung: deutsches PayPal-Konto 
  • 5 % Cashback auf Käufe auf bahn.de bei Zahlung mit PayPal 
  • Aktionszeitraum: 17. August bis 13. September 2026 
  • Cashback: maximal 5 Euro bzw. 500 PayPal-Punkte pro PayPal-Konto 
  • Teilnahme: Angebot vor dem Kauf in der PayPal-App aktivieren 

Das Angebot ist ausschließlich nach vorheriger Aktivierung in der PayPal-App verfügbar. Es gelten die Angebotsbedingungen. Quelle: DB / PayPal / CM

Ausgefallene Züge im Fernverkehr

Nur wenige ICE- und IC-Züge mussten bisher 2026 ersatzlos ausfallen. Im ersten Halbjahr 2026 waren es 3,6 %. Die meisten Fahrgäste konnten alternative Verbindungen nutzen und ihre Bahnreise fortsetzen. Dies galt auch für Züge, die nicht am Zielbahnhof endeten.

Laut Mitteilung der Deutschen Bahn machten der heftige Wintereinbruch im Januar 2026 Schiene, Straße und Luftfahrt gleichermaßen zu schaffen. Auch mit der Rekordhitze im Juni und Juli hatten alle Verkehrsträger zu kämpfen. Dennoch: Der überwiegende Anteil der Fernverkehrszüge war weiter für die Fahrgäste unterwegs.

Technische Störungen an den Zügen selbst, etwa bei Antrieben, gingen dank der besseren Instandhaltungsprozesse und der jünger gewordenen Fahrzeugflotte zwischen 2019 und 2025 um über 50 % zurück.