Seit Ausbruch des Kriegs zwischen den USA und dem Iran sinkt das Interesse an Benzinern und Dieseln nicht nur in Deutschland deutlich. Die Spritpreise beeinflussen die Auto-Nachfrage.Verbrennerautos werden zu immer stärkeren Sorgenkindern beim Handel. Inzwischen stehen Benziner und Diesel als Gebrauchtwagen wie Blei auf den Höfen der Autohäuser.
Seit Ende Februar die USA und Israel den Iran angegriffen haben, erreichen die Preise an den Zapfsäulen immer neue Höchststände. Der Preisschock hat unmittelbare Folgen auf das Verbraucherverhalten: Die Nachfrage nach Autos mit Verbrennungsmotor ist deutlich gesunken. Seit März boomen Elektroautos auf Kosten von Verbrennern. Dadurch fließen Benziner und Diesel nur noch schlecht ab. Die für die Verbrenner eingepreisten hohen Restwerte lassen sich nicht mehr erzielen. Bei den meisten Händlern in Deutschland verkaufen sich gebrauchte BEV schneller als die Verbrenner.
Inzwischen haben auch die Hersteller das Thema auf der Agende. Sie haben den Hochlauf der BEV-Restwerte bei gleichzeitigem Absinken der Verbrennerrestwerte eingeplant. Trotzdem setzen die deutschen Autobauer noch auf den Verbrenner, wohl wissend, dass die sich verschärfende ökonomische Unsicherheit und weiter steigende Kraftstoffpreise die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennermotor immer stärker belastet. U.a. bei den VW-Händlern löst das große Sorgen aus. Denn die Verbrennerbestände sind immer weniger wert, noch dazu da demnächst gut 1,5 Mio. Verbrenner-Leasingrückläufer die Gbrauchtwagenstandplätze der Autohändler fluten werden.
Das Dilemma: Selbst aus dem Ausland komme keine guten Nachrichten: Denn Länder, in die traditionell ältere <Gebrauchtwsgen aus Deutschland in der Vergangenheit abgeflossen sind, elektrifizieren ihre Bestände. Heißt auf gut deutsch: ihre Nachfrage nach gebrauchten Verbrennerautos aus sinkt spürbar. .Damit ist klar, dass die Restwerte der Benziner und Diesel ins Bodenlose fallen werden. Schon in wenigen Jahren werden die Verbrenner so gut wie unverkäuflich werden, warnen Experten, erst recht, wenn die ohnehin schon hohen Spripreise weiter steigen werden. Quelle: CM