Neuzulassungen September 2026: E-Pkw-übertreffen alle anderen Antriebsarten 

256.774 Pkw wurden im September 2026 neu zugelassen. Das Zulassungsvolumen lag damit um +9,0 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die privaten Neuzulassungen stiegen um +28,5 %, ihr Anteil betrug 40,3 Prozent. Die gewerblichen Neuzulassungen lagen im Berichtsmonat um -1,2 % unterhalb des Ergebnisses des Vorjahresmonats. Rein batterieelektrische Neuwagen machten mit 88.599 Einheiten und einem Anteil von 34,5 % mehr als ein Drittel der Neuzulassungen im September 2026 aus.Unter den deutschen Marken erreichte Smart im September mit +138,0 % die stärkste Zulassungssteigerung, der Anteil betrug 0,4 %. Ein zweistelliges Zulassungsplus und einen Anteil von 1,6 % erreichte Mini mit +34,1 %. Ebenfalls im Plus lagen die Marken Mercedes (+6,2 %/8,4 %), Opel (+6,0 %/5,1 %) und Audi (+4,0 %/6,4 %). Unterhalb des Niveaus des Vorjahresmonats lagen Porsche (-18,8 %/0,7 %), Ford (-13,4 %/3,1 %), VW(-6,1 %/16,5 %) und BMW (-2,4 %/7,4 %). VW war mit 16,5 % die anteilstärkste deutsche Marke.

Bei den volumenstärkeren Importmarken mit mehr als 4.000 Neuzulassungen im September legte Tesla mit +268,7 % am deutlichsten zu, ihr Anteil betrug 4,9 %, gefolgt von BYD(+85,6 %/2,4 %), MG Roewe (+60,8 %/1,6 %), Mazda (+32,0 %/2,0 %) %), Dacia (+25,7 %/2,8 %), Renault (+20,9 %/2,4 %), Kia (+17,6 %/2,4 %), Fiat (+9,4 %/1,9 %), Peugeot (+8,5 %/1,9 %) und Skoda (+5,4 %/7,7 %). Rückläufige Neuzulassungen verbuchten die Importmarken Toyota (-24,2 %/2,4 %), Hyundai (-6,8 %/2,7 %), Citroen (-2,4 %/1,6 %) und Seat (-0,4 %/5,1 %). Mit 7,7 % erreichte Skoda den größten Neuzulassungsanteil unter den Importmarken.

Das Segment SUVs erreichte mit einem Plus von 28,5 % den deutlichsten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonats und war im September mit einem Anteil von 39,6 % zugleich das stärkste Segment, gefolgt von der Mittelklasse mit +26,0 % und einem Anteil von 9,2 %.   Zweistellige Zuwächse erreichten ebenfalls die Segmente Kleinwagen (+13,2 %/14,0 %), Minis (+12,5 %/2,9 %) und Utilities (+10,0 %/4,2 %). Einstellige Zuwächse verzeichnete das Segment Obere Mittelklasse (+7,3 %/4,2 %). Rückgänge verzeichneten die Segmente Sportwagen (-34,7 %/0,3 %), Wohnmobile (-29,8 %/1,3 %), Kompaktklasse (-21,6 %/12,0 %), Mini Vans (-20,0 %/0,6 %) Oberklasse (-10,4 %/0,4 %), Großraum-Vans (-9,1 %/1,2 %) und Geländewagen (-7,1 %/9,5 %).

Elektro (BEV) Neuwagen machten mit 88.599 Einheiten und einem Anteil von 34,5 Prozent mehr als ein Drittel der Neuzulassungen im September 2026 aus. 98.871 Pkw und damit +1,7 % mehr als im Vergleichsmonat waren mit hybridem Antrieb ausgestattet (38,5 %), darunter 27.861 Plug-in-Hybride, deren Anzahl damit auf dem Niveau des Vorjahresmonats lag (+0,0 %/10,8 %).  

In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 851.600 Einheiten, ein Plus von 42 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei ergibt sich für den Jahresverlauf ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 58 % auf 604.100 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 14 % auf ein Volumen von 247.500 Fahrzeugen.

Ziemlich böse sind es inzwischen bei den reinen Verbrennern aus. Nur 44.632 Pkw waren mit Benzinantrieb ausgestattet, -29,2 % weniger als im September des Vorjahres. Ihr Anteil betrug nur noch 17,4 %. Mit 23.058 zugelassenen Diesel-Neuwagen lag das Ergebnis bei dieser Antriebsart um -20,1 % unterhalb des Vergleichswertes. Der Dieselanteil fiel auf  9,0 %. Und es kamen 1.602 flüssiggasbetriebene Pkw zur Neuzulassung (+79,8 %/0,6 %).

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß sank gegenüber dem Vorjahresmonat um -19,6 Prozent und betrug 82,7 g/km.

VDA. Im September wurden 392.200 Pkw in Deutschland produziert. Dies entspricht keiner Veränderung gegenüber dem September des Jahres 2025. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 3,03 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 4 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Der Export lag im September bei 288.800 Einheiten um 1 %  über dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 2,29 Mio. Pkw und damit 4 % weniger als im Vorjahreszeitraum ausgeführt.

Die Auftragseingänge aus dem Inland stiegen im September um 4 % über das Niveau des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 16 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im September gut 13 % weniger Bestellungen registriert als im September 2025.

Bei den deutschen Herstellern legten die inländischen Auftragseingänge für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im September um 79 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Seit Jahresbeginn gingen aus dem Inland 66 % mehr BEV-Bestellungen ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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