Düsseldorf ist bester Airport welt- und deutschlandweit

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ des Consumer Choice Center (Headquarter in Washington DC, weitere Sitze in Ottawa, London und Kualalumpur) erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Ausschlaggebend für die starke Bewertung des DUS sind vor allem praktische Faktoren. Düsseldorf kommt demnach auf 67 Airlines und 171 Ziele. Bei den Sicherheitskontrollen nennt der Index „im Durchschnitt fast keine Wartezeit für die Sicherheitskontrollen. Auch die sonstigen Abläufe an Deutschlands drittgrößtem Flughafen bewerten die Briten als effizient. In die Top 10 weltweit kommen außerdem München und Berlin (BER).

Die geopolitische Lage trifft Flughäfen in verschiedenen Weltregionen unterschiedlich stark: Bedeutende Drehkreuze im Nahen Osten sehen sich aufgrund kriegsbedingter Schließungen und Luftraumbeschränkungen mit erheblichen Hindernissen konfrontiert. Asiatische Flughäfen hingegen profitieren zwar von den umgeleiteten Verkehrsströmen, haben jedoch gleichzeitig Schwierigkeiten, aufgrund von Energieengpässen genügend Flugzeuge für den Betrieb bereitzustellen.

Angesichts dieser Umstände hat das Consumer Choice Center 60 für seine zweite Ausgabe Flughäfen weltweit untersucht. Ziel war es, Passagieren bei der Planung ihrer Urlaubs- oder Geschäftsreise in diesem Sommer zu helfen, die für sie günstigste Route zu finden. Die Bewertung basierte auf 16 Kriterien, die von der Entfernung des Flughafens zum Stadtzentrum bis hin zu den Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen reichten.

Das Ranking wurde um 10 weitere Flughäfen erweitert, die wichtige Standorte außerhalb Europas und Nordamerikas repräsentieren. Auch der Schwellenwert für die Einstufung als großes Drehkreuz wurde angepasst, um der gestiegenen Anzahl der untersuchten Flughäfen Rechnung zu tragen; er liegt nun bei 47,2 Mio. Passagieren. Daraus ergeben sich zwei Listen: eine mit den 25 größten Flughäfen und eine weitere mit 35 kleineren Alternativen.

Die beiden Jahre 2025 und 2026 sind für die Flughäfen dieser Welt erneut von extremen Höhen und Tiefen geprägt. Das herausfordernde Umfeld macht die Widerstandsfähigkeit vieler Flughäfen umso bemerkenswerter. Ein herausragendes Beispiel ist der Dubai International Airport, der am 30. Mai 2026 nachdem er den Betrieb wieder aufgenommen hatte – durchschnittlich 0 % Verspätungen verzeichnete. Dass er im Gesamtranking den 22. Platz belegte und unter den größeren Flughäfen auf Rang 10 landete, zeugt von der Qualität dieses Drehkreuzes in den VAE, auch wenn es während des Iran-Kriegs direktes Ziel von Drohnenangriffen war. 

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Am anderen Ende des Spektrums finden sich Flughäfen, die sich in diesem sich wandelnden Umfeld nicht behaupten konnten. Die drei Schlusslichter im Gesamtranking sowie in der Kategorie der kleineren Flughäfen sind Seoul Gimpo (6.859), Punta Cana (12.496) und London Stansted (12.838). Die entsprechenden Pendants bei den größeren Flughäfen sind Antalya (14.345), Guangzhou Baiyun (15.113) und Frankfurt (15.754). 

Wie erwartet und ähnlich wie in den Vorjahren sind die niedrigen Punktzahlen auf extreme Entfernungen zu den Stadtzentren, das Fehlen von Fahrdienst-Alternativen zu herkömmlichen Taxiunternehmen, eine schlechte Anbindung an den Schienenfern- und -nahverkehr, mangelnder Wettbewerb unter den Fluggesellschaften (wobei oft ein einziges Luftfahrtunternehmen den Betrieb dominiert), überfüllte Geschäfte und Restaurants, lange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen sowie ein hoher Anteil an durchschnittlichen Verspätungen zurückzuführen.

Dazwischen liegen so bekannte Flughäfen wie Charles de Gaulle (Platz 12 mit 21,814), London Heathrow (Platz 14 mit 21,447), Tokio-Haneda (Platz 21 mit 20,49), Amsterdam Schiphol (Platz 24 mit 20,146), Singapur Changi (Platz 28 mit 19,155), Melbourne (Platz 38 mit 18,191) und Ezeiza (Platz 43 mit 16,996).

Einige Luftfahrt-Drehkreuze übertrafen im vergangenen Jahr ihre bisherigen Rekorde beim Passagieraufkommen. Dies galt für Heathrow (84,46 Mio.), Mumbai (55 Mio.), Wien-Schwechat (36,4 Mio.) und Kopenhagen (32,4 Mio.). Zu den weiteren Spitzenreitern zählen Dublin (36,43 Mio.), Barcelona-El Prat (57,48 Mio.), Humberto Delgado (36,1 Mio.) und London-Stansted (30 Mio.). Wiederum verzeichneten andere Flughäfen keinen nennenswerten Anstieg der Passagierzahlen; so liegt beispielsweise das Aufkommen am Flughafen Frankfurt für den Zeitraum 2025/2026 noch immer 10 % unter dem Niveau vor der Pandemie.

Trotz punktueller Zuwächse bei den Passagierzahlen ging der weltweite Passagierverkehr Anfang und Mitte 2026 im Jahresvergleich um 3,4 % zurück. Erschwerend kommt hinzu, dass die Flugzeugflotten vielerorts veraltet sind und noch nicht erneuert wurden; der geschätzte Nachholbedarf beläuft sich 2026 auf 17.000 Flugzeuge. Dies entspricht der aktuellen Produktionskapazität von 14 Jahren sowie 60 % der aktiven Flotte – ein Wert, der weit über dem historischen Durchschnitt von 30 bis 40 % liegt.

Für die Flughäfen steigen dadurch die Kosten für die Instandhaltung und Koordination der alternden Flugzeuge, deren Durchschnittsalter auf 15 Jahre angewachsen ist. Warteschlangen in den Instandhaltungsbetrieben ziehen sich über Jahre hin und belasten die Bodenabfertigung sowie die Verfügbarkeit von Stellplätzen. Infolgedessen sinken die Einnahmen aus Dienstleistungen wie Gastronomie, Parken und Einzelhandel, da weniger Passagiere die Drehkreuze frequentieren, was die Flughäfen vor große wirtschaftliche Herausforderungen stellt.

Umgekehrt führen an Flughäfen, die einen rekordverdächtigen Anstieg des Verkehrsaufkommens verzeichnen, längere Warteschlangen bei der Abfertigung zu überfüllten Bereichen voller Passagiere, die auf verspätete Flüge warten.

Ein Rückgang der weltweiten Passagiernachfrage stellt eine besondere Herausforderung dar, wenn er mit dem durch aktuelle geopolitische Spannungen verursachten Schock bei der Energieversorgung zusammentrifft. Die Schließung der Straße von Hormus am 28. Februar 2026 führte zu einem Einbruch der Ölversorgung um rund 10 Mio. Barrel pro Tag (1.589.872.949 Liter/Tag = rund 1,6 Mrd. Liter/Tag) – was 10 % des weltweiten Verbrauchs entspricht – und ließ die Preise für Flugkraftstoff im Mai 2026 im Vergleich zu den Vorjahren fast verdoppeln. Dies bedeutet, dass weniger Flugzeuge eingesetzt werden können, da die Fluggesellschaften ihre Vorräte rationieren, indem sie unrentable Strecken streichen und die Flugfrequenzen reduzieren. Zudem steigen die Ticketpreise für einzelne Flüge, was die Passagiernachfrage weiter dämpft, während Umleitungen zu längeren Flugzeiten und damit höheren Betriebskosten führen. Quelle: Consumer Choice Center / CM

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