ČD hat die 50. Vectron-Lok von Siemens Mobility übernommen 

Die České dráhy (ČD) hat auf der Drehscheibe in Prags Stadtteil Vršovice symbolisch die letzte, insgesamt bereits 50. Siemens Vectron-Hochgeschwindigkeitslokomotive von Siemens Mobility übernommen. Damit wurde die Lieferung der Flotte von Mehrsystem-Lokomotiven mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gemäß dem Vertrag aus dem Jahr 2022 abgeschlossen. Die neuen Vectron-Lokomotiven werden von den Tschechischen Bahnen schrittweise auf inländischen und internationalen Strecken in Betrieb genommen.

„Mit der Übergabe der 50. und zugleich letzten Vectron-Lokomotive der Baureihe 384 schließen wir eine wichtige Etappe der Modernisierung unserer Lokomotivenflotte ab. In weniger als einem Jahr seit der Ankunft der ersten Lok ist es uns gelungen, sie voll in den Betrieb zu nehmen, und zwar nicht nur auf inländischen Strecken, sondern auch im Ausland. Wir fahren mit ihnen von Budapest bis Hamburg und wollen in Zukunft noch weiter fahren, bis nach København. Die Vectron-Lokomotiven haben sich bei uns als zuverlässige und schnelle Lokomotiven bewährt. Sie haben ältere E-Lok-Typen verdrängt und sind zum Rückgrat unseres Triebfahrzeugparks geworden“, sagt Jiří Ješeta, stv. Vorstandsvorsitzender und stv. Generaldirektor der Tschechischen Bahn für den Personenverkehr Er bedankte sich bei Siemens Mobility für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Umsetzung des gesamten Auftrags. Allerdings stünden noch einige Schritte bei der Inbetriebnahme der modernen Fahrzeuge bevor, beispielsweise die Aufnahme des Push-Pull-Betriebs gemeinsam mit den ComfortJet-Zügen, die u.a. auf den Strecke von Prag über Dresden, Berlin, Hamburg bis Kopenhagen eingesetzt werden und schon heute bei zig Tausendnen Geschäftsreisenden höchst beliebt sind. .

„Das ist für uns ein weiterer sehr bedeutender Moment in der langjährigen Partnerschaft zwischen Siemens Mobility und den Tschechischen Bahnen. Die ČD waren der erste Kunde für Vectron-Lokomotiven mit dieser Geschwindigkeit. Wir schätzen ihr Vertrauen in unsere Fahrzeuge sehr und legen zugleich großen Wert auf die Zusammenarbeit und die im täglichen Betrieb gewonnenen Erfahrungen, die uns helfen, die Vectron-Plattform weiterzuentwickeln und zu optimieren. Die Vectron-Lokomotiven stellen ihre Qualitäten bereits heute im internationalen Betrieb unter Beweis. Ein ebenso wichtiger Teil ihres Erfolgs ist jedoch auch ein hochwertiger Service-Support. Ich freue mich, dass es uns in der Tschechischen Republik gelungen ist, ein erstklassiges Team von Service-Spezialisten aufzubauen, das für eine maximale Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Betrieb sorgt. Bei diesen neuen Lokomotiven wurde zudem das Intervall für die vorbeugende Wartung von ursprünglich 30.000 auf 37.500 km verlängert, was den Verkehrsunternehmen eine höhere Verfügbarkeit der Fahrzeuge bei gleichbleibend höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit und Betriebsqualität bringt“, sagt Roman Kokšal, Geschäftsführer von Siemens Mobility Tschechische Republik.

Der Einsatz der neuen Vectrons – die mit den wichtigsten europäischen Stromversorgungssystemen  3 kV Gleichstrom, 25 kV 50 Hz Wechselstrom und 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom zurecht kommen – wird weiter ausgebaut. ČD plant im Fahrplan 2027 ihren Einsatz u.a. nach Hamburg, Budapest, Wien und Linz, Kraków und Przemyśl. Vorläufig wird mit dem turnusmäßigen Einsatz von bis zu 43 der 50 Lokomotiven gerechnet, deren jährliche Laufleistung 14 Mio. km übersteigt.

Bei den anderen Vectron-Lokomotiven der Baureihe D-193 sollen dann bis zu 46 von 61 Lokomotiven mit einer jährlichen Laufleistung von über 12,5 Mio. km zum Einsatz kommen. Insgesamt sollen beide Vectron-Baureihen den Bedarf der Tschechischen Bahn an Elektrolokomotiven zu etwa 70 % decken und rund 80 % ihrer Leistung in zurückgelegten Kilometern erbringen.

Die 6,4 MW starken Vectron-Lokomotiven gehören zu den beliebtesten und meist verbreiteten Elektrolokomotiven in Europa. Sie sind für den Betrieb unter der Kontrolle des Zugsicherungssystems ETCS ausgerüstet und vorbereitet, das ab Januar 2025 auf ausgewählten Abschnitten der tschechischen Korridore vorgeschrieben ist und von den Lokomotiven auch auf einigen ausländischen Strecken genutzt wird. Quelle: ČD / Siemens Mobility / CM

Golf-Airlines mit milliardenschweren Verlusten

Die seit Ende Februar 2026 andauernden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, insbesondere die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel, den USA und dem Iran stürzten die Luftfahrtindustrie der Region in eine schwere Krise.  Während der Krieg im Nahen Osten diverse Routen der Airlines aus den Golfstaaten lahmlegte, war dies für die europäische Konkurrenz eine Möglichkeit, wenigstens ein bisschen aufzuholen. 

Über 2.000 Flüge pro Tag haben Emirates und Co. bis 27. Februar 2026 durchgeführt. Tags darauf sind dann die Lufträume in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und weiteren Ländern geschlossen worden und der Flugbetrieb km weitgehend zum Erliegen. Nachdem man in Dubai, Abu Dhabi und auch Doha auf die Airlines angewiesen ist, waren die dortigen Regierungen natürlich sehr bemüht, den Flugbetrieb so schnell wie möglich wieder hochzufahren. Über mehrere Monate wurden Emirates, Qatar Airways und Etihad durch gesperrte Lufträume, beschädigte Infrastruktur und teure Umwege ausgebremst.Doch Emirates-Präsident Sir Tim Clark sieht darin keine Schwäche, sondern nur eine Unterbrechung. Seine Botschaft an Europas Airlines war  unmissverständlich: Emirates werde „hart und schnell“ zurückkommen.

Riesige <Verluste schreiben die drei großen Golfcarrier 2026. Foto: DBX

Fakt ist: Der Nettogewinn von umgerechnet  7,2 Mrd. US-Dollar der Fluggesellschaften im Nahen Osten im Jahr 2025 wird sich für 2026 in einen Nettoverlust von 4,3 Mrd.  US-Dollar verkehren, prognostiziert die International Air Transport Association (IATA). Seit den ersten Angriffen des Iran auf Israel und den darauf erfolgten Gegenschlägen von Israel mussten die Lufträume wegen zahlreicher Raketen und Drohnen des Mullah-Regimes sowie Militärjets der US Airforce sowie der israelischen Luftwaffe großräumig gesperrt werden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) rät weiterhin von Überflügen bestimmter Regionen ab.

Üner Monate, bis ca. Mitte Juni, rieten europäische Regierungen von nicht dringenden Reisen in die VAE ab. Diese Warnung beinhaltete auch reine Umsteigeverbindungen via Dubai, Abu Dhabi und Qatar Richtung Asien, Indischer Ozean, Afrika etc..

Die zeilweise Sperrung der Lufträume, die Reisewarnungen und die generelle Verunsicherung der Reisemärkte sind ein ganz dickes Problem des ‘Hub-and-Spoke – Systems’ von Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways. Dieses System über Dubai, Abu Dhabi und Qatar Airways funktioniert nur bei maximaler Effizienz und Sicherheit. Die Passagiernachfrage im Nahen Osten fiel im Juni um fast 14 %, während der Direktverkehr zwischen Europa und Asien um 11% zunahm.

Viele europäische und asiatische Airlines haben ihre Flüge in die Region bis weit in den Herbst oder sogar bis 2027 (z.B. Air Canada) ausgesetzt, was die Auswahl für Geschäftsreisende drastisch einschränkt und die Preise für die verbleibenden Verbindungen in die Höhe treibt. Quelle: Middle East Eye

100 Jahre Flugplatz St. Gallen-Altenrhein

Mit spektakulären Flugshows und zahlreichen Schaulustigen hat der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein am Wochenende sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Höhepunkt war einer der letzten Auftritte der Patrouille Suisse.

Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein (IATA Code ACH) ist ein Regionalairport in der Ostschweiz in Altenrhein SG, Gemeinde Thal, rund 20 km nordöstlich von St. Gallen am Ufer des Bodensees und unmittelbar an der Grenze zu Österreich gelegen. Der Flugplatz ist u.a. für den geschäftlichen und privaten Flugverkehr von Bedeutung. Insbesondere während des Weltwirtschaftsforums in Davos wird er von Privat- bzw. Businessjets angeflogen.

Während drei Tagen vom 28. Bis 30. August 2026 blickte der Flugplatz am Bodensee gemeinsam mit rund 40.000 Besuchern und mit einem vielseitigen Programm auf zehn Jahrzehnte Luftfahrtgeschichte zurück. Unter ihnen waren auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft.

Insbesondere am Samstag und Sonntag strömten die Menschen in großer Zahl nach Altenrhein. Maßgeblich dazu beigetragen haben dürfte einer der letzten Auftritte der Patrouille Suisse, die Ende 2027 aufgelöst wird.

Die Flugzeug-Fans mussten sich in Geduld üben: Massive Verkehrsüberlastungen und Staus in der Region führten zu langen Wartezeiten. Viele, die kein Ticket mehr ergattern konnten, verfolgten die Flugshow deshalb außerhalb des offiziellen Geländes.

Wenn die Patrouille Suisse mit ihren präzisen Formationen und perfekt choreografierten Manövern über dem Flugplatz ihre Kreise zog, blieb den Zuschauern buchstäblich der Atem weg, zogen die Verantwortlichen Bilanz zum Highlight des Wochenendes. Die Patrouille Suisse sorgt mit ihrem Auftritt über Altenrhein für einen der Höhepunkte des Jubiläumswochenendes. 

Zu sehen waren aber nicht nur die Northrop F-5 Tiger II, sondern auch die North American P-51 Mustang und die kunstflugfähige Bo 105. Ebenfalls für Begeisterung sorgte die Classic Formation mit der legendären DC-3 und drei Beechcraft Model 18. Viele der historischen Maschinen, die normalerweise nur im Fliegermuseum in Altenrhein zu sehen sind, waren beim Jubiläum in der Luft zu erleben. Quelle: ACH / CM

ÖBB wegfinder wächst weiter

Die Mobilitäts-App wegfinder der ÖBB-Tochter iMobility GmbH, baut ihr Angebot aus und verbindet immer mehr Verkehrsmittel und Regionen auf einer Plattform. Neu hinzugekommen ist jetzt das E-Bike-Sharing-Angebot S-bike in Salzburg, das direkt über den wegfinder gebucht werden kann.


Eine App für alle Wege. wegfinder ist besonders für jene attraktiv, die regelmäßig zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln wählen und flexibel sein möchten. Gerade in den Städten geht es oft nicht darum, verschiedene Angebote zu kombinieren, sondern je nach Anlass, Wetter und persönlichen Vorlieben das passende Angebot zu wählen. Aber auch jene die über Stadt- und Bundeslandgrenzen hinweg unterwegs sind erhalten mit wegfinder ein durchgängiges Mobilitätsangebot von der ersten bis zur letzten Meile.
Anders als viele Mobilitätsplattformen beschränkt sich wegfinder nicht auf einzelne Verkehrsmittel oder Regionen. Stattdessen bündelt die App österreichweit Car- und Bikesharing, E-Scooter, On-Demand-Dienste und öffentliche Verkehrsmittel unterschiedlicher Anbieter in einer Anwendung. Zudem erhalten Nutzer verkehrsmittelübergreifende Routenvorschläge, Tarifauskünfte, Echtzeitinformationen zu Verspätungen und Störungen sowie die Möglichkeit, Tickets und Mobilitätsangebote unterschiedlicher Anbieter direkt in der wegfinder-App zu buchen.

Mehr Regionen, mehr Verkehrsmittel, mehr Nutzer – eine App. Immer mehr Verkehrsverbünde, Städte und Mobilitätspartner setzen auf wegfinder. In Tirol, Oberösterreich und Salzburg wird wegfinder bereits als gemeinsame Plattform genutzt. In Innsbruck hat wegfinder unlängst die bisherige ÖPNV (Öffi)-App der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) abgelöst. Und auch in Wiener Neustadt ist wegfinder seit Anfang Juni 2026 die zentrale Mobilitätsplattform. 
Das Angebot wird laufend gemeinsam mit den Partnern weiterentwickelt und wächst stetig: Allein im Bereich „Fahrrad” sind mittlerweile sieben unterschiedliche Bike-Sharing-Angebote über wegfinder buchbar. Gleichzeitig wächst auch die Zahl der NutzerInnen, die bequem und flexibel, je nach Anlass, unterschiedliche Mobilitätsarten nutzen und kombinieren wollen. Mit mittlerweile über 2 Mio. App-Downloads auf Android und iOS hat sich wegfinder als eine der führenden Mobilitätsplattform in Österreich etabliert. Besonders im laufenden Jahr verzeichnete die Plattform ein starkes Wachstum: Sowohl die Zahl der Nutzer:innen legte deutlich zu, als auch die Nutzung der App. Diese war im ersten Halbjahr um 50 % höher als im Vergleich zum Vorjahr.

Neu in Salzburg: S-bike direkt über wegfinder buchbar. Jüngster Ausbauschritt ist die Integration von S-bike in Salzburg. Das neue E-Bike-Sharing-Angebot mit künftig mehr als 600 Rädern an über 60 Stationen kann direkt über die wegfinder-App gebucht werden: Station suchen, Bike auswählen, QR-Code scannen und losfahren. Für Nutzer mit hinterlegtem KlimaTicket Salzburg, KlimaTicket Österreich oder einer S-bike Jahreskarte sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos und danach zum halben Preis. Der Umstieg von Bus und Bahn auf das S-bike ist damit besonders attraktiv und zeigt die flexiblen Möglichkeiten der wegfinder App. 
Mit jeder neuen Partnerschaft und jedem zusätzlichen Mobilitätsangebot wächst wegfinder weiter zur österreichweiten Plattform für nahtlose, nachhaltige Mobilität von der ersten bis zur letzten Meile. Quelle: ÖBB / CM

Streckenschädem sorgen für den Entfall von IC-Halten

Mehrere kurzfristig eingerichtete Langsamfahrstellen auf der IC-Strecke zwischen Stuttgart und Nürnberg führen zu großen Verspätungen. Um diese zu reduzieren und die Anschlüsse der Reisenden, insbesondere in Stuttgart und Karlsruhe sicher zu stellen, muss die DB die Halte der Züge der IC-Linie 61 Karlsruhe – Stuttgart – Aalen – Nürnberg (- Leipzig) vorübergehend reduzieren.

Die vorübergehenden Haltausfälle auf der IC-Linie zwischen Karlsruhe und Nürnberg dauern über Ende August hinaus an. Die Halte der IC2-Garnituren (5 Doppelstockwagen + Lokomotive) in Crailsheim, Ellwangen sowie Schwäbisch Gmünd entfallen. Für Geschäftsreisende aus diesen drei Städten bedeutet das, auf der Regionalverkehr oder das Auto umzusteigen. und damit längere Reisezeiten in Kauf zu nehmen. Zwischen Crailsheim und Ansbach aufgetretene Schäden an der IC-Linie  führen zu zusätzlichen Fahrplanänderungen. Die Änderungen werden sukzessive in die Fahrplanmedien eingepflegt.

Die DB bittet für die anhaltenden Einschränkungen um Entschuldigung. Sobald die notwendigen Baumaschinen zur Verfügung stehen und die Strecke wieder in Ordnung gebracht ist, werden die Städte wieder bedient. Quelle: Deutsche Bahn / CM

Flughafen Nashville bestätigt Pläne zur Umbenennung in „Dolly Parton“-Airport

Nur wenige Tage nach dem Tod des beliebten Country-Stars Dolly Parton hat der internationale Flughafen Nashville angekündigt, sich ihr zu Ehren umzubenennen. Dies soll „ihr unvergängliches Vermächtnis und die Generationen von Menschen, die sie in Tennessee und weltweit inspiriert hat, dauerhaft würdigen“.

Die Pläne wurden am Freitag von Tennessee‘s Gouverneur Bill Lee vorgestellt. Dieser erklärte, es sei nur angemessen, dass der internationale Flughafen Nashville „den Namen der beliebtesten Tochter unseres Bundesstaates trägt und Reisende mit dem bleibenden Vermächtnis von Dollys Musik, Großzügigkeit, Glauben und Freundlichkeit begrüßt“. Die Entscheidung über die Umbenennung des Flughafens liegt jedoch nicht allein bei Gouverneur Lee und dem Vorstand des Flughafens Nashville. Letztendlich wird die Familie der verstorbenen Sängerin über eine mögliche Benennung des Flughafens nach Dolly Parton entscheiden.

Am Freitag bestätigte Gouverneur Lee, dass er bereits mit Dollys trauernder Familie gesprochen habe. Diese habe ihre Dankbarkeit für die außerordentliche Anteilnahme an der Ehrung von Dolly zum Ausdruck gebracht und erklärt, von der Idee berührt zu sein und offen für weitere Gespräche. 

Der internationale Flughafen Nashville gehört der Metropolitan Nashville Airport Authority und wird von ihr betrieben. Diese vermarktet den Flughafen derzeit unter dem dreistelligen IATA-Code BNA.

In vielen Fällen entspricht der dreistellige Code dem Städtenamen, wie beispielsweise SFO für San Francisco, ATL für Atlanta und DUB für Dublin. BNA folgt dieser Konvention jedoch nicht. Der Flughafen erhielt seinen dreistelligen Code, weil er ursprünglich Berry Field hieß, benannt nach Colonel Harry S. Berry, einem Abgeordneten aus Tennessee, der maßgeblich am Bau des Flughafens beteiligt war. Sollte sich der internationale Flughafen Nashville nach Dolly Parton umbenennen, könnte er auch eine offizielle Änderung seines IATA-Flughafencodes beantragen. Derzeit gibt es Bestrebungen, den Code in DPI zu ändern, da dieser von der IATA aktuell nicht verwendet wird.

Dolly Partons Tod wurde am 25. August bekannt gegeben. Bereits vor fast zwei Jahren war eine Online-Petition gestartet worden, um den internationalen Flughafen Nashville (BNA) ihr zu Ehren umzubenennen. Die von Lydia Popovich auf Change.org initiierte Petition sammelte innerhalb von zwölf Monaten zunächst rund 40.000 Unterschriften. Nur wenige Tage nach Dolly Partons Tod verzeichnete sie bereits über 162.000 Unterschriften. Popovich erklärte ihre Beweggründe für die Umbenennung, es sei nur angemessen, dass eine so bedeutende Institution wie der internationale Flughafen Nashville den Namen einer so außergewöhnlichen Frau trägt.

Der Vorstand des Flughafens Nashville wird sich voraussichtlich am 17. September treffen, um die Pläne zur Umbenennung des Flughafens formell zu erörtern. Quelle: BNA / CM

Selbst zum Karten lesen sind viele zu dumm

Zum Bahnhof, zum Flughafen, zum Geschäftstermin oder zur Verabredung – Wer sich heute von A nach B bewegt, verlässt sich meist auf digitale Navigation – mit einer gedruckten Karte können hingegen nur noch wenige umgehen. Lediglich 30 % der Deutschen ab 16 Jahren finden sich mit einer gedruckten Karte zurecht, besagt eine Untersuchung von die Bitkom Research (befragt wurden 1.006 Personen ab 16 Jahren in Deutschland). .

11 % schätzen ihre Fähigkeiten dabei als sehr gut ein, weitere 19 % als eher gut. Eher schlecht schätzen sich 19 % ein, weitere 17 % könnten sich mit gedruckten Karten nach eigener Einschätzung nur sehr schlecht orientieren. 26 % können dies nicht beurteilen – mutmaßlich, weil sie noch nie mit einer gedruckten Karte unterwegs waren und sie ihre entsprechenden Fähigkeiten nicht einschätzen können. Wie sicher sich Menschen mit gedruckten Karten fühlen, ist auch eine Generationenfrage. Unter den 16- bis 29-Jährigen trauen sich lediglich 20 % zu, sich gut damit orientieren zu können. Bei den Menschen ab 65 Jahren sind es mit 41 % mehr als doppelt so viele. 

Dabei hält eine deutliche Mehrheit die Fähigkeit zur analogen Orientierung weiterhin für wichtig: 61 % sind der Meinung, jede und jeder sollte auch heute noch lernen, sich im Zweifel mit einer Papierkarte zurechtzufinden. Denn z.B. bei einem militärischen Konflikt könnten z.B. die Amerikaner das Internet und damit auch die elektronische Wegweisung für westliche Systeme komplett abschalten. 

„Digitale Navigation hat unseren Mobilitätsalltag wesentlich vereinfacht. Navigationsapps sind auf dem Smartphone oder im Auto jederzeit verfügbar, berücksichtigen aktuelle Verkehrsinformationen und berechnen in Sekunden die passende Route. Für viele Menschen sind sie zu einem selbstverständlichen Begleiter geworden“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

„Trotzdem kann es in Einzel- oder Notfällen helfen, sich auch ohne digitale Navigation orientieren zu können. Ist der Akku leer oder sind die Netze gestört, kommt man digital nicht weiter.“ Tatsächlich nutzen 28 % der Deutschen nach eigenen Angaben noch gedruckte Stadtpläne, Straßen- oder Wanderkarten oder Atlanten – allerdings selten. Jeweils 1 % greift wöchentlich bzw. mehrmals im Monat darauf zurück, weitere 26 % einmal im Monat oder seltener. 

Navigationsapps sind für viele unverzichtbar – aber verschlechtern den Orientierungssinn. Demgegenüber nutzen insgesamt 84 % der Deutschen im Alltag Navigationsapps, etwa auf dem Smartphone, im Auto oder am Computer. Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es mit 95 % nahezu alle, in der Altersgruppe ab 65 Jahren sind es 65 %. Dabei werden Navigationsapps nicht unbedingt täglich benötigt: 1 % nutzt sie jeden Tag, 11 % mehrmals pro Woche und 16 %  etwa einmal pro Woche. Weitere 23 % verwenden sie mehrmals im Monat, 33 % einmal im Monat oder seltener. 

Navigationsapps haben für viele eine hohe Bedeutung: Die Hälfte der Deutschen (50 %) sagt, sie wäre ohne Navigationsapp im Alltag aufgeschmissen. Unter den 16- bis 29-Jährigen trifft das auf 60 % zu, unter den Menschen ab 65 Jahren auf 36 %. Im Urlaub 

(ob im Inlnd oder Ausland) ist die Abhängigkeit noch größer: Insgesamt 58 % hätten dort ohne Navigationsapps erhebliche Probleme – unter den Jüngeren wären dort 67 % aufgeschmissen, unter den Älteren 43 %. 

Der Komfort digitaler Navigation hat aus Sicht vieler Menschen also auch eine Kehrseite: Zwei Drittel (66 %) berichten, ihr Orientierungssinn habe sich durch Navigationsapps verschlechtert. Unter den 16- bis 29-Jährigen teilen 71 % diese Einschätzung, bei den Menschen ab 65 Jahren sind es 53 %. Immerhin knapp ein Fünftel der Deutschen (18 %) würde den Anweisungen einer Navigationsapp nach eigenen Angaben selbst dann folgen, wenn sie unlogisch erscheinen. Zwischen den Generationen gibt es hier vergleichsweise geringe Unterschiede: Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es 18 %, unter den Menschen ab 65 Jahren 15 %. Quelle: Bitkomm Research / CM

VW steht vor einem heißen Herbst

Europas größter Autobaier steckt in einer u.a. auch hausgemachten Krise. Der tief greifendste Umbau in der VW-Geschichte steht bevor: Dabei geht es nicht nur um den wachsenden Einfluss chinesischer Hersteller in Europa oder die Trumpschen Zölle, sondern auch um eigenes Versagen des Vorstands. Tausende Stellen wurden bereits gestrichen, weitere 50.000 sollen nun folgen Und wenn es ganz dumm läuft, bleiben bis zu 115.000 Jobs weltweit auf der Strecke.  

Konzernchef Oliver Blume nannte bei den Betriebsversammlungen diese Woche neue Details zum geplanten Stellenabbau. Sein Gegenpart, Betriebsratschefin Daniela Cavallo macht eine drastischere Rechnung auf. Sie spricht inzwischen von 115.000 gefährdeten Jobs.

Zwischen dem VW-Betriebsrat unter der Führung von Daniela Cavallo und der Konzernleitung um CEO Oliver Blume tobt ein Machtkampf über den künftigen Sparkurs des Automobilkonzerns. Der Konflikt hat einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, nachdem weitreichende Kürzungspläne öffentlich wurden und eine Welle von außerordentlichen Betriebsversammlungen stattgefunden hat. 

Für die deutschen Werke in Emden, Hannover, Zwickau-Mosel und das Audi-Werk Neckarsulm wird eine „wettbewerbsfähige Belegung“ ab 2030 infrage gestellt. Für den Standort Emden kursieren Gerüchte, dass dort künftig für die Rüstungsindustrie gearbeitet werden soll. Ins westsächsische Werk könnten Automobilproduktion von VW-China verlegt werden. Aber das sind alles Spekulationen. 

Fakt ist: einen reinen Kahlschlag an den vier genannten Standorten  lehnt der Betriebsrat strikt ab. Schließlich machen Personal- und Fabrikkosten nur einen kleinen Teil der Fahrzeugkosten aus; die Belegschaft darf nicht für strategische Fehler der VW-Vorstände haften, so die Arbeitnehmervertretung.  Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen sind für den Betriebsrat eine rote Linie. Unterstützung kommt unterdessen von Niedersachsens Politik (u.a. Ministerpräsident Olaf Lies), die stattdessen auf neue Produkte und Technologie setzt. Quelle: CM

DUS plant nachhaltiges Wachstum

Der Düsseldorfer Flughafen legt bei seiner weiteren Entwicklung einen klaren Schwerpunkt auf nachhaltiges Wachstum, betriebliche Effizienz und die Interessen seiner Anwohner. Mit dem im Dezember 2025 beim zuständigen Landesverkehrsministerium eingereichten Antrag auf Anpassung des laufenden Planfeststellungsverfahrens verbindet der Airport diese Ziele mit verlässlichen Rahmenbedingungen für Fluggesellschaften. 

Sie sichern die internationale Anbindung des Wirtschaftsraums NRW, bieten (Geschäfts)Reisenden ein attraktives Streckennetz, schaffen hochwertige Arbeitsplätze und bekennen sich zum Ziel eines klimaneutralen Luftverkehrs. Am 02. September beginnt die öffentliche Auslegung des geänderten Antrags. Anwohner haben die Möglichkeit, sich umfassend über den Antrag zu informieren und ihre Sicht in das Verfahren einzubringen.

Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens:„Der Kern unseres geänderten Antrags ist die intelligente, flexible Nutzung bestehender Kapazitäten – nicht deren Ausweitung. Die bestehende Kapazitätsobergrenze bleibt erhalten. Damit schaffen wir einen verlässlichen Rahmen und stärken den Anwohnerschutz. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass der Flughafen als Wirtschaftsmotor, Jobmaschine und Tor zur Welt auch künftig erfolgreich sein kann.“

Der Düsseldorfer Airport, drittgrößter in Deutschland, plant nachhaltiges Wachstum. Foto: DUS

Der geänderte Antrag des Airports beruht auf einer aktuellen Luftverkehrsprognose für das Jahr 2040 und einer darauf aufbauenden Betrachtung der Auswirkungen auf die Umgebung des Flughafens. Die bestehende Obergrenze von 131.000 Flugbewegungen in den sechs verkehrsreichsten Monaten bleibt unverändert bestehen. Innerhalb dieses Rahmens soll der Anteil des Linien- und Charterverkehrs von 122.176 auf maximal 128.000 Flugbewegungen steigen. Für den übrigen Verkehr sind mindestens 3.000 Bewegungen vorgesehen. Das heißt: Eine weitere Fokussierung auf die Verkehre, die für Menschen und Unternehmen in der Region Mobilität und Verbindungsqualität garantieren.

Intelligente Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Der Airport verfolgt das Ziel, den Flugbetrieb innerhalb dieser Grenzen effizienter steuern und Engpässe minimieren zu können. Bereits heute darf der Flughafen tagsüber zwischen 06 und 22 Uhr an insgesamt 56 Stunden pro Woche beide Start- und Landebahnen nutzen. Für diese Zeiträume beantragt der Airport weiterhin, künftig bis zu 60 statt bisher 47 Flugbewegungen koordinieren zu können. Verkehrsspitzen können so besser gesteuert und Flugangebote zeitlich näher an der Nachfrage ausgerichtet werden. Gleichzeitig beantragt der Flughafen mehr Flexibilität bei der Nutzung des Zweibahnsystems. Die Nutzung der Zweibahnstunden soll künftig in Folge unvorhersehbarer Ereignisse wie z.B. Gewitter oder Engpässen im Luftraum anpassbar sein. Dies würde es ermöglichen, zusätzlichen Verspätungen entgegenzuwirken und Abläufe zu stabilisieren.

Regeln zum Schutz der Anwohner. Die Nachtflugregeln bleiben unverändert: Zwischen 22 und 23 Uhr dürfen maximal 33 Landungen pro Tag geplant werden. Planmäßige Starts sind in dieser Stunde nicht zulässig. Starts sind erst ab 06 Uhr morgens zulässig. Zwischen 23 und 06 Uhr dürfen im Linien- und Charterverkehr grundsätzlich keine Flugbewegungen geplant werden. Damit hat der Düsseldorfer Flughafen schon heute kürzere Betriebszeiten als andere deutsche und europäische Flughäfen, an denen zum Teil ein 24 Stundenbetrieb wie in Köln/Bonn und Münster/Osnabrück möglich ist, oder wo Starts und Landungen zwischen 95 und 23 Uhr erfolgen können.

Weniger nächtliche Verspätungen bei steigendem Verkehr. Mit seinem Qualitätsprogramm „Off-Block“ hat der Airport bereits dazu beigetragen, die Pünktlichkeit am Standort deutlich zu verbessern. Die Zahl verspäteter Landungen in der Nacht sank 2024 um 7 % und 2025 erneut um mehr als f5 % – obwohl das Verkehrsaufkommen in beiden Jahren zusammen um insgesamt rund 5,5 %  gestiegen ist. Das zeigt: Mehr operative Stabilität und ein konsequentes Qualitätsmanagement kommen auch dem Anwohnerschutz zugute.

Mehr Flugzeuge, weniger Lärm. Ein Blick auf die Lärmentwicklung seit Anfang der 1990er Jahre zeigt, dass die Lärmbelastung rund um den Flughafen durch den Einsatz moderner Flugzeuge seitdem um mehr als die Hälfte gesunken ist, obwohl die Anzahl der Flugbewegungen im gleichen Zeitraum um rund 25 % gestiegen ist. Der Flughafen setzt in seiner Entgeltordnung gezielte finanzielle Anreize für den Einsatz moderner, leiser und emissionsarmer Flugzeuge. Die Lärmzuschläge sind stark nach Tages- und Nachtzeiten differenziert und wachsen in Richtung der Tagesrandzeiten und der Kernnacht immer stärker an. Sie betragen in der Spitze das 44-Fache der Lärmzuschläge am Tag. Zudem schützt der Airport seine Anwohner mit seinem Schallschutzprogramm, das er seit über zehn Jahren auf freiwilliger Basis fortführt. Seit 2003 hat der Düsseldorfer Airport über 78 Mio. Euro in bauliche Schallschutzmaßnahmen in seiner Nachbarschaft investiert. Quelle: DUS / CM

Lenka Hamplová wird neue Vorstandsvorsitzende und Generaldirektorin der Tschechischen Eisenbahnen

Ein bisschen erinnert der Wechsel an der Spitze eines weiteren bedeutenden europäischen Bahnkonzerns an den der Deutschen Bahn. Auch bei der DB wurde mit Evelyn Palla, die den CEO-Posten am 01. Oktober 2025 von Richard Lutz übernommen hatte, eine Frau an die Spitze von Deutschlands wichtigstem Logistikkonzern gewählt. Nicht anders ist es nun in Tschechien.  Frauen als Top-Manager, noch dazu wenn sie mehr als bahnaffin sind,  sind einfach die besseren Konzernlenker.

Der Vorstandsvorsitzende und Generaldirektor der Tschechischen Staatsbahn  Český drahy (ČD), Michal Krapinec, hat sich mit dem Aufsichtsrat des Unternehmens darauf geeinigt, seine Tätigkeit an der Spitze des nationalen Eisenbahnunternehmens Ende August 2026 zu beenden. Tags darauf, am 01. September, wird Lenka Hamplová das nationale Eisenbahnunternehmen leiten.

Lenka Hamplová wird neue Vorstandsvorsitzende und Generaldirektorin der Tschechischen Eisenbahnen. Foto: CD

Der Aufsichtsrat der České dráhy hat sich auf seiner Sitzung am 26.08.2026 mit Michal Krapinec darauf geeinigt, dass er sein Amt als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens zum 31. August 2026 niederlegt. Und mit Wirkung zum 01. September 2026 wählte er Lenka Hamplová, die bisherige Generaldirektorin des Ressorts Wirtschaft und Infrastruktur des Verkehrsministeriums, an die Spitze des größten tschechischen Eisenbahnunternehmens.

Auslöser des Rücktritts war tschechischen Medien zufolge, dass Krapinec kürzlich seine Sicherheitsüberprüfungsbescheinigung der Stufe „Vertraulich“ zurückgegeben hatte, die laut Ministerium zu den Bedingungen seiner ursprünglichen Ernennung gehörte. Seznam Zprávy zufolge sei er fast ein Jahr lang vom Nationalen Sicherheitsamt (Národní bezpečnostní úřad, NBÚ) überprüft worden. Das Amt sollte dem Verdacht nachgehen, dass aus Krapinecs Umfeld geheime Informationen nach außen gelangt sein könnten. Der stv. Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Dan Ťok rechtfertigte die schnelle Ernennung von Lenka Hamplová ohne Ausschreibung damit, dass sich das Verkehrsunternehmen nicht leisten könne, mehrere Monate ohne Geschäftsführer zu sein.

Lenka Hamplová verfügt über langjährige Erfahrung im Finanz- und Projektmanagement sowie in der Verwaltung und Kontrolle von Investitionen. Das Umfeld der Tschechischen Bahn kennt sie nicht nur aufgrund ihrer Tätigkeit im tschechischen Verkehrsministerium, sondern auch durch ihre frühere Mitgliedschaft im Aufsichtsrat und im Prüfungsausschuss der Tschechischen Bahn. Zudem ist sie Inhaberin einer gültigen Sicherheitsüberprüfungsbescheinigung der NBÚ für die Sicherheitsstufe ‚Vertraulich‘. Wir sind überzeugt, dass sie alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmensführung mitbringt“, erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Tschechischen Bahn, Vazil Hudák, nach der Sitzung.

Michal Krapinec war 15 Jahre bei der Tschechischen Bahn die letzten vier davon an ihrer Spitze. Er verlässt das Unternehmen mit einem Gefühl des Stolzes auf das, was die 13.000 Mitarbeitenden zusammen mit ihm erreicht haben. Die Tschechischen Bahnen sind heute ein stabileres, moderneres und wirtschaftlich stärkeres Unternehmen als noch vor vier Jahren. 

Verkehrsminister Ivan Bednárik respektiert die Vereinbarung. Er dankte Michal Krapinec für die Arbeit, die er in den vergangenen mehr als vier Jahren für das nationale Verkehrsunternehmen geleistet hat. Die Tschechischen Bahnen treten nun in eine weitere wichtige Phase ein, in der sie ihre Position auf dem sich rasch wandelnden Markt des Schienenpersonenverkehrs festigen müssen. Bednárik : „Lenka Hamplová kenne ich seit 2018 als außerordentlich fleißige Person mit Durchsetzungskraft und sehr guten Projektmanagementfähigkeiten. Ich erwarte von ihr, dass sie ihre Erfahrungen in den Bereichen Finanzierung, Leitung des Verkehrssektors und Aushandlung von Finanzmitteln auf europäischer Ebene nutzt und sich vor allem auf die Senkung unnötiger Kosten, die Vereinfachung und Verschaffung von Übersicht über die Organisationsstruktur sowie die allgemeine Sanierung der Tschechischen Bahn konzentriert.“ Die Tschechische Bahn agiert in einem wettbewerbsorientierten Umfeld und muss entsprechend handeln. Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz sind heute die absolute Grundlage, ohne die ein langfristiger Erfolg nicht möglich ist, fügte Ivan Bednárik hinzu

Die neue Generaldirektorin Lenka Hamplová möchte nicht nur auf der starken Marke der Tschechischen Bahn aufbauen, sondern vor allem auf den Erfahrungen ihrer Mitarbeiter.

Lenka Hamplová ist seit 2008 im Verkehrsministerium tätig. Seit 2023 bekleidet sie das Amt der Oberdirektorin der Abteilung für Wirtschaft und Infrastruktur, die sie zuvor seit 2020 als stellvertretende Ministerin leitete. Sie ist u.a. für die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur, die Finanzen des Ressorts und die Vorbereitung strategischer Investitionen zuständig. Von 2017 bis 2020 leitete sie die Abteilung für interne Revision und Kontrolle des Verkehrsministeriums. Zuvor war sie als Direktorin der Abteilung für das Büro eines Regierungsmitglieds und als Leiterin der Abteilung für Regierungs- und Parlamentsangelegenheiten tätig. Seit 2017 ist sie außerdem Mitglied des Prüfungsausschusses der Tschechischen Eisenbahnen; von 2021 bis 2024 war sie Mitglied des Aufsichtsrats der Tschechischen Eisenbahnen. Sie studierte an der Technischen Universität in Liberec. Quelle České dráhy, Lokreport.de /  CM