Zwölf Tote und über 300 Verletzte nach Raketenangriff auf Flughafen von Riad

Mit Raketen und Drohnen mutmaßlich iranischen Ursprungs hat wahrscheinlich die Huthi-Miliz den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad am Sonntag, 11. Oktober, angegriffen. Dabei gab es zwölf Tote und über 300 Verletzte. Augenzeugenberichten zufolge schlug eine Rakete am Inlandsflugterminal ein. Erst am Donnerstag war der Flughafen Ziel iranischer ballistischer Raketen. 

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition machte die Huthi, die von Iran unterstützt werden, für den Angriff verantwortlich und kündigte an, „mit Entschlossenheit auf diesen terroristischen Angriff zu reagieren“. 

Von den mindestens 309 Verletzten schwebten zunächst etliche Passagiere in Lebensgefahr. Die Huthi warnen alle Passagiere weltweit vor der Nutzung saudischer Flughäfen: Airlines und deren Beschäftigte sowie Passagiere sowie alle international Reisenden sollten die Warnung ernst nehmen, hieß es. Der Flughafen stellte seinen Betrieb vorübergehend ein. 

Laut Auswärtigem Amt muss in Saudi-Arabien mit weiteren Luftangriffen sowie mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte die Attacke in sozialen Medien als einen „Terrorakt“ gegen das Königreich Saudi-Arabien und die zivile Luftfahrt. Auch die USA, Spanien und Kanada warnten ihre Staatsangehörigen vor einer Nutzung des Flughafens. Kuwait Airways gab die Streichung von zwei Flügen von und nach Riad bekannt. Die Lufthansa hatte schon am Donnerstag erklärt, ihre Flüge nach Riad bis 16. Oktober einzustellen.

Die USA verurteilten den Angriff in Riad „auf das Schärfste“, erklärte US-Außenminister Marco Rubio. Und US-Präsident Donald Trump verkündete eine schnelle Entscheidung.  Quelle: CNN / Auswärtiges Amt / CM

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