Die Stellantis-Marke Citroën verlängert ihre Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung bis mindestens Ende September 2026 und setzt damit ein deutliches Zeichen für bezahlbare Elektromobilität.
Mit der Fortführung der Initiative möchte die Marke noch mehr Kunden den Umstieg auf ein vollelektrisches Fahrzeug erleichtern und gleichzeitig den erfolgreichen Kurs ihrer Elektrooffensive weiter ausbauen.
Citroën verlängert seine erfolgreiche Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung* bis mindestens Ende September 2026. Foto: Stellantis
„Elektromobilität darf kein Privileg sein. Mit der C3 Familie zeigen wir, dass moderne und elektrische Mobilität komfortabel, alltagstauglich und vor allem bezahlbar sein kann“, sagt Thomas Goldboom, Geschäftsführer von Citroën Deutschland.
Die positive Resonanz auf den ë-C3 und die erfreuliche Entwicklung der Zulassungszahlen – im Mai mit über 2.000 privaten Neuzulassungen Platz 2 im BEV B-Segment – zeigen, dass erschwingliche Elektromobilität für viele Kunden ein entscheidendes Kaufargument ist. Mit der Verlängerung der Förderaktion und dem Marktstart des neuen ë-C3 Urban Range baut Citroën dieses Angebot nun weiter aus.
Die Marke bleibt damit ihrer Tradition treu, Mobilität für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Während Citroën gleichzeitig an den Mobilitätslösungen der Zukunft arbeitet und dabei auch auf seine außergewöhnliche Modellhistorie blickt, bietet die C3 Familie schon heute eine Antwort auf die Anforderungen moderner Mobilität: unkompliziert, vielseitig und bezahlbar. Quelle: Stellantis / CM
Air India Express, Air India’s Lowcost-Tochter hat es vermutlich besser gemacht. Sie ist jetzt ein voller Partner im Maharaja Club ihrer Muttergesellschaft. Den Maharaja Club selbst muss man nicht unbedingt zu den großzügigsten Programmen im Markt zählen, aber es bleibt abzuwarten, ob die Attraktivität eines easyJet-Programms jenem nahe kommen wird. Und mit etwas Glück ist dies für Air India Express – ähnlich wie bei Eurowings aus der Lufthansa-Gruppe – nur der erste Schritt und man wird künftig gar einige Partnerschaften mit anderen, attraktiveren Star Alliance-Programmen sehen.
Bangkok Airways‘FlyerBonus-Programm hat auch einige Airlines nur als Prämienpartner, was dem Programm eine interessante Dimension verschafft. Jüngster Prämienpartner ist Etihad, sodass in dem Programm jetzt alle drei großen Golf-Gesellschaften vertreten sind. Wo sich die Dinge jedoch verkomplizieren ist, dass das Programm für jeden Partner eine eigene Prämientabelle anwendet. Am Beispiel eines einfachen Fluges von Bangkok über das jeweilige Hub nach London sieht man, dass ein solcher Flug in der Economy Class mit Etihad 261.000 Punkte kostet, mit Emirates aber nur 83.500 Punkte und mit Qatar Airways 157.000 Punkte. In der Business Class liegen die Preise bei 520.500 Punkten (Etihad), bzw. bei 296.000 Punkten (Emirates) und 313.500 Punkten (Qatar Airways). Wo hier also genau der Wert dieser neuen Partnerschaft liegt, dürfte denjenigen 99,9999% der FlyerBonus-Mitglieder, die nicht in Abu Dhabi beheimatet sind, so wohl eher verschleiert bleiben.
EasyJet hat einmal mehr ein richtiges Kundenbindungsprogramm angekündigt. Man darf es wohl für Ende 2027 erwarten, mit entsprechenden Details dazu anfangs 2027. Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit easyJet und dem Kundenbindungsthema – und ihrer generellen Einstellung zu Kundenfreundlichkeit – darf man aber wohl die Warnung aussprechen, dass man die Erwartungen daran nicht zu hoch legen sollte.
Global Hotel Alliance. Der Horizons Club ist eines der jüngsten Angebote im Reisemarkt. Angeboten in zwei Formen gilt er in allen Häusern der Minor Hotelgruppe in Europa und Amerika, mit der Ausnahme von Brasilien. Die Gruppe beinhaltet Marken wie NH Hotels, Tivoli und Anantara. Die Hauptvorteile sind eine direkte Reduktion auf die veröffentlichten Raten sowie auf Zusatzleistungen, aber auch eine Gutschrift von 150 DISCOVERY Dollars im Minor DISCOVERY–Programm (oder jedem anderen DISCOVERY-Programm der Global Hotel Alliance). Ab dem zweiten Aufenthalt innerhalb eines Jahres erhält man einen Bonus von 50 DISCOVERY Dollars pro Aufenthalt, mit einem entsprechenden Prämienwert in USD. Bei einer jährlichen Gebühr von € 179 für die Basisversion Open wird das Angebot so zu einem No-Brainer, für jeden, der pro Jahr mindestens zwei Aufenthalte in Minor-Hotels verbucht.
Sixt: Der Mobilitätsdienstleiter hat kürzlich mit „SIXT ONE“ ein eigenes Bonusprogramm gestartet; dennoch bleibt Sixt ihren zahlreichen Vielfliegerpartnern eng verbunden. Und bis Ende Juni spielt vor allem Miles & More eine wichtige Rolle hier: Für Reservierungen bis zum 30. Juni und Anmieten von mindestens zwei Tagen bis zum 31. Juli erhält man eine Punktegutschrift in Abhängigkeit des Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft an der Fußball-WM. Für ein Vorrundenaus erhält man je nach Wagenkategorie 2, 3 oder 4 Meilen pro ausgegebenem Euro. Mit jeder weiterer Runde erhält man 1 Meile mehr, bis zu 8 bis 10 Meilen im Falle eines Turniersieges. Die Meilen werden nachträglich im August gutgeschrieben, wenn der Turnierausgang bekannt ist. CM-Tipp: Man warte Deutschlands letztes Vorrundenspiel am 25. Juni ab um zu verstehen, ob man wirklich auf diese Karte setzen sollte oder nicht…
Sun Group ist ein vietnamesisches Konglomerat im lokalen Reisesektor, das den vietnamesischen Tourismus maßgeblich prägen wird. Es umfasst eine eigene Airline (Sun PhuQuoc Airways), (Luxus-)Hotels und Freizeiteinrichtungen. Aktuell wurde mit „Sun Signature“ ein gruppenweites Kundenbindungsprogramm gestartet, das sich in einer ersten Phase auf die Airline und Hotels sowie eine lokale Kreditkarte beschränkt. Während Sun PhuQuoc Airways momentan noch auf den asiatischen Markt beschränkt ist, wird sich das rasch ändern, da die Gesellschaft 20 Dreamliner bestellt hat, mit Optionen auf 40 weitere Maschinen, mit denen ein globales Netzwerk aufgebaut werden soll. Das dürfte dem Sun Signature-Programm wohl rasch eine größere Bedeutung zukommen lassen. Quelle: Globalflight / CM
Am Sonntag, 14. Juni 2026, feierte der modernste Nachtzug Europas seine Premierenfahrt auf der Strecke Wien – Zürich. Adas bringt u.a. Geschäftsreisenden, die ausgeruht an ihren Zielen in Zürich bzw. Wien ankommen möchten, einen großen Vorteil. Insgesamt sind damit auf neun Linien ÖBB Nachtzüge der neuen Generation im Einsatz.
„Wien ist das Herz des europäischen Nachtzugverkehrs. Von keiner anderen EU-Hauptstadt aus gibt es ein vergleichbares Angebot an internationalen Nachtzugverbindungen. Mit der neuen Generation der Nightjets stärken wir diese Vorreiterrolle weiter: mehr Komfort, mehr Privatsphäre und ein neues Reiseerlebnis auf der Schiene. Dass die Verbindung Wien–Zürich nun mit diesen hochmodernen Zügen bedient wird, unterstreicht die Bedeutung starker Bahnverbindungen zwischen Österreich und der Schweiz“, erklärt Peter Hanke, Österreichs Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
„Mit dem Nightjet der neuen Generation heben wir Komfort und Reisequalität im Nachtzugverkehr auf ein neues Niveau. Mehr Privatsphäre und eine moderne Ausstattung machen die Verbindung nach Zürich zu einer attraktiven Alternative zum Flugverkehr. Bis Ende des Jahres werden wir 24 neue Nightjets in unserer Fernverkehrsflotte haben, womit wir auf die steigende Nachfrage nach komfortablen und nachhaltigen Reisemöglichkeiten reagieren“, so Sabine Stock, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG.
Premierenfahrt des Nightjets der neuen Generation in Zürich (v.l.): COO Sandra Neukart (Österreich Werbung), Vorständin Sabine Stock (ÖBB Personenverkehr), Mobilitätsminister Peter Hanke (BMIMI), Salome Meyer (Botschafterin der Schweiz in Österreich), Leiter Internationaler Personenverkehr Philipp Mäder (SBB) und CEO Sara Roloff (Swiss Travel System). Copyright: ÖBB/Marek Knopp
Tickets für die nächste Nachtzugreise jetzt sichern. Mit der Sparschiene stellen die ÖBB ein sehr günstiges Angebot für Nightjet-Reisende zur Verfügung. Am günstigsten reist, wer seine Tickets schon frühzeitig bucht. Ob allein, zu zweit, mit der Familie oder als Gruppe – der Nightjet hält für jede und jeden etwas bereit. So gibt es das Sparschiene-Ticket für die Strecke Wien – Zürich im Sitzwagen bereits ab € 34,90 pro Person und Richtung. Für Familien oder Gruppenreisende sind Sparschiene-Tickets im Liegewagen (Platz im 4er-Abteil) ab € 54,90 erhältlich und auch die neuen Mini Cabins für Alleinreisende werden mit dem Sparschiene-Ticket ab € 54,90 angeboten. Für besonders hohen Schlafkomfort und noch mehr Platz und Privatsphäre kann mit der Sparschiene ein Platz im Schlafwagenabteil ab € 89,90 gebucht werden.
Mehr Komfort, Privatsphäre und Platz. Die siebenteiligen Nightjets der neuen Generation bestehen aus je zwei Sitzwagen (Steuerwagen & Multifunktionswagen), drei Liegewagen und zwei Schlafwagen. Die maximale Gesamtkapazität pro Garnitur beläuft sich auf 254 Plätze. Der Multifunktionswagen bietet allgemein neue und verbesserte Transportmöglichkeiten: sechs Fahrradstellplätze sowie mehr Platz für Gepäck, Kinderwagen und Sportequipment. Reisende können sich auch über einige technische Neuerungen freuen, wie z.B. das kostenlose WLAN mit dem Onboard-Portal ÖBB Railnet night. Ein modernes Fahrgastinformationssystem ist in allen Wagen integriert und hält die Fahrgäste jederzeit mit aktuellen Reiseinformationen up-to-date. Neben der konventionellen Steckdose gibt es für die diversen elektronischen Geräte auch Lademöglichkeiten via USB sowie via induktiver Ladestation. Neue mobilfunkdurchlässige Fensterscheiben verbessern die Netzfunktion und sorgen für stabileren Handy-Empfang. In den Abteilen steht außerdem ein Bediendisplay mit diversen Komfortfunktionen, wie etwa Lichtsteuerung oder Serviceruf zum Bordpersonal, zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Abteile mit einem elektronischen Zutrittssystem (mithilfe von NFC-Karten) und alle Wagen mit Videoüberwachung ausgestattet, um das Sicherheitsgefühl noch weiter zu steigern. Info: https://www.nightjet.com/de/komfortkategorien/nightjet-neue-generation / Quelle: ÖBB / CM
Die ILA Berlin 2026 am BER besuchten rund 110.000 Teilnehmende, ein deutlicher Zuwachs gegenüber 2024. 765 Aussteller aus 37 Nationen präsentierten auf mehr als 200.000 m2 Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von klimaverträglicher Luftfahrt über Raumfahrttechnologien bis hin zu Sicherheit und Verteidigung. Etwa 100 Fluggeräte zeigten die gesamte Bandbreite der Luft- und Raumfahrt am Boden und in der Luft.
BundeskanzlerFriedrich Merz hatte die ILA Berlin 2026 eröffnet und die neue Luftfahrtstrategie der Bundesregierung vorgestellt. In seiner Eröffnungsrede bezeichnete er die ILA als Messe, die „Zuversicht für einen neuen Aufbruch“ wecke. Deutschland präsentiere sich hier als ein Land, das mit Innovationen der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrt mit an der Weltspitze stehe.
Die ILA 26 in berlin ging sehr erfolgreich zu <Ende. Foto: Messe Berlin
Innovationen für die Luftfahrt von morgen. Im Segment Aviation standen klimaverträgliches Fliegen, neue Antriebstechnologien und effizientere Flugzeugkonzepte im Mittelpunkt. Sustainable Aviation Fuels (SAF), Wasserstofftechnologien, neue Materialien, digitale Fertigung sowie Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) prägten die Debatten. Im Flying Display gehörten der Airbus A350-1000 und der Airbus Helicopters Racer zu den Highlights. Im Static Display waren u.a. ein Emirates A380, ein Airbus Beluga, ein A320neo in der Sonderlackierung „100 Jahre Lufthansa“ sowie eine Do228 NXT zu sehen.
Raumfahrt zwischen Forschung, Innovation und Faszination. Im Segment Space zeigte die ILA Berlin 2026 die wachsende Bedeutung der Raumfahrt als kritische Infrastruktur. Im Mittelpunkt standen Satellitentechnologien und Erdbeobachtung, Weltraumsicherheit sowie neue kommerzielle Anwendungen. Im Space Pavilion diskutierten Raumfahrtagenturen, Industrie und Forschungseinrichtungen aktuelle Entwicklungen der europäischen Raumfahrt und den Nutzen von Weltraumtechnologien für das Leben auf der Erde.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt eine Live-Schalte zur Internationalen Raumstation ISS mit ESA-Astronautin Sophie Adenot. Auch die ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer gaben auf der Bühne Einblicke in ihre Missionen sowie die Zukunft der europäischen Raumfahrt.
Die nächste ILA Berlin findet vom 17. bis 21. Mai 2028 statt. Quelle: Messe Berlin / CM
Wer am Punktehandel beteiligt ist, muss in Zukunft mit Konsequenzen rechnen. Zum 01. Juli 2026 tritt die Aktualisierung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) in Kraft. Künftig ist es verboten, eine Behörde durch falsche Angaben zur Beteiligung an einer Ordnungswidrigkeit zu täuschen oder entsprechende Dienstleistungen anzubieten. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 30.000 Euro geahndet werden.
Die StVG-Novelle enthält darüber hinaus eine gesetzliche Grundlage für eine weitgehend automatisierte Überwachung von Parkverstößen im ruhenden Verkehr durch sogenannte Scancars. Damit sollen sowohl Schwarzparker (Parken ohne entsprechende Berechtigung) als auch Falschparker (Parken im Haltverbot) erfasst werden können. Ob und in welchem Umfang sich diese Technik in der Praxis bewährt, bleibt abzuwarten. Aus Sicht des ADAC können Scancars Kommunen und Gemeinden zwar bei der Ahndung von Parkverstößen unterstützen, sie sind jedoch keine flächendeckende Lösung und lösen nicht das grundsätzliche Parkplatzproblem.
Zudem wird eine weitere Änderung für Halter und Autofahrer relevant: Die Frist für die Verfolgungsverjährung von Verkehrsordnungswidrigkeiten wird von drei auf sechs Monate verlängert. Konkret bedeutet das, dass Autofahrer nach einem Verkehrsverstoß deutlich länger als bisher mit einem Bußgeldverfahren rechnen müssen.
Außerdem schafft die Gesetzesänderung die Grundlage für den digitalen Führerschein. Dieser soll im Laufe des Jahres über eine Smartphone-App zur Verfügung stehen, sobald die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Der klassische Scheckkartenführerschein bleibt weiterhin uneingeschränkt gültig. Quelle: ADAC / CM
Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung auf Deutschlands wichtigster Städteverbindung zwischen Hamburg und Berlin abgeschlossen. Nachdem der Abschnitt von Hamburg bis Hagenow Land seit dem 15. Mai bereits wieder in Betrieb ist, rollen seit Sonntag, 14. Juni 2026, wieder Fern-, Regional- und Güterverkehrszüge durchgehend über die 278 km lange Strecke.
Endlich können Bahn-Geschäftsreisende wieder in knapp 90 Minuten von Hamburg nach Berlin bzw. umgekehrt fahren. In den nächsten Tagen finden in einigen Streckenabschnitten noch Abnahmefahrten statt. Bis diese vollständig abgeschlossen sind, werden noch abschnittsweise Geschwindigkeitseinschränkungen für Fernverkehrszüge erforderlich sein. Die angepassten Fahrpläne und Verspätungsprognosen sind über die Auskunftsmedien bahn.de und im DB Navigator hinterlegt. An den Bahnhöfen in Hamburg und Berlin sind zusätzliche Servicekräfte für die Reisenden im Einsatz. Zwischen Hamburg und Berlin sowie den verschiedenen Regionen, die dieser Schienenkorridor miteinander verbindet, finden in Summe täglich 470 Zugfahrten im Fern-, Regional- und Güterverkehr statt.
Rund 1.000 Mitarbeitende der DB und der Bauunternehmen haben seit 01. August 2025 die überalterte und störanfällige Infrastruktur erneuert. Die DB und ihre Baupartner haben gemeinsam ein enormes Bauprogramm umgesetzt:
Alle Bahnhöfe an der Schnellstrecke Hamburg-Berlin wurden erneuert; hier Ludwigslust. Foto DB
• 165 km neue Gleise • 249 neue Weichen • Sieben neue Überleitstellen (für mehr Flexibilität im Zugverkehr) • Knapp 5 km Lärmschutzwände im Bereich Wohltorf/Aumühle grunderneuert • Sechs neue Stellwerke errichtet, 19 Stellwerke modernisiert • 28 modernisierte Bahnhöfe bieten mehr Komfort und Barrierefreiheit
Die Technik und Stellwerke sind jetzt für das europäische Zugbeeinflussungssystem (ETCS) vorbereitet. Die gesamte Strecke wurde zudem für den zukünftigen 5G-Bahnfunk (FRMCS) ertüchtigt und ermöglicht die Ausrüstung mit zusätzlichen Mobilfunkanlagen für besseren Handyempfang. Fahrgäste und Güterverkehrskunden profitieren langfristig von einer modernen, verlässlichen Strecke und von mehreren Jahren ohne größere Bauarbeiten.
Mit Hamburg – Berlin hat die Bahn die größte Korridorsanierung innerhalb des bis 2036 geplanten Programms nun abgeschlossen. Dank des Sondervermögens des Bundes sind solche umfassenden Sanierungsmaßnahmen überhaupt erst möglich.
Die DB InfraGO hat auch die 28 Verkehrsstationen entlang der Strecke modernisiert. Damit verbessert sich das Erlebnis der Reisenden am Bahnhof und im Bahnhofsumfeld. Dafür hat die DB Bahnsteige verlängert und erhöht, Dächer verlängert und Wegeleitsysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen installiert. Viele Bahnhöfe erhielten neu gestaltete Personenunterführungen, zusätzliche Sitz- und Wartemöglichkeiten, bessere Fahrradparkplätze und regionale Gestaltungskonzepte. Ein herausragendes Beispiel ist der Bahnhof von Wittenberge in Brandenburg, wo es gemeinsam mit der Stadt gelungen ist, Bahnhof und Umfeld mustergültig zu renovieren.
An einigen Bahnhöfen finden noch Restarbeiten statt. Aus diesem Grund sind Bahnsteige an den Stationen Müssen, Nauen, Falkensee und Albrechtshof vorübergehend noch nicht oder nur eingeschränkt barrierefrei erreichbar. Für mobilitätseingeschränkte Reisende gibt es ein Ersatzkonzept.
Positive Bilanz zum Verkehrskonzept. Zum Abschluss der Bauarbeiten zieht die DB eine positive Bilanz zum Verkehrskonzept für die Reisenden. Fernverkehrszüge und einzelne Regionalzüge verkehrten in den vergangenen Monaten zuverlässig auf Umleitungsstrecken. Im Regionalverkehr wurde gemeinsam mit den Ländern ein umfangreicher Ersatzverkehr mit 170 modernen Bussen auf die Straße gebracht. Seit Mitte August 2025 haben diese rund 25 Mio. km zurückgelegt.
Nächste Meilensteine im Hochleistungsnetz. Nach Hamburg – Berlin stehen noch in diesem Sommer weitere wichtige Bahnstrecken nach ihrer Sanierung wieder zur Verfügung: In rund einem Monat wird die DB InfraGO die Korridorsanierung von zwei weiteren hochbelasteten Streckenabschnitten abgeschlossen haben (Hagen – Wuppertal – Köln und Nürnberg – Regensburg). Dann werden bereits rund 580 km des künftigen Hochleistungsnetzes grundlegend modernisiert sein. Es geht kontinuierlich weiter: Ab sofort beginnen die Bauarbeiten der Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau. Die Arbeiten zwischen Troisdorf und Wiesbaden entlang der Strecke am rechten Rhein starten Mitte Juli. Quelle: DB / CM
Im deutschen Fernverkehrsmarkt auf der Schiene ist vieles in Bewegung. Zunächst startet die italienische Trenitalia (FS) mit ihren superschnellen Frecciarossa-Zügen ab 2027 zwischen Rom und München, 2028 soll es bis Berlin gehen. Größere sorgen aber bereitet das italienische private Bahnunternehmen Italo, das ab 2028 den deutschen Fernverkehrsmarkt aufmischen will. Der Geschäftsreisebranche kann das eigentlich nur recht sein: Bekommt sie doch mehr Auswahl und dank gestärktem Wettbewerb auch günstigere Preise.
Italo drängt derzeit auf eine schnelle und langfristige Vergabe von profitablen Fernverkehrstrassen in Deutschland. Bei Siemens Mobility haben die Italiener schon mal 30 achtteilige Einheiten des ICE3neo in blauer Farbgebung angefragt. 2028 soll der Start erfolgen.
Wie CM weiß, ist das Unternehmen aber nur an lukrativen Hauptstrecken interessiert, etwa München-Berlin-Hamburg oder München-Dortmund. Die EVG, Gewerkschaft der Beschäftigten aller Eisenbahnen in Deutschland, inkl. der Busgesellschaften der Deutschen Bahn mit mehr als 180.000 Mitgliedern, warnt vor einem Einstieg Itloa in den deutschen Fernverkehrsmarkt. Denn das Vorhaben von Italo könnte zur Verdrängung führen und dazu, dass zahlreiche Städte vom Schienenfernverkehr abgekoppelt werden – darunter Landeshauptstädte, bedeutende Industriestandorte und touristische Highlights.
Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert warnt von Rosinenpickerei und schlägt Paketlösungen vor. Italo verspricht neue Verbindungen, neue Züge, neue Arbeitsplätze – und billigere Tickets als die DB. Dafür verlangen die Italiener langfristige Zusagen bei der Trassenvergabe. Italo interessiert sich aber nur für Strecken, auf denen Geld zu verdienen ist. Berlin-Köln, Hamburg-München: gerne. Aber was ist mit Rostock, Chemnitz oder Aachen? Das Ziel ist laut EVG maximaler Gewinn und nicht die Daseinsvorsorge in Deutschland.
Heute verdient die DB Fernverkehr auf den Hauptstrecken das Geld, das es ihr ermöglicht, auch so genannte Nebenfernstrecken zu bedienen. Aber: Die Infrastruktur ist ausgereizt und stellenweise überlastet. Die Schienen verdoppeln sich nicht, wenn neue Anbieter auftreten. „Wenn Italo der Deutschen Bahn einige der Hauptstrecken abnimmt, fehlt dieses Geld, und das ganze Fernverkehrssystem gerät ins Wanken“, warnt Martin Burkert.
Fernverkehrshalte drohen wegzufallen – oder massiv ausgedünnt zu werden. Nach Berechnungen der EVG steht eine Reihe von Fernverkehrsstandorten auf der Kippe. Sehr sicher würde es zum Teil massive Auswirkungen in folgenden Städten geben: Aachen, Augsburg, Bamberg, Chemnitz, Cottbus, Freiburg, Ingolstadt, Jena, Magdeburg, Münster, Norddeich, Osnabrück, Rostock, Saarbrücken, Schwerin, Singen, Trier.
Daran hängen Arbeitsplätze: in den Bahnhöfen selbst, in den Zügen natürlich, aber auch in den Werkstätten. Auch die Kunden müssten sich umstellen: Pendler, Geschäftsreisende, Touristen. Deshalb, sagt Martin Burkert, „darf der Verkehrsminister nicht einfach die Hände in den Schoß legen, sondern muss den Wettbewerb fair gestalten. Paketlösungen bei der Streckenzuteilung wären möglich. Wer auf den Hauptstrecken ordentlich Kasse machen will, darf sich nicht zu fein sein, um Städte wie Schwerin, Augsburg oder Jena anzufahren.“ Ansonsten, so der EVG-Vorsitzende, „haben Millionen Bahnkunden dann künftig auf dem Weg zum nächsten Schnellzug stundenlang Zeit, um über Patrick Schnieder nachzudenken.“
Die Ferrovie dello Stato (FS) expndiert schon seit mehreren Jahren international, während Italo erst jetzt auf den Geschmack gekommen ist. Die FS setzt dabei auf ihre superschnellen und hochkomfortablen Frecciarossa-Züge. Der Frecciarossa 1000 ist der modernste Hochgeschwindigkeitszug von Trenitalia und für den Einsatz auf Hochgeschwiondigkeitsstrecken in ganz Europa gedacht. Er erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h, könnte aber auch 360 km/h fahren. Derzeit fahren die Züge in Italien, Spanien und Frankreich.Nach München kommen sie ab kommendem Jahr und nach Berlin ab 2028. Das ist beschlossene Sache. Quelle: EVG-org / CM
BYD, der weltweit führende Hersteller elektrifizierter Fahrzeuge, schickt sich an, den Mitbewerbern auf dem deutschen Markt Marktanteile wegzunehmen. Im Mai 2026 lag der chinesische Autobauer in Deutschland bereits mit 6,168 % Marktanteil nur noh knapp hinter Fiat, Renault und Ford, aber vor Tesla, Kia und sogar vor Toyota. Schergewichte wie die Marken Peugeot, Volvo oder auch Mazda hat der Empokömmling aus dem Reich der Mitte hinter sich gelassen. Beim bisherigen Gesamtmarktanteil 2026 liegt BYD derzeit bei 2,6 %. Geht es mit dem Wachstum des Vertriebsnetzes so weiter, werden bis Ende 2027 ca. 400 Verkaufsstellen bereit stehen, so Vertriebschef Patrick Schulz bei der Präsentation des jüngsten Neulings, dem DOLPHIN G DM-i. Wir hatten die Gelegenheit, den Halbstromer im Raum Berlin zu fahren.
Country-Manager Lars Bialkowski spricht von einem revolutionären Neuzugang im europäischen B-Segment – dem klassischen Kleinwagensegment. Angetrieben vom bahnbrechenden Super-Hybrid mit DM-Technologie von BYD verbindet der DOLPHIN G DM-i kompakte Abmessungen mit der Alltagstauglichkeit eines Familienfahrzeugs sowie einer rein elektrischen Reichweite von über 100 km. Der Plug-in-Hybrid ist im Kleinwagensegment der erste seiner Art mit dieser Technologie. Er richtet sich nicht nur an Kunden, die einen erschwinglichen Kompaktwagen suchen, der die lokale Emissionsfreiheit eines reinen Elektrofahrzeugs mit der maximalen Langstreckenflexibilität eines Hybrids verbindet, sondern auch an die gewerbliche Klientel, darunter Flottenkunden.
Der Super-Hybrid mit DM-Technologie soll mit oller Batterieladung und vollem Tank eine Gesamtreichweite von mehr als 1.000 km erreichen. Das ist wirklich phänomenal und im B-Segment mit keinem anderen Fabrikat machbar. Die Kombination aus Effizienz und Langstreckentauglichkeit ist im B-Segment einzigartig. Der Autobauer demonstriert mit diesem auch in Sachen Design recht schicken Automobil, was Kunden von einem Kleinwagen im elektrischen Zeitalter erwarten können. Neben der hohen elektrischen Reichweite, einer intelligente Hybridtechnologie und fortschrittlichen digitalen Features bietet der DOLPHIN G DM-i nachhaltige alltagstaugliche Mobilität.
Exterieur-Design. Mit einer Länge von 4.160 mm und einer Breite von 1.825 ist der „Kleine“ im urbanen Umfeld angenehm wendig und leicht zu parken. Die Frontpartie greift die jüngste Evolutionsstufe des vom Ozean inspirierten BYD-Designs auf: sanfte, fließende Linien treffen auf präzise integrierte Lufteinlässe für den Super-Hybrid-Antrieb im unteren Stoßfänger. Markante, nahezu senkrechte Linien zu den äußeren Kanten hin lassen das Modell optisch breiter erscheinen. Entlang der Seite zieht sich eine markante Charakterlinie vom vorderen Kotflügel bis ins Heck, während klar gestaltete Flächen im unteren Türbereich die Gürtellinie optisch verjüngen. Am Heck streckt sich eine durchgehende Leiste über die gesamte Breite, in die sowohl das BYD-Logo als auch die LED-Rückleuchten integriert sind.
Interieur. Der Innenraum bietet ein angenehmes Raumgefühl. Der Wagen lässt sich intuitiv bedienen. Das 8,8-Zoll-Digitalinstrument fließt harmonisch in die durchgehende Gestaltung ein, während der Infotainment-Bildschirm – wahlweise 10,1 oder 12,8 Zoll – griffgünstig erhöht auf der Mittelkonsole positioniert ist. Der Gangwahlhebel sitzt an der Lenksäule und schafft so zwischen den Vordersitzen zusätzlichen Raum für eine zweistufige Ablage mit Trenneinsatz, Becherhalter und – je nach Ausstattung – für eine kabellose Smartphone-Ladeschale. Eine klar strukturierte Tastenleiste am unteren Rand des Armaturenbretts steuert zentrale Funktionen wie die Frontscheiben-Enteisung und die Fahrmodi.
Ein durchdachtes Fahrzeugkonzept und ein Radstand von 2.610 mm – länger als bei allen konventionell angetriebenen Wettbewerbern des DOLPHIN G DM-i – ermöglichen eine klassenführende Raumausnutzung. So bietet der Kleinwagen nicht nur Platz für fünf Erwachsene sowie ein Kofferraumvolumen von 425 Litern. Durch Umklappen der im Verhältnis 40:60 geteilten Rücksitzlehnen lässt sich das Volumen auf bis zu 1.225 Liter erweitern. Praktische Befestigungshaken an den Seiten des Laderaums sorgen dafür, dass Einkäufe jederzeit sicher verstaut sind.
Technologie. Der DOLPHIN G DM-i nutzt das Potenzial des von BYD selbst entwickelten Super-Hybrid mit DM-Technologie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Plug-in-Hybridsystemen ist die BYD-DM-Architektur elektrisch geführt – das bedeutet, dass in den meisten Fahrsituationen der drehmomentstarke Elektromotor die Räder antreibt. Dadurch entsteht ein leises und reaktionsschnelles Fahrerlebnis – ähnlich wie bei einem BEV. Der Xiaoyun-Benzinmotor mit 1,5 Litern Hubraum arbeitet dabei so effizient wie möglich und dient hauptsächlich dazu, die Blade-Batterie geladen zu halten. Die Bezeichnung DM-i des Super-Hybrids steht für Dual Mode Intelligence – also eine intelligente Steuerung zweier Antriebsmodi. Diese Bezeichnung vereinfacht ein System, das aus zwei Elektromotoren (einem Antriebsmotor und einem Generator), einem Benzinmotor sowie einer kontinuierlichen Steuerung durch Leistungselektronik besteht, um die optimale Kombination aus Leistung sowie Effizienz bereitzustellen. Diese Technologie bietet zwei Fahrmodi, den elektrischen EV-Modus und den hybriden HEV-Modus, allerdings kann letzterer auf verschiedene Arten arbeiten.
Im EV-Modus agiert das Fahrzeug wie ein reines Elektroauto: Es nutzt nur die Energie der Batterie, und der Benzinmotor bleibt so lange ausgeschaltet, bis der Ladezustand der Batterie auf ein bestimmtes Niveau abgesunken ist. Dabei kommt ausschließlich der Elektromotor zum Einsatz, der zudem beim Bremsen Energie rekuperiert und die Batterie auflädt. Wählt der Fahrer den HEV- bzw. den Hybridmodus, oder aktiviert das Fahrzeug diesen automatisch bei niedriger Batterieladung, dann übernimmt das intelligente Energiemanagement. Es wechselt je nach Ladezustand und Fahrsituation flexibel zwischen fünf verschiedenen Betriebsarten, um stets die optimale Balance aus Effizienz und Leistung zu gewährleisten. Bei Bedarf an effizienter Fahrt mit hoher Geschwindigkeit kann der elektrische Antriebsmotor die Vorderräder antreiben – und zwar nicht nur mit Energie aus der Batterie, sondern auch mit Strom vom Generatormotor, der seinerseits vom Benziner gespeist wird. Sind die Leistungsanforderungen geringer und der Ladezustand der Batterie niedrig, wird nur ein Teil der vom Generatormotor erzeugten Energie an den Antriebsmotor weitergegeben. Der restliche Anteil wird genutzt, um die Batterie wieder aufzuladen.
Im DOLPHIN G DM-i leistet der permanentmagneterregte Synchron-Elektromotor allein 120 kW (163 PS) und 210 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt das Fahrzeug in nur 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. BYD bietet für den DOLPHIN G DM-i zwei Größen der innovativen Blade-Batterie an. In der Active-Version (Basisvariante) verfügt sie über eine Kapazität von 7,42 kWh, was eine kombinierte rein elektrische WLTC-Reichweite von 40 km und eine Gesamtreichweite von 1.020 Km ermöglicht. Die Ausstattungsvarianten Boost, Comfort und Sport sind mit einer 18,3 kWh großen Blade-Batterie ausgestattet. Diese erhöht die rein elektrische Reichweite auf 105 km und die kombinierte Gesamtreichweite auf 1.040 km. Gleichzeitig sinken die CO₂-Emissionen von 60 g/km auf nur 32 g/km.
Die Active-Modelle verfügen über einen On-Board-Charger mit 3,3 kW, der die Batterie in knapp unter drei Stunden von 15 auf 100 % aufladen kann. Die Versionen Boost, Comfort und Sport erhöhen die Ladeleistung auf 6,6 kW und bieten zusätzlich eine DC-Schnellladefunktion mit bis zu 39 kW. Damit lädt die 18,3-kWh-Batterie in nur 26 Minuten von 10 auf 80 %.
Vier Ausstattungslinien: Kunden können unter drei Ausstattungslinien sowie einer zusätzlichen Sport-Edition wählen. Empfehlenswert als Geschäftswagen sind die beiden nächst höheren Ausstattungslinien Boost und Comfort. Erstere besitzt ein größeres 12,8-Zoll-Infotainment-Display und bietet zusätzlich beheizbare Vordersitze sowie ein beheizbares Lenkrad, einen automatisch abblendenden Rückspiegel, elektrisch anklappbare Außenspiegel, mehrfarbige Ambientebeleuchtung im Innenraum, ein 15-W-Wireless-Ladepad für Smartphones, hintere Lüftungsdüsen, USB-Ladeanschlüsse im Fond sowie ein leistungsstärkeres Audiosystem mit acht Lautsprechern. Mit der Boost-Linie hält zudem die Funktion Vehicle-to-Load (V2L) Einzug – ein besonders cleveres Feature im Kleinwagensegment. V2L ermöglicht es, externe Geräte auch fernab einer Steckdose direkt über das Fahrzeug mit Strom zu versorgen, sei es eine Kaffeemaschine, ein Laptop, stimmungsvolle Lichterketten oder sogar ein tragbarer Grill. Schließlich die Comfort-Variante: Sie beinhaltet u.a. ein großformatiges Head-up-Display, ein Panoramadach mit elektrisch verstellbarem Sonnenschutz, Projektionsleuchten in den Außenspiegeln, eine Kombination aus Stoff- und veganer Lederausstattung, eine elektrische Sitzverstellung inklusive elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz sowie eine 360-Grad-Kamera. Größere 18-Zoll-Leichtmetallfelgen runden das Gesamtpaket ab. Auch das Infotainmentsystem ist aufgewertet: Mit integrierter Google-Anbindung bietet es Google Maps und den Google Assistant sowie die Möglichkeit, zusätzliche Apps wie Spiele und Streaming-Dienste zu installieren.
Zur Fahrerassistenz gehören in allen Ausstattungslinien u.a. ein adaptiver Tempomat sowie ein intelligenter Tempomat, ein Notfall-purhalteassistent und Spurverlassenswarner, Front- und Heck-Querverkehrswarner inklusive Querverkehrsbremsfunktion, Totwinkelwarner, ein Fahrerüberwachungssystem sowie eine Ausstiegswarnung. Der BYD DOLPHIN G DM-i steht in vier Metallic-Farben zur Wahl – Skiing White (Weiß), Time Grey (Grau), Obsidian Black (Schwarz) und Ocean Blue (Blau) – sowie in Uni Oxford White (Weiß) und dem Perleffekt-Lack Orange Sunset (Orange).
Kurz zu den Preisen: Active startet bei € 28.990, Boost folgt mit € 31.990, Comfort mit € 33.490 und Sport mit € 34.990. In Zusammenarbeit mit der LA Autobank gibt es ein spezielles Leasing-Angebot. Bei Anzahlung von € 4.500 ist der PHEV für Raten von € 134 (Active), € 172 (Boost), € 186 (Comfort) und € 199 (Sport) zu haben.
Unser erstes Fazit: Ein schicker ungemei effizienter Kleinwagen, der bei gewissenhaftem Laden sehr sparsam zu bewegen ist. Zu den angegebenen Preisen bietet dieser BYD mehr als alle Wettbewerber in diesem Segment, wobei man bedenken muss, dass die Listenpreisen sehr viel niedriger ausfallen könnten, wenn nicht die auf jedes chinesische Fahrzeug 40 % Zoll erheben würde. Aber auch so ist der Wagen sein Geld wert. Der Dolphin G DM-i lässt sich absolut sicher bewegen, wenngleich uns das Fahrwerk zwar dynamisch aber etwas hart abgestimmt erschien. Positiv fiel uns auf, dass der Kleinwagen, den eir in der schicken orangen Farbgebung gefahren haben, u.a. in Sachen Akustik ein Musterschüler ist. Unsere Schulnote: 2+. Quelle: BYD / CM
Geschäftsreisende (und nicht nur die), die mit dem Auto unterwegs sind, können sich tagtäglich selbst ein Bild davon machen, wie es um die Rastanlagen an deutschen Autobahnen steht. CM hat sich Rastanlage an der Autobahn A9 zwischen Berlin und dem Dreieick Kulmbch/Bayreuth angesehen.
Autobahnraststätten und erst recht die unbewirtschafteten Rastanlagen haben oft einen schlechten Ruf. CM hat jetzt stichprobenartig während einer Geschäftsreise untersucht, wie berechtigt der ist. Das Ergebnis: Die Außenanlagen und erst recht die WCs sind in einem teils katastrophalen Zustand. Ekelerregend und wahre Krankheitsüberträger sind die Toiletten. Verdreckt, beschmiert, oft ohne Toilettenpapier, so präsentieren sich die Pissoires und meist auch die Damen-WCs. Von Hygiene scheinen die Betreiber der Anlagen offensichtlich nichts wissen zu wollen. Wir jeenfalls meiden derlei verdreckte sanitäre Anlagen tunlichst.
Wir kennen es aus den USA und Kanada ganz anders. Dort sind die WV-Anlagen pikobello, und da jeweils landesweit. Wir haben über Tausende Meilen/Kilometer nicht weine Rastanlage erlebt, die nicht blitzsauber ist. Man könnte, so man wollte, sogar in WC-Lokalitäten essen. Anders als in Deutschland und den südlichen europäischen Ländern werden die sanitären Anlagen an den US-Interstate-Highways werden laufend gereinigt und versprühen den Charm von Sauberkeit und Glanz. auch kameraüberwacht. Schmutzfinden die alles beschmieren, teils sogar mit Kot wie in Deutschland, gibt es dort nicht.
Die Rest Areas (Staatliche Rastplätze) an den US Interstate-Highways unterscheiden sich grundlegend von europäischen Autobahnraststätten. Diese bieten meist nur blitzsaubere Parkplätze, id.R. getrennt für Pkw und Lkw mit ebenso blitzsauberen Toilettenanlagen, blitzsauberen Picknicktischen und Getränkeautomaten Typischerweise weisen große Schilder an den Autobahnausfahrten (z.B. „Food“, „Gas“, „Lodging“ mit Logos) rechtzeitig darauf hin, was einen an der jeweiligen Abfahrt erwartet.
Ich bin mir nicht sicher, ob die ADAC-Tester, die in Deutschland jährlich ihre Testuntersuchungen veröffentlichen, blind sind. Sie müssten eigentlich erkennen, dass es mit der Sauberkeit in den Sanitäranlagen auf Rastplätzen und mit der Umgebung auf diesen Anlagen miserabel bestellt ist
Bei unsere Inspektion an der A9 im Abschnitt Berlin-Dreieck Bayreuth/Kulmbach gab es nur eine wirklich saubere Anlage: „Lederhose“, wenige Kilometer südlich vom Hermsdorfer Kreuz, wo sich A4 und A9 kreuzen. Dort haben wir nicht eine einzige Kippe gefunden oder sonstigen Unrat. Bravo.
Was wir an den anderen großen bewirtchafteten wie unbewirtschaftenen Anlage an der A9 in südlicher Fahrtrichtung beobachtet haben, ist unter aller Sau. Vor allem männliche Personen sind mutmaßlich zu faul oder zu dumm, die paar Meter zu den WC-Gebäuden zu laufen; sie urinieren lieber an den Plätzen vor den Augen zahlreicher anderer Pausenwillige in freier Wildbahn. Auch haben wir eine Person beobachtet, die ihr „großes Geschäft“ nahe einer der Rastanlagentische/Bänke verrichtete. Zudem quellen Müllbehältnisse über, liegen zahllose Papierfetzen, Flaschen und sonstiger Unrat sowie millionenfach Zigarettenkippen herum. Es ist ein Wahnsinn, wie verkommen die deutschen Autobahnrastplätze sind. Verantwortlich für dn ganzen Dreck scheint sich niemand zu fühlen. Dabei gibt es in Deutschland millionenfach arbeitslose Menschen, von denen sicher hunderttausende für Reinigungstätigkeiten eingesetzt werden könnten.
Übrigens: In den USA und Kanada wagt es niemand, seinen Müll einfach so auf den Rastanlagen wegzuwerfen. Und man findet such keine Zigarettenkippen. Dafür sorgen u.a. Überwachungskameras. Zudem kostet das Wegwerfen einer Kippe nur eben mal so 1.000 Dollar. Quelle: CM
Rastanlage bei Beelitz an der A9 Berlin-München. Der Aufenthalt dort ist einfach ekelerregend, zumal, wenn man die Toilette aufsuchen muss. Und dann er Außenbereich: Wissen denn die Raucher nicht, dass Kippen höchst umweltschädlich sind und ihr gewissenloser Verhalten eine Sauerei ist?
Die im Jahr 2022 deutschlandweit massiv gestiegenen Stromkosten machen sich seither an den Ladestationen bemerkbar. Fast alle Anbieter haben ihre Preise damals deutlich angehoben. Unter rund 50 Cent pro kWh erhalten E-Auto-Fahrende unterwegs selten Energie, so der ADAC bei seinem Vergleich der Ladenetzwerke und Stromkosten.
Das HPC-Ladenetzwerk von Tesla mit mehr als 4.000 Ladepunkten in Deutschland ist beim ADAC Kostenvergleich nicht aufgeführt. Es ist auch zugänglich für Fremdmarken. Die Preise im Supercharger-Netzwerk der Amerikaner sind nicht fix, sondern variieren je nach Standort und Tageszeit. An den Ladestationen gibt es Spitzen- und Nebentarife. Der aktuelle Preis wird auf deren Touchscreens oder in der App angezeigt. Mit der Supercharging-Mitgliedschaft für 9,99 Euro im Monat kann man das E-Auto deutlich günstiger laden als ohne Tesla-Abo. Tesla-Fahrer zahlen automatisch sehr viel weniger. Zum Vergleich: An den Hyperstationen in den USA zahlen Tesla-Fahrer maximal 20 % des deutschen Preises.
Es gibt verschiedene Arten von Serviceanbietern für Elektromobilität – nicht immer ist das Unternehmen, das die Ladesäule betreibt, auch dasselbe, das den Ladevorgang mit swn Verbrauchern abrechnet.
Manche Anbieter – etwa Stadtwerke oder große Konzerne – sind vor allem in einer Region stark und betreiben dort viele eigene Ladepunkte. Andere Anbieter sind überregional vertreten und ermöglichen den Zugang zu vielen Ladenetzen für E-Autos, auch im Ausland. Das funktioniert über (E-)Roaming: Tarifanbieter schalten ihre Kunden an Ladepunkte verschiedener Betreiber frei und stellen die Rechnung für den geladenen Strom – technisch oft über Roaming-Plattformen im Hintergrund.
Es gibt viele Mischmodelle. Ein Unternehmen kann also eigene Ladestationen in einer Region betreiben und gleichzeitig deutschlandweit sowie im Ausland als Roaming-Anbieter auftreten.
Beim Flickenteppich an Serviceanbietern in Europa könnte sich künftig etwas verbessern. Die vier Ladenetzbetreiber Ionity, Fastned, Electra und Atlante machen seit Juli 2025 gemeinsame Sache, um Reisenden den elektrischen Alltag auf langen Strecken erleichtern. Neuerdings firmieren sie als Charge League. Registrierte E-Auto-Fahrer erhalten damit Zugriff auf mehr als 1.700 Ladestationen mit über 11.000 Ladepunkten in 25 Ländern.
Wer z.B. als Geschäftsreisender häufig außerhalb seiner Region auf Langstrecke oder im Ausland lädt, für den ist ein Vertrag mit einem (oder mehreren) E-Roaming-Anbietern oft sinnvoll: Man braucht dann weniger einzelne Apps/Karten und kann mehr Ladepunkte mit demselben Zugang nutzen.
Wie in Deutschland sieht es bei den Strompreisen an den Ladesäulen in Belgien oder Dänemark aus, denn auch hier kostet eine Kilowattstunde an einem DC- / HPC-Lader zwischen 0,60 und 0,90 Euro. Die AC-Lader liegen mit zumeist maximal 11 bis 22 kW mit 0,50 bis 0,69 Euro / kWh darunter. Günstiger sind die meisten Ladesäulen in Österreich, Italien oder Frankreich Dort rangieren die Ad- hoc-Preise zischen 0,45 und 0,69 Euro/kWh. Am günstigsten sind die Ladesäulen in den Niederlanden sowie in Skandinavien. Dort stehen nicht nur besonders viele Hypercharger mit bis zu 400 kW an Rastplätzen und auf Parkplätzen und die Kilowattstunde kostet oftmals kaum höchsten 20 Cent. Diverse Anbieter bieten von der Uhrzeit abhängige Tarife: Früh am Morgen ist das Laden meist am günstigsten.
Noch mehr sparen lässt sich im Ausland bei einigen Super- und Baumärkten, sie bieten während des Einkaufs das Strom tanken zum Nulltarif.
Ein großes Ärgernis vor allem in Deutschland bleiben dagegen die Blockierkosten, denn wer mehr als vier Stunden an einem AC-Lader oder mehr als 45 / 60 Minuten an einem DC- Schnelllader parkt, der muss ab 10 Cent/Minute blechen. Zumeist ist die Blockiergebühr jedoch auf zwölf Euro begrenzt.
Deutschland. In der Bundesrepublik ist Strom Tankn nirgendwo günstig. Abzocke heißt die Devise der Anbieter. Im mittelfränkischen Treuchtlingen nicht weißt von Ingolstadt musste CM kürzlich erst € 1,08/kWh an einer Schnellladesäulen bezahlen. Das ist Wucher pur. In Deutschland wird das weitgehend flächendeckende Netzwerk zunehmend auf in ländlichen Gebieten vervollständigt. Die Preise an den Ladesäulen sind die höchsten in Europa und sogar weltweit.
Belgien. Beim westlichen Nachbarn Deutschlands ist das E-Ladenetz sehr gut ausgebaut. können E-Fahrer bei vielen Supermarkt-Parkplätzen und bei manchen Hotels kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Preise für das Strom laden sind aktuell geringfügig niedriger als in Deutschland.
Dänemark. Das Ladenetz ist gut ausgebaut. Einige Fähren sind mit Ladestationen ausgestattet. Teils ist es notwendig, einen Ladeplatz vorab zu reservieren. Infos auf den Webseiten der dänischen Fähranbieter. In vielen Innenstädten gilt für Elektrofahrzeuge auf Stellplätzen mit Ladestationen eine zeitliche Begrenzung und eine Ladepflicht. Die Beschilderung vor Ort (P + Steckersymbol) gibt Auskunft über die Standplätze sowie die erlaubte Parkdauer. In die Umweltzonen der Städte dürfen keine Verbrenner einfahren. Die Preise für das Strom ladenliegen akrtuell bis zu 20 % unter den deutschen.
Finnland. Im hohen Norden Europas ist vor allem der Süden und Norden bestens mit E-Ladesäulen versorgt. Auf öffentlichen Parkplätzen in Helsinki ist die Parkgebühr für BEV halbiert. Der größte Anbieter von Ladestationen ist Virta. Ltd. An dessen Stationen kann einfach per Virta.-App oder ad hoc bezahlt werden. Die meist genutzte Bezahlmethode in Finnland ist PlugSurfing RFID/APP. Die Srompreises liegen bis zu 60 % unter den deutschen Tarifen.
Frankreich. Auch die Französen haben ein gut ausgebautes Ladenetz. Weniger dicht ist das Netz in der Mitte des Landes. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen, z.B. bei Auchan oder Leclerc. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.
Großbritannien. Im Vereinigten Königreich ist vor allem der Süden gut mit Ladestationen versorgt. In Schottland ist das Netz noch weniger dicht. In Umweltzonen sind BEV von den Einschränkungen nicht betroffen. Einige Einkaufszentren und Hotels bieten kostenlose Lademöglichkeiten an. Die Strompreises liegen bis zu 40 % unter den deutschen Tarifen.
Italien. Der Norden ist am besten mit Ladestationen versorgt, beispielsweise Südtirol und Trentino, aber auch der Raum Neapel und Sizilien sind gut dran. Achtung: An Ladesäulen in Italien darf nur geparkt werden, wenn das Auto auch geladen wird. Ein Verstoß kann bis zu 345 Euro kosten. In einigen größeren italienischen Städten wie Mailand oder Bologna sind BEV nach Registrierung von der City-Maut befreit. Entlang des Brennerpasses finden sich einige kostenlose Ladesäulen. Auch auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.
Luxemburg. Die Ladeversorgung ist vor allem im Süden des Landes und in der Region um Luxemburg-Stadt hervorragend. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen und bei vielen Hotels können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.
Niederlande. Hier ist das Netz mit öffentlichen Ladestationen im gesamten Lad besonders dicht.
BEV sind i.d.R. in Umweltzonen frei zu bewegen, anders als Verbrennerautos. Die Strompreises liegen bis zu 50 % unter den deutschen Tarifen.
Norwegen. Dort werden Verbrenner nicht mehr zugelassen. Das E-Ladenetz Netz ist mit Ausnahme des hohen Nordens sehr dicht. In einigen Städten dürfen BEV auf öffentlichen Parkplätzen zu reduzierten Preisen parken. BEV aus dem Ausland zahlen nach Registrierung auf mautpflichtigen Strecken in Norwegen reduzierte Gebühren; auf einigen fahren sie gänzlich mautfrei. Auf der zahllosen Fähren wird für E-Autos ein Rabatt vom 50 % auf den Fahrpreis gewährt, die Nutzung einiger inländischer Fährverbindungen ist für E-Fahrzeuge sogar kostenlos. Die Strompreises liegen 70 bis 80 % unter den deutschen Preisen.
Österreich. Die Ösis verfügen über ein flächendeckendes Ladenetzwerk. Auf manchen Supermarkt-Parkplätzen wie z. B. bei Hofer (= Aldi) oder auch bei Hagebaumarkt können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. In einigen Städten wie Wien muss an öffentlichen E-Ladestationen keine Parkgebühr bezahlt werden, solange das E-Fahrzeug lädt. Fahrzeuge mit E-Kennzeichen sind in Österreich von den Umwelt-Tempolimits auf Autobahnen befreit. Die Sttrompreise liegen ca. 20 % unter dem deutschen Preis.
Polen. Beim östlichen Nachbarn Deutschlands sind vor allem der Westen und das Zentrum des Landes sowie Schlesien gut mit Ladestationen versorgt. Noch weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Auf einigen öffentlichen Parkplätzen in Polen stehen kostenlose Ladesäulen zur Verfügung. BEV parken auf öffentlichen Parkplätzen gebührenfrei. BEV dürfen die Busspur benutzen und in den Stadtzentren von Breslau und Krakau außerdem einige autofreie Straßen wie z.B. Fußgängerzonen befahren. Achtung: E-Fahrzeuge chinesischer Hersteller dürfen in Polen nicht in der Nähe strategisch wichtiger Anlagen parken. Die Strompreise liegen bis zu 40 % unter den deutschen.
Schweden. Vor allem der Süden ist gut mit Ladestationen versorgt. Weniger dicht ist das Netz in der Mitte und im Nordwesten des Landes. In einigen Parkhäusern und auf manchen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen, z.B. bei Coop oder Ikea. In kommunalen Umweltzonen dürfen E-Fahrzeuge in Schweden uneingeschränkt fahren. In Stockholm zahlen E-Autofahrer eine Parkgebühr, können dafür aber kostenlos laden.
Schweiz. Die Eidgenommen haben ein flächendeckendes Ladenetzwerk. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen; das ist auch bei vielen Hotels so. Strom ist ca. 20 bis 30 % günstiger als in Deutschland.
Slowakei. Am besten die Ladesäulen versorgt ist der Westen des Landes. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen müssen BEV für das Parken nicht bezahlen. Bei einigen Supermärkten in der Slowakei können Kunden kostenlos Ladestationen nutzen, z.B. bei Billa. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland.
Slowenien. Insbesondere das Landeszentrum ist gut mit Ladestationen versorgt. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen können BEV bis zu drei Stunden kostenlos parken. Einige Hotels, Campingplätze und Einkaufszentren stellen ihren Kunden kostenlose Lademöglichkeiten zur Verfügung. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland.
Spanien. Vor allem der Osten des Landes ist gut mit Ladestationen versorgt: de anderen Landesteile holen aber stark auf. BEV dürfen uneingeschränkt in die Umweltzonen einfahren. Voraussetzung hierfür ist die blaue Umweltplakette „Distintivo Ambiental DGT“ oder eine Registrierung des Fahrzeugs. In Barcelona zahlen BEV mit einer „electric vehicule card“ in blauen Parkzonen reduzierte Gebühren. In vielen anderen Städten dürfen E-Autos kostenfrei parken. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland.
Tschechien. Am besten ist die Region um Prag mit Ladepunkten. Noch weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Auch viele Hotels und Gasthöfe bieten ihren Gästen Lademöglichkeiten an. Strom tanken ist bis zu 40 % günstiger als in Deutschland.
Ungarn. Bei den Magyaren sind vor allem das Zentrum um Budapest und der Westen des Landes mit Ladestationen versorgt. Weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Bei einigen Supermärkten kann man das BEV kostenlos laden. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen müssen BEV fürs Parken nicht bezahlen. Strom ist bis zu 40 % günstiger als in Deutschland. Quelle: ADAC / CM