Heike Birlenbach verlässt Swiss

Nach über drei Jahrzehnten in verschiedenen Führungsfunktionen innerhalb der Lufthansa Group wird Heike Birlenbach ihre berufliche Laufbahn im Konzern Ende September 2026 abschließen und Swiss verlassen. Birlenbach will sich nach ihrem Ausscheiden neuen Aufgaben außerhalb des Lufthansa-Konzerns widmen.

Seit Anfang 2024 verantwortet Heike Birlenbach als Chief Commercial Officer die kommerziellen Bereiche der Lufthansa-Tochter Swiss. In dieser Funktion hat sie die Premiumpositionierung der Airline weiter geschärft und wichtige strategische Initiativen vorangetrieben. 

CCO Heike Birlenbach verlässt Swiss. Foto: Swiss

Unter ihrer Führung führte Swiss das neue Langstreckenprodukt Swiss Senses ein, entwickelte ihre Kundenstrategie weiter und stärkte Partnerschaften in der Schweiz. Sie setzte sich zudem für die Digitalisierung und Modernisierung des Kundenservices ein und gab der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden zusätzliche Impulse. Auch die Neuausrichtung von Swiss WorldCargo wurde während ihrer Amtszeit angestoßen. Damit hat Heike Birlenbach dazu beigetragen, dass Swiss in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte beim Kundenerlebnis und bei der Weiterentwicklung ihres Premiumanspruchs erzielen konnte.

Zuvor prägte Heike Birlenbach während vieler Jahre unterschiedliche Führungsfunktionen innerhalb der Lufthansa Group in London, Amsterdam, Mailand, München und im Hauptquartier der Lufthansa Group in Frankfurt. Sie gestaltete u.a. die globale Vertriebsorganisation, förderte die Digitalisierung der Kundenkanäle sowie die Entwicklung neuer Produkt- und Servicekonzepte und setzte sich dabei stets für eine konsequente Kundenorientierung und hohe Qualitätsstandards ein.

Im Zuge der Weiterentwicklung der Führungsstrukturen innerhalb der Lufthansa Group wird die Funktion des Chief Commercial Officer auf Airline-Ebene künftig nicht mehr weitergeführt. Die Themen rund um das Kundenerlebnis bei Swiss werden direkt durch CEO Jens Fehlinger verantwortet, Quelle: SWISS / CM

Geschäftsreisen im Zwiespalt

Mitarbeitende erleben Geschäftsreisen zunehmend als Spannungsfeld. Das zeigen die Ergebnisse der achten „Global Business Travel Survey“ von SAP Concur. Einerseits geben 93 % der Befragten an, dass Dienstreisen sich positiv auf ihr psychisches oder körperliches Wohlbefinden auswirken. Doch andererseits sagen 67 %, dass sie zögern, in diesem Jahr Geschäftsreisen anzutreten. Hauptgründe sind Sicherheitsbedenken, Angst vor Reiseunterbrechungen sowie zunehmende Unsicherheiten.

Die Umfrageresultate kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen verstärkt in Geschäftsreiseprogramme investieren. 82 % der Finanzverantwortlichen in deutschen Unternehmen planen für 2026 höhere Reisebudgets. Gleichzeitig verändert sich das Verhalten der Reisenden aufgrund geopolitischer Spannungen und Risiken im Bereich der Informationssicherheit. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die steigenden Erwartungen der Mitarbeitenden zu erfüllen und gleichzeitig eine noch nie dagewesene Komplexität zu bewältigen.

Geschäftsreisen bleiben wichtig, die Erwartungen steigen jedoch. Trotz anhaltender Unterbrechungen im globalen Reiseverkehr geben 93 % der Befragten an, dass Dienstreisen sich positiv auf ihr mentales oder physisches Wohlbefinden auswirken. Die Gründe sind vielfältig: 45 % schätzen die Abwechslung vom Arbeitsalltag. 44 % empfinden den Tapetenwechsel als mentale Erholung. Für 36 % sind Geschäftsreisen eine Gelegenheit für persönlichen Austausch mit Kollegen und Kunden  – etwas, das im Arbeitsalltag oft zu kurz kommt.

Eltern spüren den persönlichen Nutzen noch deutlicher. 33 % sagen, dass Geschäftsreisen für sie eine Auszeit von familiären oder privaten Verpflichtungen darstellen. Bei den Reisenden ohne Kinder sind dies 26 %. Eltern nennen häufiger den Zugang zu Wellness-Einrichtungen in Hotels (33 % gegenüber 25 %) und Möglichkeiten für Sport und Bewegung, die ihnen zu Hause fehlen (22 % gegenüber 14 %).

In einer Zeit, die von Erschöpfung und digitaler Überlastung geprägt ist, sehen viele Berufstätige das Reisen als Chance, wieder mehr mit Kollegen und Kunden, aber auch sich selbst in Kontakt zu kommen. Geschäftsreisen sind für Mitarbeitende offenbar längst mehr als ein notwendiges Übel.

Dem positiven Nutzen stehen jedoch zunehmende Unsicherheiten gegenüber. 67 Prozent der Geschäftsreisenden geben an, dass sie dieses Jahr zögern, Geschäftsreisen anzutreten. Hauptgründe sind Sicherheitsbedenken in geopolitisch angespannten Regionen (31 %), Angst vor Reiseunterbrechungen wie Flugverspätungen oder -ausfälle (28 %) sowie Unsicherheiten bei Einreise- und Identitätsanforderungen (16% ). Quelle: SAP Concur / CM

Steigende Budgets, fehlende Tools 

Finanzverantwortliche in deutschen Unternehmen erkennen weiterhin den strategischen Wert von Geschäftsreisen an. Nahezu alle von SAP Concur befragten CFOs (97 %) halten Geschäftsreisen für wichtig für die Wachstumsstrategie ihres Unternehmens. 82 % erwarten, dass das Reisebudget in diesem Jahr steigen wird. 

Aber mit steigenden Investitionen gehen auch strengere Kontrollen einher. Fast neun von zehn CFOs (89 %) sind der Meinung, dass Travel Manager besser begründen müssen, wie Geschäftsreisen zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.

Mobilitätsmanager hingegen geben an, dass sie die Rentabilität nachweisen sollen, ohne ausreichende Unterstützung von ihrer Organisation zu erhalten. 84 % sind sich einig, dass sie die Unternehmensziele ohne stärkere Rückendeckung der Finanzverantwortlichen nicht vollständig erreichen können. Ihre wichtigsten Anforderungen umfassen: bessere Daten und Erkenntnisse zum Nachweis der Rentabilität (44 %), Schulungen zum effektiven Einsatz von KI (43 %), mehr Unterstützung für Richtlinienänderungen oder neue Initiativen (42 %) sowie zeitgemäße Technologielösungen (40 %).

Diese Diskrepanz offenbart eine zentrale Herausforderung: Wenn Unternehmen mehr in Geschäftsreisen investieren, riskieren sie, diese Investitionen zu untergraben, sofern sie Reisemanagern nicht die Tools und Unterstützung bereitstellen, die für messbare Ergebnisse erforderlich sind.

Die Ergebnisse aus dem Jahr 2026 zeigen, dass Geschäftsreisen im Hinblick auf Wachstum, Zusammenarbeit und Mitarbeitererlebnis weiterhin einen erheblichen Mehrwert bieten. Doch sie offenbaren auch wachsende Diskrepanzen zwischen den Erwartungen der Unternehmen an Reiseprogramme und den tatsächlichen Erfahrungen der Mitarbeitenden auf Geschäftsreisen – Diskrepanzen, die sich zunehmend auf das Wohlbefinden der Reisenden, die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, die Richtlinienkonformität und das Vertrauen in die Unternehmensführung auswirken.

Unternehmen, die diese Lücken schließen, indem sie klarer kommunizieren, bessere Governance bieten, Reisende stärker unterstützen und Tools zur Verfügung stellen, die Mitarbeitende gerne nutzen, sind besser aufgestellt. Sie können Geschäftsreiseprogramme aufbauen, denen Mitarbeitende vertrauen und die von der Führungsebene mit Überzeugung unterstützt werden. Quelle: SAP Concur / CM

Geschäftsreisende erwarten mehr Unterstützung ihrer Sicherheit

Aus Sicht der Reisemanager ist die Lage ernst: 86 % der Befragten befürchten, dass ihr Unternehmen nicht genug für die Sicherheit der Mitarbeitenden auf Reisen tut. Interessanterweise sehen nur 38 %  der CFOs ihr Unternehmen in vollem Umfang verantwortlich für die Sicherheit der Mitarbeitenden auf Geschäftsreisen. Die Mehrheit sieht diese Verantwortung in erster Linie bei den Mitarbeitenden selbst.

Die größte Gefahr bei Geschäftsreisen ist laut Reisemanagern das Risiko, dass sensible Daten bei Auslandsreisen gehackt werden (44 %) – noch häufiger genannt als geopolitische Konflikte (43 %), kurzfristige Verspätungen (39 %) oder schwere Unwetter (39 %).

Technologische Lösungen wie Standort-Tracking können dazu beitragen, die Sicherheit der Mitarbeitenden zu erhöhen. Das funktioniert aber nur, wenn in Konfliktregionen das Internet nicht abgeschaltet wird. Grundsätzlich sind Reisende bereit, ihre Standortdaten zu teilen – allerdings nicht bedingungslos. So geben 79 % an, zumindest teilweise damit einverstanden zu sein, dass Arbeitgeber ihren Standort während Geschäftsreisen verfolgen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Doch das Vertrauen bleibt fragil: Fast ein Drittel (29 %) sagt, dass eine Echtzeitüberwachung von Standort und Ausgaben ihr Vertrauen in die Unternehmensführung erschüttern würde.

Die Ergebnisse verdeutlichen einen zunehmenden Balanceakt: Mitarbeitende erwarten auf Reisen immer mehr Unterstützung und Absicherung durch den Arbeitgeber, verlangen aber gleichzeitig Transparenz darüber, wie ihre Daten verwendet werden. Quelle: SAP Concur / CM

Versteckte Kosten bei Dienstreisen in der Hauptsaison

Fast jeder vierte Geschäftsreisende (24 %) gibt beim achten „Global Business Travel Survey“ von SAP Concur an, dass Überbelegung oder Übertourismus sich negativ auf eine Geschäftsreise ausgewirkt hat. 

Aus diesem Grund meiden 87 % der Befragten ganz bewusst stark frequentierte Touristengebiete, wenn sie auf Geschäftsreisen sind. 

Die Auswirkungen sind spürbar: 43 % der Geschäftsreisenden berichten von höheren Kosten an überlaufenen Reisezielen, 38 % haben in überfüllten Gebieten Schwierigkeiten mit dem Transport, und 33 % können aufgrund von Überbuchungen oder begrenzter Verfügbarkeit ihre bevorzugten Optionen nicht buchen. 

Darüber hinaus geben 27 % an, dass sie sich nicht wohlfühlen, wenn sie von Menschenmassen umgeben sind. Und 26 Prozent sehen erhöhte Sicherheitsrisiken oder befürchten Anfeindungen gegen Touristen. Quelle: SAP Concur / CM

Vor 40 Jahren: Citroën und die Sondereditionen der „Ente“

Vier Jahrzehnte nach der Markteinführung des 2CV Cocorico schlägt Citroën die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Während die Marke die Rückkehr des legendären 2CV als vollelektrisches Modell vorbereitet, erinnert sie an eine ihrer außergewöhnlichsten Sondereditionen: den 1986 vorgestellten 2CV Cocorico. Mit der markanten Trikolore-Gestaltung entwickelte er sich vom zeitgenössischen Sondermodell zu einer der begehrtesten Sammlerversionen der „Ente“ und steht bis heute für den kreativen, mutigen und unverwechselbaren Geist von Citroën.

Seit fast 80 Jahren verkörpert der 2CV den Anspruch von Citroën, Mobilität einfach, clever und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Über zahlreiche Sondereditionen verstand es die Ikone immer wieder, den Zeitgeist einzufangen und neue Zielgruppen anzusprechen. Unter ihnen nimmt der 2CV Cocorico eine besondere Stellung ein: Ursprünglich im Umfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 entwickelt, wurde er schnell weit mehr als eine Hommage an den Sport. 

40. Geburtstag: Der 2CV Cocorico. Foto: Citroën

Die Idee zum 2CV Cocorico entstand 1986 im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko. Frankreich gehörte zu den führenden Fußballnationen und die Begeisterung für das Turnier war groß. Citroën griff diese Stimmung auf und entwickelte eine Sonderedition, die den nationalen Enthusiasmus widerspiegeln sollte. Entworfen wurde das Fahrzeug von Serge Gevin. Zwar erreichte die französische Nationalmannschaft nach Siegen u.a. gegen Italien und Brasilien das Halbfinale, schied dort jedoch am 25. Juni 1986 gegen Deutschland aus. Dennoch überzeugte das Design so sehr, dass Citroën entschied, den 2CV Cocorico Anfang Oktober 1986 in einer streng limitierten Auflage von 1.000 Fahrzeugen ausschließlich in Frankreich auf den Markt zu bringen. Dabei wurde das ursprüngliche Konzept bewusst weiterentwickelt: Fußballbezüge verschwanden zugunsten eines zeitlosen Designs, das die französischen Nationalfarben und die Identität des Landes in den Mittelpunkt stellte.

Bis heute zählt der 2CV Cocorico zu den unverwechselbarsten Varianten der Baureihe. Basis war eine Karosserie in Blanc Meije, ergänzt durch einen großflächigen Farbverlauf in Blau, Weiß und Rot auf den Fahrzeugseiten. Für zusätzliche Akzente sorgten rote hintere Kotflügel in Rouge Vallelunga sowie seitliche Luftleitbleche an der Motorhaube in Bleu Cocorico. Weiße Stoffdachbespannung, passende Räder, Edelstahl-Radkappen der Dyane 6 sowie rote „2CV Cocorico“-Schriftzüge rundeten den charakteristischen Auftritt ab.

Im Innenraum setzte Citroën auf Sitzbezüge in Tep Jean Bleu Sodalite, die den eigenständigen Charakter der Sonderedition unterstrichen.

Selten, begehrt und heute ein Sammlerstück. Technisch basierte der 2CV Cocorico auf dem 2CV 6 Spécial, dem damaligen Einstiegsmodell. Angetrieben wurde er von einem luftgekühlten Zweizylinder-Boxermotor mit 602 cm³ Hubraum und 29 DIN-PS. Weniger als 600 kg Leergewicht sowie der legendäre Federungskomfort machten den 2CV auch in dieser Sonderedition zu einem unverwechselbaren Automobil.

Die auf 1.000 Exemplare limitierte Serie wurde bis März 1987 zu einem Preis von 36.100 Französischen Franc (inkl. MwSt.) angeboten. Während der Verkaufserfolg seinerzeit eher verhalten ausfiel, entwickelte sich der 2CV Cocorico in den folgenden Jahrzehnten, gerade aufgrund der geringen Stückzahl und der außergewöhnlichen Gestaltung, zu einer der gesuchtesten Sondereditionen der „Ente“.

Ikone mit Zukunft. Vier Jahrzehnte nach seiner Einführung verkörpert der 2CV Cocorico noch immer die Werte, für die Citroën seit jeher steht: Kreativität und zugängliche Mobilität. Während die Sonderedition heute als begehrtes Sammlerstück gilt, richtet sich der Blick bereits nach vorn. Mit der angekündigten Rückkehr des legendären 2CV als vollelektrisches Modell beginnt für eine der bekanntesten Automobilikonen Europas ein neues Kapitel. Das Jubiläum des 2CV Cocorico steht damit nicht nur für einen Blick zurück auf ein außergewöhnliches Fahrzeug, sondern auch für die Zukunft einer Legende. 

Für Fans des 2CV- Passend zum 40. Gweburtstag ist der 2CV Cocorico – neben vielen weiteren Entenversionen – auch als Modellauto in der offiziellen Citroën Lifestyle Boutique erhältlich. Quelle: Citroën / CM

Yotel gibt Hotels an den Hilton-Konzern ab

Die britische Hotelkette Yotel feiert 2027 ihr 20-jähriges Bestehen. Schon dieses Jahr aber gehen die Engländer eine Partnerschaft mit dem US-Hotel-Riesen Hilton ein und werden erster Partner der neu geschaffenen Dachmarke „Select by Hilton“. 

Yotel bleibt als eigenständige Marke bestehen und wird auch weiterhin unabhängig verwaltet. Durch die Partnerschaft werden die Yotel-Häuser schrittweise über die offiziellen Hilton-Buchungskanäle verfügbar. Dadurch können Geschäfts- und Tagungsgäste bei Aufenthalten regulär Hilton Honors Punkte sammeln und einlösen. Der eigene Treueclub von Yotel wird im Zuge dieser Integration schrittweise ab 15. Juli 2026 eingestellt.

Im März 2026 hatten Yotel und Hilton  mitgeteilt, dass Yotel die erste unabhängige Marke der neu gegründeten Plattform „Select by Hilton“ werden soll. Danach werden nun ausgewählte Yotel-Hotels in den kommenden Wochen in das Hilton-Portfolio überführt. Laut dem Hilton wird der Transfer bis Anfang September abgeschlossen. Mitglieder des Treueprogramms Yotel Club können dem Treueprogramm Hiltor Honors beitreten. Sie können beim US-Hotelriesen schneller einen Status erreichen, insbesondere en Elite-Status.  

Welche Yotel-Hotels konkret in das Hilton-Portfolio überführt werden und in welcher Reihenfolge der Wechsel erfolgt, ist nicht bekannt. Yotel zählt aktuell 23 Hotels in zehn Ländern darunter in Sädten wir Amsterdam, Boston, Edinburgh, Genf, Glasgow, London, Miami, New York, Singapur und Tokyo.  Mit der Einbindung in Select by Hilton soll Yotel Zugang zum Vertriebs- und Technologiesystem von Hilton sowie zu Hilton Honors erhalten. Quelle: Hilton / CM

VDA warnt vor dem Untergang der (Auto)Industrie

Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VD) und seine Mitgliedsunternehmen weisen seit Jahren auf die im internationalen Vergleich schlechteren Standortbedingungen in Deutschland und Europa hin. Seine Warnungen, so er Verband, wurden zwar wahrgenommen, die Konsequenzen – also der notwendige Kurswechsel – blieben bisher weitgehend aus.

Der VDA weiter: „Alles, was Wachstum schafft, muss Priorität haben – sei es mit Blick auf die Sozialabgaben, Steuern, Energiepreise, Bürokratieaufwand oder auch Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt. Diese Felder müssen – gemeinsam mit einem technologieoffenen Ansatz mit Blick auf die Zukunftsherausforderungen – weiter dringend und umfassend adressiert werden.

Die Standortkrise trifft die gesamte europäische Industrie, die Folgen sind täglich sichtbar und spürbar – und sie werden zunehmend dramatischer. Die Werke bei Herstellern und Zulieferern seien so nicht alle haltbar. Deutschland solle daher Standorte auch für ausländische Hersteller öffnen. Mit jedem Standort, der in Deutschland gehalten wird, können Arbeitsplätze gesichert werden.

Die Erkenntnis, dass nur ein maximal wettbewerbsfähiger Standort der Schlüssel für eine wirkliche, mittel- und langfristige Veränderung ist, bleibt entscheidend. Jetzt ist Handeln gefordert, betont der Lobby-Verband. Die Handlungsoptionen sind weniger, dafür aber umso notwendiger geworden. Deutschland und Europa sind in einer Lage, in der es mutige Entscheidungen braucht. Das wird auch mit erheblichen Veränderungen für die Menschen verbunden sein, mit dem Ende von Gewohnheiten und Ansprüchen, die sich Deutschland so auch in Teilen aktuell nicht mehr leisten kann.

Umfassende und einschneidende Reformen sind laut VDA notwendig, um zurück zu Wachstum zu finden. Nur so kann auch den kommenden Generationen ein Leben in Wohlstand, mit ausreichend Arbeitsplätzen und funktionierenden Sozialsystemen ermöglicht werden. Es geht also auch um Generationengerechtigkeit, um die soziale Notwendigkeit, zu handeln.

Die Unternehmen der Automobilindustrie werden mit Blick auf die andauernden und akuten Standortprobleme weitere Reformen und Anpassungen vornehmen müssen, warnt der Verband. Dazu gehören Kostendisziplin, Entlassung von Personal und tiefgreifende Reformen der Geschäftsmodelle. Nur wirtschaftlich starke Unternehmen können Wohlstand sichern, Arbeitsplätze sichern und den kommenden Generationen echte Zukunftsperspektiven eröffnen. Angesichts des verschärften internationalen Wettbewerbs gibt es zu einer Kurskorrektur in Berlin und Brüssel keine realistische Alternative. Quelle: VDA / CM

Neuer Maybach – ein kaum zu erfüllender Traum

Die Mercedes‑Maybach S‑Klasse hat schon immer Präsenz ausgestrahlt. Jetzt tritt sie noch souveräner auf. Der vergrößerte Kühlergrill vermittelt Selbstbewusstsein und Grandeur. Illuminierte Akzente – die Kontur des Grills, der Maybach Schriftzug sowie, je nach Markt, der aufrecht stehende Mercedes‑Benz Stern auf der Motorhaube und das Emblem an der C‑Säule – verleihen jedem Auftritt eine feierliche Note.

Die neue Mercedes‑Maybach S‑Klasse tritt mit klarer Zielsetzung an: neu zu definieren, was eine Luxuslimousine sein kann. Das erstmals in einem Maybach Modell eingesetzte Mercedes‑Benz Operating System (MB.OS) schafft eine digitale Erlebniswelt, die intuitiv, elegant und intelligent ist.

Mercedes legt einen neuen Maybach auf. Foto: MB

Ein diskreter Projektor in den Seitenschwellern projiziert beim Ein‑ und Aussteigen den Maybach Schriftzug auf den Boden – eine unaufdringliche, elegante Inszenierung. Am Heck spiegeln die fein modellierten Rückleuchten die Sternmotive der Front wider. Die neu gestaltete zweifarbige Griffleiste, nun in Chrom und schwarzem Hochglanz, unterstreicht die Maybach Philosophie

Die neue Mercedes‑Maybach S‑Klasse bietet ein noch einmal verbessertes Fahrerlebnis, das Ruhe, Effizienz und Souveränität harmonisch verbindet. Automatische Komforttüren, Executive‑Sitze im Fond, ein Kühlfach sowie versilberte Champagnerkelche unterstreichen das sorgfältig kuratierte Entspannungserlebnis.

Die neue, markantere Interpretation des Maybach Kühlergrills – jetzt 20 % größer und mit beleuchteter Kontur – setzt den Ton. Erstmals ist der Maybach Schriftzug im Kühlergrill-Rahmen dezent illuminiert. Die Doppel‑Stern‑Scheinwerfer werden durch Akzente in Roségold veredelt. Alle geschmiedeten Räder in Silberausführung verfügen über ein kleines mechanisches Wunder: einen perfekt ausgerichteten Mercedes‑Benz Stern, montiert auf einem fein abgestimmten Kugellager‑Mechanismus. Er bleibt stets aufrecht stehen, als schwebe er reglos im Raum, selbst wenn sich die Welt um ihn herum bewegt.  

Interieur.  Der neu gestaltete Innenraum vereint höchste Handwerkskunst mit der anmutigen Modernität des MBUX Superscreens, der in einem speziell für Maybach entwickelten Ambiente-Stil erstrahlt. Neue offenporige Hölzer wie wunderschön linear strukturierte Eiche treffen auf sanftes Licht, strukturierte Materialien und fließende digitale Oberflächen – der charakteristische Maybach Cocooning‑Effekt neu interpretiert. Erstmals ziert eine lederfreie Polsterung den Innenraum. Dazu gehört das neue hochwertige „Mirville“-Textil, ergänzt durch tiefweiße Paspeln und eine exklusive Ziernaht-Grafik mit offen gesteppten Rauten. Mit nahezu unzähligen Kombinationen aus Leder, Ziernähten, Stickereien und individuellen Veredelungen verwandelt MANUFAKTUR Made to Measure die Mercedes‑Maybach S‑Klasse in ein einzigartiges, maßgeschneidertes Kunstwerk.

Das optionale Designpaket bietet zwei edle Interieur‑Farbwelten: schwarzes Maybach Exclusive Nappaleder oder MANUFAKTUR tiefweiß/schwarz pearl. Ein zarter Perlmutt‑Effekt auf ausgewählten Oberflächen unterstreicht zusammen mit goldgrauen Paspeln die handwerkliche Raffinesse im Innenraum.

Antrieb. Neue elektrifizierte Acht‑ und Sechszylindermotoren vereinen souveräne Leistung mit höchster Laufruhe, unterstützt von der Mild‑Hybrid‑Technologie für ein besonders sanftes Ansprechverhalten und effiziente Energierückgewinnung.  

MB.OS. Die neueste MBUX Generation gibt ihr Debüt mit Maybach spezifischen Grafiken, weiterentwickeltem Zero Layer und dem KI-gestützten MBUX Virtual Assistant. Regelmäßige Over‑the‑Air‑Updates stellen sicher, dass der Wagen aktuell bleibt. 

Fahrassistenten. Ein hochentwickeltes Sensorsystem in Kombination mit einer neuen leistungsstarken Rechnerarchitektur ermöglicht fortschrittliche Fahr‑ und Parkassistenz-Funktionen. MB.DRIVE ASSIST PRO unterstützt ein nahtloses Punkt‑zu‑Punkt‑Fahrerlebnis – selbst in dichtem Stadtverkehr. 

Der Preis: Da schweigt des Sägers Höflichkeit. Die Maybach S-Klasse kann sich der Normalverdiener definitiv nicht leisten. Und sicher werden auch die allermeisten Unternehmen verzichten mit Rücksicht auf ihre Mitarbeitenden… Quelle: MB / CM

Verschmelzung AirPlus International GmbH und SEB Kort Bank AB 

Der rechtliche Zusammenschluss / Verschmelzung zwischen AirPlus International GmbH und SEB Kort Bank AB soll am 03. August 2026 abgeschlossen sein. Ab diesem Datum ergeben sich mehrere wichtige Änderungen 

Der Vertrag zwischen den Unternehmen und AirPlus wird automatisch auf SEB Kort übertragen und wie gewohnt fortgeführt. Es müssen keine zusätzlichen Dokumente oder Nachträge unterzeichnet werden. Die AirPlus International GmbH sowie alle bestehenden Niederlassungen werden zu Niederlassungen der SEB Kort Bank AB. Das bedeutet, dass sich der bisherige rechtliche Firmenname in SEB Kort Bank AB ändert. Diese Informationen müssen die Kunden in Ihren Systemen (z. B. in Ihrer Lieferantendatenbank) aktualisieren, um Unterbrechungen im Zahlungsverkehr zu vermeiden. 

Achtung: Dies gilt nicht für die AirPlus-Tochtergesellschaften in Italien, der Schweiz, den USA und Großbritannien, die weiterhin als eigenständige juristische Personen mit ihrem derzeitigen Namen und ihrer Registrierungsnummer bestehen bleiben. Bestehende AirPlus Corporate Cards behalten ihre Gültigkeit mit derselben Kartennummer und PIN. Auf den ab dem 3. August ausgestellten Abrechnungen wird der neue Firmenname angegeben, und bei der nächsten Kartenverlängerung nach Ablauf der Gültigkeitsdauer wird auf den Karten der neue Name des Ausstellers vermerkt.

Da sich der Firmenname ändert, müssen Karteninhaber ab dem 03. August darauf achten, dass sie Zahlungen bei der Begleichung von Rechnungen oder bei Lastschriftmandaten an den neuen Firmennamen, SEB Kort Bank AB und ihre Niederlassungen, richten. Bitte beachten Sie die Checkliste für Karteninhaber, die Sie über den unten stehenden Link auf unserer Informationsseite abrufen können.

Für Lieferanten relevant: Rechnungen müssen an das neue Unternehmen adressiert werden.  Kunden müssen sicherstellen, dass Rechnungen an die SEB Kort Bank AB adressiert werden und die entsprechenden aktualisierten Angaben, wie die neue Steuernummer, enthalten. Andernfalls sind Korrekturen erforderlich, was zu möglichen Zahlungsverzögerungen führen kann.

Es wurde eine Checkliste mit allen relevanten Informationen und Maßnahmen für die Kunden erstellt. Die Checkliste sowie alle aktuellen Informationen zur rechtlichen Verschmelzung ist auf dem Info-Hub (Bitte beachten, dass die Seite nur auf Englisch verfügbar ist) zu finden. Quelle: AirPlus International / CM