BYD kommt ausgezeichnet bei seinen Handelspartnern an. Und das wortwörtlich: Der MarkenMonitor zur Händlerzufriedenheit 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) ermittelte für BYD die beste Benotung und damit Platz 1 in der Kategorie „Neue Marken“.
Mit dem IfA MarkenMonitor analysiert das IfA seit mehr als zwei Jahrzehnten die Qualität der Zusammenarbeit zwischen der Hersteller- und der Handelsebene. Jedes Jahr stützt sich die Händlerzufriedenheitsanalyse auf knapp 1.300 Meinungsbilder von Führungskräften markengebundener Autohausunternehmen. Der Analysebereich umfasste 40 Kriterien, gebündelt in die fünf Bereiche „Produkt und Marke“, „Vertriebspolitik“, „Netzpolitik“, „Aftersales“ und „Gebrauchtwagen“.
Mit einer Durchschnittsbewertung von 2,82 erreichte BYD die höchste Händlerzufriedenheit unter allen neuen Marken. „Der IfA MarkenMonitor ist daher nicht nur ein Stimmungsbarometer, sondern darüber hinaus ein wertvolles Analysetool, um geeignete Maßnahmenbündel in den Vertriebsorganisationen gezielt umzusetzen“, erklärt IfA-Direktor Prof. Dr. Stefan Reindl.
Lars Bialkowski, Country Manager BYD Deutschland, äußert sich zur Auszeichnung: „Platz 1 bei den neuen Marken zeigt, dass wir den Aufbau unseres Vertriebs- und Servicenetzes sowie des gesamten Aftersales nicht nur in nie dagewesenem Tempo voranbringen, sondern es bestätigt uns auch darin, von Anfang an eine faire und nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe angestrebt zu haben. Zufriedene Händler bilden die Basis einer langfristig erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Daher freut uns diese Beurteilung aus dem Handel ganz besonders.“
Kai Schröder, Network Director BYD Deutschland, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit BYD-Handelspartner Thomas Fischer entgegen. Quelle: BYD / CM
Die frisch gekürte Siegerin von „Germany’s Next Topmodel“ arbeitet als Flugbegleiterin bei Eurowings, der Billigflugtochter der Lufthansa. Und sie hat sich bereits ihr erstes Fotoshooting für ein Cover gesichert – nämlich für das hauseigene Bordmagazin der Fluggesellschaft.
Die Sendung „Germany’s Next Topmodel“, die auf dem Format „America’s Next Top Model“ basiert und von Supermodel Heidi Klum moderiert wird, läuft bereits seit 2006. In der 21. Staffel holte sich Aurélie Carina – eine 22-Jährige mit brasilianischen Wurzeln, die heute in Pulheim lebt – die Trophäe.
Doch wie geht es für Aurélie weiter? Sie hat keineswegs vor, ihre Flugbegleiter-Uniform an den Nagel zu hängen und ihren Job aufzugeben. Ihr Arbeitgeber Eurowings ist darüber mehr als begeistert. Die Fluggesellschaft hat sich sogar dazu entschlossen, sie als Cover-Model für ihr Bordmagazin zu engagieren.
Auf dem Titelbild posiert Aurélie in ihrer Uniform vor einem Eurowings-Flugzeug und formt mit ihren Händen ein Herz. Das Magazin liegt brandaktuell in den Sitztaschen der Eurowings-Flugzeuge in ganz Europa aus und wird dort in den kommenden zwei Monaten zu finden sein. Während der geschäftigen Sommerreisezeit werden voraussichtlich rund fünf Millionen Eurowings-Passagiere Aurélies Gesicht auf dem Cover des Magazins – das den Namen „Wings“ trägt – sehen.
„In der Modebranche steht ein Cover für Anerkennung, Sichtbarkeit und herausragende Leistungen“, kommentierte Max Kownatzki, CEO von Eurowings. „Das aktuelle WINGS-Cover Aurélie zu widmen, ist für uns die aufrichtigste Art zu sagen: Wir sind stolz auf dich“, fügte Kownatzki hinzu.
„Ich werde sicher lachen müssen. Ich bin an einem ganz normalen Arbeitstag im Flugzeug – und plötzlich hält ein Gast neben mir ein Magazin in der Hand, auf dem ich selbst zu sehen bin. Das ist auf die schönste Art surreal“, erzählte Aurélie der „Bild“-Zeitung. „Man kann beides sein – auf dem Cover und im Dienst am Menschen. Genau das macht mich aus!“, ergänzte Aurélie auf die Frage, ob sie ihren aktuellen Job aufgeben wolle.
Die Entscheidung von Eurowings, Aurélie auf das Titelblatt des Bordmagazins zu setzen, bedeutet einen deutlichen Bruch mit der Tradition des Unternehmens. Bislang hatte die Fluggesellschaft das Cover stets „außergewöhnlichen“ Naturaufnahmen vorbehalten. Doch als Aurélie „Germany’s Next Topmodel“ gewann, war der Airline klar, dass eine Dankeskarte nicht ausreichen würde. Stattdessen entschied sich Eurowings, diese Anerkennung dauerhaft zu machen – nicht nur für Aurélie, sondern für alle Mitarbeitenden der Fluggesellschaft.
„Sie steht stellvertretend für die mehr als 5.500 Eurowings-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die das Unternehmen prägen“, sagte Kownatzki. „Aurélies Geschichte zeigt die vielfältigen Talente, Leidenschaften und Lebenswege, die sich hinter den Menschen an Bord und am Boden verbergen.“ Quelle: Eurowings / CM
Das traditionsreiche Haus „Badischer Hof „empfängt als Teil der Leonardo Limited Edition seit 01. Juli 2026 wieder Gäste. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst vorgesehen.
Ein Stück Hotelgeschichte kehrt zurück: Der Badische Hof öffnete wieder seine Türen und begrüßt erneut Gäste in Baden-Baden. Das traditionsreiche Haus startet seinen Betrieb unter Leonardo Hotels als Teil der Leonardo Limited Edition, einer sorgsam kuratierten Kollektion individueller Häuser, die durch ihre Geschichte, ihren Charakter und ihre Verbindung zur jeweiligen Destination geprägt sind.
Der berühmte Badische Hof ist jetzt ein Leonardo Limited Edition. Foto: Leonardo
Der Badische Hof zählt zu den historischen Hoteladressen Baden-Badens und ist eng mit der Entwicklung der Kurstadt verbunden. Das Haus blickt auf eine lange Geschichte zurück und steht für die Beziehung von Gastfreundschaft, Bäderarchitektur und Tradition, die Baden-Baden als internationale Destination geprägt hat.
Der Badische Hof entstand 1807–1809 durch den Umbau eines alten Kapuzinerklosters durch Friedrich Weinbrenner und war das erste Luxushotel in Baden-Baden sowie das erste Palasthotel in Deutschland. Der Stuttgarter Verleger Johann Friedrich Cotta hatte schon lange die Idee gehabt, in seiner Heimatstadt das erste Luxushotel Europas zu bauen. Allerdings bot sich in der durch historische Gebäude geprägten Stadt keine Möglichkeit, ein solch großes Bauwerk zu errichten. Im Jahr 1807 hatte er dann sich dann die Gelegenheit, durch den bekannten Architekten Friedrich Weinbrenner das alte Kapuzinerkloster in seinem Sinne umbauen zu lassen.
1807 begann der Umbau zum Luxushotel Badischer Hof mit 18 über drei Stockwerke reichenden dorischen Säulen, die den Blickfang des Speisesaals ausmachten. Die Zimmersuiten, zum Teil mit eigenem Bad, entstanden über den ehemaligen Mönchszellen, der Kreuzgarten wurde zu einem Speisesaal überwölbt. 100 Zimmer und Salons, Bäder mit Thermalwasserversorgung, Konversations-, Lese- und Rauchzimmer, Galerie und Frühstückssalon gehörten nach Abschluss der Bauarbeiten ebenso zur Ausstattung wie ein großer Park. Nach 1830 wechselte das Luxushotel des Öfteren den Besitzer.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wäre das Gebäude fast erneut ein Opfer der Flammen geworden. Am 01. Oktober 1949 geriet das bereits im März des Jahres von der französischen Besatzungsmacht zu seiner eigentlichen Nutzung freigegebene Hotel in Brand, wobei nicht nur der zur Halle gewordene Speisesaal gänzlich zerstört wurde, sondern auch der Dachstuhl in Flammen aufging. Der Wiederaufbau, die Erweiterungs-, Modernisierungs- und Verschönerungsarbeiten waren in kürzester Zeit erledigt und das Badhotel Badischer Hofnahm am 27. Mai 1950 unter der Regie der Hoteliersfamilie Steigenberger seine Funktion als hochklassiges Hotel wieder auf.
1980/81 wurde der nördliche Trakt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Von Ende 2009 an wurde das Gebäude mit seinem zu diesem Zeitpunkt 140 Gästezimmern für nahezu ein Jahr grundlegend renoviert. Am 02. September 2021 zerstörte ein Feuer den Dachstuhl des Altbaus. Große Teile des Hotels wurden zudem durch Löschwasser beschädigt. Der Sachschaden wurde auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.
Mit der Wiedereröffnung führt Leonardo Hotels die Geschichte des Hauses fort und vereinigt die Identität des Badischen Hofs mit der Erfahrung und den Qualitätsstandards einer internationalen Hotelgruppe. Der historische Name und der eigenständige Charakter des Hauses bleiben dabei erhalten.
Der Betrieb begann zunächst im Rahmen eines Soft Openings. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst 2026 geplant.
„Der Badische Hof ist ein Haus mit einer außergewöhnlichen Geschichte und einer starken Bedeutung für Baden-Baden. Wir freuen uns sehr, dieses traditionsreiche Hotel wieder öffnen und unsere ersten Gäste willkommen heißen zu dürfen. Für unser gesamtes Team ist es eine große Motivation, diesen einmaligen Ort mit Leben zu füllen und die Geschichte des Hauses weiterzuführen. Unser Anspruch ist es, den Charakter und die Identität des Hotels zu bewahren und gleichzeitig ein zeitgemäßes Gästeerlebnis zu schaffen“, sagt Thomas Feig, General Manager des Badischen Hofs.
Mit mehr als 315 Hotels in 137 Destinationen weltweit ist Leonardo Hotels die erste Adresse für jede Art von Veranstaltung. Egal ob es sich um ein intimes Familientreffen, eine spektakuläre Hochzeit oder ein Firmenmeeting handelt.
Zum umfassenden Service gehören ein professionelles Catering, modernste audiovisuelle Ausstattung und eine fachkundige Veranstaltungskoordination.
Die für das Haus verantwortliche Leonardo Hotels Central Europe (Sitz in Berlin) steuert 126 Häusern mit 21.800 Zimmern in 55 Städtenin aktuell 11 Ländern. Neben der Limited Edition beinhaltet die Markenstruktur Leonardo Hotels, Leonardo Royal Hotels, Leonardo Boutique Hotels, Nyx Hotels by Leonardo Hotels, Leonardo Smart Hotels sowie Master Serviced Apartments und Aparthotels. Quelle: Leonardo Hotels / CM
Auch für den einen oder anderen Business Traveller gilt: Im Dunkeln ist gut munkeln. Das lässt sich künftig in einem neuen Scandic Go-Hotel in Stockholm ausleben, in dem es dank unterirdischer Bauweise nur 135 fensterlose Zimmer geben wird.
Wie es in einer Mitteilung des schwedischen Hotelkonzerns heißt, will er zusammen mit dem Immobilienbesitzer Axfast AB (Teil der Axel-Johnson-Gruppe, die Gewerbeimmobilien an Standorten mit starkem Wirtschaftswachstum besitzt) ein unterirdisches Hotel in der Stockholmer Innenstadt bauen. Entstehen soll das Haus an der Einkaufsstraße Drottninggatan. Noch in 2026 soll der Startschuss für den <bau erfolge: Eröffnung doll in 2027 sein. Das neue Hotel unter der Erde soll eine ruhige, stille Atmosphäre bieten, fernab vom Trubel der Stadt.
In Stockholm entsteht ein unterirdisches Scandic Go-Hotel. Foto: Scandic
Das Scandic Go, das ruhige Zimmer im Stockholmer Stadtzentrum bieten wird, entsteht in einem Gebäude, das derzeit teilweise von Einzelhandels- und Lagerflächen in eine Immobilie mit gemischter Nutzung – bestehend aus Hotelzimmern, Geschäften und Büros – umgewandelt wird. Die 135 Zimmer verteilen sich auf vier Etagen und verfügen über keine Fenster, während die Gemeinschaftsbereiche und Personalräume mit Fenstern ausgestattet sein werden. Der Check-in erfolgt entweder ein Stockwerk unter der Erde oder digital.
„Dieses neue Hotel ist ein spannender Teil unserer Wachstumsstrategie: Wir eröffnen unser erstes unterirdisches Hotel an einem außergewöhnlichen Standort im Zentrum von Stockholm. Unser neues ‚Scandic Go‘ wird unsere Position im schnell wachsenden Economy-Segment stärken und unser bestehendes Hotelangebot in der Hauptstadt perfekt ergänzen“, sagt Jens Mathiesen, President & CEO der Scandic Hotels Group.
Die Eröffnung markiert einen weiteren Schritt in der Expansionsstrategie von Scandic: Unter einer der lebhaftesten und beliebtesten Einkaufsstraßen der schweischen Hauptstadt entsteht das erste unterirdische Hotel der Kette. Dank der Nähe zum Hauptbahnhof und zum Busbahnhof ist das Hotel insbesondere für Geschäftsreisende attraktiv, die eine zentrale und lebendige Lage suchen.
„Wir freuen uns sehr, eine ruhige und durchdachte Unterkunft in zentraler Lage anbieten zu können, die speziell auf preisbewusste Reisende zugeschnitten ist. Dies spiegelt einen wachsenden internationalen Trend wider, bei dem Gäste optimale Bedingungen für Ruhe und Erholung suchen. Wir freuen uns darauf, unsere Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis willkommen zu heißen“, sagt Jesper Engman, Chief Development Officer der Scandic Hotels Group.
Das Angebot an Zimmern ohne Fenster ist Teil eines bewussten, sorgfältig durchdachten Konzepts, das bereits in vielen Scandic-Hotels umgesetzt wird. Bei der Gestaltung der Zimmer wird großer Wert auf die Auswahl der richtigen Materialien, Beleuchtung und Akustik gelegt, um eine gemütliche, ruhige und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Das Interesse an dieser Art von Zimmern ist in den letzten Jahren gestiegen; dies deutet darauf hin, dass immer mehr Menschen eine ruhige und friedliche Unterkunft schätzen – insbesondere Gäste, die lichtempfindlich sind und eine vollständig abgedunkelte Schlafumgebung bevorzugen.
Scandic verfolgt ehrgeizige Ziele für das Wachstum der Marke Scandic Go, indem das Unternehmen Neubauten errichtet, bestehende Hotels erwirbt und unterschiedlichste Immobilientypen nutzt. Die rasche Expansion von Scandic Go zeugt zudem davon, wie sehr die Gäste diese Art der Unterkunft schätzen. Das Gebäude wird nach dem Standard „BREEAM In-Use Excellent“ zertifiziert, und der Hotelbetrieb erhält das „Nordic Swan Ecolabel“ – das offizielle Umweltzeichen der nordischen Länder. Quelle: Scandic / CM
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) unterstützt die Forderung der European Cabin Crew Association (EurECCA), das umfassende Luftverkehrsabkommen zwischen der Europäischen Union und Katar unverzüglich auszusetzen.
Bereits im Februar hatte UFO vor Wettbewerbsverzerrungen durch eine weitere Öffnung des europäischen Luftraums gewarnt. Aus den nun vom Europäischen Parlament aufgegriffenen Bedenken zur Aushandlung des Abkommens erwächst dringender Handlungsbedarf. Hintergrund sind schwerwiegende Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit den Verhandlungen des Abkommens. Das Europäische Parlament verweist u.a. auf mögliche Interessenkonflikte, Verstöße gegen Transparenzregeln, die Annahme von Geschenken sowie den Vorwurf, dass vertrauliche Informationen über das Abkommen weitergegeben worden seien.
EurECCA hatte sich in einem offenen Schreiben an die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, sowie an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gewandt. Der europäische Dachverband der Kabinenbeschäftigten fordert darin die Aussetzung des Abkommens vor dem Hintergrund der im Raum stehenden Vorwürfe. Von den Nationalstaaten fordert EurECCA, die Ratifizierung des Abkommens zu verweigern.
Aus Sicht der UFO ist dieser Schritt zwingend notwendig. Internationale Luftverkehrsabkommen mit weitreichenden Folgen für Wettbewerb, Beschäftigung und soziale Standards dürfen nicht weitergeführt werden, solange zentrale demokratische Bedenken nicht ausgeräumt sind. „Es geht hier nicht um eine technische Detailfrage der Luftverkehrspolitik. Es geht um Vertrauen in europäische Institutionen, um faire Wettbewerbsbedingungen und um die Frage, ob soziale Standards im Luftverkehr geschützt oder weiter unter Druck gesetzt werden“, erklärt Kai Uwe Fuelle-Netzer, Vorstand für Politik & Außenbeziehungen bei UFO. „Deutschland darf dieses Abkommen in seiner jetzigen Form nicht ratifizieren. Die vom Europäischen Parlament benannten Bedenken sind so gravierend, dass ein politisches Weiter-so nicht zu rechtfertigen ist. Wer faire Wettbewerbsbedingungen und soziale Standards im europäischen Luftverkehr ernst nimmt, muss die Ratifizierung jetzt klar verweigern.“
Für UFO ist klar: Luftverkehrsabkommen dürfen nicht allein daran gemessen werden, ob sie zusätzliche Marktchancen eröffnen. Entscheidend ist, unter welchen Bedingungen dieser Marktzugang entsteht. „Wenn Airlines aus Staaten mit deutlich anderen arbeits- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen umfassenden Zugang zum europäischen Markt erhalten, müssen sich diese an europäischen Grundwerten messen lassen”, so Fuelle-Netzer weiter. „Ein Abkommen, das unter schwerwiegenden politischen Vorbehalten steht, kann nicht einfach weiterlaufen, als sei nichts geschehen.“
Die UFO fordert die Bundesregierung und die zuständigen politischen Stellen in Deutschland auf, die Ratifizierung des EU-Katar-Luftverkehrsabkommens nicht weiter voranzutreiben. Stattdessen braucht es eine unabhängige Überprüfung der Verhandlungen und eine transparente Bewertung der Folgen für den europäischen Luftverkehr. Quelle: UFO / CM
Delta Air Lines geht eine Partnerschaft mit zwei der der weltweit namhaftesten Tageszeitungen ein, die US-Präsident Donald Trump am meisten verabscheut und wiederholt als „Macher von Fake News“ bezeichnet hat. Passagiere kostenlosen Zugriff auf eine umfangreiche Sammlung von Artikeln beider US-Medienhäuser sowie auf weitere Inhalte wie Videos, die auf den Bildschirmen in den Rückenlehnen der Sitze verfügbar sein werden.
Die jüngste, am Mittwoch von der für ihre liberale Haltung bekannten Fluggesellschaft aus Atlanta angekündigte Partnerschaft betrifft das „Wall Street Journal“ /WSJ) – eine Tageszeitung, die sich laut Delta durch „Qualität, Zuverlässigkeit und die Unterstützung der Menschen bei der Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt“ auszeichnet.
Delta ist eine Partnerschaft mit der NYT und dem WSJ eingegangen, zwei namhafte Tageszeitungen, mit denen US-Präsident Donald Trump im Clinch liegt. Screenshot CM
Trumps Verhältnis zum „Wall Street Journal* ist jedoch zwiespältig: Zwar lobt er das Blatt gelegentlich für seine Wirtschaftsberichterstattung, greift es aber ebenso oft wegen Artikeln an, die ihn oder sein Handeln als Präsident kritisieren. Im April erst bezeichnete Trump die Redaktion des WSJ als „eine der schlechtesten, nachdem diese einen Kommentar mit der Überschrift „Trump Declares Premature Victory in Iran“ (Trump verkündet verfrühten Sieg im Iran-Konflikt) veröffentlicht hatte. Auf seiner eigenen Plattform „Truth Social“ schrieb Trump: „Das WSJ wird – wie üblich – seine Worte noch schlucken müssen. Sie sind immer schnell mit Kritik zur Hand, geben aber nie zu, wenn sie falsch liegen – was meistens der Fall ist!“
Donald Trumps heftige Angriffe auf das WSJ verblassen jedoch im Vergleich zu seiner Haltung gegenüber Deltas anderem jüngsten Medienpartner, der „New York Times“; gegen diese reichte Trump im vergangenen September wegen Verleumdung und übler Nachrede eine Klage über 15 Mrd. US-Dollar ein. The New York Times (NYT) ist eine einflussreiche überregionale US-amerikanische Tageszeitung mit höchsten Abonnentenzahl aller US-Zeitungen. Trump warf der NYT vor, seinen Ruf zu schädigen und ihn zu verleumden. Die NYT konterte, die Klage sei „haltlos, entbehre jeglicher rechtlicher Grundlage und sei vielmehr ein Versuch, unabhängige Berichterstattung zu unterbinden und zu untergraben“.
Delta ging die Partnerschaft mit der NYT im April ein – Monate nach Trumps wütendem juristischen Vorstoß gegen die Zeitung. Damals betonte Delta, die „New York Times“ bleibe „eine der weltweit vertrauenswürdigsten Marken an Bord“.
Beide Tageszeitungen sind über Deltas hauseigenes Unterhaltungs-Ökosystem „Delta Sync“ verfügbar. Dabei handelt es sich um ein ehrgeiziges Projekt, das darauf ausgelegt ist, den Passagieren ein erstklassiges Erlebnis an Bord zu bieten – von Inhalten auf den Bildschirmen in den Sitzlehnen über das WLAN an Bord bis hin zum Zugriff auf weitere Multimedia-Inhalte.
Im Fall der NYT und des WSJ ermöglicht die „Delta Sync“-Partnerschaft den Passagieren einen kostenlosen Zugang zu beiden Tageszeitungen für 24 Stunden, beginnend mit der Anmeldung im WLAN-Netzwerk an Bord. Dieser Zugang bleibt auch nach der Landung bestehen.
Zudem werden ausgewählte Videoinhalte beider Medienhäuser in das Bordunterhaltungssystem von Delta eingespeist, sodass die Passagiere diese während des Fluges kostenlos ansehen können.
Mit „Delta Sync“ geht die Fluggesellschaft eigene Wege bei der Zusammenarbeit mit Content-Anbietern – unabhängig von den herkömmlichen Lieferanten für Bordunterhaltung. Delta hat zudem Vereinbarungen mit Partnern wie Paramount+, YouTube und Crunchyroll geschlossen.
Ein Großteil des „Delta Sync“-Erlebnisses läuft über das WLAN-Portal der Fluggesellschaft; genau dieser Punkt erwies sich jedoch als Knackpunkt bei den Gesprächen mit Elon Musks Unternehmen Starlink über ultraschnelles Internet an Bord.
Während Delta an seinem sorgfältig kuratierten „Delta Sync“-WLAN-Portal festhalten wollte, machte Starlink den Dienst Berichten zufolge davon abhängig, dass sich Passagiere über ein „One-Click-Portal“ einloggen können. Letztlich war Delta offenbar nicht zu Zugeständnissen bereit, sodass die Verhandlungen scheiterten. Daraufhin sah sich Delta gezwungen, auf Amazon Leo zu setzen – einen künftigen Konkurrenten von Starlink, der jedoch noch viele weiterer Satelliten in die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) bringen muss, bevor das System einsatzbereit ist.
Delta wird sich bis mindestens Mitte 2027 gedulden müssen, ehe die Installation von Amazon Leo in der Flotte beginnen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird United die Einführung von Starlink in der gesamten Flotte bereits abgeschlossen haben, und auch Alaska Airlines sowie Southwest werden mit der Starlink-Implementierung schon weit fortgeschritten sein. Selbst Delta’s scharfer Konkurrent American Airlines wird dann bereits mit der Installation von Starlink in rund 500 Airbus-Schmalrumpfflugzeugen begonnen haben. Quelle: Delta Air Lines / CM
Ab sofort stattet die Deutsche Bahn (DB) auch ihre Mitarbeitenden von DB Fernverkehr schrittweise mit Bodycams aus. Im ersten Schritt umfasst dies über 2.000 Kolleginnen und Kollegen im Zugbegleitdienst, in der Bordgastronomie und in den DB Lounges am Empfang. Die Nutzung bleibt freiwillig.
Michael Peterson, DB Vorstand Personenfernverkehr: „Reisen im Fernverkehr sind sicher. Damit sich Reisende und Mitarbeitende auch weiterhin gut begleitet und sicher in unseren Zügen fühlen, führen wir Bodycams als einen weiteren Sicherheitsbaustein ein.“
Die DB setzt künftig Bodycams auch im Fernverkehr ein. Foto: DB
Manfred Scholze, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats DB Fernverkehr: „Wenn Kolleginnen und Kollegen sagen, dass sie sich mit der Bodycam sicherer fühlen, dann ist das ein wichtiges Signal. Deshalb tragen wir die Einführung von Bodycams im DB Fernverkehr mit.“
Bevor die Bodycams als technisches Hilfsmittel zum Einsatz kommen, absolvieren die Mitarbeitenden der DB eine umfassende Schulung rund um Einsatzbedingungen, Rechtsgrundlagen, Kennzeichnungspflichten sowie praktische Bedienung und Umgang mit der Bodycam.
Bodycams haben eine präventive Wirkung und dienen der Abwehr und Reduktion von Gewalttaten, die bei der Deutschen Bahn immer mehr überhand nehmen. Sie dienen für den Fall der Fälle auch der Beweissicherung. Besonders dann, wenn eine vorherige Deeskalation an Bord nicht erfolgreich war, stellen sie einen zusätzlichen Sicherheitsbaustein dar.
Die Einführung von Bodycams ist Ergebnis des „Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene“, den die DB gemeinsam mit Bund, Ländern, Gewerkschaften und Verkehrsbranche beschlossen hat. Seit Jahren steigt die Anzahl der Angriffe auf Bahn-Mitarbeitende. Tragischer Höhepunkt war der brutale und tödliche Angriff auf den 36-jährigen DB-Zugbegleiter Serkan Çalar am 02. Februar2026 im Regionalexpress (RE 4131) von Landstuhl in Fahrtrichtung Homburg in Rheinland-Pfalz. Der Täter, ein 26-jähriger Grieche, schlug dem Familienvater bei der Ticketkontrolle mehrfach brutal gegen den Kopf. Das Opfer erlitt eine Hirnblutung und starb zwei Tage später im Krankenhaus. Beim Prozessauftakt im Landgericht Zweibrücken im Juni 2026 räumte der angeklagte 26-jährige Grieche die tödlichen Schläge auf den Zugbegleiter ein und bat um Verzeihung. Den Vorwurf der Verhöhnung im Gericht gibt es nicht; vielmehr entschuldigte sich der Täter, und die Angehörigen reagierten entsetzt auf das gezeigte Tatvideo. Quelle: DB / CM
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg dasVergabe-Verfahren „S-Bahn S-Bahn Nürnberg 2031+“ im Umfang von 8,3 Mio. Zugkilometer pro Jahr gestartet. Im Rahmen des europaweit offenen Vergabeverfahrens wird nun jenes Unternehmen gesucht, das zukünftig von Dezember 2030 bis Dezember 2044 die S-Bahn-Linien im Großraum Nürnberg betreibt. Der Zuschlag wird voraussichtlich in Q1 2027 erfolgen.
Die BEG führt die Ausschreibung federführend durch, weil die Leistungen überwiegend in Bayern erbracht werden sollen. Es handelt sich um die erste Ausschreibung bei der Nürnberger S-Bahn gemeinsam mit Baden-Württemberg, da die Verlängerung des Netzes ins Nachbarland nach Crailsheim ab Ende 2024 noch im laufenden Vertrag realisiert worden ist. Aktuell ist die DB Regio das mit den Leistungen beauftragte Eisenbahnverkehrsunternehmen.
S-Bahn-Netz Nürnberg 2031. Grafik: BEG
„Die Nürnberger S-Bahn ist ein wichtiger Pfeiler im bayerischen Bahnverkehr. Die Nachfrage dort ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen auf zuletzt 518 Mio. Personenkilometer im Jahr 2025. Wir wollen diese Erfolgsgeschichte auch im nächsten und übernächsten Jahrzehnt fortschreiben und machen bei der Ausschreibung trotz knapper Kassen und Unsicherheiten bei der Bundesfinanzierung keine Abstriche. Wichtig für die Kontinuität dieses Angebots wird angesichts der vielen attraktiven Fernverkehrstraßen im Knoten Nürnberg aber auch sein, dass die Bundespolitik die Weichen so stellt, dass wir künftig auch für die S-Bahnen die nötigen Trassen bekommen werden“, betont Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der BEG ist.
„Das Angebot der S-Bahn Nürnberg bewegt sich auf einem insgesamt hohen Niveau, speziell nach den jüngsten Verbesserungen“, sagt Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der BEG. „Dazu zählen die Einführung des 20-Minuten-Takts zwischen Nürnberg und Erlangen und die Verlängerung der S4 nach Crailsheim. Unser Verkehrsangebot deckt die Fahrgastnachfrage gut ab, und es besteht noch ein ausreichender Kapazitätspuffer für weiteres Fahrgastwachstum, auch durch die längeren Züge am Wochenende, die wir ab Ende 2030 bestellen. Wo es aktuell in der Hauptverkehrszeit voll wird in den Nürnberger S-Bahnen, macht es in der Regel die Infrastruktur unmöglich, das Angebot aufzustocken – zum Beispiel zwischen Nürnberg und Fürth, wo für die S-Bahn leider nur ein Gleis zur Verfügung steht.“
Der Umfang der ausgeschriebenen Verkehrsleistungen, von denen mit jährlich 0,1 Mio. Zugkilometer etwas mehr als 1 % in Baden-Württemberg anfällt, entspricht ungefähr dem heutigen Niveau. Auch das aktuelle Fahrplankonzept bleibt in weiten Teilen dasselbe, mit kleineren Anpassungen. So sollen bei der S4 ab Ende 2030 etwas mehr Fahrten im Abschnitt Ansbach – Crailsheim bestellt werden als heute. Daneben gibt es auch Verbesserungen bei den Kapazitäten: Künftig werden viele S-Bahnen auch von Freitagabend bis Sonntagabend mit zwei Zugteilen unterwegs sein, wie dies heute bereits von Montag bis Freitag tagsüber der Fall ist. Zugelassen sind bei den Angeboten sowohl Gebrauchtfahrzeuge ab Baujahr 2010 als auch Neufahrzeuge. Aufgrund der bestehenden Kapitaldienstgarantie des Freistaats verpflichtet die BEG den künftigen Betreiber zudem zur weiteren Nutzung von 27 Alstom-Fahrzeugen des Typs Coradia Continental aus dem aktuellen Verkehrsvertrag.
Die S5 Nürnberg Hbf – Allersberg über die Schnellfahrstrecke Nürnberg – Ingolstadt wird künftig nur noch in der Hauptverkehrszeit verkehren. Grund dafür ist, dass der RE 1 Nürnberg – Ingolstadt – München ab Ende 2028 stündlich fahren wird und nicht mehr nur alle zwei Stunden. In der Hauptverkehrszeit verdichtet sich auf diesem Abschnitt das Verkehrsangebot gegenüber heute: Durch die Kombination aus stündlicher S5 und stündlichem RE 1 ergeben sich dann halbstündliche Fahrtmöglichkeiten zwischen Nürnberg und Allersberg. Quelle: BEG / CM
Der europäische Hotelkonzern Accor und der in China ansässige Hotelriese H World Group verknüpfen ihre Treueprogramme und Direktbuchungsplattformen in China, Europa und dem Nahen Osten.
Die langfristige Allianz führt die mehr als 310 Mio. Mitglieder von H Rewards und die fast 120 Mio. Mitglieder von ALL Accor zusammen. Dies ermöglicht ihnen über Direktbuchungskanäle den Zugriff auf insgesamt 2 Mio. Zimmer weltweit sowie eine gegenseitige Statusanerkennung, Mitgliedertarife, Punkte und Vorteile auf Hotelebene.
Die Partnerschaft soll schrittweise in diesem Jahr (2026) umgesetzt werden. Laut einer gemeinsamen Mitteilung werden die Programme weiterhin unabhängig voneinander betrieben, wobei jede Plattform ihre eigene Identität und ihr jeweiliges Leistungsversprechen beibehält.
Die beiden Hotelunternehmen hatten bereits 2014 eine Allianz geschlossen; 2016 übernahm H World die Rolle des Master-Franchisenehmers für die Marken Mercure, Ibis und Ibis Styles in der Region Greater China sowie die des Partners für die gemeinsame Entwicklung von Grand-Mercure- und Novotel-Hotels. Quelle: CM
Die gesamte Flugnachfrage im Mai 2026 – gemessen in verkauften Passagierkilometern – ging im Jahresvergleich um 2,2 % zurück. Dies teilte die International Air Transport Association (IATA) mit und nannte den Nahost-Konflikt als wesentlichen Grund für den Rückgang, der nun bereits den dritten Monat in Folge anhält.
Selbst unter Ausklammerung des Nahen Ostens stieg die Nachfrage im Vergleich zum Mai 2025 nur um 0,7 %. Die Gesamtkapazität im Mai – gemessen in angebotenen Sitzplatzkilometern – sank im Jahresvergleich um 2,3 %. Die Auslastung stieg gegenüber Mai 2025 um 0,1 Prozentpunkte auf 83,5 %, laut IATA ein Rekordwert für einen Monat Mai.
Die internationale Nachfrage sank im Mai im Jahresvergleich um 1,6 %. Ohne Berücksichtigung des Nahen Ostens stieg die Nachfrage hingegen um 3,1 %, so die IATA. Die internationale Kapazität verringerte sich in diesem Zeitraum um 2,4 %, während die Auslastung bei 83,7 % lag – ein Anstieg um 0,7 Prozentpunkte.
Auch die Inlandsnachfrage ging im Mai zurück, und zwar um 3,1 % im Jahresvergleich. Die Kapazität sank um 2,1 %, während die Auslastung im Inlandsverkehr 83 % betrug – ein Rückgang um 0,8 Prozentpunkte gegenüber Mai 2025.
„Die Nachfrage im Mai erwies sich angesichts der hohen Treibstoffpreise und Flugtarife als weitgehend robust“, erklärte IATA-Noch-Generaldirektor Willie Walsh. „Während der jüngste starke Rückgang der Ölpreise eine erfreuliche Entwicklung darstellt, dürften die durch den Krieg verursachten Herausforderungen noch einige Zeit fortbestehen.“ Quelle: IATA / CM