Aus-Ex-US-Konsulat in Hamburg wird ein Luxushotel

In Hamburg baut die Derag-Gruppe das ehemalige US-Konsulat, ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz aufwendig zu einem Luxushotel um. Das „The Jefferson“ soll künftig 81 Zimmer und Suiten bieten. Der Umbau an der Hamburger Alster schreitet voran. 

Die DERAG Unternehmensgruppe (Deutsche Realbesitz AG) mit Sitz in München ist ein diversifiziertes Immobilien-, Hotel- und Medienunternehmen. Der Münchner Unternehmer Max Schlereth, Geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter der Derag Unternehmens-Gruppe, hat für seine Derag-Gruppe Hamburgs ehemaliges US-Konsulat Anfang 2024 gekauft, das ‚Kleine Weiße Haus‘ an der Alster. Er soll dafür 17 Mio. Euro auf den Tisch des Hauses gelegt haben. Die historische Gebäudeperle soll in ein Hoteljuwel namens ‚Living Hotel The Jefferson‘ umgewidmet werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Denkmalschutzamt und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten soll auch die Vergangenheit des Gebäudes sichtbar werden. Das legendäre Haus  war in den Jahren 1882 / 83 nach den Plänen des Hamburger Architekten Martin Haller errichtet worden. Nun wird  die majestätische Bausubstanz der Villa als Luxus-Boutique-Hotel interpretiert.  

Vor der Nutzung als US-Konsulat war das Gebäude der Hauptsitz der NSDAP in Hamburg. Eine Gedenkstätte für NS-Opfer, ein digitaler Rundgang zur Geschichte und das Restaurant sollen nicht nur für Hotel-Gäste zugänglich sein.

Anwohner hatten im Vorfeld gegen das Hotel-Projekt protestiert, da sie einen Anstieg von Lärm, Verkehr und Müll befürchteten. Quelle: NDR / CM

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