Wie die US-Airline JetBlue meldet, sind die neuen First-Class-Sitze von JetBlue ab sofort für Flüge ab 08. Dezember buchbar.
Die ersten Flüge mit „BlueFirst“-Sitzen finden auf der Strecke zwischen Boston und Fort Lauderdale (Florida) statt. Laut JetBlue sind Buchungen zudem für ausgewählte Flüge auf mehr als 30 weiteren Routen möglich – darunter Verbindungen zwischen Fort Lauderdale und dem New Yorks Flughafen LaGuardia sowie zwischen dem John F. Kennedy International Airport in New York und Liberia (Costa Rica).
JetBlue führt die First Clas ein. Foto: JetBlue
„BlueFirst“ wird in Flugzeugen eingeführt, die nicht über das „Mint“-Business-Class-Produkt der Airline verfügen – ein Angebot, das auf längeren Strecken bereitsteht.
Die Fluggesellschaft hatte bereits angekündigt, im Dezember 2024 eine First-Class-Kabine einzuführen, und im vergangenen Monat Details zu deren Ausstattung bekannt gegeben. Quelle: JetBlue / CM
Marriott International hat für einige Großkunden eine Überprüfung von Firmenrabattcodes (Corporate Codes) bei Online-Direktbuchungen über die Website von Marriott oder die Bonvoy-App eingeführt.
Laut Travel-Managern überprüfen einzelne Hotels nicht immer, ob Reisende, die einen Firmenrabattcode nutzen, tatsächlich bei dem betreffenden Unternehmen beschäftigt sind. Dies ermöglicht es versierten bzw. „schlauen“ Reisenden, Rabatte in Anspruch zu nehmen, auf die sie eigentlich keinen Anspruch haben.
„Hotels rechnen bereits damit, dass diese irgendwie Codes nach außen dringen“, schrieb der Reddit-Nutzer u/dannyinternet auf seiner Website „GoCostGo“. Die Seite gibt nicht nur Tipps zur Nutzung von Firmenrabattcodes, sondern pflegt auch eine aktuelle Datenbank mit Codes für verschiedene Hotelketten. „Eine vollständige Unterbindung der Nutzung würde mehr Personalaufwand, langsamere Check-in-Prozesse und mehr Reibungsverluste bedeuten“, heißt es dort.
Der US-Hotelkonzern Marriott wehrt sich gegen den Missbrauch von Firmenraten. Foto: Marriott
Besonders anfällig für Missbrauch sind die dreistelligen Rabattcodes von Marriott, da sie leicht erraten werden können.
Der neue Verifizierungsprozess von Marriott – „Corporate Qualified Rate Validation“ (kurz: Corporate QRV) – verlangt von Nutzern, die einen Firmenrabattcode direkt auf der Marriott-Website oder über die Bonvoy-App anwenden möchten, die Eingabe ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse. Anschließend muss der Buchungsversuch per E-Mail bestätigt werden. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, ähnlich dem Verfahren, das man beispielsweise bei der Anmeldung für E-Mail- oder Bankkonten kennt.
Auf einer Seite im „Bonvoy“-Hilfe-Center von Marriott wird erläutert, dass die geschäftliche E-Mail-Adresse nicht zwingend mit der E-Mail-Adresse übereinstimmen muss, die für das Marriott-Bonvoy-Konto hinterlegt ist; für die Nutzung des „Corporate QRV“ (eines firmenbezogenen Verifizierungscodes) ist jedoch eine geschäftliche E-Mail-Adresse erforderlich. Zudem muss die Firmenzugehörigkeit nach der ersten Verifizierung nicht bei jeder Buchung erneut bestätigt werden.
Marriott bestätigte diesen Schritt gegenüber BTN. „Indem wir die Berechtigung vorab prüfen, möchten wir sicherstellen, dass Zimmer für unsere wichtigsten Firmenkunden, mit denen spezielle Raten vereinbart wurden, auch tatsächlich verfügbar bleiben“, erklärte ein Sprecher von Marriott.
„Ich bin ‚Lifetime Platinum‘-Mitglied und habe in den letzten 15 Jahren häufig Firmen-Codes genutzt“, schrieb ein Reddit-Nutzer in einem vor einer Woche veröffentlichten Beitrag. „Seit letzter Woche verlangt Marriott eine geschäftliche E-Mail-Adresse, an die ein Verifizierungscode gesendet wird. Damit dürfte der Spaß wohl vorbei sein.“
Wie im „Bonvoy“-Hilfe-Center angegeben, sind Reservierungen, die vor der Aktivierung des „Corporate QRV“ für ein Unternehmen getätigt wurden, von dieser Regelung nicht betroffen. Quellle: BTN / CM
Deutschland und Frankreich wollen weiterhin umwelt- und klimaschädliche Verbrennerautos auf ihren Straßen zulassen. Lange hatte sich Frankreichs Präsident Emanuel Macron dagegen gesperrt. Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) stellte sich quer. Schon im Dezember 2025 hatte die EU-Kommission auf Druck Deutschlands vorgeschlagen, auch nach 2035 in der EU Autos mit Verbrennungsmotor neu zuzulassen – eine Abkehr vom eigentlich ausgehandelten Verbrenner-Aus.
Frankreich hatte bisher eine Gruppe aus sieben EU-Staaten angeführt, die sich gegen eine starke Aufweichung stellen. Die sieben Staaten hatten gemeinsam die nötigen Stimmen, um eine Entscheidung zu blockieren. Mit der deutsch-französischen Einigung ist der Weg nun aber frei.Deutschland und Frankreich forcieren nun gemeinsam die Aufweichung des für 2035 geplanten faktischen Verbots für Verbrenner-Neuwagen. U.a. geht es dabei auch um den Erhalt von hunderttausenden Arbeitsplätzen, insbesondere auch von Motorenentwicklern. Letztere braucht man beim Elektroauto nicht mehr.
Nach dem deutsch-französischen Plan soll das CO2-Reduktionsziel für Neuwagen von bisher 100 auf 90 % sinken, ohne dass weitere Ausgleichsmaßnahmen erforderlich wären. Das abgeschwächte Ziel kommt den Wünschen der deutschen Automobilhersteller entgegen, die die E-Mobilität komplett verschlafen hatten und weiterhin auf Sauriertechnologie setzen, wohl wissend, dass sie den Klimazielen einen Bärendienst erweisen. Aber Geschäft geht vor Moral, bei den Politikern wie auch bei der Automobilindustrie. Beide Regierungen sprechen von einem „ehrgeizigen europäischen Dekarbonisierungspfad mit der nötigen regulatorischen Flexibilität, um unterschiedlichen Marktgegebenheiten und Technologieoffenheit Rechnung zu tragen“.
Deutschland und Frankreich wollen zudem die von der Kommission ebenfalls vorgeschlagenen Quoten für die Elektrifizierung von Unternehmensflotten in ein unverbindliches Ziel umwandeln.Quelle: Bundesregierung / EU / CM
Auch am Flughafen Zürich wird das Kerosin knapp. Dies hat das Schweizer Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) bekanntgegeben, kurz nachdem publik wurde, dass sich auch am Flughafen Frankfurt ein Kerosinmangel anbahnt. Die Unterversorgung in Zürich geht auf die massiven Ausfälle und Verspätungen im internationalen Güterverkehr zurück, insbesondere aus Deutschland.
Aufgrund des Niedrigwasser auf dem Rhein wurden zahlreiche Güter bereits auf die ohnehin überlastete Schiene verlagert. „Die verfügbaren Kwerosin-Bestände am Flughafen Zürich reichen ohne zusätzliche Maßnahmen nicht aus, um die ausfallenden Lieferungen zu überbrücken“, heißt es in der Mtteilung des BWL. Um die Situation zu stabilisieren, hat der Bund begrenzte Bezüge aus den so genannten Pflichtlagern bewilligt: Vom 15. Oktober bis einschlißslich 01. November 2026 können bis zu 30 Mio. Liter Kerosin bezogen werden. Dies entspricht rund 6,5 % der aktuell vorhandenen Pflichtlagermeng.
Wie in Frankfurt wird auch in Zürich Flugbenzin knapp. Foto: Flughafen Züriche.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Schweizer Bund zu dieser Lösung greift. Bereits im Sommer 2022 führten Transportprobleme auf dem Rhein und im Schienennetz zu Engpässen. Im darauffolgenden Winter verschärften Streiks in französischen Raffinerien die Situation. Als Reaktion darauf gab der Bund u.a. Pflichtlagerbestände für die Versorgung des Flughafens Genf frei.
Bei der Swiss sind die Auswirkungen des Engpasses bislang nicht spürbar, alle Flüge können wie geplant durchgeführt werden. Die Betankung der Flugzeuge am Flughafen Zürich war und ist jederzeit uneingeschränkt möglich, wird en Sprecher der Swiss zitiert. Die Versorgung am Flughafen erfolgt durch sogenannte Durchsetzer, wie Socar, BP oder Shell. Diese unterliegen direkten Liefervereinbarungen mit den Fluggesellschaften.
Aufgrund eingeschränkter Pipeline-Kapazitäten und des tiefen Rheinpegels ist auch am Flughafen Frankfurt die Kerosinversorgung nicht mehr gesichert. Um dem Versorgungsengpass entgegenzuwirken, setzt die Lufthansa auf sogenanntes „Tankering“. Piloten sind dabei angewiesen, auf den Flug nach Frankfurt an ausländischen Airports mehr Kerosin als nötig zu tanken. Diese Anweisung betrifft auch die Swiss-Flüge: Von Zürich und Genf nach Frankfurt wird bis auf Weiteres so viel getankt, dass auch der Rückflug ohne Nachschub absolviert werden kann. Quelle: SWISS / CM
Die Barrierefreiheit im Schienenverkehr hat Fortschritte gemacht. Gleichzeitig bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen für viele Fahrgäste. Dies ist das Fazit nach der InnoTrans 2026 in Berlin, so Klaus Honold, Bundesvorstand für barrierefreie Mobilität beim Deutschen Bahnkundenverband DBV.
Die internationale Fachmesse zeigte, dass Barrierefreiheit bei Entwicklungen im Personenschienenverkehr zunehmend berücksichtigt und mitgedacht wird. Dies etwa bei der räumlichen Gestaltung von Fahrzeugen und technischer Systeme wie Buchungs- und Informationssysteme für Fahrgäste.
„Die Entwicklung geht grundsätzlich in die richtige Richtung. Auf der InnoTrans wurde sichtbar, welche technischen Möglichkeiten heute bereits bestehen. Gleichzeitig darf der Blick nicht nur auf neue und innovative Produkte gerichtet werden. Entscheidend ist, wie barrierefrei die gesamte Reisekette im Alltag tatsächlich ist“, erklärt Klaus Honold.
Für eine barrierefreie Reise reichen neue Fahrzeuge und innovative digitale Systeme allein nicht aus. Auch die Infrastruktur darum herum muss ohne unnötige Barrieren sein. Hier bestehen nach wie vor erhebliche Lücken. Erschwerte Zugänge, fehlende Rampen, defekte Aufzüge, unzureichende Fahrgastinformationen. Auch führen bundesweit unterschiedliche Bahnsteighöhen zu erheblichen Erschwernissen in der Reisekette. Dies bedeutet, dass viele Menschen nicht selbstständig ohne fremde Hilfe mit dem Zug reisen können.
Barrierefreiheit muss deshalb sowohl digital als auch analog ganzheitlich und bei Entwicklung und Planung von Anfang an mitgedacht werden. Auch persönliche Unterstützung muss erhalten bleiben, zeitnah und unkompliziert abrufbar sein, wenn technische oder bauliche Barrieren nicht zu vermeiden sind.
Zu fordern ist daher:
1. Barrierefreiheit, analog wie digital im bestehenden wie zukünftig geplanten Schienenverkehr weiter konsequent und zielgerichtet zu fördern und voranzubringen.
2. Zuverlässig funktionierende Infrastruktur, Aufzüge und Zugangshilfen, insbesondere deren regelmäßige Wartung.
3. Verständliche und durchgängige Fahrgastinformationen in Echtzeit, akustisch wie visuell sowie auch für Menschen mit kognitiven Bedarfen verständlich durch flächendeckende Umsetzung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG), Übergangsfristen sind im Interesse der Fahrgäste zu vermeiden.
4. Eine verlässliche, zeitnahe und unkomplizierte personelle Unterstützung für Fahrgäste bei unvermeidbaren Barrieren wie sie im Flugverkehr seit Jahren üblich ist.
5. Personal zielgerichtet und nachhaltig sensibilisieren und weiterbilden
„Die InnoTrans hat gezeigt, was technisch möglich ist. Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass diese Möglichkeiten auch im Alltag der Fahrgäste ankommen. Barrierefreiheit darf kein Zukunftsversprechen bleiben, sondern muss für immer mehr Menschen heute selbstverständlich erfahrbar sein“, so Honold abschließend.
Der Bundesvorstand für barrierefreie Mobilität vertritt beim Deutschen Bahnkundenverband (DBV)insbesondere die Interessen von Menschen mit Behinderungen und anderen mobilitätseingeschränkten Fahrgästen. Quelle: DBV / CM
Banedanmark ist voll und ganz mit der Elektrifizierung des dänischen Schienennetzes beschäftigt,. Nun ist der Bau der Oberleitungsanlagen auf der Eisenbahnbrücke über den Limfjord angelaufen. Die Arbeiten werden bis 2027 fortgesetzt, wobei die Brücke Dänemarks erste elektrifizierte Klappbrücke sein wird.
Die Elektrifizierung der Eisenbahnbrücke über den Limfjord ist eines der wenigen fehlenden Puzzleteile, bevor Elektrozüge auf der jütländischen Hauptstrecke von Fredericia bis zum Flughafen Aalborg verkehren können. Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Brücke begannen in Woche 38, und in den folgenden Wochen werden auf der Brücke Oberleitungsmasten, Fahrstromschienen und Fahrleitungen installiert. Abgeschlossen wird die Elektrifizierung 2027.
Die Eisenbahnbrücke über den Limfjord, die Aalborg und Nørresundby verbindet, ist 403 Meter lang und besteht aus neun Brückenfeldern, die als Stahlfachwerkträger aufgebaut sind. Das mittlere der neun Brückenfelder lässt sich für den Schiffsverkehr öffnen. Die Elektrifizierung einer Brückenklappe erforderte eine ganz besondere Lösung. Die Konstruktion besteht aus drei Fahrstrommasten, die auf beweglichen Schienen montiert werden, sodass sie sich an die Brücke anschmiegen, wenn sich die Brückenklappe hebt.
Die Elektrifizierung der Eisenbahnbrücke über den Limfjord ist eines der wenigen fehlenden Puzzleteile,. Foto: Banedanmark
„Die Arbeiten sind komplex, da die Brücke alt ist und wir so etwas noch nie zuvor gemacht haben. Der spannendste Moment wird sein, wenn wir das Gegengewicht der Brückenklappe zusätzlich beschweren müssen. Da sich das Gewicht der Brückenklappe erhöht, wenn die Fahrstromanlage in Betrieb genommen wird, muss das Gegengewicht der Brückenklappe um fast 25 Tonnen erhöht werden, damit die Brücke im Gleichgewicht ist und sich die Brückenklappe mühelos auf- und abbewegen kann“, sagt Martin Løgstrup, Projektleiter bei Banedanmark.
Die Planung der Fahrstromanlage war ein langer und schwieriger Prozess, da es sich um die erste ihrer Art in Dänemark handelt. Daher haben sich Banedanmark und die Auftragnehmer von Banedanmark in Deutschland inspirieren lassen, um zu dem endgültigen Entwurf zu gelangen.
„Es ist eine echte ingenieurtechnische Meisterleistung, dass die Elektrifizierung der Brücke überhaupt möglich ist. Es hat mehrere Jahre gedauert, bis wir genau das richtige Design gefunden hatten, das das Alter der Brücke, ihre Konstruktion, ihre Tragfähigkeit und nicht zuletzt die Klappe berücksichtigt, die sich öffnen und schließen lassen muss. Abgesehen davon, dass es sich um die erste elektrifizierte Klappbrücke in Dänemark handelt, sind dies wohl auch die schwierigsten Meter überhaupt bei der Elektrifizierung des Schienennetzes“, sagt Lars La Cour, Leiter der Konstruktionsabteilung bei Banedanmark.
Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Brücke werden in den Wochen 38 bis 41 nachts durchgeführt. In diesen Wochen ist die Brücke von 20 Uhr bis 5 Uhr für den Zug- und Fußgängerverkehr gesperrt.
• Die Eisenbahnbrücke über den Limfjord ist 403 Meter lang und verbindet Aalborg mit Nørresundby über eine eingleisige Eisenbahnstrecke.
• Die Eisenbahnbrücke wurde ursprünglich 1928 für den Einsatz in Frederikssund gebaut. Als diese Eisenbahnstrecke stillgelegt wurde, entschied man sich, die gesamte Brückenkonstruktion nach Aalborg zu verlegen. Dort wurde sie auf neuen Brückenpfeilern wieder aufgebaut und 1938 in Betrieb genommen.
• Im Jahr 2017 wurde an der Eisenbahnbrücke eine Fußgänger- und Fahrradbrücke angebaut.
• Im Jahr 2025 gab es über das Jahr verteilt etwa 3.000 Öffnungen der Eisenbahnbrücke. Im Zeitraum vom 01. Mai bis zum 30. September finden die meisten Öffnungen statt.
• An einem normalen Werktag fahren etwa 130 Züge über die Brück. Quelle: Banedanmark / CM
Mercedes‑Benz und NVIDIA wollen ihre strategische Partnerschaft ausbauen, um gemeinsam die nächste Generation automatisierter Fahrsysteme voranzutreiben. Die Zusammenarbeit verbindet die Kompetenz von Mercedes‑Benz in Fahrzeugentwicklung und -sicherheit sowie das Betriebssystem MB.OS mit den Computing- und KI-Technologien von NVIDIA.
Das Mercedes‑Benz Betriebssystem MB.OS unterstützt neue Fahrfunktionen sowie Over-the-Air-Updates und arbeitet dabei mit der NVIDIA Hyperion In-Vehicle-Computing- und Sensorarchitektur zusammen. Der NVIDIA Alpamayo Stack stellt eine Full-Stack-Fahrsoftware mit KI-basierten Reasoning-Fähigkeiten bereit und unterstützt damit u.a. urbane Point-to-Point-Assistenz, aktive Sicherheit und automatisiertes Parken. NVIDIA Halos ergänzt die Sicherheitssysteme von Mercedes‑Benz u.a. durch einen zweiten Safety Stack, der Redundanz und zusätzliche Sicherheitsmechanismen bietet. Gemeinsam unterstützen diese Technologien erweiterte Fahrassistenzsysteme sowie die Entwicklung künftiger SAE-Level 4 Technologien, einschließlich Robolimousinen.
Über das automatisierte Fahren hinaus setzt Mercedes‑Benz NVIDIA Technologien auch für Simulationen in der Fahrzeugentwicklung sowie innerhalb von MO360, dem digitalen Produktionsökosystem von Mercedes‑Benz, ein. Das Spektrum reicht von der virtuellen Planung bis hin zu KI-basierten Anwendungen. Die beiden Partner arbeiten daran, Effizienz, Flexibilität und Qualität im globalen Produktionsnetzwerk weiter zu steigern. Quelle: MB / CM
Tesla’s Model Y hat im September 2026 laut KBA-Zahlen mit 8.038 Einheiten den VW Golf (6.580 Einheiten) von der Spitze der deutschen Neuzulassungsstatistik verdrängt.
Tesla schwimmt aktuel europaweit auf einer Erfolgswelle. U.a. kommt das Model 3 unglaublich gut an. In Deutschland kam die Elektrolimousine dem KBA zufolge auf Platz 6 bei den Neuzulassungen. Damtt führt das US-E-Mobil deutschlandweit die Mittelklasse an.
Insgesamt wurden im September 2026 deutschlandweit 12.552 neue Tesla-Fahrzeuge zugelassen. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 268,7%. In 2024/25 hatten viele deutsche interessierte Automobilkäufer Tesla abgestraft, als Elon Musk sich als Teil der US-Regierung für Donald Trump stark gemacht hatte und u.a. für die AfD warb. Das scheint nun alles vergessen zu sein, zumal sich die Elektromarke nach schwierigen Monaten eindrucksvoll zurückmeldet. Quelle: KBA / CM
Die Neuzulassungen vonHybrid-Fahrzeugen ohne Stecker stiegen in den ersten neun Monaten 2026 um 4,9 %. 632.695 Neuzulassungen entsprechen einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 28,5 %. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Hybriden lag in dieser Zeit bei 42,7 %.
Im September wurden etwa 2,4 % mehr Hybrid-Fahrzeuge ohne Stecker neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Einen guten Anteil daran hatte Toyota. Laut Florian Kreß, Produktmanager für den Yaris Cross, ist das Segment der HEV in Deutschland stabil bei 13 %. Seiner Ansicht nach könnte das Segment der Vollhybride sogar noch etwas steigen; seinen Anteil dazu leisten kann der runderneuerte Yaris Cross. Von diesem Modell erwartet der Kölner Importeur jährliche Verkäufe von ca. 14.000 Einheiten. Die meisten Order solen von der Ausstattungslinie „Lounge“ kommen.
Generell haben die Experten rund um den Yaris Cross das kompakte SUV in allen Bereichen verbessert. In seinem ersten Verkaufsjahr wurde das Modell mit dem Titel „World Urban Car of the Year 2022“ ausgezeichnet. Seitdem hat sich der Yaris Cross das kleine hybridisierte SUV zum meistverkauften Toyota Modell in Europa entwickelt. Allein 2023 wurden europaweit rund 200.000 Einheiten verkauft. Auch in Deutschland zählt das City-SUV zu den Topsellern der Marke.
Der neue Yaris Cross läuft bei Toyota Motor Manufacturing France vom Band. Er soll den Erfolg des Vorgängers fortsetzen. Bestellbar ist der Wagen schon. Das Basismodell Pure ist ab 27.640 Euro nach Liste zu haben, das Topmodell GR Sport wird ab 37.740 Euro angeboten. Die Frage ist natürlich, warum die Japaner dem aktuellen Trend folgend das kleine Urban Car nicht gleich vollelektrisch anbieten. Immerhin drängen vor allem chinesische Marken aber auch ein deutsches Triumvirat mit neuen batterieelektrischen kleinen Fahrzeugen auf den Markt. Aktuell werden deutschlandweit schon mehr als 1/3 aller Neuwagen als BEV zugelassen.
Toyota hat nicht nur Power, Performance und Auswahlmöglichkeiten beim Hybridantrieb des Updates verbessert und den Umfang der aktiven Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme erweitert, sondern den Yaris Cross auch in digitaler Hinsicht umfassend aufgewertet. Dazu gehören ein individuell anpassbares Instrumenten-Display sowie ein leistungsfähigeres Multimediasystem mit bequemer und stabiler Konnektivität bei nutzerfreundlicher Bedienbarkeit.
Kunden haben die Wahl unter zwei Leistungsstufen. Neben der bewährten Hybridversion mit 116 PS gibt es den Wagen auch mit 130 PS Systemleistung und einem höheren maximalen Drehmoment . Zusätzlich lässt sich zwischen Vorderrad- und intelligentem Allradantrieb wählen. Im neuen Hybrid 130 kommt ein größerer und leistungsfähigerer Elektromotor-Generator zum Einsatz. In Verbindung mit der überarbeiteten Software der Steuereinheit (PCU) steigt die Gesamtleistung des 1,5-Liter-Systems um 12 % von 85 kW/116 PS auf 97 kW/130 PS. Auch das Drehmoment legt über das gesamte Drehzahlband deutlich zu um 30 % von 141 Nm auf 185 Nm. Das soll zu einer spürbar druckvolleren Beschleunigung führen, die freilich unserer Erfahrung nah wenig berauschend ist. Zudem wirkt das 1,5l-Aggregat vor allem beim Gas geben immer etwas angestrengt.
Die weiterentwickelte Hybridtechnologie unterstützt die Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeugs in Abhängigkeit von der Straßenneigung. Dadurch muss der Fahrer bei Bergauffahrten weniger Gas geben und kann sich gleichzeitig auf eine Bergabfahrhilfe verlassen, die das Fahrzeug bei Bergabfahrten automatisch verlangsamt, wenn der Fahrer
den Fuß vom Gaspedal nimmt. Predictive Efficient Drive nutzt das erlernte Verhalten des Fahrers und die Daten des cloudbasierten Navigationssystems (ausstattungsabhängig), um das Laden und Entladen der Batterie entsprechend den Straßen- und Verkehrsbedingungen zu optimieren. Ein weiteres Element des Predictive Efficient Drive ist die Predictive State of Charge (SOC) Control, die in zwei Szenarien zum Einsatz kommt. Erstens prognostiziert das System anhand von Kartendaten lange Bergabfahrten und reduziert den Ladestand der Batterie im Voraus, so dass beim Bergabfahren mehr Energie zurückgewonnen werden kann. Zweitens überwacht die Staukontrolle (Congestion SOC Control) die Informationen zur Verkehrslage und bewahrt den aktuellen Ladestand der Batterie, wenn sich ein Stau ankündigt. Auf diese Weise kann das Fahrzeug im langsam fließenden Verkehr länger im elektrischen Modus betrieben werden kann, ohne dass der Verbrennungsmotor gestartet werden muss.
Toyota hat Maßnahmen zur Geräusch- und Vibrationsreduzierung umgesetzt, um den Komfort an Bord zu steigern. Zur Verringerung der Windgeräusche werden darüber hinaus bei allen neuen Yaris Cross Modellen eine geräuschabsorbierende Windschutzscheibe sowie dickere Seitenscheiben verwendet.
Neues digitales Benutzererlebnis. Herzstück sind eine individuell anpassbare Instrumentenanzeige für den Fahrer im Sieben- oder12,3“-Format sowie ein schnelleres und leistungsfähigeres Multimediasystem mit einem 9- oder 10,5“ großen Bildschirm. Die digitale Instrumentenanzeige stellt Ziffernblätter, Informationen und Grafiken gestochen scharf dar und ist bei allen Lichtverhältnissen gut ablesbar. Das Erscheinungsbild kann an die persönlichen Vorlieben des Fahrers und seine Stimmung angepasst werden. Zur Wahl stehen die vier Themenfelder Smart, Casual, Sporty und Tough. Außerdem ändert sich die Hintergrundfarbe je nach gewähltem Fahrmodus – Normal, Eco oder Sport.
Eine digitale Geschwindigkeitsanzeige und die Schaltanzeige sind in allen Konfigurationen zentral positioniert. Weitere Informationen befinden sich mittig, links und rechts. Im mittleren Bereich werden die wichtigsten Informationen angezeigt, beispielsweise der Status der Sicherheitssysteme. Links und rechts werden Details zu Fahrdaten, Kraftstoffverbrauch und Audiowiedergabe dargestellt. Über Tasten am Lenkrad kann der Fahrer die Darstellung anpassen. Udem verfügt der Wagen je nach Ausführung über ein Head-up-Display, das dem Fahrer die wichtigsten Fahrinformationen gut lesbar auf die Windschutzscheibe projiziert.
Smart Connect. Das neue Toyota Smart Connect Multimediasystem (ausstattungsabgängig) verfügt über eine intuitivere und schneller ansprechende Benutzeroberfläche und bietet serienmäßig eine cloudbasierte Navigation, die dank Echtzeit-Verkehrsinformationen eine genauere und effizientere Routenplanung ermöglicht. Ein bordeigener Sprachassistent ermöglicht die Steuerung vieler Funktionen per Sprachbefehl und reagiert dabei auf natürlichere Sprache: Auf „Hey Toyota, mir ist kalt“ stellt das System automatisch die Temperatur der Klimaanlage höher.
Smartphones lassen sich kabellos über Apple CarPlay und Android Auto in das Multimediasystem einbinden. Und wie bei den Toyota Safety Sense Systemen können Upgrades und neue Funktionen für das Multimediasystem ganz einfach „over the air“ ohne Werkstattbesuch aufgespielt werden.
Über die MyToyota App lassen sich darüber hinaus weitere Funktionen aus der Ferne steuern: das Ver- und Entriegeln der Türen oder das Aktivieren der Warnblinkanlage, um das Fahrzeug auf einem überfüllten Parkplatz wiederzufinden. Die App ist sowohl mit Apple- als auch mit Android-Geräten kompatibel.
Sicherheit. Serienmäßig an Bord ist die neueste Generation von Toyota Safety Sense. Unter dem Oberbegriff Toyota T-Mate werden die fortschrittlichen Assistenzsysteme gebündelt, die das Autofahren sicherer und einfacher machen und das Parken erleichtern. Die Einstellung der Sicherheits- und Fahrassistenzfunktionen erfolgt ganz einfach über die Lenkradtasten.
Erster Fahreindruck. Der Japaner oder sollen wir sagen der kleine japanische Franzose ist kompakt (Länge unter 4,20 m), leicht und überaus sparsam zu bewegen Ohne Zweifel ist das optisch gelungene SUV solide verarbeitet, wobei im Interieur wohl aus Kostengründen weitgehend harte Kunststoffe verarbeitet sind. Ein gute Schulnote vergeben wir für die sehr ordentliche Ausstattung mit vielen Komfort- und Sicherheitsassistenten. Ein Schnäppchen aber ist der Wagen nicht. Denn auf den Tisch des Hauses muss man für die meist georderte Version deutlich über 30.000 Euro legen. Und, dass man alle zwölf Monate zur Inspektion muss, ist für ein Urban Car wenig schmeichelhaft, kostenträchtig obendrein. Daran ändert auch die anschließende Zwölfmonats-Garantie wenig. Gefallen hat uns der neue Kühlergriff im Wabendesign, die neuen Scheinwerfer, Seitenschweller und schwarze Außenspiegel sowie im Interieur die neuen komfortablen Sitze. Natürlich ist noch viel mehr neue am überarbeiteten Yaris Cross. Überzeugend erschien uns der wirklich niedrige Kraftstoffverbrauch – bei uns waren es nach der ersten Ausfahrt im Großraum Köln über 100 km ca. 4,8 Liter. Als angenehm empfanden wir die erhöhte, übersichtliche SUV-Sitzposition und die Bedienung des Wagens. Weniger lustig aber ist das unter Last viel zu laute CVT-Getriebe. Und ob die Antriebsart auf Dauer passt, lassen wir mal dahingestellt. Für kleinere Fuhrparks wie Serviceunternehmen rechnen sich inzwischen Verbrenner nicht mehr so richtig, auch wenn der Benzinkonsum niedrig ist. Quelle: CM / Toyota
Gerade erst haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron auf eine Aufweichung des Verbrennerverbots geeinigt. Sie wollen der Automobilindustrie damit mehr Zeit geben, sich auf die Produktion von E-Autos umzustellen. Ob sie die bekommen, erscheint aber zweilfelhaft.
Denn die Verbraucher wenden sich deutschlandweit von Verbrennern ab, wie die aktuellsten Daten es Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen. So belief sich der Anteil von rein batterieelektrische Fahrzeugen (BEV) hierzulande im September bei den Pkw-Neuzulassungen auf rund 35 %. Gleichzeitig kommen Benzin und Diesel zusammengenommen auf nur noch 26 %.
Wer heute noch ein Verbrennerauto kauft, wird sein blaues Wunder erleben.
Treiber dieser Entwicklung sind u.a. die Kraftstoffpreise, aber auch die technische Entwicklung. Waren E-Autos lange vergleichsweise teuer, kommen mittlerweile immer mehr günstige BEV-Modelle auf den Markt. Der könnte damit endgültig in Richtung BEV kippen. Optimistische Prognosen gehen davon aus, dass Ende der 2030er Jahre in Deutschland jedes zweite Auto elektrisch unterwegs sein wird. Diesel wird es gar keine mehr geben und Benziner im geringen einstelligen Prozentbereich. Hinzu kommt, dass die Restwerte von Verbrennerautos in den Kaller fallen werden, Benziner und Diesel kaum noch als Gebrauchtwagen weitervermarktet werden können. Quelle: Statista /CAR / CM