Angebliche tschechische Fischer Air ist pleite

Flüge in die Sonne, Tickets verkauft, Start immer wieder verschoben – nun ist die Firma hinter der angeblichen Airline des tschechischen Reiseunternehmers Václav Fischer pleite und hat Millionen Schulden. Gleichzeitig erhebt die Hamburger Staatsanwaltschaft schwere Betrugsvorwürfe gegen ihn.

Die Markenrechte an „Fischer Air“ gehören seit 2020 dem Reisekonzern Dertour, der hierfür auch erfolgreiche Gerichtsverfahren wegen Markenrechtsverletzungen geführt hat. während der umstrittene Wiederbelebungsversuch des Gründers Václav Fischer über eine in Hamburg registrierte Leasingfirma („A.M.F. Aircraftleasing Meier & Fischer GmbH & Co. KG“) zuletzt insolvent und gescheitert ist. Václav Fischer besitzt zwar eine Firma namens Fischer Air in der Slowakei, verfügt jedoch weder über die nötigen Lizenzen (AOC-Flugbetriebsgenehmigung) noch über die Markenrechte für den regulären Flugbetrieb. Die von Fischer betriebene deutsche Leasingfirma stand massiv in den Miesen und ein Insolvenzantrag wurde abgelehnt; gegen Fischer wird ermittelt.

Während der 71-jährige tschechische Unternehmer Václav Fischer  ankündigte, von Regionalflughäfen wie Kassel-Calden oder Friedrichshafen aus den Flugbetrieb aufnehmen zu wollen, sieht er sich nun mit einer klaren Absage des zweitgrößten europäischen Reisekonzerns Dertour konfrontiert. Dertour-Group CEO Christoph Debus stellte in einer öffentlichen Stellungnahme unmissverständlich klar, dass die Markenrechte an Fischer Air seit dem Jahr 2020 im Besitz des Reisekonzerns Dertour Group liegen und rechtliche Schritte gegen jede unbefugte Nutzung eingeleitet wurden. Neben dem Markenstreit überschatten fehlende Betriebsmittel, unbezahlte Rechnungen an Standorten wie Friedrichshafen und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen das Vorhaben. An den potenziellen Startflughäfen herrscht mittlerweile Funkstille, was die Realisierung des Projekts in weite Ferne rückt.

Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage, wer die Identität der Marke Fischer Air für kommerzielle Zwecke nutzen darf. Václav Fischer, der die ursprüngliche Fluggesellschaft in den 1990er-Jahren zu großem Erfolg geführt hatte, beansprucht den Namen aufgrund seiner historischen Rolle als Gründer. Die aktuelle Aktenlage beim Deutschen Patent- und Markenamt sowie beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) spricht jedoch eine andere Sprache. Die Rechte sind eindeutig auf die tschechische Tochtergesellschaft der DER Touristik eingetragen. Dieser Schutz umfasst explizit Dienstleistungen im Bereich von Flugreisen und Transportwesen.

Christoph Debus betonte, dass die rechtliche Situation für sein Haus abgeschlossen sei. Der Konzern habe bereits in der Vergangenheit Gerichtsprozesse wegen Markenrechtsverletzungen gegen Fischer gewonnen. Die Strategie von Dertour zielt darauf ab, das eigene Portfolio und die damit verbundenen Investitionen zu schützen. Für einen neuen Marktteilnehmer unter dem Namen Fischer Air gäbe es demnach keine rechtliche Grundlage, was die geschäftliche Basis für Václav Fischers Pläne bereits im Keim erstickt. Experten weisen darauf hin, dass die Etablierung einer Airline ohne gesicherte Markenrechte ein immenses finanzielles Risiko darstellt, da Marketingaktivitäten und Ticketverkäufe jederzeit gerichtlich unterbunden werden könnten.

Ein weiteres Problem des Projekts ist die mangelnde physische und operative Infrastruktur. Bis zum heutigen Zeitpunkt verfügt die geplante Fluggesellschaft über kein eigenes oder geleastes Fluggerät, das für den kommerziellen Personentransport zugelassen wäre. In der Luftfahrtbranche ist der Nachweis über verfügbare Maschinen jedoch die Voraussetzung für die Erteilung eines Luftverkehrsbetreiberzeugnisses durch die zuständigen Luftfahrtbehörden. Ohne diese Zulassung bleibt jede Ankündigung von Flugverbindungen rein hypothetisch.

Besonders deutlich wird die prekäre Lage am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Dort diente über einen längeren Zeitraum ein einfacher Briefkasten als offizieller deutscher Firmensitz der Gesellschaft. Nach Angaben der Flughafenleitung wurde dieser Briefkasten inzwischen entfernt, da die fälligen Mietzahlungen ausblieben. Geschäftsführer Detlef Schäfer-Carroll äußerte sich skeptisch über die Seriosität der Ankündigungen und gab an, dass seit längerer Zeit kein Kontakt mehr zu Václav Fischer bestehe. Diese Entwicklung wirft Fragen nach der finanziellen Ausstattung des Vorhabens auf und verstärkt den Eindruck eines substanzlosen Projekts.

Der Flughafen Kassel-Calden, der sich mehrheitlich im Besitz des Landes Hessen befindet, hatte ursprünglich Hoffnungen in die angekündigten Verbindungen von Fischer Air gesetzt. Ein Sprecher des hessischen Finanzministeriums teilte mit, dass es keinerlei belastbare Grundlagen für eine Zusammenarbeit gebe. Die Geschäftsführung wurde angewiesen, künftig nur noch Kooperationen einzugehen, die auf gesicherten wirtschaftlichen Fundamenten stehen.

Die Kommunikation zwischen dem Unternehmer und den Flughäfen ist faktisch abgerissen. Während Václav Fischer in der Vergangenheit offensiv mit Flugstarts warb, sind die entsprechenden Online-Präferenzen der Airline derzeit nicht mehr erreichbar. Dieser Rückzug aus der digitalen Öffentlichkeit wird in Branchenkreisen als Indiz für das endgültige Scheitern der Neugründung gewertet. Auch die Suche der Staatsanwaltschaft Hamburg nach dem Unternehmer im Zusammenhang mit Anzeigen der Arbeitsagentur belastet das Ansehen des Projekts schwer. Quelle: Bild / Aviation Direct / CM 

Düsseldorf ist bester Airport welt- und deutschlandweit

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ des Consumer Choice Center (Headquarter in Washington DC, weitere Sitze in Ottawa, London und Kualalumpur) erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Ausschlaggebend für die starke Bewertung des DUS sind vor allem praktische Faktoren. Düsseldorf kommt demnach auf 67 Airlines und 171 Ziele. Bei den Sicherheitskontrollen nennt der Index „im Durchschnitt fast keine Wartezeit für die Sicherheitskontrollen. Auch die sonstigen Abläufe an Deutschlands drittgrößtem Flughafen bewerten die Briten als effizient. In die Top 10 weltweit kommen außerdem München und Berlin (BER).

Die geopolitische Lage trifft Flughäfen in verschiedenen Weltregionen unterschiedlich stark: Bedeutende Drehkreuze im Nahen Osten sehen sich aufgrund kriegsbedingter Schließungen und Luftraumbeschränkungen mit erheblichen Hindernissen konfrontiert. Asiatische Flughäfen hingegen profitieren zwar von den umgeleiteten Verkehrsströmen, haben jedoch gleichzeitig Schwierigkeiten, aufgrund von Energieengpässen genügend Flugzeuge für den Betrieb bereitzustellen.

Angesichts dieser Umstände hat das Consumer Choice Center 60 für seine zweite Ausgabe Flughäfen weltweit untersucht. Ziel war es, Passagieren bei der Planung ihrer Urlaubs- oder Geschäftsreise in diesem Sommer zu helfen, die für sie günstigste Route zu finden. Die Bewertung basierte auf 16 Kriterien, die von der Entfernung des Flughafens zum Stadtzentrum bis hin zu den Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen reichten.

Das Ranking wurde um 10 weitere Flughäfen erweitert, die wichtige Standorte außerhalb Europas und Nordamerikas repräsentieren. Auch der Schwellenwert für die Einstufung als großes Drehkreuz wurde angepasst, um der gestiegenen Anzahl der untersuchten Flughäfen Rechnung zu tragen; er liegt nun bei 47,2 Mio. Passagieren. Daraus ergeben sich zwei Listen: eine mit den 25 größten Flughäfen und eine weitere mit 35 kleineren Alternativen.

Die beiden Jahre 2025 und 2026 sind für die Flughäfen dieser Welt erneut von extremen Höhen und Tiefen geprägt. Das herausfordernde Umfeld macht die Widerstandsfähigkeit vieler Flughäfen umso bemerkenswerter. Ein herausragendes Beispiel ist der Dubai International Airport, der am 30. Mai 2026 nachdem er den Betrieb wieder aufgenommen hatte – durchschnittlich 0 % Verspätungen verzeichnete. Dass er im Gesamtranking den 22. Platz belegte und unter den größeren Flughäfen auf Rang 10 landete, zeugt von der Qualität dieses Drehkreuzes in den VAE, auch wenn es während des Iran-Kriegs direktes Ziel von Drohnenangriffen war. 

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Am anderen Ende des Spektrums finden sich Flughäfen, die sich in diesem sich wandelnden Umfeld nicht behaupten konnten. Die drei Schlusslichter im Gesamtranking sowie in der Kategorie der kleineren Flughäfen sind Seoul Gimpo (6.859), Punta Cana (12.496) und London Stansted (12.838). Die entsprechenden Pendants bei den größeren Flughäfen sind Antalya (14.345), Guangzhou Baiyun (15.113) und Frankfurt (15.754). 

Wie erwartet und ähnlich wie in den Vorjahren sind die niedrigen Punktzahlen auf extreme Entfernungen zu den Stadtzentren, das Fehlen von Fahrdienst-Alternativen zu herkömmlichen Taxiunternehmen, eine schlechte Anbindung an den Schienenfern- und -nahverkehr, mangelnder Wettbewerb unter den Fluggesellschaften (wobei oft ein einziges Luftfahrtunternehmen den Betrieb dominiert), überfüllte Geschäfte und Restaurants, lange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen sowie ein hoher Anteil an durchschnittlichen Verspätungen zurückzuführen.

Dazwischen liegen so bekannte Flughäfen wie Charles de Gaulle (Platz 12 mit 21,814), London Heathrow (Platz 14 mit 21,447), Tokio-Haneda (Platz 21 mit 20,49), Amsterdam Schiphol (Platz 24 mit 20,146), Singapur Changi (Platz 28 mit 19,155), Melbourne (Platz 38 mit 18,191) und Ezeiza (Platz 43 mit 16,996).

Einige Luftfahrt-Drehkreuze übertrafen im vergangenen Jahr ihre bisherigen Rekorde beim Passagieraufkommen. Dies galt für Heathrow (84,46 Mio.), Mumbai (55 Mio.), Wien-Schwechat (36,4 Mio.) und Kopenhagen (32,4 Mio.). Zu den weiteren Spitzenreitern zählen Dublin (36,43 Mio.), Barcelona-El Prat (57,48 Mio.), Humberto Delgado (36,1 Mio.) und London-Stansted (30 Mio.). Wiederum verzeichneten andere Flughäfen keinen nennenswerten Anstieg der Passagierzahlen; so liegt beispielsweise das Aufkommen am Flughafen Frankfurt für den Zeitraum 2025/2026 noch immer 10 % unter dem Niveau vor der Pandemie.

Trotz punktueller Zuwächse bei den Passagierzahlen ging der weltweite Passagierverkehr Anfang und Mitte 2026 im Jahresvergleich um 3,4 % zurück. Erschwerend kommt hinzu, dass die Flugzeugflotten vielerorts veraltet sind und noch nicht erneuert wurden; der geschätzte Nachholbedarf beläuft sich 2026 auf 17.000 Flugzeuge. Dies entspricht der aktuellen Produktionskapazität von 14 Jahren sowie 60 % der aktiven Flotte – ein Wert, der weit über dem historischen Durchschnitt von 30 bis 40 % liegt.

Für die Flughäfen steigen dadurch die Kosten für die Instandhaltung und Koordination der alternden Flugzeuge, deren Durchschnittsalter auf 15 Jahre angewachsen ist. Warteschlangen in den Instandhaltungsbetrieben ziehen sich über Jahre hin und belasten die Bodenabfertigung sowie die Verfügbarkeit von Stellplätzen. Infolgedessen sinken die Einnahmen aus Dienstleistungen wie Gastronomie, Parken und Einzelhandel, da weniger Passagiere die Drehkreuze frequentieren, was die Flughäfen vor große wirtschaftliche Herausforderungen stellt.

Umgekehrt führen an Flughäfen, die einen rekordverdächtigen Anstieg des Verkehrsaufkommens verzeichnen, längere Warteschlangen bei der Abfertigung zu überfüllten Bereichen voller Passagiere, die auf verspätete Flüge warten.

Ein Rückgang der weltweiten Passagiernachfrage stellt eine besondere Herausforderung dar, wenn er mit dem durch aktuelle geopolitische Spannungen verursachten Schock bei der Energieversorgung zusammentrifft. Die Schließung der Straße von Hormus am 28. Februar 2026 führte zu einem Einbruch der Ölversorgung um rund 10 Mio. Barrel pro Tag (1.589.872.949 Liter/Tag = rund 1,6 Mrd. Liter/Tag) – was 10 % des weltweiten Verbrauchs entspricht – und ließ die Preise für Flugkraftstoff im Mai 2026 im Vergleich zu den Vorjahren fast verdoppeln. Dies bedeutet, dass weniger Flugzeuge eingesetzt werden können, da die Fluggesellschaften ihre Vorräte rationieren, indem sie unrentable Strecken streichen und die Flugfrequenzen reduzieren. Zudem steigen die Ticketpreise für einzelne Flüge, was die Passagiernachfrage weiter dämpft, während Umleitungen zu längeren Flugzeiten und damit höheren Betriebskosten führen. Quelle: Consumer Choice Center / CM

Über Südindien in die VAE…

… nur wegen fünffacher Meilen. Während die meisten europäischen Airlines ihre Flüge nach Dubai, Abu Dhabi und anderswo im Mittleren Osten nach wie vor ausgesetzt haben, wird Dubai von asiatischen Fluggesellschaften wieder mehr oder weniger normal bedient, wenn oftmals auch mit einer schwächeren Auslastung als gewöhnlich.

Zumindest so muss wohl das aktuelle Angebot von SriLankan verstanden werden, das ihren FlySmiLes-Mitgliedern für bis zum 25. September gebuchten und bis zum 30. November 2026 absolvierten Flügen nach Dubai gleich fünffache Meilen anbietet.

Womit wir aber nicht insinuieren wollen, dass das FlySmiLes-Programm so attraktiv ist, dass man jetzt von Europa über Colombo nach Dubai fliegen sollte. Wenn man jedoch aus Südindien anreist, kann es schon eine Überlegung wert sein. Aber welcher europäische Business Traveller beabsichtigt schon, von Südindien in die VAE zu reisen. Quelle: Sri Lankan / CM

Prämienflüge zu drei Tarifarten

Seit ein paar Tagen bietet Flying Blue Prämienflüge auf Air France– und KLM-Flügen jeweils zu drei Tarifarten an, ähnlich der bezahlten Tickets: Light, Standard und Flex.

Die alten Prämienpreise gelten jetzt für die Light-Kategorie. Die Standard-Kategorie entspricht im Großen und Ganzen den ehemaligen Prämientickets mit eingechecktem Gepäck und der Möglichkeit der Umbuchung/Stornierung – kostet jetzt aber rund 30 % mehr in Meilen.

Interessant wird es bei der Flex-Option, die zwar fast doppelt so viel wie die Light-Option kostet, wo auf der Langstrecke aber die Zuschläge halbiert werden – was die Willkür dieser Beträge nur weiter unterstreicht.

Zu beachten ist auch, dass man auf einem Prämienticket in der Business Light-Kategorie keinen Lounge-Zugang mehr erhält, es sei denn, man hat auf den Zugng ohnehin durch seinen Status Anspruch. Für Tickets mit Partner-Airlines bleibt alles beim Alten, wodurch dies oft eine interessantere Variante wird. Quelle: AF-KLM / CM

„Haifischhaut“ für Lufthansa-Jets

Ein A330 von Discover Airlines wird als erstes Airbus-Flugzeug weltweit mit der innovativen Technologie AeroSHARK „Haifischhaut“ ausgestattet. Zunächst zur Flugerprobung – Lufthansa Technik hat Ende August die finale Phase für die ergänzende Musterzulassung ihres widerstandsreduzierenden Oberflächenfilms für den Airbus A330-200 und -300 gestartet. Vor und nach der Modifikation bei den Elbe Flugzeugwerken am Standort Dresden absolviert der Langstreckenjet von Discover Airlines über mehrere Wochen Testflüge.

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zwischen Mastercard und der Lufthansa Group treiben beide Unternehmen gemeinsam Innovationen voran, die zu einer effizienteren und nachhaltigeren Luftfahrt beitragen sollen.

Die von Lufthansa Technik und Surventis (ehemals BASF Coatings) entwickelte AeroSHARK-Technologie basiert auf der Struktur der Haifischhaut. Die spezielle Oberflächenfolie nach dem Vorbild der Natur reduziert den Luftwiderstand während des Flugs und senkt dadurch den Treibstoffverbrauch sowie die CO₂-Emissionen. AeroSHARK ist die einzige für die kommerzielle Luftfahrt zugelassene sogenannte Riblet-Technologie auf dem Markt – aktuell zertifiziert für die Boeing 777F, die B777-300ER und die B777-200ER. Mit dem Airbus A330 steht nach der bereits zertifizierten Anwendung auf der Tripleseven das weltweit am zweithäufigsten ausgelieferte Flugzeugmuster für Langstrecken im Fokus des Zertifizierungsprozesses.

Für die ergänzende Musterzulassung (Supplemental Type Certificate, kurz: STC) von AeroSHARK auf dem A330-300 und -200 durchläuft Lufthansa Technik das entsprechende Verfahren der European Union Aviation Safety Agency. Dazu gehören umfangreiche technische Nachweise, Tests am Boden und in der Luft sowie finale Praxisnachweise im Flugbetrieb. Neben der aktuell angestrebten Zulassung für den A330ceo arbeiten Lufthansa Technik und Surventis derzeit auch daran, AeroSHARK in der nächsten Materialgeneration auf zusätzliche Flugzeugflächen wie Tragflächen und Leitwerke auszuweiten. Dadurch könnte sich das Einsparpotenzial verdoppeln. 

AeroSHARK ist ein funktionaler Oberflächenfilm mit mikroskopisch feinen Rillenstrukturen nach dem Vorbild der Haifischhaut. Die Haut von Haien weist feine in Strömungsrichtung ausgerichtete Rillen auf, sogenannte Riblets. Sie reduzieren den Reibungswiderstand und verbessern die Strömungseigenschaften im Wasser. Diesen Effekt überträgt AeroSHARK auf die Luftfahrt: Der Oberflächenfilm verfügt über Riblets von nur etwa 50 Mikrometern Höhe, die präzise entlang des Luftstroms ausgerichtet sind. Er wird an Rumpf und Triebwerksverkleidung eines Flugzeugs aufgebracht und verringert den Luftwiderstand während des Flugs. Die Technologie reduziert Treibstoffverbrauch und CO₂-Emissionen bei jedem Flug – aktuell um circa 1 Prozent.

Stand August 2026 hat die Lufthansa Group bereits 22 Flugzeuge mit AeroSHARK ausgestattet. Täglich spart die AeroSHARK-Flotte der Lufthansa Group rund 19 Tonnen Kerosin und etwa 60 Tonnen CO₂ ein. Auch Fluggesellschaften außerhalb der Lufthansa Group setzen die innovative Folie bereits ein und steigern damit die Treibstoffeffizienz ihrer Langstreckenflugzeuge. Quelle: Lufthansa / CM

Panne beeinträchtigt Luftfahrt nach und ab Großbritannien

Eine technische Panne bei der britischen Flugsicherung hat am Dienstag (08. September 2026) den Flugverkehr in Vereinigten Königreich (UK) massiv beeinträchtigt. Nahezu Über 2.000 Flüge wurden bis jetzt gestrichen, Zehntausende Passagiere waren betroffen, so die BBC. Auch am Mittwoch müssen Reisende mit Verspätungen und Ausfällen rechnen.  

Auslöser der Probleme war eine Störung im System zur Verarbeitung von Flugdaten beim britischen Flugsicherungsdienst NATS. Das System verarbeitet u.a. Flugpläne und stellt den Fluglotsen laufend aktualisierte Informationen über die Flugbewegungen im britischen Luftraum zur Verfügung.

Nach Angaben des Luftfahrt-Analysedienstleisters Cirium wurden am Dienstag mehr als 1.750 Flüge gestrichen, am Mittwochmorgen fielen weitere 153 aus.

Nats-Unternehmenschef Martin Rolfe entschuldigte sich und kündigte eine umfassende Untersuchung an, nachdem das Unternehmen eingeräumt hatte, dass die Behebung des Problems „länger als erhofft“ gedauert habe.

Großbritanniens Außenminister Ed Miliband bezeichnete den Ausfall als „inakzeptabel“, und Verkehrsministerin Heidi Alexander hat Rolfe zu einem Gespräch einbestellt, um den Vorfall zu erläutern. Alexander wird sich heute (Mittwoch, 10. September 2026)  vor dem Unterhaus äußern; dabei wird erwartet, dass sie klarstellt, dass ein Cyberangriff nicht die Ursache der Störung war.

Fluggästen wird geraten, sich weiterhin bei ihren Fluggesellschaften über den Status ihrer Flüge zu informieren, da es voraussichtlich mehrere Tage dauern wird, bis der Flugbetrieb wieder vollständig normal läuft.

Der Flughafen Heathrow teilte mit, Passagiere sollten nur dann zum Airport anreisen, wenn ihr Flug tatsächlich stattfindet.

Da nur wenige Flugzeuge starten konnten, waren auch die Landemöglichkeiten eingeschränkt, was dazu führte, dass einige Flüge von ausländischen Flughäfen aus nicht abheben konnten.

Die Störung betraf das gesamte Vereinigte Königreich und darüber hinaus auch Flughäfen in Irland. Am übelsten traf es laut FlightRadar24 London-Heathrow, Gatwick, Manchester und Birmingham. In Heathrow, einem der verkehrsreichsten Flughäfen Europas, wurde der Abflugbetrieb am Dienstagmittag zunächst eingestellt. Der Flugverkehr wurde zwar wieder aufgenommen, kam am Nachmittag jedoch erneut ins Stocken. Berichten zufolge fehlte es am Dienstagnachmittag an Stellflächen für ankommende Maschinen, da keine Flugzeuge starteten; 13 Flüge mit Ziel Heathrow wurden zu anderen Flughäfen in Großbritannien und Festlands-Europa umgeleitet.

EasyJet strich 200 Flüge, British Airways mehr als 100. Ryanair meldete am Dienstag, dass sich die Reise von mehr als 65.000 Passagieren um bis zu acht Stunden verzögert habe. Auch mehrere Verbindungen zwischen Deutschland bzw. der  Schweiz und Großbritannien fielen der Störung zum Opfer.

Ein Sprecher von Heathrow erklärte am Mittwoch, der Betrieb erhole sich allmählich. „Der Flugbetrieb läuft heute, aber wir rechnen mit Folgewirkungen, während Flugzeuge und Besatzungen neu positioniert werden.“ Ein Sprecher des Flughafens Gatwick teilte mit: „Der Flugbetrieb ab London Gatwick ist wieder angelaufen. Wir gehen jedoch davon aus, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis sich der Betrieb vollständig normalisiert hat.“ Ein Sprecher des Belfast City Airport erklärte, der Großteil der Flüge von und zu diesem Flughafen finde planmäßig statt, doch könne es bei einer kleinen Anzahl von Flügen aufgrund von „Folgewirkungen“ zu Störungen kommen.

Zahlreiche Flugzeuge und Crews befinden sich nach den Ausfällen nicht an den vorgesehenen Standorten. Zudem hat sich an den Flughäfen ein erheblicher Rückstau gebildet.

(Geschäfts)Reisende mit Flügen von und nach Grossbritannien sollten am Mittwoch vor der Fahrt zum Flughafen unbedingt den aktuellen Status ihrer Verbindung bei der jeweiligen Airline überprüfen. Quelle: BBC / CM

Swiss fliegt wieder nach Dubai, trotz unsicherer Lage

Die Lufthansa-Tochter Swiss verbindet ab 27. Oktober 2026 Zürich wieder täglich mit Dubai und nimmt die Metropole am Arabischen Golf damit erneut in ihren regulären Flugplan auf. Wer keine Angst vor iranischen Raketen und Drohnen hat, für den mag das ein interessantes Angebot sein.

Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko der Ausweitung der Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für die Vereinigten Arabischen Emirate. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort. Deutsche Geschäftsreisende aber auch Urlauber und sonstige Touristen sollten sich auf jeden Fall in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts registrieren. Sie und Mobilitätsmanager sollten zudem regelmäßig prüfen, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zwischenzeitlich in ein anderes Land gereist sind.

Die Swiss-Verbindung unter der Flugnummer LX242/243 wird im Winterflugplan überwiegend mit älteren Airbus A340-300 durchgeführt, die u.a. eine Premium Economy Class bieten. Die ursprünglich zum Start des Winterflugplans am 25. und 26. Oktober vorgesehenen Flüge können aus operativen Gründen nicht durchgeführt werden.

In einer Mitteilung schreibt Swiss, die Airline beobachte die Lage weiterhin aufmerksam und prüfe sie laufend gemeinsam mit den zuständigen Behörden in der Schweiz und vor Ort sowie in Abstimmung mit der Lufthansa Group. Quelle: Swiss / CM

Ryanair kritisiert fehlerhafte Passautomaten

Ryanair hat die Entscheidung der Europäischen Kommission scharf kritisiert, die sommerlichen Erleichterungen bei den vollständigen biometrischen Passkontrollen im Rahmen des sogenannten Ein-/Ausreisesystems (EES) der EU zu beenden.  Das Europäische Einreise-/Ausreisesystem (EES) ist ein digitales IT-System der Europäischen Union zur automatischen Erfassung von Ein- und Ausreisen von Reisenden aus Nicht-EU-Staaten.

Der Irische Billigcarrier bemängelt, dass weiterhin technische Probleme an den Automaten sowie Personalmangel das System beeinträchtigen und an Flughäfen in ganz Europa zu langen, unvorhersehbaren Wartezeiten führen.

Das EES löst das bisherige Verfahren ab, bei dem Reisepässe gestempelt wurden, um sicherzustellen, dass Staatsangehörige von „Drittstaaten“ ihren zulässigen Aufenthalt in der Europäischen Union nicht überschreiten. Reisende aus Nicht-EU-Staaten, die von außerhalb des Schengen-Raums einreisen, müssen nun ihre biometrischen Daten – wie Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto – an Selbstbedienungsautomaten erfassen lassen.

Das System wurde zunächst Ende letzten Jahres an einigen wenigen Flughäfen eingeführt; am 31. März stellten dann alle europäischen Flughäfen auf das EES um. Bereits zu diesem Zeitpunkt gestattete die Europäische Kommission den einzelnen Regierungen jedoch, das EES auszusetzen, falls die Wartezeiten an der Grenze viel zu lang werden sollten.

Diese Ausnahmeregelung sollte eigentlich im April auslaufen, doch nach nur wenigen Tagen entschied die Kommission, eine kurzzeitige Aussetzung des EES während des gesamten Sommers zu erlauben, um ein Chaos an den Flughäfen des Kontinents zu verhindern. Am 06. September endete diese Übergangsregelung; es wird erwartet, dass nun alle Flughäfen das EES vollumfänglich nutzen.

Das Problem dabei ist laut Ryanair, dass fehlerhafte Selbstbedienungsterminals (Kioske) nach wie vor ein großes Hindernis darstellen. Dies führt dazu, dass Reisende aus Drittstaaten weiterhin lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, um ihre biometrischen Daten zu erfassen und anschließend die regulären Einreise- und Passkontrollen zu durchlaufen.

In einigen Ländern wurde Reisenden aus Drittstaaten zwar die Nutzung von E-Gates gestattet, um die Abfertigung zu beschleunigen, doch andere Regierungen haben sich geweigert, diese Gates für Passinhaber aus Nicht-EU-Staaten zu öffnen. Infolgedessen kommt es aufgrund von Personalmangel zu einer weiteren langen Wartezeit, bis evtl. ein Grenzbeamter für die Kontrolle zur Verfügung steht.

„Der Umgang der EU mit dem EES war von Anfang bis Ende ein einziges Desaster“, kritisierte Neal McMahon, Chief Operating Officer von Ryanair, am Dienstag scharf. „Airlines , Flughäfen und Grenzbehörden haben Brüssel wiederholt gewarnt, dass das System noch nicht einsatzbereit sei, die Abfertigungszeiten steigen würden und es zu übermäßigen Warteschlangen für die Passagiere kommen würde.“ „Die Passagiere sollten nicht den Preis für die gescheiterte Einführung des EES durch die EU zahlen müssen“, fügte McMahon hinzu.

Ryanair fordert die Europäische Kommission auf, die Übergangsregelungen für das EES (Einreise-/Ausreisesystem) bis mindestens April 2027 zu verlängern. Dies soll Zeit verschaffen, um biometrische Selbstbedienungsterminals zu reparieren, den Zugang zu E-Gates zu ermöglichen und Personalengpässe zu beheben. Im Laufe dieses Sommers überstiegen die Wartezeiten an einigen Flughäfen vier Stunden – auch wenn die Möglichkeit, biometrische Kontrollen vorübergehend auszusetzen, dazu beitrug, das von Ryanair und anderen Fluggesellschaften europaweit befürchtete Chaos zu verhindern.

Die EES-Vorschriften gelten für Staatsangehörige von Drittstaaten; dazu zählen im Wesentlichen alle Personen, die weder Staatsbürger eines EU-Mitgliedstaats noch Staatsbürger von Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz sind. Das bedeutet: Wer  z.B. Staatsangehöriger der USA, Kanadas, dem Vereinigten Königreich oder Australien ist, für den/die gelten die EES-Regelungen. Das heißt, Jedes Mal, wenn ein Drittstaatsangehöriger in die EU einreist, müssen seine biometrischen Daten an einem Selbstbedienungsterminal erfasst werden. Das Terminal fordert in der Regel entweder ein Foto des Gesichts oder die Fingerabdrücke des Reisenden an. In einigen Fällen werden sowohl ein Gesichtsfoto als auch Fingerabdrücke gespeichert. Nach der Erfassung der biometrischen Daten muss sich der Reisende anstellen, um von einem Grenzbeamten überprüft zu werden; dieser entscheidet abschließend über die Einreiseerlaubnis.

Mehr Sicherheit für Europa. Das Einreise-/Ausreisesystem (EES) soll die Grenzsicherheit in ganz Europa erheblich verbessern. Anstatt getrennter Computersysteme nutzen nun alle EU-Länder ein gemeinsames System zur Erfassung der Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen. Dadurch sollen Grenzbeamte in der Lage sein, Personen, die sich länger als erlaubt im Schengen-Raum aufhalten, sowie Straftäter schneller zu identifizieren und deren Einreise in die EU zu verhindern.

Warum verursacht das EES so viele Verzögerungen? Es gibt zwei Gründe, warum das EES an den Grenzkontrollstellen zu sehr langen Warteschlangen führt. Erstens kann der Prozess der biometrischen Erfassung einige Zeit in Anspruch nehmen, und an einigen Flughäfen gibt es schlichtweg nicht genügend automatisierte Terminals, um alle Reisenden zu Spitzenzeiten abzufertigen. Zweitens müssen sich die Passagiere weiterhin anstellen, um von einem Grenzbeamten kontrolliert zu werden.

Können Drittstaatsangehörige E-Gates nutzen? Dies hängt davon ab, aus welchem ​​Land Sie in die Europäische Union einreisen. Einige nationale Regierungen haben die Nutzung von E-Gates auch für Drittstaatsangehörige freigegeben, sofern deren biometrische Daten bereits registriert wurden. Andere Länder beschränken die Nutzung von E-Gates jedoch weiterhin auf EU-Bürger. Quelle: Ryanair / CM

Französische Easyjet-Piloten streiken

Bei der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet drohen Mitte September Flugausfälle. Die Pilotengewerkschaft SNPL hat die in Frankreich stationierten Piloten der LC-Airline zu einem Streik vom 13. September ab 04.59 Uhr bis zum 14. September 2026 um 23.59 Uhr aufgerufen. Betroffen sein könnten zahlreiche Flüge von und zu französischen Flughäfen.

Hintergrund des Arbeitskampfs ist laut SNPL die mangelnde Stabilität der Dienstpläne. Die Gewerkschaft kritisiert häufige und kurzfristige Änderungen, die teilweise noch am Tag vor einem Einsatz erfolgten. In Extremfällen werde ein einzelner Arbeitstag innerhalb kurzer Zeit mehrfach umgeplant. Dies erschwere die Planung des Privatlebens und beeinträchtige die Erholungszeiten der Piloten.

Der angekündigte Pilotenstreik folgt auf einen Arbeitskampf des französischen Easyjet-Kabinenpersonals. Am 15. und 16. August wurden laut dem Fachportal „Air Journal“ fast 100 Flüge ab Frankreich gestrichen. Anfang September erzielten Easyjet und mehrere Kabinenpersonalgewerkschaften schließlich eine Einigung. Quelle: SNPL / CM

Emirates Premium-Economy auf neuem Niveau 

Mit der Einführung des weltweit ersten elektrisch verstellbaren Premium-Economy-Sitzes, der über eine bis zur vollen Sitzhöhe ausfahrbare Sichtschutzwand zwischen den einzelnen Plätzen verfügt.. läutet die Fluglinie aus Dubai ein neues Zeitalter des besonders komfortablen Reisens in der „Zwischenklasse“ ein. Letztere nutzen vor allem Firmenkunden bzw. Geschäftsreisende. . 

Der neue Sitz, der erstmals in den neu ausgelieferten Airbus A350-Maschinen zum Einsatz kommt, verbindet branchenführende Innovation mit gesteigertem Komfort. Die neuen Sitze sind in der Premium-Economy-Kabine des A350 in einer großzügigen 2-3-2-Konfiguration mit insgesamt nur 28 Plätzen angeordnet. Die elektrische Sichtschutzwand lässt sich bis zur vollen Höhe des Sitzes ausfahren – eine weltweite Neuheit in der Premium-Economy-Klasse. Die Sitze sind 20 Zoll (ca. 51 cm) breit und bieten im A350 einen Sitzabstand von bis zu 39 Zoll (ca. 99 cm). Zudem lassen sie sich in eine bequeme Liegeposition (Cradle-Position) verstellen, ohne den Platz in der dahinterliegenden Reihe zu beeinträchtigen, sodass die Passagiere an Bord entspannt ruhen oder schlafen können.

Neue Top-Premium Economy von Emirates

Funktionsweise. Über die Sitzsteuerung können die Fluggäste die Trennwand mühelos anheben oder absenken und in der gewünschten Position arretieren. So entsteht eine privatere, persönliche Atmosphäre, die zum Entspannen, Essen oder Arbeiten während des Flugs einlädt. Bei diesem neuen Sitzmodell lässt sich zudem die bevorzugte Sitzposition per Knopfdruck über die integrierte Bedieneinheit (Passenger Control Unit) anpassen, wobei spezielle Einstellungen wie „Lounge-Modus“ und „Essens-Modus“ zur Verfügung stehen.

Ergonomischer Komfort in der Premium Economy. Der Komfort wurde durch die Einführung der „U-Dream“-Kopfstütze von Safran Seats weiter gesteigert. Die aus Leder gefertigte, neu gestaltete Kopfstütze bietet eine hervorragende Stützung für Nacken und Kopf; zudem lassen sich die Seitenteile in verschiedene Positionen verstellen, um individuellen Komfort zu gewährleisten. Eine manuell ausfahrbare Leder-Fußstütze sorgt für zusätzliche Entspannung und beugt müden Beinen vor.

Stromversorgung für eigene Geräte. Erstmals wird in der Premium Economy auch kabelloses Laden angeboten, sodass Fluggäste ihre kompatiblen Geräte während des gesamten Fluges bequem aufladen können. Jeder Sitz verfügt zudem über einen USB-C-Ladeanschluss sowie einen praktischen Klapptisch mit integrierter Handyhalterung, wodurch sich das eigene Gerät während der Mahlzeiten oder der Unterhaltung mühelos in einen praktischen zweiten Bildschirm verwandeln lässt.

Hochauflösendes Inflight-Entertainment und neue Flugzeugkameras. Fluggäste können das „ice“-Unterhaltungssystem auf einem 13,3-Zoll-4K-HDR-Touchscreen genießen, der eine beeindruckende Bildqualität und eine äußerst reaktionsschnelle Navigation bietet. In den neu ausgelieferten A350 profitieren Passagiere zudem von erweiterten Kameraansichten: Zu den bereits vorhandenen Kameras, die nach vorne und unten gerichtet sind, kommen neue Außenperspektiven (links und rechts) hinzu.

Premium Economy neu definiert. Inspiriert durch die Business Class setzt die Premium Economy von Emirates neue Maßstäbe in dieser Kategorie und bietet ein Niveau an Komfort, Privatsphäre und Raffinesse, das mit den Business-Class-Kabinen vieler anderer Fluggesellschaften konkurrieren kann. Die Kabine vereint großzügige Sitze, viel Beinfreiheit, gehobene Kulinarik und erstklassige Unterhaltung zu einem besonderen Reiseerlebnis. Quelle Emirates / CM