Neue Seiko Presage Classic Series 

Die neuen Presage-Modelle von Uhrenhersteller Seiko erscheinen in Kürze mit kunsthandwerklich erlesenen Emaille- und Urushi-Lack-Zifferblättern. Die beiden Modelle der Presage Classic Series Craftsmanship, die HCC005J1 und HCC006J1 setzen sich mit hoher Handwerkskunst neu in Szene: Emaille und Urushi-Lack.

Bei ihrer Vorstellung im Jahr 1913 markierte die Laurel als erste Armbanduhr des Hauses einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der japanischen Manufaktur. Ihr unverwechselbares Design mit harmonisch proportionierten römischen Ziffern und der kleinen Sekunde bei 6 Uhr hat bis heute nichts an seiner Ausstrahlung verloren. Darauf basieren die beiden Neuzugänge in der eleganten Presage-Classic-Craftsmanship-Serie, die ganz im Zeichen authentischer Handwerkskunst steht: Die HCC005J1zeichnet sich durch ein strahlend weißes Emaille-Zifferblatt aus, die HCC006J1 setzt auf tiefschwarzen Urushi-Lack. Beide folgen dem japanischen Ideal, dass wahre Schönheit aus dem Zusammenspiel von Funktion und Ästhetik entsteht.

 Die historische Vorlage der der HCC005J1 findet sich im weißen Zifferblatt wieder, das mit den elf schwarzen arabischen Ziffern, der roten Zwölf und den gebläuten Blattzeigern einen fein abgestimmten, zugleich charakterstarken Kontrast bildet. Bei der HCC006J1 rückt dagegen tiefschwarzer Urushi-Lack in den Mittelpunkt. Seine glänzende Oberfläche verleiht dem Zifferblatt eine faszinierende Tiefe und bringt die traditionelle japanische Lackkunst eindrucksvoll zur Geltung. Goldfarbene Ziffern und Zeiger greifen den warmen Ton des Gehäuses auf und bilden einen eleganten Kontrast zum tiefen Schwarz. 

Das neu entwickelte Gehäuse übersetzt die Formensprache der Classic Series in eine zeitgemäße Silhouette. Geschwungene Flächen verleihen ihm eine elegante, ausgewogene Anmutung und sorgen zugleich dafür, dass die 39,6 mm großeUhr angenehm am Handgelenk sitzt. Mit einer Höhe von 12,4 mmund einem Lug-to-Lug-Maß von 46,8 mm bleiben die Proportionen ausgewogen. Die HCC005J1 besitzt ein hartbeschichtetes Edelstahlgehäuse, während die HCC006J1 mit einer warmen Goldauflage auftritt. Beide sind mit einem verschraubten Sichtboden ausgestattet.

Für den Antrieb sorgt ein Seiko-Klassiker, das automatische Kaliber 6R5H mit einer Gangreserve von über 72 Stunden. Anstelle der kleinen Sekunde, die einst das Zifferblatt der Laurel schmückte, bietet es bei 6 Uhr eine 24-Stunden-Anzeige. Den Vintage-Charakter der beiden Modelle unterstreichen dunkle Lederarmbänder aus einer Gerberei mit hohen Umweltstandards. Die feinen Ziernähte greifen den handwerklichen Anspruch der Zifferblätter auf und runden das Erscheinungsbild stimmig ab.

Beide Modelle sind ab September 2026 erhältlich. Die HCC005J1 kostet 1.430 Euro, die HCC006J1 liegt preislich bei 1.640 Euro.  Quelle: Warchtime / Seiko / CM

Brancpain: Edition/Neuauflage der Bathyscaphe

Den 70. Geburtstag der Bathyscaphe feiert die Schweizer Uhrenmanufaktur Blancpain (https://www.blancpain.com) mit der Sonderausgabe eines besonderen Modells von 1968, das ein Highend-Manufakturkaliber bekommen hat. Mit Liebe zum Detail lässt die auf 300 Exemplare limitierteNeuauflage der Bathyscaphe dessen stilprägende sportliche Eleganz aufleben.

Mit einem Durchmesser von 37,40 mm übernimmt die neue Bathyscaphe die kompakte Größe des Originals. Das Edelstahlgehäuse wurde rund um das moderne Uhrwerk entwickelt und zeichnet sich durch einen schlanken Mittelteil mit polierten Flächen und geschwungenen Bandanstößen aus. Mit einer Höhe von 12,30 mm entspricht die Neuheit auch in Bezug auf Tragekomfort und sportliche Eleganz ihrem historischen Vorbild.

Besonders das graue, mit Sonnenschliff veredelte und von einem Box-Saphirglas geschützte Zifferblatt bringt die unverwechselbare Ästhetik der Sechziger-Ikone ans Handgelenk. Der gedeckte Farbton bildet den Hintergrund für die batonförmigen Stunden- und Minutenanzeiger sowie die Indexe. Letztere bestehen aus 18-karätigem Weißgold und sind – ebenso wie die Zeiger – mit vintagefarbener Superluminova beschichtet. Das historische Blancpain-Logo verweist auf die Geschichte, ebenso das Datumsfenster bei 3 Uhr und der zentrale Sekundenzeiger mit Pfeilspitze. Ein Zugeständnis an die Moderne ist hingegen die einseitig drehbare Lünette aus ktazfester Keramik

Ein weiterer Unterschied befindet sich auf der Rückseite: Dort kommt das automatische Manufakturkaliber durch einen Saphirglasboden zur Geltung. Dabei handelt es sich um das Kaliber 1150, das mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde getaktet ist und eine beeindruckende Gangreserve von 100 Stunden bietet. Seine Spiralfeder aus Silizium schützt es vor den negativen Auswirkungen von Magnrtfeldern. und fördert die Stabilität und dauerhafte Leistungsfähigkeit. Das optische Highlight ist der teilskelettierte Rotor aus 18-karätigem Gold. Blancpain kombiniert die Bathyscaphe mit einem schokobraunem Kalbslederlederband und Dornschließe. Der Preis liegt bei 13.800 Schweizer Franken bzw. ca. 14.720 Euro. Quelle: Watchtime / Blancpain / CM

Kreuzfahrtbranche meidet weiterhin die Golf-Region

MSC Cruises, der Der Geschäftsbereich Kreuzfahrten der MSC Group, dem führenden Schifffahrts- und Logistikkonzern in privater Hand, verzichtet nun doch auf die geplante Rückkehr in die Golfregion im Winter 2027/28. Die MSC World Europa bleibt im Mittelmeer, so das Genfer Familienunternehmen 

MSC Cruises, die drittgrößte Kreuzfahrtmarke der Welt und führend in Europa, Südamerika, den Emiraten und Südafrika – sowohl was den Marktanteil als auch die eingesetzte Kapazität betrifft, hate siebentägige Kreuzfahrten mit dem Kreuzfahrtschiff MSC World Europa ab Dubai mit Stopps auf Sir Bani Yas Island sowie in Abu Dhabi, Bahrain und Doha für die Wintersaison 2027/28 geplant und die Reisen waren auch schon buchbar. Doch nun machte die  Schweizer Reederei einen Rückzieher. Weil der Iran weiterhin die VAE mit Raketen bedroht und sich die Sicherheitslage im Nahen Osten nicht zu bessern scheint, nimmt die Reederei Abstand von den Plänen. Die MSC World Europa soll stattdessen auch im Winter 2027/28 im Mittelmeer fahren. Bereits gebuchte Orient-Reisen werden storniert.

Auch Explora Journeys, die Luxusmarke der MSC Group, passt ihre Planung an. Die Explora V wird in den Mittelmeerraum verlegt, während die Explora I in Südamerika zum Einsatz kommen soll. Die neuen Routen will die Reederei am 09. September 2026 veröffentlichen und zur Buchung freigeben.

Die MSC World Europa bleibt im Winter 2027/28 im Mittelmeer: Die ursprünglich geplante Rückkehr in die Golfregion hat MSC Cruises wieder abgesagt. Foto: MSC Cruises

Zu heikel sind die Ziele in der Gold-Region auch Aida Cruises, Costa und TUI Cruises mit Mein Schiff. Auch diese drei Player der Kreuzfahrtbranche verzichten für den Winter 2027/28 auf Orient-Reisen. Quelle: MSC Group / CM 

Neue Reiseuhren von Glashütte

Sehr praktisch für Geschäftsreisende auf Auslanddsreisen: Bei den GMT-Uhren  lässt sich eine zweite Zeitzone auf einen Blick verfolgen. Bei der neuen Bruno Söhnle Brunello GMTist allerdings nicht allein diese Funktion interessant. Bemerkenswert ist vor allem, wie das Glashütter Atelier sie mit einem Großdatum und einem aufwendig veredelten Quarzwerk verbindet.

Die Brunello GMT erscheint in drei Ausführungen. Zwei Modelle besitzen ein satiniertes Edelstahlgehäuse und unterscheiden sich durch ihre Zifferblätter: Zur Wahl stehen Silber und Dunkelblau, jeweils mit Sonnenschliff. Die dritte Version kombiniert ein schwarz ionenplattiertes Edelstahlgehäuse mit schwarzem Sonnenschliffzifferblatt und einem roten Dichtungsring als markantem Farbakzent.

Allen drei Versionen gemeinsam ist da 41 mm große Gehäuse Und mit nur mit 10,15 mm Höhe ist die Reiseuhr ausgesprochen flach. Dazu kommen innen entspiegeltes Saphirglas und eine Wasserdichtigkeit von fünf ATM, also 50 Metern. Die Aufteilung des Zifferblattes folgt einer klaren Hierarchie. Bei zwölf Uhr sitzt das für Bruno Söhnle charakteristische Glashütte Großdatum. Die zweite Zeitzone wird dagegen bei sechs Uhr angezeigt. 

Die silberne Variante kombiniert graue Zeiger und Indizes mit einem cognacfarbenen Lederband. Beim dunkelblauen Modell kommen polierte, vernickelte Anzeigen und ein mokkafarbenes Lederband zum Einsatz. Die schwarze Brunello GMT trägt ein schwarzes Lederband und setzt mit ihrem roten Akzent einen deutlich sportlicheren Ton.

Bruno Söhnle verwendet das Schweizer Quarzkaliber Ronda 6203.B und veredelt es in Glashütte. Die Abdeckplatte erhält Glashütter Streifenschliff, Abdeckplatte und Räderwerksbrücke werden vernickelt. Hinzu kommen von Hand 03: geschliffene und thermisch gebläute Schrauben sowie händisch eingefärbte Spulen.

Die beiden Edelstahlversionen mit silbernem bzw. dunkelblauem Zifferblatt kosten jeweils 750 Euro, für die schwarz beschichtete Variante werden795 Euro aufgerufen. Quelle: Glashütte / Watchtime Germany / CM

Mercedes-Benz feiert „140 Jahre Innovation“ gemeinsam mit IWC Schaffhausen

IWC Schaffhausen gratuliert seinem langjährigen Partner Mercedes-Benz zum 140. Jubiläum, das in diesem Jahr unter dem Motto „140 Jahre Innovation“ begangen wird. 

Seit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 hat Mercedes-Benz die Geschichte und Zukunft der Mobilität durch wegweisende Technologien sowie Innovationen in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Design geprägt. Aus diesem Anlass lanciert IWC eine limitierte „Big Pilot’s Watch“, die mit dem neu entwickelten und hochinnovativen „Perpetual Calendar ProSet“ ausgestattet ist. 

Als erster ewiger Kalender von IWC, der sich über eine einzige Kronenposition sowohl vorwärts als auch rückwärts korrigieren lässt, macht er die Kalendereinstellung so einfach und intuitiv wie das Einstellen der Uhrzeit. Auf dem Gehäuseboden aus Saphirglas erinnert das erste gemeinsame Logo der Daimler-Motoren-Gesellschaft und von Benz & Cie. nicht nur an das 140-jährige Jubiläum des Automobils, sondern auch an den Zusammenschluss der beiden Pionierunternehmen im Jahr 1926.


Die Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar ProSet „140 Years Mercedes-Benz“ (Ref. IW329603) ist auf 140 Exemplare limitiert. Foto: IWC

Seit Carl Benz vor 140 Jahren das Patent für das erste Automobil anmeldete und Gottlieb Daimler kurz darauf seine Motorkutsche baute, hat sich Mercedes-Benz der stetigen Innovation und der Entwicklung weltweit begehrter Fahrzeuge für seine Kunden verschrieben. Dieser Anspruch war der Motor für jeden technologischen Durchbruch – vom ersten Automobil der Welt im Jahr 1886 bis hin zu den heutigen intelligenten und sicheren Elektrofahrzeugen. Auf der Basis einer gemeinsamen Leidenschaft für Ingenieurskunst, Leistung und Design wurde IWC Schaffhausen im Jahr 2004 Partner von Mercedes-AMG. Seit 2013 ist der Schweizer Luxusuhrenhersteller zudem „Official Engineering Partner“ des Mercedes-AMG PETRONAS Formula 1-Teams, dem offiziellen Werksteam von Mercedes-Benz. Darüber hinaus haben die Marken bei zahlreichen weiteren Projekten zusammengearbeitet, etwa bei Uhren-Sondereditionen, die von der Designsprache der legendären G-Klasse inspiriert sind. 

Anlässlich des Jubiläums „140 Jahre Innovation“ von Mercedes-Benz – gefeiert unter dem Motto „140 Jahre. 140 Orte.“ – reisen drei neue S-Klasse-Limousinen zu 140 ausgewählten Standorten weltweit. Sie legen dabei mehr als 50.000 km über sechs Kontinente zurück und unterstreichen die Technologie, die Tradition, den Pioniergeist und die globale Präsenz der Marke. Vor diesem Hintergrund präsentiert IWC eine limitierte „Big Pilot’s Watch“ mit dem „Perpetual Calendar ProSet“. Dieser hochinnovative neue Mechanismus – eine der bedeutendsten Entwicklungen von IWC im Bereich der ewigen Kalender seit Jahrzehnten – wurde bereits Anfang des Jahres auf der „Watches and Wonders“ in Genf vorgestellt.

Chris Grainger-Herr, CEO von IWC Schaffhausen: „Seit 22 Jahren sind wir Teil der Markenwelt von Mercedes-Benz – und was als Partnerschaft begann, hat sich zu einer Freundschaft entwickelt, die auf gegenseitigem Respekt und tiefer Bewunderung für die Arbeit des jeweils anderen beruht. Unsere Zusammenarbeit gründet auf gemeinsamen Werten: der Leidenschaft für erstklassige Ingenieurskunst, kompromisslose Leistung und visionäres Design. Wir gratulieren Mercedes-Benz herzlich zu diesem Firmenjubiläum und freuen uns auf viele weitere Jahre und spannende gemeinsame Projekte.“

Mathias Geisen, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, verantwortlich für Vertrieb & Customer Experience: „Seit 1886 hat Mercedes-Benz die Zeit nicht nur gemessen, sondern Epochen geprägt. Gemeinsam mit IWC Schaffhausen feiern wir die Überzeugung, dass echter Fortschritt aus Handwerkskunst, Innovation und der Liebe zum Detail entsteht. Die limitierte ‚Big Pilot’s Watch‘ würdigt eine auf diesen Werten basierende Partnerschaft und spiegelt den beständigen Geist wider, der unsere beiden Marken vorantreibt.“

Die Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar ProSet „140 Years Mercedes-Benz“ (Ref. IW329603) ist auf 140 Exemplare limitiert – jedes davon steht für ein Jahr bahnbrechender Innovationen in der Geschichte von Mercedes-Benz. Das gebürstete und polierte Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 42 Millimetern rahmt ein schwarzes Zifferblatt mit Appliken aus massivem Gold und vergoldeten Zeigern ein. Die Minuterie ist für eine gute Ablesbarkeit in Weiß aufgedruckt. Auf dem Saphirglasboden erinnert ein historisches Logo an diesen Meilenstein. Es wurde 1926 nach der Fusion der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) mit Benz & Cie. eingeführt und war das erste Logo von Mercedes-Benz; es vereinte den vom Benz-Emblem übernommenen Lorbeerkranz mit dem für die DMG charakteristischen Stern.

Ein neues Maß an Flexibilität und Bedienkomfort. Die Geschichte der mechanischen Kalender bei IWC begann 1985 mit der Präsentation des vom legendären Uhrmacher Kurt Klaus entwickelten ewigen Kalenders. Mit dem neuen Perpetual Calendar ProSet hat die Marke diese Komplikation – die bis heute zu den größten Herausforderungen der Uhrmacherkunst zählt – nun völlig neu konzipiert. Das neue Modul basiert vollständig auf Zahnrädern und ist durch vier Patente geschützt. Dadurch lässt sich der Kalender nun in einer einzigen Kronenposition sowohl vorwärts als auch – erstmals – rückwärts verstellen. Dieser neue Ansatz macht die Kalenderkorrektur in beide Richtungen so einfach und intuitiv wie das Einstellen der Uhrzeit. Im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen ewigen Kalendern benötigt das ProSet-System keine zusätzlichen Drücker, keine Änderung der Kronenposition und keine komplizierten Einstellmenüs. Hinter dieser scheinbaren Einfachheit verbirgt sich eine technische Meisterleistung, die Bauteile mit filigranen und hochkomplexen Geometrien erfordert. Für deren Fertigung setzt IWC das LIGA-Verfahren ein – eine fortschrittliche Mikrostrukturierungstechnologie, die auf Lithografie und Galvanoformung basiert.

Doppelmondphase mit einer Genauigkeit von einem Tag auf 1.040 Jahre. Die Perpetual Calendar ProSet zeigt ihre Informationen auf vier Hilfszifferblättern an. Das Datum befindet sich bei 3 Uhr, der Monat bei 6 Uhr und der Wochentag bei 9 Uhr. Die Mondphasenanzeige ist bei 12 Uhr positioniert. Dank eines neu berechneten Untersetzungsgetriebes weicht die Anzeige erst nach 1.040 Jahren um einen Tag ab. Die für IWC charakteristische Double Moon®-Anzeige stellt sicher, dass der Mond sowohl für Betrachter auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel korrekt dargestellt wird. Die vierstellige Jahresanzeige – ein weiteres Markenzeichen der ewigen Kalender von IWC – befindet sich zwischen 7 und 8 Uhr auf dem Zifferblatt.

Angetrieben wird die Perpetual Calendar ProSet vom IWC-Manufakturkaliber 82665, das über eine Nickel-Phosphor-Hemmung und eine Silizium-Spiralfeder verfügt. Der beidseitig aufziehende Pellaton-Automatikaufzug ist mit Keramikkomponenten verstärkt und baut eine Gangreserve von 60 Stunden auf. Diese Big Pilot’s Watch ist mit einem schwarzen Kautschukarmband ausgestattet. Dank des integrierten EasX-CHANGE®-Systems lässt sich das Armband werkzeuglos gegen eine andere Variante austauschen.

Mit zwei markanten Sondereditionen würdigte IWC das gemeinsame, auf Funktionalität ausgerichtete Erbe der Big Pilot’s Watch und der legendären G-Klasse von Mercedes-Benz: die Big Pilot’s Watch AMG G 63 aus 18-karätigem Armor Gold® (Ref. IW501201) und die Big Pilot’s Watch AMG G 63 (Ref. IW506201) – die erste Uhr von IWC mit einem Gehäuse aus einem Keramik-Matrix-Verbundwerkstoff (CMC), einer Materialinnovation, die in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurde.

IWC Schaffhausen. IWC Schaffhausen ist der „Engineer of Watchmaking“. Im Jahr 1868 gründete der amerikanische Uhrmacher und Ingenieur Florentine Ariosto Jones die „International Watch Company“ in Schaffhausen in der Deutschschweiz. Durch die Verbindung von erstklassiger Handwerkskunst und Kreativität mit modernster Industrietechnologie und -verfahren legte er den Grundstein für den einzigartigen, ingenieurtechnisch geprägten Ansatz von IWC in der Uhrmacherei.

Das unverwechselbare und klare Design von IWC kommt in Kollektionen zum Ausdruck, die von eleganten Dresswatches bis hin zu Luxus-Sportuhren und klassischen Sportuhren reichen. Als Pionier bei der Verwendung von Titan und Keramik ist IWC auf Hochleistungswerkstoffe wie Ceratanium® spezialisiert. Die fortschrittliche Entwicklungsabteilung XPL von IWC konzipiert Technologien, welche die Widerstandsfähigkeit mechanischer Uhren erhöhen und deren Einsatzbereich auf Umgebungen mit extremen Bedingungen – etwa in der Jet-Luftfahrt oder der bemannten Raumfahrt – ausweiten. Quelle: Mercedes-Bwenz / IWC / CM

Limitierte Carrera von Tag Heuer/Team Ikuzawa 

Die Verbindung von Tag Heuer, Schweizer Uhrenhersteller für Luxus- und Sportuhren, und dem Motorsport reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Mit der neuen Carrera Chronograph x Team Ikuzawa erinnert die Marke nun an die Geschichte des legendären japanischen Teams Ikuzawa. Statt lediglich ein Logo auf das Zifferblatt zu setzen, entstand gemeinsam mit Mai Ikuzawa und Designer George Bamford ein Chronograph, dessen Gestaltung unmittelbar von historischen Heuer-Zeitmessinstrumenten inspiriert ist. 

Gestalterischer Ausgangspunkt war der Heuer Roadmaster, ein mechanisches Stoppinstrument, das in den 1970er- und 1980er-Jahren bei Team Ikuzawa zum Einsatz kam. Das weiße Zifferblatt des Carrera Chronograph x Team Ikuzawa  verzichtet bewusst auf applizierte Stundenindizes. Gedruckte Stundenmarkierungen unterstreichen den instrumentellen Charakter der Uhr und lassen sie eher wie ein professionelles Zeitmessgerät als einen klassischen Luxuschronographen wirken. Rote Akzente prägen das Erscheinungsbild: Neben dem zentralen Chronographenzeiger sind auch einzelne Zeiger sowie die Datumsscheibe in Rot gehalten – eine Anspielung auf die Farben des Team Ikuzawa. 

Als Grundlage dient die aktuelle Carrera Glasbox mit ihrem 39 mm-Edelstahlgehäuse. Charakteristisch ist das stark gewölbte Saphirglas, das nahezu nahtlos in den außenliegenden Minutenring übergeht und dem Zifferblatt eine besondere räumliche Wirkung verleiht. Die Kombination aus polierten Flächen und den schlanken Proportionen sorgt dafür, dass die Uhr ziemlich elegant wirkt.

Das automatische Manufakturkaliber TH20-10 bildet den Motor der Uhr. Das Werk verfügt über Schaltradsteuerung und vertikale Kupplung sowie einen bidirektionalen Aufzug. Die Gangreserve beträgt 80 Stunden, die Wasserdichtigkeit liegt beibis zu 100 Meter (10 bar). Verzichtet wird auf einen  permanent laufenden Sekundenzeiger. 

Zubehör. Neben dem siebenreihigen Edelstahlband gehören ein perforiertes weißes Lederband mit roten Nähten sowie ein weißes Textilband mit roten Racing-Streifen zum Lieferumfang. Beide lassen sich dank Schnellwechselsystem unkompliziert austauschen. Geliefert wird diese Carrera in einer Werkzeugbox, wie sie früher in den Boxengassen von Rennteams verwendet wurde. 

Die Tag Heuer Carrera Chronograph x Team Ikuzawa erscheint in einer weltweit auf 150 Exemplare limitierten Auflage. Der Preis beträgt 10.450 Euro. Quelle Tag Heuer / Watchtime / CM

Luminor Marina PAM01707 – ein feiner Begleiter für die Geschäftsreise

Mit einem Gehäuse aus Carbotech, puristischem Sandwich-Zifferblatt und dem Automatikkaliber P.9010 verbindet Panerai die Gestaltung seiner historischen Einsatzuhren mit zeitgemäßer Materialtechnik. 

Mit der neuen Luminor Marina PAM01707 führt Panerai  zwei zentrale Linien seiner eigenen Geschichte zusammen. Auf der einen Seite steht die charakteristische Formensprache der Luminor, deren kissenförmiges Gehäuse, markante Kronenschutzbrücke und besonders gut ablesbares Sandwich-Zifferblatt eng mit den historischen Instrumenten für die italienische Marine verbunden sind. Auf der anderen Seite setzt die Marke auf ein modernes Verbundmaterial, das Gewicht reduziert, Korrosion widersteht und jeder Uhr eine individuelle Oberflächenstruktur verleiht. Das Ergebnis ist eine 44 mm  große Luminor Marina, die vertraut wirkt, sich durch ihr Carbotech-Gehäuse jedoch deutlich von klassischen Ausführungen in Stahl oder Titan unterscheidet.

Luminor aus Hightech-Material. Gehäuse und Lünette der PAM01707 bestehen aus Carbotech. Für dessen Herstellung werden dünn Kohlefaserlagen unter kontrollierter Temperatur und hohem Druck mit dem Hochleistungspolymer PEEK verbunden. Das Polymer stabilisiert den Werkstoff und erhöht seine mechanische Belastbarkeit sowie seine Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Der daraus entstehende Verbundwerkstoff ist nach Angaben von Panerai beeindruckende 64 % leichter als Titan. Trotz ihres Durchmessers von 44 mm und einer Höhe von 14,5 mm bringt die Neuheit deshalb lediglich rund 100 Gramm auf die Waage. Hinzu kommt die hohe Korrosionsbeständigkeit des Materials, die für eine Uhr mit 300 Metern Wasserdichtigkeit von besonderer Bedeutung ist. Charakteristisch ist außerdem die unregelmäßige, dunkel marmorierte Struktur. Da die Kohlefaserschichten beim Zuschnitt jedes Gehäuses anders verlaufen, besitzt jede PAM01707 eine leicht unterschiedliche Maserung.

Vertrautes Design mit individueller Oberfläche. Trotz des modernen Materials bleibt die Architektur unverkennbar Luminor. Das mattschwarze Sandwich-Zifferblatt orientiert sich an der reduzierten Gestaltung früher Panerai-Einsatzuhren. Es besteht aus übereinanderliegenden Ebenen, wobei die obere Platte an den Positionen der Ziffern und Stundenmarkierungen ausgeschnitten ist. Unter ihr liegt die mit Leuchtmasse versehene Ebene, deren Anzeigen durch die Aussparungen sichtbar werden. Arabische Ziffern, Stundenmarkierungen und Zeiger tragen beigefarbene Superluminova die bei Dunkelheit grün leuchtet. Bei neun Uhr befindet sich die kleine Sekunde. Lediglich der Schriftzug „Luminor Marina“ findet sich im oberen Zifferblattbereich. Auf eine Datumsanzeige verzichtet Panerai vollständig. 

Automatikkaliber P.9010. Im Inneren arbeitet das automatische Kaliber P.9010. Das  6 mm hohe Werk setzt sich aus 200 Komponenten zusammen. Es verfügt über 31 Lagersteine, eine Glucydur-Unruh und eine Incabloc-Stoßsicherung. Die Unruh schwingt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, entsprechend einer Frequenz von vier Hertz. Zwei in Reihe geschaltete Federhäuser speichern Energie für eine Gangreserve von drei Tagen. Der automatische Aufzug arbeitet bidirektional: Bewegungen der Schwungmasse in beide Richtungen werden über zwei hintereinander angeordnete Umkehrräder zum Spannen der Zugfedern genutzt. Vier Goldschrauben am Unruhreif dienen zudem der Feinregulierung. Nach Angaben von Panerai sind 42 Kronenumdrehungen erforderlich, um das Werk vollständig von Hand aufzuziehen.

Schnellverstellung für Reisen. Neben der klassischen Anzeige von Stunden, Minuten und kleiner Sekunde. Unter einer kleinen Sekunde versteht man die dezentrale Sekundenanzeige auf einem separaten kleinen Zifferblatt, das auch als Hilfszifferblatt bezeichnet wird. Das P.9010 besitzt zwei praktische Funktionen. Beim Ziehen der Krone hält der Sekundenstoppmechanismus die Unruh an. Dadurch bleibt auch der kleine Sekundenzeiger stehen, sodass sich die Uhr exakt mit der Referenzzeit synchronisieren lässt. Darüber hinaus kann der zentrale Stundenzeiger in einzelnen Stundenschritten vor- oder zurückgestellt werden. Minuten- und Sekundenanzeige laufen dabei weiter. Diese Lösung ist besonders auf Reisen hilfreich, da sich die Ortszeit schnell an eine neue Zeitzone anpassen lässt, ohne die präzise eingestellten Minuten und Sekunden erneut korrigieren zu müssen. 

Die PAM01707 überzeugt außerdem mit Robustheit. Sie ist bis 30 Bar bzw. rund 300 Meter wasserdicht. Damit erfüllt sie trotz ihres vintage-inspirierten Erscheinungsbildes die Anforderungen einer modernen Taucheruhr.  

Leder für den Vintage-Look, Kautschuk für den Einsatz. Serienmäßig wird die PAM01707 an einem braunen Kalbslederarmband getragen. Der warme Farbton und die beigefarbenen Nähte greifen die Farbe der Leuchtmasse auf und setzen einen bewussten Kontrast zum schwarzen Gehäuse. Für Wasser, Sport und Alltag liegt ein zusätzliches schwarzes Kautschukarmband bei. Damit lässt sich die Optik der Uhr deutlich verändern. Die Panerai Luminor Marina PAM01707 wechselt für 15.200 Euro ans eigene Handgelenk. Quelle: Watchtime / Panerai / CM

Edle Uhren mit Steinzifferblatt von Chronoswiss 

Uhren mit Steinzifferblättern  haben gerade Hochkonjunktur. Kein Wunder: Schmuck- oder Ziersteine gehören zu jenen Details, die das Gesicht einer Uhr nachhaltig prägen und sie von anderen Modellen deutlich absetzen. Anders als Lack, Sonnenschliff oder galvanische Farben bringen sie keine reproduzierbare Oberfläche hervor, sondern ein Stück Natur: Maserungen, Einschlüsse, Adern und Farbübergänge fallen bei jedem Blatt anders aus. Der Schqwizer Uhrenbauer Chronoswiss kombiniert Jaspis und Serpentin, 

Chronoswiss verwendet mit der Small Second Stone Collection erstmals Naturstein-Zifferblätter. Die Kollektion besteht aus zwei Varianten, die die Geschichte der Marke geografisch erzählen sollen. Die Small Second Jasper trägt ein Zifferblatt aus deutschem Jaspis und verweist damit auf die Herkunft von Chronoswiss, gegründet 1983 von Gerd-Rüdiger Lang in München. Die Small Second Serpentine nutzt Schweizer Serpentin aus der Region um Zermatt und das Matterhorn – ein Hinweis auf die heutige Heimat der Marke in Luzern.

Small Second Stone – Jasper und Serpentine. Foto: Chronoswiss

Der Jaspis zeigt warme Beige-, Braun- und Elfenbeintöne, ein Stein mit vielfältigen Farben und Strukturen. Die Serpentine-Version arbeitet dagegen mit einem intensiv grünen Naturstein, dessen Muster an eine Schlangenhaut erinnert. Je nach Schnitt treten andere Adern, Texturen und Farbschattierungen hervor. Auch hier gleicht kein Zifferblatt dem anderen.

Beide Modelle basieren auf der 40 mm großen Small Second, die eine Gesamthöhe von 11,5 mm aufweist. Typisch Chronoswiss sind die polierte geriffelte Lünette, die Zwiebelkrone, das gewölbte Saphirglas und die verschraubten Bandanstöße. Die Jasper-Version kommt im Edelstahlgehäuse, die Serpentine-Variante in einem Bicolor-Gehäuse aus Edelstahl und 18 Karat Rotgold. Bei 9 Uhr sitzt die kleine Sekunde. Ihr Hilfszifferblatt von Hand guillochiert: bei der Serpentine mit einer fein sandgestrahlten galvanischen Rotgold-Beschichtung, beim Jaspis mit schwarzer Beschichtung.

Im Inneren arbeitet das Chronoswiss-Automatikkaliber C.6000 mit 55 Stunden Gangreserve, das Chronoswiss zusammen mit La Joux-Perret entwickelt hat. Es zeigt sich durch den Saphirglasboden mit einem skelettierten Rotor aus Wolfram sowie mit Ruthenium-beschichteten Brücken und Genfer Streifen. Beide Varianten sind auf je 50 Exemplare limitiert. Quelle: Chronoswiss:  / CM

Neu: Breitlings DB5 limitierte Top-Time-Chronographen

Breitling, Schweizer Uhrenhersteller im Luxussegment, und Aston Martin feiern den DB5 mit drei limitierten Top-Time-Chronographen. Im Mittelpunkt stehen Holzdetails, Leder mit Farbverlauf und das Manufakturkaliber B01. 

Breitling  und Aston Martin greifen eine gemeinsame Geschichte aus den 1960er-Jahren auf und übersetzen sie in drei neue Chronographen. Die Top Time B01 Chronograph 41 Tribute to Aston Martin DB5 erinnert an einen der bekanntesten Sportwagen der Automobilgeschichte – und zugleich an einen frühen Auftritt von Breitling im James-Bond-Universum. Denn 1965 trug Sean Connery in „Feuerball“ eine Breitling Top Time Ref. 2002, während der Aston Martin DB5 zur Film- und Designikone wurde. Den neuen Chronograph hat Breitling sichtbar an Details des klassischen Grand Tourers angelehnt: an das Lenkrad, die Armaturen, die Lederpolster und die warme Materialwirkung des Innenraums. Das Ergebnis ist eine moderne Top Time, die Automobilgeschichte auf vergleichsweise subtile Weise ins Uhrendesign überträgt.

Drei Varianten Top Time B01 Chronographen 41 Tribute to Aston Martin DB5. Foto Breitling
 

Drei Varianten, drei Limitierungen. Die Top Time B01 Tribute to Aston Martin DB5 erscheint in drei Ausführungen. Die Version in Edelstahl mit silberfarbenem Zifferblatt ist auf 1.022 Exemplare limitiert und bleibt formal am nächsten an der historischen Top Time Ref. 2002. Sie kombiniert das helle, gebürstete Sonnenschliff-Zifferblatt mit schwarzen Hilfszifferblättern im Panda-Stil, rhodinierten Details und einem hölzernen Innenring.

Etwas zurückhaltender wirkt die Variante aus Edelstahl mit Platinlünette. Sie besitzt ein schwarz lackiertes Zifferblatt mit gebürsteter Oberfläche und ist auf 315 Exemplare limitiert. Die Platinlünette ist ein apartes Detail, das nur dem Nutzer bekannt und von außen kaum von einer Edelstahllünette zu unterscheiden ist.

Die exklusivste Ausführung besteht aus 18 Karat Rotgold und ist auf 250 einzeln nummerierte Exemplare limitiert. Ihr Zifferblatt wird aus natürlichem Onyx gefertigt – laut Breitling das erste Mal, dass die Marke diesen Stein verwendet. Zusammen mit dem Rotgoldgehäuse und den goldfarbenen Ringen um die Totalisatoren entsteht so die edelste und dunkelste Interpretation des DB5-Themas.

Holz, Leder und „Squircle“-Totalisatoren. Bei allen drei Varianten spielt der Innenraum des Aston Martin DB5 eine zentrale Rolle. Besonders auffällig ist der Rehautring aus Holz, der an das Lenkrad des klassischen Sportwagens erinnert. Das braune Kalbslederband ist handkoloriert und besitzt einen Farbverlauf, der die Tiefe und den Charakter edler Fahrzeugpolsterungen aufnehmen soll. Auch die Zifferblattgestaltung folgt diesem Gedanken. Wie man es von anderen Top-Time-Modellen kennt, sind die Hilfszifferblätter sind nicht ganz rund und nicht ganz eckig, sondern in einer sogenannten „Squircle“-Form gestaltet. Damit erinnern sie an die Anzeigen klassischer Armaturenbretter. Hinzu kommen ein kissenförmiges Gehäuse, geriffelte Ecken und pilzförmige Drücker – Elemente, die ein Gefühl der 1960er-Jahre vermitteln. Das kissenförmige Gehäuse misst 41 mm im Durchmesser und ist wasserdicht bis10 bar, also 100 Meter. Über dem Zifferblatt liegt ein bombiertes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas; auch der verschraubte Boden besitzt ein Saphirglasfenster. Die Krone ist nicht verschraubt, aber mit zwei Dichtungen ausgestattet. Getragen werden alle drei Versionen an einem braunen Kalbslederband mit Faltschließe.

Manufakturkaliber B01. Im Inneren arbeitet das Breitling-Manufakturkaliber B01. Wie alle Breitling-Werke ist das selbstaufziehende Chronographenkaliber COSC-zertifiziert, dazu bietet es rund 70 Stunden Gangreserve. Die Chronographenkonstruktion verfügt über eine klasssiche Schaltradsteuerung und eine vertikale Kupplung, die ein ruckfreies Anlaufen des Sekundenzählers garantiert. Angezeigt werden Stunden, Minuten und kleine Sekunde; der Chronograph misst Viertelsekunden und bis zu 30 Minuten, die man auf dem Totalisator bei 3 Uhr ablesen kann. Durch den Glasboden ist das Werk sichtbar. Je nach Modell trägt es einen rhodinierten Rotor oder einen Rotor aus 18 Karat Rotgold, jeweils mit Aston-Martin-Gravur. Damit setzt sich der Automobilbezug auch auf der Rückseite fort.

Die Preise. Während die Edelstahlversion mit silberfarbenem Zifferblatt für 10.500 Euro erhältlich ist, muss man für die Variante mit Edelstahlgehäuse, Platinlünette und schwarzem Lackzifferblatt 16.500 Euro bereithalten. Die Rotgoldversion mit Onyx-Zifferblatt liegt bei 40.500 Euro. Quelle: Breitling / CM

Knaus-Tabbert präsentiert die Modellpalette 2027

Gleich in mehreren Beziehungen – Teamwechsel, neue Teamstruktur, neue Strategie und neues Modelljahr 2027 – schlägt Knaus Tabbert, ein führender Hersteller von Reisemobilen, ein neues Kapitel auf. Im Zuge der Jahrespressekonferenz am Werksstandort Jandelsbrunn im Bayerischen Wald präsentierte das Unternehmen nicht nur neue Modelle, sondern vor allem, wofür seine traditionsreichen Marken künftig stehen: für Klarheit, Emotionalität und Fokus.

Diese Neuausrichtung der Knaus Tabbert AG kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Markt spürbar verändert hat. Mittlerweile haben sich die Niederbayern vom Tal der Tränen gut erholt  und bieten heute, was die Kunden erwarten:  Mehr als funktionale Ausstattung, variable Grundrisse oder einen attraktiven Preis. Das Modelljahr 2027 ist die Antwort von Knaus Tabbert auf diesen Wandel. KNAUS läutet eine neue Ära ein, WEINSBERG schreibt ein Erfolgskapitel neu und TABBERT komponiert mit neuer Klangfarbe. So wird aus dem neuen Modelljahr mehr als eine Produktoffensive — es ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft, betonte Matjaž Grm, künftig Mitglied des Vorstands. 

Was uns auffiel. Der Hersteller bindet sich stärker an den VW Konzern und dessen Crafter-Chassis. Noch nicht herangewagt haben sich die Bayern an das Thema Alternative Antriebe, wenngleich dieses in den kommenden Jahren bei der Reisemobilbranche eine Rolle spielen wird. Und auch beim Thema Reisemobile als rollende Offices für die Geschäftsreisebranche tritt die Knaus-Tabbert AG noch sehr zurückhaltend auf. 

Neuheiten des Modelljahres 2027: 

1.KNAUS – KNAUS SKY TI. Die Neuauflage verbindet moderne Fahrzeugtechnik, hohen Reisekomfort und hochwertige Aufbauqualität zu einem Gesamtpaket, das in zentralen Bereichen spürbar weiterentwickelt wurde. Aufgebaut auf dem modernsten VW‐Crafter‐Chassis mit Breitspurachse, neuem Radstand und serienmäßigem Automatikgetriebe, steht der SKY TI für zeitgemäße Mobilität und ein Fahrerlebnis, das Komfort und Dynamik überzeugend zusammenführt. Auch im Innenraum zeigt der neue SKY TI seine konsequente Weiterentwicklung. Der beheizte Funktions‐Doppelboden mit integrierten Stauräumen sorgt für hohen Komfort und Alltagstauglichkeit, während der stufenlose Wohnraumboden ein besonders harmonisches Raumgefühl schafft. Textile Wandverkleidungen mit Softtouch, die neue Sitzgruppe für mindestens vier Personen, das großzügige Raumbad mit separater Dusche sowie Bettlängen von rund zwei Metern unterstreichen den wohnlichen Charakter des Fahrzeugs. Hinzu kommen Features wie ein 157‐Liter‐Kompressor‐Kühlschrank mit Doppeltüranschlag, eine 100Ah LiFePo Aufbaubatterie, Alu‐Rahmenfenster sowie eine Truma Dieselheizung in Serie. Zudem kann der SKY TI mit einer ALDE Dieselheizung oder einem elektrischen Bughubbett, welches zusätzlichen Raum schafft, ausgestattet werden. Der SKY TI ist in „Silver Metallic“ oder „Solid Grey“ erhältlich. Und auch innen gibt es Gestaltungsspielraum für individuelle Kundenwünsche: Ein Highlight ist das große Panoramadach aus Echtglas in der Hutze, das sich mit einem Handgriff öffnen lässt. Auch äußerlich zeigt der SKY TI seine Weiterentwicklung mit FoldXpand, maximierten Garagentür‐Öffnungen, einer integrierten Kamera im Dachübergangselement und der neuen Heckgestaltung mit Cateye‐Evolution‐Leuchten. Den SKY TI gibt es in den Grundrissvarianten 650 MEG, 700 DEG und 700 DX. Preis Einstiegsmodell: Rund 100.000 Euro  

2. KNAUS VAN TI PLUS. Das Fahrzeug verbindet die handlichen Außenabmessungen eines Vans mit einem Innenraumkonzept, das spürbar mehr Großzügigkeit bietet, als es die schlanke Silhouette vermuten lässt. Aufgebaut auf dem modernsten VW‐Crafter‐Chassis und optional mit Allrad‐Antrieb erhältlich, bietet er beste Voraussetzungen für ein vielseitiges Fahrerlebnis. Gleichzeitig unterstreichen die hochwertige Aufbautechnik mit Alu‐Alu‐Seitenwänden sowie der stufenlose Wohnraumboden den hohen Komfort‐ und Qualitätsanspruch des Modells.

Im Innenraum zeigt sich die Verwandtschaft zum SKY TI – das Interieur ist bis ins Detail durchdacht und hochwertig ausgeführt: Ein aufwendiger Möbelbau, textile Wandverkleidungen und eine klar strukturierte Atmosphäre mit spürbarem Premium‐Charakter. Hinzu kommt eine umfangreiche Serienausstattung mit Rahmenfenstern, Dieselheizung, Kompressor‐Kühlschrank mit Doppeltüranschlag und Lithium‐Batterie; optional ist zudem eine ALDE‐Dieselheizung verfügbar. Erhältlich ist der VAN TI PLUS in den Grundrissvarianten 650 MEG und 700 DEG.

3. KNAUS NORDWIND. Als konsequent auf Ganzjahrestauglichkeit ausgelegter Premium-Wohnwagen bietet der NORDWIND mit ALDE‐Heizung, ALDE‐Fußbodenheizung und Abwasserverlegung im Innenraum beste Voraussetzungen für komfortables Reisen auch bei kühleren Temperaturen. Der NORDWIND wurde in enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten von ALDE Schweden entwickelt und übertrifft damit die strengen Anforderungen der Norm. Auch in Ausstattung, Ausbauqualität und Design unterstreicht der NORDWIND seinen Premium‐Charakter. Alu‐Rahmenfenster mit Plissee‐Verdunklung, Service‐Modul, Kompressor‐Kühlschrank mit beidseitigem Türanschlag, Hybrid‐Kocher mit Gas‐On‐Glas und Induktion sowie das Komfort‐Schlafsystem mit Federteller‐Lattenrost machen den hohen Serienanspruch des Modells sichtbar. Hinzu kommen ein aufwendiger Möbelbau und textile Wandverkleidungen, die gemeinsam mit harmonisch abgestimmten Farben und Oberflächen eine Atmosphäre von Ruhe, Wärme und hochwertiger Wohnlichkeit schaffen. Der NORDWIND wird damit zu einem Ort, an dem man sich vom ersten Moment an zuhause fühlt.

Auch äußerlich zeigt der NORDWIND seinen Anspruch in jedem Detail. Die neue Formensprache mit FoldXpand‐Heck, integrierten Rangiergriffen, einer durchgehenden dritten Bremsleuchte und Voll‐LED‐Cateye‐Heckleuchten verleiht dem Wohnwagen eine moderne, markante Präsenz. Optional setzt ein Aufbau in Silber Metallic zusätzliche gestalterische Akzente. Ergänzt wird das Angebot durch funktionale Ausstattungsoptionen wie einen 40‐Liter‐Abwassertank, der den hohen Komfortanspruch des NORDWIND weiter unterstreicht. So verbindet der NORDWIND Ganzjahreskomfort, hochwertige Ausstattung und eine eigenständige Designsprache zu einem Oberklasse‐Wohnwagen, der in jeder Saison überzeugt.
 

4. KNAUS SPORT PLATINUM SELECTION.Der KNAUS SPORT ist ab sofort auch als PLATINUM SELECTION erhältlich und verbindet eine besonders umfangreiche Ausstattung mit einem attraktiven Preisvorteil. 

5. WEINSBERG CaraCompact EDITION [PEPPER]. Dieses Modell schreibt die Erfolgsgeschichte des meistverkauften Reisemobils Europas konsequent fort. Die umfassende Neuauflage verbindet das bewährte Erfolgsrezept des [PEPPER] mit einem deutlich weiterentwickelten Gesamtpaket: einem außergewöhnlich attraktiven Preis‐Leistungs‐Verhältnis, mehr Innenraum durch das neu gestaltete Heck und einer wertigen Serienausstattung, die in dieser Klasse ein bemerkenswert hohes Niveau setzt. Neben den bekannten Grundrissen 600 MF und 600 MEG ergänzt künftig auch der neue 580 MEG das Angebot. Auch gestalterisch zeigt sich der [PEPPER] umfassend erneuert. Ein neues Exterieur mit markantem Foliendesign, das neue WEINSBERG‐Heck mit integriertem Stoßfänger sowie Voll‐LED‐Rückleuchten im WEINSBERG‐Design verleihen dem Fahrzeug einen modernen, eigenständigen Auftritt. Gleichzeitig sorgt das neue Raumkonzept für spürbar mehr Platz im Gang und zusätzliches Volumen in der Heckgarage. Auch im Innenraum wurde der [PEPPER] in vielen Bereichen neu gedacht. Ein neues Sitzbankkonzept mit der Möglichkeit, die Sitze auszuziehen und in der sogenannten „doppelten Lümmelfunktion“ bequem zu lümmeln, ein moderner Bugausbau sowie eine ausschwenkbare Esstischerweiterung in Serie erhöhen den Wohnkomfort spürbar. Das neue Komfort‐Schwenkbad mit beleuchtetem Spiegel, Ambientebeleuchtung, und im Waschbecken integriertem Handtuchhalter verbindet clevere Raumnutzung mit einer zeitgemäßen, wohnlichen Anmutung. Im Heck sorgt am Bett eine intuitiv ausziehbare Trittstufe inklusive Schuh‐ und Wäschefach für zusätzlichen praktischen Nutzen. Auch der Küchenbereich unterstreicht den weiterentwickelten Anspruch des Modells. 

6. WEINSBERG CaraBus EDITION [FIRE] und CaraBus GREY EDITION [FIRE]. WEINSBERG setzt den CaraBus EDITION [FIRE] neu auf und bringt damit einen Camper Van auf die Straße, der attraktives Design, hohen Komfort und eine umfangreiche Serienausstattung mit einem überzeugenden Preis‐Leistungs‐Verhältnis vereint. Ein schlanker Aufbau, ein eleganter Auftritt und ein modernes Interieur mit hochwertigen Holzdetails und stilvollen Farbakzenten verleihen dem Fahrzeug eine durchgängig stilvolle Anmutung. Mit dem CaraBus GREY EDITION [FIRE] setzt WEINSBERG zudem ein besonders designorientiertes Statement. Die eigenständige Gestaltung außen wie innen verleiht dem Camper Van einen durchgängig modernen, urbanen und markanten Auftritt. 

7. TABBERT VIVALDI. Schon in der Serienausstattung wird dieser Premiumanspruch beim neuen Vivaldi deutlich. Das Zusammenspiel aus AL‐KO Fahrwerk, Antischleudersystem, AL‐KO Premium Stützen und AAA Premium Brake steht für ein hohes Maß an Sicherheit auf Reisen. Zugleich unterstreichen die Servicebox, ein 157‐Liter‐Kompressor‐Kühlschrank, die Arbeitsplattenverlängerung mit versenkbarem Gas‐on‐Glas‐Kocher und die serienmäßige Ambientebeleuchtung den Anspruch, Komfort und Wertigkeit von Beginn an auf hohem Niveau anzubieten.

Auch konstruktiv zeigt der VIVALDI seine gehobene Ausrichtung bis ins Detail. Das hinterlüftete 48mm dicke TABBERT‐Dach, der 47 mm starke Boden, Glattblech, Rahmenfenster sowie die markentypischen Designelemente wie Markisen‐ und Gürtelleiste verleihen dem Caravan seine souveräne, elegante Präsenz. Im Innenraum setzt sich dieser Anspruch konsequent fort: Geschlossene Deckenschränke, eine markante Designdeckenleuchte, hochwertige Eckregale im Wohnbereich, eine Serviceklappe in der Sitzkastenfront und eine Holzschiebetür als Raumtrenner schaffen eine Atmosphäre, die Wohnlichkeit und Exklusivität sichtbar verbindet. Mit den neuen Grundrissen 490 TD, 550 E, 590 HE und 685 DF zeigt der VIVALDI darüber hinaus auch in der Raumgestaltung seine konsequente Weiterentwicklung. 

8. TABBERT PUCCINI FINEST EDITION. Die PUCCINI FINEST EDITION steht damit für Caravaning, das Design, Komfort und Exklusivität konsequent zusammendenkt. Im Innenraum wird dieser Anspruch eindrucksvoll fortgeführt. Möbelfronten in weißem Hochglanz verleihen dem Interieur eine sichtbar veredelte Anmutung, während fein abgestimmte Materialien und präzise gesetzte Lichtakzente eine Atmosphäre schaffen, die Ruhe, Großzügigkeit und stilvolle Wohnlichkeit ausstrahlt.  Quelle: Knaus Tabbert AG / CM