Starke Nachfrage: MW Werk München startet die Serienproduktion des BMW i3

Im BMW Group Werk München läuft seit gut einer Woche die Serienproduktion des neuen i3. Die hohe Nachfrage führt zu einer steilen Anlaufkurve im Werk. „Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse erfreut sich kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits großer Nachfrage“, sagt Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marke, Vertrieb.

Nach vier Jahren intensiver Transformation – darunter der Neubau eines Karosseriebaus sowie einer neuen Montagehalle inklusive Logistikflächen – gibt der i3 den Startschuss für das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte des BMW Group Werks München.

Auch der Vollelektrische i3 ist ein Treffer ins Schwarze. Foto: BMW

„Der Produktionsstart des BMW i3 läutet eine neue Ära in unserem Stammwerk ein. Mit dem vollelektrischen BMW i3 bringen wir zusammen, was zusammengehört: Kaum ein Modell steht so sehr für BMW wie die 3er Reihe – und kaum ein Produktionsstandort so sehr für unsere Marke wie das Werk München“, sagt Raymond Wittmann, Produktionsvorstand der BMW AG. „Durch die einzigartige Verknüpfung von Zentrale, Entwicklung und Produktion ist unser Münchner Stammwerk ein entscheidender Impulsgeber für unser globales Produktionsnetzwerk: Jedes unserer Werke profitiert von den Erfahrungen und dem Wissen aus dem Anlauf der Neuen Klasse in München.“

Werk München zukunftsfähig aufgestellt. Ab 2027 wird das Werk München ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge produzieren. Weitere Modelle der Neuen Klasse folgen in Kürze und sichern die Zukunftsfähigkeit des Werks für die kommenden Jahrzehnte. Seit 1975 ist München eng mit der 3er Reihe verbunden. Mehr als 9 Mio. Fahrzeuge der 3er Reihe sind seitdem im Stammwerk vom Band gelaufen. 

Für die Neue Klasse wurde der Standort grundlegend umgebaut – bei laufender Produktion von bis zu 1.000 Fahrzeugen pro Tag. Auf einer Fläche von rund einem Drittel des Werksgeländes entstanden ein neuer Karosseriebau sowie eine hochmoderne Fahrzeugmontage einschließlich neuer Logistikflächen. Zuletzt wurde die Auslieferungshalle errichtet, die sich aktuell noch in der Inbetriebnahme-Phase befindet. Dort werden die Fahrzeuge für die Kunden final geprüft und anschließend dem Vertrieb übergeben. 

BMW iFACTORY. Die BMW iFACTORY ist eine Vision für die Produktion der Zukunft und fokussiert sich auf die Bereiche Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. In diesem Rahmen setzen die Werke des Unternehmens weltweit standortspezifische Lösungen um und stärken damit die Resilienz des Unternehmens sowie seine Fähigkeit, jederzeit und weltweit zuverlässig zu liefern. Diese Vision wurde nun auch im BMW Group Werk München konsequent über alle Technologien hinweg umgesetzt.

Globales Netzwerk, regionale Wertschöpfung: Hochvoltbatterien und E-Antrieb. Mit dem BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen (Niederbayern, Deutschland) stärkt die BMW Group die Wertschöpfung in der Region Bayern deutlich. Entsprechend dem Ansatz „local for local“ wird das Werk Hochvoltbatterien der sechsten Generation an das Werk München sowie an weitere deutsche Standorte liefern. Die Fertigung der Hochvoltbatterien verbindet einen konsequenten Null-Fehler-Ansatz mit modernsten Produktionstechnologien, die in bayerischen Pilotwerken entwickelt wurden. Mit durchgängigen Inline-Qualitätskontrollen, digitalen Zwillingen und dem systematischen Einsatz künstlicher Intelligenz setzt der Autobauer neue Maßstäbe in der Batterieproduktion.

Der Gen6-E-Motor für den BMW i3 wird im BMW Group Werk Steyr in Österreich produziert – einem Standort, der seit über 40 Jahren Antriebe fertigt. Mit dem ersten E-Motor im Portfolio entwickelt das Werk seine Rolle als Paradebeispiel für neue Technologien weiter. Alle Kernkomponenten des hochintegrierten E-Antriebs – vom Rotor und Stator über den Inverter bis zum Getriebe – werden vor Ort produziert. Dafür wurden neue Produktionslinien und hochmoderne Reinraumumgebungen aufgebaut. Die Aluminiumgießerei im BMW Group Werk Landshut liefert das E-Motor-Gehäuse an das Werk Steyr. Quelle: BMW / CM

CUPRA Born 170 kW mit 79 kWh-Akku im CM-Test

Der spanische Seat- Performance-Ableger Cupra hat seinen kompakten Stromer Born aufgewertet. Neben einer attraktiveren Optik bietet das Modell mehr Reichweite, Matrix-LED-Licht, ein größeres Fahrerdisplay und mehr haptische Tasten. Der Born ist schon lange ein höchst beliebtes Elektroauto in Deutschland, bei privaten wie gewerblichen Haltern. Wir fuhren den Das Born-Update mit 170 kW (231 PS) und 79 kWh-Akku. Der spanische Bruder des ID.3 ist im Grunde genommen die sportlichere aber auch attraktivere Variante. 

Im vorigen Jahr wurden deutschlandweit laut KBA 18.847 Cupra Born  der Vorgängergeneration zugelassen, weltweit verkauft wurden vom nobleren ID.3-Bruder 41.800 Einheiten. Gebaut im westsächsischen Werk Zwickau-Mosel erfuhr der Cupra Born in 2026 ein Update, das neben optischen Anpassungen auch einen weiterentwickelten Antrieb inklusive erhöhter Reichweite enthält. Unter der Motorhaube verrichtet zudem ein neuen APP-350-E-Motor die Arbeit. 

Exterieur. Unser Testmodell der „neuen Generation 2026 ff“ verfügt beim Exterieurdesign über attraktivere Front- und Heckschürzen sowie ein geändertes Scheinwerferdesign. Die „Sharknose“-Front, mach schon etwas her ebenso wie das beleuchtete Markenlogo am Heck. Von der Seite betrachtet +wirkt er in Bezug auf den VW-Bruder wie ein Ei dem anderen, also kaum ein Unterschied. Die Außenabmessungen sind wohl identisch mit dem Vorgänger. Identisch sind auch das Kofferraumvolumen (385 bis 1267 Liter) und die Zuladung (456 kg).

Interieur. Der Innenraum hinterlässt einen angenehmen Eindruck, wofür die hochwertigen und sehr ordentlich verbauten Materialien sorgen. Die Platzverhältnisse sind zumindest vorne auch für groß gewachsene Personen ausreichend. Die Sitze sind bequem und auch bei längeren Strecken ermüdungsfrei. Die Türgriffe sind beleichtet, ebenso die Slider zur Einstellung von Temperatur und Lautstärke unter dem Touchdisplay, die Lüftungsdüsen sind neu und, aufgepasst, am Lenkrad sind physische Bedientasten verbaut statt der vorherigen Touch- bzw. Haptik-Flächen. Die Fahrerinformationsanzeige ist klar und übersichtlich. Mit dem Knopf an der linken Seite des Lenkrads lassen sich die Fahrprogramme Comfort, Performance und Cupra einstelllen. Auffallend: Die Stufe Eco gibt es nicht. Man muss sie aber auch nicht vermissen, wenn man weiß, wie selbst sportliche BEV vom Schlage Cupra ökonomisch zu bewegen sind. Sprich, gefühlvoll starten, nicht ständig  die Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h auf der Autobahn ausreizen. 

Verbesserungswürdig erschien uns hingegen die Spiegeleinstellung. Denn der Einstellungsknopf  lässt sich komplett im Kreis drehen. Das Lichten als Anzeige wirkt wenig praktisch. Das ist es aber auch schon mit unserer Kritik.

Losfahren. Den Born starten wir am rechts an der Lenksäule, befindlichen An-Aus-Knopf (mit CUPRA-Logo), den es eigentlich gar nicht braucht; denn nach dem Anschnallen und Drücken des Bremspedals sowie der Wahl der Fahrstufe fährt der Wagen schon.  Übrigens jetzt auch mit One-Pedal-Driving und, man staune, auch mit Vehicle-to-Load-Funktion ((V2L), mit der externe Geräte wie E-Bikes oder Laptops mit Strom versorgt werden können. Eingeführt wurde der mobile Fahrzeugschlüssel (für bis zu vier Anwender), womit das Auto auch mit dem Smartphone entriegelt oder gestartet werden kann.sowie überarbeiteten Assistenzsystemen. 

Antrieb und Laden. Unser Testwagen Mit Heckantrieb soll laut Hersteller etwas sparsamer beim Stromverbrauch sein. Wir kamen mit ca. 15 kWh hin, ein wirklich guter Wert.  Fragezeichen gibt es natürlich, wie bei vielen anderen BEV auch, i n Sachen Reichweite , Die soll laut Hersteller soll bis zu 627 km betragen. Grund hierfür ist der effizientere APP350-Elektromotor auf der Hinterachse, der mehr Spitzendrehmoment liefert. Naja, bei der Reichweite ziehen wir mal mindestens 150 km ab. Wir kamen zwar auf mehr als 450 km bei sommerlich brutaler Hitze (teils Außentemperaturen > 40° C!), aber das sind nun mal keine 600 km. Die Ladeleistung gibt Cupra bei: AC mit 11 kW an, bei DC mit 183 kW.

In Bezug auf DC-Schnellladen gibt Cupra beim 79 kWh-Akku  eine Ladezeit (von 10 auf 80 % ) von 29 Minuten an, aber die Ladekurven sagen etwas anderes, denn der Verlust an Ladeleistung des Akkus bzw. der Stromfluss an Schnellladesäulen sprechen eine andere Sprache. Da kann man nach unserer Erfahrung schon ein Viertel Stündchen drauflegen.   

Preis: 45.990 Euro als Einstiegspreis für unseren gelifteten Cupra Born sind nicht gerade wenig. Aber das geht ja noch etwas ab. Denn die Bundesregierung fördert den Kauf oder das Leasing von rein batterieelektrischen Neufahrzeugen mit einer sozial gestaffelten Prämie von bis zu 6.000 Euro. Das Programm gilt rückwirkend für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026, und Anträge können online gestellt werden.

Antragsberechtigt sind aber nur Privatpersonen, die über ein zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen von maximal 80.000 Euro verfügen. Die Einkommensgrenze verschiebt sich für bis zu zwei Kinder (unter 18 Jahren) um 5.000 Euro je Kind nach oben. Sie liegt bei Familien mit zwei oder mehr Kindern damit bei maximal 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Die Basisförderung beträgt 3.000 Euro für BEV. Für Familien erhöht sich die Förderung pro Kind um 500 Euro, bis zu 2 Kinder werden berücksichtigt. Erforderlich sind zur Online-Antragstellung jeweils die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide für jede zum Haushaltsjahreseinkommen beitragende Person. Die Bescheide dürfen maximal drei Jahre alt sein. Maßgeblich hierfür ist das geprüfte Steuerjahr und nicht der Ausstellungszeitpunkt des Bescheides. Für Jahre, in denen eine gemeinsame steuerliche Veranlagung durchgeführt wurde, genügt jeweils der gemeinsame Einkommensteuerbescheid für beide Partner.

Wie fährt sich der Born?  Der Wagen bereitet im Alltagsbetrieb viele Fahrfreude. Er ist agil, sehr spurtreu und bietet guten Federungskomfort. Die Lenkung wirkt präzise, das Handling ist ein Kinderspiel. Auch auf langen Strecken ermüdet man dank der rückenfreundlichen Sitze nicht. Bei vernünftiger Fahrweise kommt man auf mehr als 450 km Reichweite. Wo Energie nachzuladen ist, erfährt man rechtzeitig und lässt sich im Display auch anzeigen. Alles in allem eine gute Empfehlung.  Schließlich noch das: Die Garantie für den Cupra Born beträgt fünf Jahre bzw.  max 150.000 km. Quelle: CM

Škoda Auto  hat Peaq-Produktion gestartet

Škoda Auto hat in seinem Stammwerk in Mladá Boleslav die Serienproduktion des neuen elektrischen Škoda Peaq aufgenommen. Das große SUV wird auf derselben Produktionslinie gefertigt wie die vollelektrischen Škoda Elroq und Enyaq sowie der Verbrenner-Octavia.  

Diese Flexibilität ermöglicht eine hocheffiziente Produktion und erlaubt es dem Unternehmen, schnell auf sich ändernde Kundennachfrage zu reagieren. Der Peaq stößt seit seiner Markteinführung im Juni auf großes Interesse; bis Ende Juli gingen beim Automobilhersteller fast 8.500 Bestellungen ein. In den Top-Spezifikationen ist der Peaq mit der größten Batterie ausgestattet, die jemals in einem Škoda Fahrzeug verbaut wurde. Mit einer Bruttokapazität von 91 kWh bietet sie eine Reichweite von mehr als 640 km Škoda Auto produziert außerdem die Batteriesysteme für den Peaq in seinem neuen Montagewerk in Mladá Boleslav. Die Batteriezellen selbst kommen, wie niht anders zu vermuten, aus China. 

Der Peaq ist das vierte Modell, das derzeit auf der Produktionslinie im Stammwerk des Unternehmens in Mladá Boleslav gebaut wird. Die drei vollelektrischen Modelle werden zusammen mit dem Verbrenner Octavia Combi gebaut. Seit Mai dieses Jahres wird der Octavia Combi außerdem im Werk Kvasiny produziert, zusammen mit der Octavia Limousine. So kann Škoda Auto auf die Marktnachfrage und Störungen in den globalen Lieferketten reagieren, indem es den Produktionsmix zwischen Mladá Boleslav und Kvasiny flexibel anpasst.

Durch diesen Schritt wurden zudem Kapazitäten im Werk Mladá Boleslav für die wesentlich beliebteren und auch effizienteren Elektrofahrzeuge frei, die im ersten Halbjahr 2026 schon 23 %  aller in den tschechischen Werken produzierten Škoda Fahrzeuge ausmachten.

Der Peaq ist das größte Fahrzeug, das Škoda Auto seit seinem Beitritt in den Volkswagen Konzern produziert. Seine Einbindung in die bestehende Fertigungslinie erforderte erhebliche technische Anpassungen: Es wurden neue, größere Fertigungsschienen eingeführt, um die Ergonomie und die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern, und für den Einbau der dritten Sitzreihe kam ein neuer Manipulator hinzu.

Das Presswerk, der Karosseriebau und die Lackiererei wurden gezielt modernisiert, um einen reibungslosen Materialfluss während des gesamten Produktionsprozesses zu gewährleisten. Der Škoda Peaq basiert wie der Enyaq und Elroq auf dem bewährten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB+), was Produktionssynergien mit beiden bereits in Mladá Boleslav gebauten Modellen ermöglicht.

In den Top-Spezifikationen ist der neue Peaq mit der größten Batterie ausgestattet, die jemals in einem Škoda Elektrofahrzeug verbaut wurde. Die Batterie wird ebenfalls im Werk Mladá Boleslav produziert. Mit einer Bruttokapazität von 91 kWh (86 kWh netto) ermöglicht sie eine Reichweite von mehr als 640 km. Eine 63-kWh-Version (59 kWh netto) ist ebenfalls erhältlich. Kunden können zwischen drei Leistungsstufen von 150 kW bis 220 kW wählen, wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb. (Škoda Peaq 60 150 kW (204 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 14,9 – 17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A; Škoda Peaq 90 210 kW (286 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 15,1 – 17,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A; Škoda Peaq 90x 4×4 220 kW (299 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 16,0 – 18,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A)

Mit einer Länge von 4,87 Metern und einem Radstand von fast 3 Metern ist der Peaq das größte und geräumigste SUV von Škoda und das erste Modell der Marke im Segment der großen SUVs. Als neues SUV-Flaggschiff von Škoda führt der Peaq mehrere für die Marke neue Merkmale ein, darunter bündig eingelassene Türgriffe und ein Panoramadach mit Dynamic Shade Control. Darüber hinaus bietet er bidirektionales Laden. 

Der neue Peaq ist ein wahrer Riese Fotos: Škoda Auto


Neben dem Peaq hat der tschechische Automobilhersteller den Epiq vorgestellt, einen urbanen Crossover in der Einstiegsklasse, der im spanischen Pamplona im Rahmen des Projekts ‚Electric Urban Car Family‘ der Brand Group Core des Volkswagen Konzerns produziert wird. Quelle: Škoda Auto / CM

Hertz steigert Umsatz  dank deutlicher Zuwächse im Geschäftskundenbereich

Der Umsatz von Hertz Global Holdings im zweiten Quartal 2026 stieg im Jahresvergleich um 10 % – ​​das zweite Quartal in Folge mit einem zweistelligen prozentualen Zuwachs. Dies war u.a. auf die steigende Nachfrage von Geschäftskunden zurückzuführen, so das Management des Autobermieters. 

Hertz erzielte im zweiten Quartal „deutliche Zuwächse bei Firmen- und Behördenkunden“, so Chief Commercial Officer Sandeep Dube. Der Umsatz pro Tag (RPD) des Unternehmens stieg im Quartal im Jahresvergleich um 9 %; an den US-Flughafenstandorten – einem wichtigen Indikator für die Entwicklung im Geschäftsreiseverkehr – legte der RPD sogar um 12 %  zu.

Hertz gweht es offensichtlich wieder besser. Foto: Presse-Box

Der Umsatz von Hertz im zweiten Quartal stieg auf 2,4 Mrd. US-Dollar. CEO Gil West betonte, dass dieses Ergebnis trotz einer im Jahresvergleich um 1 & kleineren Flotte erzielt wurde. Der Anstieg um 10 % folgt auf ein Plus von 11 % im ersten Quartal. Der Nettogewinn des Unternehmens im zweiten Quartal belief sich auf 64 Mio. US-Dollar, verglichen mit einem Nettoverlust von 294 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge stieg im Quartal im Jahresvergleich um 1 % auf rund 517.800. Die Anzahl der Miettage (38,6 Mio. blieb auf dem Niveau des Vorjahres, und der Gesamtumsatz pro Tag lag bei 61,98 US-Dollar.

In der Region Amerika stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 10 % auf 1,9 Mrd.  US-Dollar, wobei der RPD ebenfalls um 10 % auf 62,11 US-Dollar zulegte. Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge erhöhte sich um 1 % auf 410.800. Die Anzahl der Miettage blieb mit rund 30,9 Mio.  stabil.

Im internationalen Segment von Hertz stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 7 % auf rund 478 Mio.  US-Dollar. Der RPD erhöhte sich um 3 % auf 61,49 US-Dollar. Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge stieg um 1 % auf 107.000. Die Anzahl der Miettage blieb mit 7,8 Mio. nahezu unverändert.  Quelle: Hertz / CM

Mercedes auf der IAA Transportation mit Vans für heute und morgen

Als Begründer des Transportersegments ist Mercedes-Benz Vans im Jubiläumsjahr wieder mit einem eigenen Messestand auf der IAA Transportation präsent. Auf der Leitmesse für Nutzfahrzeuge zeigt die Marke, wie 130 Jahre Transportergeschichte mit innovativen Fahrzeugen, kundenzentrierten Services und integrierten digitalen Angeboten zusammenwirken – für Lösungen, die Kunden in ihrem gewerblichen Alltag unterstützen und täglich zu ihrem Geschäftserfolg beitragen.

Am 14. September 2026, um 09:00 Uhr gibt Thomas Klein, Leiter Mercedes-Benz Vans, , auf dem Messegelände Hannover einen Ausblick auf die Strategie, kommende Entwicklungen und aktuelle Neuheiten der Marke. Der Messeauftritt macht sichtbar, wie Mercedes-Benz Vans seine langjährige Transporterkompetenz mit zukunftsorientierten Produkt- und Servicelösungen verbindet.

Mercedes-Benz Vans auf der IAA Transportation 2026- Foto: MB

Mercedes-Benz bietet seinen Kunden seit 130 Jahren passgenaue Lösungen für deren Transportbedürfnisse. Vom ersten Benz Lieferungswagen über Sprinter und Vito bis hin zu Fahrzeugen der neuen Van-Architektur, wie dem neuen elektrischen Mercedes-Benz VLE, verkörpert jedes Fahrzeug den Pioniergeist, den Carl Benz bereits 1896 mit dem ersten Transporter unter Beweis stellte. 

Heute bedient Mercedes-Benz Vans mit seinem breiten Portfolio elektrischer und konventionell angetriebener Modelle vielfältigste gewerbliche Anforderungen. Kunden finden ihre Wunschkonfiguration ab Werk oder bei zertifizierten Aufbauherstellern. Neben Zuverlässigkeit und Qualität bilden Komfort, digitale Vernetzung und hohes Sicherheitsniveau ein zentrales Kundenversprechen. 

Die Marke mit dem Stern bietet für ihre Vans und Services ein dichten Netz an Servicebetrieben, die eine optimale Unterstützung bei Beratung, Wartung und dem mobilen Service garantieren – ergänzt durch digitale Extras zur Optimierung der Betriebszeit, hauseigene Finanzdienstleistungen, den Angeboten von Mercedes-Benz Rent sowie innovativen Stromladelösungen, die den Ein- und Umstieg in die Elektromobilität erleichtern. Quelle: Mercedes-Benz / CM

Run auf Elektroautos im Juli

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 % auf ein Volumen von 268.100 Einheiten. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 1,75 Mio. Einheiten neu angemeldet, 5 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) stiegen im abgelaufenen Monat um 44 % auf ein Volumen von 109.200 Einheiten. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 41 % den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022 und den zweithöchsten Wert überhaupt.

Im Detail: Die Menschen in Deutschland begreifen offensichtlich, dass Verbrennerautos keine Zukunft mehr haben.  Und so stiegen denn die 

Registrierungen von BEV überdurchschnittlich um 62 % auf 78.600 Einheiten. Dahingehend verzeichneten die Neuzulassungen der PHEV nur ein moderateres Wachstum von 13 % auf 30.600 Fahrzeuge. 

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 641.000 Einheiten, ein Plus von 38 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei ergibt sich für den Jahresverlauf ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 50 % auf 446.600 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um 17 % auf ein Volumen von 194.400 Fahrzeugen. 

Im Juli 2026 wurden 322.700 Pkw in Deutschland produziert. Dies sind 6 % weniger als im Juli 2025. Hauptursache ist eine mehrwöchige Produktionspause während der Umrüstung eines Werks im Zuge der Fertigung von Elektrofahrzeugen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,43 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Der Export lag im Juli bei 260.000 Einheiten, 4 % unter dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 1,852 Mio. Pkw und damit ebenfalls 4 % weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert.

Die Auftragseingänge aus dem Inland lagen im Juli um 4 % unterhalb des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 15 %t unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juli 13 % weniger Bestellungen registriert als im Juli 2025. Zum vollständigen Bild gehört, dass der aktuelle Auftragsbestand aus dem Inland 10 % über dem Vorjahreswert liegt. Dies ist der höchste Abstand zum Vorjahreswert in diesem Jahr und dürfte nach den Sommermonaten Impulse für die Inlandsproduktion liefern. Quelle; VDA / CM

12-Uhr-Regel klappt nicht so recht

Die seit dem 01. April 2026 geltende „12-Uhr-Regelung“ sollte das Tanken für Verbraucher transparenter und berechenbarer machen. Tankstellen dürfen Kraftstoffpreise seitdem nur noch einmal täglich erhöhen, Preissenkungen sind hingegen jederzeit möglich. Ziel der Regelung ist es, extreme und kurzfristige Preissprünge einzudämmen sowie Preisvergleichs-Apps verlässlicher zu machen. Aktuelle Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe für den Monat Juli 2026 zeigen jedoch, dass zahlreiche Tankstellen die gesetzlichen Vorgaben weiterhin missachten. 

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) bewertet die 12-Uhr-Regel grundsätzlich positiv, da mehr Transparenz den Wettbewerb stärkt und Verbrauchern bei der Planung ihrer Mobilitätskosten hilft. Die Vielzahl der Verstöße ist jedoch nicht zu akzeptieren und muss härter sanktioniert werden.

Nach Einschätzung der Bundesregierung trägt die Regel bereits zu deutlich geringeren Preisschwankungen bei und erleichtert preisbewusstes Tanken. Allerdings attestiert das Bundeskartellamt in einer aktuellen Information, dass die Anzahl der Abweichungen im Vergleich zu den Vormonaten im Juli wieder stieg. Obwohl die überwiegende Zahl der Verstöße (87,7 %) sich im Zeitraum zwischen 11:50 Uhr und 12:10 Uhr ereignet, wird dennoch deutlich: Die Regel ist zwar bekannt, wird aber nicht überall konsequent eingehalten.

Dabei ist klar zwischen Datenerfassung und Vollzug zu unterscheiden. Das Bundeskartellamt erhält digital über die Markttransparenzstelle sämtliche Preisänderungen, erkennt Verstöße automatisiert und leitet diese an die von den Ländern benannten Vollzugsbehörden weiter. Für die Ahndung ist ausdrücklich nicht das Bundeskartellamt, sondern sind die jeweiligen Bundesländer verantwortlich.

Genau an dieser Stelle bestehen derzeit erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern. Während einige wie Niedersachsen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland bereits Verstöße prüfen und entsprechende Verfahren eingeleitet haben, befinden sich viele andere Bundesländer noch in der Vorbereitung oder haben bislang keine nennenswerten Vollzugsmaßnahmen ergriffen. 

Niedersachsen nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein. Wie der NDR berichtet, wurden dort bereits Anfang Juli rund 1.900 Verstöße an etwa 250 Tankstellen mit Verwarnungsgeldern von jeweils 55 Euro geahndet. Bundesweit sind jedoch nach einer Analyse des SWR seit April rund 50.000 Prüffälle aufgefallen. Eine bundesweit einheitliche Zuständigkeit beim Bund wäre daher aus Sicht des AvD nicht nur wünschenswert, sondern angesichts der sehr unterschiedlichen Vollzugspraxis der Länder ein sinnvoller Schritt für eine effizientere und konsequentere Durchsetzung der 12-Uhr-Regel.

Höhere Sanktionen zur Abschreckung. Die derzeitige Sanktionspraxis mit lächerlich niedrigen Beträgen ist nicht geeignet, eine nachhaltige Abschreckungswirkung zu entfalten. Das Kraftstoffpreisanpassungsgesetz sieht für Verstöße dieser Art Bußgelder von bis zu 100.000 Euro vor, die von den preisfestsetzenden Mineralölunternehmen oder Tankstellenbetreibern bezahlt werden müssten. Beträge von 55 Euro stellen aber kaum mehr als eine symbolische Belastung dar. Wer Verbraucher wirksam schützen und gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen will, muss bestehende Rechtsverstöße konsequent verfolgen und den gesetzlichen Bußgeldrahmen auch ausschöpfen. Nur spürbare Sanktionen schaffen einen echten Anreiz zur Einhaltung der Vorschriften. Quelle: AvD / CM 

Deutsche Marken spüren im BEV-Markt den Druck aus Fernost

die deutschen Konzernmarken vom Schlage VW (Audi, Porsche, Seat(Cupra, Skoda etc.) dominieren den heimischen BEV-Markt zwar nach wie vor, ihr gemeinsamer Marktanteil ist im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch von 63,5 % auf 54,2 % spürbar zurückgegangen.

Insbesondere Tesla, die Stellantis-Marken und die chinesischen Hersteller können ihre Marktanteile bei den batterieelektrischen Neuzulassungen merklich erhöhen, wobei vor allem der Marktführer Volkswagen verliert. Aber auch unter Berücksichtigung aller Antriebe zählen in den ersten sieben Monaten die chinesischen Hersteller zu den großen Marktgewinnern, während deutsche und japanische Hersteller Marktanteile verlieren:

BYD hat in Deutschland etwa erstmals Volvo bei den Neuzulassungen überholt. Die Elektromobilität und chinesische Newcomer verändern künftig die Kräfteverhältnisse im deutschen Markt nachhaltig. Im Gesamtmarkt wurden in Deutschland in den ersten 7 Monaten (Jan bis Juli) 2026 1.752.461 Neuwagen zugelassen, ein Anstieg von 5,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtmarktanteil aller deutschen Konzernmarken sinkt auf ihrem Heimatmarkt um 1,8 Prozentpunkte auf nur noch 59,3 %.  Dagegen steigt der Anteil aller chinesischen Hersteller um 2 Prozentpunkte auf einen historischen Höchststand von 6,2 %. Der Volkswagen-Konzern bleibt mit weitem Abstand der volumenstärkste Akteur.

Die BEV-Neuzulassungen in Deutschland schreiten rasant voran.

Der Konzern hält in den ersten 7 Monaten einen Anteil von 40,5 %, im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 42,2 %. Der Marktanteil von Mercedes-Benz ging ebenfalls leicht zurück auf 8,7 %, während die BMW Group ihren Marktanteil von 9,8 % auf 10,1 % leicht ausbauen konnte. Die japanischen Hersteller, allen voran Toyota, verlieren rund 1,8 % Marktanteil in Deutschland, wobei lediglich Mazda überdurchschnittliche Zugewinne verzeichnet. Die koreanischen Marken Hyundai und Kia sowie die Renault-Gruppe können ihre Marktanteile ungefähr halten. Quelle: CAM / CM

Ford’s neue Sonderedition des Ranger

Ford Pro erweitert das Angebot für den Ranger um die Sonderedition „Holly Green“: Europas erfolgreichster Pick-up bekommt damit eine neue, auffällige und exklusiv ausgestattete Variante, die auf dem Ranger Wildtrak basiert, sich aber optisch und funktional von der Serienausstattung abhebt. Das neue Sondermodell ist ab sofort als Doppelkabine mit Plug-in-Hybrid und mit 3,0 Liter EcoBlue V6-Turbodieselmotor bestellbar.

Namensgebend für die Special-Edition ist die eigens entwickelte Sonderlackierung „Holly Green“, die serienmäßig inklusive schwarzer Türgriffe in Akzentfarbe geliefert wird. Ergänzt wird der markante Auftritt durch das neue Holly-Green-Paket, das die Serienausstattung des Ranger Wildtrak u.a. durch einen Windabweiser, verbreiterte Radhäuser sowie durch Motorhauben- und Heckklappendämpfer erweitert.  

Eines der praktischsten Features der Holly-Green-Variante ist der neue Windabweiser. Er bietet gleich mehrere Vorteile im Alltag: Diese smart designte Komponente ermöglicht Regenschutz bei gleichzeitiger Belüftung, da das Fenster auch bei Regen oder Schnee einen Spalt breit geöffnet bleiben kann, ohne dass Wasser in den Innenraum tropft. Zudem lenkt der Abweiser den Fahrtwind aerodynamisch am Fenstersteg vorbei, sodass frische Luft ins Fahrzeug gelangt, während unangenehme Zugluft für die Insassen deutlich reduziert wird. Darüber hinaus minimiert er störende Windgeräusche beim leichten Öffnen des Fensters während der Fahrt und verhindert Hitzestau beim Parken, indem er den Fensterspalt von außen verdeckt – das bietet zusätzlichen Einbruchschutz und schützt bei plötzlichem Regen vor nassen Sitzen.

Beim Antrieb können die Kunden wählen zwischen der innovativen Plug-in-Hybrid-Variante (PHEV) und dem 3,0 Liter EcoBlue V6-Turbodieselmotor, der 177 kW (240 PS)) auf die Straße bringt. Beide Varianten sind mit einem 10-Gang-Automatik-Getriebe und einem elektronischen Allradantrieb (e-4WD) gekoppelt.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=iX-hUL7R4rs

Der Ranger PHEV kombiniert einen 2,3 Liter EcoBoost Benzinmotor mit einem 75 kW-Elektro-Motor. Er erreicht eine rein elektrische Reichweite von 42 km und übertrumpft mit seiner Systemleistung von 207 kW (281 PS) sogar den 3,0 L V6-Turbodiesel. Zudem erreicht der Plug-in-Hybrid dank Elektro-Boost das höchste Drehmoment von maximal 697 Nm der gesamten Ranger-Familie. Mit seiner Power und dem intelligenten Allradantriebssystem macht der Ranger PHEV auch bei der Geländefähigkeit keine Kompromisse. Er bringt vielmehr alles mit für aufregende Offroad- und Outdoor-Abenteuer. Und als Holly-Green-Edition nun auch die passende Farbe für leise und emissionsfreie Fahrten ins Grüne oder auf Waldwegen.

Die Plug-in-Variante ist nicht nur das erste elektrifizierte Ranger-Modell, sondern auch das erste, das Pro Power Onboard bietet. Verteilt auf drei 230-Volt-Steckdosen – eine im Innenraum, zwei auf der Ladefläche – stellt der Ranger PHEV bis zu 6,9 kW für elektrische Geräte zur Verfügung: für Markus Füchtners mobile Werkstatt im Wald, aber auch auf Baustellen oder Camping-Plätzen.

Seit elf Jahren ist der Ranger der meistverkaufte Pick-up Europas und dominiert mit einem Marktanteil von mehr als 60 %  auch in Deutschland sein Segment. Voraussichtlich noch Ende dieses Jahres bekommt die Ranger-Familie dann weiteren Zuwachs. Mit dem Super Duty kommt der stärkste und leistungsfähigste Ranger nach Europa. Quelle: Ford / CM

Der neue A2 e-tron ist der effizienteste Audi aller Zeiten

Der A2 e-tron ist der effizienteste Audi aller Zeiten. Nach WLTP-Messung weist das elektrische Kompaktmodell in der Leistungsstufe mit 140 kW und optionalem Effizienzpaket1 einen vorläufigen Verbrauch von 12,8 kWh/100 km auf. Möglich machen das eine weiterentwickelte Antriebstechnologie, eine durchdachte Aerodynamik sowie eine für den Alltag verbesserte Batterie.

Die wichtigsten Fakten zum  A2 e-tron 140 kW mit Effizienzpaket1

  • Elektrischer Verbrauch von 12,8 kWh/100 km (vorläufig) nach WLTP-Messung
  • Luftwiderstandsbeiwert cw = 0,24 – Bestwert im Audi Kompaktsegment – Aerodynamik-Maßnahmen reduzieren elektrischen Verbrauch im WLTP um bis zu 0,9 kWh/100 km 
  • Hocheffizienter Elektro-Antrieb mit Weiterentwicklungen bei Leistungselektronik, E-Motor und Getriebe
  • 61-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) erreicht mit angepasster Kühlungsstrategie 89,6 % Ladeeffizienz an der Wallbox
  • Bidirektionales Laden: Vehicle-to-Load3 und Vehicle-to-Home4 machen den A2 e-tron zum Energiespeicher

Bei Geschwindigkeiten ab circa 100 km/h entfallen mehr als 50 % des Energiebedarfs auf den Luftwiderstand. Jede Verringerung des cw-Werts zahlt direkt auf Verbrauch und Reichweite ein. Mit einem Wert von 0,24 hat der A2 e-tron 140 kW mit Effizienzpaket1 den besten Luftwiderstandsbeiwert unter den Kompaktmodellen bei Audi und spielt diesen Vorteil voll aus. 

Die Karosserie folgt dem Prinzip des Stromlinienkörpers: abgerundete Front, fließende Dachlinie, scharf definiertes Heck. Diese Form verringert den Luftwiderstand im Vergleich zu einem konventionellen Vollheck-Fahrzeug. Hinzu kommen Detaillösungen an der seitlichen Fahrzeugfront: Air Curtains – Kanäle, die die Strömung gezielt umlenken und so Turbulenzen verringern – sowie Gap Reducer und Gap Breather, die Verwirbelungen am Radhaus reduzieren. 

Der Audi A2 e-tron verfügt über einen aktiven Kühllufteinlass, der im Normalbetrieb und bei höheren Geschwindigkeiten geschlossen ist, um den Luftwiderstand zu senken und die Reichweite zu optimieren. Beim Ladevorgang, bei starker Beschleunigung oder bei sommerlicher Hitze öffnet sich der aktive Kühllufteinlass hingegen und schützt dadurch Batterie und Elektronik. 

Beim Elektromotor des A2 e-tron handelt es sich um eine permanent erregte Synchronmaschine, die konsequent auf Effizienz und Fahrkomfort ausgelegt ist. Der Antrieb arbeitet genau dort effizient, wo Kunden es erwarten: im Alltagsverkehr. Drei Hebel machen den Unterschied. 

  • Leistungselektronik: Siliziumkarbid-Halbleiter ersetzen die bisherige Silizium-Technologie und senken Schaltverluste deutlich – besonders im Teillastbereich. Eine variable Schaltfrequenz verringert die Verluste um bis zu 20 Watt; alternative Modulationsverfahren reduzieren die Schaltverluste gegenüber klassischen Methoden um bis zu 33 %. 
  • E-Maschine: Dünnere Lamellen (0,2 statt 0,3 mm) senken die sogenannten Eisenverluste. Die Statorwicklung wechselt von Stern- auf Dreieckschaltung – das verschiebt den Betrieb in effizientere Drehzahlbereiche. 
  • Getriebe: Ein neues Leichtlauföl reduziert Reibungsverluste spürbar. Die lange Übersetzung von 10,2:1 senkt bei höheren Geschwindigkeiten das Drehzahlniveau und kann so den Verbrauch verringern. 

Hocheffiziente Batterie. Für die Batterie des A2 e-tron 140 kW setzt Audi auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) in Cell-to-Pack-Bauweise: Die Zellen sind direkt ins Gehäuse eingeklebt, was die Packungsdichte erhöht. Dadurch lassen sich bei reduziertem Platzbedarf Energieinhalt und Energiedichte des Hochvolt-Systems steigern. Die LFP-Batterie kommt ohne seltene Erden aus, altert langsamer als viele Alternativen und gilt als besonders sicher. Durch diese Robustheit können die Batterien im Alltag unkompliziert immer wieder auf 100 % geladen werden. Das ermöglicht regelmäßig hohe Reichweiten. 

Durch den charakteristisch flachen Spannungsverlauf hält die Batterie auch bei sinkendem Ladezustand (State-of-Charge, SoC) eine hohe Spannung, was zu einer gleichmäßigeren Leistungsabgabe führt. Das ist für die Gesamtbetrachtung wichtig. Denn Effizienz bedeutet nicht nur, einen guten Verbrauch zu erzielen – sondern auch, dass die Batterie ihre Leistungsfähigkeit und Nutzbarkeit über einen langen Zeitraum behält. Die LFP-Technologie bietet eine höhere Alterungsstabilität und damit eine sehr gute Voraussetzung für elektrische Mobilität im Alltag. 

Die Zellchemie der LFP-Batterie ist jedoch nur ein Baustein. Das größte Effizienzpotenzial entsteht im präzisen Zusammenspiel von Batterie, Thermomanagement, Ladelektronik und Software. Eine angepasste Kühlungsstrategie etwa hebt die Ladeeffizienz beim Laden an der Wallbox auf 89,6 %, was im Alltag weniger Energieverlust und stabileres Ladeverhalten bedeutet. 

Insgesamt zeigt der Audi A2 e-tron, dass Effizienz im Elektrofahrzeug nicht allein in der Hardware liegt, sondern in hohem Maß von der Regelstrategie abhängt. Ein speziell auf die LFP-Batterie abgestimmter Algorithmus bewertet Ladezustand und Alterungszustand präzise.

Darüber hinaus unterstützt der Audi A2 e-tron bidirektionales Laden: Durch Vehicle-to-Load1 lassen sich externe Geräte aus dem Fahrzeug versorgen. Vehicle-to-Home2 ermöglicht die Nutzung als Energiespeicher für das eigene Zuhause. Voraussetzung ist eine von Audi empfohlene Ladebox. Quelle: Audi / CM