Autonome Mobilität ist mit dem Irrsinns-Lkw-Verkehr in Deutschland unmöglich

Stellantis, Wayve und Uber haben am 17. Juni 2026 eine Partnerschaft bekannt gegeben, um gemeinsam die Entwicklung und den Einsatz von fahrerlosen Robotertaxis der Stufe 4 auf globaler Ebene voranzutreiben. 

Die Zusammenarbeit bringt die L4-Ready Plattformen von Stellantis, Wayves KI-Fahrtechnologie und den globalen Marktplatz von Uber zusammen, um eine neue Generation vollständig autonomer Fahrzeuge zu entwickeln. Sie baut auch auf den bestehenden strategischen Beziehungen der Unternehmen auf, darunter die  Partnerschaft von Wayve und Uber, um von diesem Jahr an autonome Fahrten in London, Tokio und zehn weiteren Städten auf der ganzen Welt anzubieten.

Die neue Initiative zielt darauf ab, die drei komplementären Stärken zu kombinieren, die für die Kommerzialisierung des autonomen Fahrens erforderlich sind: Fahrzeuge, Technologie und Plattform. Allerdings kann autonome Mobilität in Deutschland wegen des überbordenden Straßengüterverkehrs nie funktionieren. Dennoch planen die drei Unternehmen gemeinsam an der Fahrzeugintegration, an Tests, der Validierung und der Einführung zu arbeiten, um autonome Mobilitätsdienste in Städten in ganz Europa, Nordamerika und darüber hinaus anzubieten. Ein gravierendes Hindernis aber sind die viel zu vielen Lkw auf Europas Straßen. 

  • Fahrzeuge & Integration: Stellantis wird Fahrzeuge auf Basis fortschrittlicher L4-Ready Platftormen in großem Maßstab designen, konstruieren und fertigen, die über eine integrierte Sensorik verfügen und die mit den betrieblichen Anforderungen, der Sicherheit und Redundanz ausgestattet sind, die für den fahrerlosen Betrieb mit hoher Auslastung erforderlich sind.
  • KI-Technologie: Wayve wird die KI-Fahrsoftware bereitstellen, die es den Fahrzeugen ermöglicht, komplexe reale Umgebungen vollständig autonom zu erfassen und sich darin zurechtzufinden. Die Technologie basiert auf Wayves End-to-End-KI-Fahransatz und ist so konzipiert, dass sie sich an verschiedene Regionen und Fahrbedingungen anpassen kann, ohne dass eine stadtbezogene Kartierung oder Neuprogrammierung erforderlich ist. Dies ermöglicht eine schnellere und kostengünstigere Erweiterung.
  • Mobilitätsplattform: Uber wird diese autonomen Fahrzeuge in seinem globalen Mobilitätsnetzwerk einsetzen, um Fahrgäste über die Uber App mit autonomen Fahrten zu verbinden und den Betrieb auf verschiedenen Märkten auszuweiten

Für die Kunden bedeutet dies, dass sie die Vorteile der Technologie des autonomen Fahrens in den Fahrzeugen und auf dem Markt nutzen können, die sie bereits kennen und denen sie vertrauen.

„Diese Zusammenarbeit bringt uns unserem Ziel näher, unseren Kunden eine intelligentere, sicherere und effizientere Mobilität zu bieten“, sagte Ned Curic, Chief Engineering and Technology Officer bei Stellantis. „Durch die Kombination unserer L4-Ready Plattformen, die von Grund auf für einen sicheren und effizienten fahrerlosen Betrieb entwickelt wurden, mit der adaptiven KI von Wayve und dem globalen Netzwerk von Uber beschleunigen wir die Einführung autonomer Fahrzeuge, die eine nahtlose Mobilität im Alltag im großen Maßstab ermöglichen.“

„Diese Partnerschaft vereint drei führende Unternehmen, von denen jedes seine eigenen Stärken einbringt: Die Fahrzeugkompetenz von Stellantis, die globale Mobilitätsplattform von Uber und die integrierte KI von Wayve “, sagte Kaity Fischer, Vice President of Commercial & Operations von Wayve. 

„Um autonome Mobilität erfolgreich zu skalieren, müssen die richtigen Fahrzeuge, Technologien und Plattformen nahtlos miteinander verbunden werden“, sagte Sarfraz Maredia, Global Head of Autonomous Mobility & Delivery bei Uber. 

Autonome Mobilität funktioniert in Deutschland nur ohne Straßengüterverkehr. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit planen die Unternehmen, gemeinsam an der Fahrzeugintegration, an Tests, der Validierung und der Einführung zu arbeiten, um sichere, zuverlässige und skalierbare autonome Mobilitätsdienste in Städten in ganz Europa, Nordamerika und darüber hinaus anzubieten. Ein gravierendes Hindernis aber sind die viel zu vielen Lkw auf Europas Straßen. Quelle: Stellantis / CM

Zum Glück hat BMW die Neue Klasse

BMW, an sich der Musterknabe unter den deutschen Automobilherstellern, muss seine Gewinnprognose für 2026 senken. Der neue Konzernchef Milan Nedeljković hat ein Sparprogramm angekündigt. Wie zuvor schon VW, Porsche und Mercedes erlebt BMW nun auch auf dem wichtigste Automarkt der Welt, China, dass sich dort Verbrenner überhaupt nicht mehr verkaufen lassen.

Im zweiten Quartal 2026 hat sich der Abwärtstrend im Reich der Mitte ziemlich verschärft. Die dortigen Kunden wollen nichts mehr von Automobilen mit fossilen Antrieben wissen. Hin zu kommt ein heftiger Preiskampf, bei dem die deutschen Hersteller kaum noch mit den chinesischen Giganten mithalten können. Zum Glück laufen die Geschäfts in Europa und USA besser. Die geopolitische Situion tut ein Übriges, sodass zwischen April und Juni Gewinn und freier Cashflog deutlich eingebrochen sind.  

Folge: Der  Vorstand will die laufenden Sparmaßnahmen beschleunigen und ausweiten.  Die Münchner gehen für das laufende Jahr von einem niedrigeren Fahrzeugabsatz aus als geplant. So soll die EBIT-Marge Automobil: nur noch 1 bis 3 % betragen bisher: 4 – 6 %). Auch soll der Gewinn vor Steuern niedriger ausfallen als prognostiziert. 

Trotz der weniger rosigen Aussichten will der Konzern schon bis nächstes Jahr bis zu 40 neue bzw. überarbeitete Modelle der neuen Klasse vorstellen. Die Neue Klasse hat sich nämlich als Volltreffer erwiesen. So ist inzwischen jeder dritte in Europa verkaufte BMW ein vollelektrischer iX3. Der bayerische Autobauer hofft, dass auch der neue vollelektrische i3 ein Erfolg weird. Ob dies auch für den überarbeiteten Siebener gilt, der vor wenigen Wochen in Peking seine Weltpremiere feierte, sei dahingestellt. Quelle: BMW / CM

Mazda CX-5 – schickes SUV mit viel Licht und wenig Schatten 

Mazda gehört zu den Automobilherstellern aus dem Land des Lächelns, die im privaten wie auch gewerblichen Segment ein Wörtchen mitreden. Seit Kurzem nimmt der Importeur aus Leverkusen mit Generation 3 des deutlich modernisierten SUV CX-5, ein Mildhybrid, den Kampf im Wettbewerb gegen Konkurrenten aus Wolfsburg oder Rüsselsheim, um nur zwei zu nennen, auf. Wir denken, dass die  Chancen nicht schlecht stehen, die Erfolgsgeschichte des 2017 erstmals vorgestellten Modells fortzuschreiben .

Man muss schom genau hinschau’n; denn beim Exterieurdesign hat sich gegenüber Generation 2 nicht allzuviel verändert, glaubt man jedenfalls. Tatsächlich aber haben die Japaner die Front attraktiver gestaltet mit LED-Scheinwerfern vorne und am Heck. Und das Mittelklassemodell nietet insgesamt mehr als bisher. In der Länge um 12 cm auf 4,69 m gewachsen kommt dies den Insassen zugute, zumal der Radstand ebenfalls zugelegt hat, um 11 cm. Etwas größer geworden ist zudem das Kofferraumvolumen: Es misst nunmehr 583 Liter, genu, um auf Geschäfts- oder Urlaubsreisen verstauen zu können, was man so für den Kundenbesuch oder die „Große Reise mit Familie“ braucht. 

Das Interieur wirkt vergleichsweise angenehm. Typisch Mazda halt, also sehr ordentlich verarbeitet. Ein großes nunmehr digitales Mitteldisplay (ab Centre 16,5“, bedienbar per Touchbefehl) ) und die Ambientebeleuchtung schaffen eine Atmosphäre, die edel und entspannend wirkt. Bei der Materialanmutung aber scheint der Rotstift etwas mitgespielt zu haben: Weitgehend weichen Elementen steht harter Kunststoff gegenüber, z.B. bei den oberen Türtafeln oder bei der Verkleidung des Kombiinstruments. Gut gefällt uns das neu designte Lenkrad. Auf ihm finden sich haptische Tasten und Touchflächen. Leider muss man, wenn man von seinem iPhone oder Android-Smartphone Apple CarPlay oder Android Auto spiegeln will, ein Kabel nutzen. Sehr gut gefällt uns das  direkt in die Windschutzscheibe projizierendes Head-up-Display (ab Centre)  sowie das neue Bediensystem mit Google built-in, das Navigation und Sprachsteuerung nahtlos integriert. Klar, dass der CX-5 serienmäßig mit fortschrittlichen Sicherheitsmerkmalen und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet ist. Wer das Fahrerlebnis noch individueller gestalten möchte, dem bieten sich weitere Extras, wie ein optionales Panorama-Glasschiebedach, das sich sogar öffnen lässt.  Der Wagen ist geräumig und bietet einfachen Zustieg dank breiter Türöffnungen. Platz ist dank des verlängerten Radstands genügen vorhanden, auf den komfortablen Frontsitzen und im Fond, selbst für groß gewachsene Personen. 

An Bord sin die bekannten fortschrittliche Sicherheitssysteme und natürlich auch eine nahtlose Konnektivität.  Die Kunden können unter vier Ausstattungsvarianten wählen: Prime-, Centre- und Exclusive-Line sowie die Top-Variante Homura. Die Prime-Line ist als Fronttriebler erhältlich, die höheren Ausstattungen gibt es mit Allradantrieb. 

Unter der Motorhaube werkelt ein neuer 2,5 Liter e-Skyactiv G 141 Benziner-Saugmotor, der im Vergleich zum Vorgänger effizienter, sprich sparsamer sein soll. Das braucht es auch angesichts der heute geltenden Kraftstoffpreise. Unterstützt wird der Vierzylinder durch  einem Elektromotor. Im Segelbetrieb schalten sich die Zylinder 1 und 4 ab. Für die Rückgewinnung von Energie sorgt das innovative Brake-by-Wire-System. Der Mildhybrid, dem möglicherweise in absehbarer Zeit ein Vollhybrid folgen soll,  wartet mit einer Leistung von 141 PS (104 kW/) auf; das ist zwar nicht die Welt, reicht aber für den Alltagseinsatz aus. Das Drehmoment gibt Mazda mit 238 Nm an. Im Schnitt soll man mit ca. 7,5 l/100 km auskommen.  

Wie fährt sich der neue CX-5? Problemlos, attestieren wir wohl ahnend, dass es sich hier nicht gerade um einen Sportler handelt. Versehen mit einer Sechsgang-Wandlerautomatik, die sanft rauf- und runter schaltet, ist das SUV sicher auf allen Fahrbahnuntergründen zu bewegen. Das Stahlfeder-Fahrwerk verrichtet seine Arbeit nicht zu straff und nicht zu weich, Wankbewegungrn sind kaum spürbar. Das Handling ist auch dank präzisem Lenkgefühlt okay. Nur bei der Durchzugskraft merkt man, dass das SUV etwas schwach auf der Brust ist.  

Mazda gewährt beim CX-5 eine Garantie von sechs Jahren oder 160.000 km. Empfehlenswert haten wir die Ausstattungen Centre- bzw. Exclusive-Line. Man bekommt damit ein Fahrzeug, das so gut wie keine Schwächen hat, das fast alles bietet, was man von einem modernen Fahrzeugeheute erwartet und das zum moderaten Preis zu haben ist. Aber: Für Unternehmen, also den gewerblichen Markt, wäre der CX-5 als PHEV noch sinnvoller. Aber dafür gibt’s ja noch ein größeres Modell. Quelle: Mazda / CM 

Aktion zur E-Autoförderung verlängert

Die Stellantis-Marke  Citroën verlängert ihre Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung bis mindestens Ende September 2026 und setzt damit ein deutliches Zeichen für bezahlbare Elektromobilität. 

Mit der Fortführung der Initiative möchte die Marke noch mehr Kunden den Umstieg auf ein vollelektrisches Fahrzeug erleichtern und gleichzeitig den erfolgreichen Kurs ihrer Elektrooffensive weiter ausbauen.

Citroën verlängert seine erfolgreiche Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung* bis mindestens Ende September 2026. Foto: Stellantis

„Elektromobilität darf kein Privileg sein. Mit der C3 Familie zeigen wir, dass moderne und elektrische Mobilität komfortabel, alltagstauglich und vor allem bezahlbar sein kann“, sagt Thomas Goldboom, Geschäftsführer von Citroën Deutschland. 

Die positive Resonanz auf den ë-C3 und die erfreuliche Entwicklung der Zulassungszahlen – im Mai mit über 2.000 privaten Neuzulassungen Platz 2 im BEV B-Segment – zeigen, dass erschwingliche Elektromobilität für viele Kunden ein entscheidendes Kaufargument ist. Mit der Verlängerung der Förderaktion und dem Marktstart des neuen ë-C3 Urban Range baut Citroën dieses Angebot nun weiter aus.

Die Marke bleibt damit ihrer Tradition treu, Mobilität für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Während Citroën gleichzeitig an den Mobilitätslösungen der Zukunft arbeitet und dabei auch auf seine außergewöhnliche Modellhistorie blickt, bietet die C3 Familie schon heute eine Antwort auf die Anforderungen moderner Mobilität: unkompliziert, vielseitig und bezahlbar. Quelle: Stellantis / CM

Deutsche Autobahnrastsplätze sind eine einzige Sauerei

Geschäftsreisende (und nicht nur die), die mit dem Auto unterwegs sind, können sich tagtäglich selbst ein Bild davon machen, wie es um die Rastanlagen an deutschen Autobahnen steht. CM hat sich Rastanlage an der Autobahn A9 zwischen Berlin und dem Dreieick Kulmbch/Bayreuth angesehen. 

Autobahnraststätten und erst recht die unbewirtschafteten Rastanlagen haben oft einen schlechten Ruf. CM hat jetzt stichprobenartig während einer Geschäftsreise untersucht, wie berechtigt der ist. Das Ergebnis: Die Außenanlagen und erst recht die WCs sind in einem teils katastrophalen Zustand. Ekelerregend und wahre Krankheitsüberträger sind die Toiletten. Verdreckt, beschmiert, oft ohne Toilettenpapier, so präsentieren sich die Pissoires und meist auch die Damen-WCs. Von Hygiene scheinen die Betreiber der Anlagen offensichtlich nichts wissen zu wollen. Wir jeenfalls meiden derlei verdreckte sanitäre Anlagen tunlichst. 

Wir kennen es aus den USA und Kanada ganz anders. Dort sind die WV-Anlagen pikobello, und da jeweils landesweit. Wir haben über Tausende Meilen/Kilometer nicht weine Rastanlage erlebt, die nicht blitzsauber ist. Man könnte, so man wollte, sogar in WC-Lokalitäten essen. Anders als in Deutschland und den südlichen europäischen Ländern werden die sanitären Anlagen an den US-Interstate-Highways werden laufend gereinigt und versprühen den Charm von Sauberkeit und Glanz. auch kameraüberwacht. Schmutzfinden die alles beschmieren, teils sogar mit Kot wie in Deutschland, gibt es dort nicht. 

Die Rest Areas (Staatliche Rastplätze) an den US Interstate-Highways unterscheiden sich grundlegend von europäischen Autobahnraststätten.  Diese bieten meist nur blitzsaubere Parkplätze, id.R. getrennt für Pkw und Lkw mit ebenso blitzsauberen Toilettenanlagen, blitzsauberen Picknicktischen und Getränkeautomaten Typischerweise weisen große Schilder an den Autobahnausfahrten (z.B. „Food“, „Gas“, „Lodging“ mit Logos) rechtzeitig darauf hin, was einen an der jeweiligen Abfahrt erwartet.

Ich bin mir nicht sicher, ob die ADAC-Tester, die in Deutschland jährlich ihre Testuntersuchungen veröffentlichen, blind sind.  Sie müssten eigentlich  erkennen, dass es mit der  Sauberkeit in den Sanitäranlagen auf Rastplätzen und mit der Umgebung auf diesen Anlagen miserabel bestellt ist

Bei unsere Inspektion an der A9 im Abschnitt Berlin-Dreieck Bayreuth/Kulmbach gab es nur eine wirklich saubere Anlage: „Lederhose“, wenige Kilometer südlich vom Hermsdorfer Kreuz, wo sich A4 und A9 kreuzen. Dort haben wir nicht eine einzige Kippe gefunden oder sonstigen Unrat. Bravo. 

Was wir an den anderen großen bewirtchafteten wie unbewirtschaftenen Anlage an der A9 in südlicher Fahrtrichtung beobachtet haben, ist unter aller Sau. Vor allem männliche Personen sind mutmaßlich zu faul oder zu dumm, die paar Meter zu den WC-Gebäuden zu laufen; sie urinieren lieber an den Plätzen vor den Augen zahlreicher anderer Pausenwillige in freier Wildbahn. Auch haben wir eine Person beobachtet, die ihr „großes Geschäft“ nahe einer der Rastanlagentische/Bänke  verrichtete. Zudem quellen Müllbehältnisse über, liegen zahllose Papierfetzen, Flaschen und sonstiger Unrat sowie millionenfach Zigarettenkippen herum. Es ist ein Wahnsinn, wie verkommen die deutschen Autobahnrastplätze sind. Verantwortlich für dn ganzen Dreck scheint sich niemand zu fühlen. Dabei gibt es in Deutschland millionenfach arbeitslose Menschen, von denen sicher hunderttausende für Reinigungstätigkeiten eingesetzt werden könnten.   

Übrigens: In den USA und Kanada wagt es niemand, seinen Müll einfach so auf den Rastanlagen wegzuwerfen. Und man findet such keine Zigarettenkippen. Dafür sorgen u.a. Überwachungskameras. Zudem kostet das Wegwerfen einer Kippe nur eben mal so 1.000 Dollar. Quelle: CM

Rastanlage bei Beelitz an der A9 Berlin-München. Der Aufenthalt dort ist einfach ekelerregend, zumal, wenn man die Toilette aufsuchen muss. Und dann er Außenbereich: Wissen denn die Raucher nicht, dass Kippen höchst umweltschädlich sind und ihr gewissenloser Verhalten eine Sauerei ist?

Was kommt nach dem Aus des Tankrabatts?

Der vollkommen irrsinnige Tankrabatt, den die Bundesregierung wider besseren Wissens für die Monate Mai und Juni 2026 beschlossen hatte, endet. Man sei aber vorbereitet, eine mögliche Preisexplosion zu stoppen, hieß es aus der Koalition. Wie das funktionieren soll, weiß bei den Regierungsparteien aber niemand. Fakt ist: Der Tankrabatt hat den deutschen Steuerzahler fast 1,6 Mrd. Euro gekostet, Geld, das für wichtigere Dinge fehlt.

„Wir haben nach langen Beratungen entschieden, dass wir den Tankrabatt wie geplant am 30. Juni 2026 auslaufen lassen werden“, erklärten die Fraktionsvize Sepp Müller (CDU) und Armand Zorn (SPD) gegenüber der „Bild“. Laut Müller sei die Verlängerung finanzpolitisch nicht sinnvoll. Die Bundesregierung könne es sich in der aktuellen Lage nicht leisten, Schulden dafür aufzunehmen.

Beide Politiker warnten die Mineralölkonzerne zugleich vor deutlichen Preissteigerungen nach dem Auslaufen des Rabatts. In keinem anderen europäischen Land hat es eine solche aberwitzige Hilfe gegeben. Während in Polen oder Tschechien, um nur zwei Beispiele zu nennen, die Autofahrer im Vergleich der Einkommen zu Deutschland das Drei- bis Vierfache für den Liter Benzin zahlen müssen, ist das Geheule in Deutschland schon bei zwei Euro groß. 

Nun denkt die Koalition über weitere diverse Entlastungen nach, mit denen sie sich das Wohlwollen der Bürger erkaufen will: Etwa mit einer höheren Pendlerpauschale (was völlig blödsinnig ist), niedrigeren Energiesteuern (das wäre sinnvoll), eine Senkung der Stromsteuer für alle (auch das wäre mehr als sinnvoll) sowie einem Spritpreisdeckel und eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne. 

Am sinnvollsten freilich wäre, das Verbrennerverbot, wie es Brüssel einst vorgeschlagen hatte, durchzusetzen. China, die skandinavischen Länder, die Niederlade, Belgien, Großbritannien und andere mehr haben längst erkannt, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben, zumal der damit fortschreitende Klimawandel weiter befeuert wird und stellen stark auf E-Mobilität um. Nur die CDU/CSU-geführte Bundesregierung will ein (fast) totes Pferd (Benziner und Diesel) viele Jahre weiterreiten… Quelle: Bundeskabinett / CM

Neuer Q7: Zeichen der Zeit nicht erkannt

Bei Audi scheint man die Zeichen der Zeit nicht verstanden zu haben. Warum noch ein Q7 der dritten Generation mit Antrieben von Vorgestern? Und wer bitteschön soll das Riesenteil kaufen oder leasen, zumal Dieselkraftstoffe alles andere als en vogue sind, sündhaft teuer werden und irgendwie aus der Zeit gefallen sind.

Mag sein, dass der neue Q7 bei Raumgefühl, Fahrdynamik, Komfort und Technologie (außer den Antrieben) richtungsweisend ist. Auch das Exterieurdesign ist ganz ordentlich. Als wahlweise fünf-, sechs- oder siebensitzige Konfiguration bietet der Q7 maximale Variabilität und Alltagstauglichkeit. Mit seinem großzügigen Innenraum inklusive Panorama-Schiebedach mit schaltbarer Transparenz und Lichtinszenierung will der Wagen seine Passagiere begeistern.

Dn neuen Audi Q7 gibt es nur mit zu vergessender Altantriebstechnologie. Foto: Audi

Als vollkommen daneben aber meinen wir, dass es den Q7 nur Alttechnologie ohne Zukunft geben wird, sprich, Antrieb durch einem 3,0-Liter-V6-Dieselmotor mit wahlweise 220 kW (299 PS) oder 180 kW (245 PS) mit MHEV plus-Technologie inklusive Triebstranggenerator, der den Antrieb temporär mit bis zu 18 kW (24 PS) zusätzlicher Leistung unterstützt. Ein elektrisch angetriebener Verdichter sorgt zudem für eine starke Anfahrperformance. 

Unverwechselbar ist die Präsenz des neuen Q7 auf der Straße. Dafür sorgen seine repräsentativen Proportionen, die hohe Schulterlinie und die prägnante Front mit markentypischem Singleframe.

Im Interieur erwartet die Passagiere ein großzügiges Raumangebot. Serienmäßig bietet der Q7 fünf Sitzplätze, optional stehen erstmalig auch zwei Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe zur Verfügung. Gemeinsam mit den zwei Plätzen in der dritten Sitzreihe verwandeln sie den Q7 in einen Sechssitzer – und unterstreichen so nochmals denBusiness-Charakter und Langstreckenkomfort des Modells. Weiterhin steht optional die siebensitzige Konfiguration zur Wahl. Sie bietet die Möglichkeit, drei Kindersitze zu montieren. Alle Sitze lassen sich elektrisch ansteuern. Ein weiteres Highlight in der höchsten Ausstattungsvariante: das große Panorama-Schiebedach mit schaltbarer Transparenz und Lichtinszenierung. 

Ablageflächen in den Türen sowie in der neuen Mittelkonsole erhöhen die Praktikabilität. Die neue Mittelkonsole zeichnet sich durch großzügige Dekorflächen aus. Sie bietet Raum für kabelloses Laden von zwei Mobiltelefonen nach Qi2.2-Standard und Platz für sehr große Getränkebecher. Das Kofferraumvolumen beträgt beim Fünfsitzer bis zu 806 Liter. Bei umgeklappter zweiter Sitzreihe wächst der Stauraum auf bis zu 2.075 Liter an. Der Siebensitzer bietet bis zu 722 Liter Gepäckraum hinter der zweiten Sitzreihe und 1.980 Liter maximales Volumen hinter der ersten Sitzreihe.

Licht spielt beim Auftritt des neuen Q7 eine besondere Rolle. Hinter den optionalen digitalen Matrix LED-Scheinwerfern mit Mikro LED-Modul steckt eine Technologie, die dank der direkten Projektion hochaufgelöster Lichtbilder zahlreiche Möglichkeiten der adaptiven Lichtverteilung und Lichtassistenz eröffnet. Am Heck finden sich die digitalen OLED-Heckleuchten der 3. Generation mit Kommunikationslicht und aktiver digitaler Lichtsignatur. 

Wichtige Informationen der Assistenzsysteme werden im direkten Blickfeld vor dem Fahrzeug angezeigt – beispielsweise mit dem Spur- oder Orientierungslicht. Ein Novum ist das erweiterte Blinklicht: Synchron zum dynamischen Blinker wird es in Front und am Heck bei Nacht stilisiert auf den Boden abgebildet. Das weist andere Verkehrsteilnehmende, etwa Radfahrende, frühzeitig auf einen Spurwechsel oder einen Abbiegevorgang hin. Zudem verfügt das Modell über viele Fahrassistenzfunktionen incl.  Trainiertes Parken.  

Das serienmäßige Stahlfederfahrwerk sorgt für ein gehobenes Fahrerlebnis. Auf Wunsch machen die Luftfederfahrwerke adaptive air suspension oder adaptive air suspension sport mit geregelter Dämpfung den Q7 noch agiler. 

Der neue Q7 wird in Bratislava gebaut – ebenso wie die beiden Vorgängergenerationen. Im September erfolgt der Marktstart. 

CM-Meinung: Der neue Q7 ist nur etwas für Menschen, die vom Thema Klima und Umwelt noch nichts gehört haben. Quelle: Audi / CM 

Nächster Opel Astra wird wieder in Rüsselsheim gebaut

Die nächste Generation des Opel Astra, die auf der neuen STLA ONE Stellantis-Plattform basieren wird, soll wieder am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim gebaut werden. Laut Opel CEO Florian Huettl plant der deutsche Hersteller bis 2030 die Einführung von mindestens vier neuen Opel-Modellen. 

Zu den Newcomern gehören die jeweils nächste Generation von Astra und Corsa sowie das kürzlich angekündigte neue SUV im C-Segment, das in Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor entsteht. Darüber hinaus will Opel in weitere Modelle des bestehenden Portfolios investieren.

Wie der zukünftige Astra wird auch die nächste Corsa-Generation auf der neuen STLA ONE Stellantis-

Plattform basieren und einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer erschwinglicheren und noch relevanteren Elektromobilität darstellen. Das komplett neue C-SUV soll das Angebot im C-Segment neben dem Frontera und Grandland vervollständigen. Das neue Modell, das Teil der erweiterten Partnerschaft mit Leapmotor ist und in Saragossa vom Band laufen wird, dient als Blaupause für eine effiziente globale Zusammenarbeit im Rahmen der Erweiterung der Partnerschaft mit Leapmotor. Das neue C-SUV wird bei in Rüsselsheim entworfen und erschaffen und von internationalen Teams in Deutschland und China entwickelt. Produktionsstart des Newcomers soll 2028 sein. 

Opel und Stellantis Germany bauen aktuell an der neuen, hochmodernen Zentrale, dem grEEn-campus Rüsselsheim. Die neue Zentrale wird hochmoderne Arbeitsplätze bieten, die auf flexibles Arbeiten und gemeinschaftliche Zusammenarbeit ausgelegt sind. Zudem werden nachhaltige Baustoffe eingesetzt, um eine gute Innenraumatmosphäre zu gewährleisten. Die Energieversorgung erfolgt durch eine Photovoltaikanlage, die in ein Gründach integriert ist. Dieses leistet nicht nur einen Beitrag zur Artenvielfalt, sondern sorgt zugleich für ein angenehmes Mikroklima und trägt zur Kühlung des Gebäudes bei, die parallel über eine bodennahe Geothermieanlage gewährleistet wird. Quelle Stellantis / CM

Die nächste Astra-Generation kommt wieder aus Rüsselsheim. Foto: Opel

Škoda startet Produktion des neuen Epiq 

Die Serienproduktion des Škoda Epiq, des erschwinglichsten Elektromodells der Marke, hat im Volkswagen Werk Navarra im spanischen Pamplona begonnen

Die Serienproduktion des Epiq, neues vollelektrisches Einstiegsmodell von Škoda, hat im Volkswagen Werk Navarra in Pamplona begonnen. Als strategischer Eckpfeiler bringt der Epiq Elektromobilität in das dynamische Einstiegssegment und bietet Kunden noch mehr Auswahlfreiheit. Er ist das erste Fahrzeug der tschechischen VW-Tochter, das auf der neuen MEB+-Plattform basiert. Außerdem ist es das erste Modell, das die Designsprache ‚Modern Solid‘ vollständig verkörpert. 

Die Produktion des Kleinwagens in Spanien ermöglicht es, Synergien innerhalb der BGC zu nutzen und europäischen Kunden Elektrofahrzeuge anzubieten, die sowohl in technologischer als auch in preislicher Hinsicht gegenüber der superstarken chinesischen Konkurrenz wettbewerbsfähig sein sollen. 

Das Volkswagen Werk Navarra am Stadtrand von Pamplona in Nordspanien ist einer der wichtigsten Produktionsstandorte des Konzerns. Es wurde 1965 gegründet und hat seit seiner Zugehörigkeit zur Volkswagen Gruppe im Jahr 1984 mehr als 10 Mio. Fahrzeuge produziert. Seine fast 5.000 Mitarbeitenden bauen täglich mehr als 1.400 Autos.

Mit seinem Preis ist der Neuling das günstigste Elektromodell der Marke und der Einstieg in das Elektroportfolio. Mit kompakten Abmessungen und einem geräumigen Innenraum nutzt das Fahrzeug die Vorteile der neuen MEB+-Plattform voll aus und ist das erste Škoda Modell, das alle Elemente der Designsprache ‚Modern Solid‘ vollständig umsetzt. Es steht eine Reihe fortschrittlicher Sicherheits- und Assistenzsysteme zur Verfügung, ebenso verschiedene Antriebsbatterieversionen und Leistungsvarianten von 85 bis 155 kW. Maximale Reichweite: 440 km. Quelle: Škoda Auto / CM

Dataforce: Verbrenner verlieren

Der Relevante Flottenmarkt büßte im Mai 2026 ca. 5,5 % ein. Beim Fahrzeugbau lief es noch schlechter mit -7,7 %. Und im Fahrzeughandel ging es um 3,8 % nach unten. Der Kanal der Autovermieter hingegen schaffte es die Bestände aufzustocken und wuchs um 0,9 %.

Im Privatmarkt ist die neue Prämie, die im Mai noch offiziell zum ersten Mal beantragt werden konnte, erneut ein signifikanter Push-Faktor für den Markt. Der Marktanteil reiner Elektroautos stieg auf 36,4 % im Mai und ist damit der höchste Wert dieses Jahres. Gestützt wird die Entwicklung parallel von stark angestiegenen Spritpreisen und neu verfügbaren erschwinglichen E-Modellen im Markt. Beide Faktoren funktionieren aktuell zusammen und befeuern sich gegenseitig. Im Privatmarkt wurden knapp 16.000 mehr E-Autos zugelassen als letzten Mai. Dafür lag der Rückgang bei Dieseln und Benzinern bei rund 11.000.

In Flotten war der Trend ähnlich, auch hier verloren die Verbrenner fast 8.000 Einheiten, allerdings kamen lediglich 3.400 E-Autos hinzu und konnten den Verlust nicht ausgleichen. Im Segment des Fahrzeughandels kamen vor allem viele PHEVs hinzu, was darauf hindeutet, dass chinesische Hersteller hier Plug-Ins auf ihre Händler zulassen. Vor allem bei BYD hat man so etwas in der jüngsten Vergangenheit öfter gesehen. Quelle: Dataforce / CM