Stellantis und mobile.de kooperieren beim Leasing

Stellantis und mobile.de, Deutschlands größter Fahrzeugmarkt, kooperieren ab sofort bei der digitalen Vermarktung von Leasingangeboten. 

Stellantis Händler können ab sofort ihre Sonderaktionsangebote aus dem Financing Store – dem digitalen Leasing Marktplatz von Stellantis Financial Services und den Stellantis Marken – automatisch an mobile.de sowie null leasing.com übertragen.

Insbesondere zeitlich begrenzte Sonderaktionen und ausgewählte Bestandsfahrzeuge mit attraktiven Konditionen wurden bislang häufig nicht auf großen Fahrzeugplattformen veröffentlicht, da der manuelle Pflegeaufwand als zu hoch galt. Hier schafft die neue Kooperation nun Abhilfe: Nach einer einmaligen Einrichtung erfolgt die Übertragung der Angebote dauerhaft und ohne zusätzlichen manuellen Aufwand an beide Portale.

Die Angebote werden inklusive aller Daten wie Fahrzeugbildern, Beschreibungen und Leasingparametern vollständig automatisch erstellt und aktuell gehalten. Dies stellt sicher, dass die besten Angebote der Händler stets die größtmögliche Sichtbarkeit erhalten, was im Umkehrschluss zu einer auf Sicht von Stellantis hoffentlich gesteigerten Nachfrage und höherem Absatz führen kann.

Zum Start umfasst die Integration alle Stellantis Marken, für die Leasing Sonderaktionen im Financing Store live geschaltet sind. In einem nächsten Schritt ist geplant, auch weitere Fahrzeugkategorien – etwa Bestandsfahrzeuge – in die automatisierte Übertragung einzubeziehen.

Stellantis entwickelt sein Angebot für Online-Verkäufe seit fünf Jahren kontinuierlich weiter. 2025 waren erneut mehr als 72 % der Online-Kunden Neukunden, über die Hälfte von ihnen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren. Der Anteil der reinen Elektromodelle in diesem Bereich liegt seit dem zweiten Quartal 2025 bei etwa 40 %, im laufenden Jahr bisher bei über 60 %. Quelle: Stellantis / CM

Škoda läuft allen anderen beim IfA-MarkenMonitor den Rang ab

Seit mehr als 25 Jahren untersucht das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) mit dem MarkenMonitor die Beziehungen zwischen Herstellern und Händlern. Für das Resultat vergeben die Händler nach dem Schulnotensystem Bewertungen von eins bis sechs. Škoda erreicht mit einem Wert von 2,44 das beste Ergebnis aller 32 überprüften Händlernetz.

Die Beziehung der deutschen Autohändler zu ihren Herstellern hat sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert. Im aktuellen Marken-Monitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) erreicht sie die Durchschnittsnote 3,06 (2025: 3,26 nach dem Schulnotensystem). Von einer echten Zufriedenheit kann nach Einschätzung des IfA jedoch noch keine Rede sein. Zum Spitzenwert aus dem Jahr 2018 (Note: 2,51) ist noch viel Luft.

Im Bild: Der IfA MarkenMonitor 2026 bescheinigt Škoda die beste Zusammenarbeit von Hersteller und Handelsbetrieben sowie die nachhaltigste Entwicklung. Die Auszeichnungen nahmen Peter Kühl, Leiter Handelsnetz Škoda Auto Deutschland (2. von links) und Kersten Borst, 1. Stellvertreter Verband Deutscher Škoda Vertragspartner e.V. (2. von rechts), entgegen.  Foto: Škoda

Hinter Škoda folgen Subaru und Porsche. Bei den sogenannten „New Brands“ liegt BYD vorn knapp vor MG, Xpeng und GWM

Besonders positiv bewerteten die Handelsunternehmen beim Gesamtsieger den Bereich ‚Produkt & Marke‘ mit einer Note von 2,08. Für die kontinuierliche Entwicklung seit 2023/2024 wurde Škoda zudem mit dem ‚Nachhaltigkeitspreis‘ ausgezeichnet und verbessert sich von Rang elf auf den ersten Platz.

Frank Barwasser, Sprecher der Geschäftsführung Škoda Auto Deutschland: „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis des ‚IfA MarkenMonitor 2026‘. Die Auszeichnung bestätigt unseren eingeschlagenen Kurs: Attraktive Produkte und ein vertrauensvolles Miteinander von Hersteller und Handel – der direkten Schnittstelle zum Kunden – sind zentrale Erfolgsfaktoren für unsere Marke.“

Die jährliche Untersuchung der Handelsbeziehungen zwischen Hersteller und Händlern durch das Institut für Automobilwirtschaft fand im Zeitraum vom 16.3.2026 bis 11.6.2026 statt. Sie richtete sich an rund 1.300 Inhaber und Geschäftsführer von Automobilhandelsunternehmen. Aus 40 Einzelkriterien entwickelt der IfA MarkenMonitor die Gesamtzufriedenheit der Handelsunternehmen mit dem Hersteller. Diese umfassen die Bereiche ‚Produkt & Marke‘, ‚Vertriebspolitik‘, ‚Gebrauchtwagen‘, ‚Aftersales‘ sowie ‚Netzpolitik & Zusammenarbeit‘. Der IfA MarkenMonitor ist damit ein bedeutendes Instrument zur Analyse und Steuerung dieser für den Markenerfolg wichtigen Beziehung.

Mit der Note von 2,44 erreichte Škoda das beste Resultat aller Hersteller – inklusive der starken heimischen und der Premium Anbieter – und setzte sich auch bei den ‚Großen Importeuren‘ durch. Die beste Bewertung vergaben die Händler für den Bereich ‚Produkt & Marke‘ (Gesamtnote 2,08). Besonders positiv fielen hier die Noten für die Unterpunkte ‚Qualität der Fahrzeuge‘ (1,83), ‚Image der Marke‘ (1,89), ‚Attraktivität der angebotenen Produkte‘ (1,85) sowie das ‚aktuelle und das künftig erwartbare Absatzpotenzial der Marke‘ (jeweils 1,91) aus. Dass sich die Erfolge nicht auf kurzfristige Maßnahmen stützen, belegt der ‚Nachhaltigkeitspreis‘, der ebenfalls an Škoda geht. Quelle: IfA / Škoda Auto / CM

Hitze und Lkw-Flut zerstören unser Azutobahnnetz

11 Autobahnen sind in Deutschland inzwischen wegen starker Hitzerschäden gesperrt bzq. Dürfen nur mit vermindertem Tempo befahren werden. Das Problem: Geplatzter Asphalt,  Fahrbahnaufwölbungen und Risse, so genannte Blowups, können zu schweren Unfällen führen. Rund 30 % des 13.000 km umfassenden Autobahnnetzes in Deutschland bestehen aus Betonplatten.

  • Der ADAC hat Informationen der Autobahn GmbH des Bundes ausgewertet : Danach kommt es in ganz Deutschland zu Einschränkungen auf dem 13.200 km langen Fernstraßennetz, insbesondere zu Sperrungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Betroffen sind u.a.  
  • die A1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe
  • die A2 zwischen Ziesar und Wollin sowie zwischen Lehrte und Lehrte-Ost
  • die A3 zwischen dem Mönchhofdreieck und Wiesbaden (Nur Tempo 80 km/h erlaubt)
  • die A6 zwischen dem Autobahnkreuz Mannheim und Mannheim/Schwetzingen
  • die A7 nahe Marmstorf
  • die A9 bei Ingolstadt in beiden Richtungen
  • die A 10 zwischen Berlin-Marzahn und Hohenschönhausen sowie Hellersdorf-Dreieck-Spree sowie zwischen Potsdam Nord und Dreieck Havelland
  • die A13 zwischen Rastanlage Bersetal und zwischen Staakow und Am Burggraben
  • die A48 auf der Rheinbrücke bei Bendorf ist nur mir 60 km/h befahrbar
  • die A66 zwischen Wiesbaden-Biebrich und Eiesbaden-Frauenstein
  • die A93 zwischen Weiden-Süd und Luhe-Wildenau

Ob man auf einer dieser Beton-Fahrbahnen unterwegs ist, lässt sich anhand der Beschaffenheit der Straße erkennen: Die Betonfahrbahn besteht aus aneinandergelegten Platten, dazwischen befinden sich Nähte, die auch beim Darüberfahren spürbar sind. Aber auch diese Strecken sind weitestgehend saniert und mit Entlastungsstreifen versehen.

Da vor allem der schwere Straßengüterverkehr mit mehr als 8 Mio. Lkw pro Tag nicht nur die Asphaltfahrbahnen in Grund und Boden fährt, spricht zerstört, kommt es bei den momentanen Temperaturen auch bei Betonfahrbahn zu hitzebedingte Spannungsspitzen. Im Extremfall entstehen plötzliche Fahrbahnaufwölbungen, also Blow-ups, bei denen die Straße aufbricht. Und das ist vor allem für FahrerInnen von Pkw und MotorradfahrerInnen höchst gefährlich.

Um die Verkehrsteilnehmenden besser zu schützen, wurde jetzt für bestimmte Autobahnabschnitte in Deutschland laut ADAC eine Geschwindigkeitsbegrenzungeingeführt.

Tempolimits bei Straßenschäden. Auf den betroffenen Autobahnabschnitten gilt von Mai bis September ein einheitliches Tempolimit von 120 km/h für alle Verkehrsteilnehmenden mit Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen. Teilweise gilt Tempo 80 und sogar 60 km/h. Schwerere Fahrzeuge dürfen generell nur mit 80 km/h unterwegs sein. Das aber ist nach unseren Beobachtungen nur ein frommer Wunsch: Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hält sich nicht an die Tempolimits, auch und vor allem nicht die Brummi-Kapitäne. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind beschildert. Quelle: ADAC / CM

BEV bleiben steuerlich attraktiv

Das Bundeskabinett hat die Kfz-Steuerbefreiung für BEV um fünf Jahre verlängert. Ursprünglich sollte die Regelung zum 01. Januar 2026 auslaufen, nun gilt sie für Neuzulassungen und Umrüstungen bis Ende 2030.

Das bedeutet für gewerbliche wie private Betreiber von batterieelektrischen Modellen mit Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030, dass diese E-Autos bis zum 31. Dezember 2035 steuerfrei bleiben.

„Das hilft allen, die auf E-Autos umsteigen, und es unterstützt die Automobilindustrie“, so Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Für viele Firmen ist das ein doppelter Vorteil: wesentlich geringere Fixkosten pro Fahrzeug im Vergleich zu Verbrennerautos und ein Signal, dass sich der Umstieg auf elektrische Dienstwagen langfristig mehr als rechnet.

Zusätzlich hat das Kabinett eine Sonderabschreibung für E-Dienstwagen beschlossen. Firmen, die ein Elektroauto bis zu einem Anschaffungspreis von 100.000 Euro kaufen, können künftig 75 %  der Kosten im Jahr der Anschaffung abschreiben. Das verschafft Betrieben Liquidität und macht Investitionen in elektrische Flotten wirtschaftlich attraktiver. Laut Bundesfinanzministerium beläuft sich die Entlastung durch die verlängerte Kfz-Steuerbefreiung 2026 auf rund 50 Mio. Euro – bis 2030 sollen es bereits bis zu 380 Mio. Euro pro Jahr sein.

Weiterer Vorteil für Nutzer von Geschäftswagen: Wer Letztere auch privat nutzt, muss nur einen reduzierten geldwerten Vorteil versteuern: 0,25 % des Bruttolistenpreises bei Fahrzeugen bis 100.000 Euro, 0,5 % bei teureren Autos. Quelle: Bundesfinanzministerium / CM

VW: weitere Massenentlassungen und Aus von 4 Werken geplant  

Weltweit will der Volkswagenkonzern in den kommenden Jahren bis zu 100.000 Jobs dem Rotstift opfern. Allein in Deutschland sollen zusätzliche 50.000 Stellen entfallen. Volkswagen-CEO Oliver Blume, der in einer vormaligen Doppelfunktion u.a. auch Porsche fast an die Wand gefahren hat, will den Jobabbau massiv verschärfen. Zu allem Übel soll auch die Fahrzeug-Produktion in vier deutschen Werke auslaufen. Und VW soll ein neues Unternehmen werden.

Dem Managermagazin bzw. VW-Insidern zufolge plant der VW-Vorstand im Zuge eines Sanierungskonzepts weltweit bis zu 100.000 Stellen zu streichen und mittelfristig vier Werke in Deutschland zu schließen. Dabei handelt es sich um die Fabikationsstätten in Hannover, Zwickau-Mosel, Emden sowie den Audi-Standort Neckarsulm. Im westsächsischen Zwickau-Mosel werden derzeit die Modelle Cupra Born und VW ID.3 gefertigt, In Hannover betrifft es die Nutzfahrzeuge wie z.B. den Bulli, im niedersächsischen Emden laufen ID.4 und ID.7 von den Bändern.  Im Audi-Werk Neckarsulm werden aktuell schwerpunktmäßig die Audi A5-Familie (inklusive S5) und verschiedene Varianten des Audi A6 gefertigt. Zudem läuft im angeschlossenen Industriegebiet Böllinger Höfe der Audi e-tron GT vom Band.

Hintergrund der radikalen Sparkur sind die drastischen Gewinneinbrüche des Konzerns infolge der Absatzkrise. Insbesondere in China hat VW massiv verloren. Dort lassen sich Verbrenner überhaupt nicht mehr verkaufen. Und bei den Elektroautos sind die Chinesen den VW-Modellen weit voraus, weshalb z.B. der VW ID.3 im Reich der Mitte die Hälfte dessen kostet, was in Deutschland verlangt wird. Und auxch das chinesische Audi A6-Derivat von AUDI kostet ca. 60 % weniger als der vergleichbare A6 e-tron. Porsche läuft inzwischen in China unter ferner liefen, sprich, so gut wie gar nicht. Das letzte Wort habe nun der Aufsichtsrat, der am 09. Juli darüber beraten solle. 

Bis mindestens 2030 gilt an den deutschen Konzernstandorten eine Beschäftigungssicherung, die mit der IG Metall vereinbart wurde. Bis 2030 hat Volkswagen bereits den Abbau von konzernweit 50.000 Stellen angekündigt, davon 35.000 bei der Kernmarke VW.

Betriebsrat und IG Metall laufen Strum. Sie wollen die beispiellose Radikalkur nicht akzeptieren.  Beide fordern den mit zig Millionen Euro bezahlten Vorstand auf, sich mehr auf seine Arbeit zu konzentrieren, wettbewerbsfähige Produkte zu schaffen und die Arbeitsplätze zu sichern. Quelle: Manager Magazin / CM

Škoda Auto zeigt neues Flaggschiff

Das neue Flaggschiffmodell Peaq, mit dem Škoda sein Elektroportfolio nach oben erweitert, kann direkt nach seiner Weltpremiere ab sofort in Deutschland geordert werden. 

Der neue Škoda Peaq erweitert das Elektroportfolio von Škoda nach oben und verdoppelt gemeinsam mit dem neuen Einstiegsmodell Epiq das Angebot vollelektrischer Fahrzeuge der Marke. Sie ergänzen die BEV-Modelle Elroq und Enyaq. Mit fast 4,90 m Länge und einem Radstand von 2,965 m ist der neue Peaq das größte und geräumigste Modell im Škoda Portfolio und das neue Flaggschiff der Marke. Er bietet optional Platz für bis zu sieben Passagiere oder mit fünf Sitzen bis zu 935 Liter Kofferraumvolumen – so viel wie kein anderes Škoda Modell. Der Peaq ist mit drei Antriebsoptionen sowie Heck- oder Allradantrieb erhältlich.

Neben dem Einstiegsmodell Peaq Selection 60 mit 150 kW (204 PS) und einer maximalen Reichweite von bis zu 456 km sind der Peaq Selection 90 mit 210 kW (286 PS) und bis zu 642 km Reichweite und der Peaq Selection 90x mit 220 kW (299 PS), Allradantrieb und bis zu 609 km Reichweite erhältlich. 

Der Peaq zeigt vollständig die neue Designsprache ‚Modern Solid‘. Im Innenraum, der u.a. das neueste Infotainmentsystem auf Android-Basis inklusive Navigationssystem und ein neues vertikales 13,6-Zoll-Infotainment-Display bietet, stehen vier Design Selections zur Verfügung. Ergänzen lässt sich die Ausstattung bei allen Fahrzeugen noch durch die Pakete Advanced und Maxx. Quelle: Škoda Auto / CM

Audi wertet das A3-Portfolio auf

Ob Sportback, Limousine oder allstreet, ob klassischer Benziner oder Diesel, ob Plug-in-Hybrid oder die sportlichen Derivate S3 und RS 3: Die Modellpalette der A3-Baureihe präsentiert sich künftig mit neuem Interieur sowie erweiterter Ausstattung.

Die A3-Modelle erhalten fortan ein rundum neues Cockpit-Layout. Zentrales Element ist das Curved Display, bestehend aus dem 11,9 Zoll großen Audi virtual cockpit und dem 12,8 Zoll dimensionierten MMI Panoramadisplay. Passend dazu trägt die Instrumententafel zur Neuordnung bei: Die Dekoreinlage fällt breiter aus als bisher und erstreckt sich vom Kombiinstrument bis zur Beifahrertür – das schafft eine durchgängige, horizontale Linienführung. Als Materialien stehen vier Varianten zur Auswahl, darunter Carbon, Microfaser Dinamica sowie zwei Textilgewebe. Auch die Mittelkonsole zeigt sich von einer neuen Seite: Das Ablagefach für das Mobiltelefon ist jetzt zum Fahrersitz ausgerichtet und bietet eine kabellose Ladefunktion mit 25 Watt Leistung.

Alle Lenkräder in den aufgewerteten A3-Modellen bieten eine in die Multifunktionstasten integrierte mechanische Walze. Unabhängig von den Funktionen können Kunden zwischen drei verschiedenen Lenkrad-Ausführungen wählen: zwei Doppelspeichen-Varianten sowie ein oben und unten abgeflachtes Dreispeichen-Volant für die S line- und S‑Modelle.

Mehr Assistenzsysteme. Die Palette der Fahrerassistenzsysteme wächst deutlich. Audi bündelt die wichtigsten Systeme in einer neuen Paketstruktur mit drei Stufen: Tech, Tech plus und Tech pro. Herzstück ist der adaptive Fahrassistent plus. Er kombiniert die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit aktiver Spurführung im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe unterstützt das System bei der Längs- und Querführung unter Berücksichtigung von Fahrbahnmarkierungen, Randbebauungen und dem umliegenden Verkehr. Auf Autobahnen kann das System nach Antippen des Blinkers selbsttätig einen Spurwechsel ausführen. Als neue Funktion ermöglicht der adaptive Fahrassistent plus das automatische Abbremsen vor roten Ampeln. Sofern kein vollständiger Stillstand erfolgt ist, fährt der A3 bei Grün automatisch wieder an.

Erstmals nutzt die Längs- und Spurführung auch Schwarmdaten, das heißt, das Fahrzeug berücksichtigt die durchschnittlich auf dieser Straße gefahrene Geschwindigkeit und passt das eigene Tempo entsprechend an. In Verbindung mit Online-Daten kann der adaptive Fahrassistent auch ohne erkannte Fahrbahnbegrenzung die Spur halten und daher auch im ländlichen und städtischen Verkehr den Komfort steigern. Die Nutzung der Online-Daten für den adaptiven Fahrassistenten ist ab der Fahrzeugauslieferung für drei Jahre inklusive. Kein schöner Zug der Ingolstädter:  Danach können Kunden die Laufzeit nur kostenpflichtig verlängern.

Für komfortable Park- und Rangiermanöver liefern vier weitwinklige Umgebungskameras eine 360-Grad-Darstellung der unmittelbaren Fahrzeugumgebung. Die Visualisierung erfolgt dreidimensional im MMI. Verschiedene Ansichten lassen sich hier per Touchbedienung auswählen und anpassen. So gibt es beispielsweise eine stufenlos schwenk- und zoombare 3D‑Außenansicht inklusive virtueller Draufsicht von Fahrzeug und Umgebung. Praktische Hilfslinien erleichtern die Orientierung während des Rangierens. So unterstützen beim Einfahren in eine Waschanlage eine 3D-Ansicht des Fahrzeugs sowie eingeblendete Hilfslinien dabei, den A3 ideal zwischen den seitlichen Begrenzungen zu positionieren.

Darüber hinaus bieten die Parkassistenten plus und pro die Möglichkeit Parkmarkierungen über die Kameras zu erkennen, um das Fahrzeug selbstständig ein- und ausparken zu lassen. Dabei übernimmt der A3 sowohl Lenken als auch Beschleunigen, Bremsen und den Wechsel der Fahrstufe. Hat der Fahrer die Funktion im MMI Touchdisplay aktiviert, kann er sich entspannt zurücklehnen und das Fahrzeug automatisch in die Parklücke steuern lassen.

Zusätzlich bietet der Parkassistent pro eine Remote-Funktion: Das heißt, der Fahrer kann sein Auto vor dem Einparken verlassen oder erst nach dem Ausparken einsteigen. Das ist besonders in engen Parklücken von Vorteil, egal ob quer oder längs zur Fahrbahn. Der A3 übernimmt das Manöver selbstständig, sobald der Vorgang in der myAudi App auf dem Smartphone gestartet wurde.

Neu in den A3-Modellen ist zudem das trainierte Parken, womit sich dem Fahrzeug individuelle Parkmanöver beibringen lassen. Ist die Zufahrt zum Carport oder zur Garage schwierig, braucht es lediglich ein einmaliges Anlernen und der A3 übernimmt das Einparken zukünftig automatisch. Dabei lenkt das Fahrzeug selbsttätig, beschleunigt, bremst und wählt den Gang automatisch. Gleiches gilt für das Ausparken: Bis zu fünf Parkvorgänge auf einer Länge von 50 Metern lassen sich im MMI speichern. Dabei können die Manöver individuell benannt werden.

Digitalisierung. Audi connect macht den Umgang mit dem A3 bequemer und effizienter. Vielseitige digitale Dienste informieren vor, während und nach der Fahrt. Dank neuer Remote-Funktionen lassen sich neben der Parkposition, die das Fahrzeug in einer Karte auf dem Smartphone anzeigt, auch der Status von Parkbremse, Licht sowie möglicherweise geöffneten Türen und Fenstern abrufen. Darüber hinaus sind Kilometerstand, Tankfüllstand, Restreichweite, Reifendruck, Ölstand und Serviceintervalle in der myAudi App ersichtlich. Sie ermöglicht auch die komfortable Steuerung der Standheizung sowie das Ver- und Entriegeln des Fahrzeug aus der Ferne.

Nur der PHEV ist ein guter Tipp. Die A3-Baureihe ist besonders vielseitig. Den klassischen Sportback und die elegante Limousine ergänzt seit Frühjahr 2024 der A3 allstreet. Als jüngstes Mitglied der kompakten Baureihe bietet das Crossover 3 cm mehr Bodenfreiheit gegenüber dem Sportback, eine erhöhte Sitzposition und einen markanten Offroad-Look. 

Einzig empfehlenswertes Derivat für Fuhrparks ist natürlich der Plug-in-Hybrid A3 e-hybrid mit Systemleistungen von 150 kW (204 PS) und 200 kW (272 PS)10. Ihre elektrische Reichweite beträgt bis zu 143 Kilometer kombiniert im WLTP-Zyklus, wobei sich die Batterie dank DC-Laden in etwa einer halben Stunde wieder vollladen lässt. Die Anhängelast der A3 e-hybrid-Modelle beträgt jetzt 1.700 kg.

Preise und Verfügbarkeit. Die A3-Modelle mit den neuen Features stehen ab Mitte September 2026 beim Händler. Den A3 Sportback e-hybrid gibt es ab 45.350 Euro. Quelle: Audi / CM

Subaru: Neue Garantie für E-Autos

Für seine neuen Elektromodelle UNCHARTED und E-OUTBACK (Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten) hat Subaru jetzt ein umfangreiches Garantiepaket aufgelegt. Mit der neuen SUBARUSAFE10 Garantie sind die Kundinnen und Kunden auf Wunsch bis zu zehn Jahre bzw. bis zu einer Fahrleistung von insgesamt 200.000 km rundum geschützt und sicher unterwegs. 

Die SUBARUSAFE10 Garantie wird zunächst für die Modelle UNCHARTED und E-OUTBACK angeboten und geht über die ohnehin umfassenden Subaru Garantieleistungen hinaus. Ab Werk gewährt der Hersteller für seine Elektromodelle eine Neufahrzeuggarantie über drei Jahre bzw. bis 100.000 km, eine Garantie auf das elektrische Antriebssystem (Elektromotoren, Getriebe, Wechselrichter und Wandler) über fünf Jahre oder 100.000 km sowie eine Garantie auf die Hochvoltbatterie über acht Jahre bzw. bis 160.000 km; diese garantiert neben einer einwandfreien Funktion der Batterie auch, dass der Akku eine Kapazität von mindestens 70 % aufweist. 

Voraussetzung ist, dass die vorgeschriebenen Wartungsintervalle (alle zwölf Monate bzw. 15.000 km) bei einem Subaru Vertragspartner eingehalten werden. Aber auch wenn eine Wartung einmal vergessen oder nicht bei einem Subaru Vertragspartner durchgeführt wurde, kann die SUBARUSAFE10 Garantie später wieder aktiviert werden. Weiterer Vorteil: Bei einem Weiterverkauf des Fahrzeugs geht besagte Garantie auf den neuen Eigentümer über und wirkt sich damit positiv auf den Restwert aus.

„Die Langzeitqualität unserer Fahrzeuge gehört zu den wichtigsten Gründen, warum sich unsere Kunden immer wieder für einen Subaru entscheiden“, sagt Axel Ecke, Geschäftsführer von Subaru Deutschland. „Mit SUBARUSAFE10 unterstreichen wir, dass sich die Kunden natürlich auch bei unseren neuen Elektromodellen auf diese Qualität verlassen können. Damit stärken wir ihr Vertrauen, räumen mögliche Bedenken aus und erleichtern den Einstieg in die Elektromobilität.“

Der UNCHARTED und der E-OUTBACK bilden zwei zentrale Säulen der jüngst gestarteten Elektro-Offensive der japanischen Allradmarke. Die beiden Stromer verbinden ausgezeichnete Werte bei Effizienz und Reichweite mit einem fortschrittlichen elektrischen Allradantrieb für hohe Fahrstabilität und echte Allroad-Eigenschaften. Während der UNCHARTED als erstes vollelektrisches Kompakt-SUV der Marke darüber hinaus besonders sportliche Fahrleistungen und hohe Agilität in einem progressiven Outfit bietet und wahlweise auch mit Frontantrieb verfügbar ist, setzt der E-OUTBACK die Erfolgsgeschichte des konventionell angetriebenen Outback als elektrischer Crossover für ein neues Zeitalter fort: mit einem großzügigen Platzangebot, hoher Vielseitigkeit und echten Offroad-Fähigkeiten.  

Mit der Höchstwertung von fünf Sternen im europäischen Sicherheitsprogramm Euro NCAP haben zudem beide Modelle bereits ihr hohes Sicherheitsniveau unter Beweis gestellt – mit Topwerten in allen vier Prüfbereichen Erwachsene Insassen, Kinder, gefährdete Verkehrsteilnehmer und Sicherheitsassistenz.  Quelle: Subaru / CM

Shell Recharge: Ausbau des Schnellladenetzes in Hessen

Shell Recharge erweitert sein Schnellladenetz in Hessen um sieben neue Standorte und setzt dabei gezielt auf leistungsstarke Ladeinfrastruktur entlang zentraler Verkehrsachsen. Die neuen Ladepunkte mit Leistungen von bis zu 400 kW verbessern die Versorgung sowohl im Pendlerverkehr als auch auf Pendlerstrecken als auxh an Fernstraßen.

Neue Schnellladestandorte in Hessen:

Wiesbaden, Redevco, Äppelallee 69 – nahe A643 – 8 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Kirchheim, Shell, Hauptstraße 1, Landkreis Hersfeld‑Rotenburg – nahe B454 / A7 – 8 Ladepunkte, bis zu 400k W; Herborn (Hörbach), Shell, Im Breiten Boden 2, Lahn‑Dill‑Kreis – nahe B255 / A45 – 4 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Büttelborn, Shell, Im Mehlsee 5, Kreis Groß‑Gerau – nahe B42 / A67 – 6 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Wolfhagen, Shell, Warburger Straße 45, Landkreis Kassel – nahe A44 – 4 Ladepunkte, bis zu 300 kW; Viernheim, Shell, A659, Landkreis Bergstraße – nahe A659 – 6 Ladepunkte, bis zu 400 kW; Gelnhausen, Redevco, Am Galgenfeld 1 / Freigerichter Straße 2, Main‑Kinzig‑Kreis – nahe A66 – 4 Ladepunkte, bis zu 300 kW

Fokus auf Verkehrsachsen und Ladeleistung. Insgesamt betreibt Shell in Hessen nun 35 Shell Recharge-Schnellladestationen mit 148 Ladepunkten. Hessen zählt zu den zentralen Verkehrsdrehscheiben Deutschlands. Mit Autobahnen wie der A3, A5 und A7 sowie stark frequentierten Bundesstraßen ist das Bundesland besonders relevant für den Ausbau leistungsfähiger Ladeinfrastruktur. Daher setzt Shell auf Standorte mit hoher Verkehrsanbindung und kurzen Ladezeiten. Quelle: Shell / CM

Deutscher Mittelstand unter starkem Druck

Der 26. Mittelstandstag des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Bonn steht unter dem Titel „Zukunft. Standort. Deutschland: Finanzierung, Innovation und Resilienz in der automobilen Wertschöpfungskette“. An zwei Tagen diskutieren mehr als 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über die Zukunft der automobilen Wertschöpfung.

„Es sind herausfordernde Zeiten für die Automobilindustrie: zunehmende geopolitische Spannungen, multiple Krisen, um sich greifender Protektionismus, die Transformation zur klimaneutralen, digitalen Mobilität und ein Wirtschaftsstandort Deutschland, der zusehends an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verliert – all das stellt unsere global aufgestellte Industrie vor Herausforderungen. Die Lage verlangt von den Unternehmen, ganz besonders jenen des automobilen Mittelstandes, fortwährend starke Leistungen und hat erhebliche Konsequenzen für Wachstum und Beschäftigung in vielen Regionen Deutschlands. Jeden Tag bin ich daher aufs Neue beeindruckt, mit welcher Innovationskraft, Investitionen und Leidenschaft gerade die Mittelständler in unserer Industrie den Anforderungen begegnen“, so VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

Die VDA-Chefin ging auch auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage ein, die der VDA unter Automobilzulieferern (Herstellergruppe III) sowie mittelständisch geprägten Herstellern von Anhängern, Aufbauten und Bussen durchgeführt hat.  Danach steht der Industrie- und Produktionsstandort Deutschland weiterhin erheblich unter Druck. Die aktuelle Geschäftslage der Unternehmen ist erheblich belastet, die Geschäftserwartungen haben sich verschlechtert und die Investitionstätigkeit in Deutschland ist weiterhin schwach.

Im Detail: 41 % der Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage als sehr schlecht oder schlecht, während nur 22 % ihre Lage als gut oder sehr gut bewerteten. Auch der Blick auf die kommenden zwölf Monate ist sehr kritisch: Jedes dritte Unternehmen (32 %) geht davon aus, dass sich seine wirtschaftliche Entwicklung verschlechtern (26 %) oder sogar deutlich verschlechtern (6 %) wird. Nur 25 % erwarten eine (deutliche) Verbesserung. 

67 % der Firmen gaben in der Umfrage an, eigentlich geplante Investitionen in Deutschland zu verschieben, ins Ausland zu verlagern oder ganz zu streichen zu müssen. Nur 2 % gaben an, ihre Investitionen in Deutschland erhöhen zu wollen. Der Beschäftigungsabbau in Deutschland hält bedauerlicherweise an: 54 %  bauen aktuell ab, während nur 3 % Beschäftigung aufbauen – dieser Wert ist der niedrigste, der sich in der Umfrage bislang ergeben hat und ein Resultat der CDU/CSU geführten Bundesregierung. Und: 44 % der Unternehmen, die Beschäftigung in Deutschland abbauen, bauen gleichzeitig im Ausland Beschäftigung auf. Nur 17 % von ihnen reduzieren auch im Ausland Beschäftigung.

Unternehmen, die ihre Beschäftigten in die Arbeitslosigkeit schicken, berichten zu 64 %, dass sie Verwaltungs- und Overheadfunktionen abbauen. 54 % bauen produktionsnahe Tätigkeiten ab. Besonders kritisch: Auch entwicklungs- und innovationsnahe Tätigkeiten werden in 36 % der betroffenen Firmen zunehmend abgebaut. Dazu passt: Nur knapp ein Drittel der befragten Unternehmen plant, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung am Standort Deutschland zu erhöhen, während zwei Drittel mit sinkenden Ausgaben rechnen. Gleichzeitig beabsichtigt rund die Hälfte der Unternehmen, ihre F&E-Investitionen im Ausland auszuweiten. 

Müller: „Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen Deutschlands Standortkrise. Die Bedingungen hierzulande bringen unsere Industrie, besonders den automobilen Mittelstand, immer mehr unter Druck. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts ist zunehmend nicht gegeben. Die Folge: Die Unternehmen müssen sich aus wirtschaftlichen Gründen leider täglich gegen den Standort Deutschland und Europa entscheiden und Investitionen sowie Beschäftigung verlagern. 

Die Politik in Berlin und Brüssel muss jetzt endlich und dringend zügig und entschlossen Maßnahmen ergreifen, die den Standort stärken, um Wohlstand und Beschäftigung hierzulande erhalten. Denn nur an einem wettbewerbsfähigen Standort können Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue entstehen. Der VDA hat erst jüngst dargelegt, dass die weitere Entwicklung der Beschäftigung wesentlich auch vom Antriebsmix abhängt. Ein im Vergleich zur aktuell gültigen CO₂-Regulierung höherer Anteil von Plug-in-Hybriden, Range Extendern und (laut weltweit anerkannten Umwelt- und Klima-Experten überaus umweltschädlichen) Verbrennern könnte etwa 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland erhalten. Die negativen Effekte der Transformation auf die Beschäftigung würden spürbar abgemildert, der Pfad zur klimaneutralen Mobilität dennoch fortbeschritten. Bedeutet: Im Technologiemix liegen Stärken und Chancen für den Klimaschutz und für Wohlstand und Beschäftigung. Die Bundesregierung muss sich deshalb weiterhin in Brüssel für echte Technologieoffenheit einsetzen. 

Bürokratie abbauen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Bürokratie bleibt für den automobilen Mittelstand Herausforderung Nr. 1. So gaben 84 % an, stark oder sogar sehr stark durch bürokratische Anforderungen belastet zu sein. Dazu passt, dass aus Sicht von 71 % die Bundesregierung in den kommenden Monaten den Bürokratieabbau als wichtigsten Schwerpunkt setzen sollte.

Isabelle Kirschbaum-Rupf, VDA-Vorständin und Sprecherin des VDA-Mittelstandsforums: „Die mittelständischen Zulieferer ersticken geradezu in Bürokratie, in immer mehr Vorschriften und Auflagen. Das bindet wertvolle Kapazitäten und kostet Geld und Energie, die man als Unternehmerin eigentlich in seine Firma und seine Beschäftigten investieren will. Darüber hinaus sind die im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten und mangelnde Flexibilität beim Arbeitsrecht große Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland. Deutschland und Europa brauchen endlich echten Bürokratieabbau und mehr Vertrauen in die Unternehmen.“

Neben überbordender Bürokratie und den Problemen bei der Finanzierung der Transformation belasten den automobilen Mittelstand auch Steuern und Abgaben, 63 % sehen darin eine große Belastung. Hohe Strompreise wurden von 53 %als Belastungsfaktor benannt und hohe Gaspreise von 43 %. Die Energiepreise spielen damit wieder eine größere Rolle als noch bei der VDA-Umfrage zu Jahresbeginn.  

Rund jedes zweite Unternehmen (46 %) gibt an, vom Krieg im Nahen Osten betroffen zu sein. Die wirtschaftlichen Auswirkungen zeigen sich insbesondere in gestiegenen Preisen: 65 % der betroffenen Unternehmen nennen gestiegene Kraftstoffpreise als zentralen Belastungsfaktor, 64 % teurere Vorprodukte oder Komponenten, 58 % höhere Energiekosten. Nur rund 34 % der befragten Unternehmen gaben an, bislang nicht von Auswirkungen des Krieges betroffen zu sein, erwarten dies aber für die Zukunft.

Erfolgsfaktoren des Standorts Deutschland. Trotz aller Herausforderungen am Standort Deutschland sprechen auch weiterhin viele Faktoren für ihn: 66 %  der Unternehmen hoben hier insbesondere das industrielle Netzwerk in Deutschland hervor. Auch die Verfügbarkeit von Fachkräften wurde (53 %) positiv hervorgehoben.Kirschbaum-Rupf: „Das gute industrielle Netzwerk aus den Herstellern und uns Zulieferern zählt noch immer zu den Stärken des Automobilproduktionsstandorts Deutschland. Gerade der automobile Mittelstand ist tief verwurzelt in den Regionen im ganzen Land. Er schafft vor Ort Wohlstand und Identität, oft arbeiten Generationen einer Familie im Unternehmen. Auch deshalb gilt: Niemand verlagert leichten Herzens, wir wollen am Standort bleiben. Umso wichtiger ist, dass sich politisch etwas tut, der automobile Mittelstand braucht Entlastungen für eine erfolgreiche Zukunft, auch in Deutschland.“ Quelle: VDA / DMM