Der VW-Vorstand um Oliver Blume, der den Konzern infolge nicht gerade glücklichen Managements beinahe an die Wand gefahren hat, will sein Konzept samt Werksschließungen vom Aufsichtsrat absegnen lassen. Ein Kompromiss ist nicht in Sicht, stattdessen die nächste Stufe der Eskalation.
VW steht eine turbulente Aufsichtsratssitzung am kommenden Freitag bevor: Während die IG Metall dem Management schwere Fehler vorwirft und Werksschließungen um jeden Preis verhindern will, ist ein Vorschlag des Vorstands durchgesickert, der sich liest wie der Albtraum des Betriebsrats.
Der VW-Vorstand beharrt auf der Schließung von vier Werken (die bekannten in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm), das Aus der spanischen Volkswagentochter SEAT und weitere radikale Einschnitte. Insider gehen davon aus, dass der Aufsichtsrat die Vorschläge ablehnen wird. Der Vorstand um VW-Chef Blume will bei einer Ablehnung des rigiden Umbauplans durch den Aufsichtsrat eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Ein solcher Schritt wäre für die deutsche Industrie äußerst ungewöhnlich und zeigt, als wie dramatisch die Führung um VW-Chef Oliver Blume die Lage einstuft. Und selbst wenn es zu einer außerordentlichen Hauptversammlung kommen sollte, könnte das Land Niedersachsen mit seiner Sperrminorität Werksschließungen verhindern.
Das Papier zeigt jedoch, wie ernst der Vorstand die Lage einschätzt. Die anstehenden Verhandlungen über die Zukunft des Konzerns dürften entsprechend hart werden. Ganz ohne Zugeständnisse werden auch die Arbeitnehmer nicht davonkommen. Laut Insidern fürchtet der VW-Vorstand, dass Europas größter Autohersteller ab dem Jahr 2030 dauerhaft in die Verlustzone rutschen könnte. Ohne das Umbaukonzept könnte der Bestand des VW-Konzerns demnach nicht gesichert werden. Kommt es zum großen Knall, dann wären die Folgen für die Bundesrepublik massiv. Denn VW ist der größte industrielle Arbeitgeber, an dem letztlich das Schicksal der Autoindustrie hängt. Zulieferer wie Bosch, Conti und ZF lasten ihre Werke mit den Aufträgen der Wolfsburger aus. Bei einem Aus würden ganze Regionen wirtschaftlich abstürzen. Quelle: Automobilwoche / Correctiv / CM
Der Mazda6e startet mit zahlreichen Verbesserungen ins Modelljahr 2027. Die coupéhafte fünftürige Limousine besticht mit einem eleganten Außendesign, einem minimalistischen Innenraumkonzept und einem dynamischen Fahrerlebnis, das auxh gewerbliche Kunden fasziniert. Nun wird das BEV aufgewertet.
So sorgt eine neue Lithium-Ionen-Batterie auf Basis einer Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie (LFP) mit 78 kWh Batteriekapazität und bis zu 200 kW DC-Schnellladeleistung für noch mehr Alltagstauglichkeit und Komfort, insbesondere bei längeren Fahrten. Die maximale WLTP-Reichweite des neuen Mazda6e liegt bei 560 k. An DC-Schnellladesäulen lässt sich die Batterie in nur 24 Minuten1 von zehn auf 80 % laden und damit eine zusätzliche Reichweite von fast 400 km gewinnen.
Der Mazda6e 2027 ist ab sofort außerdem in der sportlich anmutenden neuen Ausstattungslinie HOMURA PLUS verfügbar. Im Innenraum überzeugt diese mit schwarzen Sitzbezügen aus Teil-Nappaleder mit gesteppter Veloursledernachbildung sowie roten Ziernähten, einem Lederlenkrad mit roten Ziernähten und Dekorelementen in Mesh-Muster. Auch außen präsentiert sich die HOMURA PLUS Variante des Mazda6e 2027 mit Dekorelementen in Hochglanzschwarz an Front, Heck und Seitenschwellern in sportlicher Optik.
Die Generation 2027 des Mazda6e ist in vielen Bereichen verbessert worden. Foto: Mazda
Die zweite Top-Ausstattungslinie TAKUMI PLUS erhält ebenfalls ein Upgrade. Kunden haben beim Mazda6e 2027 TAKUMI PLUS nun die Wahl zwischen hochwertigen weißen oder hellbraunen Sitzbezügen aus Teil-Nappaleder mit gesteppter Veloursledernachbildung. Ergänzt wird der Innenraum zudem um dunkle Dekorelemente in Holzoptik. Bei der Wahl des weißen Innenraums ist das Lederlenkrad in Schwarz gehalten, Kunden, die sich für das hellbraune Interieur entscheiden, erhalten auch weiterhin ein zweifarbiges Lederlenkrad in Schwarz und Hellbraun.
Für das BEV wurde zudem eine Reihe von Verbesserungen umgesetzt, die die Fahrleistung, Fahrerassistenzsysteme, Navigation, Bedienung sowie die Fahrdynamik und den Fahrkomfort betreffen. So wurde das Ansprechverhalten des Fahrpedals optimiert, um eine noch natürlichere und vorhersehbarere Verbindung zwischen Fahrer und Automobil zu schaffen. Darüber hinaus wurde für das Modelljahr 2027 die maximale Beschleunigung verbessert sowie die maximale einstellbare Rekuperationsleistung vergrößert.
Außerdem wurde die Routenplanung über das Navigationssystem überarbeitet. Das System kann nun Ladestationen und deren Verfügbarkeit anzeigen, bei niedrigem Ladezustand eine geeignete Ladestation empfehlen und die Route bei Bedarf dynamisch neu berechnen. Fahrer können für eine individuelle Ladestoppplanung darüber hinaus ihren bevorzugten Ladestand bei der Ankunft an Ladestationen während der Reise und am Ziel festlegen.
Weitere Anpassungen betreffen idie Fahrzeugbedienung über das 14,6-Zoll-Touchdisplay. Hier wurden Formulierungen und die Terminologie des gesamten Systems verfeinert, die mehrsprachige Unterstützung erweitert und die Qualität der Text-to-Speech- sowie der Spracherkennungsfunktionen verbessert. Dadurch wird eine noch intuitivere Bedienung ermöglicht.
Zum Modelljahr 2027 wurde außerdem die Stoßdämpferabstimmung verbessert sowie die Federraten angepasst, um ein noch harmonischeres und komfortableres Fahrgefühl zu erreichen. Dazu trägt auch die neue Kalibrierung der elektrischen Servolenkung bei.
Ferner erhält die erweiterte Lenkunterstützung (CTS) ein Update und ist nun bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h verfügbar. Der Spurhalteassistent wurde ebenfalls neu abgestimmt und reagiert sanfter als zuvor. Zudem wurden die intelligenten Fahrzeugmodi überarbeitet und bieten nun einen „Pet Comfort Mode“, der beim vorübergehenden Verlassen des Fahrzeugs dazu beiträgt, die eingestellte Innenraumtemperatur für Haustiere oder temperaturempfindliche Lebensmittel aufrechtzuerhalten.
Die Mazda 6-Jahres-Neuwagengarantie, die auf eine Gesamtfahrleistung von maximal 150.000 km begrenzt ist, ist eine Herstellergarantie und deckt im Falle von Material- oder Herstellungsfehlern die Reparatur oder den Austausch des betroffenen Teils ab. Davon ausgenommen sind Verschleißteile. Quelle: Mazda / CM
Europas größter Autobaier steckt in einer u.a. auch hausgemachten Krise. Der tief greifendste Umbau in der VW-Geschichte steht bevor: Dabei geht es nicht nur um den wachsenden Einfluss chinesischer Hersteller in Europa oder die Trumpschen Zölle, sondern auch um eigenes Versagen des Vorstands. Tausende Stellen wurden bereits gestrichen, weitere 50.000 sollen nun folgen Und wenn es ganz dumm läuft, bleiben bis zu 115.000 Jobs weltweit auf der Strecke.
Konzernchef Oliver Blume nannte bei den Betriebsversammlungen diese Woche neue Details zum geplanten Stellenabbau. Sein Gegenpart, Betriebsratschefin Daniela Cavallo macht eine drastischere Rechnung auf. Sie spricht inzwischen von 115.000 gefährdeten Jobs.
Zwischen dem VW-Betriebsrat unter der Führung von Daniela Cavallo und der Konzernleitung um CEO Oliver Blume tobt ein Machtkampf über den künftigen Sparkurs des Automobilkonzerns. Der Konflikt hat einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, nachdem weitreichende Kürzungspläne öffentlich wurden und eine Welle von außerordentlichen Betriebsversammlungen stattgefunden hat.
Für die deutschen Werke in Emden, Hannover, Zwickau-Mosel und das Audi-Werk Neckarsulm wird eine „wettbewerbsfähige Belegung“ ab 2030 infrage gestellt. Für den Standort Emden kursieren Gerüchte, dass dort künftig für die Rüstungsindustrie gearbeitet werden soll. Ins westsächsische Werk könnten Automobilproduktion von VW-China verlegt werden. Aber das sind alles Spekulationen.
Fakt ist: einen reinen Kahlschlag an den vier genannten Standorten lehnt der Betriebsrat strikt ab. Schließlich machen Personal- und Fabrikkosten nur einen kleinen Teil der Fahrzeugkosten aus; die Belegschaft darf nicht für strategische Fehler der VW-Vorstände haften, so die Arbeitnehmervertretung. Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen sind für den Betriebsrat eine rote Linie. Unterstützung kommt unterdessen von Niedersachsens Politik (u.a. Ministerpräsident Olaf Lies), die stattdessen auf neue Produkte und Technologie setzt. Quelle: CM
Škoda Auto feiert das 30-jährige Jubiläum der Octavia-Generation, die am 03. September 1996 in Produktion ging. Seitdem spielt das Modell nach der Integration des in Mladá Boleslav ansässigen Automobilherstellers in den Volkswagen Konzern eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Marke.
Das Modell steht für die Verbindung aus Qualität und Praktikabilität mit bewährter Technologie des Volkswagen Konzerns. Heute wird die vierte Generation dieses Bestsellers in Mladá Boleslav, Kvasiny und Kostanay (Kasachstan) produziert. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden fast 7,9 Mio. Einheiten hergestellt. Der Octavia ist insbesondre beim Firmenkunden höchst beliebt.
Klaus Zellmer, Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto: „Der Octavia ist seit drei Jahrzehnten eine Ikone der Marke Škoda. Ob als Combi oder Limousine – er hat stets das geboten, was Kunden schätzen: herausragende Geräumigkeit, Praktikabilität, Sicherheit und Ausstattung zu einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis. In vielerlei Hinsicht hat der Octavia den Anspruch von Škoda geprägt, mehr zu bieten als erwartet. Dies hat dazu geführt, dass der Octavia unser internationales Wachstum vorangetrieben hat, indem er das Vertrauen von Generationen von Kunden gewonnen hat.“
Erfolgreiche Wiederbelebung eines historischen Modellnamens. Die Entscheidung, den historischen Namen ‚Octavia‘ – der ursprünglich für ein zwischen 1959 und 1971 produziertes Modell verwendet wurde – wiederzubeleben, fiel während der Entwicklung eines neuen Fahrzeugs. Die Arbeiten begannen 1992, ein Jahr nachdem Škoda Auto dem Volkswagen Konzern beigetreten war. Der Zugang zur Technologie des Konzerns unterstützte die Entwicklung eines praktischen Autos, das von Dirk van Braeckel, dem damaligen Designchef von Škoda, entworfen wurde. Gleichzeitig erhöhte eine neue Produktionsstätte in Mladá Boleslav die Jahreskapazität von 90.000 auf 350.000 Fahrzeuge.
Die Škoda Octavia Limousine der ersten Generation mit einem Kofferraumvolumen von 528 Litern wurde am 4. April 1996 vorgestellt; die Serienproduktion begann am 3. September desselben Jahres. Der Octavia Combi folgte im März 1998, und 1999 kam eine Allradversion hinzu, die die Vielseitigkeit des Modells weiter erweiterte. Im Jahr 2000 feierte der erste Octavia RS sein Debüt. Diese Octavia Generation erwies sich als echte Erfolgsgeschichte: Insgesamt wurden 1,44 Mio. Einheiten produziert, und ausgewählte Varianten blieben bis 2010 in Produktion, obwohl die zweite moderne Octavia-Generation bereits 2004 vorgestellt worden war.
Generation 2. Die zweite Generation baute auf den bewährten Stärken des Octavia auf und bot noch mehr Platz im Innenraum, ein um 32 Liter vergrößertes Kofferraumvolumen sowie verbesserte Praktikabilität und neue Technologien wie das DSG Doppelkupplungs-Getriebe. Bis zum Produktionsende im Jahr 2013 wurden 2,6 Mio. Einheiten dieser Generation gebaut.
Generation 3. Die von 2012 bis 2020 gebaute dritte Generation des Škoda Octavia erreichte ein ähnlich hohes Produktionsvolumen und führte fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme und Technologien ein, die zuvor Fahrzeugen höherer Segmente vorbehalten waren. Gleichzeitig verfügte sie über eine leichtere Karosserie, optimierte TSI- und TDI-Motoren sowie eine GreenLine-Version. Diese umfasste Technologien zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen, darunter spezielle Unterbodenverkleidungen, Bremsenergie-Rückgewinnung und Reifen mit geringem Rollwiderstand. Die dritte moderne Octavia-Generation erhielt 2017 ein umfangreiches Facelift mit einer neu gestalteten Frontpartie mit geteilten Scheinwerfern, Infotainment-Bildschirmen in Glasoptik und verbesserten Assistenzsystemen.
Vierte Generation. Die aktuelle, vierte Generation des Octavia feierte im November 2019 als Limousine und Combi ihr Debüt. Nach einer Modellpflege Anfang 2024 bietet sie nun weiter verbesserte Konnektivität und Sicherheit mit bis zu zehn Airbags. Hinzu kommen Fahrerassistenzsysteme wie der Aufmerksamkeits- und Müdigkeitsassistent. Ein neuer Algorithmus hilft dabei, den Ermüdungsgrad des Fahrers genauer einzuschätzen.
Der Octavia ist nach wie vor eine beliebte Wahl bei Privat- und Geschäftskunden auf den internationalen Märkten und wurde mit zahlreichen renommierten internationalen Auszeichnungen geehrt. Quelle: Škoda Auto / CM
Der ADAC und die Esso Deutschland GmbH haben eine mehrjährige Kooperation im Rahmen der ADAC Vorteilswelt vereinbart. Esso wird somit neuer Vorteilspartner beim ADAC Tankrabatt.
Ab 01. September 2026 können ADAC Mitglieder an rund 1.100 Esso Tankstellen in Deutschland günstiger tanken. Die bisherige Kooperation mit dem Tankpartner Shell endet zum 31. Dezember 2026. Bis dahin sind für ADAC Mitglieder beide Vorteilsangebote parallel verfügbar. Auch an Enilive, Eni und Agip Service-Stationen erhalten ADAC Mitglieder weiterhin Vergünstigungen.
Mehr als 22 Mio. ADAC Mitglieder können den Tankrabatt an den teilnehmenden Esso Tankstellen nutzen. Zusätzlich sind im Rahmen der Partnerschaft weitere digitale Angebote vorgesehen. Ziel ist es, Mitgliedern im Alltag einen zusätzlichen Einkaufsvorteil beim Tanken zu bieten und den Zugang zu weiteren Vorteilen an möglichst vielen Tankstellen zu ermöglichen. Zum Start der Kooperation bieten der ADAC und Esso bis einschließlich 15. Oktober 2026 einen Tankrabatt von zwei Cent pro Liter Kraftstoff. Danach beträgt der Rabatt 1 Cent pro Liter.
„Mit Esso gewinnen wir einen starken und bundesweit präsenten Partner für die ADAC Vorteilswelt. Das große Esso Netzwerk ermöglicht vielen unserer Mitglieder, den Tankvorteil einfach in ihren mobilen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig entwickeln wir die ADAC Vorteilswelt konsequent weiter“, sagt Joost Greve, Ressortleiter Loyalty & Customer Engagement beim ADAC. Die Esso Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg gehört zur globalen ExxonMobil Organisation, einem der weltweit größten Energieunternehmen.
Tim Paulsen, Leiter des Tankstellengeschäftes von Esso: „Kundentreue ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Tankstellengeschäfts. Mit der neuen Partnerschaft verbinden wir die Stärke der Marke Esso mit der Reichweite und dem Vertrauen in den ADAC. Gemeinsam möchten wir unseren Kunden attraktive Vorteile bieten, neue Zielgruppen erreichen und die Bindung zu unseren bestehenden Kunden weiter stärken.“ Nutzung des Tankrabatts im Alltag. Für den Tankrabatt genügt das Vorzeigen der ADAC Mitgliedskarte in physischer oder digitaler Form („Show your Card“). Eine zusätzliche Registrierung oder die Übermittlung persönlicher Daten sind nicht erforderlich. In der ADAC Drive App können Mitglieder teilnehmende Tankstellen in der Nähe oder entlang einer Route finden und dort ihre digitale Mitgliedskarte vorzeigen. Die App zeigt zudem aktuelle Kraftstoffpreise an. Weitere Informationen zur ADAC Vorteilswelt und zum Esso Tankrabatt unter adac.de/vorteile. Quelle: ADAC / CM
Nach dem Aus der Zusammenarbeit mit Aral folgt nun die Kooperation des ADAC mit ESSO. Foto: Esso
Im Automobilhandel gibt es eine interessante Neuigkeit: Der Fahrzeugmarkt Mobile.de übernimmt das Deutschlandgeschäft von Carwow und erweitert damit ihr Geschäft um das Neuwagensegment. Zugleich sichert sich mobile.de Zugang zu einer Auktionsplattform. In gewisser Weise zieht Mobile de dem Rivalen Autoscput24 gleich.
Mobile.de und Carwow Group, die Online-Plattform für den Fahrzeugwechsel, haben eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet, wonach mobile.de das Deutschlandgeschäft von Carwow übernehmen wird. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Finanzielle Details der geplanten Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
Vorbehaltlich des Abschlusses der Transaktion wird die Vereinbarung die Reichweite, Ressourcen und Marktplatz-Expertise von mobile.de mit der Technologie und den Vertriebslösungen von Carwow.de verbinden – darunter Neuwagen – und Leasingangebote sowie die Auktionsplattform für den Händlereinkauf. Gemeinsam wollen beide Unternehmen größere Investitionen in den deutschen Markt ausbauen und Innovationen beschleunigen.
Mobile.de übernimmt Deutschlandgeschäft von Carwow.
Carwow.de wird weiterhin als eigenständige Geschäftseinheit und Marke mit lokalem Team und eigener Geschäftsführung operieren. Philipp Sayler von Amende wird seine Rolle als CEO von Carwow.de beibehalten. Alle bestehenden Beziehungen zu Händlern, Herstellern und Geschäftspartnern bleiben unverändert bestehen. Das Auktionsprodukt von Carwow.de wird Händlern weiterhin zur Verfügung stehen und ermöglicht den Ankauf von Gebrauchtfahrzeugen direkt von Privatpersonen in ganz Deutschland. Nach Abschluss der Transaktion wird die weitere Nutzung der Marke Carwow in Deutschland durch eine unbefristete Lizenzvereinbarung geregelt. mobile.de ist ein führender Fahrzeugmarkt in Deutschland mit mehr als 1,6 Mio. inserierten Pkw, Nutzfahrzeugen, Motorrädern und E-Bikes (Jahresdurchschnitt 2025). Sowohl Privatkunden als auch Fahrzeughändler nutzen die Plattform und profitieren von mehr als 140 Mio. Visits pro Monat (Quelle: mobile.de Google Analytics Tracking, Ø Monat Januar bis Dezember 2025). Als „One-Stop Shop“ umfasst das Angebot von mobile.de neben dem An- und Verkauf auch Finanzierungs- und Leasinglösungen. Das 1996 gegründete Unternehmen ist ebenso wie Kleinanzeigen ein Tochterunternehmen von Adevinta, einem weltweit führenden Anbieter von Online-Kleinanzeigenportalen.
Die Carwow Group vereint ein Portfolio führender Medien- und Plattformmarken der Automobilbranche. Mit Marken wie Carwow, Auto Express, Evo, DrivingElectric, Carbuyer und Driver Power erhalten Autokäufer die Informationen, Daten und unabhängigen Bewertungen, die sie für fundierte Entscheidungen rund um den Fahrzeugkauf benötigen. Über die digitalen Plattformen von Carwow informieren sich monatlich rund 17,7 Mio. Nutzer, die dort Fahrzeuge recherchieren, kaufen, leasen oder verkaufen können. Gleichzeitig bringt das Unternehmen Kunden mit Autohändlern, Fahrzeugherstellern (OEMs) und weiteren Partnern in Großbritannien, Deutschland und Spanien zusammen. Quelle: Mobile.de ( CM
Ford setzt bei seiner neuen Elektroplattform auf Kartendaten von Apple. Damit gewinnt der Technologiekonzern mehr Einfluss auf das Fahrzeug als bislang.
Ford integriert Apple Maps ab dem Jahr 2027 als natives und festes Navigationssystem in seine kommende Universal-Electric-Vehicle-Plattform (UEV) ein. Das System läuft direkt im Fahrzeug und benötigt kein gekoppeltes Handy – es steht allen Fahrern unabhängig von ihrem Smartphone (egal ob Apple, Samsung oder Google Pixel) zur Verfügung. Ford nutzt das neue MapKit for Automotive SDK von Apple, um die Software tief mit der Fahrzeugelektronik zu verknüpfen. Die Einführung ist für 2027 geplant, den Anfang soll ein neuer, erschwinglicher Elektro-Pick-up machen. Die Kartendaten von Apple füttern auch Fords Fahrassistenten Blue Cruise sowie die KI-Tochter Latitude AI für eine präzisere Straßenerkennung
Ford betont, dass Apple Maps Live-Traffic, Abbiegehinweise, Ortssuche und eine EV-Routenführung zu Ladesäulen beherrschen soll. Die Navigation soll außerdem beim rechtzeitigen Vorkonditionieren der Batterie helfen. Während Apple-Services-Chef Eddy Cue, wenig überraschend, vom MapKit als „das beste Karten-Erlebnis der Welt“ schwärmt, spricht Ford-CEO Jim Farley sachlich von einem Baustein für das neue Software-Setup inklusive zonaler Architektur.
Ford setzt bei seiner neue E-Plattform auf Apple-Kartendaten. Foto: Ford
Und während GM Android Auto und Apple CarPlay aus seinen Systemen drängt, hält Ford an beiden fest. Ford positioniert Apple Maps als integrierte Alternative, nicht als Ersatz. Kunden können also zwischen der eingebauten Lösung und den Smartphone-Ökosystemen wählen
Zwar achtet er US-Autokonzern darauf, Tech-Unternehmen wie Apple nicht zu viel Macht einzuräumen. Gleichzeitig wächst jedoch die Erkenntnis, dass sich nicht mehr jede Technologie allein entwickeln lässt. Quelle: Ford / CM
Das US-Unternehmen ChargePoint baut seine Präsenz massiv aus und will Europa zu seinem neuen Kernmarkt machen. CEORick Wilmer hadert mit der Anti-E-Politik von US-Präsident Donald Trump, die das Wachstum des US-Ladespezialisten im Heimatmarkt USA erschwert.
CEO Rick Wilmer sieht in Europa bessere makroökonomische Bedingungen und stabilere politische Vorgaben für die Elektromobilität als in den USA. Europa biete aus seiner Sicht derzeit „die besseren makroökonomischen Rahmenbedingungen für Elektromobilität als Nordamerika“. Politische Unterstützung, Emissionsvorgaben und Anreize würden den Übergang in Europa weiter beschleunigen, während in den USA viele dieser Instrumente zurückgenommen worden seien. Wachstum in Nordamerika hält Wilmer weiterhin für möglich, allerdings in geringerem Tempo als in Europa. Die „“Alte Welt“ soll in den nächsten zwei bis drei Jahren rund die Hälfte des gesamten Unternehmensumsatzes ausmachen. Dazu wird die Partnerschaft mit Mercedes-Benz in Deutschland und Großbritannien stark erweitert, um Geschäftskunden und Flottenbetreibern Ladelösungen aus einer Hand anzubieten.
Auch technologisch baut ChargePoint seine Position aus. Die neue Schnellladeplattform „Express“ setzt auf eine modulare Architektur mit getrennten Leistungsstufen und DC-Bus. Mittels der getrennten AC/DC- und DC/DC-Architektur wird der direkte Anschluss von Solar- oder Batteriespeichern ermöglicht. Quelle: ChargePoint / CM
1986 kam ein Camper-Van auf den Markt, der seitdem viele Herzen erobert und Kultstatus erreicht hat: der Ford Nugget. Das ganze Jahr über feiert. Ford den runden Geburtstag seines Kult-Campers.
Vom 28. August bis 06. September 2026 steuert das Jubiläum auf dem Caravan-Salon, der Weltleitmesse für mobiles Reisen in Düsseldorf seinem Höhepunkt entgegen. Auf dem Ford-Stand in Halle 17, Stand B06 zeigen die Kölner die ganze Bandbreite der aktuellen Nugget-Generation sowie eine Reminiszenz an den Beginn seiner Erfolgsgeschichte.
Zum 40-Jahre-Geburtstag gibt es eine limitierte Sonderedition mit der Lackierung in „Frozen White“. Die wird mit schwarzen Design-Elementen an Dach, Schulterlinie und im Seitenschweller kontrastiert und verweist so auf die erste Modellgeneration des Camper-Vans, die vor 40 Jahren mit dieser besonderen Schwarz-auf-Weiß-Optik an den Start ging.
Ford feiert 40 Jahre Nugget. Foto: Ford Pro
Beim aktuellen Sondermodell zieht sich das schwarz-weiße Farbspiel auch durch den Innenraum. Die warmweiße Oberfläche der Möbel wird exklusiv mit einer dunklen Arbeitsplatte und schwarzen Schließgriffen an Schränken und Schubladen kombiniert.
In seiner inzwischen fünften Generation bietet der Nugget eine Varianz wie in keiner Modellreihe zuvor. Den Kult-Camper gibt es in den Ausstattungslinien Titanium und Active, mit 8-Gang-Automatik oder manuellem 6-Gang-Getriebe, mit Vorder- oder Allradantrieb und in drei Diesel-Motorisierungen. Und zum ersten Mal hat Ford Pro den Nugget auch elektrifiziert. Als Plug-in-Hybrid kann er rein elektrisch fahren und bringt 171 kW (233 PS) auf die Straße.
Zudem haben Kunden die Wahl zwischen zwei Radständen: Die L1-Variante ist 5,05 Meter lang, als L2 ist der Nugget 40 cm länger. Bei den L2-Modellen können sie sich entscheiden zwischen der Serienausstattung mit mehr Stauvolumen in der Küche (plus 85 Liter gegenüber L1) sowie größerem Kleiderschrank (plus 200 Liter) und der Option mit fest integrierter Toilette.
Ebenso vielseitig zeigt sich der Nugget beim Dachkonzept: Ab diesem Sommer ist die neue Modellreihe wieder mit Hochdach erhältlich. Es erweitert nicht nur Schlaf- und Stauraum, sondern macht die neue Nugget-Generation auch vollständig winterfest.
Die neue Modellreihe hält am charakteristischen Drei-Raum-Konzept samt L-förmiger Küche im Heck fest. Und auch die fünfte Nugget-Generation produziert Ford – wie die vier davor – zusammen mit den Camper-Spezialisten von Westfalia. Quelle: Ford / CM
Laut „Ground Monitor“ von American Express Global Business Travel (Amex GBT) Consulting dürften die weltweiten Mietwagenpreise in den kommenden zwölf Monaten stabil bleiben oder nur moderat steigen.
Zu den Faktoren, die die Preise in bestimmten Regionen in die Höhe treiben könnten, zählen laut Amex GBT Consulting Steuern und die Verfügbarkeit von Mietwagen. Zudem spielen geopolitische Unruhen und Unsicherheiten bei den Rohstoffpreisen eine Rolle, denen jedoch ein verbessertes Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei den Mietwagenflotten entgegenwirkt.
Die für die Analyse verwendeten Daten stammten aus dem Data Lake von Amex GBT. Die Prognosen zu Inflation und BIP basierten auf Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF); der Bericht deckt zudem nur jene Länder ab, für die Amex GBT über ausreichend Mietwagendaten zur Untermauerung des Prognosemodells verfügt.
Nordamerika. Für USA und Kanada wird für die kommenden zwölf Monate jeweils ein Anstieg der Mietwagenpreise um 1,5 bis 2 % im Jahresvergleich prognostiziert. Dies entspricht in etwa der Prognose für die USA aus dem Vorjahr, bedeutet jedoch einen geringeren Anstieg für Kanada, wo für den Zeitraum 2025–2026 noch Preissteigerungen von 2,5 bis 3 % erwartet worden waren.
Amex GBT verwies zudem auf ein nach eigener Aussage „signifikantes Wachstum bei Anzahl und Höhe städtischer Zuschläge in Nordamerika“, einschließlich wochentagsabhängiger Zuschläge und von Flughäfen erhobener Gebühren.
Der Bericht verweist auf steigende Kfz-Versicherungsprämien, die Autovermieter dazu veranlassen könnten, diese Kosten über höhere Preise an die Kunden weiterzugeben. Amex GBT nennt zudem einen „signifikanten Anstieg bei Anzahl und Höhe städtischer Zuschläge in Nordamerika“, darunter wochentagsabhängige Aufschläge sowie von Flughäfen erhobene Gebühren. Solche Zuschläge sind zwar nicht neu, doch sie nehmen zu.
Europa. Die Prognosen für Mietwagenpreise in Europa variieren je nach Land. Es wird erwartet, dass die Nachfrage „stabil bleibt“, da finanziell unter Druck stehende Unternehmen eher dazu neigen, Fahrzeuge zu mieten, anstatt sie für die Flotte zu kaufen; gleichzeitig dürfte ein verbessertes Fahrzeugangebot den durchschnittlichen Preisanstieg begrenzen.
Für Frankreich und Spanien wird prognostiziert, dass die Preise im Jahresvergleich entweder unverändert bleiben oder um 0,5 % steigen. In touristisch geprägten Regionen unterliegen die Mietpreise jedoch oft „starken saisonalen Schwankungen“, wobei Geschäftskunden bisweilen saisonale Zuschläge zahlen müssen, so Amex GBT. Im Vereinigten Königreich könnten die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 bis 1,3 % steigen, wobei sich das erholende Fahrzeugangebot und der starke Wettbewerb dämpfend auf die Preise auswirken.
Für Deutschland werden moderate Anstiege von 1 bis 2 % erwartet, wobei eine „Flottenknappheit“ einen Preisrückgang verhindert. Ebenso dürften die Mietwagenpreise in Skandinavien moderat um 1 bis 2,5 % zulegen, während die Niederlande mit prognostizierten Steigerungen von 4 bis 5 % am oberen Ende der Skala liegen. Letztere Anstiege sind auf steigende Kfz-Steuern zurückzuführen, welche die Gesamtbetriebskosten der Mietwagenflotten erhöhen.
Asien-Pazifik-Raum. Australien ist das einzige Land im asiatisch-pazifischen Raum, das in dem Bericht behandelt wird; Amex GBT Consulting prognostiziert für Mietwagen einen Anstieg der Kosten um 3 bis 3,4 % im Jahresvergleich. Das Fahrzeugangebot im Land hat sich erholt, was verhindert hat, dass die Preise „durch die Decke gehen“; allerdings könnten Unternehmen, die Autos an abgelegenen Bergbaustandorten anmieten, aufgrund des begrenzten Angebots und Wettbewerbs mit stärkeren Preiserhöhungen konfrontiert sein.
Lateinamerika. Für Brasilien und Chile wird für die kommenden zwölf Monate jeweils ein Anstieg der Mietwagenpreise um 2 bis 4 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert – und das, „obwohl die wirtschaftlichen Aussichten für Lateinamerika durch die globale Unsicherheit gedämpft sind“.
Die Region verzeichnet ein „gesundes Wachstum“ sowohl bei der Nachfrage von Geschäfts- als auch von Urlaubsreisenden. Elektrofahrzeuge gewinnen in Brasilien „an Boden“. Nach Angaben von Amex GBT Consulting umfasste die Mietwagenflotte in Brasilien bis Ende 2025 insgesamt 33.562 Elektrofahrzeuge, verglichen mit lediglich 2.545 im Jahr 2021. Quelle: Amex GBT / CM