Der SAP Concur Global Business Travel Survey 2024 – eine der umfassendsten Erhebungen zum Thema Reisestress – belegt, dass Reisestress systematische betriebliche Ursachen hat: Unsicherheiten durch Sicherheitsbedenken sowie politische und soziale Risiken, aber auch der wachsende Planungsaufwand durch Compliance- und Budgetanforderungen zwingen Reisende und Travel Manager gleichermaßen zu Zeitpuffern und zusätzlichen Kontrollschleifen. Das belastet die Work-Life-Balance und kostet interne Produktivität.
Der Stress beginnt oft lange vor dem eigentlichen Abflug. Fehlende Übersicht über verfügbare Optionen, Reiserichtlinien, die schwer auffindbar oder widersprüchlich sind, all das kostet Zeit und Nerven. Hinzu kommt der Stress, der an Schnittstellen entsteht: bei kurzfristigen Änderungen, fehlender Transparenz oder mangelnder Unterstützung unterwegs. Gerade in einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt kann dies zu unnötigen Belastungen führen. Zum Beispiel durch:
- Verspätungen und Flugausfälle ohne klare Alternativen
- Hotelbuchungen, die nicht den Erwartungen entsprechen
- Zeitdruck durch enge Anschlüsse oder mangelnde Pufferzeiten
- Unsicherheit im Ausland, ob bei Zahlungsmitteln, Gesundheitsfragen oder Sicherheitslage
- Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein, wenn etwas schiefläuft
Das zeigt: Stress ist kein privates Problem. Er ist ein Unternehmensrisiko. Wer gestresst ankommt, ist nicht in Bestform für das entscheidende Kundengespräch. Wer durch chaotische Buchungsprozesse Zeit verliert, dem fehlt diese Zeit für die eigentliche Arbeit. Genau das passiert täglich in deutschen Unternehmen: Mitarbeitende kämpfen sich durch unzureichend organisierte Reiseprozesse, stehen bei Störungen ohne Unterstützung da und verlieren wertvolle Arbeitszeit mit der Lösung operativer Reiseprobleme. Die Folgen sind handfest: sinkende Produktivität, nachlassende Mitarbeiterzufriedenheit und im schlimmsten Fall Verlust von Fachkräften.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Viele Unternehmen haben keine professionellen Prozesse für das Reisemanagement etabliert bzw. es gibt bei ihnen weder Mobilitäts- noch Travelmanager. Mitarbeitende buchen selbst, oft auf verschiedenen Plattformen, ohne Überblick über Kosten, Risiken oder den eigenen Aufenthaltsort im Notfall.
Die gute Nachricht: Unternehmen, die in professionelles Mobilitäts-Management investieren, schaffen spürbare Entlastung für ihre Reisenden und damit echten Mehrwert für das Unternehmen. Denn hier kommen Travel Management Companies (TMCs) ins Spiel. Sie übernehmen die Organisation, bieten strukturierte Prozesse und stehen Reisenden jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Darüber hinaus beraten sie Unternehmen strategisch beim Aufbau einer Reiseinfrastruktur, die Mitarbeitende entlastet und gleichzeitig Kosten optimiert. Mit ihrem Marktzugang, ihrer technologischen Kompetenz und ihren Notfallservices sind TMCs ein unverzichtbarer Baustein moderner Unternehmensorganisation.
Konkret bedeutet das:
- Klare, leicht zugängliche Reiserichtlinien, die den Mitarbeitenden Sicherheit geben statt Bürokratie
- Zentrale Buchungsplattformen mit Genehmigungsworkflows, die Zeit sparen
- 24/7-Notfallunterstützung, damit Reisende wissen, wenn etwas schiefgeht, bin ich nicht allein
- Traveller Tracking und Duty of Care – aus Fürsorgepflicht, nicht als Kontrolle
- Regelmäßiges Feedback von Reisenden, um Prozesse stetig zu verbessern
„Travel Management Companies sind bei diesem Thema unverzichtbare Partner. Sie bringen die Expertise, die Technologie und die Erreichbarkeit mit, die moderne Unternehmen brauchen“, sagt Albert und betont: „Stressärmere Geschäftsreisen sind kein Komfortthema – sondern ein strategischer Erfolgsfaktor.“ Quelle: Chefsache Business Travel / CM