Landet VW unter dem Dach von BYD?

Die deutschen Autobauer vom Schlage VW-Konzern (mit Audi, Porsche etc.), BMW und  Mercedes verlieren den Anschluss an die chinesischen Autobauer und Tesla, schreibt der Autopreneur Philipp Raasch in seinem Newsletter auf focus online. Im aktuellen Newsletter lesen wir, dass  der Ökonom Moritz Schularick sogar eine  Übernahme von VW durch BYD für möglich hält.  

Beim VW-Konzern brennt ohnehin die Hütte, insbesondere seit dem Diesel-Skandal und seit China eine unglaublich starje eigene Autoindustrie aufgebaut und seinen Automarkt zurückerobert hat. Wir erinnern uns: Der Automarkt im Reich der Mitte war jahrzehntelang fest in ausländischer Hand, allen voran in deutscher: VW war dort nahezu vier Jahrzehnte die Nummer 1.

Weltweit beschäftigt VW 657.000 Menschen, von denen nach jüngsten Meldungen 100.000 gehen sollen. Bestätigt ist das nicht. Der Aufsichtsrat berät am 9. Juli. Zudem sollen die VW-Werke Hannover (Nutzfahrzeuge), Emden und Zwickau-Mosel sowie Neckarsulm (Audi) dicht gemacht werden. Beendet wurde aktuell die Allianz mit Bosch betreffend Technologie fürs autonome Fahren. Und verkauft hat VW den Motorenbauer Everllence (mehrheitlich an einen Finanzinvestor), die Design-Tochter Italdesign (an eine US-Firma), die IT-Beratung MHP (Käufer gesucht). Und angeblich stehen sogar Anteile an der Batterietochter PowerCo und der Robotaxi-Tochter MOIA zur Debatte. Wegen des Elends auf vielen Märkten will VW in China entwickelte Fahrzeuge nun auch in Europa anbieten. Schließlich soll die Marke Volkswagen eine eigene Gesellschaft werden.  

Die neue chinesische Autoindustrie drängt gerade in fast jeden Markt der Welt. Die eigentliche Gefahr für VW: Was in China passiert ist, könnte sich jetzt überall wiederholen. Markt für Markt. Und VW könnte möglicherweise auf allen seinen Märkten Anteile verlieren. Denn die chinesischen Marken vom Schlage BYD haben die etablierten Hersteller aus Europa, aus Japan, aus Korea und den USA bei allen Zukunftstechnologien überholt. 

Früher haben Motor, Getriebe und Fahrwerk den Wert eines Autos ausgemacht. Beim modernen Auto von heute sind es Batterie, Software und KI. Genau das beherrschen die Chinesen besser. Und genau da hängen due deutschen Hersteller weit zurück. Selbst aufholen hat bisher nicht funktioniert. VWs eigene Software-Tochter CARIA z.B. hat Milliarden gekostet und hat es nicht geschafft eine konkurrenzfähige Lösung zu liefern. Zwangsläufig dann der Strategiewechsel: Nicht mehr selbst entwickeln, sondern einkaufen. Bei Partnern, die es schon können, Rivian aus den USA hat genau die Software-Architektur fürs neue Auto. VW investierte bis zu 5,8 Milliarden US-Dollar in die Amerikaner und ist heute mit knapp 16 % größter Aktionär. In China ist XPeng der Partner, an dem sich die Wolfsburger mir 5 % beteiligen. Xpeng liefert die Technologie. Quelle: Newsletter Raasch / CM

Wie Revo Hotels zerlegt wird

Die Israel Canada Hotels Holding, bekannt über ihre Marke Brown Hotels, steigt mit fünf Ankäufen in München, Hamburg, Berlin und Leipzig in den deutschen Hotelmarkt ein. Die Objekte entstammen dem Portfolio des insolventen Hotelbetreibers Revo. Für die füf Häuser legte der Investor 15,8 Mio. Euro auf den Tisch. Im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren der Revo Hospitality Group wurde ein kartellrechtliches Anmeldeverfahren eingeleitet.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group gehört zu den gnz üblem Ereignissen der europäischen Hotelwirtschaft der jüngsten Zeit. Was mit einem Leipziger Stadthotel begann und sich zu einer Betreiberplattform mit mehr als 250 Hotels entwickelte, wird neu verteilt. Etliche internationale Gruppen holen sich zu Schnäppchenpreisen, was sie gerne in ihre Portfolios einverleiben möchten. Darunter die Israel Canada Hotels Holding. Aus den Trümmern von Revo entsteht eine neue Marktordnung.

Revo-Hotels ist ein Opfer von Selbstüberschätzung geworden.

Ausgehend vom Hotel Marktgraf in Leipzig  entstand innerhalb weniger Jahre ein Konzern, der Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern betrieb. Das Geschäftsmodell von Ruslan Husry  war ebenso einfach wie ambitioniert. Revo agierte als Betreiberplattform. Die Immobilien gehörten überwiegend Investoren, Fonds oder Family Offices. Revo übernahm die operative Führung schloss Franchiseverträge mit internationalen Marken (z.B. Accor) oder führte eigene Hotelmarken.

In den 2024 und 25 wuchs die Gruppe mit der Übernahme der Centro Hotels und später H-Hotels. Schon da zeichnete sich ab, dass mit neuen Marken und Systemen in verschiedensten Regionen nicht nur die Komplexität zunahm, sondern auch die Finanzierung immer wackeliger wurde. Und so verlief denn die Expansion schneller als die Konsolidierung. Die Kosten stiegen, die Finanzierungsbedingungen wurden sehr schwierig. Dann die logische Konsequenz: Der finanzielle Kollaps. 

Nach der Insolvenz war klar, dass eine Fortführung der bisherigen Struktur unmöglich sein würde. Für Insolvenzverwalter, Eigentümer und Investoren stellt sich bei großen Hotelportfolios stets dieselbe Frage:  wie kann das Revo-Portfolio verkauft werden? So gut wie alles sprach gegen einen einzelnen Käufer. Die Zerschlagung bzw. Aufteilung auf mehrere Betreiber bietet dagegen zahlreiche Vorteile. Unterschiedliche Häuser können denjenigen Gruppen zugeordnet werden, die strategisch am besten dazu passen. Budget-Hotels gehen an Budget-Spezialisten. Businesshotels an Betreiber mit entsprechender Erfahrung. Longstay-Produkte an Plattformen mit technologischem Fokus.

Die  Erwerber repräsentieren unterschiedliche Segmente, Geschäftsmodelle und Unternehmenskulturen.Gemeinsam decken sie jedoch nahezu die gesamte Breite des Hotelmarktes ab.

Die Israel Canada Hotels (ICH) Gruppe vollzieht mit ihrer Hotelmarke „Brown Hotels“ den strategischen Markteintritt in Deutschland. Das Unternehmen hat den Kauf von fünf Hotels abgeschlossen.  Der  Erwerb stellt einen signifikanten Schritt für ICH/Brown Hotels dar, da er die erste Präsenz des Unternehmens auf dem deutschen Hotelmarkt begründet. Die Transaktion, bei der die Wirtschaftskanzlei FPS umfassend beratend tätig war, betrifft ein Portfolio von 1.179 Zimmern. Der Kaufpreis für die Liegenschaften summiert sich auf rund 15,8 Mio. Euro. Das erworbene Portfolio umfasst Hotels an verschiedenen Standorten in Deutschland. Es handelt sich um ein H2 Hotel und ein H4 Hotel  nahe der Münchner Messe, ein H4 Hotel in Hamburg Bergedorf, das Centro Park Hotel Berlin sowie ein weiteres H4 Hotel in Leipzig.. Diese Objekte wurden aus dem Bestand der HRG Hospitality B.V. & Co. KG (Revo Hospitality) erworben, einem paneuropäischen Hotelbetreiber mit Schwerpunkt im DACH-Raum. Der Erwerb erfolgte im Rahmen von Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist die Übernahme der jeweiligen Betreibergesellschaften durch den Investor, einschließlich der bestehenden Mietverträge, die vor dem Vollzug der Transaktion geschlossen wurden. Bestehende Verbindlichkeiten der Verkäuferseite werden in den Insolvenzverfahren geklärt und gehen nicht auf die Erwerber über.

Motel One hat offenbar zehn Häuser der insolventen Revo-Gruppe im Blick. Die Münchner sind dazu beim Kartellamt vorstellig geworden. Entwickler und Investor Art-Invest hat neue Betreiber für zuvor von Revo geführte Hotels gefunden. Im Hamburger Stadtteil Barmbek bleibt das Ibis Styles erhalten. Aus dem Ibis in Kiel wird dagegen ein Motel One. Quelle: Hotel Inside / CM

Türkei verweigert LGBTQ+-Kreuzfahrt das Anlanden

Türkische Behörden haben einem von dem LGBTQ+-Reiseunternehmen Atlantis Events gecharterten Kreuzfahrtschiff von Virgin Voyages die Anlandung in Kuşadası und Istanbul unter Berufung auf „moralische Standards“ und „familiäre Werte“ verweigert. Das Schiff, das überwiegend US-amerikanische LGBTQ+-Passagiere beförderte, sollte am 5. Juli von Athen aus starten und einen Zwischenstopp in der Türkei einlegen. Der Reiseplan wurde nun geändert und beinhaltet stattdessen Ägypten und Kreta.

Die Behörden der türkischen Provinz Aydın gaben bekannt, dass der Zwischenstopp in Kuşadası abgesagt wurde, da die gecharterte Gruppe mit Verhaltensweisen in Verbindung gebracht werde, die mit der türkischen Gesellschaftsstruktur und deren moralischen Werten „unvereinbar“ seien. Rich Campbell, CEO von Atlantis Events, bezeichnete die Entscheidung als beispiellos in der 36-jährigen Geschichte des Unternehmens und erklärte, das Schiff sei „aufgrund unserer Identität“ abgelehnt worden.

Schwule und Lesben haben in der Türkei nichts zu suchen, so di Behörden und verweigern deshalb einem LGBTQ-Kreuzg´fahrtschiff das Anlanden. Foto Atlantis Events

Der Fall birgt eine bittere Ironie: Viele LGBTQ+-Reisende aus den USA sehen Europa angesichts einer Welle von LGBTQ+-feindlichen Gesetzen in US-Bundesstaaten, von denen viele von Republikanern geführt werden, zunehmend als sicherere und inklusivere Alternative. Die ACLU und das Movement Advancement Project haben Hunderte von Gesetzesentwürfen auf Ebene der Bundesstaaten verfolgt, die die Rechte von LGBTQ+-Personen im Jahr 2026 einschränken. Reiseexperten berichten zudem, dass einige LGBTQ+-Amerikaner Europareisen nicht nur für den Urlaub nutzen, sondern auch, um einen möglichen Umzug dorthin zu erkunden.

Die türkische Entscheidung ist nicht beispiellos. 1998 verweigerte Grand Cayman einer Atlantis-Kreuzfahrt für Homosexuelle die Einreise mit der Begründung, die Passagiere könnten sich nicht „angemessen verhalten“. Im Jahr 2000 verhinderte die türkische Polizei, dass homosexuelle Touristen Kuşadası und Ephesus besuchten, woraufhin sich der türkische Tourismusminister Berichten zufolge entschuldigte.

Die türkische Maßnahme reiht sich in ein weltweit verbreitetes Muster von LGBTQ+-Beschränkungen ein, die als Verteidigung von Tradition, Moral oder Familie gerechtfertigt werden. Uganda bleibt eines der deutlichsten Beispiele: Das 2023 verabschiedete Anti-Homosexualitätsgesetz sieht lebenslange Haft für gleichgeschlechtliche Handlungen und die Todesstrafe für „schwere Homosexualität“ vor. Human Rights Watch warnt zudem, dass LGBTQ+-Personen weiterhin einem hohen Risiko willkürlicher Verhaftungen, Erpressung und Misshandlungen ausgesetzt sind. Auch in Russland werden Homosexuelle verfolgt wie auch in den meisten asiatischen Ländern.

Anders Westeuropa: Die Region zählt laut der LGBTQ-Reiserisikokarte 2026 weiterhin zu den sichersten Regionen für LGBTQ+-Reisende. Länder wie Malta, Island, Spanien, Deutschland und die Niederlande gehören zu den gastfreundlichsten Reisezielen. Zu den jüngsten Fortschritten zählen die Ehe für alle in Thailand und Liechtenstein, die erste gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft in Litauen sowie Fortschritte bei der Entkriminalisierung in Ländern wie Botswana und St. Lucia. Quelle: eTurbo News / CM

Iran kommt auf Umwegen zu 5 Boeing 777

Dass ehemalige Boeing 777 der Saudi Arabian Airlines im Iran „gelandet“ sind, verdeutlicht, wie die Entspannungspolitik am Golf, die US-Sanktionen und die sich verändernden Prioritäten im Nahen Osten die Luftfahrtpolitik umgestalten.

Berichten zufolge besitzt das Land des mordllustigen iranischen Regimes neuerdings mindestens fünf von Saudi Arabian Airlines ausgemusterte B 777 200 ER. Die Geschichte der ehemaligen Großraumjets von Saudi Arabian Airlines ist ein Testfall dafür, wie Sanktionen, Sekundärmärkte und sich verändernde Prioritäten im Nahen Osten heute zusammenwirken.

Laut Berichten von Luftfahrt-Trackern wurden mehrere ehemalige saudi-arabische Tripleseven nach Iran verlegt oder befinden sich in der Auslieferungsphase. Mindestens zwei dieser Maschinen sollen sich zur Überholung auf dem Flughafen Mehrabad in Teheran befinden. Der iranische Betreiber soll Mahan Air sein, eine Fluggesellschaft, die seit 2011 US-Sanktionen unterliegt. 

Indes lässt sich kein direkter Verkauf zwischen der saudisch-iranischen Regierung an das  Regime in Teheran beweisen; stattdessen deutet es auf indirekte Transfers über Zwischenhändler und Sekundärmarktkanäle hin.

Saudi-Arabien und der Iran nahmen 2023 nach einem von China vermittelten Abkommen die diplomatischen Beziehungen wieder auf und beendeten damit einen jahrelangen formellen Bruch. Die Ankunft ehemaliger saudischer Großraumflugzeuge im Iran fällt nun in eine Region, in der der Einfluss der USA, die Vermittlung Chinas und das Risikomanagement der Golfstaaten neu bewertet werden.

Für die Mordbande von Teheran, die allein in 2026 mehrere zehntausend Bürger abgeschlachtet hat und weiterhin täglich unliebsame aber unschuldige Bürger hinrichten lässt, bieten die Flugzeuge dringend benötigte Langstreckenkapazitäten, nachdem der Zugang zu westlichen Flugzeugen und Ersatzteilen jahrzehntelang eingeschränkt war. Nach dem Atomabkommen von 2015 öffnete der Iran westlichen Herstellern kurzzeitig wieder die Tür: IranAir bestellte damals 100 Airbus- und 80 Boeing-Flugzeuge. Der Ausstieg der USA aus dem JCPOA und die Wiedereinführung der Sanktionen im Jahr 2018 machten diese Pläne jedoch zunichte. 

Für Washington verdeutlicht der aktuelle Fall mit den B 777 die Grenzen der Luftfahrtsanktionen. Das US-Finanzministerium hatte Mahan Air 2011 wegen Unterstützung der Quds-Einheit der Revolutionsgarden auf die Sanktionsliste gesetzt, und das OFAC warnte die Luftfahrtindustrie davor, dass iranische Beschaffungsnetzwerke mit betrügerischen Methoden und über Dritte Flugzeuge, Ersatzteile und Dienstleistungen beschaffen.

Der Flugzeugtransfer unter Umgehung der Sanktionen verkompliziert die politische Debatte inmitten einer brüchigen Waffenruhe. Er zeigt aber, dass lockerere regionale Kanäle alles möglich machen, auch intransparente Wiederverkaufsnetzwerke. 

Fünf ältere 777er werden den iranischen Luftfahrtsektor nicht über Nacht revolutionieren. Doch ihr Auftauchen im Iran zeigt, dass Embargos den Zugang verlangsamen, die Kosten erhöhen und das Risiko steigern können – ohne die Beschaffung gänzlich zu unterbinden. Im heutigen Nahen Osten, wo Saudi-Arabien, Iran, China und die USA ihre Prioritäten neu ausrichten, können selbst gebrauchte Flugzeuge strategische Signale sein. Quelle: eTurbo-News / CM

Stellentis in Deutschland auf Wachstumskurs

Von Januar bis Juni 2026 haben die Marken der Gruppe deutlich mehr Neuzulassungen als im Vorjahreszeitraum registriert und den Marktanteil signifikant gesteigert. Der Absatz von rein batterie-elektrischen Pkw hat sich mehr als verdoppelt.

 Die in Deutschland aktiven Stellantis Marken verkauften bis einschließlich Juni zusammen mehr als 183.000 Pkw und damit 15 % mehr als im Vorjahr. Der Marktanteil stieg um 1,0 Prozentpunkte auf 12,4 %.

Angetrieben von den Bestsellern Fiat 500 Elektro, Leapmotor T03, Citroën ë-C3, Opel Grandland Electric und Opel Corsa Electric hat sich unterdessen die Nachfrage nach den Elektroautos der Stellantis Marken mehr als verdoppelt: Die Zahl der neu zugelassenen batterie-elektrischen Pkw stieg nach vorläufigen internen Daten gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 230 %. Damit konnte Stellantis seinen Marktanteil bei Elektro-Pkw binnen Jahresfrist um 4,3 Prozentpunkte auf 11,9 % erhöhen.

Auch der BEV-Mix – also der Anteil der rein elektrischen Pkw an allen Neuzulassungen der Stellantis Marken – wurde im ersten Halbjahr 2026 auf 23,9 % verdoppelt.

Über alle Antriebsarten hinweg gab es gleich mehrere Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2026. So stiegen die Pkw-Verkäufe des deutschen Herstellers Opel um 15 % auf 70.400 Einheiten, der Marktanteil ging um 0,4 Prozentpunkte nach oben. Dabei fährt jeder fünfte in Deutschland verkaufte Opel rein elektrisch. 

Das größte Wachstum unter den Stellantis Marken verzeichnete erneut die chinesische Marke Leapmotor, die seit Ende 2024 in Europa präsent ist. Die Neuzulassungen haben sich von Januar bis Juni gegenüber dem Vorjahr auf 8.400 Einheiten vervierfacht. Der Marktanteil stieg auf 0,6 %. Betrachtet man nur den BEV-Markt, erreichte Leapmotor im ersten Halbjahr einen Anteil von 2,2 % nach 0,8 % im Vorjahr – damit ist Leapmotor der am schnellsten wachsende chinesische Hersteller bei vollelektrischen Fahrzeugen.

Auch die Importmarken Citroën und Fiat wuchsen im ersten Halbjahr schneller als der Markt (+5,8 %). Die Pkw-Neuzulassungen der italienischen Marke FIAT stiegen um 29 %, der Marktanteil wuchs gleichzeitig um 0,4 Prozentpunkte auf 2,4 %. Mit einem Plus von 49 % binnen Jahresfrist legte die Nachfrage nach dem Fiat 500 Elektro besonders deutlich zu. Die französische Marke Citroën steigerte die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % und sicherte sich so einen Marktanteil von 1,8 %.  Besonders gefragt waren der Citroën C3 und ë-C3. Quelle: Stellantis / CM

Belgien/Niederlande: Werbekampagne für NMBS 

Die SNCB/NMBS feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Für jedermann gibt es viele Publikumsaktionen und Sonderangebote wie Gratisreisen, für die eine Werbeaktion läuft. Eine belgische Werbeagentur hat ihre Hausaufgaben auf eine ganz besondere Weise gemacht, ob richtig oder nicht, ist die Frage.  

Um für die NMBS (Belgien) zu werben, wird ein in Geschenkpapier verpackter NS-VIRM auf niederländischen Gleisen eingesetzt-  Ein VIRM. Was die Werbestrategen nicht wussten, weil sie schlicht und einfach keine Kenner sind: Ein VRM ann technisch gesehen nicht in Belgien fahren; niederländische Inlandszüge kommen nur mit 1.500 V  pnnung klar. In Belgien liegt die Spannung an der Oberleitung bei 3.000 V (außer natürlich auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken und der Strecke Athus–Meuze, wo 25 kV, 50 Hz anliegen).

Werbekampagne mit NS-Triebzug in Geschenkverpackung

Auf Facebook fragten sich mehrere Personen, warum ausgerechnet ein niederländischer Zug für eine belgische Jubiläumsaktion verwendet wird. Inzwischen macht das Bild in den sozialen Medien fröhlich die Runde, wo sich Eisenbahnfans köstlich über die bemerkenswerte Wahl des Jubiläumsfotos amüsieren. Die NMBS hat auf Facebook alle Mühe, die Verwendung des niederländischen Zuges zu erklären.

Am 23. Juli 1926 wurde das Gesetz zur Gründung der „Société Nationale des Chemins de fer Belges“ (SNCB) verabschiedet. In den folgenden Jahrzehnten passte sich die SNCB kontinuierlich an die Entwicklungen des Landes an. Um all jenen zu danken, dank denen die Reise weitergeht, wird das ganze Jahr über ein Programm mit originellen Aktionen durchgeführt. Der Startschuss fiel mit einem großen, gleichzeitigen „Danke“ in allen Bahnhöfen des Landes. Und einer Einladung, das ganze Jahr über die Geschichte der SNCB neu zu entdecken und vor allem auch, sich ihre Zukunft vorzustellen.

In den letzten Jahren hat sich die SNCB in vielen Bereichen weiterentwickelt: Erweiterung des Verkehrsangebots, verbesserte Pünktlichkeit, umfangreiche Investitionen in neues Rollmaterial, Verbesserung des Service und der Betreuung der Fahrgäste, steigende Fahrgastzufriedenheit, mehr Investitionen in Barrierefreiheit, Komfort, Sicherheit und Digitalisierung sowie eine gesteigerte Leistungsfähigkeit. 

Jean-Luc Crucke, Minister für Mobilität, Klima und ökologischen Wandel, zuständig für nachhaltige Entwicklung: „Als Eisenbahnliebhaber und wie Hunderttausende von Reisenden fahre ich selbst täglich mit dem Zug. Ich sehe also ganz konkret, was die Arbeit der Frauen und Männer der SNCB bedeutet, um das Land jeden Tag in Bewegung zu halten. Dieses Jubiläum ist für mich auch eine Gelegenheit, ihnen persönlich für ihr Engagement, ihre Professionalität und ihren Sinn für den öffentlichen Dienst zu danken. Seit 100 Jahren spielt die SNCB eine wesentliche Rolle im Leben unseres Landes, und diese Rolle wird heute umso grundlegender sein, als angesichts der Klimakrise die Bahn ein entscheidender Hebel für unsere Dekarbonisierung sein wird. Auch in dieser Perspektive bereiten wir die Öffnung des Eisenbahnmarktes im Jahr 2032 vor: nicht als Selbstzweck, sondern als einen Schritt, der die Eisenbahn stärken, die zentrale Rolle der SNCB in diesem Bereich verdeutlichen und den Modal Shift fördern soll.“

Das ganze Jahr über werden den 17.000 Mitarbeiternden des Bahnunternehmens und seinen 900.000 täglichen Fahrgästen unter dem Motto „Die Reise geht weiter“ verschiedene Initiativen angeboten.  Dazu gehören u.a.:

• Die SNCB und bpost haben eine Serie von Briefmarken herausgebracht, die Züge zeigen, die die Geschichte der belgischen Eisenbahn geprägt haben. Diese Briefmarken sind online über den E-Shop von bpost erhältlich; ​ ​

• Ein Wettbewerb für Studenten von15 Kunstschulen des Landes, die eingeladen sind, ein Jahrhundert des vergangenen und zukünftigen Zugreisens durch Grafik, Video oder Wandmalerei darzustellen

• Ab Ende August wird eine Wanderausstellung mit einem Zug aus historischem Eisenbahnmaterial, das für verschiedene Epochen symbolisch ist, nacheinander in mehreren Bahnhöfen des Landes zu sehen sein.

• Im September wird eine neue Ausstellung mit dem Titel „Fashion & Trains, von 1835 bis heute“ im Museum der SNCB, Train World, für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

• Anlässlich des Tages der offenen Tür am ersten Sonntag im Oktober wird ein Tag der offenen Tür in zwei Werkstätten der SNCB organisiert, in denen Hunderte von Technikern Tag und Nacht für die Wartung und Instandhaltung des Eisenbahnmaterials zuständig sind. Quelle: NMBS, Treinenweb / Lokreport ( CM

Bahnfahren in Österreich wird teurer

Die Preise der ÖBB Standard-Tickets und der ÖBB Vorteilscards erhöhen sich ab 13. Dezember 2026 um durchschnittlich 3,5 %. Wichtig auch für Firmenkunden: Je früher gebucht wird, desto günstiger wird die Reise

Während auch Autofahren und Fliegen aufgrund der gestiegenen Treibstoffpreise teurer geworden ist, machen die anhaltend hohen Energiepreise und der damit verbundene Kostendruck die Erhöhung der Ticketpreise erforderlich – dennoch ermöglichen die ÖBB trotz Preisanpassung auch weiterhin günstiges Bahnfahren in Österreich.

Das bewährte Preissystem bleibt unverändert: Je früher gebucht wird, desto günstiger wird die Reise. Günstige Sparschiene-Tickets sind weiterhin verfügbar. ÖBB-Tickets sind am Smartphone per ÖBB-App, im Internet unter shop.oebbtickets.at, an den ÖBB-Ticketautomaten und Ticketschaltern in den Bahnhöfen sowie bei externen Vertriebspartnern, wie etwa ausgewählten Tabaktrafik-Filialen in Österreich, Reisebüros, Tourismusverbänden und sonstigen Partnern der ÖBB im In- und Ausland erhältlich. Quelle: ÖBB / CM

Air Canada fliegt Berlin-Montreal

Der Flughafen Berlin Brandenburg hat eine neue Langstreckenverbindung. Seit Donnerstag, 02. Juli 2026, verbindet Air Canada die Hauptstadtregion mit der Metropole Montréal. Die neue Route stärkt die Anbindung des Flughafens nach Nordamerika und wird dreimal pro Woche, jeweils mittwochs, freitags und sonntags, angeboten. Die Flugzeit vom BER aus beträgt 8.40 Stunden. In der Gegenrichtung ist man eine Stunde schneller.  Die neue Verbindung eignet sich vor allem auch für Firmen, sprich, Geschäftsreisende.

Während der Erstflug mit einer Boeing 787-8 vom BER aus in Richtung Kanada abhob, werden ab 19. Juli moderne Airbus A321 XLR (Extra Long Range) zum Einsatz kommen. Damit wird der neue Flugzeugtyp erstmals und regelmäßig auf einer Langstrecke nach Deutschland eingesetzt. Der A321 XLR verfügt über 182 Sitzplätze, davon 14 in der Business Class und 168 in der Economy-Class. Über das Drehkreuz Montréal bietet Air Canada zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten innerhalb Nordamerikas an. Die Verbindung ist bis zum 06. September im Flugplan ab BER verfügbar. Flüge für den Sommer 2027 sind bereits buchbar. Dann fliegt Air Canada die Strecke von Anfang Juni bis Mitte Oktober viermal pro Woche. 

Air Canada fliegt seit 02. Juli 2026 zwischen Berlin und Montreal. V.l.: Bully, das Maskottchen der Eisbären Berlin, Thomas Bothstede (Geschäftsführer der Eisbären Berlin), Jens Warnken (Präsident der IHK Cottbus), Jean Christophe Herault (Country Sales Manager für Deutschland, die Schweiz und Österreich, Air Canada), Aletta von Massenbach (CEO, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Robert Rückel (Vizepräsident der IHK Berlin), Geneviève Rolland (Generaldelegierte von Québec in Deutschland, Österreich und der Schweiz), Rocky Lo (Geschäftsführer für den internationalen Vertrieb bei Air Canada), Thomas Kohr (Leiter Corporate & Business Development bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) und Yannick Veilleux (Spieler der Eisbären Berlin aus Montréal). Foto: Günter Wicker

„Mit Montréal gewinnt der BER nicht nur ein weiteres attraktives Reiseziel in Kanada, sondern eine interessante Langstreckenverbindung“, sagte Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass auf der Strecke erstmals ein Airbus A321 XLR im Linienbetrieb zum Einsatz kommen wird. Das zeigt, wie innovative Technologien dazu beitragen, internationale Verbindungen nachhaltiger und zugleich wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. Dieses neue Flugzeug-Modell bietet erhebliches Potenzial für die Weiterentwicklung des Luftverkehrs am Standort BER.“

„Wir freuen uns, unsere neue Direktverbindung zwischen Berlin und Montréal aufzunehmen. Damit erfolgt der erste Einsatz eines Airbus A321 XLR ab dem Flughafen Berlin Brandenburg und zugleich in Deutschland überhaupt. Während Air Canada ihr Streckennetz weiter ausbaut, ermöglicht uns der A321 XLR, neue transatlantische Märkte effizient zu erschließen, und gleichzeitig den Komfort und die Zuverlässigkeit zu bieten, die unsere Kundinnen und Kunden von uns erwarten“, saget Rocky Lo, Managing Director International Sales bei Air Canada. „Als eines der größten Drehkreuze von Air Canada bietet Montréal Reisenden Zugang zu einer der lebendigsten und kulturell vielfältigsten Städte Nordamerikas. Gleichzeitig bestehen von dort aus nahtlose Anschlussverbindungen innerhalb Kanadas, nach Nordamerika und darüber hinaus.“

„Diese Direktverbindung verleiht den Beziehungen zwischen Québec und Deutschland Flügel. Indem sie Montréal und Berlin einander näherbringt, wird sie dazu beitragen, bereits bestehende, vielfältige Partnerschaften in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und institutionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken und zugleich neuen Projekten Auftrieb geben“, kommentiert Geneviève Rolland, Generaldelegierte von Québec für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Die neue Direktverbindung zwischen Montréal und Berlin ist ein starkes Signal für den Wachstumsmarkt Kanada und ein Gewinn für den Berlin-Tourismus. Sie stärkt Berlins internationale Erreichbarkeit und eröffnet zusätzliches Potenzial für Gäste aus Kanada und ganz Nordamerika“, betonte Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer von visitBerlin. Quelle: FBB / CM

Elektroautos retten den Juni

Im Juni 2026 stiegen die Neuzulassungen von batterieelektrischen Pkw/SUV  überdurchschnittlich um 78 % auf 84.100 Einheiten. Die Neuzulassungen der PHEV verzeichneten ein moderateres Wachstum von 26 % auf 32.200 Fahrzeuge. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 39 % den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022. Verbrenner fahren eindeutig auf der Verliererstraße.

Im Juni stieg die Zahl der Pkw-Registrierungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf ein Volumen von 296.400 Einheiten. Dieser Zuwachs ist im Kontext der zwei zusätzlichen Arbeitstage zu sehen. Im ersten Halbjahr des Jahres wurden insgesamt 1,484 Mio. Einheiten neu angemeldet, 6 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Neuzulassungen von internationalen Marken nahmen in dieser Zeit überdurchschnittlich, um +7,7 % zu, und machten so rund 44,2 % des Gesamtmarktes aus.  VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Mit ihrem Rekordmarktanteil im Juni sind die internationalen Hersteller insbesondere im BEV-Markt auf Wachstumskurs, wo sie im vergangenen Monat einen Anteil von 46,8 % an allen BEV-Neuzulassungen hatten. Sie trugen damit maßgeblich zur Markterholung im ersten Halbjahr bei.

Im Juni wurden 377.700 Pkw in Deutschland produziert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach dies einem Zuwachs um 6 %. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund zweier zusätzlicher Arbeitstage im Vergleich zum Juni 2025 zu sehen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,109 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit liegt die Produktion nach einem halben Jahr um 15 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2019. Schwierige Standortbedingungen, vor allem hohe Lohnzusatzkosten und Steuern sowie die im internationalen Vergleich hohen Energie- und Bürokratiekosten, setzen den Standort Deutschland weiterhin und zunehmend unter Druck. Ein ganz besonders wichtiger Aspekt für den „Niedergang“ aber ist die Tatsache, dass die deutschen Hersteller viel zu lange an den Verbrenner glaubten. Insbesondere in China sind Verbrenner nicht mehr verkäuflich.

Der Export übertraf im abgelaufenen Monat Juni mit 287.700 Einheiten den Wert vom Vorjahresmonat um 7 %. Seit Januar wurden 1,605 Mio. Pkw und damit 3 %  weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert. Trotz zunehmender Handelserschwernisse mit wichtigen Partnerländern gingen im Jahresverlauf mehr als drei von vier im Inland gefertigte Pkw in das Ausland.

Die Auftragseingänge aus dem Inland konnten im Juni um 23 % gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 10 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juni 6 % weniger Orders registriert als im Juni 2025.

Wir gehen mit Blick auf die deutlichen Zuwächse bei den Zulassungen von E-Autos, insbesondere BEV, im gesamten Jahresverlauf von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren aus. Hierzu zählen insbesondere die nochmals verbreiterte Modellauswahl der Hersteller sowie die seit dem 19. Mai beantragbare neue E-Förderung, die dazu geführt hat, dass im Mai erstmals seit dem Umweltbonusende Ende 2023 mehr BEV auf Privatpersonen als auf Firmen neu zugelassen wurden.

Gleichzeitig gilt aber auch: Nach wie vor sind die Ladestrompreise in Deutschland zu hoch und müssen dringend gesenkt werden, um die Attraktivität der E-Mobilität weiter zu steigern. Quelle: VDA / VDIK / CM

Weltpremiere der neuen Emirates Lounge in Frankfurt

Weltweite Flughafen-Lounges bieten Annehmlichkeiten wie kostenfreie Speisen und Getränke, Internetzugang und Rückzugs- sowie Arbeitsorte. In der Top Liste der besten Business Lounges der Welt findet sich ab sofort auch die neue Emirates Lounge im neuen Terminal 3 des Frankfurter Rhein-Main-Airports. Die bietet nach dem Selbstverständnis der nationalen Airline des Emirats Dubai den Standard eines luxuriösen Fünfsterne-Resorts. In Frankfurt eröffneten Im Beisein geladener Gäste Volker Greiner (Emirates Vice President North & Central Europe), Mohammed H Mattar (Divisional Senior Vice President Airport Services Emirates) und Dr. Stefan Schulte,(Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG) den exzellenten Rückzugsort, in dem Gäste vor ihrer Flugreise entspannen, speisen und sich erfrischen können. 

Frankfurt und München (Terminal 1) gehören zu den ersten Standorten weltweit, an denen das neue Emirates Lounge-Konzept eingeführt wird, gefolgt von Manchester, Mauritius und Istanbul. Laut VP Greiner Emirates definiert der Carrier, der täglich drei Flüge von/nach Frankfurt mit A380 undA350 durchführt, mit seinem neuesten Lounge-Konzept das Flughafenerlebnis an Deutschlands bedeutendstem Tor zur Welt neu. 

Die Lounge umfasst eine Gesamtfläche von 1.074 m2 und bietet 165 maximal komfortable Sitzplätze. Das Signature-Design spiegelt die Ästhetik der neuesten Emirates-Kabine und das anspruchsvolle Serviceerlebnis der Airline am Boden wider.

Volker Greiner, Vice President North & Central Europe: „Wir freuen uns sehr, dass wir gleich an zwei Standorten in Deutschland die weltweit ersten Emirates Lounges im neuen Designkonzept präsentieren dürfen. Dies ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung des deutschen Marktes in unserem globalen Streckennetz. Deutschland ist seit vielen Jahren ein zentraler Standort für Emirates – mit Frankfurt als erster Abflughafen in Kontinentaleuropa und München als wichtiges Drehkreuz für Süddeutschland. Mit den neuen Lounges investieren wir gezielt in das Reiseerlebnis unserer Passagiere ab Deutschland und unterstreichen zugleich unser langfristiges Engagement im Markt.“

Mit München und Frankfurt bilden die beiden größten deutschen Airports die ersten Standorte weltweit, an denen Emirates sein neues Lounge-Konzept eingeführt hat. Damit unterstreicht die Fluggesellschaft ihr langfristiges Engagement und ihre Investitionen in Deutschland, der wichtigste Markt für Emirates in Kontinentaleuropa. Eine feine Sache ist natürlich, dass es sich um eine Panorama-Lounge handelt. Gelegen auf Ebene 5 bietet sie nämlich einen imposante Blick auf das Vorfeld des Terminal 3 und die gegenüber liegenden Flugaktivitäten samt Terminals 1 und 2 des Frankfurt Flughafens.

Signiture-Design. Das Design wurde von MMAC Interior Design (Dubai) und CKP Hospitality Consultants in Zusammenarbeit mit dem deutschen Berater Thomas Frank (Baierl & Demmelhuber Interior) entwickelt und vereint gestalterische Ansprüche mit den operativen Standards und Erlebniszielen von Emirates. Das einladende warme Farbkonzept in Brauntönen ist von der Premium-Kabine an Bord inspiriert. Emirates ließ sich das Engagement in die Lounge der nächsten Generation c. 12 Mio. Euro kosten und stellt ein klares Bekenntnis zu Frankfurt als strategisch wichtigem Standort und zentralem Drehkreuz dar.  

Die Lounge, die täglich ab drei Stunden vor Abflug geöffnet ist, gliedert sich in verschiedene Bereiche: Ankunftsbereich, Lounge-Bereich, Dining-Bereich, Duschsuiten, Gebetsräume sowie VIP- und Ruhezonen. Apopos Dining Bereich: Dort ist an jedem der über 20 Tische eine Ladestation mit zusätzlichem USB-C-Anschluss integriert, was nach CM-Erfahrung hervorragend klappt. 

Ideal für Geschäftsreisende. Für Passagiere, die während ihrer Reise arbeiten, und das sind nun mal Business Traveller, bietet das neue Lounge-Konzept privatere Bereiche sowie Gemeinschaftsflächen, die sowohl als soziale Treffpunkte als auch als Arbeitsbereiche konzipiert sind. Details wie Sitzmöbel aus italienischem Öko-Leder, kabelloses Laden und universelle Stromanschlüsse an jedem Sitzplatz erleichtern das Arbeiten. Die charakteristischen Rolex-Uhren von Emirates schmücken die Wände und zeigen globale Zeitzonen an.

 Food-&-Beverage-Konzept .Mit großzügigen Sitzbereichen und einer einladenden Atmosphäre wurden die Dining-Bereiche in den neuen Lounges rund um kulinarisches Erlebnis und Live-Cooking neu konzipiert. Das Food-&-Beverage-Konzept orientiert sich an den Vorlieben der internationalen Emirates-Gäste und kombiniert etwa 60 % internationale Küche mit 40 % regionalen Spezialitäten. Jede Lounge vrtfügt über ein „Made in City“-Konzept mit lokal inspirierten Gerichten, die von den Küchenchefs vor Ort zubereitet und durch internationale Angebote ergänzt werden. In Frankfurt umfasst dies ein eigenes „Made in Frankfurt“-Menü. 

Eine eigens gestaltete Kunstwand präsentiert großformatige Kunstwerke. Zum Start werden zunächst identische Werke in allen neuen Lounges gezeigt. 

 Der Zugang erfolgt i.d.R. über Premium-Tickets (First/Business Class) oder den Vielfliegerstatus (Emirates Skywards Mitglieder mit Platinum- und Gold-Status) Alternativ ist der Zutritt auch gegen eine Gebühr möglich. 

2027: 40 Jahre Emirates in Frankfurt. Emirates verbindet Frankfurt seit 1987 als ersten deutschen Abflughafen mit täglichen Flügen nach Dubai und bietet darüber hinaus Anschluss an derzeit 138 Ziele in seinem globalen Streckennetz. Die Strecke wird drei Mal täglich bedient und unterstreicht die Bedeutung Frankfurts als wichtigen Partnerflughafen sowie als bedeutendes Tor für den Incoming-Tourismus in Hessen. Emirates betreibt 39 eigene Flughafenlounges, darunter acht in Dubai, an allen vier deutschen Abflughäfen und 28 weiteren großen Flughäfen weltweit. Quelle: Emirates / CM