SAS EuroBonus hat bei den „Frequent Traveler Awards 2026“ zwei Auszeichnungen gewonnen: „Airline-Treueprogramm des Jahres“ sowie „Beste Elite-Vorteile für Airline-Vielflieger“ in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Die Auszeichnungen basieren auf der Abstimmung von Reisenden; in diesem Jahr wurden mehr als 3 Mio. Stimmen abgegeben.
Die Frequent Traveler Education Foundation (eine gemeinnützigen Organisation) verleiht seit zehn Jahren alljährlich die Vielflieger-Awards. Die Preise 2026 würdigen sowohl das EuroBonus-Programm als Ganzes als auch die Vorteile, die den treuesten Reisenden geboten werden. Mit mehr als 9 Mio. Mitgliedern entwickelt sich EuroBonus stetig weiter und bietet neben speziellen Vielfliegervorteilen auch Möglichkeiten, Punkte bei Flügen, Hotelaufenthalten, alltäglichen Einkäufen und anderen Dienstleistungen zu sammeln und einzulösen.
SAS hat das beste Vielfkiegerprogramm 2026. Foto: FTEF
Für EuroBonus-Mitglieder der Statusstufen Silver, Gold und Diamond bietet das Programm eine Reihe von Premium-Reisevorteilen, darunter bevorzugte Serviceleistungen, Lounge-Zugang, zusätzliche Freigepäckmengen sowie mehr Flexibilität während der gesamten Reise.
„Dass diese Auszeichnungen direkt von den Reisenden vergeben werden, macht sie besonders wertvoll. Unsere Mitglieder stehen im Mittelpunkt von EuroBonus, und diese Anerkennung spiegelt das Engagement unserer Kollegen wider, die täglich daran arbeiten, unseren Mitgliedern einen Mehrwert zu bieten. Wir sind stolz auf das Erreichte und werden EuroBonus weiterentwickeln, um unseren Mitgliedern noch mehr Vorteile und Möglichkeiten zu bieten“, sagt Paul Verhagen, Chief Commercial Officer bei SAS.
Auch SkyTeam, die Allianz, der SAS im Jahr 2024 beigetreten ist, wurde ausgezeichnet und erhielt die Preise für die „Airline-Allianz des Jahres“ sowie für die „Besten Vorteile für Mitglieder einer Airline-Allianz“. Die Gewinner wurden bei der jährlichen Verleihung der Frequent Traveler Awards in Chicago bekannt gegeben. Quelle: SAS / CM
In Spanien wurde für den 11. 11.2026 ein 24-stündiger landesweiter Generalstreik angekündigt. Betroffen sind die nationale und internationale Luftfahrt als auch das gesamte öffentliche Verkehrsnetz. Das konkrete Ausmaß der Beeinträchtigungen ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.
Wer am Mittwoch, 11. November 2026, nach Spanien reist oder sich bereits dort aufhält, muss mit Beeinträchtigungen im öffentlichen Verkehr und bei Flugreisen rechnen. Die spanischen Gewerkschaftsverbände UGT und CCOO haben den landesweiten, 24-stündigen Streik bestätigt. Er findet 18 Tage vor den Neuwahlen statt und steht im Zeichen der Wohnungskrise und der zu geringen Löhne.
Betroffen wären vor allem die Bodenabfertigung, der Gepäckservice und andere Aktivitäten an den Flughäfen, sofern sich die Beschäftigten dieser Sektoren dem Streik anschließen. Ein- und ausreisenden Passagieren wird empfohlen, sich frühzeitig bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu erkundigen, ob ihr Flug stattfindet. Flugstreichungen gibt es bisher noch nicht. Stornierungen oder Umbuchungen sind momentan nicht notwendig.
Beim Schienenfernverkehr der spanischen Bahn Renfe wird es Einschränkungen bei den Hochgeschwindigkeitsverbindungen und Regionalstrecken geben. Auch U-Bahnen und Nahverkehrsbusse könnten von Problemen betroffen sein. Reisende sollten sich deshalb kurz vor ihrer Abreise über mögliche Einschränkungen informieren und genügend Zeit einplanen.
In Spanien werden bei Streiks im öffentlichen Verkehr häufig sogenannte Mindestdienste angeordnet. Damit soll ein Teil des regulären Angebots aufrechterhalten werden. Wie viele Züge, Busse und andere Verkehrsmittel am 11. November tatsächlich verkehren, ist derzeit aber noch offen. Quelle: El País/ CM
In Paris feiert eine neue Version des DOLPHIN SURF ihre Premiere. Das kleine Elektrofahrzeug von BYD ist nun auch als Fünfsitzer erhältlich.
Eine Kopfstütze für den mittleren Platz in der zweiten Sitzreihe sowie zahlreiche Optimierungen im Innenraum und bei der Ausstattung steigern Komfort und Alltagstauglichkeit zusätzlich. Des Weiteren wurde das Infotainment-System des Kleinwagens umfassend aufgewertet: In der Ausstattungslinie Comfort kommt künftig ein besonders großer 12,8-Zoll-Touchscreen zum Einsatz, der in diesem Segment neue Maßstäbe setzt. Zudem verfügt das System über integrierte Funktionen von Google und bietet damit direkten Zugriff auf Google Assistant, Google Maps sowie den Google Play Store mit Hunderten zusätzlicher Anwendungen. Ferner
punktet die Comfort-Version mit einem vergrößerten digitalen Kombiinstrument mit einer Bildschirmdiagonale von 8,8 Zoll statt bisher 7,0 Zoll. Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Fahrerbereich: Bei allen Versionen des DOLPHIN SURF wurde der Gangwahlhebel vom Armaturenträger an die Lenksäule verlegt. Dadurch übernimmt der zweite Lenkstockhebel neben Blinker- und Lichtfunktionen nun auch die Bedienung des Scheibenwischers.
Außerdem erhält der DOLPHIN SURF ein neu gestaltetes Lenkrad, das in den Ausstattungsvarianten Boost und Comfort nun serienmäßig beheizbar ist. Die Boost-Version verfügt künftig über beheizbare Sitze und bietet damit ein nochmals attraktiveres Ausstattungsniveau. Ferner sind nun alle Varianten serienmäßig mit einer Klimaautomatik ausgestattet, die eine komfortable Regelung und konstante Aufrechterhaltung der gewünschten Innenraumtemperatur ermöglicht.
Auch bei den Materialien im Innenraum gibt es Änderungen: Die Varianten Active und Boost erhalten künftig Stoffbezüge, während die Ausstattungslinie Comfort weiterhin mit veganem Leder ausgestattet ist. Weitere Anpassungen umfassen eine serienmäßige Kofferraumabdeckung für alle Modellvarianten sowie überarbeitete USB-Anschlüsse. Anstelle der bisherigen Kombination aus USB-A- und USB-C-Anschluss stehen nun zwei USB-C-Ports zur Verfügung.
Die Active-Variante ist künftig ebenfalls mit 16-Zoll-Leichtmetallrädern ausgestattet, die bislang den Versionen Boost und Comfort vorbehalten waren. Damit ersetzen sie die bisherigen 15-Zoll-Stahlfelgen. Im Innenraum erweitert eine neue blaue Farbvariante die bisherige Auswahl in Schwarz und Grau.
Die Vier- und Fünfsitzer-Versionen werden künftig parallel angeboten, wobei die Verfügbarkeit von den jeweiligen Marktanforderungen und der Nachfrage abhängt. Quelle: BYD / CM
BYD hat auf dem Pariser Autosalon sein neues SUV-Flaggschiff vorgestellt: den ATTO 8. Der Siebensitzer setzt neue Maßstäbe in den Bereichen Raumangebot, Innenraumqualität und Technologie. Darüber hinaus führt er die FLASH-Charging-Technologie, die ein Aufladen von 10 auf 97 % in nur neun Minuten ermöglicht, ins BYD-Modellportfolio ein. Dank Ladezeiten, die sich der Geschwindigkeit eines herkkömmlivhen Sprit-Tankvorgangs annähern, wird Elektromobilit.t noch alltagstauglicher und Reichweitenangst zur Vergangenheit.
Mit dem ATTO 8 1 erweitert BYD die Spitze seines SUV-Portfolios. Zur Markteinführung im ersten Quartal 2027 wird das neue Flaggschiff in verschiedenen Leistungsstufen sowie mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich sein. Je nach Variante ermöglicht die 115-kWh-Batterie eine kombinierte Reichweite von bis zu 653 km, während die Topversion Excellence AWD mit 775 PS den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 4,6 Sekunden absolviert.
Der neue Atto 8 läuft binnen 9 Minuten das große SULV komplett auf. Foto: BYD
Der ATTO 8 misst 5.040 mm in der L.nge, 1.996 mm in der Breite und 1.760 mm in der Höhe. Mit diesen Abmessungen positioniert er sich klar im Segment der großen SUV und bietet komfortable Platzverhältnisse für bis zu sieben Personen sowie deren Gepäck.
Das Exterieur spiegelt die jüngste Weiterentwicklung der BYD-Designsprache wider. Die Frontpartie wird von besonders schmalen, integrierten Tagfahrleuchten und Matrix-LED-Scheinwerfern geprägt. Darunter sorgt ein markant gestalteter Stoßfänger mit präzisen Linien und kraftvollen Konturen für einen selbstbewussten Auftritt.
In der Seitenansicht unterstreicht eine scharf ausgearbeitete Charakterlinie im Bereich der vorderen Türen die Dynamik des Fahrzeugs. Sie geht in eine markante Schulterlinie über, die sich über die gesamte Fahrzeuglänge bis zu den kraftvoll ausgeformten hinteren Radhäusern erstreckt. Eine abgedunkelte C-Säule sowie eine mit Chromakzenten veredelte D-Säule strecken dieSilhouette optisch. Am Heck prägen die Rückleuchten im traditionellen chinesischen Knoten-Design das Erscheinungsbild des ATTO 8. Ein beleuchtetes BYD-Logo in der Fahrzeugmitte verbindet die Rückleuchten zu einer markanten Lichtsignatur. Ergänzt wird das Heck durch einen elegant integrierten Dachspoiler und fein modellierte Konturen an den hinteren Seitenpartien, die den Luftstrom gezielt lenken, die aerodynamische Effizienz steigern und so zu einer gr.ßeren Reichweite beitragen.
Zwei Varianten. Das neue BYD-Flaggschiff ist in zwei vollelektrischen Antriebsvarianten erhältlich mit Hinterrad- oder Allradantrieb. Die Version Design RWD besitzt einen Elektromotor an der Hinterachse mit 340 kW (462 PS) und 365 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt der ATTO 8 in nur 8,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die 115-kWh-Batterie ermöglicht eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 653 km. Die Variante Excellence AWD ergänzt den Antriebsstrang um einen zusätzlichen Elektromotor an der Vorderachse. Dadurch steigt die maximale Systemleistung auf 570 kW (775 PS) und das Drehmoment wächst auf 775 Nm. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in lediglich 4,6 Sekunden. Trotz der deutlich höheren Leistung erreicht der Excellence AWD eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 602 km.
Der ATTO 8 ist das erste BYD-Modell in Europa, das mit der Blade-Batterie der zweiten Generation ausgestattet wird und damit die neue FLASH-Charging-Technologie unterstützt. Diese verkürzt die Ladezeiten deutlich: Selbst die große 115-kWh-Batterie lässt sich in nur 5 Minuten von 10 auf 70 % und in lediglich 9 Minuten von 10 auf 97 %t aufladen. Selbst unter extremen Bedingungen überzeugt die Technologie mit hoher Leistungsfähigkeit: Bei Temperaturen von bis zu -30 ° C benötigt der ATTO 8 lediglich 12 Minuten, um den Ladezustand von 20 auf 97 % zu erhöhen. Unterstützt durch den Ausbau des FLASH-Charging-Netzwerks auf 3.000 Ladestationen in Europa bis Ende 2027, setzt der ATTO 8 neue Maßstäbe als vollelektrisches Siebensitzer-SUV ohne Kompromisse. So benötigt er für eine Aufladung von 10 auf 97 % nur etwa ein Drittel der Zeit, die vergleichbare SUV-Modelle für den Ladevorgang von 10 auf 80 % benötigen
Interieur. Der Innenraum präsentiert sich klar gestaltet und erstklassig verarbeitet. Hochwertige Materialien, ein gro.zügiges Raumangebot und eine umfangreiche Ausstattung schaffen ein komfortables Ambiente. Für ein besonders luftiges Raumgefühl sorgt das 2,39 m2 große Panorama-Glasdach, das den Innenraum mit natürlichem Licht durchflutet.
Das Cockpit verbindet markante, klare Linien, die eine optische Verbindung zwischen Türen und Armaturentafel schaffen, mit hochwertigen Soft-Touch-Oberflächen und edlen Materialien, darunter Veloursleder. Gleichzeitig bietet der Innenraum zahlreiche praktische Ablagemöglichkeiten. Beide Varianten des ATTO 8 verfügen serienmäßig über ein 10,25 Zoll gro.es digitales Kombiinstrument, ein 26 Zoll gro.es Head-up-Display im Breitbildformat sowie einen 15,6 Zoll großen zentralen Infotainment-Touchscreen. Dank integrierten Google-Funktionen2 stehen u.a. Google Maps, Google Assistant und der Google Play Store direkt im Fahrzeug zur Verfügung.
Sitzkomfort. Die Vordersitze bieten serienmäßig Sitzheizung, Belüftung und Massagefunktion, während die äußeren Plätze der zweiten Sitzreihe denselben hohen Komfort genießen. Selbst die Sitze der dritten Reihe verfügen über verstellbare Kopfstützen und sorgen so für zusätzliches Wohlbefinden und eine angenehme Reise für alle
Passagiere. Für die Reisenden im Fond steht zudem ein separates Bedienelement für die Klimatisierung zur Verfügung; die serienmäßige Drei-Zonen-Klimaautomatik garantiert individuellen Komfort in allen Sitzreihen. Ergänzt wird die Ausstattung durch praktische Getränkehalter in der Mittelarmlehne. Sämtliche Sitze sind in beiden Modellvarianten mit Echtleder bezogen.
Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen ein Soundsystem mit zehn Lautsprechern in der Variante Design RWD sowie das DiSound-Audiosystem mit 21 Lautsprechern in der Version Excellence AWD. Darüber hinaus verfügt der ATTO 8 über ein vorderes Kühlfach, das Inhalte auf bis zu -6° C kühlen oder auf bis zu 50° C erwärmen kann.
Ladeinfrastruktur. Auch in puncto Konnektivität und Ladeinfrastruktur im Fahrzeug ist der ATTO 8 umfassend ausgestattet: Zwei 50-W-Wireless-Ladeflächen für Smartphones, zwei 60-W-USB-C-Anschlüsse im vorderen Bereich sowie zwei weitere USB-C-Anschlüsse im Fond sorgen dafür, dass alle Insassen ihre mobilen Geräte jederzeit laden können.
Selbst bei vollständig aufgestellter dritter Sitzreihe stehen noch 270 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Werden die zweite und dritte Sitzreihe umgeklappt, wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.960 Liter. Ergänzt wird das beeindruckende Platzangebot durch einen 136 Liter großen Frunk unter der Fronthaube, der ausreichend Stauraum für Reisegepäck bietet.
Der Verkaufsstart bei den BYD-Händlern in den europäischen Märkten ist für das erste Quartal 2027 geplant. Quelle: BYD / CM
Mit einer Sternfahrt von Hamburg und München nach Wiesbaden verabschiedet die Deutsche Bahn (DB) am Sonntag, 11. Oktober 2026, offiziell den Intercity 1. Nach Jahrzehnten im Einsatz haben moderne ICE- und ICEL sowie Intercity 2-Züge den Reisezugwagenklassiker inzwischen flächendeckend ersetzt.
Der Intercity 1 hat die Grundlagen für den schnellen, vertakteten Eisenbahnverkehr in Deutschland, wenn nicht gar in Europa gelegt. Heutige Standards wie feste Abfahrtzeiten im Stundentakt, ein Bordrestaurant in der Mitte des Zuges zwischen den beiden Wagenklassen oder Korrespondenzanschlüsse am selben Bahnsteig wurden mit dem Intercity eingeführt.
Die ICE-Flotte umfasst heute etwa 400 Züge. Rund die Hälfte davon ist jünger als zehn Jahre. Damit verfügt die DB aktuell über die modernste ICE-Flotte aller Zeiten. Und die Modernisierung geht weiter: Allein in diesem Jahr übernimmt die DB 16 ICE 3neo und neun ICE L-Garnituren – das macht im Schnitt zwei neue ICE pro Monat. Außerdem verfügt die Deutsche Bahn über 70 Intercity 2-Doppelstockzüge, die den Anschluss auch kleinerer Städte in der Fläche übernehmen.
Klassischer IC in den 1980er Jahren mit 103 und rotbeigen 1. Klasse-Wagen sowie den ozeanblaubeigen 2.-Klasse-Reisezugwaggons. Foto DB
Die Modernisierung der Flotte wirkt sich auch positiv auf die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit aus. Die jüngsten Züge wie der ICE 4 oder der ICE 3neo haben eine Verfügbarkeit von rund 90 %. Darüber hinaus hat die DB durch verbesserte Wartungskonzepte z.B. den Anteil der Antriebsstörungen bei Erstbereitstellung an unseren ICE-Zügen zwischen 2019 und 2025 um 56 % reduziert. Ebenso sind komfortrelevante Fahrzeugstörungen (WC, Galley und Klimatisierung) bei Erstbereitstellung in den letzten Jahren deutlich gesunken.
Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Intercity 1 waren zuletzt nur noch auf wenigen Strecken im Einsatz, etwa auf den touristischen Verbindungen nach Sylt oder ins Allgäu. Dort hat der ICE L seit Mai. bzw. Juli den Intercity 1 abgelöst. Die letzte reguläre Verbindung mit dem Reisezugwagenklassiker von Köln nach Gera wurde baubedingt im September eingestellt.
Zum Abschied des Intercity 1 fuhren aus dem Reisezugwagenklassiker gebildete Intercity-Züge aus Hamburg und München nach Wiesbaden. Dort gab es eine Fahrzeugausstellung mit Wagen und Lokomotiven aus 55 Jahren Intercity-Geschichte. U.a. waren Wagen aus den Anfangsjahren und eine Lok der Baureihe 103 zu sehen, die jahrelang Aushängeschild des IC-Verkehrs waren. Mit den IC-Züge waren viele Millionen Geschäftsreisende seit den 1970er Jahren deutschlandweit aber auch international unterwegs. Und das in den ersten drei Jahrzehnten mit höchster Pünktlichkeit und Zufriedenheit.
Die DB verwendete die Bezeichnung IC ab 1971 für besonders hochwertige, schnelle und weitgehend klimatisierte Züge, die nur die erste Klasse führten und auf damals vier festen Linien im Zweistundentakt große Städte des damaligen Westdeutschland bedienten. Dabei waren die Fahrpläne von Beginn an so gestaltet, dass in den Knotenbahnhöfen Dortmind, Hannover, Köln, Mannheim und Würzburg notenbahnhöfen jeweils zwei Züge unterschiedlicher Linien gleichzeitig am selben Bahnsteig gegenüberstanden und so Umsteigeverbindungen mit minimalem Zeitverlust, aber größtmöglicher Anschlusssicherheit boten. In den genannten Bahnhöfen warteten die IC-Züge im Verspätungsfalle in der Regel bis zu 10 Minuten aufeinander (IC-Korrespondenz-Anschlüsse).
Aufgrund längerer Lieferzeiten für moderne Reisezugwagen wurde der Beginn des Winterfahrplanabschnitts 1971/1972, am 26. September 1971, als Einführungstermin festgelegt. Auf mehreren Abschnitten wurde damals schon 200 km/h gefahren.
Zweite Wagenklasse ab Mitte 1979. Am 27. Mai 1979 wurde mit dem Slogan „jede Stunde, jede Klasse“ die Frequenz auf einen Stundentakt verdichtet und die zweite Wagenklasse in allen InterCity-Zügen eingeführt, nachdem versuchsweise schon ab 1976 auf der IC-Linie 4 (Bremen–München) einzelne Züge die zweite Klasse führten und seit 28. Mai 1978 als „Generalprobe“ ein angenäherter Stundentakt aus zweiklassigen IC-Zügen zwischen Hamburg und Köln (Teil der Linie 1) angeboten wurde. Dies war erneut eine tiefgreifende Umstellung: weil in der zweiten Klasse wesentlich mehr Fahrgäste reisten als in der ersten Klasse, wurden die Züge erheblich länger, schwerer und die Anforderungen an Motorisierung und Fahrplangestaltung höher. Bis weit in die 1990er Jahre wurden die IC-Züge i.d.R. durch Deutschlands schönste und leistungsfähigste Elektrolokomotiven der Baureihe 103 gezogen. Diese Lokomotiven wurden nach und nach von den Baureihen 120 ab 1988 und 101 (ab 1996) abgelöst.
Vorteilhafte Blockzugbildung. Weitere Merkmale des Konzepts IC ’79 waren die sogenannte Blockzugbildung, also die strenge Gliederung der IC-Züge in einen Teil erster Klasse und einen (längeren) Teil zweiter Klasse, getrennt bzw. verbunden durch den Speisewagen. In den fünf oben genannten Korrespondenzbahnhöfen mit bahnsteiggleichem Anschluss standen sich jeweils die Wagen erster und zweiter Klasse direkt gegenüber. Auch sonst wurde alles unternommen, um die Haltezeit zu minimieren, so führten die IC-Züge in der Regel weder die damals fast in allen Fernzügen anzutreffenden Gepäckwagen noch Bahnpostwagen, wodurch es kein zeitraubendes Ladegeschäft mehr während der knapp bemessenen Halte gab.
Da das IC-Netz durch seine schlagartige Verdichtung 1979 (und durch eine weitere Verdichtung 1985) einige der bisherigen Schnellzug-Verbindungen übernommen hatte, die Schnellzüge aber teilweise internationale Relationen bedient hatten, wurden ab 1979 auch einzelne Intercitys ins Ausland verlängert. Von 1987 an wurden diese als EuroCity bezeichnet.
ICE als neues Spitzenprodukt. Mit dem Einsatz des Intercity Express (ICE) ab Juni 1991 verlor die nunmehr Intercity geschriebene Zuggattung ihren Status als Spitzenprodukt der Bahn. Ab 2002 wandelte die DB zudem einen Teil der verbliebenen und bei Geschäftsreisenden ebenfalls höchst beliebten Interregio-Züge in Intercity-Züge um, womit der IC nun auch auf nachrangigen Fernverbindungen eingesetzt wird oder Hauptstrecken mit deutlich häufigeren Unterwegshalten bedient.
Bis 2023 führten die Deutschen InterCitys in vielen Verbindungen einen Bistrowagen (Halbspeisewagen); vor 2014 gehörten in der Regel reine Speisewagen zum Angebot von Intercity-Zügen. 2023 wurden die Bistrowagen der Gattung ARkim(m)bz wegen veralteter Drehfalttüren gänzlich abgestellt. Stattdessen wurde eine Minibar und/oder ein „Abteilverkauf“ (Nutzung eines Abteils zum Verkauf von Getränken und kleinen kalten Speisen) zur Versorgung der Reisenden angeboten. Der Intercity 2 (bestehend aus Push-Pull-Doppelstockgarnituren) hat grundsätzlich kein Bistro. Quelle: Deutsche Bahn / CM
Mit Raketen und Drohnen mutmaßlich iranischen Ursprungs hat wahrscheinlich die Huthi-Miliz den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad am Sonntag, 11. Oktober, angegriffen. Dabei gab es zwölf Tote und über 300 Verletzte. Augenzeugenberichten zufolge schlug eine Rakete am Inlandsflugterminal ein. Erst am Donnerstag war der Flughafen Ziel iranischer ballistischer Raketen.
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition machte die Huthi, die von Iran unterstützt werden, für den Angriff verantwortlich und kündigte an, „mit Entschlossenheit auf diesen terroristischen Angriff zu reagieren“.
Von den mindestens 309 Verletzten schwebten zunächst etliche Passagiere in Lebensgefahr. Die Huthi warnen alle Passagiere weltweit vor der Nutzung saudischer Flughäfen: Airlines und deren Beschäftigte sowie Passagiere sowie alle international Reisenden sollten die Warnung ernst nehmen, hieß es. Der Flughafen stellte seinen Betrieb vorübergehend ein.
Laut Auswärtigem Amt muss in Saudi-Arabien mit weiteren Luftangriffen sowie mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte die Attacke in sozialen Medien als einen „Terrorakt“ gegen das Königreich Saudi-Arabien und die zivile Luftfahrt. Auch die USA, Spanien und Kanada warnten ihre Staatsangehörigen vor einer Nutzung des Flughafens. Kuwait Airways gab die Streichung von zwei Flügen von und nach Riad bekannt. Die Lufthansa hatte schon am Donnerstag erklärt, ihre Flüge nach Riad bis 16. Oktober einzustellen.
Die USA verurteilten den Angriff in Riad „auf das Schärfste“, erklärte US-Außenminister Marco Rubio. Und US-Präsident Donald Trump verkündete eine schnelle Entscheidung. Quelle: CNN / Auswärtiges Amt / CM
Emirates-Flug EK31, ein A 380, war auf dem Weg von Dubai nach London Heathrow. Über Tschechien hatte sich an Bord des Riesenvogels ein medizinischer Notfall ereignet. Die Crew informierte die Cockpitbesatzung, die wiederum setzte den Notfallcode 7700 ab und änderte den Kurs mit Ziel Frankfurt Rhein-Main.
Statt den direkten Kurs nach London zu halten, der ohnehin üver Frankfurt gegangen wäre, leiteten die Piloten einen schnellen Sinkflug ein. Zuvor hatten sie bei der Flugsicherung eine sofortige Umleitung nach Frankfurt erbeten. Die Umleitung erfolgte problemlos. Der Doppelstöcker landete sicher um 16.09 Uhr auf der Landebahn 25L am Frankfurter Flughafen. . Am Boden warteten bereits Rettungskräfte zur Versorgung der erkrankten Person. Was genau passiert ist, dazu schweigt die Airline. Emirates teilte lediglich mit, dass der Weiterflug nach London voraussichtlich gegen 18 Uhr starten kann. Quelle: Kölner Express / CM
Der irische Billigheimer Ryanair zieht einige Boeings vom BER ab. Grund: Hohe Flughafengebühren und die deutsche Luftverkehrssteuer. Passagiere müssen sich auf weniger Verbindungen und höhere Preise einstellen.
In gewohnt übelster Weise beschimpft Airline-Chef Eddie Wilson Man den Flughafen Berlin-Brandenburg, als „erfolglosesten Flughafen Europas“. Deutschlandweit werden von Ryanair im kommenden Winterflugplan rund 700.000 Sitzplätze weniger angeboten als vor einem Jahr, kündigt das irische Unternehmen an. Das sei ein Rückgang um 10 P% im Vergleich zum Winter 2025/26. Am BER schließt die Airline zum 24. Oktober 2026 ihre Basis mit sieben Flugzeugen und dazugehörigen Crews. Die Jets würden an wettbewerbsfähigere Flughäfen in anderen EU-Staaten verlagert, heißt es.
Die deutsche Hauptstadt wird zwar weiterhin vom Billigcarrier angeflogen, verliert aber den Angaben zufolge rund die Hälfte des bisherigen Angebots. Zwölf Strecken, u.a. nach Gran Canaria, Palermo und Thessaloniki würden ganz eingestellt, andere ausgedünnt. Die die Kapazität in Memmingen und Köln wird ausgebaut. Neu angesteuert werden im Winterflugplan Saarbrücken und Friedrichshafen. Quelle: Ryanair / CM
Die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Omega nutzte den 05.10.2026 und stellte neue James Bond-Editions vor. Seit 1995 trägt James Bond Omega, und seitdem liefert jeder Film die passende Uhr. Diesmal ist es umgekehrt: Einen neuen Film gibt es noch nicht, einen neuen Darsteller vielleicht. Trotzdem legt Omega zwei neue Bond-Versionen der Seamaster Diver 300Mauf, dazu zwei limitierte Sets mit Platin-Gold-Modellen. Eine davon trägt einen Namen, den Sammler bereits kennen: „Spectre“.
Die neue Seamaster Diver 300M „Spectre misst 42 mm, besitzt eine einseitig drehbare Taucherlünette mit 60-Minuten-Skala statt einer Zeitzonenskala, sitzt am Milanaise-Band und arbeitet mit dem Kaliber 8806. Beide Serienmodelle teilen sich ein poliert-satiniertes Edelstahlgehäuse mit 14,23 mm Höhe, 20 mm Bandanstoßbreite und 50 mm von Horn zu Horn. Das ist die Proportion der aktuellen Diver 300M. Mit rund 157 Gramm am Milanaise-Band liegt sie im erwartbaren Bereich für einen Stahltaucher mit Metallband.
Omega’s neue Seamaster Diver 300M. Foto: Omega
Die blaue „James Bond“-Version kombiniert das Stahlgehäuse mit einem Lünettenring aus Titan Grad 5. Die „Spectre“ setzt auf schwarze Zirkonoxid-Keramik. In beiden Fällen ist die Tauchskala per Laserablation erhaben herausgearbeitet: Der Laser trägt das umgebende Material ab, Ziffern und Striche bleiben als Relief stehen. Das unterscheidet sich von der bei Omega sonst verbreiteten Lösung mit vertieft eingebrachten, emaillierten oder mit Ceragold gefüllten Skalen und ergibt eine eher werkzeughafte, matte Optik.
Aluminium findet sich nun wieder im Zifferblatt der blauen Version, verziert mit lasergravierten Wellen. Das Wellenmotiv ist das Erkennungszeichen der Diver 300M seit 1993 und damit auch das Zifferblatt, mit dem Bond 1995 auf der Leinwand erschien. Bei zwölf Uhr ersetzt ein Index in Wappenform den üblichen Doppelindex. Die „Spectre“ bekommt ein geschwärztes, gekörntes Blatt ohne Wellenmuster und behält den klassischen Doppelindex.
Leuchtmasse mit Funktion. Ein Detail, das über reine Dekoration hinausgeht, ist die Verteilung der Leuchtfarben. Stundenindizes, Stundenzeiger und Sekundenzeiger leuchten blau. Der Minutenzeiger leuchtet dagegen grün, ebenso der Leuchtpunkt der Lünette bei zwölf Uhr. Bei einem Tauchgang bilden genau diese beiden Elemente die Messung der Tauchzeit. Im Dunkeln lässt sich der relevante Zeiger so sofort der Lünettenmarkierung zuordnen. Die rhodinierten Stunden- und Minutenzeiger sind facettiert, poliert und als Skelettzeiger ausgeführt, die Stundenindizes diamantpoliert.
Die eigentliche Unterscheidung beider Uhren liegt hinter dem Saphirglasboden. Omega integriert das Filmmotiv auf der Rückseite, sichtbar durch den Gehäuseboden: Bei der „James Bond“-Variante ist es das rhodinierte Gun-Barrel-Motiv aus dem Vorspann der Filme, bei der „Spectre“ die geschwärzte Krake und dem zusätzlichen Schriftzug „Spectre“. Darunter arbeitet das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8806 mit 55 Stunden Gangreserve. Das ist das Werk, das Omega schon in der 007 Edition von 2021 verbaut hat. Der Master-Chronometer-Status steht für die Metas-Zertifizierung einschließlich einer Magnetfeldresistenz von 15.000 Gauß. Omega gewährt fünf Jahre Garantie. Als Referenz 210.30.42.20.03.004 und 210.30.42.20.01.023 kosten die Uhren jeweils 8.300 Euro.
Die Sets: 77 Mal in Platin-Gold. Für Sammler stehen zwei limitierte Sets mit je 77 Stück im Mittelpunkt. Jedes Set enthält zwei Uhren. Die erste ist eine Stahlversion, die bis auf eine nummerierte Plakette bei neun Uhr und die Bodengravur „Limited Edition“ dem Serienmodell entspricht. Die zweite hat ein Gehäuse aus Platin-Gold. Omega nennt für die blaue Ausführung rund 158 Gramm Platin und knapp 10 Gramm Gold bei einem Gesamtgewicht von 203,7 Gramm, für die schwarze 158,2 und 8,45 Gramm bei 201,6 Gramm. Die Edelmetallversion trägt einen polierten Keramik-Lünettenring mit Tauchskala aus Platin, Indizes und Zeiger aus 18 Karat Weißgold sowie ein Weißgold-Zifferblatt mit PVD-Farbverlauf. Beim „James Bond“-Modell trägt das Zifferblatt ein Gun-Barrel-Muster, beim „Spectre“-Modell wieder das Oktopus-Muster. Der Rotor ist aus 18 Karat Moonshine Gold gefertigt, beim blauen Modell zusätzlich mit blauem PVD beschichtet. Statt Milanaise gibt es ein Lederband mit Dornschließe aus Platin-Gold. Die Höhe wächst leicht auf 14,29 mm.
Präsentiert werden die Sets in einer blauen beziehungsweise schwarzen Box mit weiterem Zubehör, u.a. mit einem zusätzlichen Nato-Band. Genau hier liegt der Kern dieser Edition: Die Serienmodelle sind konsequent weiterentwickelte Diver 300M. Die Sets richten sich an Sammler, die Bond vor allem als Sammelthema verstehen. Die Sets sind für 87.100 Euro erhältlich. Quelle: Watchtime / Omega / CM
Die Toyota-Nobeltochter Lexus baut ihre Präsenz in Deutschland aus und erweitert gemeinsam mit der AVAG Holding SE ihr Händlernetzwerk. Die Handelsgruppe, die die Marke bereits in Dresden, München und Nürnberg vertritt, nimmt vier weitere Standorte ins Lexus-Netz auf: Halle, Magdeburg, Göttingen und Erfurt. Damit wächst das Lexus-Netz in Deutschland auf 25 Standorte.
Die AVAG Holding SE ist ein langjähriger Toyota- und Lexus-Partner und zählt zu den führenden Automobilhandelsgruppen Europas. „Mit Halle, Magdeburg, Göttingen und Erfurt sind wir für unsere Kunden in Mittel- und Ostdeutschland künftig deutlich besser erreichbar. Wir möchten das Lexus-Markenerlebnis von der ersten Beratung über die Fahrzeugübergabe bis zum Service noch näher zu unseren Kunden bringen. Mit der AVAG haben wir einen erfahrenen Partner an unserer Seite, der die Marke seit Jahren kennt und unseren Anspruch an persönliche und exklusive Betreuung an jedem Standort umsetzt“, sagt Estefanio Marques Alves, General Manager Lexus.
Parallel zum Netzausbau entwickelt Lexus sein Modellangebot weiter. Der neue Lexus ES feierte kürzlich seine Europa-Premiere. Der vollelektrische Lexus TZ soll im Frühjahr 2027 in Deutschland vorgestellt werden. Damit erweitert Lexus sein Angebot insbesondere im Bereich elektrifizierter Antriebe und bietet Kunden zusätzliche Wahlmöglichkeiten.
„Lexus befindet sich in Deutschland auf Wachstumskurs. Die Erweiterung des Händlernetzes und die anstehende Produktoffensive mit Modellen wie dem neuen ES und dem zukünftigen TZ sind zwei wichtige Bausteine unserer langfristigen Markenstrategie. Gemeinsam mit starken Partnern schaffen wir die Voraussetzungen, um die Präsenz von Lexus im deutschen Premiumsegment weiter auszubauen“, sagt Mario Köhler, Präsident und CEO von Toyota Deutschland. Quelle: Lexus / CM