Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Lounge eines Hotels im indischen Hyderabad ging es mehreren Piloten eines British-Airways-Fluges während ihres Nachhauseflugs mit ihrer Tripleseven nach London Heathrwow nicht gut. Nun laufen Untersuchungen zur Ursache.
Die drei Piloten der British Airways steuerten die B 777 (Flug BA 276) schon erst ein paar Minuten, als ihnen nach und nach übel wurde und alle drei mit gesundheitlichen Problemen kampften. Einen wurde während des gut zehneinhalbstündigen Fluges so schlecht, dass er vorübergehend außer Gefecht gesetzt war und mit Sauerstoff versorgt werden musste. Die anderen beiden Piloten konnten den Flug zum Glück weiterführen, litten nach der Landung in Großbritannien aber ebenfalls unter starken Beschwerden
Laut ersten Erkenntnissen hatten die drei Piloten zuvor gemeinsam in der Lounge ihres Hotels in Hyderabad gefrühstückt. Zudem tranken sie Wasser aus Flaschen, die von einem externen Anbieter geliefert worden waren.
Wie „Daily Mail“ schreibt, hätten die betroffenen Piloten den Vorfall über offizielle Flugsicherheitsberichte gemeldet und wurden gebeten, Proben abzugeben. Damit sollen die Ärzte die möglichen Ursachen der Erkrankung identifizieren können.
Die Fluggesellschaft betont, dass die Sicherheit der Passagiere zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. der Großraumjet setzte seinen Weg gemäß den üblichen Verfahren sicher fort und landete normal, so British Airways. Trotzdem zieht die Fluggesellschaft Konsequenzen: British Airways überprüft derzeit die Unterbringung der Crews in Hyderabad. „Das Wohlergehen unserer Mitarbeitenden hat oberste Priorität. Wir prüfen unsere Unterkunftsmöglichkeiten an diesem Standort nach Krankheitsfällen“, erklärte die Airline. Quele: Daily Mail / CM
United Airlines und Marriott International belegten die Spitzenplätze in zwei neuen Kategorien für Geschäftsreisen, die „U.S. News & World Report“ in seine Rangliste der besten Reise-Bonusprogramme für 2026–2027 aufgenommen hat. Dies gab das Medienunternehmen aktuell bekannt.
In der erstmals erstellten Rangliste der besten US-Fluggesellschaften für Geschäftsreisende sicherte sich United den ersten Platz und überzeugte durch „Flugverfügbarkeit, Vorteile für Statuskunden und das Reiseerlebnis“. Auf den weiteren Plätzen folgten Delta Air Lines, American Airlines, Alaska Airlines und Southwest Airlines.
Bei der neuen Rangliste der besten Hotelmarken für Geschäftsreisende belegte Marriott den ersten Platz unter neun gelisteten Anbietern und punktete mit einem „umfangreichen Netzwerk, geschäftsreisefreundlichen Zusatzleistungen und einem starken Kreditkartenportfolio“. Die Top 5 wurden – in dieser Reihenfolge – durch Hilton Worldwide, IHG Hotels & Resorts, Hyatt Hotels Corp. und Choice Hotels International komplettiert.
Laut „U.S. News & World Report“ handelt es sich bei den Ranglisten um eine „datengestützte Bewertung von Hotelmarken und US-Fluggesellschaften, die speziell auf Vielreisende im Geschäftsleben zugeschnitten ist“. Die Methodik berücksichtigt dabei „wesentliche Faktoren, die für Geschäftsreisen von Bedeutung sind“, darunter die Vorteile von Treueprogrammen, die Stärke des Netzwerks, die Zuverlässigkeit sowie das allgemeine Preis-Leistungs-Verhältnis.
Genauer gesagt musste eine Fluggesellschaft – um für die Liste der Fluggesellschaften infrage zu kommen – laut der Publikation ihren Sitz in den USA haben und täglich mindestens 1.000 Inlandsflüge durchführen. Nur die fünf platzierten Fluggesellschaften schafften es in die Auswahl.
Bei der Bewertung wurden folgende Faktoren berücksichtigt: Flugverfügbarkeit (Gewichtung: 35 %), Einfachheit des Erreichens eines Elite-Status und damit verbundene Vorteile (20 %), Qualität der Fluggesellschaft (15 %), Serviceangebot an Bord (10 %), Streckennetzabdeckung (5 %), Anzahl der täglichen Flüge (5 %) sowie der Gegenwert bei der Punkteeinlösung (10 %). Die für dieses Ranking relevanten Daten wurden im Juni 2026 erhoben.
Um für die Hotelliste infrage zu kommen, musste eine Hotelkette laut der Publikation über mindestens 1.000 Standorte weltweit verfügen – davon mindestens 50 in den USA – und ein strukturiertes Treueprogramm anbieten. Für das Ranking wurde ein Bewertungsalgorithmus verwendet, der folgende Kriterien einbezog: Präsenz und Verfügbarkeit in wichtigen Geschäftszentren (Gewichtung: 35 %; Untersuchung von 20 Städten), Einfachheit des Erreichens eines Elite-Status und damit verbundene Vorteile (20 P%), Gegenwert bei der Punkteeinlösung (10 %), Netzabdeckung (10 %), Vielfalt der Standorte (5 %), Hotelqualität (5 %) sowie der Wert von Kreditkartenangeboten (5 %). Alle für dieses Ranking relevanten Daten wurden im Mai und Juni 2026 erhoben. Quelle: U.S. News & World Report / CM
In Hamburg baut die Derag-Gruppe das ehemalige US-Konsulat, ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz aufwendig zu einem Luxushotel um. Das „The Jefferson“ soll künftig 81 Zimmer und Suiten bieten. Der Umbau an der Hamburger Alster schreitet voran.
Die DERAG Unternehmensgruppe (Deutsche Realbesitz AG) mit Sitz in München ist ein diversifiziertes Immobilien-, Hotel- und Medienunternehmen. Der Münchner Unternehmer Max Schlereth, Geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter der Derag Unternehmens-Gruppe, hat für seine Derag-Gruppe Hamburgs ehemaliges US-Konsulat Anfang 2024 gekauft, das ‚Kleine Weiße Haus‘ an der Alster. Er soll dafür 17 Mio. Euro auf den Tisch des Hauses gelegt haben. Die historische Gebäudeperle soll in ein Hoteljuwel namens ‚Living Hotel The Jefferson‘ umgewidmet werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Denkmalschutzamt und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten soll auch die Vergangenheit des Gebäudes sichtbar werden. Das legendäre Haus war in den Jahren 1882 / 83 nach den Plänen des Hamburger Architekten Martin Haller errichtet worden. Nun wird die majestätische Bausubstanz der Villa als Luxus-Boutique-Hotel interpretiert.
Das Ex-US-Konsulat in Hamburg ähnelt ein bisschen dem Weißen Haus…
Vor der Nutzung als US-Konsulat war das Gebäude der Hauptsitz der NSDAP in Hamburg. Eine Gedenkstätte für NS-Opfer, ein digitaler Rundgang zur Geschichte und das Restaurant sollen nicht nur für Hotel-Gäste zugänglich sein.
Anwohner hatten im Vorfeld gegen das Hotel-Projekt protestiert, da sie einen Anstieg von Lärm, Verkehr und Müll befürchteten. Quelle: NDR / CM
Ford tut sich in Europa, insbesondere in Deutschland ziemlich schwer. Am Donnerstag, 23. Juli 2026, gaben die Ford Motor Company und das chinesische Unternehmen Geely Automobile Holdings eine Vereinbarung zur Gründung eines auf Europa ausgerichteten Joint Ventures (JV) am Ford-Produktionsstandort im spanischen Valencia bekannt.
Das neue Joint Venture wird Multi-Energy-Pkw der Marken Ford und Geely für den europäischen Markt produzieren und damit den europäischen Autofahrern eine größere Auswahl und einen höheren Mehrwert bieten.
In Europa spielt sich derzeit einer der härtesten Wettbewerbskämpfe der globalen Automobilindustrie ab. Verschärfte Vorschriften, hohe Betriebskosten und eine neue Generation globaler Wettbewerber haben die Maßstäbe der Branche in Bezug auf Herstellungskosten, Fahrzeugtechnologie und Softwareerfahrung zum Nachteil vor allem europäischer Autobauer verändert.
Durch die Bündelung der Produktionsmengen wollen Ford und Geely die Kapazität des Werks in Valencia optimal auslasten und die Kosten für jedes dort gebaute Fahrzeug senken. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird das Joint Venture im ersten Halbjahr 2027 den Betrieb aufnehmen; die ersten Neufahrzeuge sollen 2028 vom Band laufen. Das Werk in Valencia wird in der Übergangszeit weiterhin den Ford Kuga produzieren.
Die Partnerschaft zwischen Ford und Geely reicht bis ins Jahr 2010 zurück, als Ford Volvo Cars an Geely verkaufte und beobachten konnte, wie das Unternehmen die Marke schützte und wiederbelebte. Beide Unternehmen teilen das Bekenntnis zu Qualität, kosteneffizienter Beschaffung und kontinuierlicher Verbesserung sowie die Überzeugung, dass Kunden ihren eigenen Weg durch die Energiewende selbst wählen können.
Das Joint Venture wird das Ford-Werk in Valencia – das bereits heute zu den produktivsten und modernsten Werken Europas zählt und über eine potenzielle Jahreskapazität von rund 500.000 Fahrzeugen verfügt – in einen gemeinsamen Hightech-Produktionsstandort umwandeln, der darauf ausgelegt ist, im Rahmen des neuen globalen Kostenstandards der Branche wettbewerbsfähig zu sein. Das Werk nimmt seit seiner Eröffnung im Jahr 1976 eine Vorreiterrolle auf dem europäischen Markt ein. Damals wurde dort der ursprüngliche Ford Fiesta gebaut – Fords erstes weltweit vertriebenes Fahrzeug mit Frontantrieb, das sich als großer Erfolg erwies.
Im Rahmen der vorgeschlagenen Eigentümerstruktur wird Ford 66 % des neuen Unternehmens halten und Geely Auto 34 %.
Die Produktion des Ford Kuga PHEV wird in Valencia ohne Unterbrechung fortgesetzt. In Valencia wird zudem ein neues Modell der weltweiten Bronco-Familie produziert – ein robuster, kompakter und abenteuertauglicher SUV, der speziell für europäische Straßen konzipiert ist und dessen Produktion 2028 anlaufen soll. Ein von Ford designter und gemeinsam mit Geely entwickelter Multi-Energy-Crossover wird 2028 auf den Markt kommen. Das Fahrzeugist Teil einer ehrgeizigen Produktoffensive, in deren Rahmen bis 2029 fünf neue Multi-Energy-Fahrzeuge in Europa eingeführt werden sollen. Geely Auto plant, im Werk in Valencia zwei Elektro-SUVs zu produzieren. Die ersten Modelle der Marke Geely, die im Rahmen dieses Joint Ventures hergestellt werden, sollen 2028 vom Band laufen. Quelle: Ford / CM
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt die von der Deutschen Bahn angekündigte Ausweitung von Alkoholverboten an Bahnhöfen. Gleichzeitig erneuert die DPolG ihre langjährige Forderung nach 3.500 zusätzlichen Stellen im bahnpolizeilichen Bereich, um die neuen Regelungen auch konsequent umsetzen zu können.
DPolG-Bundesvorsitzender Heiko Teggatz: „Neue Regeln schaffen noch keine Sicherheit. Wer ein flächendeckendes Alkoholverbot an Bahnhöfen fordert, muss auch die personellen Voraussetzungen schaffen. Deshalb fordert die DPolG seit Jahren mindestens 3.500 zusätzliche Stellen im bahnpolizeilichen Bereich.“
Aus Sicht der DPolG ist die Einschränkung des Alkoholkonsums im Bahnbereich grundsätzlich ein sinnvoller Schritt. Alkohol senkt die Hemmschwelle für aggressives und gewalttätiges Verhalten. Wo Alkoholmissbrauch eingeschränkt wird, kann das zu mehr Sicherheit für Reisende, Bahnbeschäftigte und Einsatzkräfte beitragen.
Gleichzeitig weist die DPolG darauf hin, dass die Durchsetzung des Alkoholverbots zunächst in der Verantwortung der Deutschen Bahn liegt. Die Regelung basiert auf dem Hausrecht des Unternehmens. Für die Kontrolle und Durchsetzung des Hausrechts sind als erstes die Sicherheitskräfte der Bahn zuständig. Die Bundespolizei wird erst hinzugezogen, wenn Personen einem Platzverweis nicht nachkommen oder weitere Rechtsverstöße begehen. Wer sich trotz Aufforderung weigert, den Bahnhof zu verlassen, riskiert beispielsweise ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs.
Positive Erfahrungen mit Alkoholverboten bestehen bereits an großen Hauptbahnhöfen wie Hamburg, München oder Köln. Allerdings handelt es sich dabei um einzelne Schwerpunktstandorte.
„Zwischen einem Alkoholverbot an wenigen großen Bahnhöfen und einer bundesweiten Regelung für über 5.000 Bahnhöfe liegt ein erheblicher Unterschied“, betont Teggatz. Je größer der Geltungsbereich wird, desto höher sind die Anforderungen an die Sicherheitsbehörden. Deshalb gehört die Diskussion über ein Alkoholverbot untrennbar zur Diskussion über zusätzliches Personal.
Darüber hinaus fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft den weiteren Ausbau intelligenter Sicherheitstechnik im Bahnbereich. Moderne, KI-gestützte Videosysteme können auffällige Verhaltensmuster, Gewaltdelikte oder gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und Sicherheitskräfte gezielt unterstützen. Quelle: DPolG / CM
Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gestiegen. Dies gilt vor allem für Diesel, wie die aktuelle ADAC Auswertung zeigt. Danach kostet ein Liter im bundesweiten Mittel 2,168 Euro, in der vergangenen Woche waren es 9,8 Cent weniger. Der Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,3 Cent und liegt aktuell bei 2,146 Euro.
Hauptauslöser für die weitere sehr deutliche Verteuerung ist der kriegsbedingte Anstieg des Rohölpreises der Sort Brent von gut 85 US-Dollar in der Vorwoche auf derzeit rund 91 US-Dollar. Der Wechselkurs von Euro und US-Dollar, der entscheidenden Währung für den Kauf von Rohöl auf dem Weltmarkt, liegt in etwa auf dem Niveau der Vorwoche. Laut ADAC lassen sich die aktuellen Kraftstoffpreise nicht allein durch die Entwicklung von Ölpreis und Wechselkurs erklären. Daher sollte das Bundeskartellamt die Marktverhältnisse kritisch überwachen und mögliche Wettbewerbsprobleme gerade im Raffinerie- und Großhandelsbereich aufdecken.
Diesel ist mittlerweile wieder teurer als Super E10, dies war zuletzt Mitte Mai der Fall. Seitdem hatte sich die Lage im Nahen Osten sukzessive etwas entspannt, sodass auch der Ölpreis in der Folge wieder deutlich unter die Marke von 100 US-Dollar gerutscht war. Mit dem erneuten Aufflammen der Auseinandersetzungen zieht nun der Dieselpreis auch deswegen so massiv an, weil der Kraftstoff zu großen Teilen importiert werden muss und der Dieselpreis wesentlich stärker von ökonomischen und geopolitischen Faktoren beeinflusst wird als Benzin.
Wer nur etwas Hirn im Kopf hat, sollte überlegen, ob es für ihn/sie nicht doch besser ist, sich ein Elektroauto zuzulegen. U.a. sind derzeit gebrauchte BEV vergleichsweise günstig zu haben. Unterm Strich fährt man mit BEV mindestens 50 % günstiger als mit Verbrenner. Quelle: ADAC / CM
Im Economy-Bereich auf Langstreckenflügen entspannt einzuschlafen, ist für viele Reisende eine echte Herausforderung. Nicht ohne Grund investieren Passagiere regelmäßig in Nackenkissen, Schlafmasken und weitere Hilfsmittel, um sich den Flug etwas angenehmer zu gestalten. Für Fluggäste von Emirates gehört diese Sorge jedoch bald der Vergangenheit an: Als weltweit erste Fluggesellschaft führt die nationale Airline der Vereinigten Arabischen Emirate eine neuartige „U-Dream“-Kopfstütze ein, die das Schlafen an Bord grundlegend erleichtern soll.
Emirates hat sich das mit dem Träumen wohl vom chinesischen Autokonzern BYD „Build Your Dream“ abgeschaut. BYD ist mittlerweile weltweit ungemein erfolgreich, u.a. auch in Europa. Wenn eine Idee der Automobilindustrie gut ist, warum soll das nicht auch für die Luftfahrt gelten, dachten sich die Emirates-Strategen und ließen eine innovative Kopfstütze entwickeln. Die ist Bestandteil des Z400-Sitzes von Safran Seats und überzeugt durch verstellbare Seitenflügel sowie eine höhen- und neigungsverstellbare Konstruktion. Dadurch lässt sie sich individuell an unterschiedliche Körpergrößen anpassen und stützt Kopf sowie Nacken so effektiv, dass ein ungewolltes Abkippen nach vorn oder zur Seite verhindert wird.
Sir Tim Clark, Präsident von Emirates Airline, bezeichnet die Neuheit als echten Gamechanger für das Kundenerlebnis und betont, dass zusätzliche Nackenkissen durch die vollständige Stützung schlichtweg überflüssig werden – eine Ansage, die u.a. Geschäftsreisende (und natürlich auch alle Privatreisenden) freuen dürfte, auch wenn Geschäfte an Flughäfen künftig vielleicht etwas weniger an spontan gekauften Reisekissen verdienen.
Das System erfüllt sämtliche Sicherheitsanforderungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und ist aktuell bereits in den ersten Airbus A350 des Golfcarriers im Einsatz. Bis zum Jahresende soll die gesamte A350-Flotte damit ausgestattet sein. Auch die bestellten Boeing 777X erhalten die Kopfstütze künftig direkt ab Werk. Darüber hinaus plant Emirates, die „U-Dream“-Kopfstütze ab 2027 im Rahmen des laufenden Retrofit-Programms schrittweise in den umgerüsteten A380 und Boeing 777 zu installieren, um den Schlafkomfort in weiten Teilen der Langstreckenflotte nachhaltig zu verbessern. Quelle: Emirates / CM
Im Rahmen ihrer Strategie, die Klimawirkung von Geschäftsreisen zu reduzieren, investiert die Deutsche Bank bei der Lufthansa Group in den Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Luftverkehr.
Das gemeinsam vereinbarte Volumen von rund 1.600 Tonnen SAF ermöglicht eine geschätzte Emissionseinsparung von rund 5.500 Tonnen CO₂. Das entspricht etwa den CO₂-Emissionen von 520 Flügen zwischen Frankfurt und London mit einem Airbus A320neo.
Die Vereinbarung baut auf der wachsenden Partnerschaft beider Unternehmen auf: Seit Oktober 2025 gibt die Deutsche Bank die Lufthansa Miles & More Credit Card heraus. Im Bereich Nachhaltigkeit wollen beide Partner ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen – mit dem Ziel, die nachhaltige Transformation voranzutreiben und die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Klimaschutzlösungen zu steigern.
Die Entscheidung der Deutschen Bank, bei der Lufthansa Group den Einsatz von SAF in diesem Umfang zu unterstützen, ist nach Darstellung der Lufthansa ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass nachhaltigeres Fliegen im Geschäftsreisebereich immer bedeutsamer wird.
Jörg Eigendorf, Chief Sustainability Officer der Deutschen Bank, sagt: „Sustainable Aviation Fuel ist für die Deutsche Bank ein wichtiges Instrument, um die CO2-Emissionen entlang unserer Lieferkette bis 2030 gegenüber 2019 nahezu zu halbieren. Für uns ist es außerdem wichtig, ein Signal zu setzen: Nur wenn es eine verlässliche Nachfrage gibt, werden SAF-Produzenten in die Produktion investieren und alternative Kraftstoffe konkurrenzfähiger werden. Das ist ein wichtiger Teil unseres Gesamtkonzepts: Wir wollen bei unseren Geschäftsreisen CO2-Emissionen verringern und die verbleibenden Emissionen soweit möglich kompensieren.“
Breite Angebots-Palette für Firmenkunden. Die Lufthansa Group arbeitet seit Jahren an einer nachhaltigen Transformation der Luftfahrt und bietet Unternehmen eine breite Palette maßgeschneiderter Lösungen für nachhaltigeres Fliegen: Über sogenannte SAF-Bulk-Deals können Unternehmen größere Mengen SAF bei der Lufthansa Group erwerben. Ab einer Investition von 2.000 Euro oder mehr erhalten die Unternehmen ein Scope-3-Zertifikat zur CO₂-Einsparung nach dem Greenhouse Gas Protocol Standard. Damit stärken sie nicht nur das Umweltengagement ihres Unternehmens, sondern fördern auch die Weiterentwicklung und den Einsatz von SAF in der Luftfahrtindustrie.
Logistikunternehmen schließen darüber hinaus auch vermehrt SAF-Bulk-Deals ab, die Lufthansa Cargo ab einer Abnahmemenge von 100 Tonnen SAF anbietet. Mit dem „Sustainable Corporate Value Fare“ können Geschäftskunden durch den Einsatz von SAF einen Beitrag zur Einsparung von bis zu 30 % zukünftiger CO₂-Emissionen leisten. Über alle Firmenkundenprodukte hinweg haben 2025 weltweit rund 1.700 Firmen bei der Lufthansa Group in SAF investiert.
Wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Reiseoptionen. Die Lufthansa Group verzeichnet insgesamt eine wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Reiseoptionen und ermöglicht ihren Kunden mit verschiedenen Angeboten für private und geschäftliche Flugreisen, einen Beitrag zur Reduzierung der Klimawirkung künftiger Flüge zu leisten. Mit Erfolg: Mehr als 5 % der Fluggäste der Lufthansa Group haben 2025 eine Möglichkeit zum nachhaltigeren Reisen gewählt – beispielsweise den Green Fares Flugtarif. Die verkaufte Menge an Sustainable Aviation Fuel (SAF) konnte 2025 in verschiedenen Angebotsformaten mehr als verdoppelt werden.
Fünf Hebel der Lufthansa Group für nachhaltigeres Fliegen. Die vielfältigen Angebote für Privatreisende und Firmenkunden sind gemeinsam mit der Flottenmodernisierung, der kontinuierlichen Steigerung der Treibstoffeffizienz im Flugbetrieb, dem Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) und dem Ausbau der Intermodalität einer von fünf Hebeln, mit denen die Lufthansa Group nachhaltigeres Fliegen vorantreibt. Darüber hinaus unterstützt die Lufthansa Group seit mehr als 30 Jahren aktiv die weltweite Klima- und Wetterforschung.
Über die angebotenen Optionen der Lufthansa Group für nachhaltigeres Fliegen unterstützen Kunden den Einsatz von SAF imFlugbetrieb. Die Lufthansa Group stellt sicher, dass die jeweils erforderliche Menge an SAF binnen sechs Monaten nach Kauf in der Flughafeninfrastruktur eingespeist wird. Bei SAF handelt es sich um einen sogenannten „Drop-in“-Kraftstoff: Das SAF ist kompatibel mit fossilem Kerosin und kann diesem problemlos beigemischt werden. Die Buchung einer Option für nachhaltigeres Fliegen führt nicht zu einer individuellen SAF-Betankung des gebuchten Flugs, sondern unterstützt den übergreifenden Einsatz von SAF im Streckennetz der Lufthansa Group. Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet hat das von der Lufthansa Group eingesetzte SAF aus biogenen Reststoffen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin aus fossilem Rohöl einen um mindestens 80 Prozent reduzierten CO2-Fußabdruck im Jahresmittel. SAF, das Teil der Lufthansa Group Angebote für Kunden zum nachhaltigeren Fliegen ist, wird von der Lufthansa Group zusätzlich zu verpflichtenden SAF-Quoten erworben. Teile des eingesetzten förderfähigen SAF wurden durch das EU-Emissionshandelssystem kofinanziert. Quelle: Lufthansa / CM
Die Airlines der Lufthansa Group führen ab sofort (Mittwoch, 22. Juli 2026) auf kontinentalen Kurz- und Mittelstrecken zwei neue Sitzplatzkategorien ein. Neu z u buchen sind den ‘First Row Seat’ in der Business Class oder den ‘Back Seat’ in der Economy Class.
Mit der Einführung will die Lufthansa Group ihr Sitzplatzangebot auf Europaflügen harmonisieren. Die beiden Kategorien waren bereits bei ITA Airways verfügbar und werden nun auch bei Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa, Swiss, Air Dolomiti und Lufthansa City Airlines eingeführt.
Der ‘First Row Seat’ befindet sich in der ersten Reihe der Business Class. Neben der bevorzugten Lage sollen Passagiere von einem schnelleren Ein- und Aussteigen profitieren, was allerdings vermutlich nur ein Wunschgedanken bleiben wird. Für HON Circle Member und Senatoren bleibt die Reservierung dieses Sitzplatzes kostenlos.
Mit dem ‘Back Seat’ schafft die Lufthansa Group zudem eine günstigere Sitzplatzoption in der Economy Class. Die Kategorie umfasst – je nach Flugzeugtyp – die letzten vier oder mehr Sitzreihen und wird zu einem tieferen Preis als der bisherige ‘Classic Seat’ angeboten.Reisende mit einem Economy-Flex-Tarif sowie HON Circle Member und Senatoren können den ‘Back Seat’ weiterhin kostenlos reservieren. Ausgenommen sind Fluggäste mit Economy Basic- und Economy Light-Tarifen. Quelle: Lufthansa / CM
In wenigen Wochen bekommt die besondere Jubiläumsflotte der Lufthansa erneut Zuwachs: Die allererste A350-1000, die Lufthansa Airlines von Airbus übernehmen wird, wurde im Werk in Toulouse mit blauer Farbe, weißem XXL-Kranich und den Schriftzügen „1926 | 2026“ und „100“ lackiert: mit insgesamt 432 Litern blauer und 246 Litern weißer Farbe.
Der Airbus A350-1000 soll im Herbst von Toulouse nach München überführt werden. Bis dahin stehen noch einige Testflüge, weitere Arbeiten im Inneren des Flugzeugs und die finale Abnahme an. Die A350-1000 wird die Kennung D-AIFA und den Taufnamen „Deutschland“ tragen. Eine offizielle Taufzeremonie soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Das Besondere am ersten A350-1000: Es wird das 700. Flugzeug sein, das Airbus an die Lufthansa Group ausliefert.
Der A350-1000 ist mit einer Länge von 73,80 m exakt sieben Meter länger als der kleine Bruder, der A350-900. Insgesamt haben 300 Passagiere in den vier Reiseklassen First Class, Business Class, Premium Economy und Economy Class im Langstreckenflugzeug Platz. 15 Widebodies dieses Typs sind bestellt und werden bis 2030 ausgeliefert.
Die neue A350-1000 ist das siebte Flugzeug der Lufthansa-Flotte in Sonderlackierung zum 100-jährigen Gründungsjubiläum. Bereits im Flugdienst auf der Langstrecke sind ein A350-900, ein A380, eine Boeing 787-9 und eine B 747-8 sowie zwei Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vom Typ A320neo in diesem besonderen Design. Quelle: Lufthansa / CM