Deutsche Bank investiert in Sustainable Aviation Fuel bei der Lufthansa Group

Im Rahmen ihrer Strategie, die Klimawirkung von Geschäftsreisen zu reduzieren, investiert die Deutsche Bank bei der Lufthansa Group in den Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Luftverkehr. 

Das gemeinsam vereinbarte Volumen von rund 1.600 Tonnen SAF ermöglicht eine geschätzte Emissionseinsparung von rund 5.500 Tonnen CO₂. Das entspricht etwa den CO₂-Emissionen von 520 Flügen zwischen Frankfurt und London mit einem Airbus A320neo. 

Die Vereinbarung baut auf der wachsenden Partnerschaft beider Unternehmen auf: Seit Oktober 2025 gibt die Deutsche Bank die Lufthansa Miles & More Credit Card heraus. Im Bereich Nachhaltigkeit wollen beide Partner ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen – mit dem Ziel, die nachhaltige Transformation voranzutreiben und die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Klimaschutzlösungen zu steigern.

Die Entscheidung der Deutschen Bank, bei der Lufthansa Group den Einsatz von SAF in diesem Umfang zu unterstützen, ist nach Darstellung der Lufthansa ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass nachhaltigeres Fliegen im Geschäftsreisebereich immer bedeutsamer wird. 

Jörg Eigendorf, Chief Sustainability Officer der Deutschen Bank, sagt: „Sustainable Aviation Fuel ist für die Deutsche Bank ein wichtiges Instrument, um die CO2-Emissionen entlang unserer Lieferkette bis 2030 gegenüber 2019 nahezu zu halbieren. Für uns ist es außerdem wichtig, ein Signal zu setzen: Nur wenn es eine verlässliche Nachfrage gibt, werden SAF-Produzenten in die Produktion investieren und alternative Kraftstoffe konkurrenzfähiger werden. Das ist ein wichtiger Teil unseres Gesamtkonzepts: Wir wollen bei unseren Geschäftsreisen CO2-Emissionen verringern und die verbleibenden Emissionen soweit möglich kompensieren.“

Breite Angebots-Palette für Firmenkunden. Die Lufthansa Group arbeitet seit Jahren an einer nachhaltigen Transformation der Luftfahrt und bietet Unternehmen eine breite Palette maßgeschneiderter Lösungen für nachhaltigeres Fliegen: Über sogenannte SAF-Bulk-Deals können Unternehmen größere Mengen SAF bei der Lufthansa Group erwerben. Ab einer Investition von 2.000 Euro oder mehr erhalten die Unternehmen ein Scope-3-Zertifikat zur CO₂-Einsparung nach dem Greenhouse Gas Protocol Standard. Damit stärken sie nicht nur das Umweltengagement ihres Unternehmens, sondern fördern auch die Weiterentwicklung und den Einsatz von SAF in der Luftfahrtindustrie.

Logistikunternehmen schließen darüber hinaus auch vermehrt SAF-Bulk-Deals ab, die Lufthansa Cargo ab einer Abnahmemenge von 100 Tonnen SAF anbietet. Mit dem „Sustainable Corporate Value Fare“ können Geschäftskunden durch den Einsatz von SAF einen Beitrag zur Einsparung von bis zu 30 % zukünftiger CO₂-Emissionen leisten. Über alle Firmenkundenprodukte hinweg haben 2025 weltweit rund 1.700 Firmen bei der Lufthansa Group in SAF investiert.

Wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Reiseoptionen. Die Lufthansa Group verzeichnet insgesamt eine wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Reiseoptionen und ermöglicht ihren Kunden mit verschiedenen Angeboten für private und geschäftliche Flugreisen, einen Beitrag zur Reduzierung der Klimawirkung künftiger Flüge zu leisten. Mit Erfolg: Mehr als 5 % der Fluggäste der Lufthansa Group haben 2025 eine Möglichkeit zum nachhaltigeren Reisen gewählt – beispielsweise den Green Fares Flugtarif. Die verkaufte Menge an Sustainable Aviation Fuel (SAF) konnte 2025 in verschiedenen Angebotsformaten mehr als verdoppelt werden. 

Fünf Hebel der Lufthansa Group für nachhaltigeres Fliegen. Die vielfältigen Angebote für Privatreisende und Firmenkunden sind gemeinsam mit der Flottenmodernisierung, der kontinuierlichen Steigerung der Treibstoffeffizienz im Flugbetrieb, dem Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) und dem Ausbau der Intermodalität einer von fünf Hebeln, mit denen die Lufthansa Group nachhaltigeres Fliegen vorantreibt. Darüber hinaus unterstützt die Lufthansa Group seit mehr als 30 Jahren aktiv die weltweite Klima- und Wetterforschung.

Über die angebotenen Optionen der Lufthansa Group für nachhaltigeres Fliegen unterstützen Kunden den Einsatz von SAF imFlugbetrieb. Die Lufthansa Group stellt sicher, dass die jeweils erforderliche Menge an SAF binnen sechs Monaten nach Kauf in der Flughafeninfrastruktur eingespeist wird. Bei SAF handelt es sich um einen sogenannten „Drop-in“-Kraftstoff: Das SAF ist kompatibel mit fossilem Kerosin und kann diesem problemlos beigemischt werden. Die Buchung einer Option für nachhaltigeres Fliegen führt nicht zu einer individuellen SAF-Betankung des gebuchten Flugs, sondern unterstützt den übergreifenden Einsatz von SAF im Streckennetz der Lufthansa Group. Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet hat das von der Lufthansa Group eingesetzte SAF aus biogenen Reststoffen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin aus fossilem Rohöl einen um mindestens 80 Prozent reduzierten CO2-Fußabdruck im Jahresmittel. SAF, das Teil der Lufthansa Group Angebote für Kunden zum nachhaltigeren Fliegen ist, wird von der Lufthansa Group zusätzlich zu verpflichtenden SAF-Quoten erworben. Teile des eingesetzten förderfähigen SAF wurden durch das EU-Emissionshandelssystem kofinanziert. Quelle: Lufthansa / CM

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