BCD baut Flexibilitätsstrategie rund um Tripsource aus

In der sich wandelnden Landschaft der Travel-Management-Unternehmen (TMCs) positioniert sich BCD Travel als Anbieter, bei dem Kunden flexibel wählen können („Pick-and-Choose“-Prinzip), und setzt dabei verstärkt auf seine Plattform Tripsource als zentralen Anlaufpunkt.

Im Sommer hat BCD die „nächste Generation“ seiner Tripsource-Plattform eingeführt, die Inhalte, Daten und Technologien von BCD-Partnern in einer einzigen Lösung bündelt. Yannis Karmis, Executive Vice President für Produktplanung und -entwicklung bei BCD, beschreibt die Vision für Tripsource als vergleichbar mit den Apps und Websites, die Nutzer aus dem Online-Banking kennen.

„Man kann sie nach Belieben nutzen – mal mehr, mal weniger –, aber es gibt eine zentrale Website und eine mobile App, über die sich zunehmend die meisten gewünschten Aufgaben erledigen lassen“, so Karmis. „Sie können uns für Buchungen und Umbuchungen nutzen, Ihr Profil aktualisieren, für bestehende Reisen einchecken, Flugverspätungen im Blick behalten oder Informationen zu Ihrer letzten Rechnung abrufen. Auf all die Anliegen, die wir für Reisende bearbeiten, lautet unsere Antwort immer häufiger: ‚Das steht Ihnen in Tripsource zur Verfügung.‘“

Die Content-Ebene von Tripsource bildet laut Karmis einen der Grundpfeiler der Plattform und umfasst Anbindungen an globale Vertriebssysteme (GDS) und Aggregatoren sowie eigene Direktverbindungen von BCD. Im August gab BCD eine Vereinbarung mit United Airlines über den direkten Zugriff auf deren Inhalte bekannt; zudem hat das TMC Direktverbindungen zur Deutschen Bahn sowie zur britischen Hotelmarke Premier Inn etabliert. BCD baut diese Direktverbindungen kontinuierlich aus, um mit dem sich wandelnden Verständnis von „Content“ Schritt zu halten, erklärte Karmis.

„Anbieter investieren massiv in ihre eigenen Systeme und Kapazitäten. Wir wollen sicherstellen, dass unsere Content-Strategie auf ihre Content-Strategien abgestimmt ist, um das Beste aus ihren Inhalten, Funktionen und Serviceangeboten in BCD zu integrieren“, sagte er. „Wir erreichen das vielleicht über einen GDS-Partner, einen Aggregator oder auf direktem Weg.‘“

BCD zwingt Kunden jedoch nicht dazu, TripSource für Buchungen zu nutzen; das System lässt sich auch mit anderen Buchungstools verknüpfen. In einem kürzlich geführten Interview mit „The Beat“ – einem Schwestermedium von BTN – erklärte Stephan Baars, Global CEO von BCD, dass BCD „eine gute Beziehung“ zu Concur pflege, auch wenn man für das integrierte „Complete“-Angebot eine Partnerschaft mit dem Wettbewerber American Express Global Business Travel eingegangen sei.

Erweiterte Partnerschaft mit Emburse. Unterdessen kündigte BCD vor Kurzem eine erweiterte Partnerschaft mit Emburse an; laut Karmis wird dies „eine der umfassendsten Integrationen von Reise- und Spesenmanagement-Lösungen in der Branche“ sein. Als TMC kann BCD an Emburse umfassendere und detailliertere Daten übermitteln als ein Online-Buchungstool, während Emburse im Gegenzug Daten für Analysen in Tripsource an BCD liefern kann, so Karmis. Als TMC hat BCD zwar Einblick in die getätigten Flug- und Hotelbuchungen, doch die Daten von Emburse können Informationen wie Zimmerservice, Kaffee oder während des Aufenthalts gebuchte Mitfahrdienste ergänzen, um die Gesamtkosten der Reise zu erfassen.

„Wir prüfen für die Zukunft weiterentwickelte Integrationsmöglichkeiten, um die Reiserichtlinien zwischen unseren Unternehmen besser abzustimmen“, sagte Karmis. „Wenn eine Buchung vorab genehmigt wurde und genau diese Leistung gebucht wird, erscheint sie auch so in der Spesenabrechnung. Wir wollen all diese Prozesse nahtloser miteinander verknüpfen.“

KI für Programmdaten nutzen. Unterdessen wurde zum Sommeranfang das Analyse-Framework „Tripsource Insights“ eingeführt, das es Kunden ermöglicht, Daten mithilfe natürlicher Sprache auszuwerten. Es verarbeitet Buchungsdaten, Zahlungsdaten verschiedener Kartenanbieter, Interaktionsdaten aus Callcentern, Buchungs- und Suchdaten aus Tripsource sowie Daten von Drittanbietern aus dem BCD-Marktplatz.

Die Analyseplattform „Insights“ startete zunächst mit einer kleinen Pilotgruppe und wurde inzwischen auf eine weitere Gruppe ausgeweitet; der allgemeine Rollout ist für das Ende des laufenden Quartals geplant.

In den kommenden Wochen wird BCD innerhalb von „Insights“ einen KI-Analysten mit Predictive-Analytics-Funktionen einführen, der auf Basis von Daten und Szenarien Handlungsempfehlungen geben kann. So könnte beispielsweise die Frage, welche Änderungen an der Flugrichtlinie im nächsten Jahr Einsparungen bringen könnten, zu der Empfehlung führen, Reisen in der Business Class einzuschränken oder Anbieter zu wechseln – verbunden mit einer Modellierung der erwarteten Einsparungen, der betroffenen Flugstrecken und der Auswirkungen auf die Reisenden.

BCD konzentriert sich derzeit stark auf den Ausbau von KI- und Empfehlungssystemen, so Karmis. Im Mai kündigte das TMC das „Model Context Protocol“-Framework für Tripsource an; dieses umfasst unter anderem Modelle, die Buchungsfunktionen in einer einzigen Benutzeroberfläche bündeln, sowie eine Schnittstelle zur Datenerfassung. Dies wird auch weiterhin eine wichtige Rolle bei den Plänen von BCD spielen, Tripsource flexibel und anpassungsfähig zu gestalten, erklärte er.

„Wie sich die einzelnen Kunden entscheiden, KI auf ihrer Plattform einzusetzen, ist jeweils individuell auf ihr Programm zugeschnitten“, sagte Karmis. „Wir bieten hervorragende Online-Buchungsfunktionen für diejenigen, die diese wünschen; unsere Agenten-Tools bilden ein solides Fundament, und unsere Analysefunktionen (Insights) werden im Bereich KI stetig weiterentwickelt und ausgebaut. Das bringt unseren Kunden viele neue Innovationen.“ Quelle: BCD / CM

Getty Images ist zahlungsunfähgi

Das weltweit bekannte Medienunternehmen Getty Images mit Sitz in Seattle ist zahlungsunfähig. Im Zuge einer Umstrukturierungsvereinbarung – finanziell unterstützt durch die Familien Getty und Koch – den Wechsel von der Börse in Privatbesitz.   Entlassungen am Standort Seattle sind nicht geplant. 

Nachdem eine für 3,7 Mrd. US-Dollar geplante Fusion mit dem Konkurrenten Shutterstock Ende Juni aufgrund behördlicher Auflagen gescheitert war, plant Getty Images nun ein Insolvenzverfahren nach „Chapter 11“ und den Übergang in Privatbesitz gemeinsam mit der Investmentfirma von Charles Koch.

Eährend der Umstrukturierunsphase sollen Geschäftsbetrieb sowie die Situation von Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten davon unberührt bleiben. Geplant ist ein sogenanntes „Pre-packaged“-Insolvenzverfahren (ein vorab ausgehandeltes Verfahren), aus dem das Unternehmen bis Jahresende gestärkt hervorgehen soll. Getty beliefert Nachrichtenmedien und Unternehmen weltweit mit Fotos und Videos .

Im Juni hatte Getty-CEO Craig Peters erklärt, der Verwaltungsrat habe beschlossen, die geplante Fusion mit Shutterstock aufzugeben. Grund hierfür war die Forderung der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority), dass Shutterstock seinen Bereich für redaktionelle Inhalte (Editorial Business) veräußern müsse. Für Getty, das sich auf das Wachstum seines eigenen redaktionellen Kerngeschäfts konzentriert, kam eine solche Lösung nicht infrage.

Im August hatte Peters erklärt, das Unternehmen habe „mehr als 100 Millionen Dollar für Beraterhonorare und Finanzierungskosten im Zusammenhang mit einer –„ wie wir glauben“ – strategischen Transaktion“ mit Shutterstock aufgewendet, die letztlich nicht zustande kam. Damals hatte Getty die Investmentbank Guggenheim Securities beauftragt, nach strategischen Finanzierungsalternativen für einen eigenständigen Weg zu suchen. Dies führte dazu, dass die Koch-Gruppe als neuer Finanzierungspartner einstieg (Koch Equity Development unterstützt Getty bereits seit 2018, nachdem das Unternehmen in jenem Jahr 500 Mio. US-Dollar in Form von Vorzugsaktien investiert hatte).

In einer Investorenpräsentation am Montag, 12. Oktober 2026, gab das Unternehmen bekannt, dass sein E-Commerce-Geschäftsbereich iStock mit einer „sinkenden Nachfrage seitens der Agenturen sowie Marktverwerfungen“ zu kämpfen habe – vermutlich bedingt durch die rasche Verbreitung von KI-Tools und -Produkten, die die Erstellung von Stockfotos erheblich vereinfacht haben.

Dennoch prognostiziert Getty Wachstum für seinen Kernbereich „Editorial Images“ (redaktionelle Bilder); für diese Sparte, die auf Nachrichtenbildern – also echten Fotos tatsächlicher Ereignisse – basiert, wird ein Umsatzanstieg von 369 Mio. USD auf 400 Mio. USD bis zum Jahr 2029 erwartet.

Getty-CFO Jennifer Leyden hatte im August erklärt, dass die Zahl der Jahresabonnenten im Vergleich zum Vorjahr von 321.000 auf 241.000 gesunken sei – eine Folge der „bewussten Strategie, weniger wertvolle Akquisitionskanäle zurückzufahren, einschließlich der Einstellung unseres kostenlosen Testangebots für iStock“.

Nun wird sich das Unternehmen noch stärker auf sein Geschäft mit Archiv- und Nachrichtenbildern konzentrieren., so  Mark Getty, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender. „Ich freue mich darauf, unsere starke Partnerschaft mit Koch Equity Development und den Kreditgebergruppen fortzusetzen, um die Kapitalstruktur zu optimieren; dies ermöglicht es uns, auf unserem soliden Fundament aufzubauen und neue Wachstumschancen zu nutzen.“ Tochtergesellschaften von Koch Equity Development haben frisches Eigenkapital in Höhe von bis zu 533 MIo. US-Dollar zugesagt, um den Übergang des Bildanbieters von einem börsennotierten Unternehmen zu einem Privatunternehmen zu unterstützen. Quelle: Holywood Report / CM

SAS EuroBonus ist Airline-Treueprogramm 2026

SAS EuroBonus hat bei den „Frequent Traveler Awards 2026“ zwei Auszeichnungen gewonnen: „Airline-Treueprogramm des Jahres“ sowie „Beste Elite-Vorteile für Airline-Vielflieger“ in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Die Auszeichnungen basieren auf der Abstimmung von Reisenden; in diesem Jahr wurden mehr als 3 Mio. Stimmen abgegeben.

Die Frequent Traveler Education Foundation (eine gemeinnützigen Organisation) verleiht seit zehn Jahren alljährlich die Vielflieger-Awards. Die Preise 2026 würdigen sowohl das EuroBonus-Programm als Ganzes als auch die Vorteile, die den treuesten Reisenden geboten werden. Mit mehr als 9 Mio. Mitgliedern entwickelt sich EuroBonus stetig weiter und bietet neben speziellen Vielfliegervorteilen auch Möglichkeiten, Punkte bei Flügen, Hotelaufenthalten, alltäglichen Einkäufen und anderen Dienstleistungen zu sammeln und einzulösen.

SAS hat das beste Vielfkiegerprogramm 2026. Foto: FTEF

Für EuroBonus-Mitglieder der Statusstufen Silver, Gold und Diamond bietet das Programm eine Reihe von Premium-Reisevorteilen, darunter bevorzugte Serviceleistungen, Lounge-Zugang, zusätzliche Freigepäckmengen sowie mehr Flexibilität während der gesamten Reise.

„Dass diese Auszeichnungen direkt von den Reisenden vergeben werden, macht sie besonders wertvoll. Unsere Mitglieder stehen im Mittelpunkt von EuroBonus, und diese Anerkennung spiegelt das Engagement unserer Kollegen wider, die täglich daran arbeiten, unseren Mitgliedern einen Mehrwert zu bieten. Wir sind stolz auf das Erreichte und werden EuroBonus weiterentwickeln, um unseren Mitgliedern noch mehr Vorteile und Möglichkeiten zu bieten“, sagt Paul Verhagen, Chief Commercial Officer bei SAS.

Auch SkyTeam, die Allianz, der SAS im Jahr 2024 beigetreten ist, wurde ausgezeichnet und erhielt die Preise für die „Airline-Allianz des Jahres“ sowie für die „Besten Vorteile für Mitglieder einer Airline-Allianz“. Die Gewinner wurden bei der jährlichen Verleihung der Frequent Traveler Awards in Chicago bekannt gegeben. Quelle: SAS / CM

Generalstreik am 11.11.2026 in Spanien

In Spanien wurde für den 11. 11.2026 ein 24-stündiger landesweiter Generalstreik angekündigt. Betroffen sind die nationale und internationale Luftfahrt als auch das gesamte öffentliche Verkehrsnetz. Das konkrete Ausmaß der Beeinträchtigungen ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Wer am Mittwoch, 11. November 2026, nach Spanien reist oder sich bereits dort aufhält, muss mit Beeinträchtigungen im öffentlichen Verkehr und bei Flugreisen rechnen. Die spanischen Gewerkschaftsverbände UGT und CCOO haben den landesweiten, 24-stündigen Streik bestätigt. Er findet 18 Tage vor den Neuwahlen statt und steht im Zeichen der Wohnungskrise und der zu geringen Löhne.

Betroffen wären vor allem die Bodenabfertigung, der Gepäckservice und andere Aktivitäten an den Flughäfen, sofern sich die Beschäftigten dieser Sektoren dem Streik anschließen. Ein- und ausreisenden Passagieren wird empfohlen, sich frühzeitig bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu erkundigen, ob ihr Flug stattfindet.  Flugstreichungen gibt es bisher noch nicht. Stornierungen oder Umbuchungen sind momentan nicht notwendig.

Beim Schienenfernverkehr  der spanischen Bahn Renfe wird es Einschränkungen bei den Hochgeschwindigkeitsverbindungen und Regionalstrecken geben. Auch U-Bahnen und Nahverkehrsbusse könnten von Problemen betroffen sein. Reisende sollten sich deshalb kurz vor ihrer Abreise über mögliche Einschränkungen informieren und genügend Zeit einplanen.

In Spanien werden bei Streiks im öffentlichen Verkehr häufig sogenannte Mindestdienste angeordnet. Damit soll ein Teil des regulären Angebots aufrechterhalten werden. Wie viele Züge, Busse und andere Verkehrsmittel am 11. November tatsächlich verkehren, ist derzeit aber noch offen. Quelle: El País/ CM

BYD hübscht den Kleinwagen Dolphin Surf auf

In Paris feiert eine neue Version des DOLPHIN SURF ihre Premiere. Das kleine Elektrofahrzeug von BYD ist nun auch als Fünfsitzer erhältlich.

Eine Kopfstütze für den mittleren Platz in der zweiten Sitzreihe sowie zahlreiche Optimierungen im Innenraum und bei der Ausstattung steigern Komfort und Alltagstauglichkeit zusätzlich. Des Weiteren wurde das Infotainment-System des Kleinwagens umfassend aufgewertet: In der Ausstattungslinie Comfort kommt künftig ein besonders großer 12,8-Zoll-Touchscreen zum Einsatz, der in diesem Segment neue Maßstäbe setzt. Zudem verfügt das System über integrierte Funktionen von Google und bietet damit direkten Zugriff auf Google Assistant, Google Maps sowie den Google Play Store mit Hunderten zusätzlicher Anwendungen. Ferner

punktet die Comfort-Version mit einem vergrößerten digitalen Kombiinstrument mit einer Bildschirmdiagonale von 8,8 Zoll statt bisher 7,0 Zoll. Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Fahrerbereich: Bei allen Versionen des DOLPHIN SURF wurde der Gangwahlhebel vom Armaturenträger an die Lenksäule verlegt. Dadurch übernimmt der zweite Lenkstockhebel neben Blinker- und Lichtfunktionen nun auch die Bedienung des Scheibenwischers.

Außerdem erhält der DOLPHIN SURF ein neu gestaltetes Lenkrad, das in den Ausstattungsvarianten Boost und Comfort nun serienmäßig beheizbar ist. Die Boost-Version verfügt künftig über beheizbare Sitze und bietet damit ein nochmals attraktiveres Ausstattungsniveau. Ferner sind nun alle Varianten serienmäßig mit einer Klimaautomatik ausgestattet, die eine komfortable Regelung und konstante Aufrechterhaltung der gewünschten Innenraumtemperatur ermöglicht.

Auch bei den Materialien im Innenraum gibt es Änderungen: Die Varianten Active und Boost erhalten künftig Stoffbezüge, während die Ausstattungslinie Comfort weiterhin mit veganem Leder ausgestattet ist. Weitere Anpassungen umfassen eine serienmäßige Kofferraumabdeckung für alle Modellvarianten sowie überarbeitete USB-Anschlüsse. Anstelle der bisherigen Kombination aus USB-A- und USB-C-Anschluss stehen nun zwei USB-C-Ports zur Verfügung.

Die Active-Variante ist künftig ebenfalls mit 16-Zoll-Leichtmetallrädern ausgestattet, die bislang den Versionen Boost und Comfort vorbehalten waren. Damit ersetzen sie die bisherigen 15-Zoll-Stahlfelgen. Im Innenraum erweitert eine neue blaue Farbvariante die bisherige Auswahl in Schwarz und Grau.

Die Vier- und Fünfsitzer-Versionen werden künftig parallel angeboten, wobei die Verfügbarkeit von den jeweiligen Marktanforderungen und der Nachfrage abhängt. Quelle: BYD / CM

BYD: Neues Flaggschiff Atto 8 lädt in 9 Minuten voll

BYD hat auf dem Pariser Autosalon sein neues SUV-Flaggschiff vorgestellt: den ATTO 8. Der Siebensitzer setzt neue Maßstäbe in den Bereichen Raumangebot, Innenraumqualität und Technologie. Darüber hinaus führt er die FLASH-Charging-Technologie, die ein Aufladen von 10 auf 97 % in nur neun Minuten ermöglicht, ins BYD-Modellportfolio ein. Dank Ladezeiten, die sich der Geschwindigkeit eines herkkömmlivhen Sprit-Tankvorgangs annähern, wird Elektromobilit.t noch alltagstauglicher und Reichweitenangst zur Vergangenheit.

Mit dem ATTO 8 1 erweitert BYD die Spitze seines SUV-Portfolios. Zur Markteinführung im ersten Quartal 2027 wird das neue Flaggschiff in verschiedenen Leistungsstufen sowie mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich sein. Je nach Variante ermöglicht die 115-kWh-Batterie eine kombinierte Reichweite von bis zu 653 km, während die Topversion Excellence AWD mit 775 PS den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 4,6 Sekunden absolviert.

Der neue Atto 8 läuft binnen 9 Minuten das große SULV komplett auf. Foto: BYD

Der ATTO 8 misst 5.040 mm in der L.nge, 1.996 mm in der Breite und 1.760 mm in der Höhe. Mit diesen Abmessungen positioniert er sich klar im Segment der großen SUV und bietet komfortable Platzverhältnisse für bis zu sieben Personen sowie deren Gepäck.

Das Exterieur spiegelt die jüngste Weiterentwicklung der BYD-Designsprache wider. Die Frontpartie wird von besonders schmalen, integrierten Tagfahrleuchten und Matrix-LED-Scheinwerfern geprägt. Darunter sorgt ein markant gestalteter Stoßfänger mit präzisen Linien und kraftvollen Konturen für einen selbstbewussten Auftritt.

In der Seitenansicht unterstreicht eine scharf ausgearbeitete Charakterlinie im Bereich der vorderen Türen die Dynamik des Fahrzeugs. Sie geht in eine markante Schulterlinie über, die sich über die gesamte Fahrzeuglänge bis zu den kraftvoll ausgeformten hinteren Radhäusern erstreckt. Eine abgedunkelte C-Säule sowie eine mit Chromakzenten veredelte D-Säule strecken dieSilhouette optisch. Am Heck prägen die Rückleuchten im traditionellen chinesischen Knoten-Design das Erscheinungsbild des ATTO 8. Ein beleuchtetes BYD-Logo in der Fahrzeugmitte verbindet die Rückleuchten zu einer markanten Lichtsignatur. Ergänzt wird das Heck durch einen elegant integrierten Dachspoiler und fein modellierte Konturen an den hinteren Seitenpartien, die den Luftstrom gezielt lenken, die aerodynamische Effizienz steigern und so zu einer gr.ßeren Reichweite beitragen.

Zwei Varianten. Das neue BYD-Flaggschiff ist in zwei vollelektrischen Antriebsvarianten erhältlich  mit Hinterrad- oder Allradantrieb. Die Version Design RWD besitzt einen Elektromotor an der Hinterachse mit 340 kW (462 PS) und 365 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt der ATTO 8 in nur 8,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die 115-kWh-Batterie ermöglicht eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 653 km. Die Variante Excellence AWD ergänzt den Antriebsstrang um einen zusätzlichen Elektromotor an der Vorderachse. Dadurch steigt die maximale Systemleistung auf 570 kW (775 PS) und das Drehmoment wächst auf 775 Nm. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in lediglich 4,6 Sekunden. Trotz der deutlich höheren Leistung erreicht der Excellence AWD eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 602 km.

Der ATTO 8 ist das erste BYD-Modell in Europa, das mit der Blade-Batterie der zweiten Generation ausgestattet wird und damit die neue FLASH-Charging-Technologie unterstützt. Diese verkürzt die Ladezeiten deutlich: Selbst die große 115-kWh-Batterie lässt sich in nur 5 Minuten von 10 auf 70 % und in lediglich 9 Minuten von 10 auf 97 %t aufladen. Selbst unter extremen Bedingungen überzeugt die Technologie mit hoher Leistungsfähigkeit: Bei Temperaturen von bis zu -30 ° C benötigt der ATTO 8 lediglich 12  Minuten, um den Ladezustand von 20 auf 97 % zu erhöhen. Unterstützt durch den Ausbau des FLASH-Charging-Netzwerks auf 3.000 Ladestationen in Europa bis Ende 2027, setzt der ATTO 8 neue Maßstäbe als vollelektrisches Siebensitzer-SUV ohne Kompromisse. So benötigt er für eine Aufladung von 10 auf 97 % nur etwa ein Drittel der Zeit, die vergleichbare SUV-Modelle für den Ladevorgang von 10 auf 80 % benötigen

Interieur. Der Innenraum präsentiert sich klar gestaltet und erstklassig verarbeitet. Hochwertige Materialien, ein gro.zügiges Raumangebot und eine umfangreiche Ausstattung schaffen ein komfortables Ambiente. Für ein besonders luftiges Raumgefühl sorgt das 2,39 m2 große Panorama-Glasdach, das den Innenraum mit natürlichem Licht durchflutet.

Das Cockpit verbindet markante, klare Linien, die eine optische Verbindung zwischen Türen und Armaturentafel schaffen, mit hochwertigen Soft-Touch-Oberflächen und edlen Materialien, darunter Veloursleder. Gleichzeitig bietet der Innenraum zahlreiche praktische Ablagemöglichkeiten. Beide Varianten des ATTO 8 verfügen serienmäßig über ein 10,25 Zoll gro.es digitales Kombiinstrument, ein 26 Zoll gro.es Head-up-Display im Breitbildformat sowie einen 15,6 Zoll großen zentralen Infotainment-Touchscreen. Dank integrierten Google-Funktionen2 stehen u.a. Google Maps, Google Assistant und der Google Play Store direkt im Fahrzeug zur Verfügung.

Sitzkomfort. Die Vordersitze bieten serienmäßig Sitzheizung, Belüftung und Massagefunktion, während die äußeren Plätze der zweiten Sitzreihe denselben hohen Komfort genießen. Selbst die Sitze der dritten Reihe verfügen über verstellbare Kopfstützen und sorgen so für zusätzliches Wohlbefinden und eine angenehme Reise für alle

Passagiere. Für die Reisenden im Fond steht zudem ein separates Bedienelement für die Klimatisierung zur Verfügung; die serienmäßige Drei-Zonen-Klimaautomatik garantiert individuellen Komfort in allen Sitzreihen. Ergänzt wird die Ausstattung durch praktische Getränkehalter in der Mittelarmlehne. Sämtliche Sitze sind in beiden Modellvarianten mit Echtleder bezogen.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen ein Soundsystem mit zehn Lautsprechern in der Variante Design RWD sowie das DiSound-Audiosystem mit 21 Lautsprechern in der Version Excellence AWD. Darüber hinaus verfügt der ATTO 8 über ein vorderes Kühlfach, das Inhalte auf bis zu -6° C kühlen oder auf bis zu 50° C erwärmen kann. 

Ladeinfrastruktur. Auch in puncto Konnektivität und Ladeinfrastruktur im Fahrzeug ist der ATTO 8 umfassend ausgestattet: Zwei 50-W-Wireless-Ladeflächen für Smartphones, zwei 60-W-USB-C-Anschlüsse im vorderen Bereich sowie zwei weitere USB-C-Anschlüsse im Fond sorgen dafür, dass alle Insassen ihre mobilen Geräte jederzeit laden können.

Selbst bei vollständig aufgestellter dritter Sitzreihe stehen noch 270 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Werden die zweite und dritte Sitzreihe umgeklappt, wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.960 Liter. Ergänzt wird das beeindruckende Platzangebot durch einen 136 Liter großen Frunk unter der Fronthaube, der ausreichend Stauraum für Reisegepäck bietet.

Der Verkaufsstart bei den BYD-Händlern in den europäischen Märkten ist für das erste Quartal 2027 geplant. Quelle: BYD / CM

DB verabschiedete ihre letzte IC-1-Züge

Mit einer Sternfahrt von Hamburg und München nach Wiesbaden verabschiedet die Deutsche Bahn (DB) am Sonntag, 11. Oktober 2026, offiziell den Intercity 1. Nach Jahrzehnten im Einsatz haben moderne ICE- und ICEL sowie Intercity 2-Züge den Reisezugwagenklassiker inzwischen flächendeckend ersetzt.

Der Intercity 1 hat die Grundlagen für den schnellen, vertakteten Eisenbahnverkehr in Deutschland, wenn nicht gar in Europa gelegt. Heutige Standards wie feste Abfahrtzeiten im Stundentakt, ein Bordrestaurant in der Mitte des Zuges zwischen den beiden Wagenklassen oder Korrespondenzanschlüsse am selben Bahnsteig wurden mit dem Intercity eingeführt.

Die ICE-Flotte umfasst heute etwa 400 Züge. Rund die Hälfte davon ist jünger als zehn Jahre. Damit verfügt die DB aktuell über die modernste ICE-Flotte aller Zeiten. Und die Modernisierung geht weiter: Allein in diesem Jahr übernimmt die DB 16 ICE 3neo und neun ICE L-Garnituren – das macht im Schnitt zwei neue ICE pro Monat. Außerdem verfügt die Deutsche Bahn über 70 Intercity 2-Doppelstockzüge, die den Anschluss auch kleinerer Städte in der Fläche übernehmen.

Klassischer IC in den 1980er Jahren mit 103 und rotbeigen 1. Klasse-Wagen sowie den ozeanblaubeigen 2.-Klasse-Reisezugwaggons. Foto DB

Die Modernisierung der Flotte wirkt sich auch positiv auf die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit aus. Die jüngsten Züge wie der ICE 4 oder der ICE 3neo haben eine Verfügbarkeit von rund 90 %. Darüber hinaus hat die DB durch verbesserte Wartungskonzepte z.B. den Anteil der Antriebsstörungen bei Erstbereitstellung an unseren ICE-Zügen zwischen 2019 und 2025 um 56 % reduziert. Ebenso sind komfortrelevante Fahrzeugstörungen (WC, Galley und Klimatisierung) bei Erstbereitstellung in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Intercity 1 waren zuletzt nur noch auf wenigen Strecken im Einsatz, etwa auf den touristischen Verbindungen nach Sylt oder ins Allgäu. Dort hat der ICE L seit Mai. bzw. Juli den Intercity 1 abgelöst. Die letzte reguläre Verbindung mit dem Reisezugwagenklassiker von Köln nach Gera wurde baubedingt im September eingestellt.

Zum Abschied des Intercity 1 fuhren aus dem Reisezugwagenklassiker gebildete Intercity-Züge aus Hamburg und München nach Wiesbaden. Dort gab es eine Fahrzeugausstellung mit Wagen und Lokomotiven aus 55 Jahren Intercity-Geschichte. U.a. waren Wagen aus den Anfangsjahren und eine Lok der Baureihe 103 zu sehen, die jahrelang Aushängeschild des IC-Verkehrs waren. Mit den IC-Züge waren viele Millionen Geschäftsreisende seit den 1970er Jahren deutschlandweit aber auch international unterwegs. Und das in den ersten drei Jahrzehnten mit höchster Pünktlichkeit und Zufriedenheit.

Die DB verwendete die Bezeichnung IC ab 1971 für besonders hochwertige, schnelle und weitgehend klimatisierte Züge, die nur die erste Klasse führten und auf damals vier festen Linien im Zweistundentakt große Städte des damaligen Westdeutschland bedienten. Dabei waren die Fahrpläne von Beginn an so gestaltet, dass in den Knotenbahnhöfen Dortmind, Hannover, Köln, Mannheim und Würzburg notenbahnhöfen  jeweils zwei Züge unterschiedlicher Linien gleichzeitig am selben Bahnsteig gegenüberstanden und so Umsteigeverbindungen mit minimalem Zeitverlust, aber größtmöglicher Anschlusssicherheit boten. In den genannten Bahnhöfen warteten die IC-Züge im Verspätungsfalle in der Regel bis zu 10 Minuten aufeinander (IC-Korrespondenz-Anschlüsse).

Aufgrund längerer Lieferzeiten für moderne Reisezugwagen wurde der Beginn des Winterfahrplanabschnitts 1971/1972, am 26. September 1971, als Einführungstermin festgelegt. Auf mehreren Abschnitten wurde damals schon 200 km/h gefahren.

Zweite Wagenklasse ab Mitte 1979. Am 27. Mai 1979 wurde mit dem Slogan „jede Stunde, jede Klasse“ die Frequenz auf einen Stundentakt verdichtet und die zweite Wagenklasse in allen InterCity-Zügen eingeführt, nachdem versuchsweise schon ab 1976 auf der IC-Linie 4 (Bremen–München) einzelne Züge die zweite Klasse führten und seit 28. Mai 1978 als „Generalprobe“ ein angenäherter Stundentakt aus zweiklassigen IC-Zügen zwischen Hamburg und Köln (Teil der Linie 1) angeboten wurde. Dies war erneut eine tiefgreifende Umstellung: weil in der zweiten Klasse wesentlich mehr Fahrgäste reisten als in der ersten Klasse, wurden die Züge erheblich länger, schwerer und die Anforderungen an Motorisierung und Fahrplangestaltung höher. Bis weit in die 1990er Jahre wurden die IC-Züge i.d.R. durch Deutschlands schönste und leistungsfähigste Elektrolokomotiven der Baureihe 103   gezogen. Diese Lokomotiven wurden nach und nach von den Baureihen 120 ab 1988 und 101 (ab 1996) abgelöst.

Vorteilhafte Blockzugbildung. Weitere Merkmale des Konzepts IC ’79 waren die sogenannte Blockzugbildung, also die strenge Gliederung der IC-Züge in einen Teil erster Klasse und einen (längeren) Teil zweiter Klasse, getrennt bzw. verbunden durch den Speisewagen. In den fünf oben genannten Korrespondenzbahnhöfen mit bahnsteiggleichem Anschluss standen sich jeweils die Wagen erster und zweiter Klasse direkt gegenüber. Auch sonst wurde alles unternommen, um die Haltezeit zu minimieren, so führten die IC-Züge in der Regel weder die damals fast in allen Fernzügen anzutreffenden Gepäckwagen noch Bahnpostwagen, wodurch es kein zeitraubendes Ladegeschäft mehr während der knapp bemessenen Halte gab. 

Da das IC-Netz durch seine schlagartige Verdichtung 1979 (und durch eine weitere Verdichtung 1985) einige der bisherigen Schnellzug-Verbindungen übernommen hatte, die Schnellzüge aber teilweise internationale Relationen bedient hatten, wurden ab 1979 auch einzelne Intercitys ins Ausland verlängert. Von 1987 an wurden diese als EuroCity bezeichnet.

ICE als neues Spitzenprodukt. Mit dem Einsatz des Intercity Express (ICE) ab Juni 1991 verlor die nunmehr Intercity geschriebene Zuggattung ihren Status als Spitzenprodukt der Bahn. Ab 2002 wandelte die DB zudem einen Teil der verbliebenen und bei Geschäftsreisenden ebenfalls höchst beliebten Interregio-Züge in Intercity-Züge um, womit der IC nun auch auf nachrangigen Fernverbindungen eingesetzt wird oder Hauptstrecken mit deutlich häufigeren Unterwegshalten bedient. 

Bis 2023 führten die Deutschen InterCitys in vielen Verbindungen einen Bistrowagen (Halbspeisewagen); vor 2014 gehörten in der Regel reine Speisewagen zum Angebot von Intercity-Zügen. 2023 wurden die Bistrowagen der Gattung ARkim(m)bz wegen veralteter Drehfalttüren gänzlich abgestellt. Stattdessen wurde eine Minibar und/oder ein „Abteilverkauf“ (Nutzung eines Abteils zum Verkauf von Getränken und kleinen kalten Speisen) zur Versorgung der Reisenden angeboten. Der Intercity 2 (bestehend aus Push-Pull-Doppelstockgarnituren) hat grundsätzlich kein Bistro. Quelle: Deutsche Bahn / CM

Zwölf Tote und über 300 Verletzte nach Raketenangriff auf Flughafen von Riad

Mit Raketen und Drohnen mutmaßlich iranischen Ursprungs hat wahrscheinlich die Huthi-Miliz den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad am Sonntag, 11. Oktober, angegriffen. Dabei gab es zwölf Tote und über 300 Verletzte. Augenzeugenberichten zufolge schlug eine Rakete am Inlandsflugterminal ein. Erst am Donnerstag war der Flughafen Ziel iranischer ballistischer Raketen. 

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition machte die Huthi, die von Iran unterstützt werden, für den Angriff verantwortlich und kündigte an, „mit Entschlossenheit auf diesen terroristischen Angriff zu reagieren“. 

Von den mindestens 309 Verletzten schwebten zunächst etliche Passagiere in Lebensgefahr. Die Huthi warnen alle Passagiere weltweit vor der Nutzung saudischer Flughäfen: Airlines und deren Beschäftigte sowie Passagiere sowie alle international Reisenden sollten die Warnung ernst nehmen, hieß es. Der Flughafen stellte seinen Betrieb vorübergehend ein. 

Laut Auswärtigem Amt muss in Saudi-Arabien mit weiteren Luftangriffen sowie mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte die Attacke in sozialen Medien als einen „Terrorakt“ gegen das Königreich Saudi-Arabien und die zivile Luftfahrt. Auch die USA, Spanien und Kanada warnten ihre Staatsangehörigen vor einer Nutzung des Flughafens. Kuwait Airways gab die Streichung von zwei Flügen von und nach Riad bekannt. Die Lufthansa hatte schon am Donnerstag erklärt, ihre Flüge nach Riad bis 16. Oktober einzustellen.

Die USA verurteilten den Angriff in Riad „auf das Schärfste“, erklärte US-Außenminister Marco Rubio. Und US-Präsident Donald Trump verkündete eine schnelle Entscheidung.  Quelle: CNN / Auswärtiges Amt / CM

Emirates A380 musste in Frankfurt notlanden

Emirates-Flug EK31, ein A 380,  war auf dem Weg von Dubai nach London Heathrow. Über Tschechien hatte sich an Bord des Riesenvogels ein medizinischer Notfall ereignet. Die Crew informierte die Cockpitbesatzung, die wiederum setzte den Notfallcode 7700 ab und änderte den Kurs mit Ziel Frankfurt Rhein-Main. 

Statt den direkten Kurs nach London zu halten, der ohnehin üver Frankfurt gegangen wäre, leiteten die Piloten einen schnellen Sinkflug ein. Zuvor hatten sie bei der Flugsicherung eine sofortige Umleitung nach Frankfurt erbeten. Die Umleitung erfolgte problemlos. Der Doppelstöcker landete sicher um 16.09 Uhr auf der Landebahn 25L am Frankfurter Flughafen. . Am Boden warteten bereits Rettungskräfte zur Versorgung der erkrankten Person.  Was genau passiert ist, dazu schweigt die Airline. Emirates teilte lediglich mit, dass der Weiterflug nach London voraussichtlich gegen 18 Uhr starten kann. Quelle: Kölner Express / CM

Ryanair schließt Basis in Berlin

Der irische Billigheimer Ryanair zieht einige Boeings vom BER ab. Grund: Hohe Flughafengebühren und die deutsche Luftverkehrssteuer. Passagiere müssen sich auf weniger Verbindungen und höhere Preise einstellen. 

In gewohnt übelster Weise beschimpft Airline-Chef Eddie Wilson Man den Flughafen Berlin-Brandenburg, als „erfolglosesten Flughafen Europas“. Deutschlandweit werden von Ryanair im kommenden Winterflugplan rund 700.000 Sitzplätze weniger angeboten als vor einem Jahr, kündigt das irische Unternehmen an. Das sei ein Rückgang um 10 P% im Vergleich zum Winter 2025/26. Am BER schließt die Airline zum 24. Oktober 2026 ihre Basis mit sieben Flugzeugen und dazugehörigen Crews. Die Jets würden an wettbewerbsfähigere Flughäfen in anderen EU-Staaten verlagert, heißt es.  

Die deutsche Hauptstadt wird zwar weiterhin vom Billigcarrier angeflogen, verliert aber den Angaben zufolge rund die Hälfte des bisherigen Angebots. Zwölf Strecken, u.a. nach Gran Canaria, Palermo und Thessaloniki würden ganz eingestellt, andere ausgedünnt. Die die Kapazität in Memmingen und Köln wird ausgebaut. Neu angesteuert werden im Winterflugplan Saarbrücken und Friedrichshafen. Quelle: Ryanair / CM