Stuttgart 21: Kosten steigen auf 14,5 Mrd. Euro

Die von Bahnchefin Evelyn Palla beauftragte Konzernrevision hat in ihrem Bericht zu Stuttgart 21 erhebliche Projekt-Versäumnisse offengelegt. Der Bericht zeigt gravierende Defizite in Planung, Steuerung und Risikomanagement. Das bisherige Prozessmanagement hat nicht ausgereicht, um ein Großprojekt dieser Komplexität sicher zu steuern. Die DB zieht daraus harte Konsequenzen – organisatorisch, personell und in der weiteren Projektführung. Zugleich hat sie den Inbetriebnahmeplan neu aufgestellt: Das Projekt wird im Zeitraum 2027 bis 2033 in Stufen an den Start gehen. 

Die Konzernrevision hat wesentliche Mängel und Verbesserungsbedarfe festgestellt. Nach den Erkenntnissen aus dem Revisionsbericht war der Inbetriebnahme-Termin Ende 2026 auf Basis der zugrunde gelegten Prämissen und der identifizierten Risiken aus heutiger Sicht realistisch betrachtet nicht erreichbar. Der Bericht weist insbesondere auf organisatorische Defizite in Prozessen und Kontrollen, auf mangelhafte Abstimmungen an zentralen Schnittstellen sowie auf Verbesserungspotenziale in der vorausschauenden Steuerung hin.  

Erst Ende 2033 soll das gesamte Bauvorhaben S21 fertig sein und dann 14,5 Mrd. Euro gekostet haben. Foto: DB

Durch das Projekt soll die oberirdische, ursprünglich 17-gleisige Kopfbahnhofanlage des Stuttgarter Huptbahnhofs ersetzt werden, durch einen unterirdischen, achtgleisigen und gegenüber den bisherigen Anlagen um etwa 90 Grad gedrehten Durchgangsbahnhof. Die darunterliegende zweigleisige S-Bahn-Station soll erhalten bleiben und von Norden über eine neue unterirdische Strecke erschlossen werden. Ursprünglich waren die Gesamtbaukosten mit 2,6 Mrd. Euro veranaschlagt worden. Unsägliches Missmanagement aller beteiligten Planer und Parteien haben dazu geführt, dass die Gesamtinbetriebnahme inclusive der Anschluss-Strecken um beinahe 14 Jahre verzögert und die Kosten sich um  mehr als das Fünffache erhöhen. 

Klare Worte von Evelyn Palla. DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla: „Um es klipp und klar zu sagen: Ich bin erschüttert über die Ergebnisse der Konzernrevision. Die Ergebnisse erschüttern nicht nur mich, sondern auch die Öffentlichkeit, insbesondere die Menschen in Stuttgart und alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner, die an jedem Tag ihr Bestes für unsere Kunden geben.“ 

Auf Basis der Erkenntnisse des Revisionsberichts und einer vertieften Überprüfung der Projektplanung haben die neuen Verantwortlichen der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (PSU) in den vergangenen Monaten einen aktualisierten Stufenplan mit Etappen von Dezember 2027 bis 2033 erarbeitet. Schon ab 2027 wird es deutliche Verbesserungen für die Reisenden in Stuttgart geben. Täglich zehntausende Menschen profitieren ab Ende 2027 von kürzeren Wegen durch den Bonatzbau (Gebäude des bisherigen Kopfbahnhofs) und über das Dach des Durchgangsbahnhofs. 

Berücksichtigt sind in der neuen Projektplanung auch die vielschichtigen Wirkzusammenhänge zwischen Stuttgart 21 und den damit verbundenen Projekten Digitaler Knoten Stuttgart, Gäubahnausbau sowie Sanierung des Bonatzbaus. Die PSU wird sich als Inbetriebnahmeorganisation aufstellen und kann so die komplexen Prozesse verlässlich steuern. 

Bahnchefin Evelyn Palla sagte, die Entscheidung zur neuen Inbetriebnahmeplanung sei der DB „außerordentlich schwergefallen“. Man wisse um die Hoffnungen, die viele Menschen in das Projekt setzen. „Wir haben die Erwartungen an frühere Termine nicht erfüllt, das bedaure ich sehr“, so Palla. „Das neue Management bei S21 hat nun einen Plan erarbeitet, der sich von unrealistischen Prämissen verabschiedet hat. Risiken wurden umfassend analysiert und neu bewertet. Ehrlichkeit und Realismus sind im Projekt eingezogen. Nur so können wir verlorengegangenes Vertrauen wieder zurückgewinnen.“   

Kern des neuen Konzepts ist eine stufenweise Inbetriebnahme in fünf großen Schritten:   

  1. Dezember 2027: Reisende profitieren von deutlich kürzeren Wegen dank einer direkten Verbindung zwischen Innenstadt und altem Kopfbahnhof durch den Bonatzbau und über das Dach des künftigen Hauptbahnhofs. 2028 eröffnen die Läden und Serviceeinrichtungen im Bonatzbau, auch das Bahnhofsumfeld wird schrittweise attraktiver. 
  2. Dezember 2030: Inbetriebnahme des Fernbahnhofs am Flughafen. Zunächst fahren voraussichtlich Regionalzüge aus und in Richtung Reutlingen, Tübingen und Ulm. Der Anschluss aus und in Richtung Hauptbahnhof erfolgt 2031 mit dessen Eröffnung. 
  3. Dezember 2031: Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs in Stuttgart. Der Fernverkehr und große Teile des Regionalverkehrs halten im Durchgangsbahnhof. Lediglich Züge aus und in Richtung Bad Cannstatt können erst ab 2032 in den Durchgangsbahnhof einfahren. Für diese wird bis Jahresmitte 2032 der alte Kopfbahnhof weiterbetrieben. Ab diesem Zeitpunkt wird der Kopfbahnhof nicht mehr benötigt. Bereits im Frühjahr 2032 endet die Gäubahn in Stuttgart-Vaihingen, um den neuen Teil der S-Bahn-Stammstrecke an die bestehenden Gleise anschließen zu können. 
  4. Juli 2032: Digitalisierte und verlängerte S-Bahn-Stammstrecke und S-Bahn-Haltestelle Mittnachtstraße/Rosenstein nehmen den Betrieb auf. Die S-Bahn wird dadurch deutlich zuverlässiger.   
  5. Dezember 2033: Inbetriebnahme des Pfaffensteigtunnels. Der Tunnel schließt die Gäubahn über den Flughafen an die Infrastruktur von Stuttgart 21 an. Der Pfaffensteigtunnel trägt wesentlich zu einer rund 15 Minuten kürzeren Reisezeit zwischen Stuttgart und Zürich bei.  

Auswirkungen auf Kosten des Projekts.  Die Verschiebungen wirken sich auch auf den Finanzierungsrahmen aus. Für das Projekt Stuttgart 21 rechnet die DB mit zusätzlichen Kosten von rund 3 Mrd. Euro, die Gesamtwertprognose beträgt nun 14,5 Mrd. Euro. Der Großteil der Mehrkosten entsteht aus den für die Inbetriebnahme noch notwendigen Arbeiten.    

Hauptursachen für den neuen Inbetriebnahme-Stufenplan sind:   

  • Die Digitalisierung des Bahnknotens hat sich als deutlich anspruchsvoller erwiesen als vor einigen Jahren absehbar war.  
  • Planungsprozesse hatten nicht den erforderlichen Reifegrad erreicht.  
  • Das Technikgebäude aus dem Jahr 2013 ist nicht mehr passend für den heutigen Bedarf.  
  • Eine zu späte Reaktion auf eine Normänderung bei der Stromversorgung, die eine vollständige Neuplanung erfordert. 

Projektorganisation neu aufgestellt . Als Konsequenz aus den Erkenntnissen der Revision stellt die DB die Projektorganisation sowohl organisatorisch als auch personell neu auf. Als Inbetriebnahmeorganisation bündelt die PSU künftig Verantwortung und Steuerung. Das Risikomanagement wird neu aufgesetzt – mit klaren Eskalationswegen und engmaschiger Kontrolle. Engpassressourcen werden konzernweit gesteuert, um Verzögerungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Die Abstimmung mit der InfraGO und den Projektpartnern wird weiter verdichtet.     

Digitaler Knoten Stuttgart in allen drei Ausbaustufen . Die Deutsche Bahn wird das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart weiterhin in allen drei Ausbaustufen realisieren. Um die dafür auch weiterhin leider unvermeidlichen Streckensperrungen so gering wie möglich zu halten, wird die DB die Baumaßnahmen bündeln. Ein optimierter Schienenersatzverkehr soll zudem die Beeinträchtigungen für die Reisenden reduzieren.  

Die DB investiert dafür in enger Abstimmung mit dem Verband Region Stuttgart (VRS) und dem Land in:  

  • hochwertige Busse
  • stabile und verlässliche Echtzeitinformationen    
  • den Probebetrieb ohne Fahrgäste vor Betriebsaufnahme (für bessere Ortskenntnis der Fahrerinnen und Fahrer)
  • Bereitschaftsbusse zur Abfederung von Störgeschehen  
  • Bus-Koordinatoren an den Haltestellen  
  • eine Aufstockung des Einsatzes von Reisendenlenkern  
  • eine gute Ausstattung der Ersatzhaltestellen und Wegeleitung

Bahnchefin Evelyn Palla sagte, sie habe ihren persönlichen Anspruch an alle beteiligten DB-Gesellschaften deutlich adressiert: „Die kommenden Jahre bis zur Inbetriebnahme der wesentlichen Bestandteile von S21 werden sich für die Menschen in Stuttgart nicht so anfühlen wie die letzten Jahre. Es muss Erleichterungen geben. Darum werden wir uns kümmern.“    

Ziel bleibt unverändert . Trotz der harten Einschnitte und der erneuten Verschiebung bleibt das Ziel unverändert: Stuttgart 21 wird den Bahnknoten Stuttgart leistungsfähiger machen, Reisenden bessere Verbindungen bieten und die Schiene in Baden-Württemberg stärken. Mit der Neuausrichtung der Inbetriebnahme und den Konsequenzen aus dem Revisionsbericht verbindet die DB den Anspruch, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die verabredeten Termine künftig belastbar einzuhalten. Quelle: DB / CM 

ÖBB: Reisewarnung wegen Hitze

Aufgrund der außergewöhnlich hohen Temperaturen sprechen die ÖBB für heute und die kommenden Tage eine Hitzewarnung aus. Es kann zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen, da die hohen Temperaturen auch die Bahninfrastruktur erheblich belasten.

Insbesondere kann es bei extremer Hitze zu sogenannten Gleisverwerfungen kommen: Dabei dehnen sich die Schienen aus, was im Falle ungewöhnlich hoher thermischer Belastung zu Verformungen führen kann und kurzfristige Streckensperren und Geschwindigkeitsreduktionen zur Folge hat. Die Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter:innen hat immer oberste Priorität, deshalb müssen bei extremen Temperaturen Maßnahmen gesetzt werden, die sich auch auf den Fahrplan auswirken können. 

Die ÖBB ersuchen die Fahrgäste um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit sowie darum, nicht unbedingt notwendige Bahnfahrten nach Möglichkeit zu vermeiden oder zu verschieben. Für unbedingt notwendige Reisen empfehlen die ÖBB: 

  • Sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren
  • Mehr Zeit für die Reise einzuplanen
  • Genügend Trinkwasser mitzunehmen und auf entsprechenden Sonnenschutz zu achten

Aktuelle Informationen zum Zugverkehr sind jederzeit über die ÖBB App, die Website sowie die Servicehotline verfügbar. 

ÖBB setzen auf Prävention. Die ÖBB investieren laufend in Maßnahmen zur Erhöhung der Hitzebeständigkeit des Schienennetzes, darunter moderne Baustoffe und kontinuierliche Überwachungssysteme. Dennoch lassen sich extreme Wetterereignisse nicht vollständig kompensieren. Die ÖBB betreiben ein eigenes Wetterwarnsystem (infra:wetter) mit 55 Wetterstationen, das zeitgerechte, streckenbezogene Wetterinformationen liefert.

Um beispielsweise Gleisverwerfungen zu vermeiden, werden bei Hochleistungsstrecken ausschließlich Betonschwellen verbaut. Diese sind schwer genug, um eine ausreichend hohe Sicherheit gegen Verwerfungen zu gewährleisten. Zusätzlich werden regelmäßig, auf Hochleistungstrecken viermal jährlich, Messfahrten durchgeführt und präventive Schwachstellen entfernt. Durch die Hitze werden nicht nur die Gleise, sondern auch die Oberleitungen stark beansprucht. Daher setzen die ÖBB auf Komponenten, die den erhöhten Anforderungen – insbesondere durch hohe Temperaturen – standhalten. So soll verhindert werden, dass es durch den Stromfluss zu einer Überhitzung über die zulässige Maximaltemperatur hinaus kommt. Quelle: ÖBB / CM

VW: weitere Massenentlassungen und Aus von 4 Werken geplant  

Weltweit will der Volkswagenkonzern in den kommenden Jahren bis zu 100.000 Jobs dem Rotstift opfern. Allein in Deutschland sollen zusätzliche 50.000 Stellen entfallen. Volkswagen-CEO Oliver Blume, der in einer vormaligen Doppelfunktion u.a. auch Porsche fast an die Wand gefahren hat, will den Jobabbau massiv verschärfen. Zu allem Übel soll auch die Fahrzeug-Produktion in vier deutschen Werke auslaufen. Und VW soll ein neues Unternehmen werden.

Dem Managermagazin bzw. VW-Insidern zufolge plant der VW-Vorstand im Zuge eines Sanierungskonzepts weltweit bis zu 100.000 Stellen zu streichen und mittelfristig vier Werke in Deutschland zu schließen. Dabei handelt es sich um die Fabikationsstätten in Hannover, Zwickau-Mosel, Emden sowie den Audi-Standort Neckarsulm. Im westsächsischen Zwickau-Mosel werden derzeit die Modelle Cupra Born und VW ID.3 gefertigt, In Hannover betrifft es die Nutzfahrzeuge wie z.B. den Bulli, im niedersächsischen Emden laufen ID.4 und ID.7 von den Bändern.  Im Audi-Werk Neckarsulm werden aktuell schwerpunktmäßig die Audi A5-Familie (inklusive S5) und verschiedene Varianten des Audi A6 gefertigt. Zudem läuft im angeschlossenen Industriegebiet Böllinger Höfe der Audi e-tron GT vom Band.

Hintergrund der radikalen Sparkur sind die drastischen Gewinneinbrüche des Konzerns infolge der Absatzkrise. Insbesondere in China hat VW massiv verloren. Dort lassen sich Verbrenner überhaupt nicht mehr verkaufen. Und bei den Elektroautos sind die Chinesen den VW-Modellen weit voraus, weshalb z.B. der VW ID.3 im Reich der Mitte die Hälfte dessen kostet, was in Deutschland verlangt wird. Und auxch das chinesische Audi A6-Derivat von AUDI kostet ca. 60 % weniger als der vergleichbare A6 e-tron. Porsche läuft inzwischen in China unter ferner liefen, sprich, so gut wie gar nicht. Das letzte Wort habe nun der Aufsichtsrat, der am 09. Juli darüber beraten solle. 

Bis mindestens 2030 gilt an den deutschen Konzernstandorten eine Beschäftigungssicherung, die mit der IG Metall vereinbart wurde. Bis 2030 hat Volkswagen bereits den Abbau von konzernweit 50.000 Stellen angekündigt, davon 35.000 bei der Kernmarke VW.

Betriebsrat und IG Metall laufen Strum. Sie wollen die beispiellose Radikalkur nicht akzeptieren.  Beide fordern den mit zig Millionen Euro bezahlten Vorstand auf, sich mehr auf seine Arbeit zu konzentrieren, wettbewerbsfähige Produkte zu schaffen und die Arbeitsplätze zu sichern. Quelle: Manager Magazin / CM

Premier Inn: 74. Hotel in Deutschland in Eschborn eröffnet

Premier Inn verstärkt seine Marktpräsenz in der Metropolregion Frankfurt. Das 74. Premier Inn Hotel in Deutschland hat am Freitag, 26. Juni 2026, seine Pforten in Eschborn eröffnet, dem Wirtschafts-Hotspot in Mini-Format, vor den Toren Frankfurts. 

Das Hotel eignet sich hervorragend für Geschäftsreisende und Tagungsgäste. Es umfasst 174 Zimmer, darunter 29 Premier Inn Plus Rooms mit zusätzlichem Komfort.  Der Bahnhof Eschborn Süd ist in 10 Fußminuten zu erreichen und mit der S-Bahn sind Gäste in 15 Minuten in der Frankfurter Innenstadt. Das Premier Inn Frankfurt Eschborn ist bereits das fünfte Hotel der Gruppe in der Region.

Ein besonderes Merkmal des neuen Standorts ist die Bauweise des Hotels: Zusammen mit der in Uehlfeld ansässigen Lechner Group wurde erstmals ein Premier Inn Hotel in Deutschland in Modulbauweise realisiert. Dieser innovative Ansatz steht für effiziente Bauprozesse, hohe Qualitätsstandards und eine nachhaltige Weiterentwicklung des Portfolios.

Kai Backeberg, Construction Director bei Premier Inn, freut sich sehr über das gemeinsam realisierte Projekt: „Mit unserem Preferred Partner Lechner Group setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunft des Bauens. Das Premier Inn Frankfurt Eschborn ist unser erstes Projekt in Modulbauweise, welche uns eine industrielle Vorfertigung mit einem Ausbaustand von 100 Prozent für die Zimmer ermöglicht. So können wir Tempo und Qualität auf höchstem Niveau zu vereinen.“

Mit dem neuen Hotel in Eschborn unterstreicht Premier Inn seinen Anspruch, in attraktiven Wachstumsregionen vertreten zu sein und Gästen eine verlässlich hohe Qualität in zentralen Lagen zu bieten.  Das Unternehmen gehört zur Whitbread PLC. Laut der britischen Mutter sind bereits 20 Premier-Inn-Hotels mit dem Barrierefrei-Label „Reisen für Alle“ zertifiziert. Quelle: Premier Inn / CM

Emirates: Weltpremiere des neuen Lounge-Konzepts im T3 

Emirates feiert am 02. Juli 2026 in Frankfurt die Weltpremiere des neuen Lounge-Konzepts, das künftig weltweit den Standard für Emirates Lounges setzen wird. Die Emirates-Passagiere erwartet dort ein exklusives neues Design- und Serviceerlebnis.

Mohammed H Mattar, Emirates Divisional Senior Vice President Airport Services, und Volker Greiner, Vice President North and Central Europe, sind Gastgeber. Emirates begrüßt zudem Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG, in der Lounge.

Emirates fliegt dreimal täglich Nonstop von Frankfurt nach Dubai und verbindet Reisende damit über das internationale Drehkreuz Dubai mit über 138 Destinationen weltweit. Seit dem Erstflug 1987 bietet Emirates damit wichtige internationale Flugverbindungen ab Frankfurt und bekräftigt das jahrelange Engagement für den Standort nun durch die Weltpremiere des neuen Lounge-Konzepts in Frankfurt. Quelle: Emirates / CM

Bahn meldet neuen Finanzvorstand

Der Aufsichtsrat der DB AG hat heute in seiner turnusmäßigen Sitzung Michael Obrowski zum neuen Finanzvorstand der Deutschen Bahn (DB) berufen. Der 57-jährige erfahrene Finanzer und Diplom-Wirtschaftsingenieur übernimmt die Aufgabe voraussichtlich zum 1. September 2026. Er kommt aus der Mobilitätsbranche und wechselt von einer Vorstandsposition im VW-Konzern zur Bahn.

Das Vorstandsteam um DB-Chefin Evelyn Palla ist damit nach den Neuzugängen Bernhard Osburg (Vorstand Güterverkehr) und Harmen van Zijderveld (Vorstand Regionalverkehr) vollständig besetzt.

Obrowski führt bei der VW-Tochter Volkswagen Nutzfahrzeuge seit 2021 das Finanz- und IT-Ressort – Bereiche, die auch im neu zugeschnittenen DB-Finanzressort unter einem Dach gesteuert werden. Zuvor leitete er fünf Jahre das Konzern-Controlling der Volkswagen AG. Er war insgesamt rund drei Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen des Unternehmens im In- und Ausland tätig. Während seiner langjährigen Karriere als Spitzenmanager in einem Großkonzern gehörte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Führungskräften, Mitarbeitenden sowie internen und externen Interessenvertretern zu seinem Arbeitsalltag.

Aufsichtsratsvorsitzender Werner Gatzer: „Michael Obrowski ist eine Führungspersönlichkeit mit herausragender Expertise als CFO in einem Großkonzern. Er bringt alle Erfahrungen und Fähigkeiten mit, um das Finanzressort mit Energie und Augenmaß weiterzuentwickeln. Mit dieser Personalentscheidung ist die Neuaufstellung des DB-Vorstands erfolgreich abgeschlossen.“

DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla: „Ich freue mich, dass mein Vorstandsteam nun komplett ist. Michael Obrowski ist genau der Richtige, um die strategische Neuausrichtung der DB mit einem starken Finanzressort voranzutreiben. Er verfügt über umfassende Erfahrung als Manager, kennt die Mobilitätsbranche und wird mit seinem Fokus auf Umsetzung zum Erfolg der Geschäfte beitragen.“ Quelle: DB / CM

TSA und Google Wallet starten neue Opt-in-Option für TSA PreCheck Touchless ID

Die Transportation Security Administration (TSA) hat diese Woche eine neue Partnerschaft mit Google Wallet bekannt gegeben. Damit wird berechtigten (Geschäfts)Reisenden eine nahtlosere Möglichkeit geboten, sich für TSA PreCheck Touchless ID anzumelden. Google Wallet ist die erste digitale Geldbörse, die diese innovative Funktion anbietet und so sicheres, effizientes Reisen einfacher als je zuvor macht.

Neue Opt-in-Option für TSA PreCheck Touchless ID

Mit TSA PreCheck Touchless ID können Mitglieder ihre Identität in exklusiven, dafür vorgesehenen Spuren schnell per Gesichtserkennungstechnologie verifizieren. Das Vorzeigen physischer Dokumente entfällt, Wartezeiten werden verkürzt und das Reiseerlebnis wird komfortabler. So funktioniert es mit Google Wallet:

•  Check-in: Reisende checken bei einer teilnehmenden Fluggesellschaft ein und fügen ihre Bordkarte zu Google Wallet hinzu. • Opt-in-Aufforderung: Berechtigte Reisende mit einem geeigneten digitalen Ausweis sehen in Google Wallet eine Schaltfläche „Los geht’s“ (oder „Get started“) und werden zur TSA-Einwilligungsseite weitergeleitet. • Einwilligung: Die Reisenden willigen ein, dass ihre digitalen Ausweisdaten und die Bordkarte aus Google Wallet an die TSA übermittelt werden • Bestätigung: Die TSA bestätigt die Registrierung und sendet einen Bestätigungscode an Google Wallet. • Anzeige: Google Wallet aktualisiert die Bordkarte des Reisenden mit dem TSA PreCheck Touchless ID-Hinweis.

Unter US-Präsident Donld Trump und MHeimatschutzminiter Markwayne Mullin setzt sich die TSA voll und ganz dafür ein, das Reiseerlebnis für Passagiere durch moderne Technologie und strategische Partnerschaften zu verbessern“, sagte Shelu Patel, Acting Chief Innovation Officer für TSA-Modernisierung. „Unsere Zusammenarbeit mit Google ermöglicht es unseren TSA-PreCheck-Stammkunden, zumeist Geschäftsreisende, die Sicherheitskontrolle am Flughafen auf dem schnellsten Weg zu passieren. Solche reibungslosen Abläufe sind ein weiterer Beitrag der TSA zur Gestaltung eines ‚Goldenen Zeitalters des Reisens‘.“

TSA PreCheck Touchless ID ist an landesweit 65 Flughäfen verfügbar; dank der Einführung in Google Wallet können Passagiere diesen Service nun bei allen mehr als 100 TSA-PreCheck-Airlines an den teilnehmenden Flughäfen nutzen. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, einen gültigen Reisepass im Profil bei einer der sechs Fluggesellschaften – Alaska, American, Delta, Hawaiian, Southwest oder United – zu hinterlegen und sich für jede dieser Fluggesellschaften individuell für den Dienst anzumelden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Technologie von Google Wallet dazu beiträgt, die Sicherheitskontrollen an Flughäfen für Reisende schneller und einfacher zu gestalten“, sagte P.J. Linarducci, Vice President of Product Management, Consumer Payments bei Google. „Diese Zusammenarbeit passt perfekt zu unserem Ziel, digitale Erlebnisse sicherer und komfortabler zu machen. Wir freuen uns auf die breite Einführung genau zu Beginn der geschäftigen Sommerreisesaison.“ Quelle: TSA.gov. / CM

Erneut musste Ryanair nachgeben

Ryanair kündigte an, Familien mit kleinen Kindern „widerwillig“ zu gestatten, kostenlos nebeneinander zu sitzen. Damit will die Billigfluggesellschaft die britischen Aufsichtsbehörden besänftigen, die eine Untersuchung gegen den irischen Lowcost-Carrier eingeleitet hatten. 

Bisher verlangten die Iren von Eltern oder Erziehungsberechtigten von Kindern im Alter zwischen 2 und 11 Jahren im Durchschnitt 8 Pfund, wenn diese neben ihrem Kind sitzen wollten – eine Praxis, die von der britischen Wettbewerbsbehörde „Competition and Markets Authority“ (CMA als „unfair“ eingestuft worden war.

Die CMA hatte am 11. Juni bekannt gegeben, dass sie gegen Ryanair ermittelt, da die Fluggesellschaft Familien eine „unfaire Vertragsbedingung“ auferlegt: Zwar schreibt die Airline vor, dass Eltern neben ihren kleinen Kindern sitzen müssen, verlangt dafür jedoch unverschämterweise eine zusätzliche Gebühr.

Während Eltern für eine Sitzplatzreservierung zahlen müssen, können alle anderen Passagiere selbst entscheiden, ob sie eine solche Gebühr entrichten wollen oder nicht. Diese Ungleichbehandlung stellt  nach Verbraucherschutzrecht eine „unfaire“ Vertragsbedingung dar, so die CMA. Auch alle anderen Fluggesellschaften, die Ziele im Vereinigten Königreich anfliegen, schreiben vor, dass Eltern oder Erziehungsberechtigte neben ihren kleinen Kindern sitzen müssen; Ryanair ist jedoch nach aktuellem Kenntnisstand die einzige Airline, die dafür einen vollkommen absurden Aufpreis verlangt.

Am Donnerstag, 25. Juni 2026, bekräftigte Ryanair, dass seine Regelung zur Sitzplatzvergabe für Familien allen einschlägigen Gesetzen und Vorschriften entspreche; dennoch werde man die Regeln ändern, da man keine „Zeit damit verschwenden“ wolle, der Wettbewerbsbehörde CMA die eigene Politik zu erläutern.

Die Änderungen an der Sitzplatzregelung für Familien erfolgen jedoch auf eine für Ryanair typische Weise: Entscheiden sich Eltern dagegen, eine zusätzliche Gebühr für die Sitzplatzwahl zu zahlen, um neben ihren Kindern zu sitzen, so müssen sie laut Ryanair im hinteren Teil des Flugzeugs Platz nehmen. Dies liege daran, dass Sitzplätze im vorderen Bereich als „Premium“-Plätze gelten und daher zu einem höheren Preis an Passagiere verkauft werden, die bereit sind, für die Sitzplatzwahl zu zahlen.

Bislang ermöglichte es Ryanair Eltern, einen zusätzlichen Sitzplatz zu reservieren, um gemeinsam mit bis zu vier Kindern sitzen zu können. Diese Regelung scheint sich nun zu ändern. Wollen Familien bereits bei der Buchung bessere Plätze reservieren, müssen sie für jede Person der Gruppe – unabhängig vom Alter – eine Gebühr für die Sitzplatzreservierung entrichten. Laut Ryanair ist diese Änderung eine „Reaktion auf den Wunsch der europäischen Regulierungsbehörden, Innovation und Fortschritt zu bremsen“.

„Anstatt Wettbewerb und niedrigere Preise für Verbraucher zu fördern, verfolgt die CMA das Ziel, Ryanair zur Übernahme jener Regelung für die Sitzplatzvergabe bei Familien zu zwingen, die weniger transparent und weniger verbraucherfreundlich ist und von den meisten anderen Fluggesellschaften angewandt wird – nur weil sie dem Branchenstandard entspricht“, kritisierte Ryanair-Chef Michael O’Leary scharf. Und weiter: „Wir werden uns widerwillig diesem Branchenstandard anpassen, da wir keine Zeit damit verschwenden wollen, fehlgeleiteten Regulierungsbehörden zu erklären, wie sehr sie verkennen, was im besten Interesse der Verbraucher in Großbritannien und Europa liegt.“

Das jetzige Vorgehen der Iren wirkt wie ein etwas ungewöhnlicher Schritt : Denn die Fluggesellschaft hat sich selten vor gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Regulierungsbehörden gescheut und bleibt bei rechtlichen Auseinandersetzungen normalerweise hartnäckig.

Angesichts der öffentlichen Ankündigung der CMA, dass die Untersuchung viele Monate in Anspruch nehmen könnte, hätte Ryanair seine bisherige Praxis problemlos fortsetzen können. Man fragt sich, ob der Fluggesellschaft klar wurde, dass sie einen Kampf zu verlieren drohte, den sie selbst in der Berufung nicht hätte gewinnen können.

Dennoch ist dies nicht das erste Mal in den letzten Monaten, dass Ryanair freiwillig Änderungen an seinen Richtlinien vorgenommen hat, nachdem Regulierungsbehörden Bedenken geäußert hatten.

Im vergangenen November sah sich Ryanair gezwungen, von seiner strikten Haltung abzurücken, die Bordkarten in Papierform untersagte und Passagiere dazu verpflichtete, eine digitale Version über die mobile App der Fluggesellschaft herunterzuladen; vorausgegangen war eine entsprechende Aufforderung durch europäische Aufsichtsbehörden an die Billig-Airline. Zuvor hatte Ryanair unter großem Aufsehen angekündigt, Bordkarten aus Papier vollständig abzuschaffen und von allen Passagieren zu verlangen, eine digitale Bordkarte über die Ryanair-App auf ihr Smartphone zu laden.

Noch vor Inkrafttreten dieser Regelung bekräftigte jedoch die portugiesische Luftfahrtbehörde ANAC ihre Bedenken, dass die neue Vorschrift Ryanairs gegen Antidiskriminierungsgesetze verstoßen könnte. Daraufhin lenkte Ryanair in dieser Frage ein und erklärte, dass Passagiere – sofern sie online für ihren Flug einchecken – weiterhin kostenlos eine Bordkarte in Papierform am Flughafen erhalten können. Quelle: CMA / CM

Asiana verlässt die Star Alliance

Wie das Luftfahrtbündnis aktuell bekannt gab, ist der 16. Dezember 2026 der letzte Tag von Asiana Airlines in der Star Alliance. Ab 17. Dezember 2026 wird die Star Alliance 25 Mitgliedsfluggesellschaften umfassen.

Die in Seoul ansässige Fluggesellschaft ist seit 2003 Mitglied der Star Alliance, wurde jedoch im Dezember 2024 von Korean Air übernommen – einem Gründungsmitglied der konkurrierenden Allianz SkyTeam.

Kunden, die am Vielfliegerprogramm einer Mitgliedsfluggesellschaft der Star Alliance teilnehmen, können weiterhin Meilen für Flüge sammeln, die von Asiana Airlines durchgeführt werden und bis einschließlich 15. Oktober 2026 starten. Zudem können sie ihre Meilen weiterhin für Prämienflüge und Upgrades bei Asiana einlösen, sofern die Reise bis zum 16. Dezember 2026 abgeschlossen ist.

Kunden mit Star Alliance Gold- oder Silver-Status können bei Reisen mit Asiana bis zum 16. Dezember 2026 weiterhin die Statusvorteile der Allianz nutzen, einschließlich bevorzugter Serviceleistungen. Star Alliance Gold-Kunden haben bei Reisen im Netzwerk der Star Alliance zudem weiterhin Zugang zu den entsprechenden Lounges von Asiana.

Nach dem Ausscheiden von Asiana werden weiterhin 14 Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance den internationalen Flughafen Incheon in Seoul anfliegen: Air Canada, Air China, Air India, Air New Zealand, EVA Air, Ethiopian Airlines, Lufthansa, LOT Polish Airlines, Swiss, Singapore Airlines, Shenzhen Airlines, Thai Airways, Turkish Airlines und United Airlines. Asiana / Star Alliance / CMMontana52#KTGernot

ADAC Test: Bahn ist besser als erwartet

Verspätungen, Zugausfälle, versperrte Toiletten und mangelnde Informationen – an der Deutschen Bahn gibt es viel Kritik. Wie es um Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Reisekomfort tatsächlich steht, hat der ADAC in einem Qualitätscheck für 118 Zugfahrten geprüft. Zwei Wochen lang sind die ADAC-TesteriInen Anfang des Jahres mit dem ICE durch ganz Deutschland gefahren, und zwar sowohl auf Langstrecken wie z.B. von Hamburg nach München als auch auf Teilstrecken wie von Nürnberg nach Augsburg. Das Ergebnis ist gemischt, teilweise sogar besser als erwartet. Insgesamt hat die Bahn jedoch noch viele Hausaufgaben zu machen.

Für die beiden Hauptkriterien Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit fällt das Ergebnis ernüchternd aus: Von 118 geplanten Fahrten fanden überhaupt nur 104 statt, und von diesen waren insgesamt 43 pünktlich (41 %) – also deutlich weniger als die Hälfte. Und das auch nur, weil die Bahn Verspätungen bis sechs Minuten noch als pünktlich bilanziert. Vielfach werden auch die Anschlüsse nicht mehr erreicht, im ADAC-Test nur zu 44 %. Die Gründe für die Zugausfälle und Verspätungen lagen oft bei der Bahn, etwa durch Signalstörungen, Baustellen oder Personalmangel. In weniger Fällen war höhere Gewalt wie heftige Schneefälle oder ein Notarzteinsatz die Ursache.

Mit Ausnahme der Pünktlichkeit findet der ADAC die Deutsche Bahn gut. Foto: DB

Auch beim Informationsservice gibt es Anlass zur Kritik: Die Bahn-App DB Navigator informierte zwar in den meisten Fällen frühzeitig über Änderungen im Fahrplan, aber nicht immer zuverlässig. Nur bei zwei Dritteln der Stichprobe stimmte die App-Info mit der tatsächlichen Abfahrt überein, aber bei 30 % startete der Zug im Schnitt 25 Minuten später als noch eine Stunde vor der Abfahrt angegeben war. Besonders ärgerlich für Bahnreisende: In 4 % der Fälle fuhr der ICE sogar früher ab – wer also die Wartezeit während der angegebenen Verspätung für einen Kaffee oder zum Frischmachen nutzen wollte, verpasste seinen Zug.

Gute Noten gibt es beim Thema Reisekomfort, die Züge waren insgesamt sauber (95 %), Klimaanlage und Heizung funktionierten, und auch das WLAN war zu den Messzeiten störungsfrei und fast immer vorhanden (94 %). Auch das Bordbistro mit warmen Speisen und Getränken im Angebot hatte fast immer geöffnet (96 %), ebenso die Toiletten. Das Sofortprogramm der Bahn, das Anfang des Jahres mit 20 Mio. Euro gestartet ist, scheint bereits zu greifen – so zumindest der Eindruck während des Testzeitraums.

Der ADAC empfiehlt Zugreisenden, die Bahn-App DB Navigator zu nutzen. Auch wenn sie nicht zu 100 %  zuverlässig ist – es gibt schlichtweg keine Alternative. Gleichzeitig sollten Bahnreisende die App immer auch mit den Anzeigen am Bahnsteig und den Lautsprecherdurchsagen abgleichen. Insgesamt ist es ratsam, einen Zeitpuffer einzuplanen, gerade bei Umstiegen. Man sollte auch nicht den letzten Zug des Tages nehmen, denn sonst fehlen bei einem Zugausfall die Alternativen.

Bei Verspätungen oder Zugausfällen gibt es jeweils Entschädigungen, und – auch das hat der ADAC Check gezeigt – die Rückerstattungen funktionieren sehr zuverlässig und besonders bequem über das persönliche Kundenkonto in der Navigator-App.

Gleichzeitig muss sich Einiges verbessern: Der ADAC fordert mehr Transparenz in der Pünktlichkeitsstatistik, die sowohl Zugausfälle und vorzeitig beendete Bahnfahrten als auch alle Verspätungen ab der ersten Minute auflisten sollte. Auch muss die Bahn sicherstellen, dass reservierte Sitzplätze bei Zugausfällen oder -änderungen automatisch auf alternative Verbindungen übertragen werden. Wo das nicht möglich ist, sollten die Zugbindung aufgehoben oder die Fahrgäste angemessen für den erheblichen Komfortverlust entschädigt werden. Quelle: ADAC / CM