Kurz vor Torschluss haben Korean Air und Asiana Airlines die letzte Hürde zu ihrer Fusion genommen – die Integration ihrer Vielfliegerprogramme Skypass und Asiana Club.
Korean Air hat sich vor der Korea Fair Trade Commission mit ihrer Forderung durchgesetzt, dass auf Non-Air Partnern gesammelte Meilen im Asiana Club nur im Verhältnis 1-zu-0,82 in Skypass übernommen werden.
Aber Asiana Club-Mitglieder haben zehn (!) Jahre Zeit, zu entscheiden, wann sie ihre Meilen übertragen möchten. Bis dann können sie Meilen jederzeit zu den aktuell gültigen Prämienwerten einsetzen – aber natürlich nur auf Korean Air/Asiana-Flügen, da Mitte Dezember die Zusammenarbeit mit allen Star Alliance-Partnern (und vermutlich der Handvoll anderer Partner) eingestellt wird.
Wenn einem dieses Netzwerk jedoch ausreicht, der kann eine solche Strategie Mitglieder gegen künftige Preiserhöhungen absichern. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man anno 2036 nicht mehr für 105.000 Meilen einen Hin- und Rückflug in der Business Class zwischen Korea und Europa oder Nordamerika erhält…
Parallel wird Korean Air gezwungen, die kombinierte Prämienkapazität über die nächsten Jahre graduell zu erhöhen. Quelle: CM