die deutschen Konzernmarken vom Schlage VW (Audi, Porsche, Seat(Cupra, Skoda etc.) dominieren den heimischen BEV-Markt zwar nach wie vor, ihr gemeinsamer Marktanteil ist im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch von 63,5 % auf 54,2 % spürbar zurückgegangen.
Insbesondere Tesla, die Stellantis-Marken und die chinesischen Hersteller können ihre Marktanteile bei den batterieelektrischen Neuzulassungen merklich erhöhen, wobei vor allem der Marktführer Volkswagen verliert. Aber auch unter Berücksichtigung aller Antriebe zählen in den ersten sieben Monaten die chinesischen Hersteller zu den großen Marktgewinnern, während deutsche und japanische Hersteller Marktanteile verlieren:
BYD hat in Deutschland etwa erstmals Volvo bei den Neuzulassungen überholt. Die Elektromobilität und chinesische Newcomer verändern künftig die Kräfteverhältnisse im deutschen Markt nachhaltig. Im Gesamtmarkt wurden in Deutschland in den ersten 7 Monaten (Jan bis Juli) 2026 1.752.461 Neuwagen zugelassen, ein Anstieg von 5,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtmarktanteil aller deutschen Konzernmarken sinkt auf ihrem Heimatmarkt um 1,8 Prozentpunkte auf nur noch 59,3 %. Dagegen steigt der Anteil aller chinesischen Hersteller um 2 Prozentpunkte auf einen historischen Höchststand von 6,2 %. Der Volkswagen-Konzern bleibt mit weitem Abstand der volumenstärkste Akteur.

Der Konzern hält in den ersten 7 Monaten einen Anteil von 40,5 %, im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 42,2 %. Der Marktanteil von Mercedes-Benz ging ebenfalls leicht zurück auf 8,7 %, während die BMW Group ihren Marktanteil von 9,8 % auf 10,1 % leicht ausbauen konnte. Die japanischen Hersteller, allen voran Toyota, verlieren rund 1,8 % Marktanteil in Deutschland, wobei lediglich Mazda überdurchschnittliche Zugewinne verzeichnet. Die koreanischen Marken Hyundai und Kia sowie die Renault-Gruppe können ihre Marktanteile ungefähr halten. Quelle: CAM / CM