Köln verliert zwei Hotels

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Und beim Pullmann-Hotrel an der Helenenstraße ist Ende November 2026 Schluss. Vor allem das Aus des Pullmann sorgt in der Domstadt für viel EWirbel. 

Wie der Kölner Stadt- berichtet, nennt der Interimsgeschäftsführer der insolventen Revo-Hotelgruppe, Gordon Geiser, technische Mängel als Grundfür das Mercure an der Friesenstraße. Notwendige hohe Investitionen in den Brandschutz machten einen Weiterbetrieb unrentabel.

Das Vier-Sterne-Hotel rund um die Sartory-Säle verfügt über 103 Zimmer und vier Tagungsräume für bis zu 200 Personen. An der Tür informiere ein Aushang über die Schließung: „Der Betrieb wurde eingestellt.“ Auch die bisherige Hotelseite auf dem Accor-Buchungsportal ist nicht mehr erreichbar. In der Accor-Buchungssuche für Köln wird das Hotel ebenfalls nicht angezeigt. Das Hotel wurde von der insolventen Revo-Hotelgruppe betrieben.

Beim Pullman-Hotel an der Helenenstraße gehen die Lichter Ende November 2026 aus. Das Traditionshaus hat 47 Jahre lang als Hofburg für die Kölner Karnevalisten gedient. Für die Hotelszene ist der Einschnitt spürbar, immerhin gehört das Pullman seit mehr als einem halben Jahrhundert zu den wichtigen Hoteladressen der Domstadt. Das Traditionshotel stellt Anfang Dezember seinen operativen Betrieb ein, zum Jahresende läuft der Pachtvertrag der Immobilie aus. 

Das Haus  verfügt über 275 Zimmer, große Veranstaltungssäle sowie Bars im Erdgeschoss und in der zwölften Etage. Der Pachtvertrag für die Immobilie, die dem schwedischen Investor Pandox seit April 2025 gehört,  endet am 31. Dezember 2026; der bisherige Betreiber AccorInvest ziehe sich zum Jahresende zurück.

Trotz der beiden Hiobsmeldungen läuft es im gesamten Kölner Hotelmarkt vergleichsweise gut. 

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