Auch JLR hat böse zu kämpfen

Wie die deutschen Autokonzerne steht auch Jaguar Land Rover vor großen Herausforderungen Der britische Autobauer in indischer Hand (Tata Motors) leidet massiv unter der China-Konkurrenz, US-Zöllen und schwachen Verkaufszahlen. Obendrein sorgt bei Jaguar die fast auf Null ausgedünnte Modellpalette für viel Frust unter den JLR-Händlern. Nun sollen bis 2028 rund 4.000 Stellen gestrichen werden. 

Besonders die Traditionsmarke Jaguar steckt mitten im Umbau zur Elektromarke. Jaguar vollzieht einen radikalen Wandel zur reinen Elektromarke und verabschiedet sich vollständig von Verbrennungsmotoren und Hybriden. Zudem verlässt Jaguar das klassische Premiumsegment und positioniert sich künftig im ultra-exklusiven Luxussegment (konkurriert mit Marken wie Bentley und Rolls-Royce). Das aber kostet unglaublich viel Geld und der Schuss könnte nach hinten losgehen, zumal aktuell chinesische Hersteller den Briten auf dem Heimatmarkt immer stärker zusetzen. Wie die britische Nachrichtenagentur PA meldet, will JLR durch die Sparmaßnahmen etwa 1,7 Mrd. Pfund (ca. 2 Mrd. Euro) einsparen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen der BBC zufolge etwa 43.000 Mitarbeitende die meisten davon in Großbritannien.

Die britische Regierung erklärte unterdessen, sie werde keine Finanzhilfen bereitstellen, um den Stellenabbau bei JLR zu begrenzen. Wirtschaftsminister Jonathan Reynolds sagte der BBC, es gebe zwar Gespräche mit dem Vorstandschef von JLR, er wollen den Autobauer aber nicht heraushauen.   Quelle: BBC / CM

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