TSA und Google Wallet starten neue Opt-in-Option für TSA PreCheck Touchless ID

Die Transportation Security Administration (TSA) hat diese Woche eine neue Partnerschaft mit Google Wallet bekannt gegeben. Damit wird berechtigten (Geschäfts)Reisenden eine nahtlosere Möglichkeit geboten, sich für TSA PreCheck Touchless ID anzumelden. Google Wallet ist die erste digitale Geldbörse, die diese innovative Funktion anbietet und so sicheres, effizientes Reisen einfacher als je zuvor macht.

Neue Opt-in-Option für TSA PreCheck Touchless ID

Mit TSA PreCheck Touchless ID können Mitglieder ihre Identität in exklusiven, dafür vorgesehenen Spuren schnell per Gesichtserkennungstechnologie verifizieren. Das Vorzeigen physischer Dokumente entfällt, Wartezeiten werden verkürzt und das Reiseerlebnis wird komfortabler. So funktioniert es mit Google Wallet:

•  Check-in: Reisende checken bei einer teilnehmenden Fluggesellschaft ein und fügen ihre Bordkarte zu Google Wallet hinzu. • Opt-in-Aufforderung: Berechtigte Reisende mit einem geeigneten digitalen Ausweis sehen in Google Wallet eine Schaltfläche „Los geht’s“ (oder „Get started“) und werden zur TSA-Einwilligungsseite weitergeleitet. • Einwilligung: Die Reisenden willigen ein, dass ihre digitalen Ausweisdaten und die Bordkarte aus Google Wallet an die TSA übermittelt werden • Bestätigung: Die TSA bestätigt die Registrierung und sendet einen Bestätigungscode an Google Wallet. • Anzeige: Google Wallet aktualisiert die Bordkarte des Reisenden mit dem TSA PreCheck Touchless ID-Hinweis.

Unter US-Präsident Donld Trump und MHeimatschutzminiter Markwayne Mullin setzt sich die TSA voll und ganz dafür ein, das Reiseerlebnis für Passagiere durch moderne Technologie und strategische Partnerschaften zu verbessern“, sagte Shelu Patel, Acting Chief Innovation Officer für TSA-Modernisierung. „Unsere Zusammenarbeit mit Google ermöglicht es unseren TSA-PreCheck-Stammkunden, zumeist Geschäftsreisende, die Sicherheitskontrolle am Flughafen auf dem schnellsten Weg zu passieren. Solche reibungslosen Abläufe sind ein weiterer Beitrag der TSA zur Gestaltung eines ‚Goldenen Zeitalters des Reisens‘.“

TSA PreCheck Touchless ID ist an landesweit 65 Flughäfen verfügbar; dank der Einführung in Google Wallet können Passagiere diesen Service nun bei allen mehr als 100 TSA-PreCheck-Airlines an den teilnehmenden Flughäfen nutzen. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, einen gültigen Reisepass im Profil bei einer der sechs Fluggesellschaften – Alaska, American, Delta, Hawaiian, Southwest oder United – zu hinterlegen und sich für jede dieser Fluggesellschaften individuell für den Dienst anzumelden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Technologie von Google Wallet dazu beiträgt, die Sicherheitskontrollen an Flughäfen für Reisende schneller und einfacher zu gestalten“, sagte P.J. Linarducci, Vice President of Product Management, Consumer Payments bei Google. „Diese Zusammenarbeit passt perfekt zu unserem Ziel, digitale Erlebnisse sicherer und komfortabler zu machen. Wir freuen uns auf die breite Einführung genau zu Beginn der geschäftigen Sommerreisesaison.“ Quelle: TSA.gov. / CM

Erneut musste Ryanair nachgeben

Ryanair kündigte an, Familien mit kleinen Kindern „widerwillig“ zu gestatten, kostenlos nebeneinander zu sitzen. Damit will die Billigfluggesellschaft die britischen Aufsichtsbehörden besänftigen, die eine Untersuchung gegen den irischen Lowcost-Carrier eingeleitet hatten. 

Bisher verlangten die Iren von Eltern oder Erziehungsberechtigten von Kindern im Alter zwischen 2 und 11 Jahren im Durchschnitt 8 Pfund, wenn diese neben ihrem Kind sitzen wollten – eine Praxis, die von der britischen Wettbewerbsbehörde „Competition and Markets Authority“ (CMA als „unfair“ eingestuft worden war.

Die CMA hatte am 11. Juni bekannt gegeben, dass sie gegen Ryanair ermittelt, da die Fluggesellschaft Familien eine „unfaire Vertragsbedingung“ auferlegt: Zwar schreibt die Airline vor, dass Eltern neben ihren kleinen Kindern sitzen müssen, verlangt dafür jedoch unverschämterweise eine zusätzliche Gebühr.

Während Eltern für eine Sitzplatzreservierung zahlen müssen, können alle anderen Passagiere selbst entscheiden, ob sie eine solche Gebühr entrichten wollen oder nicht. Diese Ungleichbehandlung stellt  nach Verbraucherschutzrecht eine „unfaire“ Vertragsbedingung dar, so die CMA. Auch alle anderen Fluggesellschaften, die Ziele im Vereinigten Königreich anfliegen, schreiben vor, dass Eltern oder Erziehungsberechtigte neben ihren kleinen Kindern sitzen müssen; Ryanair ist jedoch nach aktuellem Kenntnisstand die einzige Airline, die dafür einen vollkommen absurden Aufpreis verlangt.

Am Donnerstag, 25. Juni 2026, bekräftigte Ryanair, dass seine Regelung zur Sitzplatzvergabe für Familien allen einschlägigen Gesetzen und Vorschriften entspreche; dennoch werde man die Regeln ändern, da man keine „Zeit damit verschwenden“ wolle, der Wettbewerbsbehörde CMA die eigene Politik zu erläutern.

Die Änderungen an der Sitzplatzregelung für Familien erfolgen jedoch auf eine für Ryanair typische Weise: Entscheiden sich Eltern dagegen, eine zusätzliche Gebühr für die Sitzplatzwahl zu zahlen, um neben ihren Kindern zu sitzen, so müssen sie laut Ryanair im hinteren Teil des Flugzeugs Platz nehmen. Dies liege daran, dass Sitzplätze im vorderen Bereich als „Premium“-Plätze gelten und daher zu einem höheren Preis an Passagiere verkauft werden, die bereit sind, für die Sitzplatzwahl zu zahlen.

Bislang ermöglichte es Ryanair Eltern, einen zusätzlichen Sitzplatz zu reservieren, um gemeinsam mit bis zu vier Kindern sitzen zu können. Diese Regelung scheint sich nun zu ändern. Wollen Familien bereits bei der Buchung bessere Plätze reservieren, müssen sie für jede Person der Gruppe – unabhängig vom Alter – eine Gebühr für die Sitzplatzreservierung entrichten. Laut Ryanair ist diese Änderung eine „Reaktion auf den Wunsch der europäischen Regulierungsbehörden, Innovation und Fortschritt zu bremsen“.

„Anstatt Wettbewerb und niedrigere Preise für Verbraucher zu fördern, verfolgt die CMA das Ziel, Ryanair zur Übernahme jener Regelung für die Sitzplatzvergabe bei Familien zu zwingen, die weniger transparent und weniger verbraucherfreundlich ist und von den meisten anderen Fluggesellschaften angewandt wird – nur weil sie dem Branchenstandard entspricht“, kritisierte Ryanair-Chef Michael O’Leary scharf. Und weiter: „Wir werden uns widerwillig diesem Branchenstandard anpassen, da wir keine Zeit damit verschwenden wollen, fehlgeleiteten Regulierungsbehörden zu erklären, wie sehr sie verkennen, was im besten Interesse der Verbraucher in Großbritannien und Europa liegt.“

Das jetzige Vorgehen der Iren wirkt wie ein etwas ungewöhnlicher Schritt : Denn die Fluggesellschaft hat sich selten vor gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Regulierungsbehörden gescheut und bleibt bei rechtlichen Auseinandersetzungen normalerweise hartnäckig.

Angesichts der öffentlichen Ankündigung der CMA, dass die Untersuchung viele Monate in Anspruch nehmen könnte, hätte Ryanair seine bisherige Praxis problemlos fortsetzen können. Man fragt sich, ob der Fluggesellschaft klar wurde, dass sie einen Kampf zu verlieren drohte, den sie selbst in der Berufung nicht hätte gewinnen können.

Dennoch ist dies nicht das erste Mal in den letzten Monaten, dass Ryanair freiwillig Änderungen an seinen Richtlinien vorgenommen hat, nachdem Regulierungsbehörden Bedenken geäußert hatten.

Im vergangenen November sah sich Ryanair gezwungen, von seiner strikten Haltung abzurücken, die Bordkarten in Papierform untersagte und Passagiere dazu verpflichtete, eine digitale Version über die mobile App der Fluggesellschaft herunterzuladen; vorausgegangen war eine entsprechende Aufforderung durch europäische Aufsichtsbehörden an die Billig-Airline. Zuvor hatte Ryanair unter großem Aufsehen angekündigt, Bordkarten aus Papier vollständig abzuschaffen und von allen Passagieren zu verlangen, eine digitale Bordkarte über die Ryanair-App auf ihr Smartphone zu laden.

Noch vor Inkrafttreten dieser Regelung bekräftigte jedoch die portugiesische Luftfahrtbehörde ANAC ihre Bedenken, dass die neue Vorschrift Ryanairs gegen Antidiskriminierungsgesetze verstoßen könnte. Daraufhin lenkte Ryanair in dieser Frage ein und erklärte, dass Passagiere – sofern sie online für ihren Flug einchecken – weiterhin kostenlos eine Bordkarte in Papierform am Flughafen erhalten können. Quelle: CMA / CM

Asiana verlässt die Star Alliance

Wie das Luftfahrtbündnis aktuell bekannt gab, ist der 16. Dezember 2026 der letzte Tag von Asiana Airlines in der Star Alliance. Ab 17. Dezember 2026 wird die Star Alliance 25 Mitgliedsfluggesellschaften umfassen.

Die in Seoul ansässige Fluggesellschaft ist seit 2003 Mitglied der Star Alliance, wurde jedoch im Dezember 2024 von Korean Air übernommen – einem Gründungsmitglied der konkurrierenden Allianz SkyTeam.

Kunden, die am Vielfliegerprogramm einer Mitgliedsfluggesellschaft der Star Alliance teilnehmen, können weiterhin Meilen für Flüge sammeln, die von Asiana Airlines durchgeführt werden und bis einschließlich 15. Oktober 2026 starten. Zudem können sie ihre Meilen weiterhin für Prämienflüge und Upgrades bei Asiana einlösen, sofern die Reise bis zum 16. Dezember 2026 abgeschlossen ist.

Kunden mit Star Alliance Gold- oder Silver-Status können bei Reisen mit Asiana bis zum 16. Dezember 2026 weiterhin die Statusvorteile der Allianz nutzen, einschließlich bevorzugter Serviceleistungen. Star Alliance Gold-Kunden haben bei Reisen im Netzwerk der Star Alliance zudem weiterhin Zugang zu den entsprechenden Lounges von Asiana.

Nach dem Ausscheiden von Asiana werden weiterhin 14 Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance den internationalen Flughafen Incheon in Seoul anfliegen: Air Canada, Air China, Air India, Air New Zealand, EVA Air, Ethiopian Airlines, Lufthansa, LOT Polish Airlines, Swiss, Singapore Airlines, Shenzhen Airlines, Thai Airways, Turkish Airlines und United Airlines. Asiana / Star Alliance / CMMontana52#KTGernot

ADAC Test: Bahn ist besser als erwartet

Verspätungen, Zugausfälle, versperrte Toiletten und mangelnde Informationen – an der Deutschen Bahn gibt es viel Kritik. Wie es um Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Reisekomfort tatsächlich steht, hat der ADAC in einem Qualitätscheck für 118 Zugfahrten geprüft. Zwei Wochen lang sind die ADAC-TesteriInen Anfang des Jahres mit dem ICE durch ganz Deutschland gefahren, und zwar sowohl auf Langstrecken wie z.B. von Hamburg nach München als auch auf Teilstrecken wie von Nürnberg nach Augsburg. Das Ergebnis ist gemischt, teilweise sogar besser als erwartet. Insgesamt hat die Bahn jedoch noch viele Hausaufgaben zu machen.

Für die beiden Hauptkriterien Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit fällt das Ergebnis ernüchternd aus: Von 118 geplanten Fahrten fanden überhaupt nur 104 statt, und von diesen waren insgesamt 43 pünktlich (41 %) – also deutlich weniger als die Hälfte. Und das auch nur, weil die Bahn Verspätungen bis sechs Minuten noch als pünktlich bilanziert. Vielfach werden auch die Anschlüsse nicht mehr erreicht, im ADAC-Test nur zu 44 %. Die Gründe für die Zugausfälle und Verspätungen lagen oft bei der Bahn, etwa durch Signalstörungen, Baustellen oder Personalmangel. In weniger Fällen war höhere Gewalt wie heftige Schneefälle oder ein Notarzteinsatz die Ursache.

Mit Ausnahme der Pünktlichkeit findet der ADAC die Deutsche Bahn gut. Foto: DB

Auch beim Informationsservice gibt es Anlass zur Kritik: Die Bahn-App DB Navigator informierte zwar in den meisten Fällen frühzeitig über Änderungen im Fahrplan, aber nicht immer zuverlässig. Nur bei zwei Dritteln der Stichprobe stimmte die App-Info mit der tatsächlichen Abfahrt überein, aber bei 30 % startete der Zug im Schnitt 25 Minuten später als noch eine Stunde vor der Abfahrt angegeben war. Besonders ärgerlich für Bahnreisende: In 4 % der Fälle fuhr der ICE sogar früher ab – wer also die Wartezeit während der angegebenen Verspätung für einen Kaffee oder zum Frischmachen nutzen wollte, verpasste seinen Zug.

Gute Noten gibt es beim Thema Reisekomfort, die Züge waren insgesamt sauber (95 %), Klimaanlage und Heizung funktionierten, und auch das WLAN war zu den Messzeiten störungsfrei und fast immer vorhanden (94 %). Auch das Bordbistro mit warmen Speisen und Getränken im Angebot hatte fast immer geöffnet (96 %), ebenso die Toiletten. Das Sofortprogramm der Bahn, das Anfang des Jahres mit 20 Mio. Euro gestartet ist, scheint bereits zu greifen – so zumindest der Eindruck während des Testzeitraums.

Der ADAC empfiehlt Zugreisenden, die Bahn-App DB Navigator zu nutzen. Auch wenn sie nicht zu 100 %  zuverlässig ist – es gibt schlichtweg keine Alternative. Gleichzeitig sollten Bahnreisende die App immer auch mit den Anzeigen am Bahnsteig und den Lautsprecherdurchsagen abgleichen. Insgesamt ist es ratsam, einen Zeitpuffer einzuplanen, gerade bei Umstiegen. Man sollte auch nicht den letzten Zug des Tages nehmen, denn sonst fehlen bei einem Zugausfall die Alternativen.

Bei Verspätungen oder Zugausfällen gibt es jeweils Entschädigungen, und – auch das hat der ADAC Check gezeigt – die Rückerstattungen funktionieren sehr zuverlässig und besonders bequem über das persönliche Kundenkonto in der Navigator-App.

Gleichzeitig muss sich Einiges verbessern: Der ADAC fordert mehr Transparenz in der Pünktlichkeitsstatistik, die sowohl Zugausfälle und vorzeitig beendete Bahnfahrten als auch alle Verspätungen ab der ersten Minute auflisten sollte. Auch muss die Bahn sicherstellen, dass reservierte Sitzplätze bei Zugausfällen oder -änderungen automatisch auf alternative Verbindungen übertragen werden. Wo das nicht möglich ist, sollten die Zugbindung aufgehoben oder die Fahrgäste angemessen für den erheblichen Komfortverlust entschädigt werden. Quelle: ADAC / CM

Modernes Bahnfunknetz erst in den 2030er Jahren

Nach einem missglückten vermutlich fehlerhaften Software-Update des veralteten digitalen Bahn-Funknetzes in Deutschland rollte am späten Dienstag Abend zwei Stunden lang kein Rad auf dem Schienennetz. Betroffen waren Personen- und Güterverkehr. Für Millionen Bahnreisende, unter ihnen auch Geschäftsreisende, stand das Leben plötzlich still. 

Schuld war eine Störung im digitalen Bahnfunk GSM-R (GSM-R steht für „Global System for Mobile Communications – Railway“.). Es ist ein Mobilfunknetz, das ausschließlich dem Bahnbetrieb dient und Mitte der 2000er-Jahre die alten analogen Zugfunksysteme ablöste. Technisch basiert es auf dem GSM-Standard – also auf 2G-Mobilfunk aus den 1990er-Jahren, angepasst an die Anforderungen der Eisenbahn. In Deutschland nutzt GSM-R die Frequenzbereiche um 876 bis 880 MHz (für Senden) und 921 bis 925 MHz (für Empfangen), also unmittelbar unterhalb des öffentlichen 900-MHz-

Mobilfunkbands. Über GSM-R sprechen LokführerInnen, Fahrdienstleiter und Stellwerke miteinander. Lokführer müssen jederzeit für die Leitstelle erreichbar sein – für Notrufe, Fahrterlaubnisse oder die schnelle Sperrung eines Gleises. Fällt das Netz aus, werden die Züge angehalten. 

Das Netz überträgt Sprache, Not- und Gruppenrufe, aber auch Daten für moderne Zugsicherung wie das European Train Control System (ETCS). In Deutschland deckt es rund 30.000 Streckenkilometer ab und wird zentral von der DB InfraGO betrieben.

Unglücklicherweise hat das GSM-R-Netz auch eine externe Schwachstelle: Es ist nämlich auch von außen verwundbar durch Sabotage-Akte, wie sie schon mehrfach passiert sind.  So durchtrennten im Oktober 2022 unbekannte Geistige Tiefflieger Glasfaserkabel in Berlin und Herne, die zum GSM-R-Netz gehörten. Folge: Drei Stunden lang stand der Verkehr in Norddeutschland still.

Nachfolge-System erst Mitte der 2030er Jahre. Adie Bahn arbeitet bereits an einem Nachfolgesystem. Das „Future Railway Mobile Communication System (FRMCS) baut auf 5G auf, ist IP-basiert und gilt als deutlich leistungsfähiger und sicherer als der 2G-Vorgänger. Die Deutsche Bahn will es schrittweise zwischen 2026 und 2035 einführen; abgeschaltet werden soll GSM-R erst um 2035, beide Systeme laufen dann eine Zeit lang parallel. Bis dahin bleibt das alte Netz das Nervensystem der Bahn – und damit zugleich eine ihrer größten Schwachstellen. Quelle: DB / BR / CM

DEHOGA-Ehrenpräsident gestorben

Ernst Fischer, langjähriger Präsident und seit 2026 Ehrenpräsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) ist i mit 82 Jahren gestorben. Fischer war Verbandsfunktionär, Unternehmer, Gastgeber und leidenschaftlicher Verfechter seiner Branche.

Von 2001 bis 2016 war Ernst Fischer als Präsident der Interessenvertretung der Hoteliers und Gastronomen in Deutschland aktiv. In seiner Amtszeit führte Fischer die Minijob-Regelung ein, er sorgte für die Abschaffung der Trinkgeldbesteuerung, die Beibehaltung der Steuerfreiheit von Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlägen und trug maßgeblich zum reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie bei.

Geboren am 16. April 1944 in Geislingen an der Steige (nahe dem schwäbischen Göppingen) stand am Anfang seiner Karriere eine Koch-Ausbildung. Es folgten Stationen in Spitzenhäusern in Großbritannien, Frankreich, Schweden und in der Schweiz. U.a. war er Privatkoch im englischen Windsor. 1969, zurück in Deutschland, machte sich Fischer 1970 in Hechingen selbstständig. Von 1976 bis 2012 betrieb er das renommierte Restaurant Rosenau und das RoseCatering. Gemeinsam mit seiner Familie führte er zudem seit 1976 das traditionsreiche Landhotel „Hirsch“ in Tübingen-Bebenhausen, das er nach mehr als vier Jahrzehnten als Gastgeber Ende 2018 an seine Nachfolger übergab. 

Bereits Anfang der 1970er Jahre engagierte sich Fischer  im DEHOGA und erklomm schließlich die Spitze des Bundesverbandes. Unter seiner Führung entwickelte sich der DEHOGA zu einer schlagkräftigen Wirtschaftsorganisation im deutschen Mittelstands. Aktiv war Fischer zusätzlich in touristischen und wirtschaftlichen Organisationen. Als Vizepräsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender des Beirates der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), als Schatzmeister des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft sowie als Mitglied zahlreicher Gremien und Aufsichtsräte setzte er sich für die Belange von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie ein. Für seine Verdienste um die Branche und die mittelständische Wirtschaft erhielt er 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des DEHOGA-Präsidenten im Jahr 2016 wurde Fischer zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt. Quelle: DEHOGA / CM

DEHOGA-Ehrenpräsident Ernst Fischer ist gestorben. Foto: DEHOGA

Wegen Hitze: DB erlaubt kostenlose Ticket-Stornos im Fernverkehr

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Temperaturen von über 40° C ab Donnerstag, 25. Juni bis übers Wochenende hinaus. Angesichts der Rekord-Temperaturen hat die Deutsche Bahn eine Kulanzregelung getroffen: Wer bei dieser Hitze seine Bahnreise nicht antreten möchte, bekommt sein Ticket kostenlos erstattet. 

Im DB-Navigator heißt es: „Fahrgäste können ihre bis einschließlich 23.06.2026 gebuchten Reisen im DB Fernverkehr, die zwischen 25.06 und 30.062026 geplant sind, kostenlos stornieren.“ Dass die Affenhitze tatsächlich nervig ist, erlebte ich  (CEO eines Medienunternehmens) bei meiner Geschäftsreise am Mittwoch 24.06.2026.  Gebucht war die Bahnfahrt mit dem ICE 929 (Köln-München) von Frankfurt Hbf über Würzburg (dann Umstieg in den RE 10) nach Kitzingen. Unter den Hallendächern um 20 Uhr sage und schreibe 45°C. Man sah den Tausenden von Menschen, die auf ihre Zugverbindungen an den Bahnsteigen warteten oder gerade ausgestiegen waren, den Hitzestress an. 

Ich war wegen Minuten zuvor von Frankfurt Flughafen-Fernbahnhof mit einem anderen ICE zum Hauptbahnhof gefahren. Als mein ICE, ein moderner ICE 3 neo (Baureihe 408) mit 12 Minuten Verspätung im Hauptbahnhof eintraf, war dieser proppenvoll. An Gleis 8 warteten schon etliche hundert weitere Fahrgäste , die Richtung Würzburg/Nürnberg/Ingolstadt/München wollten. Wohl dem, der seinen Sitzplatz bei der Buchung reserviert hatte. Im Zug selbst waren die Temperaturen vergleichsweise angenehmen. Ich schätze, um die 25° C. Dass es einigermaßen pünktlich weitergehen sollte, klar, hat nicht geklappt. Wegen fehlenden bzw. verspäteten Personals. Und so handelte sich mein Fernzug weitere 14 Minuten Verspätung ein. 

Überhaupt war es spannend, welche Aussagen in den Lautsprecherdurchsagen des Frankfurter Hauptbahnhofs zu hören waren. Das waren ICEs verspätet wegen vorheriger Auslandsverspätungen, wegen einer Bombenentschärfung, wegen technischer Probleme und und und.   

An meinem Zielbahnhof dennoch pünktlich (in Würzburg bestand noch ein Zeitpuffer von gut 20 Minuten  zu meinem RE 10) um 22 Uhr angekommen, habe ich es mir nicht nehmen lassen, bei „angenehmen 31 °C zu Fuß die zwei Kilometer nachhause zu marschieren, wo endlich eine angenehm kühle Dusche auf mich wartete…  GZ/CM

Škoda Auto zeigt neues Flaggschiff

Das neue Flaggschiffmodell Peaq, mit dem Škoda sein Elektroportfolio nach oben erweitert, kann direkt nach seiner Weltpremiere ab sofort in Deutschland geordert werden. 

Der neue Škoda Peaq erweitert das Elektroportfolio von Škoda nach oben und verdoppelt gemeinsam mit dem neuen Einstiegsmodell Epiq das Angebot vollelektrischer Fahrzeuge der Marke. Sie ergänzen die BEV-Modelle Elroq und Enyaq. Mit fast 4,90 m Länge und einem Radstand von 2,965 m ist der neue Peaq das größte und geräumigste Modell im Škoda Portfolio und das neue Flaggschiff der Marke. Er bietet optional Platz für bis zu sieben Passagiere oder mit fünf Sitzen bis zu 935 Liter Kofferraumvolumen – so viel wie kein anderes Škoda Modell. Der Peaq ist mit drei Antriebsoptionen sowie Heck- oder Allradantrieb erhältlich.

Neben dem Einstiegsmodell Peaq Selection 60 mit 150 kW (204 PS) und einer maximalen Reichweite von bis zu 456 km sind der Peaq Selection 90 mit 210 kW (286 PS) und bis zu 642 km Reichweite und der Peaq Selection 90x mit 220 kW (299 PS), Allradantrieb und bis zu 609 km Reichweite erhältlich. 

Der Peaq zeigt vollständig die neue Designsprache ‚Modern Solid‘. Im Innenraum, der u.a. das neueste Infotainmentsystem auf Android-Basis inklusive Navigationssystem und ein neues vertikales 13,6-Zoll-Infotainment-Display bietet, stehen vier Design Selections zur Verfügung. Ergänzen lässt sich die Ausstattung bei allen Fahrzeugen noch durch die Pakete Advanced und Maxx. Quelle: Škoda Auto / CM

Zukunftsthemen des Tagungs- und Kongressstandorts Deutschland

Auf der Mitgliederversammlung am 18. Juni 2026 spannte das GCB German Convention Bureau einen weiten inhaltlichen Bogen zu Zukunftsthemen des Tagungs- und Kongressstandorts Deutschland. Die erstmalige Vorstellung der digitalen „Meetings Ecosystem Map“ gehörte ebenso dazu wie die Potenzialanalyse internationaler Quellmärkte in einer geopolitisch volatilen Lage. Flankiert wurde die Veranstaltung im Lufthansa Seeheim Hotel von einer Session zur Eventmobilität der Zukunft.

Das GCB wurde bereits 1973 gemeinsam von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), der Deutschen Bahn und der Lufthansa gegründet. Das 100-jährige Bestehen der Lufthansa sowie dessen Gastgeber-Rolle in Seeheim nahm das GCB nun zum Anlass, eines der wesentlichen Zukunftsthemen von Business Events in den Mittelpunkt des Rahmenprogramms zu rücken: die (Veranstaltungs-)Mobilität. Auf einen Impulsvortrag unter dem Motto „Wofür bewegen wir uns noch?“ von Mobilitätsstratege Dr. Ingo Kucz folgte eine moderierte Panel-Diskussion mit Heike Boos (Lufthansa Group) und Jan Wolf Baake (DB Vertrieb), in der es u.a. um Zukunftsbilder der Mobilität, die internationale Anschlussfähigkeit des Tagungs- und Kongressstandorts Deutschland sowie um Resilienz – auch im Kontext von Mobilität – ging.

Petra Hedorfer, CEO der Deutschen Zentrale für Tourismus und Vorsitzende des GCB-Verwaltungsrats: „Die Rahmenbedingungen für den Geschäftsreisemarkt sind in den letzten anderthalb Jahren deutlich schwieriger geworden. Eskalierende Handelskonflikte und der Nahostkrieg beeinflussen die Weltwirtschaft und damit auch den internationalen Geschäftsreiseverkehr. Zwar behauptet Deutschland bei den promotablen Geschäftsreisen, das heißt den Reisen zu Meetings, Tagungen und Kongressen, mit einem Marktanteil von 9 % seine Spitzenposition auf dem Weltmarkt. Aber Internationalisierung und die digitale Transformation bleiben Schlüsselfaktoren, um weiterhin und langfristig Anschluss- und Wettbewerbsfähigkeit für Deutschland als führende Geschäftsreisedestination sicherzustellen.

Die enge Kooperation des GCB mit der DZT als strategischem Partner schafft dafür die Rahmenbedingungen. So präsentieren DZT und GCB das Reiseland Deutschland im engen Schulterschluss in den europäischen und wichtigen Überseemärkten wie den USA und China. Gemeinsame Projekte im Bereich Digitalisierung oder beim Open Data/Knowledge Graph-Projekt schaffen die Grundlage für die Implementierung von KI-Anwendungen und leisten so hoffentlich einen  Beitrag zur Innovationskraft, Resilienz und Zukunftsfähigkeit des Tagungs- und Kongressstandortes Deutschland.“

Ausbau des digitalen Portfolios. „Offene, integrierte und konsistente Datenstrukturen sind einer der zentralen Faktoren für das Gelingen der digitalen Transformation. Das GCB verfolgt daher derzeit mehrere miteinander vernetzte Digitalprojekte, um die Sichtbarkeit des Angebots am Tagungs- und Kongressstandort Deutschland zu erhöhen und unser Wissens- und Informationsangebot noch besser bei vielfältigen Zielgruppen zu positionieren“, erklärt Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB, die derzeitige Weiterentwicklung des digitalen Portfolios.

In diesem Kontext präsentierte das GCB erstmals die neue „Meetings Ecosystem Map“. Die MEM ist ein datenbasierter, interaktiver Zugang zur deutschen Veranstaltungslandschaft, in der wissenschaftliche Kompetenzen mit dem Leistungsangebot und der Infrastruktur des Tagungs- und Kongressstandorts Deutschland verknüpft sind. Branchenkompetenzen am Standort sind laut Meeting- und EventBarometer ein wichtiges Auswahlkriterium für Veranstalter. Die MEM macht daher sichtbar, wo fachliche Expertise und passende Rahmenbedingungen für Veranstaltungen in Deutschland zusammenkommen. Dadurch unterstützt sie Veranstalter dabei, den inhaltlich passenden Ort zu identifizieren und Entscheidungen für ihre Eventplanung zu treffen. Die MEM geht zunächst als Minimum Viable Product (MVP) mit den Mitgliederprofilen des GCB an den Start und wird schrittweise erweitert – sowohl hinsichtlich der Datentiefe als auch der integrierten Anwendungsfälle.

Evaluierung der internationalen Märkte . Weiteres Kernthema der GCB-Mitgliederversammlung 2026 war die Analyse von Dynamiken in wichtigen Quellmärkten sowie damit verbunden die Evaluierung potenzieller neuer Märkte. Anlass dieser Neubewertung sind zum einen die steigende internationale Nachfrage zu Veranstaltungen in Deutschland und die Tatsache, dass 80 % der MICE-Reisen nach Deutschland aus dem europäischen Ausland kommen. Zum anderen üben verschiedene strukturelle Faktoren einen Einfluss auf Business Events aus: von steigenden Energiepreisen und einer belastenden Zollpolitik über die Herausforderungen des demografischen Wandels und der fortschreitenden Digitalisierung bis hin zu insgesamt volatilen geopolitischen Rahmenbedingungen. Dass der Markt sensibel auf Letztere reagiert, haben Anbieter und Veranstalter jüngst noch einmal im Meeting- & EventBarometer 2025/2026 bestätigt. Quelle: GCB / CM

Austria Center Vienna ausgezeichnet

Das Austria Center Vienna wurde mit dem Österreichischen Innovationspreis Tourismus in der Kategorie Veranstaltungseinrichtung über 1.000 Teilnehmer ausgezeichnet. Das bestätigt die tragende Rolle von Österreichs größtem Kongress- und Veranstaltungszentrum als wichtiger Impulsgeber für die Meetingdestination Wien.

Das Austria Center Vienna ist mit 21 Sälen, 134 Meetingräumen sowie rund 26.000 m2 Ausstellungsfläche Österreichs größtes Kongresszentrum und gehört zu den Top-Playern im internationalen Kongresswese (Info: https://www.acv.at/de/) „Ich bin sehr stolz, dass unser Haus und damit auch unser Team mit dem Österreichischen Innovationspreis Tourismus ausgezeichnet wurden“, so Dr. Susanne Baumann-Söllner, Vorständin für Kongressmanagement und Sprecherin des Vorstands des Austria Center Vienna. Baumann-Söllner weiter: „Das zeigt, dass unser Weg, für unsere Kunden immer vorauszudenken, Trends zu antizipieren und auf die Bereiche Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu setzen, richtig war. Das sehen wir auch in den Feedbacks unserer Kunden, die uns bei mehr als 10.000 Google-Bewertungen mit einem Schnitt von 4,6 Sternen bewerten und uns einen Net Promoter Score von 75 geben. Das ist ein exzellenter Spitzenwert, denn bereits ab einem Wert von 70 wird von außergewöhnlich hoher Kundenzufriedenheit, starker Kundenloyalität und vielen begeisterten Kunden gesprochen.“

Preisverleihung auf der Bühne vom Team des Austria Center Vienna mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. Foto: BMWET/Tom Grundschober

Modernisierung, Digitalisierung und Innovation als Erfolgsgeheimnis „Wir verbinden Menschen, inspirieren und treiben Innovation und Modernisierung voran. Die kinetische Weltneuheit polySTAGE, das sind 52 einzeln steuerbare LED-Elemente, die eine spektakuläre Inszenierung und Transformation in der Eingangshalle ermöglichen, und die insgesamt mehr als 500 m2 LED-Flächen sowie mehr als 100 Screens in unserem Haus schaffen beispielsweise durchgängige und immersive Eventerlebnisse. Gerade die interaktive Gamification-Effekte wie Check-In mit persönlicher Grußbotschaft, Selfie-Shares, Panorama-Selfie-Spots, Message Sharing, World-Clouds und Live Votings machen die polySTAGE zu einem unvergesslichen interaktiven Erlebnis, das unsere Kunden wirklich sehr gerne und intensiv nutzen,“ betonte Baumann-Söllner. 

„Auch die komplett modernisierte Ebene –2 begeistert mit hellen, freundlichen und sehr wandelbaren Sälen und Räumen und begrünten Terrassen. Unser wichtigster Saal auf dieser Ebene, Saal D, lässt sich in kürzester Zeit in drei Säle dritteln, wobei alle über eigene Klimasteuerungen verfügen und absolut soundproof sind“, sagte Dr. Michael Rotter, Vorstand für Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung. 

Kongresse als wesentlicher Wirtschaftsmotor im Tourismus „Welche Bedeutung Kongresszentren, Tagungshotels und andere Veranstaltungsstätten für die heimische Wirtschaft haben, das soll jetzt eben mit dem Österreichischen Innovationspreis Tourismus konkret ausgedrückt werden. Das Austria Center Vienna hat beispielsweise laut einer aktuellen Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts Eco Austria eine BIP-Wirkung in Österreich von 445 Mio. Euro – das sind rund 0,1 % des gesamten heimischen BIPs 2025. Es schafft auch eine Bruttowertschöpfung von 398 Mio. Euro im Inland und sichert oder schafft 3.950 Vollzeit-Arbeitsplätze. „Besonders stark profitieren mit an die 21,8 % die heimische Tourismus- und Freizeitbranche. Jeder Euro, der in unser Haus fließt, wirkt mehrfach in den heimischen Betrieben zurück – von der Hotellerie und Gastronomie über den Handel bis hin zu wissenschaftlichen Netzwerken“, so Baumann-Söllner. 2025 war so beispielsweise jeder dritte internationale Kongressgast von Wien im Austria Center Vienna.

Susanne Baumann-Söllner bedankte sich auch für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem Team von WienTourismus, dem Vienna Convention Bureau und bei allen Partnern bedanken, die Teil des Erfolgsrezepts sind. 

Der Österreichische Innovationspreis Tourismus (ÖIT) wird alle zwei Jahre vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Bundesländern verliehen, um die Bedeutung des Tourismus und die wichtigen, innovativen Impulse in diesem Wirtschaftssektor zu würdigen. 2026 wurde er zum siebenten Mal vergeben und würdigt Veranstaltungseinrichtungen für Kongresse und Tagungen als Impulsgeber für Standort- und Destinationsentwicklung. Quelle: Austria Center Vienna / CM