Dubai auf eigenes Risiko

Die in Dubai beheimatete Airline Emirates versucht mit aller Macht, den Heerscharen ausbleibender Touristen die Glitzermetropole Dubai wieder schmackhaft zu machen. Der Iran-Krieg setzt der Wirtschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu: Einwohner haben das Land verlassen, Touristen ihre Reisen storniert. Nach Attacken des Irans auf die VAE brach in der Folge die Hotelauslastung in Dubai drastisch ein: Die Zimmerbelegung sank von 80 auf rund 10 %.

Nun bemühen sich die staatliche Fluglinie Emirates und die Hotellerie ausländische Gäste zurückzuholen. Nachdem das Auswärtige Amt schon vor Längerem seine Reisewarnungen für weite Teile des Nahen Ostens aufgehoben hatte, wurden die Sicherheitshinweise wieder verschärft. Vor Reisen in die VAE wird abgeraten. Touristen müsden in diedem Zusammenhang wissen, dass das Recht auf eine kostenfreie Stornierung von Pauschalreisen allein aufgrund von Sicherheitsbedenken entfallen ist. Sprich: Wenn wieder iranische Raketen oder Drohen in den VAE niedergehen, werden Ausländer nicht kostenfrei evakuiert.  

Von den rund 11,8 Mio. Menschen in den VAE sind bis zu 10,4 Mio.  Ausländer. Die Gruppe reicht von Millionären bis zu Arbeitsmigranten, die ihren Lohn an Familien in der Heimat schicken.Die Erkenntnis einer „neuen Normalität“ zwischen Krieg und Frieden, die sich bis heute hinzieht, hat sich noch nicht wirklich durchgesetzt. Der Großteil der Einbußen konzentriert sich auf den Einzelhandel du den Tourismus. Es wird nicht damit gerechnet, dass die Zahl der internationalen Besucher vor 2028 wieder das Niveau von 2025 erreicht.Etliche Hotels haben wegen geplanter Renovierungen vorzeitig geschlossen. Andere Fünf-Sterne-Resorts lockten z.B. Einwohner mit 50 % Rabatt zu einer „Staycation“ – einem Urlaub im eigenen Land.„Die VAE unternehmen große Anstrengungen, um die durch den Konflikt mit dem Iran verursachten Belastungen zu bewältigen. Doch da die Region in der Schwebe zwischen Konflikt und Stanilität verharrt, ist es schwierig, an mehreren Fronten wirtschaftliche Dynamik aufzubauen und aufrechtzuerhalten“, sagt Robert Mogielnicki von dem in Washington beheimateten ‚Arab Gulf States Institute‘. Es sei noch zu früh, von einer echten Erholung zu sprechen, da ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran noch nicht in Sicht ist.

Nach Dubai kann man schon fliegen, aber auf eigenes Risiko. Foto: Visit Dubai

Während sich Dubai auf die Wintersaison vorbereitet, lädt Emirates Reisende aus seinem weltweiten Streckennetz ein, die Stadt zu erleben – mit Sorgfalt, Komfort und exklusiven Mehrwerten. Adnan Kazim, Deputy President und Chief Commercial Officer von Emirates, sagte: „Dubai bietet ein außergewöhnliches Spektrum an Erlebnissen in den Bereichen Freizeit, Gastronomie, Shopping und Unterhaltung – für jedes Budget, jedes Alter und jeden Geschmack.  Reisende, die einen Hin- und Rückflug nach Dubai mit Emirates buchen, erhalten ein Paket mit kostenlosen Eintrittskarten im Wert von 535 AED (ca. 128 Euro) für drei der beliebtesten Attraktionen der Stadt.  

My Emirates Pass. Mit dem „My Emirates Pass“-Angebot sorgt die Fluggesellschaft für noch mehr Mehrwert. Kunden erhalten attraktive Rabatte in Hunderten von Geschäften, Freizeiteinrichtungen, Spas, Restaurants und mehr, indem sie einfach ihre Emirates-Bordkarte bei den teilnehmenden Partnern vorzeigen. Die Nutzung des „My Emirates Pass“ ist denkbar einfach: Man zeigt lediglich die physische oder digitale Bordkarte sowie einen gültigen Ausweis vor. So profitieren Kunden das ganze Jahr über von Rabatten und Vergünstigungen in den gesamten VAE – ergänzt durch saisonale Angebote, die in bestimmten Zeiträumen für zusätzlichen Mehrwert sorgen.Hotelaufenthalte, Ausflüge, individuelle Reisepläne und mehr mit Dubai Experience Mit Dubai Experience – der zentralen Anlaufstelle für die Buchung ausgewählter Hotels, kulinarischer Erlebnisse, aufregender Attraktionen, Aktivitäten und Touren – können Besucher das Beste von Dubai zu Vorzugspreisen genießen.

 Umfassender Versicherungsschutz. Da sich Pläne ändern können, profitieren Reisende nach Dubai von unbegrenzten, kostenlosen Umbuchungen (Datumänderungen) in allen Reiseklassen, der Möglichkeit, einen Flugpreis 24 Stunden lang kostenlos zu reservieren, sowie reduzierten Gebühren für Rückerstattungen. Quelle: Emirates / dw.comQuelle: Emirates / dw.com

Sorgt Die Partei Die Linke für einen Niedergang der Versnattlungsmetropole Berlin?

Das Berlin Event Board täte gut daran, sich von der linksradikalen Partei Die Linke zu distanzieren. Denn nach einem Regierungswechsel in der Hauptstadt mit einer Linken-Bürgermeisterin steht für die Veranstaltungsmetropole Berlin viel auf dem Spiel. Die Berliner Veranstaltungs-, Tourismus- und Kongresswirtschaft könnte Schaden nehmen, indem viele der avisierten Veranstaltungsgäste ausbleiben. 

Berlin dürfte es als Veranstaltungsmetropole in Zukunft nicht einfach haben. Denn die Stadt soll künftig von einer mehr als fragwürdigen Partei regiert werden. Denn die Linke hat radikale Ideen, Drähte zu Kriminellen und ein Antisemitismus-Problem. Zudem hat die Jugendorganisation der Berliner Partei Die Linke die Polizei im Zusammenhang mit einer Demonstration online verbal angegriffen und als „kriminellen Clan“ bezeichnet.

Wer kann da noch Lust haben, Kongresse, Messen, Festivals und Sportevents in der Hauptstadt zu besuchen? Im Mittelpunkt einer Senatsberatung standen eine behördenübergreifende Servicestelle, ein berlinweiter Veranstaltungskalender und digitalere Verwaltungsprozesse. Mitgewirkt bei der Beratung hat das „Berlin Event Board“. Dem Gremium gehören das BEN Berlin Event Network, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Clubcommission, der DEHOGA Berlin, INTOURA Berlin, die Messe Berlin sowie visitBerlin und die visitBerlin Partnerhotels an. Um glaubwürdig zu bleiben ist das Berlin Event Board  gut beraten, sich von der radikalen Linken umgehend und scharf zu distanzieren. 

Die Servicestelle soll Veranstaltenden zukünftig als Anlaufstelle dienen, Zuständigkeiten erklären und über erforderliche Unterlagen sowie zeitliche Abläufe informieren. Leitfäden, Checklisten und ein Informationsportal sollen zudem helfen, Fehlanträge, Nachforderungen und Verzögerungen zu vermeiden. 

Darüber hinaus soll ein Veranstaltungskalender Events im öffentlichen Raum der Stadt frühzeitig sichtbar machen. So lassen sich Terminüberschneidungen erkennen und städtische Ressourcen besser planen. Für kleinere Eventformate liegt der Fokus auf Beratung und einheitlichen Informationen. Für internationale Großveranstaltungen sollen Host-City-Pakete mit koordinierter Unterstützung, Ausrichterverträgen und Willkommensleistungen entstehen.

Im vergangenen Jahr nahmen 13,7 Mio. Menschen an 87.000 Veranstaltungen in der Stadt teil. Der Veranstaltungs- und Kongressmarkt erzielte rund 1,46 Mrd. Euro Umsatz, sichert zudem Arbeitsplätze, stärkt Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel und trägt zur internationalen Sichtbarkeit Berlins bei. Ob das mit der Regierung durch radikale Linke so bleiben wird, daran darf man zu Recht zweifeln. Die Partei Die Linke steht wie die AfD dem bestehenden politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik Deutschland kritisch gegenüber und fordert grundlegende Veränderungen. Die Linke vertritt wie die AfD populistische oder radikale Ansätze, die den gesellschaftlichen Konsens der parlamentarischen Demokratie herausfordern. Quelle: CM

ID.Tiguan wird Nachfolger von ID.4 und ID.5

VW ID.4 und .5, beide zusammen rund 900.000 Mal von den Bändern gelaufen bekommen einen Nachfolge, den ID.Tiguan. Den ird es zunächst in vier Versionen geben.  , sind Geschichte. Nachfolger wird der ID-Tiguan. 

Die Top-Version „Pro 4Motion“ist ein Allradler mit zwei Elektromotoren und einer Leistung von 220 kW (299 PS). Als Energielieferant dient eine 77 kW-Batterie. Die Reichweite soll ca. 560 km betragen. Zudem wird es zwei Heckantriebsversionen „Pure“ und „Pro“ geben. Die Basisversion leistet 140 kW (190 PS) und hat einen leider nur kleinen LFP-Akku mit 58 kWh an Bord. Die maximale Reichweite soll bei 450 km liegen. Nachgeladen wird aber nur mit 105 kW. Due Höchstgeschwindigkeit soll 160 km/h betragen.  Reichweitenmeister soll der ID.Tiguan Pro sein. Er besitzt den gleichen 77-kWh-Akku (NMC) wie der Pro 4Motion, soll aber bis zu 600km weit kommen. Mit 210 kW (286 PS) ist er zudem kaum schwächer als das Topmodell.

Sehr viel mehr ist über das neue Kompakt-SUV noch nicht zu erfahren. Nur so viel, dass die Fahrstufen D, B und R über den von den ID-Modellen bekannten Lenkstockhebel eingelegt werden. „B“ und One-Pedal-Driving funktionieren laut einem ersten kleinen Test von AutoBild tadellos. Die Rekuperation lässt sich in zwei Stufen einstellen oder auch komplett ausschalten. Vmx soll bei 180 km/h liegen. Das reicht allemal. 

Die DC-Ladeleistung des Top-Modells soll bei 165 kW liegen. Die Ladezeit soll von 10 bis 80 % bei 29 Minuten liegen. Speziell für das Topmodell gibt es einen sogenannten „Traction“-Modus für permanenten Allrad. Der ID.Tiguan wird übrigens das erste ID-Modell, das es auch als „R-Line“ angeboten werden soll. Quelle: VW / AutoBild / CM

Drei Zwischenfälle mit brennenden Powerbanks bei der LH-Group binnen weniger Wochen

Am Samstagabend, 26. September 2026 entschieden sich die Piloten von LH Flug 1170 Frankfurt-Lissabom , ihren A321-200, mit dem sie auf dem Weg von Frankfurt nach Lissabon waren, am Flughafen Lyon-Saint Exupéry, zwischenzulanden. 

Grund war eine in Brand geratene Powerbank eines Passagiers, während sich die Maschine gerade über der Schweiz befand. .Die Flugbegleiter reagierten schnell und umsichtig und sicherten das brennende Gerät in einem dafür vorgesehenen, feuerfesten Lithium Safe Bag. Nach Kenntnis des Vorfalls erklärten die Piloten eine Luftnotlage, um schnellstmöglich Priorität für die Landung in Lyon zu erhalten, wo die Maschine um 21:55 Uhr sicher aufsetzte. 

Alle 198 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Die Fluggäste wurden in Hotels untergebracht und am Sonntag nach Portugal umgebucht. 

Aufgrund solcher Brandgefahren durch ein sogenanntes „thermisches Durchgehen“ von Lithium-Ionen-Akkus gelten bei u.a. auch bei der LH Group strenge Sicherheitsregeln. Powerbanks dürfen an Bord weder genutzt noch geladen werden und müssen griffbereit (z. B. in der Sitztasche oder unter dem Vordersitz), aber keinesfalls im oberen Gepäckfach verstaut werden. Erst im August war es zu zwei ähnlichen Zwischenfällen mit Jets ddr Lufthansa-Gruppe gekommen. Mit Rauch an Bord musste zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen eine Maschine der Lufthansa-Tochter Swiss außerplanmäßig landen. Beide Male waren elektronische Geräte die Ursache. Zuletzt landete eine am 09. August in Zürich gestartete Maschine n den frühen Morgenstunden in Dublin, statt wie geplant über den Atlantik nach Boston zu fliegen. „Grund dafür war eine Rauchentwicklung an Bord, die von einer Powerbank verursacht worden war“, wie die Swiss mitteilte. Die 206 Passagiere wurden in Hotels gebracht. Am 27. Juli 2026 war ein Swiss-Flug von Zürich nach New York wegen Rauchentwicklung in der Kabine außerplanmäßig in Bangor im US-Bundesstaat Maine gelandet. Ursache war eine Ladebox für Kopfhörer, die zwischen die Sitze gefallen und dort eingeklemmt und beschädigt worden war. Derlei Boxen gelten  wegen der Ladefunktion auch als Powerbank. Quelle: LH / Swiss / CM

American Airlines hat Stress wegen Herabstufungen

American Airlines verweigerte die Rückerstattung eines Teils des Flugpreises nach der Herabstufung von Business-Class-Passagieren auf internationalen Flügen – Ein Paar fordert Eingreifen des US-Verkehrsministeriums. American Airlines vertrat den Standpunkt, einem Paar, das auf einem Transatlantik-Langstreckenflug nach Edinburgh von der Business Class in die Premium Economy herabgestuft worden war, keine Entschädigung zu schulden. Zur Begründung berief sich die Fluggesellschaft auf ein internationales Abkommen, ignorierte dabei jedoch die Vorschriften des US-Verkehrsministeriums (DOT), britische Entschädigungsregeln sowie ihre eigenen Beförderungsbedingungen.

Der Fall geht auf den 19. Juni 2024 zurück, als Steven und Pamela Taylor aus Tennessee mit American Airlines von Nashville nach Edinburgh fliegen wollten – mit Zwischenstopps in Charlotte und London. Das Paar hatte 8.166 US-Dollar für seine Business-Class-Tickets bezahlt, verbrachte jedoch den längsten Flugabschnitt (den Nachtflug nach London) in der Premium Economy. Nach Angaben der Taylors verspätete sich ihr erster Flug von Nashville nach Charlotte, wodurch sie ihren gebuchten Anschlussflug nach London verpassten. Da bis zum nächsten Tag keine weiteren Transatlantikflüge verfügbar waren, mussten die Taylors die Hotelkosten selbst tragen, während American Airlines sie auf einen Flug nach London über Boston umbuchte.

Bei der Ankunft in Boston stellte das Paar jedoch fest, dass es in die Premium Economy herabgestuft worden war. Sie entschieden sich, den Flug anzutreten, um ihre Reise nicht noch weiter zu verzögern, forderten jedoch nach ihrer Rückkehr in die USA eine Entschädigung.

In den folgenden drei Monaten sandten die Taylors drei E-Mails sowie per FedEx versandte Briefe an American Airlines, um das Geld einzufordern, das ihnen ihrer Meinung nach rechtlich zustand. American blockte das Anliegen Berichten zufolge ab; erst im Oktober 2024 erhielten sie eine Antwort der Fluggesellschaft. In dem Schreiben lehnte die Airline eine Entschädigung für die Herabstufung mit der Begründung ab, dass die Verspätung, die zur Umbuchung in eine niedrigere Kabinenklasse geführt hatte, bereits auf dem Flug nach Charlotte und nicht auf dem Flug nach Boston aufgetreten sei.

Normalerweise würde American Airlines eine Entschädigung in Höhe der Preisdifferenz zwischen der Business Class und der tatsächlich genutzten Reiseklasse anbieten; in diesem Fall bot die Fluggesellschaft jedoch lediglich ein Reiseguthaben von 493,98 US-Dollar an, das nach 12 Monaten verfällt. Da sie mit diesem Angebot nicht einverstanden waren, reichten die Taylors Klage bei einem Gericht in Nashville ein, um die ihnen zustehende Summe einzufordern.

Im Vorfeld des Verfahrens beharrte American Airlines darauf, den Taylors nichts zu schulden, da internationale Flüge dem Montrealer Übereinkommen unterlägen und dieses Abkommen keinerlei Regelungen zu Entschädigungen bei einer Herabstufung (Downgrade) vorsehe.

Kurz vor Beginn der Gerichtsverhandlung schrieb American Airlines jedoch unerwartet 1.175,20 US-Dollar auf der Kreditkarte gut, mit der die Taylors ihre Flüge bezahlt hatten. Die Taylors ließen sich davon nicht beirren und führten den Prozess fort. Im September 2025 gab das Gericht den Taylors recht und verurteilte American zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 7.158,98 US-Dollar an das Ehepaar. Wie zu erwarten, legte American Berufung gegen das Urteil ein und berief sich dabei erneut auf das Montrealer Übereinkommen als „Trumpfkarte“, um sich der Haftung zu entziehen. Im März lehnte das Gericht den Antrag von American auf Klageabweisung ab; eine umfassende Verhandlung ist für Anfang nächsten Jahres angesetzt.

Unabhängig von diesem Gerichtsverfahren haben sich die Taylors nun an das US-Verkehrsministerium (Department of Transportation) gewandt. Sie fordern die Behörde auf, American Airlines dazu zu verpflichten, die Beförderungsbedingungen einzuhalten und Passagieren, die auf internationalen Flügen herabgestuft werden, automatisch eine teilweise Rückerstattung in bar anzubieten. Die Taylors fordern vom DOT jedoch nicht nur, dass American künftig verpflichtet wird, automatische Geldrückerstattungen anzubieten, sondern auch, dass rückwirkend Entschädigungen an alle ähnlich betroffenen Passagiere seit 2024 gezahlt werden.

American Airlines lehnt dies mit der Begründung ab, dass die eigenen Computersysteme nicht in der Lage seien, Passagiere zu identifizieren, die in eine niedrigere Beförderungsklasse herabgestuft wurden. Und die Airline behauptete, sie müsste zehntausende von Passagierdatensätzen manuell durchsuchen, um die betroffenen Kunden ausfindig zu machen.

Im Juni versuchte American Airlines, die Taylors dazu zu bewegen, ihre Klage fallen zu lassen, indem sie einen außergerichtlichen Vergleich anbot: Neben einer Teilrückerstattung von 1.175,20 US-Dollar bot die Fluggesellschaft ein Reiseguthaben von 1.000 US-Dollar, 493,98 US-Dollar zur Deckung der Hotelkosten sowie die Erstattung der bis dahin angefallenen Anwaltskosten an. Die Taylors lehnten dieses Angebot ab. American beharrt auf dem Standpunkt, dass das Montrealer Übereinkommen sie zwar von der Pflicht zur Entschädigungszahlung entbinde, aber selbst bei Anwendung der DOT-Vorschriften und der eigenen Beförderungsbedingungen der maximale Entschädigungsanspruch der Taylors lediglich 1.175,20 US-Dollar betrage. Dieser Betrag basiert auf der Preisdifferenz zwischen Business Class und Premium Economy für den Transatlantikflug, während das Gericht in Nashville die Schadensersatzsumme offenbar auf der Grundlage des gesamten Ticketpreises berechnet hatte.

Es gibt zudem eine weitere Komplikation. Die Taylors hatten ursprünglich eine Entschädigung gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung (EG) Nr. 261 gefordert; diese legt eindeutig fest, dass Passagiere bei einer Herabstufung auf Langstreckenflügen Anspruch auf 75 % des Ticketpreises haben. Zum Zeitpunkt der Antragstellung war den Taylors nicht bewusst, dass Flüge nach London nicht unter diese Regelung fielen, da das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union ausgetreten war. Zwar übernahm das Vereinigte Königreich die Verordnung (EG) Nr. 261, nahm jedoch einige wesentliche Änderungen vor. Ansprüche auf Entschädigung wegen Herabstufung bei Flügen in das Vereinigte Königreich sind nur dann rechtlich durchsetzbar, wenn der Flug von einer Fluggesellschaft mit Sitz im Vereinigten Königreich oder in der EU durchgeführt wird. Daher würde ein Anspruch auf Ausgleichszahlung wegen einer Herabstufung bei Flügen von American Airlines von den USA nach Großbritannien normalerweise abgewiesen werden.

Im vorliegenden Fall buchte American die Familie Taylor jedoch auf einen Flug ihres Oneworld-Joint-Venture-Partners British Airways um. Da sich der Anspruch auf Ausgleichszahlungen nach britischem Recht nach der ausführenden Fluggesellschaft richtet – und nicht nach der Fluggesellschaft, die das Ticket ausgestellt hat –, konnte die Familie Taylor American Airlines auch vor einem britischen Gericht auf Entschädigung verklagen.

Anfang 2026 hatte American Airlines noch argumentiert, dass herabgestufte Passagiere lediglich Anspruch auf eine pauschale Rückerstattung von 40 % hätten, anstatt auf die Erstattung der Tarifdifferenz. Aufgrund dieser Praxis sieht sich die Fluggesellschaft mit einer separaten Beschwerde beim US-Verkehrsministerium (DOT) konfrontiert, auch wenn sie ihren Standpunkt inzwischen stillschweigend revidiert hat. Quelle: CM

Iran-Konflikt versetzt den letzten A330 von Qatar Airways den Todesstoß

Die verbleibende Flotte alternder Airbus A330 von Qatar Airways wurde nun endgültig ausgemustert – vier Jahre später als ursprünglich geplant. Die Maschinen waren zuvor wieder in den Dienst gestellt worden, da es bei den Flugzeugen der nächsten Generation, die sie eigentlich hätten ersetzen sollen, zu Produktionsverzögerungen gekommen war. Ihr Ende wurde jedoch durch den Iran-Konflikt beschleunigt, da die in Doha ansässige Fluggesellschaft die Kapazitäten auf weniger rentablen Strecken reduzierte.

Die Flotte aus zehn A330-Maschinen sollte ursprünglich bis 2022 vollständig ausgemustert sein; Qatar Airways sah sich jedoch gezwungen, diesen Zeitplan zu überdenken, da bei anderen Flugzeugtypen der Flottenplanung verschiedene Probleme gleichzeitig auftraten.

Zum einen erkannte Qatar Airways mit der Erholung der Reisenachfrage gegen Ende der COVID-19-Pandemie, dass sie dringend größtmögliche Kapazitäten benötigte. Indes sah sich die gesamte Branche jedoch mit massiven Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Jets durch Airbus und Boeing konfrontiert – verursacht durch Lieferkettenprobleme und Schwierigkeiten bei der Zertifizierung.

Gleichzeitig befand sich Qatar Airways in einem heftigen Streit mit Airbus wegen abblätternder Lackierung an einigen ihrer neueren A350-Großraumflugzeuge. Die Auseinandersetzung eskalierte derart, dass Qatar Airways einen erheblichen Teil ihrer A350-Flotte am Boden ließ, während der Konflikt vor dem Londoner High Court ausgetragen wurde. Schließlich einigten sich Airbus und Qatar Airways außergerichtlich, und die A350-Maschinen kehrten in den Flugbetrieb zurück. Dennoch blieben die A330 zunächst weiter im Einsatz.

Der Iran-Konflikt änderte dies schlagartig. Nachdem fast die gesamte Flotte am Boden geblieben war, entschied sich Qatar Airways, den Großteil ihrer A330 in die abgelegene Bergregion von Teruel in der spanischen Provinz Aragon zu überführen. Dort befindet sich der Standort von Tarmac Aerosave, einem auf Lagerung, Wartung und Recycling von Flugzeugen spezialisierten Unternehmen, das über Kapazitäten verfügt, um bis zu 120 Maschinen über Monate oder sogar Jahre hinweg langfristig „einzulagern“. Die meisten A330-Maschinen von Qatar Airways verbleiben in Teruel – und werden diesen Standort höchstwahrscheinlich nie wieder verlassen.

Einige sind jedoch nach Doha zurückgekehrt. Eines dieser Flugzeuge wurde nun an RwandAir übergeben, die nationale Fluggesellschaft Ruandas, an der Qatar Airways beteiligt ist. Laut Reuters wurden mehrere A330-Piloten von Qatar Airways vorübergehend zu RwandAir abgeordnet.

Das Schicksal der A330-Flotte von Qatar Airways war schon seit Längerem absehbar. Die Fluggesellschaft sprach bereits vor der COVID-19-Pandemie von einer Ausmusterung dieser Langstreckenjets, und es ist unwahrscheinlich, dass sie von den Passagieren vermisst werden.

Die A330 waren mit den ältesten Business-Class-Sitzen der Airline ausgestattet, die keinen direkten Zugang zum Gang boten; auch das sonstige Reiseerlebnis an Bord blieb hinter dem Standard der übrigen Großraumflugzeugflotte von Qatar Airways zurück. Quelle: Qatar Airways / CM

VDA verlangt von Peking im PHEV-Streit einzulenken – Peking wiederum verlangt vom VDA sich gegen weitere Zölle auf PHEV einzusetzen

Plug-in-Hybride werden zum nächsten großen Konfliktfeld im Autohandel zwischen Europa und China. Denn China setzt Europas Plug-in-Hybrid-Markt gewaltig unter Druck. BYD, Chery & Co. dominieren inzwischen die Bestsellerlisten der Fahrzeuge mit Stecker und haben in diesem Segment eine deutlich stärkere Position als bei reinen Elektroautos. Erst vor Kurzem hatte VW-Konzernchef Oliver Blume die Ausweitung bestehender EU-Ausgleichszölle für E-Autos aus China auf chinesische Plug-in-Hybride gefordert. Nun reagiert auch der VDA, beißt aber bei chinesischen Handelsministerium auf Granit

Zum Schutz der europäischen Autobauer fordert die EU von der Regierung in Peking eine freiwillige Selbstbeschränkung der Exporte von Plug-in-Hybriden auf 15 % des europäischen Marktes, statt wie geplant Sonderzölle zu verhängen. Laut KBA verzehnfachten sich chinesische Importe von PHEV von 3.800 (Oktober 2024) auf 50.000 Fahrzeuge (Juli 2026). Chinesische Marken machten im zweiten Quartal 2026 über ein Drittel bis zu 47,2 % der PHEV-Zulassungen aus.Eine Entscheidung in Sachen Quadratur des Kreises. VDA-Präsidentin Hildegard Müller und   

Eine Entscheidung in Sachen Quadratur des Kreises: VDA-Präsidentin Hildegard Müller und Chinas Handelsminister Wang Wentao.

Die chinesischen Fahrzeughersteller nutzen den Vorteil, dass ihre Plug-in-Hybride nur dem pauschalen EU-Zoll von 10 % unterliegen, während reine E-Autos bis zu 45 % Zölle tragen. Anbieter wie BYD und MG drücken mit hohen Rabatten in den Markt und setzen so deutsche Hersteller wie VW, BMW und Mercedes unter Druck. Denn die PHEV aus China sind mindetens genauso gut wie die der deutschen Hersteller, sind aber wesentlich preisgünstiger zu haben. 

Die EU droht bei Ausbleiben einer Selbstbeschränkung offener mit harten Handelsmaßnahmen. In den bislang eher chinafreundlichen europäischen Autoverbänden wächst inzwischen die Bereitschaft zu einer härteren Gangart. Bisher galt die mächtige Autolobby als Bremser bei Maßnahmen gegen chinesische Hersteller. Nun nennt VDA-Chefin Müller sie ein legitimes Mittel. Ein internes Papier geht noch deutlich weiter.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) gilt als die mächtigste Stimme, wenn es um Deutschlands größte Branche geht. Mehr als 600 Einzelunternehmen gehören ihm an, darunter Hersteller wie Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW, aber auch Zulieferer wie Bosch, ZF und Continental. Im Umgang mit China war der Verband lange ein Verfechter offener Märkte, des Dialogs und der Kooperation. Handelsbarrieren gegenüber zeigte sich der VDA dagegen eher skeptisch. Im August begann sich der Ton zu ändern. Da ließ der Verband vorsichtig wissen, er prüfe „Anpassungen“ seiner Chinaposition. Nun macht VDA-Präsidentin Hildegard Müller deutlich, was die neue Linie ist.  

Laut einem internen Positionspapier des VDA fordert der Verband, dass die Europäische Union gezielte Schutzmaßnahmen prüft. Voraussetzung hierfür ist

  • 1. Der Nachweis unlauteren Wettbewerbs  Es muss belegt werden, dass die günstigen Preise der chinesischen Hybride auf staatlich induzierte, selektive Vorteile (wie unzulässige Subventionen) zurückzuführen sind. 
  • 2. Enge Einbindung der Industrie: Der VDA fordert, dass mögliche Gegenmaßnahmen eng mit den betroffenen Unternehmen abgestimmt werden, um das Risiko für das eigene China-Geschäft zu minimieren. 

Trotz der härteren Linie setzt der VDA weiterhin auf eine Doppelstrategie aus Kooperation und Schutz. Der Verband unterstützt die parallel laufenden Bemühungen der EU-Kommission, mit der Pekinger Regierung über freiwillige Exportbeschränkungen zu verhandeln. Im Gespräch ist unter anderem eine marktseitige Obergrenze für chinesische Plug-in-Hybride von maximal 15 Prozent. 

VDA-Präsidentin Hildegard Müller betont zeitgleich, dass Investitionen chinesischer Hersteller und Zulieferer direkt in Europa und Deutschland begrüßt werden. Wenn chinesische Unternehmen Fabriken vor Ort aufbauen und lokale Produktionsvorgaben erfüllen, entfallen die Zollthemen und es entstehen Arbeitsplätze in Europa. 

Natürlich würde man sich auch weiterhin für den freien Handel einsetzen, doch es liege eben auch an China mit „konstruktiven Vorschlägen“ auf Europa zuzugehen.  Bislang hatte man immer vor einer Eskalation und einem Konflikt mit China gewarnt, da man Gegenmaßnahmen fürchtete, sobald der freie Handel mit dem Land der Mitte zugunsten deutscher Autobauer eingeschränkt würde. Stattdessen setzte man in der Vergangenheit eher auf Forderungen nach besseren Standortbedingungen in Europa. Quelle: CM

Thai Airways führt 2027 Premium Economy ein

Thai Airways schließt sich jener Gruppe von Fluggesellschaften an, die nach dem Motto „Lieber spät als nie“ die Premium Economy einführen: Ab nächstem Jahr kommen besonders breite und komfortable Sitze mit verstellbarer Rückenlehne zum Einsatz.

Die Premiere findet Mitte 2027 in den Boeing-777-Maschinen von Thai statt. Im Zuge einer umfassenden Modernisierung der gesamten Flotte von 14 dieser Flaggschiff-Großraumjets werden dort zudem eine neue „First Lite“-Klasse sowie Business-Class-Suiten, eine neue Beleuchtung, Wandpaneele, Bordküchen und eine Snack-Bar in der Business Class eingeführt.

Auch in 15 neuen Boeing 787-10, die ab Anfang 2028 ausgeliefert werden, sowie in Airbus A350, die zwischen 2028 und 2029 umgerüstet werden sollen, wird die Premium Economy Einzug halten.

In der gesamten Flotte von Thai ist eine 2-3-2-Sitzanordnung vorgesehen. Zwar ist die genaue Größe der Premium-Economy-Kabinen noch nicht bekannt, doch das Bild für die Boeing 787-9 zeigt 28 Sitze, verteilt auf vier Reihen.

Thai hat sich für ein modernes Design mit „Flügeln“ entschieden, die seitlich an der gepolsterten Kopfstütze angebracht sind; diese bieten nicht nur etwas Privatsphäre gegenüber dem Sitznachbarn, sondern eignen sich auch hervorragend, um den Kopf beim Musikhören oder während eines Nickerchens anzulehnen. Eine in einen dieser Flügel integrierte persönliche LED-Leselampe passt sich der Bewegung des Sitzes an und folgt dem Passagier, wenn dieser die Rückenlehne verstellt. Jeder Sitzplatz wird mit einem 16-Zoll-4K-HD-Bildschirm ausgestattet sein, der Bluetooth-Audio-Streaming auf die eigenen Kopfhörer oder Ohrhörer der Passagiere ermöglicht; zudem gibt es leistungsstarke USB-Anschlüsse, um Smartphones, Tablets und sogar Laptops während des Fluges mit Strom zu versorgen.

Wie viele andere Fluggesellschaften hat sich auch Thai lange dagegen gesträubt, eine echte Premium-Economy-Kabine in ihre zweistrahligen Langstreckenflugzeuge mit zwei Gängen einzubauen, aus Sorge, dies könnte die Verkaufszahlen der Business Class schmälern. Doch wie so viele Fluggesellschaften im Laufe der Jahrzehnte festgestellt haben – angefangen bei der Einführung der ersten Kabinen, die „besser als Economy“ waren, durch EVA Air und Virgin Atlantic in den Jahren 1991/1992 –, veranlasst die Premium Economy eher Economy-Passagiere zu einem Upgrade, als dass sie Business-Class-Reisende zu einem Downgrade bewegt.

Die jüngsten Vorstöße von Thai in den Bereich Premium Economy geschahen eher zufällig als geplant, nachdem die Fluggesellschaft einige Airbus A330 geleast hatte, die zuvor von Virgin Atlantic betrieben worden waren.

Thai übernahm die Premium-Economy-Kabine von Virgin Atlantic und vermarktete die veralteten „Upper Class“-Liegesitze opportunistischerweise als „Premium Economy Plus“. In den kommenden Jahren wird Thai das bisherige Sammelsurium an Flugzeug- und Sitztypen hinter sich lassen, da das Star-Alliance-Mitglied sein Produktangebot für den Großteil der Langstreckenflotte vereinheitlicht. Quelle: Thai Airwa<ys / CM

Neue Züge für das Mainfranken-Netz

BeNEX hat Siemens Mobility auf der InnoTrans in Berlin, der internationalen Messe der Bahnindustrie, mit der Lieferung von insgesamt 56 Regionalzügen für das Netz Regionalverkehr Mainfranken beauftragt. 

Der Auftrag umfasst 26 vierteilige Desiro HC sowie 30 dreiteilige Mireo-Züge mit European Train Control System, Punktförmiger Zugbeeinflussung und Onboard Units. Die Züge sind barrierefrei und ausgestattet mit umweltfreundlicher Klimaanlage, USB-Anschlüssen und Fahrradstellplätzen. Die neuen Fahrzeuge sollen auf den Strecken Frankfurt–Würzburg–Nürnberg/Bamberg Ende 2030 in den Betrieb gehen. 
  
Ab Dezember 2030 profitieren Fahrgäste im Netz Regionalverkehr Mainfranken von modernen Regionalzügen. Alle 56 Fahrzeuge sind mit den Zugsicherungssystemen ETCS und PZB ausgestattet und bieten hohen Reisekomfort mit umweltfreundlicher Klimaanlage, USB-Ladeanschlüssen, barrierefreien Einstiegen, Rollstuhlplätzen sowie großzügigen Bereichen für Fahrräder. Damit verbinden die neuen Züge moderne Bahntechnologie mit einem komfortablen und inklusiven Reiseerlebnis.
 
Die 30 dreiteiligen Mireo-Züge überzeugen durch ihre hohe Flexibilität im Regionalverkehr. Mit 210 Sitzplätzen, zwei Toiletten und 18 Fahrradstellplätzen bieten sie ein ausgewogenes Raumkonzept für Pendlerinnen und Pendler sowie Freizeitreisende. Die Fahrzeuge sind speziell auf ein komfortables Reisen im täglichen Nahverkehr ausgelegt und verbinden Energieeffizienz und Antriebsstärke mit einem modernen Innenraumdesign.
 
Für besonders nachfragestarke Verbindungen kommen die 26 vierteiligen Desiro High Capacity-Züge zum Einsatz. Mit 424 Sitzplätzen schaffen die Doppelstockzüge damit deutlich mehr Kapazität für wachsende Fahrgastzahlen. 39 Fahrradstellplätze, drei Toiletten und das großzügige Doppelstockkonzept machen die Fahrzeuge zu einem echten Raumwunder im Regionalverkehr und sorgen auch zu Spitzenzeiten für ein entspanntes Reiseerlebnis.
 
Für einen effizienten Betrieb und eine vorausschauende Instandhaltung werden die Fahrzeuge an die Siemens Mobility Plattform Railigent X angebunden. Über die digitale Schnittstelle werden u.a. Diagnosedaten, Daten für die Fahrgastzählung und das Fahrgastinformationssystem ausgetauscht und ausgewertet. Darüber hinaus liefert Siemens Ersatzteilpakete sowie Sonderwerkzeuge für die Fahrzeugplattformen Mireo und Desiro HC. Damit wird die Grundlage für eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit und einen zuverlässigen Betrieb über den gesamten Lebenszyklus der Flotte geschaffen.
 
Für das Netz Regionalverkehr Mainfranken kommen die Fahrzeuge in Hessen und Bayern auf einem rund 330 km langen Netz zum Einsatz. Aufgabenträger des Netzes sind die Bayerische Eisenbahngesellschaft und der Rhein-Main-Verkehrsverbund. Die Vergabe des Netzes an BeNEX erfolgte am 16. Juli 2026. 

Im Bild v.l.: Michael von Mallinckrodt, Geschäftsführer bei BeNEX; Thomas Graetz Head of Commuter and Regional Trains, Siemens Mobility und Johann von Georg, Geschäftsführer bei BeNEX, Fotoe: Siemens MobilityQuelle: Siemens Mobility / CM

Alaska Airlines:  Ausbau am Seattle-Airport Paine Field

Alaska Airlines hat angekündigt, die Passagierkapazitäten am Boeing-Flughafen Paine Field bei Everett  ab diesem Herbst bis s zum nächsten Sommer um 50 % zu erhöhen.

Reisende aus der Region Puget Sound profitieren im nächsten Sommer von erweiterten Flugmöglichkeiten ab Seattle Paine Field (PAE), dem Airport von Boeing nahe den riesigen Fertigungsstätten Boeings von Everett : Alaska Airlines plant einen umfassenden Ausbau, der mehr Flüge, mehr Sitzplätze und eine bessere Anbindung an die Westküste mit sich bringt.

Passagiere am Boeing-Flughafen painefield in Everett. Foto: ST

Ab diesem Herbst wird Alaska das Sitzplatzangebot ab Seattle/Everett um 50 % aufstocken. Dabei wird eine neue Nonstop-Verbindung nach San Jose, Kalifornien (SJC), eingeführt, und Fluggäste erhalten mehr Optionen, um Ziele wie Los Angeles (LAX), Portland (PDX), San Diego (SAN) und San Francisco (SFO) zu erreichen.

Dieser Ausbau ist Teil der umfassenderen Strategie von Alaska, das Streckennetz im Raum Seattle zu stärken. Ziel ist es, den Fluggästen eine bequemere Anbindung innerhalb der Region Puget Sound zu bieten und gleichzeitig die Position der Fluggesellschaft als führende Airline an der Westküste zu festigen.

Die neue Verbindung nach San Jose soll im Frühjahr 2027 starten und zweimal täglich von Horizon Air bedient werden, was Reisenden den Zugang zur South Bay und zur Bay Area erleichtert. Tickets sind bereits unter alaskaair.com erhältlich. Auch auf mehreren bekannten Strecken an der Westküste wird das Angebot erweitert. Die Verbindung nach Los Angeles wird auf zwei tägliche Flüge ausgebaut, wobei beide Verbindungen mit größeren Boeing-737-Maschinen von Alaska durchgeführt werden. Auch nach Portland wird es künftig zwei tägliche Flüge geben, was mehr Flexibilität für Kurztrips im pazifischen Nordwesten und darüber hinaus bietet. Zudem erhöht Alaska die Kapazitäten für San Diego und San Francisco und stellt damit mehr Sitzplätze für Reisen in sonnige Urlaubsregionen, zu Geschäftszentren und zu beliebten Zielen an der Westküste bereit. Quelle Alaska Airlines / CM