Lufthansa kassiert für Sitzplatzwechsel auf Langstrecken

Das trifft auch Geschäftsreisende, die für ihre Lufthansa-Langstreckenflüge die Premium Economy oder nur Eco buchen haben lassen oder selbstgebucht haben: Wenn ihnen der zugewiesene Sitzplatz beim Online-Check-in nicht zusagt, können sie zwar einen anderen Sitzplatz wählen (sofern verfügbar), müssen dafür aber extra bezahlen.  

Bei der Lufthansa setzt sich zunehmend durch, mit Acillary Fees, also Gebühren für Zusatzleistungen, die Einnahmen zu steigern. Dazu gehört eine neue, wenig kundenfreundliche Regel, die für alle Airlines der LH-Group gilt, soweit die Langstreckenflüge anbieten. Betroffen sind laut Lufthansa Passage die Tarife Economy Comfort, Economy Comfort Plus und Economy Green sowie die Tarife für die Premium-Economy. 

Jüngster Streiche der Lufthansa: Auf Langstreckenflügen muss man beim Sitzplatzwechsel zahlen. Foto LH

Kostenfrei wechseln diesen innerhalb derselben Sitzplatzkategorie können nur Reisende, die vor dem Check-in gegen eine Gebühr einen Sitzplatz reserviert haben.  Auch in den Flex-Tarifen bleibt die Sitzplatzwahl kostenlos. Nichts ändert sich natürlich für Senatoren und Hon-Circle-Mitglieder. Und auch die Vielflieger ab MM Silber können – mit Ausnahme des Premium-Economy-Light-Tarifs – ihre Sitzplätze weiterhin kostenfrei reservieren und beim Check-in frei wählen.

Dass die Maßnahmen der LH-Strategen nicht immer auf Gegenliebe stoßen, zeigte der Fall der hohen Stornogebühren bei der teuren Long-Distance-Flextarifen, die Europas bedeutendster Netzwerkcarrier nach heftigen Protesten zurücknahm. Quelle: Lufthansa / CM

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