Škoda Auto  hat Peaq-Produktion gestartet

Škoda Auto hat in seinem Stammwerk in Mladá Boleslav die Serienproduktion des neuen elektrischen Škoda Peaq aufgenommen. Das große SUV wird auf derselben Produktionslinie gefertigt wie die vollelektrischen Škoda Elroq und Enyaq sowie der Verbrenner-Octavia.  

Diese Flexibilität ermöglicht eine hocheffiziente Produktion und erlaubt es dem Unternehmen, schnell auf sich ändernde Kundennachfrage zu reagieren. Der Peaq stößt seit seiner Markteinführung im Juni auf großes Interesse; bis Ende Juli gingen beim Automobilhersteller fast 8.500 Bestellungen ein. In den Top-Spezifikationen ist der Peaq mit der größten Batterie ausgestattet, die jemals in einem Škoda Fahrzeug verbaut wurde. Mit einer Bruttokapazität von 91 kWh bietet sie eine Reichweite von mehr als 640 km Škoda Auto produziert außerdem die Batteriesysteme für den Peaq in seinem neuen Montagewerk in Mladá Boleslav. Die Batteriezellen selbst kommen, wie niht anders zu vermuten, aus China. 

Der Peaq ist das vierte Modell, das derzeit auf der Produktionslinie im Stammwerk des Unternehmens in Mladá Boleslav gebaut wird. Die drei vollelektrischen Modelle werden zusammen mit dem Verbrenner Octavia Combi gebaut. Seit Mai dieses Jahres wird der Octavia Combi außerdem im Werk Kvasiny produziert, zusammen mit der Octavia Limousine. So kann Škoda Auto auf die Marktnachfrage und Störungen in den globalen Lieferketten reagieren, indem es den Produktionsmix zwischen Mladá Boleslav und Kvasiny flexibel anpasst.

Durch diesen Schritt wurden zudem Kapazitäten im Werk Mladá Boleslav für die wesentlich beliebteren und auch effizienteren Elektrofahrzeuge frei, die im ersten Halbjahr 2026 schon 23 %  aller in den tschechischen Werken produzierten Škoda Fahrzeuge ausmachten.

Der Peaq ist das größte Fahrzeug, das Škoda Auto seit seinem Beitritt in den Volkswagen Konzern produziert. Seine Einbindung in die bestehende Fertigungslinie erforderte erhebliche technische Anpassungen: Es wurden neue, größere Fertigungsschienen eingeführt, um die Ergonomie und die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern, und für den Einbau der dritten Sitzreihe kam ein neuer Manipulator hinzu.

Das Presswerk, der Karosseriebau und die Lackiererei wurden gezielt modernisiert, um einen reibungslosen Materialfluss während des gesamten Produktionsprozesses zu gewährleisten. Der Škoda Peaq basiert wie der Enyaq und Elroq auf dem bewährten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB+), was Produktionssynergien mit beiden bereits in Mladá Boleslav gebauten Modellen ermöglicht.

In den Top-Spezifikationen ist der neue Peaq mit der größten Batterie ausgestattet, die jemals in einem Škoda Elektrofahrzeug verbaut wurde. Die Batterie wird ebenfalls im Werk Mladá Boleslav produziert. Mit einer Bruttokapazität von 91 kWh (86 kWh netto) ermöglicht sie eine Reichweite von mehr als 640 km. Eine 63-kWh-Version (59 kWh netto) ist ebenfalls erhältlich. Kunden können zwischen drei Leistungsstufen von 150 kW bis 220 kW wählen, wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb. (Škoda Peaq 60 150 kW (204 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 14,9 – 17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A; Škoda Peaq 90 210 kW (286 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 15,1 – 17,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A; Škoda Peaq 90x 4×4 220 kW (299 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 16,0 – 18,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A)

Mit einer Länge von 4,87 Metern und einem Radstand von fast 3 Metern ist der Peaq das größte und geräumigste SUV von Škoda und das erste Modell der Marke im Segment der großen SUVs. Als neues SUV-Flaggschiff von Škoda führt der Peaq mehrere für die Marke neue Merkmale ein, darunter bündig eingelassene Türgriffe und ein Panoramadach mit Dynamic Shade Control. Darüber hinaus bietet er bidirektionales Laden. 

Der neue Peaq ist ein wahrer Riese Fotos: Škoda Auto


Neben dem Peaq hat der tschechische Automobilhersteller den Epiq vorgestellt, einen urbanen Crossover in der Einstiegsklasse, der im spanischen Pamplona im Rahmen des Projekts ‚Electric Urban Car Family‘ der Brand Group Core des Volkswagen Konzerns produziert wird. Quelle: Škoda Auto / CM

Hertz steigert Umsatz  dank deutlicher Zuwächse im Geschäftskundenbereich

Der Umsatz von Hertz Global Holdings im zweiten Quartal 2026 stieg im Jahresvergleich um 10 % – ​​das zweite Quartal in Folge mit einem zweistelligen prozentualen Zuwachs. Dies war u.a. auf die steigende Nachfrage von Geschäftskunden zurückzuführen, so das Management des Autobermieters. 

Hertz erzielte im zweiten Quartal „deutliche Zuwächse bei Firmen- und Behördenkunden“, so Chief Commercial Officer Sandeep Dube. Der Umsatz pro Tag (RPD) des Unternehmens stieg im Quartal im Jahresvergleich um 9 %; an den US-Flughafenstandorten – einem wichtigen Indikator für die Entwicklung im Geschäftsreiseverkehr – legte der RPD sogar um 12 %  zu.

Hertz gweht es offensichtlich wieder besser. Foto: Presse-Box

Der Umsatz von Hertz im zweiten Quartal stieg auf 2,4 Mrd. US-Dollar. CEO Gil West betonte, dass dieses Ergebnis trotz einer im Jahresvergleich um 1 & kleineren Flotte erzielt wurde. Der Anstieg um 10 % folgt auf ein Plus von 11 % im ersten Quartal. Der Nettogewinn des Unternehmens im zweiten Quartal belief sich auf 64 Mio. US-Dollar, verglichen mit einem Nettoverlust von 294 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge stieg im Quartal im Jahresvergleich um 1 % auf rund 517.800. Die Anzahl der Miettage (38,6 Mio. blieb auf dem Niveau des Vorjahres, und der Gesamtumsatz pro Tag lag bei 61,98 US-Dollar.

In der Region Amerika stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 10 % auf 1,9 Mrd.  US-Dollar, wobei der RPD ebenfalls um 10 % auf 62,11 US-Dollar zulegte. Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge erhöhte sich um 1 % auf 410.800. Die Anzahl der Miettage blieb mit rund 30,9 Mio.  stabil.

Im internationalen Segment von Hertz stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 7 % auf rund 478 Mio.  US-Dollar. Der RPD erhöhte sich um 3 % auf 61,49 US-Dollar. Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge stieg um 1 % auf 107.000. Die Anzahl der Miettage blieb mit 7,8 Mio. nahezu unverändert.  Quelle: Hertz / CM

Mercedes auf der IAA Transportation mit Vans für heute und morgen

Als Begründer des Transportersegments ist Mercedes-Benz Vans im Jubiläumsjahr wieder mit einem eigenen Messestand auf der IAA Transportation präsent. Auf der Leitmesse für Nutzfahrzeuge zeigt die Marke, wie 130 Jahre Transportergeschichte mit innovativen Fahrzeugen, kundenzentrierten Services und integrierten digitalen Angeboten zusammenwirken – für Lösungen, die Kunden in ihrem gewerblichen Alltag unterstützen und täglich zu ihrem Geschäftserfolg beitragen.

Am 14. September 2026, um 09:00 Uhr gibt Thomas Klein, Leiter Mercedes-Benz Vans, , auf dem Messegelände Hannover einen Ausblick auf die Strategie, kommende Entwicklungen und aktuelle Neuheiten der Marke. Der Messeauftritt macht sichtbar, wie Mercedes-Benz Vans seine langjährige Transporterkompetenz mit zukunftsorientierten Produkt- und Servicelösungen verbindet.

Mercedes-Benz Vans auf der IAA Transportation 2026- Foto: MB

Mercedes-Benz bietet seinen Kunden seit 130 Jahren passgenaue Lösungen für deren Transportbedürfnisse. Vom ersten Benz Lieferungswagen über Sprinter und Vito bis hin zu Fahrzeugen der neuen Van-Architektur, wie dem neuen elektrischen Mercedes-Benz VLE, verkörpert jedes Fahrzeug den Pioniergeist, den Carl Benz bereits 1896 mit dem ersten Transporter unter Beweis stellte. 

Heute bedient Mercedes-Benz Vans mit seinem breiten Portfolio elektrischer und konventionell angetriebener Modelle vielfältigste gewerbliche Anforderungen. Kunden finden ihre Wunschkonfiguration ab Werk oder bei zertifizierten Aufbauherstellern. Neben Zuverlässigkeit und Qualität bilden Komfort, digitale Vernetzung und hohes Sicherheitsniveau ein zentrales Kundenversprechen. 

Die Marke mit dem Stern bietet für ihre Vans und Services ein dichten Netz an Servicebetrieben, die eine optimale Unterstützung bei Beratung, Wartung und dem mobilen Service garantieren – ergänzt durch digitale Extras zur Optimierung der Betriebszeit, hauseigene Finanzdienstleistungen, den Angeboten von Mercedes-Benz Rent sowie innovativen Stromladelösungen, die den Ein- und Umstieg in die Elektromobilität erleichtern. Quelle: Mercedes-Benz / CM

Run auf Elektroautos im Juli

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 % auf ein Volumen von 268.100 Einheiten. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 1,75 Mio. Einheiten neu angemeldet, 5 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) stiegen im abgelaufenen Monat um 44 % auf ein Volumen von 109.200 Einheiten. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 41 % den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022 und den zweithöchsten Wert überhaupt.

Im Detail: Die Menschen in Deutschland begreifen offensichtlich, dass Verbrennerautos keine Zukunft mehr haben.  Und so stiegen denn die 

Registrierungen von BEV überdurchschnittlich um 62 % auf 78.600 Einheiten. Dahingehend verzeichneten die Neuzulassungen der PHEV nur ein moderateres Wachstum von 13 % auf 30.600 Fahrzeuge. 

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 641.000 Einheiten, ein Plus von 38 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei ergibt sich für den Jahresverlauf ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 50 % auf 446.600 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um 17 % auf ein Volumen von 194.400 Fahrzeugen. 

Im Juli 2026 wurden 322.700 Pkw in Deutschland produziert. Dies sind 6 % weniger als im Juli 2025. Hauptursache ist eine mehrwöchige Produktionspause während der Umrüstung eines Werks im Zuge der Fertigung von Elektrofahrzeugen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,43 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Der Export lag im Juli bei 260.000 Einheiten, 4 % unter dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 1,852 Mio. Pkw und damit ebenfalls 4 % weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert.

Die Auftragseingänge aus dem Inland lagen im Juli um 4 % unterhalb des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 15 %t unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juli 13 % weniger Bestellungen registriert als im Juli 2025. Zum vollständigen Bild gehört, dass der aktuelle Auftragsbestand aus dem Inland 10 % über dem Vorjahreswert liegt. Dies ist der höchste Abstand zum Vorjahreswert in diesem Jahr und dürfte nach den Sommermonaten Impulse für die Inlandsproduktion liefern. Quelle; VDA / CM

12-Uhr-Regel klappt nicht so recht

Die seit dem 01. April 2026 geltende „12-Uhr-Regelung“ sollte das Tanken für Verbraucher transparenter und berechenbarer machen. Tankstellen dürfen Kraftstoffpreise seitdem nur noch einmal täglich erhöhen, Preissenkungen sind hingegen jederzeit möglich. Ziel der Regelung ist es, extreme und kurzfristige Preissprünge einzudämmen sowie Preisvergleichs-Apps verlässlicher zu machen. Aktuelle Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe für den Monat Juli 2026 zeigen jedoch, dass zahlreiche Tankstellen die gesetzlichen Vorgaben weiterhin missachten. 

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) bewertet die 12-Uhr-Regel grundsätzlich positiv, da mehr Transparenz den Wettbewerb stärkt und Verbrauchern bei der Planung ihrer Mobilitätskosten hilft. Die Vielzahl der Verstöße ist jedoch nicht zu akzeptieren und muss härter sanktioniert werden.

Nach Einschätzung der Bundesregierung trägt die Regel bereits zu deutlich geringeren Preisschwankungen bei und erleichtert preisbewusstes Tanken. Allerdings attestiert das Bundeskartellamt in einer aktuellen Information, dass die Anzahl der Abweichungen im Vergleich zu den Vormonaten im Juli wieder stieg. Obwohl die überwiegende Zahl der Verstöße (87,7 %) sich im Zeitraum zwischen 11:50 Uhr und 12:10 Uhr ereignet, wird dennoch deutlich: Die Regel ist zwar bekannt, wird aber nicht überall konsequent eingehalten.

Dabei ist klar zwischen Datenerfassung und Vollzug zu unterscheiden. Das Bundeskartellamt erhält digital über die Markttransparenzstelle sämtliche Preisänderungen, erkennt Verstöße automatisiert und leitet diese an die von den Ländern benannten Vollzugsbehörden weiter. Für die Ahndung ist ausdrücklich nicht das Bundeskartellamt, sondern sind die jeweiligen Bundesländer verantwortlich.

Genau an dieser Stelle bestehen derzeit erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern. Während einige wie Niedersachsen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland bereits Verstöße prüfen und entsprechende Verfahren eingeleitet haben, befinden sich viele andere Bundesländer noch in der Vorbereitung oder haben bislang keine nennenswerten Vollzugsmaßnahmen ergriffen. 

Niedersachsen nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein. Wie der NDR berichtet, wurden dort bereits Anfang Juli rund 1.900 Verstöße an etwa 250 Tankstellen mit Verwarnungsgeldern von jeweils 55 Euro geahndet. Bundesweit sind jedoch nach einer Analyse des SWR seit April rund 50.000 Prüffälle aufgefallen. Eine bundesweit einheitliche Zuständigkeit beim Bund wäre daher aus Sicht des AvD nicht nur wünschenswert, sondern angesichts der sehr unterschiedlichen Vollzugspraxis der Länder ein sinnvoller Schritt für eine effizientere und konsequentere Durchsetzung der 12-Uhr-Regel.

Höhere Sanktionen zur Abschreckung. Die derzeitige Sanktionspraxis mit lächerlich niedrigen Beträgen ist nicht geeignet, eine nachhaltige Abschreckungswirkung zu entfalten. Das Kraftstoffpreisanpassungsgesetz sieht für Verstöße dieser Art Bußgelder von bis zu 100.000 Euro vor, die von den preisfestsetzenden Mineralölunternehmen oder Tankstellenbetreibern bezahlt werden müssten. Beträge von 55 Euro stellen aber kaum mehr als eine symbolische Belastung dar. Wer Verbraucher wirksam schützen und gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen will, muss bestehende Rechtsverstöße konsequent verfolgen und den gesetzlichen Bußgeldrahmen auch ausschöpfen. Nur spürbare Sanktionen schaffen einen echten Anreiz zur Einhaltung der Vorschriften. Quelle: AvD / CM 

Deutsche Marken spüren im BEV-Markt den Druck aus Fernost

die deutschen Konzernmarken vom Schlage VW (Audi, Porsche, Seat(Cupra, Skoda etc.) dominieren den heimischen BEV-Markt zwar nach wie vor, ihr gemeinsamer Marktanteil ist im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch von 63,5 % auf 54,2 % spürbar zurückgegangen.

Insbesondere Tesla, die Stellantis-Marken und die chinesischen Hersteller können ihre Marktanteile bei den batterieelektrischen Neuzulassungen merklich erhöhen, wobei vor allem der Marktführer Volkswagen verliert. Aber auch unter Berücksichtigung aller Antriebe zählen in den ersten sieben Monaten die chinesischen Hersteller zu den großen Marktgewinnern, während deutsche und japanische Hersteller Marktanteile verlieren:

BYD hat in Deutschland etwa erstmals Volvo bei den Neuzulassungen überholt. Die Elektromobilität und chinesische Newcomer verändern künftig die Kräfteverhältnisse im deutschen Markt nachhaltig. Im Gesamtmarkt wurden in Deutschland in den ersten 7 Monaten (Jan bis Juli) 2026 1.752.461 Neuwagen zugelassen, ein Anstieg von 5,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtmarktanteil aller deutschen Konzernmarken sinkt auf ihrem Heimatmarkt um 1,8 Prozentpunkte auf nur noch 59,3 %.  Dagegen steigt der Anteil aller chinesischen Hersteller um 2 Prozentpunkte auf einen historischen Höchststand von 6,2 %. Der Volkswagen-Konzern bleibt mit weitem Abstand der volumenstärkste Akteur.

Die BEV-Neuzulassungen in Deutschland schreiten rasant voran.

Der Konzern hält in den ersten 7 Monaten einen Anteil von 40,5 %, im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 42,2 %. Der Marktanteil von Mercedes-Benz ging ebenfalls leicht zurück auf 8,7 %, während die BMW Group ihren Marktanteil von 9,8 % auf 10,1 % leicht ausbauen konnte. Die japanischen Hersteller, allen voran Toyota, verlieren rund 1,8 % Marktanteil in Deutschland, wobei lediglich Mazda überdurchschnittliche Zugewinne verzeichnet. Die koreanischen Marken Hyundai und Kia sowie die Renault-Gruppe können ihre Marktanteile ungefähr halten. Quelle: CAM / CM

Ford’s neue Sonderedition des Ranger

Ford Pro erweitert das Angebot für den Ranger um die Sonderedition „Holly Green“: Europas erfolgreichster Pick-up bekommt damit eine neue, auffällige und exklusiv ausgestattete Variante, die auf dem Ranger Wildtrak basiert, sich aber optisch und funktional von der Serienausstattung abhebt. Das neue Sondermodell ist ab sofort als Doppelkabine mit Plug-in-Hybrid und mit 3,0 Liter EcoBlue V6-Turbodieselmotor bestellbar.

Namensgebend für die Special-Edition ist die eigens entwickelte Sonderlackierung „Holly Green“, die serienmäßig inklusive schwarzer Türgriffe in Akzentfarbe geliefert wird. Ergänzt wird der markante Auftritt durch das neue Holly-Green-Paket, das die Serienausstattung des Ranger Wildtrak u.a. durch einen Windabweiser, verbreiterte Radhäuser sowie durch Motorhauben- und Heckklappendämpfer erweitert.  

Eines der praktischsten Features der Holly-Green-Variante ist der neue Windabweiser. Er bietet gleich mehrere Vorteile im Alltag: Diese smart designte Komponente ermöglicht Regenschutz bei gleichzeitiger Belüftung, da das Fenster auch bei Regen oder Schnee einen Spalt breit geöffnet bleiben kann, ohne dass Wasser in den Innenraum tropft. Zudem lenkt der Abweiser den Fahrtwind aerodynamisch am Fenstersteg vorbei, sodass frische Luft ins Fahrzeug gelangt, während unangenehme Zugluft für die Insassen deutlich reduziert wird. Darüber hinaus minimiert er störende Windgeräusche beim leichten Öffnen des Fensters während der Fahrt und verhindert Hitzestau beim Parken, indem er den Fensterspalt von außen verdeckt – das bietet zusätzlichen Einbruchschutz und schützt bei plötzlichem Regen vor nassen Sitzen.

Beim Antrieb können die Kunden wählen zwischen der innovativen Plug-in-Hybrid-Variante (PHEV) und dem 3,0 Liter EcoBlue V6-Turbodieselmotor, der 177 kW (240 PS)) auf die Straße bringt. Beide Varianten sind mit einem 10-Gang-Automatik-Getriebe und einem elektronischen Allradantrieb (e-4WD) gekoppelt.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=iX-hUL7R4rs

Der Ranger PHEV kombiniert einen 2,3 Liter EcoBoost Benzinmotor mit einem 75 kW-Elektro-Motor. Er erreicht eine rein elektrische Reichweite von 42 km und übertrumpft mit seiner Systemleistung von 207 kW (281 PS) sogar den 3,0 L V6-Turbodiesel. Zudem erreicht der Plug-in-Hybrid dank Elektro-Boost das höchste Drehmoment von maximal 697 Nm der gesamten Ranger-Familie. Mit seiner Power und dem intelligenten Allradantriebssystem macht der Ranger PHEV auch bei der Geländefähigkeit keine Kompromisse. Er bringt vielmehr alles mit für aufregende Offroad- und Outdoor-Abenteuer. Und als Holly-Green-Edition nun auch die passende Farbe für leise und emissionsfreie Fahrten ins Grüne oder auf Waldwegen.

Die Plug-in-Variante ist nicht nur das erste elektrifizierte Ranger-Modell, sondern auch das erste, das Pro Power Onboard bietet. Verteilt auf drei 230-Volt-Steckdosen – eine im Innenraum, zwei auf der Ladefläche – stellt der Ranger PHEV bis zu 6,9 kW für elektrische Geräte zur Verfügung: für Markus Füchtners mobile Werkstatt im Wald, aber auch auf Baustellen oder Camping-Plätzen.

Seit elf Jahren ist der Ranger der meistverkaufte Pick-up Europas und dominiert mit einem Marktanteil von mehr als 60 %  auch in Deutschland sein Segment. Voraussichtlich noch Ende dieses Jahres bekommt die Ranger-Familie dann weiteren Zuwachs. Mit dem Super Duty kommt der stärkste und leistungsfähigste Ranger nach Europa. Quelle: Ford / CM

Der neue A2 e-tron ist der effizienteste Audi aller Zeiten

Der A2 e-tron ist der effizienteste Audi aller Zeiten. Nach WLTP-Messung weist das elektrische Kompaktmodell in der Leistungsstufe mit 140 kW und optionalem Effizienzpaket1 einen vorläufigen Verbrauch von 12,8 kWh/100 km auf. Möglich machen das eine weiterentwickelte Antriebstechnologie, eine durchdachte Aerodynamik sowie eine für den Alltag verbesserte Batterie.

Die wichtigsten Fakten zum  A2 e-tron 140 kW mit Effizienzpaket1

  • Elektrischer Verbrauch von 12,8 kWh/100 km (vorläufig) nach WLTP-Messung
  • Luftwiderstandsbeiwert cw = 0,24 – Bestwert im Audi Kompaktsegment – Aerodynamik-Maßnahmen reduzieren elektrischen Verbrauch im WLTP um bis zu 0,9 kWh/100 km 
  • Hocheffizienter Elektro-Antrieb mit Weiterentwicklungen bei Leistungselektronik, E-Motor und Getriebe
  • 61-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) erreicht mit angepasster Kühlungsstrategie 89,6 % Ladeeffizienz an der Wallbox
  • Bidirektionales Laden: Vehicle-to-Load3 und Vehicle-to-Home4 machen den A2 e-tron zum Energiespeicher

Bei Geschwindigkeiten ab circa 100 km/h entfallen mehr als 50 % des Energiebedarfs auf den Luftwiderstand. Jede Verringerung des cw-Werts zahlt direkt auf Verbrauch und Reichweite ein. Mit einem Wert von 0,24 hat der A2 e-tron 140 kW mit Effizienzpaket1 den besten Luftwiderstandsbeiwert unter den Kompaktmodellen bei Audi und spielt diesen Vorteil voll aus. 

Die Karosserie folgt dem Prinzip des Stromlinienkörpers: abgerundete Front, fließende Dachlinie, scharf definiertes Heck. Diese Form verringert den Luftwiderstand im Vergleich zu einem konventionellen Vollheck-Fahrzeug. Hinzu kommen Detaillösungen an der seitlichen Fahrzeugfront: Air Curtains – Kanäle, die die Strömung gezielt umlenken und so Turbulenzen verringern – sowie Gap Reducer und Gap Breather, die Verwirbelungen am Radhaus reduzieren. 

Der Audi A2 e-tron verfügt über einen aktiven Kühllufteinlass, der im Normalbetrieb und bei höheren Geschwindigkeiten geschlossen ist, um den Luftwiderstand zu senken und die Reichweite zu optimieren. Beim Ladevorgang, bei starker Beschleunigung oder bei sommerlicher Hitze öffnet sich der aktive Kühllufteinlass hingegen und schützt dadurch Batterie und Elektronik. 

Beim Elektromotor des A2 e-tron handelt es sich um eine permanent erregte Synchronmaschine, die konsequent auf Effizienz und Fahrkomfort ausgelegt ist. Der Antrieb arbeitet genau dort effizient, wo Kunden es erwarten: im Alltagsverkehr. Drei Hebel machen den Unterschied. 

  • Leistungselektronik: Siliziumkarbid-Halbleiter ersetzen die bisherige Silizium-Technologie und senken Schaltverluste deutlich – besonders im Teillastbereich. Eine variable Schaltfrequenz verringert die Verluste um bis zu 20 Watt; alternative Modulationsverfahren reduzieren die Schaltverluste gegenüber klassischen Methoden um bis zu 33 %. 
  • E-Maschine: Dünnere Lamellen (0,2 statt 0,3 mm) senken die sogenannten Eisenverluste. Die Statorwicklung wechselt von Stern- auf Dreieckschaltung – das verschiebt den Betrieb in effizientere Drehzahlbereiche. 
  • Getriebe: Ein neues Leichtlauföl reduziert Reibungsverluste spürbar. Die lange Übersetzung von 10,2:1 senkt bei höheren Geschwindigkeiten das Drehzahlniveau und kann so den Verbrauch verringern. 

Hocheffiziente Batterie. Für die Batterie des A2 e-tron 140 kW setzt Audi auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) in Cell-to-Pack-Bauweise: Die Zellen sind direkt ins Gehäuse eingeklebt, was die Packungsdichte erhöht. Dadurch lassen sich bei reduziertem Platzbedarf Energieinhalt und Energiedichte des Hochvolt-Systems steigern. Die LFP-Batterie kommt ohne seltene Erden aus, altert langsamer als viele Alternativen und gilt als besonders sicher. Durch diese Robustheit können die Batterien im Alltag unkompliziert immer wieder auf 100 % geladen werden. Das ermöglicht regelmäßig hohe Reichweiten. 

Durch den charakteristisch flachen Spannungsverlauf hält die Batterie auch bei sinkendem Ladezustand (State-of-Charge, SoC) eine hohe Spannung, was zu einer gleichmäßigeren Leistungsabgabe führt. Das ist für die Gesamtbetrachtung wichtig. Denn Effizienz bedeutet nicht nur, einen guten Verbrauch zu erzielen – sondern auch, dass die Batterie ihre Leistungsfähigkeit und Nutzbarkeit über einen langen Zeitraum behält. Die LFP-Technologie bietet eine höhere Alterungsstabilität und damit eine sehr gute Voraussetzung für elektrische Mobilität im Alltag. 

Die Zellchemie der LFP-Batterie ist jedoch nur ein Baustein. Das größte Effizienzpotenzial entsteht im präzisen Zusammenspiel von Batterie, Thermomanagement, Ladelektronik und Software. Eine angepasste Kühlungsstrategie etwa hebt die Ladeeffizienz beim Laden an der Wallbox auf 89,6 %, was im Alltag weniger Energieverlust und stabileres Ladeverhalten bedeutet. 

Insgesamt zeigt der Audi A2 e-tron, dass Effizienz im Elektrofahrzeug nicht allein in der Hardware liegt, sondern in hohem Maß von der Regelstrategie abhängt. Ein speziell auf die LFP-Batterie abgestimmter Algorithmus bewertet Ladezustand und Alterungszustand präzise.

Darüber hinaus unterstützt der Audi A2 e-tron bidirektionales Laden: Durch Vehicle-to-Load1 lassen sich externe Geräte aus dem Fahrzeug versorgen. Vehicle-to-Home2 ermöglicht die Nutzung als Energiespeicher für das eigene Zuhause. Voraussetzung ist eine von Audi empfohlene Ladebox. Quelle: Audi / CM

Zehn Fakten zur E-Mobilität

Die Elektrozulassungen steigen auch in Deutschland und immer mehr. Während in Skandinavien schon über 45 % aller Neuwagen BEV sind, in Norwegen sogar 100 %,  wollen sich auch hier zu Lande Kaufinteressenten ein vollelektrisches Auto anschaffen. De Grund: E-Autos sind den Verbrennern inzwischen weit überlegen, was die Fahrleistungen betrifft, die Effizienz sowieso und auch den Unterhalt betreffend. Und sie sind unterm Strich auch finanziell überlegen. Schließlich sind es die Preise für Benzin und Diesel, die den Kaufinteressenten Verbrennerasutos vergällen. Mobilitätsmanaher haben mehrheitlich schon erkannt, dass sie keine Verbrenner mehr in ihre Fuhrparks einstellen.

Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sagt: „Die E-Mobilität wird immer beliebter, immer mehr Menschen in Deutschland fahren ein E-Auto – und sind vom Fahrerlebnis begeistert. Gleichzeitig sind leider viele trotzdem noch skeptisch und unsicher, ob sie sich ein E-Auto anschaffen sollen. Dies hat mitunter mit mangelnder Erfahrung mit der E-Mobilität zu tun, oder mit der praktischen Frage, wie die spezifischen Ladebedingungen sind. Es gibt aber auch den ein oder anderen Irrglauben, der sich hartnäckig hält. Ich bin daher überzeugt: Aufklärung und Fakten helfen, um noch mehr Menschen von der E-Mobilität zu überzeugen. Das ist unser Ziel. Gleichzeitig gilt: Es gibt natürlich auch berechtigte Bedenken, zum Beispiel bezüglich des Ladeangebots oder der Ladestrompreise. Hier braucht es mehr Engagement insbesondere der Politik und z.B. der Energiewirtschaft. Besonders wichtig: öffentliche Lademöglichkeiten müssen ausgebaut, die Stromnetze ertüchtigt und der Preis für Ladestrom gesenkt werden.“

Die wichtigsten Fakten und Daten pro BEV

1. Viele Strecken lassen sich problemlos mit dem E-Auto zurücklegen. Die Reichweite eines E-Autos ist abhängig von der Batteriegröße, die je nach Fahrzeugklasse zwischen weniger als 30 kWh und mehr als 100 kWh variieren kann. Damit lassen sich Reichweiten bis über 700 km erreichen. Dank technologischer Fortschritte werden immer höhere Reichweiten erreicht. Aktuelle Spitzenmodelle haben sogar Reichweiten von bis zu 900 km und, je nach Fahrweise, sind bei einigen Modellen mit nur einem Ladestopp über 1.000 Kilometer auf der Autobahn möglich (Quelle: Deutsche Automobil Treuhand).

Darüber hinaus gilt, dass die Reichweite – wie beim Verbrenner auch – von Faktoren wie Fahrstil, Außentemperatur, Klimatisierungsanforderung oder Beladung abhängig ist. Viele Menschen schätzen auch ihren Bedarf falsch ein. 95 % aller Strecken, die im motorisierten Individualverkehr zurückgelegt werden, sind unter 50 km lang – eine Distanz, die sich mit praktisch allen E-Modellen problemlos zurücklegen lässt. Und bei langen Fahrten, z.B. auf längeren automobilen Geschäftsreisen oder dem Weg in den Urlaub, kann man mit einer Planung der Reise für Sicherheit sorgen.

2. Spitzenmodelle sind in maximal 20 Minuten fast voll geladen. Die Dauer des Ladevorgangs hängt beim öffentlichen Laden wesentlich vom zur Verfügung stehenden Ladepunkt ab. An einer AC-Ladesäule (bis 22 kW) dauert der Ladevorgang – je nach Modell – in der Regel zwischen 2 bis 5 Stunden. Hier lässt sich das E-Auto also bequem über Nacht laden oder während der Arbeitszeit. Doch nicht immer hat man so viel Zeit. DC-Ladesäulen (50-400 kW) ermöglichen deshalb das Schnellladen, hier ist der Pkw in unter einer Stunde zu 80 % geladen, wenn er vorher komplett leer war. Gute Nachrichten: Mit den neuesten Modellen lädt man sogar in unter 20 min die Batterie zu etwa 80 % auf (Quelle: EV Database).

Und auch wenn beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland noch viel zu tun ist, gilt: Es gibt hierzulande immer mehr öffentliche Ladepunkte. Rund 206.000 sind es aktuell (Stand 01. Juni 2026). Davon sind gut 53.000 Schnellladepunkte. Und wer zu Hause, auf der Arbeit oder beim Einkaufen laden kann, lädt quasi nebenbei und ohne Zeitverlust.

3. Batterien halten lange. Moderne Batterien für Elektrofahrzeuge sind so konzipiert, dass sie hunderte, teils tausende Ladezyklen überstehen können, ohne dass ihre nutzbare Kapazität und damit ihre Reichweite signifikant sinkt. Das bedeutet, dass Fahrer ihr Elektroauto viele Jahre lang nutzen können, ohne die Batterie austauschen zu müssen. Bereits heute gilt: I.d.R. sind in Europa Batteriegarantien von mindestens 70 P% der ursprünglich nutzbaren Kapazität nach 8 Jahren Nutzung oder 160.000 km Laufleistung üblich. In der Praxis haben E-Autos aber auch nach dieser Zeit meist eine höhere Kapazität zwischen 80 und 90 %. Künftig gilt zudem eine EU-Richtlinie: Gemäß Euro-7-Norm müssen Batterien nach fünf Jahren oder 100.000 km Laufleistung mindestens 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität aufweisen und nach acht Jahren oder 160.000 km mindestens 72 %.

Ohnehin zeigen aktuelle Studien (Quelle: P3-Studie), dass die Batterien – abhängig vom individuellen Nutzungsverhalten – auch deutlich länger halten. Die meisten getesteten Batterien weisen selbst nach mehr als 200.000 km Laufleistung noch eine Restkapazität von über 80 % auf. Und selbst bei hohen Laufleistungen, die 200.000 Kilometer übersteigen, bleibt die nutzbare Restkapazität stabil. Das gilt übrigens auch bei der Nutzung des sog. bidirektionalen Ladens. Die Technik ermöglicht es E-Autos, nicht nur Strom aufzunehmen, sondern auch wieder abzugeben. So kann zum Beispiel nicht benötigte Energie aus der Batterie ins Hausnetz des Nutzers eingespeist werden.

4. E-Autos verursachen über den gesamten Lebenszyklus deutlich weniger Treibhausgase als vergleichbare Verbrennerfahrzeuge. Tatsächlich entstehen bei der Produktion von E-Autos zunächst höhere CO2-Emissionen als bei vergleichbaren Verbrennern. Hintergrund ist, dass die Produktion der Batterie energie- und ressourcenintensiv ist. Über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs ändert sich das Bild aber. Wissenschaftliche Untersuchungen/Studien (Quelle: Batterien für Elektroautos: Antworten auf die wichtigsten Fragen – Fraunhofer ISI) zeigen, dass Elektroautos in Deutschland heute über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Herstellung über die Nutzung bis zum Recycling – rund 40 % weniger Treibhausgase verursachen als vergleichbare Verbrennerfahrzeuge. Wer sein Fahrzeug mit Grünstrom lädt, verbessert die Bilanz noch weiter und kann die Emissionen um bis zu 70 % reduzieren. Das Gute: Die Umweltbilanz von E-Autos wird mit jedem Fortschritt in der Batterieproduktion, beim Recycling und durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien in der Stromproduktion immer besser.

5. Ohne Werkstattbesuch: Over-the-air-Software Updates und halten Fahrzeuge auf dem neuesten Stand. Es ist richtig, dass die technische Entwicklung bei E-Autos besonders schnell voran geht. Manche befürchten deshalb, ein E-Auto könnte bereits wenige Jahre nach dem Kauf digital veraltet sein. Es stimmt zwar, dass die Digitalisierung im Fahrzeug seit Jahren immer bedeutsamer wird – das gilt aber unabhängig vom Antrieb. Das Gute: Sogenannte Over-the-air-Software Updates ermöglichen drahtlose Software-Aktualisierungen ohne Werkstattbesuch und halten Fahrzeuge auf dem neuesten Stand. Egal, ob es sich um ein Elektrofahrzeug oder ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor handelt. Damit bleiben gebrauchte E-Fahrzeuge ebenso auf dem Stand der Technik wie vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

6. Mit dem E-Auto lässt sich sogar Geld verdienen. Das bidirektionale Laden steigert die Attraktivität der E-Mobilität durch niedrigere Ladekosten, hebt Erlöspotenziale an den Strommärkten und kann die Netzstabilität erhöhen. Für die deutsche Automobilindustrie gilt: Wir haben den Anspruch, beim bidirektionalen Laden Vorreiter und Technologieführer zu sein und die Unternehmen investieren erhebliche Summen, um das bidirektionale Laden flächendeckend im Markt zu etablieren. Im laufenden Jahr 2026 werden seitens der deutschen Hersteller bereits 20 verfügbare Fahrzeugmodelle für die Rückspeisung in das Stromnetz vorbereitet sein. Und in den kommenden Jahren erwarten wir eine weitere deutliche Steigerung der im Markt verfügbaren Fahrzeugmodelle – vorausgesetzt, die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen. Wir sind überzeugt: Gelingt eine entsprechende Flankierung durch Regulierung, kann sich Deutschland zum Leitmarkt für das bidirektionale Laden entwickeln. Die gute Nachricht: Für die Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet diese Entwicklung, dass sich mit dem mobilen Speicher E-Auto zukünftig sogar Geld verdienen lässt.

7. E-Mobilität auch bei Nfz mit großen Potenzialen. Die E-Mobilität spielt nicht nur bei Pkw eine zunehmend wichtige Rolle. Auch im Straßengüterverkehr ist die Transformation zur klimaneutralen und digitalen Mobilität der Zukunft von Seiten der Fahrzeughersteller sowie der Zulieferer in voller Fahrt. Denn im Bereich der Nutzfahrzeuge gibt es großes Potenzial für den Klimaschutz, knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen auf Europas Straßen werden durch den Schwerlastverkehr verursacht. Die deutschen Hersteller bieten für alle Fahrzeugkategorien CO2-neutrale, innovative Lösungen an. Überzeugen kann man sich davon z.B. bei der IAA TRANSPORTATION, die im September in Hannover stattfinden wird. Bereits heute sind batterieelektrische Lkw mit Reichweiten von bis zu 500 km verfügbar und erste Wasserstofffahrzeuge erreichen 700 bis 800 km Reichweite.

8. Deutsche Hersteller treiben Elektromobilität voran. Die Unternehmen der deutschen Automobilindustrie – Hersteller wie Zulieferer – treiben den Wandel zur klimaneutralen und digitalen Mobilität mit beeindruckenden Innovationen und großen Investitionen entschlossen voran. In den Jahren 2026 bis 2030 investieren sie weltweit etwa 320 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung, die Elektromobilität spielt hier eine besonders große Rolle. Weitere ca. 220 Mrd. Euro fließen in Sachinvestitionen, darunter den Umbau von Werken. Deutschland ist heute weltweit der zweitgrößte Standort für die Produktion von E-Autos. Allein im vergangenen Jahr (2025) wurden hierzulande 1,7 Mio. E-Pkw gefertigt, davon allein 1,2 Mio. rein-batterie-elektrische BEV. Und der Anteil der E-Pkw an der Gesamt-Pkw-Produktion ist in Deutschland besonders groß: 2025 waren gut vier von zehn Pkw, die hierzulande gefertigt wurden, E-Pkw (40,2 %). Hinzu kommt: Die deutschen Hersteller bieten immer mehr E-Modelle an. Allein auf dem deutschen Markt sind es derzeit rund 110 verschiedene E-Modelle, weltweit etwa 160. Die zehn am häufigsten in Deutschland zugelassenen E-Pkw-Modelle im Jahr 2025 stammen alle von deutschen Herstellern und Konzernmarken. Und der Blick auf den Elektromarkt des laufenden Jahres zeigt, dass knapp zwei von drei E-Autos, die in Deutschland neu zugelassen werden, von einem deutschen Automobilhersteller stammen. In Europa ist es fast jedes zweite. Grundlage und Voraussetzung für die bedeutende Rolle, die die deutsche Automobilindustrie auch bei der E-Mobilität innehat, ist deren große Innovationskraft: Im deutschen Ranking zu Patentanmeldungen kamen 2025 alle Top-10-Unternehmen aus der Automobilindustrie (Quelle: DPMA | 10.03.2026).

9. E-Autos ebenso sicher wie Verbrenner. Auch wenn sich die falsche Behauptung wacker hält, gilt: Das Brandrisiko bei einem Elektroauto ist nicht höher als bei einem Verbrenner (Quelle: Brennen E-Autos wirklich öfter? Zahlen und Fakten). I.d.R.  benötigt die Brandbekämpfung bei Fahrzeugbränden mit Beteiligung von Lithium-Ionen-Akkus zwar eine längere Löschdauer und einen höheren Löschmittelbedarf, die besondere Handhabung und Einsatztaktik ist von Feuerwehreinsatzkräften aber bereits entsprechend erarbeitet worden und wird angewendet. Als Basis hierfür dienen die von den Automobilherstellern in gemeinsamer Arbeit – u.a. mit den Feuerwehren, dem ADAC und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung – erstellten Rettungsdatenblätter sowie Hinweise für die Brandbekämpfung von Lithium-Ionen-Akkus bei Fahrzeugbränden. Darüber hinaus wurde unter der Federführung des VDAs eine gemeinsame Handlungsempfehlung zum fachgerechten Umgang mit verunfallten oder abgebrannten batterieelektrischen Fahrzeugen erstellt, die sich u.a. an Abschleppdienste, Sicherheitsbehörden und Fachwerkstätten richtet.

10. E-Autos beschleunigen rascher als Verbrenner. Elektroautos beschleunigen schnell, da Elektromotoren ihr volles Drehmoment sofort nutzen können und die Leistung sofort abrufbar ist. E-Sportwagenmodelle können in unter 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und grundsätzlich Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 300 km/h erreichen. Viele E-Autos sind jedoch – je nach Modell meist bei zwischen 160 und 200 km/h – elektronisch abgeregelt, um den stark ansteigenden Stromverbrauch bei hohen Geschwindigkeiten in Grenzen zu halten und die Reichweite zu erhöhen. Darüber hinaus gibt es bei einigen Herstellern, wie auch bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, eine freiwillige Selbstbeschränkung bei der Höchstgeschwindigkeit.

Übrigens: In einigen Regionen dürfen E-Fahrzeuge mit E-Kennzeichen Sonderfahrstreifen (Busspuren) benutzen oder bekommen Erleichterungen beim Parken  ( in Bayern z.B. zwei Stunden generell kostenlos) – und kommen so schneller ans Ziel. Darüber hinaus sparen Menschen mit E-Autos künftig Zeit, weil die Umweltplakettenpflicht für E-Autos wegfällt. Das macht Sinn. Erstens, weil Fahrzeuge mit E-Kennzeichen grundsätzlich als schadstoffarm gelten. Und zweitens, weil es Fahrzeughalter von unnötigem Aufwand entlastet. Quelle: VDA / CM

Mercedes zeigt den neuen vollelektrischen GLA

Mercedes-Benz hat am Mittwoch Abend (29. Juli 2026) den neuen GLA vorgestellt. Vieles spricht dafür, dass das Kompakt-SUV an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen kann. Zum Marktstart wird das Modell ausschliellich als BEV amgeboten.  

Beim Infotainment setzt Mercedes auf das Betriebssystem MB.OS, generative Künstliche Intelligenz und eine Navigation auf Basis von Google Maps. Der Einstiegspreis soll unter 50.000 Euro liegen.

Der komplett neue Mercedes‑Benz GLA SUV ist konsequent auf das urbane Leben ausgerichtet. Seine niedrigere Silhouette, der längere Radstand und der beleuchtete ikonische Grill verleihen ihm einen deutlich sportlicheren und selbstbewussteren Auftritt. Sein vollständig neu gestalteter Innenraum mit Panoramadach, großem MBUX Superscreen und hochwertigen Materialien bietet spürbare Verbesserungen bei Komfort, Raumgefühl und Variabilität. Intelligente Technologien – darunter der MBUX Virtual Assistant mit generativer KI – ermöglichen eine natürliche Interaktion und personalisierte Unterstützung. 

Neuer GLA von Mercedes

Zum Marktstart können Kunden zwischen drei vollelektrischen Modellen wählen. Weitere Modelle mit elektrifiziertem Verbrennerantrieb folgen. 

Key Facts. Mit erstmals vier Ausstattungslinien und dem Night-Paket bietet der neue GLA mehr Möglichkeiten denn je, den eigenen Stil auszudrücken – von der attraktiven Style Line über die supersportliche AMG Line Plus bis hin zur exklusiven Night-Edition, die die AMG Line und das Night-Paket bereits beinhaltet. Der hochwertige Innenraum zeigt sich mit schwebenden Formen, ausgesuchten Materialien und großem MBUX Superscreen, der sich über das gesamte Dashboard erstreckt und Fahrer-, Zentral- und Beifahrerdisplay integriert. Der Wagen bietet auf jedem Sitz mehr Kopf- und Beinfreiheit. Dank geräumigem Innenraum, variablem Kofferraum und 107-Liter-Frunk gibt es auch mehr Platz für Gepäck. Mit einer Anhängelast von bis zu zwei Tonnen können die 4MATIC Modelle auch schwere Lasten ziehen. Mit dem optionalen Allradantrieb, dem Fahrprogramm TERRAIN und der Funktion „Transparente Motorhaube“ macht der neue GLA Abenteuer auch abseits befestigter Straßen zu einem souveränen und sicheren Erlebnis.

Mit einer Reichweite von bis zu 657 km (WLTP)1 bietet das BEV besten Langstreckenkomfort. Dank 800-Volt-Technologie sind in zehn Minuten bis zu 270 weitere Kilometer (WLTP) nachgeladen. Das bedeutet: mehr Zeit unterwegs, weniger Zeit an der Ladesäule.

 Den GLA wird es später auch als elektrifizierte Hybridvarianten mit 48-Volt-Technik und hochmodernem Verbrennungsmotor geben. Er kann in der Stadt rein elektrisch fahren, auf der Landstraße segeln und in jedem Gang rekuperieren.

Der MBUX Virtual Assistant mit generativer KI führt komplexe, mehrteilige Gespräche, merkt sich Details und nutzt neuste Stimmtechnologie. Damit klingt und antwortet er wie ein gut informierter Freund. Kunden erhalten im neuen GLA noch umfassendere und relevantere Antworten auf Fragen zu Alltagsthemen.

Intelligente Navigation auf Basis von Google Maps und MBUX Surround Navigation sorgt auch in komplexen Verkehrssituationen für klare Orientierung. Dank Google Clouds Automotive AI Agent kennt sich der MBUX Virtual Assistant auch bei Fragen rund um Navigationsziele bestens aus. Er greift auf Informationen verschiedener Quellen zu und liefert personalisierte Antworten zu Sehenswürdigkeiten, verfügbaren Ladesäulen, Parkplätzen und vielem mehr – nahtlos im Gespräch.

Der neue GLA bietet umfassende aktive und passive Sicherheitsfunktionen.5 Mit MB.DRIVE ASSIST PLUS6 kann er zum Beispiel automatisch die Fahrspur auf der Autobahn wechseln, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Und beim automatisierten Parken bietet er viele verbesserte oder neue Funktionen. 

Preise: In Deutschland starten die Preise für den neuen GLA 200 elektrisch bei 40.840 Euro exkl. MwSt. / 48.599,60 Euro inkl. MwSt., gefolgt vom GLA 250+ elektrisch ab 46.200 Euro exkl. MwSt. / 54.978 Euro inkl. MwSt. und dem GLA 350 4MATIC elektrisch ab 48.830 Euro exkl. MwSt. / 58.107,70 Euro inkl. MwSt.. Quelle: Mercedes-Benz / CM