2027 Robotaxiflotte für München

Die Google-TochtrWaymo plant für Herbst 2027 den Start einer Robotaxiflotte in der bayerischen Hauptstadt München. Gabriel Seibert, Executive Vice President beim Entwicklungsdienstleister EDAG stehen vollständig autonome Autos keineswegs vor dem Durchbruch. Dies gelte insbesonderefür die höchste Stufe des autonomen Fahrens.

Die Technologie für Level 5 ist einfach nicht vorhanden, weshalb hundertprozentiges vollständiges Selbstfahren bis in weite Zukunft ausgeschossen ist. Bei Level 5 fährt das System in jeder Situation und das in jedem denkbaren Gebiet. Das bleibt Science Fiction. Tesla-Boss Elon Musk sieht das anders: Er verspricht mit dem Cybercab ein Automobil ohne Lenkrad, das Privatpersonen kaufen und bei Bedarf als Robotaxi arbeiten lassen könnten.

Die Technik gelingt bislang aber weder Tesla noch Waymo. oder irgendeinem anderen Anbieter. Man braucht derzeit immer noch Menschen, auf die das System zurückfallen kann. Waymo setzt aktuell sehr teure Lasersensoren und Kameras ein. Dazu muss z.B. auch München aufwändig kartiertwerden. Und nur in kartierten Gebieten kann ein Robotaxi fahren, und das nicht ohne Menschen. Die sitzen zwar nicht in einem Auto sondern in einem Operationszentrum , wo sie die Robotaxiflotter überwachen. Das aber macht den Business Case wenig attraktiv und teuer obendrein. Der entscheidende Engpass ist die Künstliche Intelligenz. KI hat in virtuellen Umgebungen zwar Erdfolge erzielt, in der Realität funktioniert das aber nicht. Denn KI fehlt die Fähigkeit zu lernen.

Entscheidend ist das fehlende Anpassen der KI an sich laufend verändernde Bedingungen, wie es im Alltagsverkehr auf den Straßen nun mal der Fall ist. Auf der Straße begegnen dem System immer wieder Situationen, die (von der KI) nicht abgedeckt sind. Insofern bleibt das Problem, dassdie KI nicht generalisieren und nicht wirklich lernen kann.

Tesla setzt auf eine immer größer werdende Datenbasis, bis möglichst viele Fälle erfasst sind. In einer offenen Welt aber ist das illusorisch, weil die möglichen Veränderungen unendlich sind. Denn es treten laufend immer neue Sonderfälle auf, mit den KI nichts anzufangen weiß. Menschen hingegen können damit umgehenobwohl sie Situationen noch nie begegnet sind. und sie genrealistisches Wissen nutzen können. Quelle: EDAG / CM

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