KI kann vieles, sie kann aber auch zum Albtraum werden

Normalerweise wird der Einsatz von KI beworben mit mehr Sicherheit, mehr Nutzen und Fortschritt . Doch KI kann auch zum Albtraum werden. .So warnen die Chefs der größten US-amerikanischen KI-Firmen OpenAI und Anthropic, Altman und Amodei, vor den Gefharen ihrer eigenen Technologie: Denn KI könnte sich so schnell weiterentwickeln, dass kein Mensch mehr folgen oder eingreifen kann, wenn nötig. 

Zugleich besteht eine riesige Gefahr durch Terroristen, die mithilfe von KI biologische Waffen bauen könnten. Bei unsachgemäßem Umgang könnte Künstliche Intelligenz als Killer-KI zum Risiko für die gesamte Menschheit werden, warnen die Tech-Giganten in den USA. 

Wir kennen Künstliche Intelligenz nur so: Sie beschreibt Technologien, die Aufgaben ausführen können, für die sonst menschliche Denkprozesse nötig wären: etwa das Lernen aus Beispielen, das Erkennen von Mustern oder das Treffen einfacher Entscheidungen 

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fomen der KI:

  1. Schwache KI: Diese Systeme sind auf klar begrenzte Aufgaben spezialisiert. Beispiele sind Sprachassistenten, Empfehlungsalgorithmen, Spamfilter oder Navigationssysteme. Sie arbeiten zuverlässig, aber nur innerhalb ihres festgelegten Aufgabenbereichs. Alle heute existierenden KI-Systeme gehören zu dieser Kategorie.
  2. Starke KI: Diese Form von KI wäre in der Lage, umfassend zu verstehen, flexibel zu lernen und nahezu jede geistige Aufgabe zu lösen, die auch ein Mensch bewältigen kann. Eine solche starke KI existiert aktuell nicht; sie ist ein langfristiges Ziel der Forschung.

Die heute verbreitete KI ist größtenteils datengetrieben, aber noch unglaublich fehlerbehaftet. Dazu zählen Maschinelles Lernen, Deep Learning und insbesondere Generative KI. Die Begriffe bezeichnen unterschiedliche Ebenen und Ansätze innerhalb der KI. Fakt ist: KI verändert die Ökonomie in erheblichem Maße und wirkt damit unmittelbar auf die Arbeitswelt ein. Wo KI Prozesse automatisiert, optimiert oder unterstützt, verändern sich Tätigkeitsprofile, Qualifikationsanforderungen und Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. 

In einer aktuellen YouGov-Umfrage erwartet jeweils  ein gutes Viertel– oder erlebt bereits – in drei Feldern positive Effekte: Entlastung von Routinearbeiten, bessere persönliche Arbeitsergebnisse und höhere Produktivität. Auf der anderen Seite rechnen 42 % damit, dass der Einsatz  von KI Stellenabbau nach sich zieht 9 % der Befragten haben diese Erfahrung demnach im eigenen Umfeld bereits gemacht. Was die durch KI besonders gefährdeten Berufe betrifft, gab es unter den Befragten eine klare Richtung: 41 % glauben, dass die Technologie menschliche Entwickler in der Informationstechnologie überflüssig macht. Es folgen in der Reihe KI-bedrohter Berufe Finanz- und Steuerberater sowie Rechtsanwälte,  (38 Prozent), Werbung und Marketing (36 %) und Verwaltungsangestellte (35 %). Zu den Berufen mit hohem Risiko durch KI ersetzt zu werden zählen viele und millionenfache Jobs im Transportgewerbe ( Lkw-Fahrer, Taxifahrer, Fahrer von U- und S-Bahnen), die durch autonomes Fahren nicht mehr gebraucht werden.  

Am wenigsten gefährdet sind demnach Köche. KI kann vieles, aber nicht am Herd stehen und kochen. Nichts anhaben kann die KI zudem den Pflege- und Sozialberufen. Quelle: YouGov / CNN / CM

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